Mac P. Lorne Der Pirat

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Inhaltsangabe zu „Der Pirat“ von Mac P. Lorne

Er war ein Abenteurer, Weltumsegler, Raubritter der Meere und Spaniens größter Alptraum: Francis Drake, Pirat Ihrer Majestät Königin Elisabeth I., 1581 zum Ritter geschlagen. Mac P. Lorne lässt neben dem Mythos auch den Menschen Drake lebendig werden, den engagierten Bürgermeister und betrogenen Ehemann, der Frauen gegenüber eher schüchtern gewesen sein soll. Und er lässt uns mit hinaus segeln aufs ungezähmte, freie Meer, Spione befreien, Santo Domingo erobern und schließlich die Spanische Armada mit neuartigen Kanonen in ihr nasses Grab versenken. Hei-ho, Piraten, Leinen los und Kurs auf den Horizont!

Ein sehr interessantes und angenehm lesbares Buch über die Geschichte von Sir Francis Drake! Wurde von mir verschlungen!

— Acida-2

Schön recherchiert und absolut spannend erzählt!

— nscho-tschi

Ein grandioser und spannender historischer Roman über den Freibeuter Francis Drake, den ich jedem nur empfehlen kann.

— Moni2506

Tolles Buch. Abenteuerliches Lesen.

— karatekadd

Eine mitreißende Erzählung über den wohl berühmtesten Piraten Englands.

— kleeblatt2012

Rundum gelungener, spannender und mitreißender Roman, der den Leser ins Leben des 16. Jahrhunderts eintauchen lässt!

— myrielmondkraut

Historien und Legende: Verwoben zu einem spannenden Roman.

— LitteraeArtesque

Francis Drake – eine schillernde Persönlichkeit. In diesem Buch geht es um seine erfolgreichsten Jahre. Spannend und unterhaltsam!

— Avila

Kein Seemannsgarn, sondern ein vortrefflicher spannender historischer Roman um eine romantisierte Figur. "Der Pirat" wird Sie entern. :-)

— MichaelSterzik

Er ist detailgetreu geschrieben u. stellt die Figur d. Francis Drake vielfältig dar - nutzt dazu eine spannungsintensive Abenteuergeschichte

— HEIDIZ

Stöbern in Historische Romane

Das Fundament der Ewigkeit

Ein tolles Buch, dessen Spannung am Ende nachlässt und meine persönlichen Erwartungen leider nicht erfüllt hat.

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Toller, sehr genau recherchierter Roman, der eine spannende Geschichte erzählt!

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  • Francis Drake, Freibeuter im Namen Ihrer Majestät Elizabeth I.

    Der Pirat

    nscho-tschi

    02. March 2017 um 19:35

        Nach einer erfolgreichen Weltumseglung läuft Francis Drake, Freibeuter im Namen Ihrer Majestät Elizabeth I., nach fast drei Jahren mit einer vollbeladenen Golden Hind in den Hafen von Plymouth ein. Die Jahre voller Erfolg, Verlust und Entscheidungen haben ihn geprägt, gelehrt und seinen Namen in alle Munde getragen. Seine Zeit zum Ausruhen ist allerdings nur kurz. Für England begibt er sich auf eine erneute und überaus bedeutende Mission, vorbei an den Gefahren des Meeres und den aufgebrachten und durch Drake um einen beachtlichen Teil ihrer Schätze erleichterten Spaniern....    England im 16. Jahrhundert. Der Leser wird von Mac P. Lorne in eine Welt der Legenden und historischen Gestalten geführt. Zum einen ist hier natürlich Francis Drake, einer der bekanntesten Seemänner und gerissensten Piraten, der je über die Meere gesegelt ist. Er ist eine unglaubliche Gestalt: Tollkühn, wagemutig, beherzt, gutmütig und ein nicht zu überschätzender Gegner - sowohl auf See als auch an Land. Doch trifft man auch auf weitere große Personen der Historie: Matthew Baker, ein begnadeter Schiffsbauer. Francis Walsingham, er gilt als einer der Begründer in Sache Geheimdienst. Joachim Gans, ein genialer Metallurge und Wissenschaftler. Und natürlich Elizabeth I., die jungfräuliche Königin, die es auf ihre eigene Art versteht, mit der Macht eines großen Landes umzugehen.Dieser Roman zeugt von einer sehr umfassenden Recherche; dem Autor ist hier eine grandiose Zusammensetzung aus historischen Tatsachen, Legenden und eigener Vorstellungskraft gelungen. Die Geschichte ist spannend erzählt, wird dabei aber keinesfalls überspitz und übermäßig ausgeschmückt, sonder eher nüchtern und klar ausgelegt. Der Schreibstil des Autors ist in einfache Sätze gehalten, man kann der Handlung also problemlos folgen.     Ich habe an diesem Roman auf jeden Fall großen Gefallen gefunden. Begeistert hat mich vor allem die Nüchternheit, in der Lorne schreibt, die das Buch aber umso spannender gemacht hat. Francis Drake ist eine überaus faszinierende Gestalt, es hat sich also auf jeden Fall gelohnt, diesen Roman über ihn zu lesen. Schön fand ich auch den Gebrauch von seemännischen Fachwörtern (selbst als Unwissender musste man sich hier nicht gleich ergeben) und die doch vielseitige Beleuchtung von Drakes Charakter - und selbstverständlich auch die klare Ausführung diverser Seeschlachten... ;)    Gerne empfehle ich also diesen mitreißenden Roman weiter!

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  • Leinen los unf auf geht's in ein Abenteuer mit dem Freibeuter Francis Drake

    Der Pirat

    Moni2506

    15. February 2017 um 08:49

    „Der Pirat“ von Mac P. Lorne ist ein historischer Abenteuerroman über den Freibeuter Sir Francis Drake und erzählt seine Geschichte nach der Rückkehr von seiner Weltumsegelung bis zur berühmten Schlacht gegen die spanische Armada. Erschienen ist der Roman im April 2016 im Knaur-Verlag. England, 1580: Nach unendlichen 3 Jahren kehrt Francis Drake, Freibeuter seiner königlichen Majestät Elizabeth I., mit unvorstellbaren Reichtümern von einer Kaperfahrt zurück, die ihn als ersten Engländer um die ganze Welt geführt hat. Doch viel Zeit zum Verschnaufen wird Drake nicht gelassen, umgehend wird er auf weitere Missionen geschickt und der Konflikt mit den Spaniern spitzt sich immer weiter zu. König Philipp II. will England zurück in den Schoß der katholischen Kirche holen und seine Macht ausbauen, koste es was es wolle. Schon lange war ich nicht mehr so begeistert von einem historischen Roman. Ich muss tatsächlich auch sagen, dass er mir noch besser gefallen hat als „Der Palast der Meere“ von Rebecca Gablé. Im Herbst diesen Jahres wird sich noch ein weiterer Roman zu dieser Zeit in meinem Regal einreihen. Dann wird das Augenmerk allerdings wohl eher auf dem Spionagenetzwerk von Francis Walsingham liegen. Viele Namen, die in diesem Roman vorkommen, kannte ich schon aus dem Roman von Gablé. Das Augenmerk liegt hier allerdings auf anderen Unternehmungen und so konnte ich meinen Einblick in das Leben von Francis Drake weiter vertiefen. Francis Drake war Weltumsegler, Entdecker, Vizeadmiral und Pirat, der aus ärmlichen Verhältnissen stammte und den unbedingten Willen hatte zu Ruhm und Anerkennung zu kommen. Das wir ihn auch heute noch kennen, zeigt, dass er dies auch geschafft hat. Wir werden in eine äußerst interessante Epoche entführt. Die Welt Ende des 16. Jahrhunderts befindet sich im Umbruch. Die Spanier sind zusammen mit den Portugiesen die Beherrscher der Weltmeere und der neuen Welt, Venedig befindet sich seit der Schlacht von Lepanto auf dem absteigenden Ast und muss sich reformieren und England setzt alles daran, die Vormachtstellung Spaniens zu brechen. Wirklich beste Vorraussetzungen um einen spannenden und mitreißenden historischen Roman zu schreiben und dies ist Mac P. Lorne auch in vollem Umfang gelungen. Der Schreibstil des Autors ist toll. Ich hatte die ganze Zeit ein Kopfkino vor Augen und bin als Pirat über die 7 Weltmeere geschippert. Es werden viele seemännische Fachbegriffe benutzt, die mich in meinem Lesefluss aber nicht behindert haben. Diese werden im Glossar am Ende des Buches erläutert. Zu Beginn haben mich die manchmal sehr abrupten Perspektivwechsel ein wenig gestört. Dies fällt mit Fortschreiten der Geschichte aber immer weniger ins Gewicht. Neben den vielen Szenen auf hoher See, haben mir besonders auch die Treffen von Königin Elizabeth I., Walsingham und Drake gefallen. Auch wenn die Königin in diesem Buch noch ein wenig durchtriebener als bei Gablé wirkt, so war sie mir auch in diesem Buch sehr sympathisch und hat sich meinen Respekt eingehandelt. In diesem Zeitalter als Frau ein Reich wie England als Alleinherrscherin zu regieren, muss wirklich nicht leicht gewesen sein. Zum Ende des Buches hin war mir das Glück des Piraten Drake ein bisschen zu viel, aber wenn man der Geschichtsschreibung und dem Nachwort des Autors Glauben schenken will, ist es letztendlich tatsächlich größtenteils so abgelaufen. Nur kleinere Abweichungen, die meiner Meinung nach nicht wirklich ins Gewicht fallen, hat Mac P. Lorne sich erlaubt. Um den historischen Roman noch weiter abzurunden, gibt es außerdem ein ausführliches Personenverzeichnis am Anfang des Buches und eine Zeittafel am Ende. Fazit: Ein grandioser historischer Abenteuerroman, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Dies wird garantiert nicht der einzige Roman bleiben, den ich von Mac P. Lorne lese.

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. 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  • Gütt schütze die Königin. Wer aber schützt England?

    Der Pirat

    karatekadd

    29. October 2016 um 19:07

    Abenteuer! Piraten!  Francis Drake!  Irgendwann in der Kinder- und Teenagerzeit gab es mal eine Fernsehserie. Francis Drake, ausgerüstet mit einem Kaperbrief der englischen Königin segelt furchtlos über die Meere. Unzählig vermutlich die Bücher, die ihn mindestens erwähnen. Die Abenteuer des Jan Kuna – genannt Marten. Das war auch so ein Abenteuerbuch. Geschrieben von dem Polen Janusz Meissner. Dem polnischen Piraten begegnet die Golden Hind, das Schiff des Engländers. Marten hilft dem Engländer aus einer Bedrängnis gegen spanische und portugiesische Karavellen. Das Buch, ich habe gerade nachgesehen, stammt aus dem Militärverlag der DDR. Und Jan Kuna, genannt Marten, wird es am Ende gehen wie Klaus Störtebeker. Ungefährlich war es nicht, das Leben auf See im 16. Jahrhundert. Auch dem zum Sir erhobenen Francis Drake wird der Tod in Form von schwerer Krankheit auf See ereilen. Ich glaube eher nicht, dass ich zum Buch Der Pirat von Marc P. Lorne gegriffen hätte. Aber da hat so ein bekannter Blogger von geschwärmt. Er erwähnte dummerweise das Buch Der Meister des siebten Siegels von Johannes K. Soyener und Wolfram zu Mondfeld. Da wurde ich hellhörig. Wie war das doch gleich? Das Geheimnis Löfflerscher Bronzekanonen bringt dem Königreich der angeblich jungfräulichen Königin den militärischen Vorteil gegenüber dem Reich ihres Schwagers Philipp. Die sieben Siegel öffnet ein entfernter Verwandter des Gießereibesitzers Löffler und flieht mit diesem Wissen um die Welt um dann in England auf Matthew Baker und Francis Drake zu stoßen, denn die Kanonen brauchen auch innovative Schiffe. Und Baker kann das. Da kommt ihm der Adam Dryling gerade recht. Aber war es der Dreyling? Adam Dryling hatte wirklich familiäre Verbindung zum besten Geschützgießer dieser Zeit in Schwaz. Und ein Hans Dreyling der Ältere († 1573) war ein Bergbaufachman aus Böhmen mit politischen Kontakten, der etwa 1530 nach Schwaz (Tirol) kam. [1]   Der Roman von Soyener und Mondfeld scheint gut recherchiert zu sein. Auf jeden Fall hat man sich, wohl auf Grund des Romans sehr um Adam Dreyling „gekümmert“ – Auch eine Dokumentation kann man dazu ansehen. [2] Oder war es ein Jude namens Joachim Gans? Ein Bergbauexperte aus Prag? Konnte ein Jude im 16. Jahrhundert solches Wissen erlangen? Keine Ahnung. Außerdem widersprechen sich die Autoren. In der deutschen Wikipedia ist Gans zwar als vermutlich erster Jude in Amerika aufgeführt (mit Sir Walther Raleigh nach Virginia) Nun glaube ich allerdings nicht, dass ein jüdischer Meister ausgerechnet im habsburgischen Reich bei dem berühmten Gregor Löffler dessen Gießergeheimnisse erlangen konnte. Seltsam, dass Mac P. Lorne nun die Dryling-Geschichte direkt ablehnend erwähnt. Lorne hat nun im sehr informativen Nachwort erklärt, dass nur die Rückholung des Gans aus Amerika durch Drake nachgewiesen ist, trotzdem bedient er sich der abenteuerlichen Geschichte um die Fahrt nach Venedig im Auftrag eines gewissen Sir Francis Walsingham. Nun, es geht ja aber gar nicht um den Schwazer Adam Dryling, es geht ja um den von Elisabeth I. zum Sir erhobenen Francis Drake. Schließlich handelt der Roman von ihm. Maßgeblich zum späteren Erfolg trugen sicherlich die Schiffe Matthew Bakers bei, auch die Änderung und Vereinheitlichung der Schiffsartillerie waren Grundlage dafür. Jedoch aber erwarb sich der älteste Sohn eines Bauern und Pastoren in früheren Jahren die Kenntnisse und Fähigkeiten, die ihn dann berühmt machten. Letztlich wurde er bekannt durch die Aufbringung einer Reihe von portugiesischen und spanischen „Schatzschiffen“, die aus der Neuen Welt nach Europa zurückwollten. Die Freibeuterei hätte ihn auch den Kopf kosten können, hätte sich Elisabeths langjähriger Berater Lord Burghley durchgesetzt – immer in Angst, die Übermacht der Spanier würde zur Invasion Englands führen. Doch vor dem Erfolg kommt der Schweiß. Und so macht uns der Autor im Prolog mit dem jugendlichem Francis Drake bekannt, der an Europas Küsten lernt zu schmuggeln. Sodann allerdings kommt er von großer Fahrt zurück, während der er einen der adeligen Begleiter hat hinrichten lassen, wegen Insubordination. Nun, im Roman kann man dann schon mal behaupten, dass der Delinquent sich des Kapitäns angetrauter Ehefrau unziemlich genähert habe. Der Karriere Drakes tut dies keinen Abbruch, schließlich hat er noch seine große Mission zu erfüllen, die Große Armada an der Invasion Englands zu hindern. * * * Mich nervt es, wenn ein historischer Roman nicht einfach nachzuvollziehen ist. Ich weiß, dies ist eigentlich unsinnig. Lorne hat ja kein historisches Sachbuch oder eine Biografie seines Helden nieder geschrieben. Aber ich muss auch sagen, dass es schon spannend war und ein Genuss, hinter den Bau der neuen Flotte, maßgeblich vom Roman (und historischen) Helden beeinflusst. Eine Reihe Romane aus dieser Zeit, die ich bereits las, erzählen von den handelnden Personen, trotzdem war auch dieser hier ein gutes Ding. Hat mir sehr gefallen.                                                                * * * Abenteuerlich auch das Leben des Autors. Er hat eben nicht Geschichte, sondern Veterinärmedizin studiert. Er floh 1988 in die Bundesrepublik. Mit Das Herz des Löwen (2011) schrieb er sein erstes Buch (Trilogie) um Robin von Loxley und Richard Löwenherz. (Wenn man so will die "Vorgeschichte" zum Film mit Kevin Kostner. ► DNB / Droemer Knaur /  ISBN: 978-3-426-51748-2 / 656 S.Mit weiteren Beiträgen und Links unter http://litterae-artesque.blogspot.de/2016/10/lorne-mac-p-der-pirat.html © KaratekaDD

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  • Der Pirat

    Der Pirat

    kleeblatt2012

    06. October 2016 um 20:00

    Francis Drake, der legendäre Pirat, kehrt nach einer Weltumseglung nach England zurück. Im Schiffsbauch befinden sich zahlreiche Schätze. Die Königin, Elizabeth I.,  ist erfreut und schenkt ihm ihre Gunst. Ab sofort beginnt für Drake ein aufregendes Leben, doch überschattet die Affäre seiner Frau Mary mit dem von ihm hingerichteten Thomas Doughty sein Dasein. Er lässt sich jedoch nicht unterkriegen und versucht, mit allen Mitteln, seinem Ruf eines berüchtigen Piratenkapitäns gerecht zu werden und sich gegen die Spanier zu behaupten. Er bricht auf zu einer großen Fahrt, die alles entscheidend ist.Sir Franics Drake, berüchtigter Pirat, legendäre Person des 16. Jahrhunderts, Günstling der Königin, gefürchteter Kapitän, Draufgänger und Weltumsegler. Um ihn ranken sich viele Gerüchte, viele Sagen, aber auch viele historische Belege. Der Autor hat sich dieser angenommen und dadurch eine Story geschaffen, die mit Worten fesselt und Geschichte lebendig werden lässt. Die Person Francis Drake fasziniert mich schon seit längerem. Immer wieder lese ich Artikel im Internet oder auch in Magazinen über den berühmten Piraten, der im Auftrag von Königin Elizabeth I. in legendären Schlachten auf dem Meer, aber auch mit List und Tücke viele Schätze für sie erbeutete und so Reichtum nach England brachte.Aber es wird auch erwähnt, dass Francis Drake kein angenehmer Zeitgenosse war. Er war streng, kannte keine Gnade und wenn seine Befehle nicht befolgt wurden, verfolgte er die Verweigerung mit strengsten Mitteln. Sein aufbrausendes Temperament kostete ihn viel Sympathie.Der Autor hat Sir Francis Drake jedoch als sehr sympathischen Mann dargestellt, der es schaffte, sich aus der Gosse hochzuarbeiten und letztendlich als Günstling der Königin dem Beruf nachzugehen, den er am meisten liebte. Die Seefahrt war sein Herzblut und er liebte es, auf dem Meer zu sein. Dies dann mit dem "Nützlichen" zu verbinden und vorbeifahrende Schiffe zu entern, war ein netter Nebeneffekt für ihn.Mit dem vorliegenden Buch erzählt der Autor mit fesselndem Schreibstil die Lebensgeschichte von Sir Francis Drake. Alles beginnt mit der Heimkehr von einer erfolgreichen Weltumseglung. Drakes Ansehen steigt enorm, doch seine Ehe geht in die Brüche. Seine Ehefrau Mary hatte eine Affäre mit Thomas Doughty, einem anderen Kapitän. Drake hat diesen auf hoher See hinrichten lassen und steht nun vor der Entscheidung, sich von seiner Frau zu trennen oder weiter mit ihr zusammenzuleben.Da man gleich zu Anfang in Drakes Gedanken involviert wird, kann man gar nicht anders, als immer weiterzulesen. Drakes Leben ist einfach faszinierend. Zuletzt hatte ich von ihm in Rebecca Gablés Buch "Der Palast der Meere" von ihm gelesen und dort kommt Drake nicht gerade gut weg. Deswegen finde ich es immer interessant, wie unterschiedlich manche Personen von Autoren beschrieben werden.Hier ist Drake auf jeden Fall der Sympathieträger und die spannende Erzählung über sein Leben hat mich persönlich mehr als fasziniert. Aber nicht nur das Leben von Drake ist interessant, nein, auch der historische Aspekt wird lehrreich vermittelt. Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen England und Spanien werden genauso gelehrt, wie die verschiedenen historischen Persönlichkeiten. Allen voran Königin Elizabeth I., die ich gerne persönlich kennengelernt hätte. Aber auch andere, die ich bis jetzt nicht kannte. Der Metallurge Joachim Gans zum Beispiel, ein jüdischer Kanonengießer. Seine Fähigkeiten, Metall zu verarbeiten, hat England sehr helfen können. Von ihm hätte ich gerne mehr erfahren, was aber Dank des Internets bestimmt kein Problem sein sollte.Am Anfang störte mich noch die unzähligen Begriffe, die mit der Schifffahrt zu tun haben. Sei es der Aufbau des Schiffes, die verschiedenen "Fremd"Wörter, angefangen bei Luv und Lee bis hin zu Segelmanöver und Angriffsformationen. Aber je mehr ich darüber las, umso mehr konnte ich mich auch in die Marterie einarbeiten und ab dem Zeitpunkt gehörten die Beschreibungen einfach dazu und ich wollte sie auch nicht mehr missen. Ihr seht, ich bin fasziniert von dem Buch. Mac P. Lorne hat sich dem Thema "Sir Francis Drake" wunderbar angenommen und ich habe einen neuen Autoren gefunden, den ich mir merken bzw. dessen vorhergehende Werke ich mir ansehen muss.Fazit:Sir Francis Drake: der Pirat und seine Liebe zum Meer. Eine wunderbare Erzählung seines Lebens.

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  • Spannend und mitreißend!

    Der Pirat

    myrielmondkraut

    03. October 2016 um 16:31

    Mac P. Lorne erzählt die Geschichte von Francis Drake, "dem" Piraten von Königin Elisabeth I. Er erzählt vom nicht nur fröhlichen Privatleben Drakes, von geheimen Aufträgen und natürlich von seinen Seeschlachten! Es ist ein rundum gelungener, spannender, mitreißender Roman, der dem Leser historische Fakten so ganz nebenbei vermittelt und ihn ins Leben des 16. Jahrhunderts eintauchen lässt. Er ist bis ins kleinste geschichtliche Detail recherchiert, er liest sich flüssig und man möchte das Buch nicht wieder aus der Hand legen. Von mir definitiv eine klare Leseempfehlung!

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  • Der Pirat Francis Drake

    Der Pirat

    Minje

    29. August 2016 um 09:41

    "Der Pirat" von Mac P. Lorne erschien im Knaur Verlag im April 2016. Inhalt Francis Drakes Leben von 1560 bis 1596. Seine Erfolge, seine Beziehungen, seine Kämpfe, sein Tod. Meinung Cover Mir ist dieses Buch durch das wunderschöne Cover aufgefallen. Wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, das jedes dieser 12 Schwerter anders aussieht. Und die 12 Schwerter sind in einem Kreis, was für mich Einheit symbolisiert. Personenregister super! geordnet nach Engländern und Spaniern. Die Personen, die ich für wichtig hielt, habe ich mir anfangs rausgeschrieben, da ich im ebook nicht so gerne blättere. Gerade bei historischen Romanen ist so ein Register hilfreich. Und es zeigt, dass der Roman nicht nur im 16 Jh. spielt, sondern dass es die Personen echt gab. Und das wiederum ist ein Pluspunkt für einen historischen Roman. Prolog Was mir am Prolog besonders gut gefällt, ist, dass die Legende von Robin Hood erwähnt wird. Wer war Francis Drake? Ein Meisterdieb der neuen Welt, Pirat, Ketzer, Seeheld, Abenteurer und Sir. Wer war Drake wirklich? So unterschiedlich waren die Meinungen. Von den einen geliebt und bewundert, von den anderen gehasst. Im Buch lesen wir einiges über seine Beziehung zu seiner ersten und zweiten Frau sowie zu seiner Beziehung zu Königin Elizabeth. Interessant, wie unterschiedlich die drei Frauen waren. Weitere interessante Personen: Walsingham, der Begründer des englischen Geheimdienstes und Standen, Meisterspion. Fachausdrücke Lorne benutzt im Buch viele Fachausdrücke. Zum einen Fachausdrücke aus der Seefahrt: Kogge, Fleute, Karache, Galeone. Fock-, Großtopp- und Besansegel. Zum anderen Fachausdrücke aus dem militärischen Bereich wie Schrapnell, Kartusche, Culverine, etc. Vieles an diesen Fachausdrücken war mir persönlich nicht vertraut, daher habe ich so einiges bei wikipedia nachgelesen. An dieser Stelle habe ich mich gefragt, ob der Autor das Buch in erster Linie für Männer geschrieben hat. Spannung Für diejenigen, die nicht gut ins Buch hineinkommen: Ab Kapitel 4 steigt die Spannung an! Drake soll nach Venedig...und was dort so passiert...spannend! Stadtführung Das Buch enthält eine kleine "Stadtführung" durch Venedig. Mindestens 9 Gebäude Venedigs werden erwähnt, und ich hatte nichts besseres zu tun, als bei (fast) jedem Gebäude den passenden wikipedia Eintrag nachzulesen... Seitdem bin ich fasziniert von dieser Stadt! Fazit Ein tolles Buch für Personen, die für Piratengeschichten etwas übrig haben.

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  • eBook Kommentar zu Der Pirat von Mac P. Lorne

    Der Pirat

    Schnuerer Susanne

    via eBook 'Der Pirat'

    Wieder einmal hat der Autor bewiesen, dass sich historische Ereignisse in einen spannenden Roman verpacken lassen. In meiner Fantasie wurde ich zum Freibeuter und segelte mit diesem starken, stolzen und unbeugsamen Francis Drake durch die Meere . Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher .

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  • Der Pirat

    Der Pirat

    Avila

    18. August 2016 um 09:43

    Francis Drake – eine schillernde Persönlichkeit, damals wie heute. In diesem Buch geht es um die erfolgreichsten Jahre des englischen Piraten und wie er es geschafft hat, England zur Blüte seiner Zeit zu verhelfen. Spannend und unterhaltsam! Die Person des Francis Drake wurde mir mit jeder Seite sympathischer. Er zeichnet sich durch viele gute Seiten aus, aber auch seine herrlich schlechten Fähigkeiten, zum Beispiel in Diplomatie machen ihn noch sympathischer. Doch zeigen sich auch später durch sein sehr bestimmtes, teilweise an Arroganz grenzendes Verhalten, weniger positive Seiten, das vor allem nachhaltige schreckliche Konsequenzen nach sich zieht. Aber gerade diese Sachen lassen Drake menschlich erscheinen, was mir an dem Buch sehr gut gefällt. Es könnte natürlich schnell geschehen, dass neben Drake alle anderen Personen blass erscheinen, aber der Autor verkennt nicht, dass es noch andere Personen gab, die Drake geholfen haben, das zu vollbringen, was er vollbracht hat. So gab es noch den Schiffsbauer Matthew Baker und den etwas eigenbrödlerischen Joachim Gans. Doch auch seine Crew, allen voran Diego halten ihm immer wieder den Rücken frei. Und ohne Queen Elizabeth und ihrem Berater Walsingham wäre Drake nicht zu der Figur geworden, die er war. Die Figuren werden ebenso schön beschrieben und trotz der vielen verschiedenen Namen, die auftauchen, schafft der Autor es durch seine Beschreibungen jede Person eigenständig werden zu lassen. Die Handlung mutet teilweise schon märchenhaft an, aber wie später im umfangreichen Nachwort nachzulesen ist, hält der Autor sich hier an historischen Fakten, die trotzdem spannend und unterhaltend erzählt werden. Es gibt einige Überraschungen und Drake bei seinen Reisen und Abenteuern zu begleiten, macht sehr viel Spaß, weswegen ich das Buch wärmstens empfehlen kann.

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  • Der Pirat

    Der Pirat

    Mine_B

    16. August 2016 um 13:36

    Der neue historische Roman von dem Autor Mac P. Lorne mit dem Titel „Der Pirat“ erzählt das turbulente Leben des Freibeuters Francis Drake. Dieses Werk ist ein eigenständiger Roman und lässt sich gut ohne Vorkenntnisse aus der Epoche lesen.   Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Er war ein Abenteurer, Weltumsegler, Raubritter der Meere und Spaniens größter Alptraum: Francis Drake, Pirat Ihrer Majestät Königin Elisabeth I., 1581 zum Ritter geschlagen. Mac P. Lorne lässt neben dem Mythos auch den Menschen Drake lebendig werden, den engagierten Bürgermeister und betrogenen Ehemann, der Frauen gegenüber eher schüchtern gewesen sein soll. Und er lässt uns mit hinaus segeln aufs ungezähmte, freie Meer, Spione befreien, Santo Domingo erobern und schließlich die Spanische Armada mit neuartigen Kanonen in ihr nasses Grab versenken. Hei-ho, Piraten, Leinen los und Kurs auf den Horizont!   Die Gestaltung des historischen Romans möchte ich an erster Stelle positiv hervorheben. Die Gestaltung des Klappentextes sticht aus der breiten Masse an historischen Büchern hervor, hier sind zwei Szenen aus dem Buch dargestellt. Auch sind ein Personenregister, eine Zeittafel und ein Glossar beigefügt wurden, welche allesamt sehr hilfreich sind. Der Schreibstil von dem Autor Mac P. Lorne ist sehr angenehm und bildhaft, sodass sich „Der Pirat“ flüssig lesen lässt. Auch hilft der direkte Einstieg dabei, dass man sofort mitten im Geschehen ist und einen ersten Eindruck von dem Protagonisten Francis Drake erhält. Man hat das Gefühl, dass man in die damalige Zeit zurückversetzt wurde. Auch ist das Buch permanent spannend, enthält einige unvorhersehbare Wendungen und nicht selten muss man mit den Charakteren mitfiebern und bestreitet zusammen mit ihnen ereignisvolle Abenteuer. Auf jeder Seite kann man sich von der vielseitigen Recherchearbeit des Autors überzeugen. Lorne hat im Vorfeld zu seinem Roman umfangreich über die damalige Zeit und dessen Neuerungen recherchiert und hat dies gekonnt in seinen historischen Roman eingearbeitet. So lernt man als Leser einiges über die damaligen Zeiten, ohne dass dies einem bewusst wird, da diese fließend in die Geschichte eingebettet wurden sind. Lorne hat die Fakten und Fiktion gekonnt miteinander vermischt. Diesbezüglich wird nochmal im Nachwort eingegangen, sodass man einen Eindruck erhält, welche Gegebenheiten der Fantasie des Autors entspringen und welche historisch belegt sind. Der Protagonist dieses Romans ist der Freibeuter Francis Drake, welcher im Namen der englischen Königin Elisabeth I segelt und hierbei einiges Raubgut in die Schatzkammern der Krone einbringt. So ist es nicht verwunderlich, dass Drake bei der Königin ein hohes Ansehen hat und sich einige Freiheiten erlauben darf, die sich wohl sonst keiner erlauben dürfte. Von den Spaniern wird Drake gefürchtet – und dies nicht ohne Grund. Nicht selten hat er dessen Schiffe gekapert und die Schätze an sich genommen. In „Der Pirat“ wird Francis Drake als Draufgänger beschrieben, welcher von sich recht überzeugt ist. Doch die Erfolge geben ihm recht und so kann er sich einige Freiheiten erlauben. Nicht selten macht ihn genau dies nicht immer bei seinen Mitmenschen beliebt. Aber Drake ist auch listig und kann durch diese Eigenschaft und seinen Verstand den einen oder anderen Sieg erringen. Er liebt das Abenteuer und geht diesbezüglich auch mal Gefahren ein. Doch nicht selten ist das Glück auf seiner Seite. Hierbei ist er als Kapitän bei seiner Mannschaft allgemein recht beliebt, denn diese behandelt er nicht von oben herab – verhält sich in vielen Situationen eher gleichgestellt und packt auch selber mal mit an. Hierbei lässt er sich nicht verbiegen und zeigt dies auch Personen gegenüber, welche höher gestellt sind als er selbst. Dies erweckt den Eindruck, dass Drake recht bodenständig geblieben ist. Er ist stolz auf seinen Erfolg, welchen er sich selber erarbeitet hat, denn Drake stammt aus recht ärmlichen Verhältnissen. Auf seinem Schiff hat er das letzte Wort und behandelt auch Adlige wie jeden anderen. Sehr zum Leidwesen der Adligen. Sehr gefallen hat mir sei Umgang mit Sklaven. Diese behandelt er wohlwollend und versucht nicht selten, diese aus ihrem leidvollen Sklavenleben zu befreien. Sein engster Freund und sein treuster Diener namens Diego ist ein ehemaliger Sklave, welcher ihm treu zur Seite steht. Aber auch die vielseitigen Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Sei es der Mathematiker und Schiffsbauer Baker, der Jude Gans, Walsingham – welcher überall seine Spione zu haben scheint oder auch die Darstellung der englischen Königin Elisabeth I. Sie wirkten allesamt sehr realistisch, hatten ihre Ecken und Kanten. Gerne hätte ich auch mal mehr über die Nebencharaktere gelesen. Positiv möchte ich auch die Beschreibungen hervorheben. Hier möchte ich einerseits die Darstellung der Stadt Venedig betonen. Diese war sehr bildhaft, sodass ich beim Lesen ein recht klares Bild von dieser Stadt vor meinem geistigen Auge hatte. Wie Drake sich in dieser Stadt gefühlt haben muss, kommt dabei deutlich zum Ausdruck. Andererseits möchte ich die bildhaft dargestellten Kampfszenen positiv erwähnen. Diese haben mir wirklich wunderbar gefallen und obwohl ich mich mit der Seefahrt nicht auskenne, konnte ich mir die Seeschlachten sehr gut vorstellen, weil sie so detailliert beschrieben wurden sind. Sie wirkten auch mich allesamt sehr realistisch. Auch bekommt man einen Einblick in die damalige politische Situation. Die Vormachtstellung von Spanien in der Neuen Welt wird thematisiert. Auch welche Folgen diese Vormachtstellung für andere Länder hatte und wie um diese gekämpft wurde. Ebenfalls wird der Kampf zwischen Katholizismus und Protestantismus in die Geschichte mit eingeflochten. Dies hat mir auch gut gefallen. Leider wurden nicht alle nautischen Begriffe im Glossar erklärt. Wenn man als Leser jedoch etwas Mut zur Lücke hat und sich davon nicht abschrecken lässt, hat man dennoch ein großen Lesespaß mit diesem historischen Roman. Die nicht erklärten Begriffe aus der Seefahrt mildern den Lesegenuss nicht im Geringsten.   Mit „Der Pirat“ hat der Autor Mac P. Lorne einen fulminanten historischen Roman geschrieben, in dessen Mittelpunkt der Freibeuter Francis Drake steht. Dieser hat sich sehr flüssig lesen lassen, gefüllt mit interessanten und vielseitigen Charakteren und man merkt jeder Seite die detaillierte Recherchearbeit an. Hierfür möchte ich 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für Liebhaber von historischen Romanen vergeben.

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  • Hei ho…

    Der Pirat

    buecherwurm1310

    16. August 2016 um 10:29

    Wer kennt ihn nicht – den Piraten Francis Drake? Mac P. Lorne erzählt uns in seinem Roman mehr über den Menschen Sir Francis Drake. Im Auftrag Ihrer Majestät Königin Elisabeth I. war er als Freibeuter unterwegs und umsegelte dabei die Welt. Nicht nur die Spanier fürchteten ihn wie der Teufel das Weihwasser. Lorne nimmt die bekannten Fakten und füllt phantasievoll Lücken in der Vita Drakes, so dass eine höchst spannende und unterhaltsame Geschichte entstanden ist. Drake ist ein Mensch, der kein Risiko scheut. Er liebt das Abenteuer und genießt sein Leben als Freibeuter. Selbst in ausweglosen Situation ist ihm das Glück hold und er weiß sich hinaus zu manövrieren. Seine Mannschaft liebt und geht für ihn durchs Feuer, denn im Gegensatz zu vielen anderen Kapitänen stellt er sich nicht über seine Mannschaft. Bei den Kämpfen steht er mitten unter ihnen. Aber auch seiner Königin gegenüber verbiegt er sich nicht. Niemand sonst wagt es, in einer derart lässigen Kleidung zu erscheinen und so undiplomatisch seine Meinung zu äußern. Er ist der Königin sehr ergeben und umgeht dennoch ihre Befehle, wenn sie wieder einmal zu zögerlich ist, weil ihre Berater kein Risiko eingehen wollen und auf Diplomatie setzen. Elisabeth I. schätzt ihren Piraten, denn er bringt ihr schöne Geschenke und füllt die Staatskasse und so kommt es, dass ein Pirat zum Ritter geschlagen wird. Die Feinde Englands fürchten El Draque und zollen ihm doch Respekt. Aber wir lernen auch den Ehemann kennen, der seine Frau Mary liebt und ihr dennoch nicht verzeihen kann und der später noch einmal eine innige Beziehung mit Elisabeth eingeht. Während seiner Zeit an Land trägt man ihm das Bürgermeisteramt an und er nimmt es und versucht für seine Stadt Plymouth Verbesserungen herbeizuführen. Doch nehmen ihm gibt es noch einige andere interessante Personen, wie der Mathematiker und Schiffsbauer Baker, der Metallurge Gans und Walsingham, der einen Geheimdienst aufgebaut hat und einen guten Überblick über das politische Geschehen außerhalb Englands hatte. Diesen Männern ist es auch zu verdanken, dass Drake so erfolgreich war. Neben der Geschichte Drakes sind aber auch die politischen Verhältnisse sehr spannend. Es geht um den Glauben und um die Vormachtstellung in der Welt. Drakes Erfahrung und Strategie ist es zu verdanken, dass den Spaniern Einhalt geboten wird bei der Eroberung immer weiterer Länder, die sie ausbeuten können. Es hat ungemein viel Spaß gemacht, mit Francis auf Piratenjagd zu gehen.

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  • Francis Drake – Pirat Ihrer Majestät Elisabeth I.

    Der Pirat

    odenwaldcollies

    12. August 2016 um 20:57

    1580 kehrt der Abenteurer und Pirat Francis Drake von seiner Weltumseglung zurück nach England und bringt reiche Beute mit. Drake fürchtet weder Tod noch Teufel auf See und ist der Alptraum der spanischen Weltmacht. In England wird er zum Ritter geschlagen und auf eine geheimnisvolle Mission nach Venedig geschickt, deren erfolgreicher Ausgang am bestehenden Weltmachtgefüge rütteln kann. Da ich nicht viel über die damalige politische Situation und noch weniger über die Seefahrt des 16. Jahrhunderts Bescheid wusste, hat mich dieses Buch besonders angesprochen. Francis Drake war mir zwar als großer Seefahrer ein Begriff, aber Details aus seinem Leben und seine Bedeutung für England waren mir ebenfalls unbekannt. Das hat sich mit diesem spannenden und sorgfältig recherchierten Roman grundlegend geändert. Der Leser lernt Drake als einen ehrgeizigen und mutigen Kapitän kennen, dem die Seefahrt im Blut liegt. Er ist ein exzellenter Stratege, der alles auf eine Karte setzt, wenn es notwendig ist. Dabei steht das Glück auf seiner Seite, dass es schon beinahe unheimlich ist. Nicht umsonst kochen bei den Spaniern die wildesten Gerüchte hoch, wenn es um ihren Erzfeind El Draque geht. Außerdem ist er seiner Königin Elisabeth I. treu ergeben, die diese Treue zu schätzen weiß, zumal er regelmäßig die Staatstruhen sehr gut auffüllt. Aber auch menschlich hat er viele positive Seiten: so legt er überhaupt keinen Wert darauf, vornehme Distanz zu seiner Mannschaft zu halten, vielmehr ist er einer der Ersten, der Hand anlegt; dafür lieben ihn seine Männer. Außerdem lehnt er die Sklavenhaltung ab, sein treuester Freund und Diener Diego ist ein ehemaliger Sklave, dem Drake die Freiheit ermöglicht hat. Er sagt offen seine Meinung, die Diplomatie ist nicht seine Stärke – was ihm den einen oder anderen Feind im eigenen Land einbringt. Und er ist ehrlich und anständig: er steht zu seinem Wort, egal, ob er es einem Freund oder Feind gibt. So mutig Drake als Kapitän ist, so zurückhaltend ist er, was die Frauen angeht. Dadurch, dass er nicht in der Lage ist, hier über seinen eigenen Schatten zu springen, erlebt er eine persönliche Tragödie. Die Beschreibungen durch den Autor sind wirklich sehr detailliert, und gerade bei einigen Begriffen der Seefahrt wusste ich zwar nichts mit ihnen anzufangen (das anhängende Glossar deckt nicht alle Begriffe ab), aber das hat bei mir den Erzählfluss nicht gestört. Besonders gut gefallen haben mir die lokalen, politischen und gesellschaftlichen Beschreibungen von Venedig, als Drake das erste Mal die Serenissima besucht. Der Leser bekommt einen umfassenden Einblick in die damalige politische Situation, in die Probleme, die durch Spaniens Vormachtstellung in der Welt entstehen und den Unmut, den diese Stellung bei den anderen Nationen hervorruft. Es ist aber nicht nur ein Kampf um Weltmachtstellung, sondern es geht auch um den Kampf zwischen Katholizismus und Protestantismus, welcher durch die Regentschaft der protestantischen Königin Elisabeth I. in England und ihrer katholischen Rivalin Maria Stuart genügend Nahrung erhalten hat. Ein genialer Kapitän und Pirat, ein herausragender Mathematiker, tätig im englischen Schiffsbau, ein Kanonengießer mit unschätzbarem Wissen und ein Geheimdienstchef, dem nichts entgeht – das ist die Mischung, mit der England im 16. Jahrhundert es schaffte, das Ruder im wahrsten Sinne des Wortes für sich herumzureißen. Das Zusatzmaterial im Buch, wie Personenregister, Glossar und Zeittafeln, sowie das ausführliche Nachwort des Autors runden diesen spannenden und lehrreichen Roman perfekt ab.

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  • Der Pirat der Königin

    Der Pirat

    Eliza08

    10. August 2016 um 12:10

    Nachdem bereits im „Palast der Meere“ von Rebecca Gablé Francis Drake einen Auftritt hatte, war ich neugierig auf diese historische Person und ich habe es keine Sekunde bereut zu diesem Buch gegriffen zu haben. Das Cover allein ist schon der Hammer, stilvoll und schlicht und dennoch sagt es so viel aus, ein großes Kompliment an die Grafiker. Die Aufmachung des Buches und auch der Aufbau (Personenverzeichnis, Glossar, Zeittafel und Anmerkungen des Autors) ist einfach toll, da hat man ein wahres Schmuckstück in der Hand. Aber nicht nur die „Verpackung“ stimmt, sondern auch der Inhalt! Mac P. Lorne hat einen spannenden und unterhaltsamen Roman geschrieben, der nicht nur das Herz von Piraten-Fans höher schlagen lässt, sondern auch den Leser historischer Romane in seinen Bann zieht. Man taucht ein in eine ganz andere Welt und kann alles um sich herum vergessen, so ging es zumindest mir, wenn ich mit diesem Buch unterwegs war, da musste ich echt aufpassen nicht meine Haltestelle zu verpassen. Der Autor orientiert sich streng an den Lebensdaten von Francis Drake, lediglich da wo die Quellen eine Lücke ausweisen, nimmt er sich die Freiheit und erzählt die Geschichte so, wie es hätte gewesen sein können. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leicht zu lesen, er schafft es seinen Leser innerhalb weniger Sätze zu fesseln. Das Buch, ist wie bereits gesagt, spannend und der Kampf gegen die spanische Armada wird eindrucksvoll geschildert. Der Autor weiß wovon der schreibt, denn er hat extra für diesen Roman den Segelschein gemacht und eine „Landratte“ könnte wohl kaum so überzeugend erzählen. Für mich ein klasse Buch in diesem Lesesommer, dass ich wirklich nur empfehlen kann, denn  nicht nur die „Verpackung“ sondern auch der Inhalt bieten höchsten Lesegenuss. Ein Buch für die Fans von Piratengeschichten, aber auch der Leser von historischen Romanen sollte zugreifen, denn es wird lange dauern, bis wieder jemand ein Buch über den Freibeuter ihrer Majestät schreibt, denn Mac P. Lorne hat die Latte für seine Kollegen sehr hoch gelegt. Ein überzeugendes Buch auf der ganzen Linie, so liebe ich Bücher und historische Romane ganz besonders!

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  • Der Pirat

    Der Pirat

    -sabine-

    09. August 2016 um 19:09

    Auch wenn man historische Romanen sonst eher scheut, sollte man sich diesen unbedingt mal anschauen – er entführt in eine andere Zeit und lässt Sir Francis Drake lebendig werden, ein Buch wie ein spannender Piratenfilm. Ich zumindest bin begeistert und kann es auf jeden Fall empfehlen.Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Abenteurer und Pirat Sir Francis Drake, der nicht nur die Welt als Erster umsegelte und bekannt war für seine erfolgreichen Plünderungen, sondern auch das politische Geschehen im England des 16. Jahrhunderts maßgeblich mit beeinflusste. Man sollte jetzt nicht denken, eine langweilige Romanbiographie zu lesen, ganz im Gegenteil – das Buch ist spannend und fesselnd von der ersten Seite an und konnte mich wirklich bis zum Schluss begeistern. Beim Lesen ist Francis Drake zum Leben erwacht, ich zumindest habe ihn nach und nach in mein Herz geschlossen und mit ihm gefiebert und gelitten. Dabei bietet das Buch sicherlich für jeden Leser etwas: Es gibt politische Querelen mit Intrigen und Spionage, den unterschwelligen Krieg zwischen Spanien und England, Abenteuer auf hoher See, spannende Seeschlachten, Degenduelle und Meutereien und auch die eine oder andere Liebesszene. Und immer wieder tauchen Personen auf, deren Namen man schon gehört hat – und hier ist es dem Autor wirklich sehr gut gelungen, Wahrheit und Fiktion miteinander zu verknüpfen – beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass es genau so damals hätte tatsächlich gewesen sein können. Dabei merkt man auf jeder Seite, wie gut der Autor recherchiert hat – nicht nur was die politischen Akteure der damaligen Zeit angeht, sondern auch bei vielen Details aus Nautik und Kanonenkunde. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet – sie werden beim Lesen lebendig und sind glaubhaft und authentisch dargestellt. Hier hat keiner nur gute oder nur schlechte Seiten – es gibt nicht nur die Guten und die Bösen, nein – jeder hat verschiedene Facetten und so wirken die Figuren sehr menschlich. Ich konnte gar nicht anders, als Francis Drake ins Herz zu schließen, ich mochte seine draufgängerische und selbstbewusste Art, habe aber vor allem seine vorausschauende und überlegte Art zu handeln sehr geschätzt – und manchmal wirkt auch der große Francis Drake sehr klein und verletzlich, und das hat ihn mir so sympathisch gemacht. Aber auch die anderen Figuren sind in ihrer Gestaltung sehr gelungen, da gibt es keine Stereotypen, alle sind gut gezeichnet mit eigener Vergangenheit und eigenem Hintergrund - für mich ist so ein Stück englischer Geschichte lebendig geworden.Der Schreibstil ist sehr gewinnend, weil er lebendig ist und sich sehr gut lesen lässt, trotzdem aber auch zur damaligen Zeit passt. Zu keinem Zeitpunkt hab ich mich gelangweilt, obwohl es auch viele Beschreibungen gibt, sowohl von der damaligen Lebensweise, von den unterschiedlichen Landschaften oder auch von den beteiligten Personen – lediglich einige Details aus der Schifffahrt waren mir etwas zu ausführlich dargestellt. Aber das konnte ich gut verschmerzen und es hat meinen Lesespaß in keinster Weise getrübt.Ich habe mich in dieser Geschichte sehr wohl gefühlt, wurde bestens unterhalten und habe ganz nebenbei noch eine Menge geschichtlicher Details mitgenommen – für mich gab es nur ein wenig zu viele Fachbegriffe aus der Nautik. Trotzdem aber gebe ich gerne 4,5 von 5 Sternen und hoffe auf weitere Bücher des Autors.

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  • Authentisch und flüssig zu lesen

    Der Pirat

    michael_lehmann-pape

    08. August 2016 um 13:55

    Authentisch und flüssig zu lesenEs ist gut, dass Lorne dem Beginn des Romans eine Übersicht der handelnden, weitgehend historischen Personen, vorwegstellt, denn so kannd er Leser sich bereits ein stückweit vorweg orientieren in diese Zeit der flatternden Segel, der harten Seemänner, der ächzenden Schiffe und des Konflikts zwischen England und Spanien.Denn trotzt des durchgehenden Erzählfadens um das Leben Drakes ergeben sich im Lauf der Zeit doch Nebenhandlungen und vielfache Verflechtungen um die ebenso vielfach vorhandenen Personen.Vom Stil her erinnert der Roman an die alten Hornblower Romane. Schön erzählt, flüssig im Tempo und bildreich in der Sprache, so dass der Leser sich ohne Weiteres an Bord der Schiffe, inmitten von Flauten oder auch in krachendem Seefechtgetümmel wiederfinden kann.Das dabei das „Privatleben“ des berühmten „Piraten“ der damaligen Queen, späteren „Sir´s“ und Bürgermeister, der seiner Königin auch auf privater Ebene überaus nahekam, einen ebenfalls empathisch geschilderten Anteil einnimmt. Die kühle Ehe, die Ruhelosigkeit des Mannes und die historischen Umstände finden gleichermaßen ihren Platz im Buch und ergeben einen umfassenden Eindruck der Zeit, der konkreten Personen und der vielfachen Ränke, die im Hintergrund von allen Seiten geschmiedet werden.Drake ist dabei nicht immer und überall ein „Sonnenschein“, durchaus mit harter Hand versteht er, durchzugreifen. Wobei auch private Dinge dabei durchaus eine gewisse Rolle spielen, auch wenn Drake das von sich weist und, vielleicht, vor sich selbst nicht wirklich zugeben wird.Eingebettet in die Geschichte der Zeit selbst, die Entdeckungen von Seewegen und die Aufrüstung der englischen Flotte, aber auch Schlachtenglück und Schlachtenpech als Schicksalsgeber, bietet Lorne somit einerseits eine Form von biographischem Roman, Piratenflair und Zeitgeschichte in einem., die vom „Schiffsbohrwurm“ bis zum harten Kampf um reich beladene Schiffe führt.„Das ist doch unbezahlbar. Kanonen aus Deutschland, ich fasse es nicht! Wollt ihr, dass mich die Königin in einem Haus für Irre und Geisteskranke festsetzen lässt“?Und zunächst stimmt das augenscheinlich, Geld ist auf allen Seiten, vor allem auf der englischen, knapp. Was sich ändern könnte und woran Drake einen hohen Anteil besitzen wird. Denn die moderne Kriegsführung erfordert, gerade wenn die Flotte eher klein zu nennen ist, modernste Geräte. Wie die benannten Kanonen.Und wenn es Drake weiterhin gelingt, im Bauch eines seiner Schiffe wie der „Golden Hind“ auf einen Schlag das fast Dreifache der sonstigen jährlichen Einnahmen der Krone nach England zu bringen, ist das zumindest überaus hilfreich auch für die militärische Ausrüstung Britanniens.Ein unterhaltsam zu lesender, historisch fundierter und atmosphärisch treffender, biographischer Roman.

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