Mac P. Lorne

 4.5 Sterne bei 206 Bewertungen
Autor von Der Pirat, Der Herr der Bogenschützen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Mac P. Lorne (©Hintermann)

Lebenslauf von Mac P. Lorne

Mac P. Lorne ist Jahrgang 1957. Seinen ersten Roman schrieb er bereits mit 18 Jahren. Aufgewachsen in der ehemaligen DDR studierte er aus politischen Gründen statt Geschichte und Literatur dann doch lieber Veterinärmedizin und später Pferdezucht und -sport und wurde ein ganz passabler Militaryreiter. Im Frühjahr 1988, als noch niemand an Wiedervereinigung dachte, gelang ihm die Flucht in die Bundesrepublik. Gemeinsam mit seiner Ehefrau (seit 1981 die gleiche, was durchaus erwähnenswert ist) und Tochter baute er einen Reit-und Zuchtbetrieb in Bayern auf, aus dem sich auch Olympiareiter ihren Nachwuchs sicherten. Heute lebt er zu Füßen einer mittelalterlichen Burg in einem der größten Waldgebiete Europas. Er ist Co-Autor mehrerer Fach- und Sachbücher aus den Gebieten Veterinärmedizin und Pferdezucht und hat zahlreiche Artikel zur Berufsausbildung, Reitlehre etc. verfasst, die große Beachtung fanden und immer wieder zitiert werden. "Das Herz des Löwen", erschienen 2011, ist sein erster historischer Roman und gleichzeitig der Beginn einer Reihe. Auch seine anderen Romane, beispielsweise die Geschichte um den Freibeuter Francis Drake, sind sehr erfolgreich.

Alle Bücher von Mac P. Lorne

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Der Pirat (ISBN: 9783426517482)

Der Pirat

 (43)
Erschienen am 01.07.2016
Cover des Buches Die Pranken des Löwen (ISBN: 9783426521472)

Die Pranken des Löwen

 (39)
Erschienen am 02.05.2018
Cover des Buches Der Herr der Bogenschützen (ISBN: 9783426520826)

Der Herr der Bogenschützen

 (40)
Erschienen am 01.08.2017
Cover des Buches Das Herz des Löwen (ISBN: 9783426521458)

Das Herz des Löwen

 (29)
Erschienen am 02.07.2018
Cover des Buches Das Blut des Löwen (ISBN: 9783426521465)

Das Blut des Löwen

 (21)
Erschienen am 03.09.2018
Cover des Buches Der Sohn des Löwen (ISBN: 9783426521496)

Der Sohn des Löwen

 (18)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Der Herzog von Aquitanien (ISBN: 9783426522752)

Der Herzog von Aquitanien

 (9)
Erschienen am 04.11.2019
Cover des Buches Das Banner des Löwen (ISBN: 9783426521489)

Das Banner des Löwen

 (7)
Erschienen am 11.01.2019

Auf einen Bordeaux mit...

Mac P. Lorne nimmt seine Leser leidenschaftlich gerne mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Wenn er nicht schreibt, interessiert er sich für Englische Geschichte, Pferde und alles rund um den Reitsport. Uns hat der Autor seine gar nicht so heimliche Leidenschaft verraten und warum wir unbedingt einmal nach Saint Emilion bei Bordeaux reisen sollten. Aber nun von vorne.

Lieber Mac, was ist dein Lieblingsgetränk?

Ein guter Bordeaux, am liebsten aus dem Château de Lisse.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Die Mutter einer Jugendlichen schrieb mir einmal, dass ihre Tochter auf ein Referat über die Kreuzzüge eine 1 bekommen hätte, weil sie „Das Herz des Löwen“ gelesen und als Quelle benutzt hat.

Gibt es ein Genre, das dich als Autor reizt?

Eigentlich weniger. Ich liebe nun einmal die Geschichte und stoße immer wieder auf Dinge, die kann man sich gar nicht ausdenken. Aber vielleicht gibt es von mir demnächst doch einmal etwas gaaaanz anderes. :-)

Wann kommen dir die besten Ideen?

Bei Recherchereisen zu den Handlungsorten meiner Romane. Oft stoße ich da auf Geschehnisse oder Personen, die dann im nächsten Buch eine Rolle spielen.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Gar keine, da brauche ich um mich herum absolute Ruhe und keinerlei Ablenkung.

Hast du ein Lieblingswort?

Ein Wort eher nein. Aber einen Lieblingsspruch: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Captain der ENTERPRISE und unendliche Weiten erkunden.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Also nur ganz, ganz selten. Noch ein Spruch, eher ein Lebensmotto: Was du heute kannst besorgen, …

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Sitzen und essen? Da hätte ich ja bald 200 kg! Danach ein Glas Rotwein oder einen guten, alten Malt. Aber erst, wenn die Szene im Kasten ist.

Hast du für uns einen Tip für eine gute Serie?

Die Jack Ryan Serie von Tom Clancy. Wobei mir die letzten Romane, die nur noch in seinem Namen geschrieben wurden, nicht mehr gefallen.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Horst Stern: „So verdient man sich die Sporen“. Danach sollte jeder Reiten lernen.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Nach Saint Emilion in der Nähe von Bordeaux. Ein wunderschönes, mittelalterliches Städtchen in nach meinem Dafürhalten besten Weinanbaugebiet der Welt. Auf dem Marktplatz hat schon Robin Hood seine Füße unter einen Wirtshaustisch gesteckt und es sich gut gehen lassen. Kann man alles in „Das Blut des Löwen“ nachlesen. :-)

Welches Tier wärst du?

Eigentlich bin ich ganz froh, ein Mensch zu sein.

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Tiefseetauchen, aber da machen meine Ohren leider nicht mit.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Heimlich und offen – seit 37 Jahren für meine Frau.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Ian Flemings Bond-Girls. Und natürlich mit ihnen die Welt retten, was denn sonst?

Neue Rezensionen zu Mac P. Lorne

Neu

Rezension zu "Der Herzog von Aquitanien" von Mac P. Lorne

sehr gut recherchiert
Xandrinvor 22 Tagen

Das Buch ist auf alle Fälle sehr sorgfältig recherchiert . Der Autor verzichtet bewußt auf eine , wie sonst üblich ausufernde Liebesgeschichte was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch die historischen Figuren sind nicht mit einem Wust an erfundener Handlung überfrachtet. Die Handlung richtet sich sehr nah an den historischen Fakten und nur um die Geschichte abzurunden gibt es fiktive Handlungsinhalte. Mir hat das Buch gut gefallen. Ich mag ja kein Liebesgeseusel in Büchern. Interessant war vor allem das ich zu den Geschehnissen in diesem Buch vor einiger Zeit auch eine Dokumentation gesehen habe die mir gezeigt hat wie dicht der Roman der historischen Realität ist. Diesen historischen Roman kann man getrost auch Männern und auch Frauen empfehlen die sonst wegen der dominierenden Liebesgeschichten in anderen historischen Romanen diesen nicht lesen. Mir hat das Buch gut gefallen von daher eine Leseempfehlung .

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Der Herzog von Aquitanien" von Mac P. Lorne

Ein historischer Roman mit interessantem Thema
Moni2506vor 7 Monaten

In „Der Herzog von Aquitanien“ erzählt Mac P. Lorne von Eudo, dem Herzog Aquitaniens im 8. Jahrhundert, und der Verteidigung seines Herrschaftsgebietes gegen die Mauren. Erschienen ist der Roman im November 2019 bei Droemer-Knaur.

Aquitanien, 8. Jahrhundert: Herzog Eudo träumt davon sein Herzogtum in ein unabhängiges Königreich mit ihm als König zu verwandeln, doch der Weg dorthin ist schwer. Um sein Ziel zu erreichen, muss er sich von seinem Lehnsherren, dem Merowinger-König der Franken, der durch seine Hausmeier vertreten wird, lösen. Darüber hinaus haben im Süden die Mauren das Visigotenreich im Handstreich genommen und bedrohen nun die Südgrenze. Um diese zu schützen, verheiratet er seine Tochter mit dem Berberfürsten Munuza. Mit ihm an seiner Seite kann er die erste große Offensive der Mauren Aquitanien zu erobern abwehren. Doch das Glück soll in vielerlei Hinsicht nicht auf seiner Seite bleiben.

Ich habe schon einige gute Romane des Autors gelesen und so war ich auch diesmal neugierig zu erfahren, welche Geschichte hier ausgegraben worden ist. Aus dem 8. Jahrhundert habe ich noch nicht viel gelesen und daher gab es hier sehr viel für mich zu entdecken.

Angefangen beim Personenverzeichnis, das viele ungewöhnliche Namen für mich bereithielt, wie z.B. Lampegia oder auch Chilperich. Letzteres klingt ein bisschen wie ein Name für einen Vogel für mich. Ich lese diese Namensauflistung gerne am Anfang eines Buches, weil diese schon kleinere Informationen zur Geschichte enthält und man so ein wenig spekulieren kann, was passieren wird.

Der Einstieg ins Buch ist ganz gut gelungen, geht es doch direkt spannend und mit einem wichtigen historischen Ereignis los, dennoch hatte ich schnell Probleme mit den vielen Informationen, die auf mich eingeprasselt sind. Hinzu kam noch, dass ich lange Zeit keine wirkliche Person zum mitfiebern für mich gefunden habe und so zog sich die erste Hälfte des Buches sehr für mich hin. Ich kann aber an dieser Stelle schon sagen, es lohnt sich durchzuhalten.

Wenn man die Grundprämisse dieses Romanes und die vielen Informationen hierzu erstmal durchdrungen hat, dann wird es besser. Als sich die Wege Eudos und Munuzas zu kreuzen beginnen, fing ich langsam an, mich besser in die unterschiedlichen Personen hineinversetzen zu können. Sowohl Munuza als auch Eudo sind sehr interessante Personen.

Eudo konnte mich mit seiner umsichtigen und klugen Art zu herrschen von sich überzeugen. Manchmal erschien mir seine Art des Denkens fast schon ein wenig zu modern, aber ich mochte es sehr gerne, dass ihm seine Kinder wirklich wichtig sind und sie das nötige Rüstzeug fürs Leben mitbekommen. Darüber hinaus war er aber auch ein guter Stratege, der die politischen Verhältnisse mit Leichtigkeit durchschauen konnte.

Munuza konnte mich mit seiner gemäßigten Einstellung zur Religion und seiner umgänglichen Art von sich überzeugen. Ich fand es eine gelungen Abweichung von dem unbändigen Willen der Araber ihre Religion mit dem Schwert zu verbreiten und absolut keine Toleranz in dieser Hinsicht zuzulassen. Die Araber kommen in diesem Buch charakterlich gesehen eher schlecht weg, was mit Sicherheit etwas stereotyp ist. Mit dem Druck aus dem Kalifat ist ihre Vorgehensweise in gewisser Weise aber auch nachvollziehbar.

Der gesamte Roman hat mir einen sehr interessanten Einblick in die Ereignisse jener Zeit verschafft. Angefangen bei der Eroberung Spaniens durch die Mauren über das Verhältnis der unterschiedlichen Völker innerhalb der Mauren (Araber und Berber) zueinander bis hin zur ungewöhnlichen Form des Regierens durch Hausmeier im Frankenreich. Die ganzen Belagerungen, Kämpfe und Beutezüge waren mir manchmal ein bisschen zu viel, aber man merkt diesem Buch an, dass viel Recherche hineingesteckt worden ist und der Autor wahrscheinlich seine liebe Not hatte, welche Informationen unbedingt ins Buch müssen und welche nicht.

In diesem Roman konnte ich tatsächlich nicht das typische Vorgreifen feststellen, dass mich zu den kommenden Ereignissen spoilert und mir so den Spaß an den folgenden Seiten nehmen konnte. Wenn ein bisschen in der Geschichte vorgegriffen wurde, so wurde es gut gesetzt und hatte interessante Informationen parat.

Abgerundet wird das Ganze durch ein ausführliches Nachwort sowie einem Personenverzeichnis, einem Glossar, einer Zeittafel und einer Karte im Buchumschlag. Extras, die ich in historischen Romanen sehr zu schätzen weiß und denen ich gerne zusätzliche Zeit widme.


Fazit: Ein historischer Roman, aus dem ich viel Neues an geschichtlichem Wissen für mich mitnehmen konnte, auch wenn es mich anfangs etwas erschlagen hat. Das Durchhalten lohnt sich und es ist gut nachvollziehbar, warum der Autor gerade Eudo in den Mittelpunkt gestellt hat. Empfehlenswert für alle, die gut recherchierte historische Romane zu schätzen wissen und gerne etwas zur Eroberung des Abendlandes durch die Mauren erfahren möchte.

Kommentieren0
3
Teilen

Rezension zu "Der Herzog von Aquitanien" von Mac P. Lorne

Der Herzog von Aquitanien
Klusivor 7 Monaten

Seine Robin-Hood-Reihe habe ich regelrecht „inhaliert“, und so war ich sehr gespannt auf Mac P. Lornes neuesten Roman. Dieser unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht sehr von seinen Vorgängern. Da sind zum einen Zeit und Orte der Handlung. Diesmal entführt uns der Autor in den Süden des heutigen Europas, ins 8. Jahrhundert. Das ist eine Zeit, über die ich bisher noch nicht sonderlich viel wusste. Genauer gesagt erstreckt sich die Handlung über einen Zeitraum von 18 Jahren, nämlich von 717 bis 735.


Eine Besonderheit dieses Romans ist, dass es eigentlich keine fiktiven Charaktere gibt, zumindest was die wichtigen Personen angeht. Lediglich kleinere Nebenrollen, die historisch nicht verbürgt sind und keinen Einfluss auf die geschichtliche Handlung haben, wurden mit fiktiven Charakteren besetzt.


Wie der Autor im Nachwort schreibt, sind die Überlieferungen aus dieser Zeit nicht immer zuverlässig, und vieles kann man heute nur erahnen. Aber aus den vorhandenen Informationen hat Mac P. Lorne hier ein sehr authentisches Zeitbild geschaffen. Eudo von Aquitanien war mir bis vor kurzem überhaupt kein Begriff. Umso interessanter finde ich, mehr über die damalige Zeit und ihre Ereignisse, über die herrschenden Machtverhältnisse und die Menschen zu erfahren. Eudo musste nicht nur gegen die Mauren kämpfen, die an der südlichen Grenze seines Reichs näher rückten, sondern auch an der Nordgrenze von Aquitanien kommt es immer wieder zu Unfrieden und Streitereien, sind sich doch die beiden Hausmeier von Austrasien und Neustrien oft uneins. Die politischen Verhältnisse zum damaligen Zeitpunkt sind kompliziert. Der Roman ist in großen Teilen geprägt von zähen Verhandlungen, Strategien und Kämpfen.  Mac P. Lorne ist es gelungen, dies verständlich und lebendig zu schildern. Er stellt die Sachverhalte detailliert aber schnörkellos dar und arbeitet das Wesentliche so geschickt heraus, dass es auch einem Laien leicht fällt, die Zusammenhänge zu erkennen. Er hält sich mit seiner Erzählung sehr nahe an der historischen Wahrheit und setzt seine künstlerische Freiheit hauptsächlich dort ein, wo die wahre Geschichte im Dunkel liegt. Auch gelingt es ihm mit diesem Roman, fast vergessenen historischen Persönlichkeiten ein Schicksal zu geben, ja Leben einzuhauchen.


Dieses Buch ist sachlicher und weniger emotional als seine Vorgänger, dabei aber nicht weniger gut und auf jeden Fall sehr interessant. 

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Der Sohn des Löwen
Liebe Histo-FreundeInnen,

nun ist es soweit, der fünfte und letzte Band der Löwen-Reihe ist erscheinen
Wer hat denn mit mir gemeinsam Lust, noch einmal mit Robin, Marian und ihren Gefährten aufregende Abenteuer zu erleben?
Es geht nach England, Frankreich, ins römisch-deutsche Reich, nach Italien und noch einmal ins Heilige Land.
Doch dann gilt es auch Abschied zu nehmen vom Sherwood Forest und dem Chateau de Lisse und den Helden ihre wohlverdiente Ruhe zu gönnen.
Wer mitmachen möchte, beantwortet bitte unten stehende Frage.
Kleiner Tipp: in "Das Blut des Löwen" wurde das Ereignis thematisiert.
Ich freue mich auf rege Diskussionen und eine spannende Leserunde.

Bis bald, euer Mac.
104 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Lesewundervor einem Jahr

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks