Mackenzi Lee Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans

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Inhaltsangabe zu „Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ von Mackenzi Lee

Gab es je ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken! Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille verlieren Monty, Percy und Felicityauch noch ihren Hofmeister, kämpfen gegen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Aber am Ende dieser abenteuerlichen Reise finden sie alle drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.

3,5 Sterne, weil der Funke nie ganz übergesprungen ist

— ReginaMeissner
ReginaMeissner

Wir erleben die Entwicklung von den Charakteren genauso gut wie die Veränderung der Beziehungen zwischen einander. Top

— darks_lesehimmel
darks_lesehimmel

Ich liebe dieses Buch. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

— may4la
may4la

Ein Abenteuerroman der besonderen Art❤ Auf unendlich viele Arten anders & besonders. Charmant und liebenswert und ab jetzt Lieblingsbuch 😍

— PrinzessinAurora
PrinzessinAurora

Lieblingsbuchalarm!

— anell
anell

Abenteuerlich, charmant und ganz besonders auf viele Arten. Ein wahres Königskind!

— MissGoldblatt
MissGoldblatt

Leider bin ich mit Monty nicht warm geworden, das Setting und die Idee überzeugen jedoch!

— sweetpiglet
sweetpiglet

Großartiges Buch! Wunderbar geschrieben! Eine Reise, die nicht so läuft, wie geplant mit - Abenteuer, Liebe, Freundschaft. Zum Träumen schön

— IrisBuecher
IrisBuecher

Ein wundervolles Buch! Die Charaktere wachsen einem sofort ans Herz. Es zählt jetzt auf jeden Fall mit zu meinen Lieblingsbüchern!

— _bookaholic_
_bookaholic_

Großartiges und tiefgründiges Abenteuer

— raven1711
raven1711
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    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    Larissa23

    Larissa23

    19. June 2017 um 11:56

    Es ist das erste Buch seit langem, bei dem mir das Aufgreifen für das Lesen der letzten 100 Seiten wieder schwer fiel. Es ist frustrierend, fesselnd und kurz gesagt einfach wundervoll. Ich wurde überrascht, als sich das Buch in eine unerwartete Richtung entwickelte. Es wurde in keinem Kapitel langweilig und die Geschichte besaß gleichermaßen liebenswürdige wie abscheuliche Charaktere. Wenn der Protagonist mal ausnahmsweise nicht seine Reisegesellschaft in die nächst größere Gefahr brachte, dann lachte man herzhaft über seine Kommentare oder Tollpatschigkeit. Henry ist unglaublich egoistisch und oftmals sehr naiv. Aber diese zwei Eigenschaften wurden realistisch dargestellt, betrachtet man seine Lebensumstände und bisherigen Erfahrungen. Nichtsdestotrotz ist er auch liebenswürdig, hilfsbereit und man beginnt, ihn für diese Seiten zu mögen und dem Geschehen mitzufiebern. Die Romanze zwischen Percy und ihm wurde anders dargestellt, als ich es erwartet hätte. Kurz um handelt es sich hierbei um ein eigensinniges Abenteuer, das mich durch seinen Humor, seine gut ausgearbeiteten Ideen und interessanten Charakteren auf ganzer Linie überzeugt hat.

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  • EIne Reise nicht nur durch Europa...

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    darks_lesehimmel

    darks_lesehimmel

    06. June 2017 um 21:21

    Eckdaten: Titel: Cavaliersreise Autor: Mackenzi Lee Verlag: Königskinder / Carlsen  Preis: 19,99€ Seitenanzahl: 483  Reihe: Nein KAUF MICH   Inhalt: Gab es je ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken! Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille verlieren Monty, Percy und Felicity auch noch ihren Hofmeister, kämpfen gegen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Aber am Ende dieser abenteuerlichen Reise finden sie alle drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.  Meine Meinung: Seit ich dieses Buch entdeckt habe, bin ich darum herum geschlichen. Das mag einmal daran liegen, dass ich vorher noch nie ein Buch aus dem KöKi Verlag gelesen habe, aber auch, weil ich mir nicht sicher war, ob die Geschichte wirklich etwas für mich ist. Der Inhalt klingt nicht nach einem "klassischen" Jugendbuch, was mich aber andererseits auch sehr neugierig gemacht hat. Jetzt habe ich es gelesen und kann sagen: Es hat sich gelohnt!  Die Geschichte beginnt damit, dass Monty nach einer langen Nacht neben Percy aufwacht. Mal wieder hat er zu viel Alkohol getrunken und zu wenig geschlafen, was nicht gerade selten vorkommt. Beide machen sich mit Montys Schwetser Felicity auf den Weg nach Frankreich. Dass Monty es nicht immer so leicht hat, wie Felicity denkt, merkt sie und auch der Leser im Laufe des Buches.  Felicity, die als Frau im 18 Jahrhundert nicht viel zusagen hat, und Percy, der als Dunkelhäutiger in der Gesellschaft nicht wirklich akzeptiert, ergeben mit Monty ein Trio, vor dem sich nicht nur Piraten und Wegelagerer, sondern auch euer Herz in Acht nehmen muss. Durch immer neue Informationen hatte ich am Ende des Buches das Bedürfniss, nomal von vorne anzufangen, um zu verstehen, warum Monty oder auch Percy so gehandelt haben wie sie es taten. Die Charakterentwicklung in diesem Buch hat mir also total gut gefallen. Am Anfang habe ich mich gefragt, wie ich Monty knappe 500 Seiten lang ertragen soll, wo er doch einen Alkoholkonsum hat, der mir zu wider ist. Doch ganz schnell wurde ich eines besseren belehrt. Bald merkt man als Leser, dass Monty tiefere Gefühle für Percy hat. Und als Monty dann angefangen hat, Gefühle zu zeigen (auch Percy gegenüber) , hat mich das fast so was wie stolz gemacht hat. Und neben diesen tollen Charakteren konnte mich dann auch die Story komplett überzeugen!  Die Geschichte, die auch ein paar geheimnisvolle und mystische Elemente hat, behandelt viele wichtige Themen. Homosexualität, Rassismus, Emazipation sind nur ein paar Beispiele. Alle diese Themen werden so geschildert, als wäre die Geschichte so tatsächlich mal so passiert. Dadurch konnte ich das Buch einfach nicht mehr weglegen. Und in meinen Gedanken hat wirklich mal ein jugen Adeligen im 18 Jahrhundert gegeben, der mit seiner Schwester und der Liebe seines Lebens die Welt ein Stück schöner gemacht hat. Fazit:  Ein wunderschöner Jugendroman über das Erwachsen werden in einer Zeit, in der man die Liebe seines Lebens nicht einfach lieben kann. Ein gelunges Buch nicht nur für Jugendliche, sondern genauso gut auch für Erwachsene. Ich vergebe 5 von 5 Blümchen. 🌸🌸🌸🌸🌸 

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  • Cavaliersreise

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    sweetpiglet

    sweetpiglet

    30. May 2017 um 11:35

    Henry Montague ist der älteste Sohn einer englischen Adelsfamilie, und genießt alle Vorzüge dieses Lebens. Er feierte, er betrinkt sich und er schläft mit allen Frauen die er haben möchte. Mit seinem besten Freund Percy hat er einen Seelenverwandten für all seine Partys und Gesellschaften gefunden. Doch bereits auf den ersten Seiten wird klar, dass Monty, wie seine Freunde Henry nennen, mehr für Percy empfindet als er zugeben möchte. Diese unterdrückte Zuneigung scheint Monty sehr zuschaffen zu machen und ihn bei vielen Entscheidungen zu beeinflussen. Nach einer erneuten durchtrunkenen Nacht geht es für Monty, Percy und Montys kleine Schwester Felicity auf zur Cavaliersreise, bei der das Ziel ist die Kultur Europas kennenzulernen und Felicity in ein Internat nach Frankreich zu bringen.Während des gesamten Buches bin ich mit Monty als Protagonist einfach nicht warm geworden. Ein Charakter muss natürlich nicht perfekt sein, aber Monty hat in meinen Augen auch keinerlei Entwicklung gemacht, zumindest nicht in dem Ausmaß, welche wünschenswert gewesen wäre. Ich finde, er hat einfach zu viel Glück, in jeglichen Situationen, manches erschien mir einfach zu unwahrscheinlich für die Geschichte. Anders sieht es da mit Percy aus, denn ich sofort sympathisch fand. Er hat sichsehr oft von Monty mitreißen lassen, dennoch waren es vor allem seine Entscheidungen die ich gut fand, und die von Herzen kamen.Und dann ist da noch Felicity, die wirklich stark wirkt und viel weiter in ihrer geistlichen Entwicklung und Weltanschauung, und dann ab und an, doch eher wie eine Jugendliche denkt, was sie zum realistischen und tollen Charakter im Buch macht. Ich finde, über das Ende, kann man sich streiten, doch da ich einfach zu viel verraten würde, möchte ich darauf nicht weiter eingehen. Insgesamt ist die "Cavaliersreise" ein Abenteuerroman, voll von Wendungen und Geheimnissen, der jedoch an mancher Stelle einfach eine Brise zu viel Glück für die Protagonisten beinhaltet. Positiv finde ich, wie die Autorin auf schwierige Themen eingeht und diese sogar im Nachwort nochmal genauer bespricht.Fazit:Ich finde es unglaublich schwer, "Cavaliersreise" schwer zu beurteilen, denn die positiven und negativen Punkte halten die Waage,´. Zwar wurde ich mit Monty als Protagonist nicht warm, und konnte kaum eine Entwicklung entdecken, dennoch behandelt das Buch interessante und brisante Themen des Lebens und entführt uns mal eine andere Epoche der europäischen Geschichte. Es ist ein Abenteuerroman, dem es etwas an Biss fehlt und der am Ende zu viel des Guten wollte.

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  • Eine unterhaltsame Geschichte

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    Effi86

    Effi86

    28. May 2017 um 10:58

    Die Story: Henry "Monty" Montague soll zusammen mit seinem besten Freund Percy und seiner Schwester Felicity seine Cavaliersreise antreten. Während nach der einjährigen Reise die Verwaltung des Landguts auf Henry wartet, soll Felicity auf ein Mädcheninternat und Percy auf die Uni in Holland. Also ist das wohl ihre letzte Chance, um nochmal richtig Spaß zu haben - denkt zumindest Henry.Auf den Punkt gebracht: Grandiose erste 400 Seiten, schwaches Ende.In mehr Worten: Am Tag des Aufbruchs zu unserer Cavaliersreise auf den Kontinent erwache ich neben Percy in meinem Bett.Dieses Buch fing so gut an. Henry, von den meisten jedoch Monty genannt, ist ein selbstverliebter, aber durchaus sympathischer Taugenichts und obendrein verliebt in seinen liebenswerten besten Freund Percy. Die Tatsache, dass Monty alles aufbauschen und dramatisieren muss, um im Mittelpunkt zu stehen, zugleich aber auch im England des 18. Jahrhunderts mutig genug ist, zu seiner Bisexualität zu stehen, hat mir sehr gut gefallen. Autorin Mackenzi Lee macht direkt deutlich welche Konsequenzen seine Sexualität für Monty haben kann und dass er deshalb - auch wenn er stets oberflächlich und Aufmerksamkeit heischend agiert - durchaus mit Problemen zu kämpfen hat.Diese Aspekte des Buches, sowie Percy, der wirklich super liebenswert ist und Felicity, die mich an eine badass Hermine des 18. Jahrhunderts erinnert hat, sind richtige Glanzstücke.Leider ist Montys Charakterentwicklung jedoch mehr als enttäuschend, denn ist es zu Beginn noch recht unterhaltsam, dass er kaum einen ernsten Gedanken an sich und andere verschwendet, entpuppt es sich mit der Zeit doch als unglaublich oberflächlich. Nicht nur das, Henry hat überhaupt kein Verständnis für die Probleme anderer. Percy ist zum Beispiel dunkelhäutig und wird deswegen nicht behandelt, wie die hellhäutigen Personen seines näheren Umfelds, ein Problem, das sich mehr als einmal präsentiert und bis zum Ende hin nicht von Monty verstanden wird. Darüber hinaus bricht die ganze Story eigentlich nur los, weil Monty mit etwas nicht umgehen kann und selbstsüchtig wie er ist, beschließt etwas daran zu ändern. Nicht aber um einer anderen Person zu helfen, sondern weil sein eigenes Leben dadurch einfacher werden würde.Charaktere müssen für mich nicht perfekt sein, aber nach fast 500 Seiten sollte eine bestimmte Entwicklung stattgefunden haben und die bleibt bei Monty einfach zum Großteil aus. Der einzige Wermutstropfen ist, dass auch die Charaktere im Buch ihm den Spiegel vor Augen halten und sein Verhalten ansprechen. Leider ist das allerdings nicht ausreichend, und zum Ende hin hat Monty mich derart genervt, dass ich mir gewünscht hätte, dass Percy oder Felicity die Story erzählt hätten.Die grundlegende Story bietet dagegen einige Überraschungen und Wendungen, die man nicht erwartet, weswegen das Buch sehr schnell zum Pageturner wird.Der Weltenbau ist gelungen und die verschiedenen europäischen Städte bieten ein klasse Setting für die Geschichte.Fazit:Mackenzi Lee liefert ein packendes Buch ab, das durch Diversität, freche Wortgefechte und den historischen Hintergrund glänzt. Leider hat der Hauptcharakter sich zu wenig weiterentwickelt, sodass es nicht für die volle Punktzahl reichte.

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  • Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    21. May 2017 um 15:07

    Cavaliersreise war mein erstes Königskind und aufmerksam darauf wurde ich durch Empfehlungen lieber Bloggerkolleginen. Angesprochen hat mich der historische Hintergrund sowie die angedeutete gleichgeschlechtliche Beziehung.Das Cover finde ich schlicht, aber schön. Zum Roman passt es sehr gut. Ich assoziiere damit gleich, dass es in einer anderen Zeit spieltZum Inhalt: Sir Henry Montague hat so einige Talente, so kann er einiges an Alkohol trinken und vorzüglich Männer wie Frauen verführen. Leider keine Talente, die bei seinem Vater auf wohl gefallen stoßen. So dient die anstehende Cavaliersreise nicht nur der Bildung, sondern auch als letzte Chance, seinen Pflichten nachzukommen. Doch es läuft anderes als geplant, Henry, sowie sein Freund Percy und seine Schwester Felicity werden von Wegelagerern überfallen und eh sie sich versehen, hat ihre Reise eine ganz andere Richtung angenommen....Der Schreibstil von Mackenzi Lee ist besonders. Zuerst hatte ich etwas Probleme in diese altertümliche Sprache hinein zu finden. Doch sie macht die Geschichte sehr authentisch. Trotzdem bin ich immer mal wieder aus der Geschichte geflogen, weil ich an einzelnen Wörtern hängen geblieben bin. Sie erzählt den Roman aus der Ich-Perspektive von Henry. Dies tut sie so meist spannend, doch gab es hin und wieder ein paar Längen für mich. An manchen Stellen verlor ich die Lust weiter zu lesen, dafür fand ich aber andere wiederum sehr spannend.Die Charaktere. Sir Henry Montague, kurz Monty ist ziemlich speziell. Er wächst mit den Vorteilen eines Adeligen auf, aber auch mit den Pflichten. Er trinkt und raucht, frönt dem Glücksspiel und vergnügt sich auch gerne mal mit dem gleichen Geschlecht. Sehr zum Missfallen seines Vaters. Er hat eine selbstbezogene und sarkastische Seite, aber auch eine weiche und verletzliche, außerdem ist er sehr gerissen und risikofreudig. Percy ist sein bester Freund, er wurde von wohlhabenden Verwandten aufgezogen, genoss aber nicht die gleichen Privilegien wie Monty, da er dunkelhäutig ist. Felicity entpuppt sich als sehr starke junge Frau. Die ihrer Zeit um so einiges voraus ist.Zur Geschichte. Drei Jugendliche auf der Schwelle zum Erwachsenenalter machen sich auf eine Reise. Drei Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen, nicht das Leben führen könne, das sie so gerne wollen. Durch Rang, Hautfarbe und Geschlecht werden sie in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt. Schaffen sie es aus den Zwängen auszubrechen? Noch dazu gibt es so einige Abenteuer zu bestreiten. Sei es eine sinkende Insel, Piraten oder Wegelagerer. Ihre Reise führ die Drei durch einige Länder und wir erleben einiges mit ihnen. Mir hat es sehr gefallen, in eine andere Zeit abzutauchen. Auch wenn ich es, wie jedes Mal wieder, erschreckend fand. Etwas schade fand ich, dass nicht so sehr auf die (Liebes-) Beziehung von Monty und Percy eingegangen wurde. Da hätte es für mich gerne etwas mehr sein dürfen.Fazit:Ein vorzüglicher Abenteuerroman, über drei Jugendliche im achtzehnten Jahrhundert, die sich auf Cavaliersreise begeben.Humorvoll aber auch nachdenklich.Die meiste Zeit spannend, doch für mich mit ein paar Längen.Liefert Stoff für Diskussionen.

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  • Auf Abenteuerreise durch das Europa des 18. Jahrhunderts!

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    Zalira

    Zalira

    20. May 2017 um 00:55

    Zur „Cavaliersreise“Ich muss gestehen, dass ich von diesem Begriff bisher noch gar nichts gehört hatte. Meine erste Vermutung war daher eine Reise „zum-Hörner-abstoßen“. Das trifft aber nur zu einem Teil zu. Kavaliersreisen auch als Grand Tour bezeichnet fanden im 18. Jahrhundert in der Epoche der Renaissance statt und umfasst im Allgemeinen eine Bildungsreise durch das damalige „Europa“. Durch den finanziellen Aufwand für die Reise war dies sehr kostspielig, wodurch es nur für adelige oder gut situierten Söhnen möglich war eine solche Unternehmung zu machen. Einerseits stand dabei der Bildungs- und Wissenserwerb im Vordergrund, andererseits wurde aber auch ausgiebig gefeiert.Quellen:www.worterbuchdeutsch.com/de/kavalierstourwww.ieg-ego.eu/de/threads/europa-unterwegs/kavalierstour-bildungsreise-grand-tourMeine MeinungMonty ist eine unglaublich schillernde, etwas Ich-bezogene Figur. Sein bisheriges Lotterleben kommt zu einem abrupten Ende, als er von seinem Vater ein Ultimatum bekommt, sein Leben in ordentliche Bahnen zu bringen. Das bringt gleichzeitig auch Monty’s Cavaliersreisepläne durcheinander, weil sein Vater im eine Begleitperson aufs Auge drückt, die dafür sorgen soll, dass ausreichend Kultur und Bildung ins Programm einfließen. Dann kommt aber alles ganz anders..Die Hauptfiguren Monty, Percy und Felicity starten also in ihre „Cavaliersreise“, die sich aber dann ganz schnell zu etwas anderem entwickelt. Durch Monty’s Verschulden sind sie bald auf der Flucht und müssen sich mit dieser Situation und vielen anderen Problemen auseinandersetzen. Sie wachsen dadurch aber auch mehr zusammen und erleben Dinge, die sie verändern.Das Buch lebt vor allem durch die einzigartigen Charaktere und die Geschichte, die jeder einzelne erzählt. Monty, Percy und Felicity haben jeweils mit eigenen Dingen zu kämpfen, die ihnen das Leben zur damaligen Zeit erschweren. Und genau dadurch wird einem wieder klar, wie engstirnig die damalige Zeit doch war, auch wenn es in unserem heutigen Zeitalter immer noch bei Rassenhass und Homophobie zu Konflikten kommt. Trotzdem sieht man doch den Fortschritt, den wir Menschen hinter uns haben.Die Autorin selbst nennt das Buch einen Abenteuerroman und ich finde das trifft es auch ganz gut. Auch die Anmerkungen von Mackenzi Lee fand ich abschließend noch sehr aufschlussreich, gerade weil sie nochmal viele Dinge, die das Buch thematisiert anspricht. Außerdem gibt sie auch noch diverse Literaturempfehlungen zum Weiterlesen. An dieser Stelle kann ich persönlich jedem, der sich weiter mit dem gesellschaftlichen Stellenwert und Rechten von Afroamerikanern in dieser Zeit auseinandersetzen möchte, den Film „Dido Elizabeth Belle“ ans Herz legen. Ein wirklich schöner Film, dessen geschichtlicher Hintergrund auch die Lee in ihrem Nachwort anspricht.Das Buch nimmt einen mit auf eine Reise in ein anderes Europa. Trotz der 500 Seiten schnell. Von mir erhält das Buch eine klare Leseempfehlung, weil es alles hat, was ein gutes Buch braucht: Witz, Charme, aber auch tiefgründige Auseinandersetzungen mit wichtigen Themen.An dieser Stelle deshalb auch ein großes Dankeschön an den Königskinderverlag, der zum Carlsen Verlagshaus gehört, für das Rezensionsexemplar, es ist wirklich ein wundervolles Buch.

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  • Großartiges und tiefgründiges Abenteuer

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    raven1711

    raven1711

    27. April 2017 um 15:25

    Klappentext:Gab es je ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken! Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille verlieren Monty, Percy und Felicity auch noch ihren Hofmeister, kämpfen gegen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Aber am Ende dieser abenteuerlichen Reise finden sie alle drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.Meinung:Henry Montague hat es faustdick hinter den Ohren. Gibt es einen Skandal, ist er bestimmt darin verwickelt. Als Monty auf Cavaliersreise gehen soll, stellt sein Vater ihm ein Ultimatum: Benimm dich standesgemäß, oder du wirst enterbt! Doch Monty kann nun mal nicht aus seiner Haut und so passiert es, dass er auf seiner ersten Station der Reise splitterfasernackt vom französischen Königshof spaziert. Ihr Protegee Lockwood will die Reise abbrechen, doch zuerst gilt es noch, Montys Schwester Felicity auf die Mädchenschule in Marseille zu bringen. Doch Monty, sein Freund Percy und Felicity werden auf den Weg dorthin überfallen und von Lockwood getrennt. Ein Abenteuer bahnt sich an, in dessen Verlauf sie nicht nur auf Wegelagerer und Piraten, sondern auch auf so manch zwielichtige Gestalt und falschen Freund treffen werden.Mittlerweile kommt es eher selten vor, dass ich zu einem historischen Roman greife. Umso erfreulicher ist es dann, wenn man eine kleine Überraschung in den Händen hält. So ging es mir auch mit Cavaliersreise (Von diesem Begriff hatte ich bis Dato so noch nicht gehört und musste erst mal nachschlagen, worum es sich dabei handelt). Montys Geschichte zog mich von der ersten Seite an in ihren Bann. Seine Figur fesselt und erinnert anfangs an einen jungen Casanova, leicht rebellisch, den schönen Dingen im Leben zugewandt, auf der Suche nach Liebe und Spaß, ohne Zwänge und Standesregeln. Doch Monty muss feststellen, dass ein Ausbruch aus den elitären Kreisen nicht so einfach ist und auch Konsequenzen für andere Personen nach sich zieht, die ihm nahe stehen. Mackenzie Lee hat sehr einfühlsam und geschickt ihre Charaktere ausgebaut, bringt diese lebensnah rüber und spricht damit auch jüngere Leser als mich an. Auch die Nebenfiguren überzeugen und runden die Geschichte ab.Inhaltlich ist der Roman gut recherchiert, sprachlich an die moderne Zeit angepasst und sehr schön übersetzt von Gesine Schröder. Es macht unheimlich viel Spaß, Montys Abenteuer zu verfolgen und ich war beeindruckt, wie gekonnt die Autorin wichtige Themen unterhaltsam in diesen Roman unterbringt. Somit bietet das Buch nicht nur eine fesselnde Geschichte, sondern auch sehr viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Monty erzählt seine Geschichte in der Ich-Perspektive, so dass man einen sehr guten Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt erhält.Fazit:Cavaliersreise ist ein richtig schönes Jugendbuch, abenteuerlich, witzig, spannend und unterhaltsam. Aber es stimmt auch nachdenklich, bietet viel Stoff zum Diskutieren und ist historisch gut recherchiert. Die Reise mit Monty, Percy und Felicity sollte man unter keinen Umständen entgehen lassen ;)Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Königskinder Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Wahrlich ein Königskind unter den Buchperlen.

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    KatesLeselounge

    KatesLeselounge

    26. April 2017 um 17:53

    Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass „Cavaliersreise - Bekenntnisse eines Gentlemans“ mein erstes Buch aus dem vielgelobten Königskinder Verlag ist, das ich auch gelesen habe. Zwar habe ich einige Königskinder im Regal stehen, aber noch keines davon gelesen. Und jetzt nach dem Lesen von „Cavaliersreise“ weiß ich, dass sie nicht mehr lange ungelesen sein werden werden.Ich würde „Cavaliersreise“ eher als einen Abenteuerroman quer durch Europa im 18. Jahrhundert bezeichnen. Dabei ist dieser Abenteuerroman nicht nur eine Reise durch verschiedene Ländern, sondern auch ein Abenteuer auf der Suche nach sich selber. Mackenzi Lee vereinigt in ihrem Werk nicht nur viele abenteuerliche Begegnungen, wie zB. mit Piraten, die in Wahrheit gar keine Piraten sind oder einem Baron und einem geheimnisvollen Schmuckkästchen. Zwischen den Seiten von „Cavaliersreise“ steckt so viel mehr. Liebe, Homosexualität im 18. Jahrhundert, der Stellenwert der Frauen und der Versuch daraus hervorzubrechen. Und ganz besonders, der Weg zu sich selber.Dabei hat die Autorin einen sehr humorvollen und leichten Schreibstil. Teilweise vielleicht ein Stück zu leicht bzw. salopp für das 18. Jahrhundert, aber es hat mein Lesevergnügen in keinster Weise geschmälert. Zudem ist die Geschichte um Henry und Percy sehr gefühlsbetont, um nicht zu sagen, sehr intensiv. Was möglicherweise an Henry selber liegen kann, da er als Figur nicht nur impulsiv ist und für jede Menge Wirbel sorgt, sondern mit seiner ganzen Art einfach voller Leben und Emotionen ist, die sich auf mich als Leser übertragen haben. Die Geschichte war stellenweise schon fast tragisch, um im nächsten Moment zu romantisch und herzergreifend zu schwenken, um dann eine humorvolle Drehung zu machen, die mich zum Schmunzeln gebracht hat.„Cavaliersreise - Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ konnte mich wirklich begeistern. Es war so viel mehr, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und ich bin mir sicher, dass meine ungelesenen Königskinder recht bald verschlungen sein werden.FazitMit „Cavaliersreise - Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ präsentiert Mackenzi Lee einen Abenteuerroman, der so viel mehr zu bieten hat, als es vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag. Die Geschichte um Henry, Percy und Felicity ist nicht nur humorvoll, sondern auch intensiv und lebhaft und wirklich ein Königskind unter den Buchperlen. Absolute und klare Leseempfehlung meinerseits.

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  • Ein historischer Abenteuerroman mit Wortgewalt und bezaubernden Charakteren

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    AnnaBerlin

    AnnaBerlin

    23. April 2017 um 08:01

    Inhalt: Monty ist ständig in Tändeleien und Ärger verwickelt – auch während seiner Cavaliersreise. Dann verlieren Monty und seine Begleiter Percy und Felicity durch Wegelagerer ihren Hofmeister und müssen sich plötzlich gegen Piraten, Verschwörungen und sich selbst zurecht finden. Und dann überschlagen sich die Ereignisse und die drei reisen quer durch Europa, um einer mystischen Geschichte auf den Grund zu gehen… Ein historischer Abenteuerroman mit Wortgewalt und bezaubernden Charakteren Der Story-StapelErster Satz: „Am Tag des Aufbruchs zu unserer Cavaliersreise auf den Kontinent erwache ich neben Percy in meinem Bett.“Das Buch setzt direkt mit dem Beginn der Cavaliersreise von Percy und Monty an. Wir lernen dabei vor allem Montys Sorglosigkeit kennen und was es mit so einer Cavaliersreise auf sich hat. Doch schon bald rutschen wir vom historischen Roman in einen mystischen Abenteuerroman, in dem sich die Ereignisse schier überschlagen. Es ist eine große Reise quer durch Europa, in dem jeder Charakter zu sich selbst findet und über sich hinaus wächst. Trotz einiger harter Erlebnisse verlieren die drei Hauptcharaktere nie ihren eigenen Stil. Gleichzeitig bleiben wir Monty als Erzähler treu und behalten dadurch den roten Faden in den Händen. Der Charakter-StapelMonty, unser Protagonist und Erzähler hat es mir nicht direkt leicht gemacht. Seine arrogante Art hat mich oft fassungslos den Kopf schütteln lasse, er hat nur auf sich geschaut und ihm war egal, ob er andere verletzt. Doch im Laufe des Buches musste er aufgrund der vielen Ereignisse lernen, auch nach andere zu schauen. Man hat zudem mehr zu seinen Hintergründen erfahren und ja, irgendwann sah man als Leser seine innere Stärke und damit hat er sich dann doch ins Leserherz katapultiert.Percy, der zweite wichtige Charakter ist formvollendet. Er ist ruhig, gelassen, klug und durchdacht und ich mochte ihn sofort. Seine schier endlose Geduld mit Monty ist bewundernswert. Er wurde für mich zu einen guten Freund und Weggefährten, der der Geschichte gut getan hat, indem er sie geerdet hat.Meine heimliche Heldin in dem Buch ist Felicity, die Schwester von Monty. Was Monty anfangs so knallig wirkt, ist sie blass. Doch je mehr wie sie kennen lernen, desto mehr bemerkt man die Tiefe, die in ihr steckt. Sie ist klug, stark und versucht sich als Frau auch mal durchzusetzen, in einer Zeit, in der das nicht üblich war. Sie ist zudem herrlich sarkastisch und einfach cool! Mit jedem Kapitel mochte ich sie mehr und am Ende ist sie mein kleiner Liebling geworden, der dem Buch humorvolle Szenen geschenkt hat. Der Stil-StapelDas Buch liest sich flüssig und hat eine enorme Sogwirkung. Die Seiten verfliegen und man kann sich sofort in die Welt denken, die dort beschrieben wird. Der unterschwellige, teils trockene Humor (vor allem von Felicity) ist wunderbar und gibt dem Buch eine ganz eigene Note. Und auch an klugen Dialogen und Gedanken wurde nicht gespart:„Von nun an nehme ich mir vor, es gut zu haben. Leicht wird mein Leben nicht sein, aber gut.“ (Seite 483) Der Kritik-StapelDieses Buch ist wahrlich ein Königskind, es ist einfach ein kleiner Schatz mit ganz viel Liebe und Weisheit. Unglaubliche tolle Charaktere, eine abenteuerliche Handlung und hinreißende Dialoge runden die Geschichte ab. Auch wenn es manchmal etwas „lang“ wirkt, ist es doch nie langatmig.  Auf den Lesen-Stapel?Ja, jeder der gerne historische Bücher schmökert oder das Abenteuer sucht, kann hier ebenso zugreifen wie Freunde von außergewöhnlichen Jugendbüchern mit klugen Dialogen. „Cavaliersreise“ besitzt alles, was ich von einem Königskind erwarte. Felicity hat sich mit ihrer Art vor den Protagonisten geschoben und bekommt die Auszeichnung: Bester Nebencharakter. Ich hatte viel Freude an dem Buch, war absolut gefesselt und hatte zugleich oft ein Schmunzeln im Gesicht und spürte sogar die Funken zwischen Monty und Percy. Absolut verdiente 5 Sterne für ein wirklich wunderbares Buch!

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    • 3
  • Ein ganz besonderes Jugendbuch

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    Benni_Cullen

    Benni_Cullen

    18. April 2017 um 14:07

    Auf der Leipziger Buchmesse hatte ich u. a. aufgrund meiner Blogger-Freundin Mella von Book-Angel einen Termin beim Carlsen Verlag und da kamen wir auch auf den Königskinder Verlag zu sprechen, Der Verlag im Verlag sozusagen, möchte Jugendbücher mit einer ganz speziellen und besonderen Note präsentieren, die ernsthafte, sehr persönliche, historische und aktuelle Geschichten erzählen und dem Leser sofort unter die Haut gehen sollen. Ich war von dem Programm und dem Aufbau des Verlags total fasziniert und ließ mir mehr erzählen. Bei den Königskindern gibt es immer ein Überthema, welches durch verschiedene Bücher thematisiert wird. Und dieses Mal ist das Thema Zweisamkeit - dazu präsentiert der Verlag fünf Bücher, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eines davon habe ich nun vom Verlag zugeschickt bekommen und stürzte mich quasi sofort in die Geschichte von "Cavaliersreise", denn bereits der Klappentext ließ erahnen: Das ist ein Buch für mich!Monty ist ein Gentleman. Also eigentlich. Auf dem Papier. Denn in der Realität tut er eigentlich nur eins: Feiern. Spaß haben. Und ab und an Frauen umgarnen. Oder vorzugsweise: Männer. Als seine Familie das jedoch herausfindet, schickt sie ihn auf Cavaliersreise, um Monty an seine Pflichten als Lord und Gentleman zu erinnern. Er soll gesellschaftliche Kontakte knüpfen, kulturelle Sehenswürdigkeiten sehen und langsam an eben jene Pflichten herangeführt werden. Auf der Reise begleitet ihn seine Schwester Felicity und Monty's bester Freund Percy. Doch eigentlich ist dieser so viel mehr als nur ein Freund. Monty gesteht sich seine Gefühle zu Percy rasch ein, doch ist eine gleichgeschlechtliche Liebe im 18. Jahrhundert überhaupt möglich oder endet die Geschichte so tragisch wie einst Romeo & Julia?Das Buch lieferte mir eigentlich alles, was mir gefällt: Ein historisches Setting, verrückte, aber dennoch sympathische Figuren und eine Liebe, die unter keinem guten Stern steht. Besonders die Beschreibung der Beziehung zwischen Monty und Percy hat mir hier sehr gut gefallen, denn es ist immer schwierig über gleichgeschlechtliche Liebe zu schreiben, ohne in Klischees zu denken. Die Autorin schafft es allerdings, dass man gar nicht über den Aspekt der Gleichgeschlechtlichkeit nachdenkt, sondern als Leser immer nur zwei Personen wahrnimmt, die einander wichtig sind - ob daraus dann mehr entsteht, verrate ich natürlich nicht, denn dazu muss man das Buch selbst lesen. Es lohnt sich allerdings dran zu bleiben, denn über die Geschichte hinweg erfährt man sehr viel über die Gesellschaft, den Adel und die Gedanken der beiden Figuren - nicht nur zum Thema Homosexualität.Überhaupt war die Skizzierung der Charaktere einfach nur großartig: Monty, der leichtsinnig und sehr oft unüberlegt handelt, ist einem sofort ganz nah, was dazu führt, dass man ihn eigentlich vor der großen, gefährlichen Welt beschützen und für ihn eintreten möchte, wenn mal etwas nicht so läuft wie geplant und er deshalb Ärger bekommt. Ganz anders dagegen Percy: Dieser überzeugt durch seine ruhige, sehr überlegte und höffliche Art und hat dadurch bei mir große Pluspunkte gesammelt, auch wenn er ab und an doch zu emotional reagierte. Und auch Felicity, die mir am Anfang so gar nicht gefallen wollte, mausert sich während des Buches zur starken, eindrucksvollen und emanzipierten Frau, was unter den Umständen betrachtet, bei mir wirklich für Gänsehaut gesorgt hat. Ihre Entwicklung ist wahrscheinlich mit einer der stärksten, die man als Leser wahrnimmt und die man so am Anfang gar nicht erwarten konnte.Zu der Stimmung des Buches trägt auch die verwendete Sprache bei: Die Autorin schafft nämlich einen guten Mix aus der Sprache des 18. Jahrhunderts und aktuellen Ausdrücken, was dazu führt, dass man einerseits durchaus merkt, in welcher Epoche man sich befindet, andererseits aber auch nicht das Gefühl hat, alles wäre total altbacken und unmodern. Durch diesen Stil bringt sie damit dem Leser die Epoche näher, ohne sich dabei in einer Sprache zu verlieren, die als anstrengend wahrgenommen werden könnte. Diese Leistung gebührt wirklich viel Respekt, denn das so hinzubekommen, stelle ich mir sehr schwer vor - deshalb großen Applaus für die Autorin und die Übersetzerin Gesine Schröder!Mein Fazit:Ich sag's wie's ist: Ich bin verliebt. In einen Verlag. In die Geschichte. Und in die Figuren. Die "Cavaliersreise" überzeugt mit ihrer Handlung, dem Setting und den Figuren - doch besonders durch einen Punkt: Den Gefühlen. Denn ich habe jede einzelne Szene, jedes Abenteuer, jede Bootsfahrt und jede Party so wahrgenommen, als wäre ich dabei gewesen und als würde ich mit den Figuren mitfühlen. Ich habe geweint, war wütend und habe gelacht - Letzteres sogar des öfteren. Das Buch ist ein Abenteuerroman gepaart mit einer packenden Liebesgeschichte, die so gänzlich anders ist als alle bisher gelesenen Geschichten und die deshalb noch lange in mir nachhallen wird. Wer also nach einem ganz besonderen Buch sucht, der macht wohl mit der "Cavaliersreise" von Mackenzi Lee nichts falsch.Während des Lesens habe ich mich ständig gefragt, ob ich das Buch einem Jugendlichen empfehlen würde. Und bin zu einer deutlichen Antwort gekommen: Ja. Denn die Geschichte bietet viele unterschiedliche Aspekte, die greifen können: Abenteuer, Humor, Liebe und Gefahr. Hinzu kommen dann noch gesellschaftliche Themen, die reflektiert und diskutiert werden können und müssen. Daher würde ich nicht nur einfach das Buch weiterschenken, sondern den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten empfehlen, es gleich mitzulesen - denn so wird das Buch zur Lektüre für die ganze Familie, über das dann gemeinsam reflektiert werden kann. Deshalb gibt es von mir auch 5 von 5 Sterne und damit für mich ein klares Lesehighlight in den vergangenen Wochen.P. S.: Was soll nur mein nächstes Königskind werden? Ich kann mich einfach nicht entscheiden :D

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  • Sehr nett....

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    Bjjordison

    Bjjordison

    16. April 2017 um 17:39

    Das Buch hat mich wirklich fasziniert, habe ich jetzt nach Beendigung festgestellt. Zuerst ist mir der Einstieg recht schwer gefallen, denn ich dachte zuerst, das Buch gehört dem Genre „Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender“ (kurz LGBT) an und ich tue mir mit diesem Genre ehrlicherweise recht schwer. Als ich aber dann weitergelesen habe und mich richtig auf die Geschichte von Monty, Percy und Felicity eingelassen habe, desto begeisterter wurde ich. Monty und Percy begeben sich auf eine Cavaliersreise und sollen Felicity in einer Schule in Frankreich abliefern. Zusätzlich haben die drei noch einen Aufpasser dabei, welcher aber recht flott verloren geht. So haben die drei doch einige Ereignisse zu bewältigen. Natürlich will ich nicht spoilern, deswegen wird nicht mehr zum Inhalt verraten. 🙂 Die Autorin hat hier einen tollen Roman geschaffen, der sich meines Erachtens nicht unbedingt einem Genre zuordnen lässt. Es geht um Homosexualität, Abenteuer, starke Frauen und Familie, so wurde von der Autorin eine wirklich sehr interessante, tolle Mischung geschaffen, die einen Leser absolut begeistern kann. Ich persönlich fand es auch sehr gut, dass keines der Themen zu aufdringlich wirkt. Auch die drei Hauptcharaktere haben mir irgendwie gefallen, denn die drei haben wirklich sehr sympathisch und glaubwürdig gewirkt. Mir hat zB. bei Monty gefallen, wie er für seine Sache gekämpft hat, obwohl sein Vater alles andere, als begeistert war. Ich fand es auch irgendwie nett, wie er trotz diverser Peinlichkeiten sich nicht hat unterkriegen lassen. Felicity ist ebenfalls zu erwähnen, denn sie wirkte zuerst, wie ein graues Mäuschen für mich und eher etwas langweilig. Sie hat allerdings ein doch sehr bemerkenswertes Geheimnis, für eine Frau der damaligen Zeit. Für mich eine starke Persönlichkeit. Die Reise und deren Beschreibung hat mir gut gefallen. Man erfährt als Leser einiges von den damaligen Lebensgewohnheiten der Menschen, was durchaus aufschlussreich war und zusätzlich zur Atmosphäre in der Geschichte beiträgt. Das Ende war sehr nett und schön. Ich persönlich fand es aber doch recht unerwartet. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Erwähnungen von manchen Ausdrücken von damals fand ich irgendwie passend und hat zusätzlich zum Charme der Geschichte beigetragen. Fazit: 5 von 5 Sterne. Definitiv eine Kauf – und Leseempfehlung für die Geschichte.

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  • Ein wunderschönes Werk

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    juliaaholic

    juliaaholic

    15. April 2017 um 11:28

    Ich habe mich verliebt. Ich habe mich verliebt und das nicht nur in dieses wunderschöne Cover oder den Königskinderverlag allein. Nein, ich habe mich in dieses Buch und die Geschichte verliebt. Cavaliersreise spielt im 18. Jahrhundert und wir begleiten unserem Protagonisten Monty bei seiner Cavaliersreise. Wir lernen zuerst Montys Leben kennen und wie er mit seiner Familie klarkommt, oder eher gesagt auch nicht klarkommt. Als es dann jedoch auf Cavaliersreise geht, beginnt das Abenteuer von Monty, Percy und Felicity erst richtig. Nachdem Monty nackt aus Versaille geschickt wurde, werden die drei von Wegelagern überfallen und müssen erst einmal wieder zu ihrer Gruppe zurückfinden, aber warum wurden Sie überhaupt überfallen und warum werden Sie ausgerechnet noch von Piraten verfolgt? Tja, dass müsst ihr selber herausfinden, aber ich kann euch nur empfehlen dieses Buch zu kaufen!Cavaliersreise hatte einfach alles um einen in eine andere Welt zu ziehen und auch auf Reisen zu nehmen. Ich hatte wirklich sehr große Lust, die Drei bei ihrer Reise zu begleiten, auch wenn es für Mädchen damals schwer bis unmöglich war. Dies sieht man vor allem an Felicity, der Schwester von Monty. Sie wird kaum irgendwo aufgenommen und es gibt wenig Möglichkeiten mit ihr unterwegs irgendwo zu schlafen. Doch noch schlimmer wird dieses Problem durch seinen besten Freund Percy.Dieser gehört zwar zum Adel, aber wird trotz seiner dunklen Hautfarbe auch als Sklave gesehen und Unterkünfte wollen zwar keine Frauen bei sich aufnehmen, aber dunkelhäutige Männer noch viel weniger.Doch dieses Buch behandelt noch viel mehr Themen als nur die Ungerechtigkeit, welche damals herrschte. Die Verbundenheit und aufkeimende Liebe zwischen Monty und Percy spielt auch eine große Rolle. Montys Vater isst nämlich gar nicht damit einverstanden, dass sich sein Sohn für das gleiche Geschlecht interessiert, und scheut sich nicht gerade davor drastische Maßnahmen zu ergreifen. Ich bin wirklich froh, dass wir in einer Zeit Leben in der Dies kaum noch ein Problem ist.Epilepsie. Ich kannte immer nur den Namen und wusste, was bei einem Epileptischen Anfall ungefähr passieren wird, aber dass es für die betreffenden so schlimm ist, wusste ich nicht. Die Autorin hat einen auch sehr gut über dieses Thema aufgeklärt und auch geschildert, wie die Menschen damals mit dem Thema umgingen.Alchemie. Auch ein Thema, mit dem ich mich kaum bis gar nicht beschäftigt habe, aber beim Lesen des Buches hatte ich richtig Lust mehr darüber herauszufinden und habe mich auch selbst ein wenig mehr informiert.Man sieht also, dass die Autorin sich an vielen Themen bedient, aber jedes einzelne sehr gut schildert und mit den anderen Themen verbunden,sodass am Ende diese wunderschöne Cavaliersreise entstand.Ich kann euch wirklich nur raten dieses Buch zu lesen und vielleicht werdet ihr euch ja auch wie ich in diesen Verlag verlieben.

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  • Rezension zu "Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans" von Mackenzi Lee

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    kathrineverdeen

    kathrineverdeen

    13. April 2017 um 10:19

    Die Bekenntnisse eines Königskindes.Nachdem ich die ersten Kapitel von „Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ von Mackenzi Lee gelesen hatte, war ich mir sicher, dass ich das erste Buch aus dem Königskinder Verlag in meinen Händen hielt, zu dem ich keinen Draht finden würde. Das hatte folgenden Grund: Die literarische Hauptfigur Sir Henry Montague war mir dermaßen unsympathisch und vor allem sein sich stets steigernder Alkoholkonsum widerte mich an. Viele Passagen waren von seiner Selbstsucht und Gleichgültigkeit zerfressen. Wie sollte ich also einen Zugang zu einer Geschichte bekommen, dessen Hauptfigur mich buchstäblich abstieß? Ich war tieftraurig, denn bisher hat mich noch jedes Buch aus dem Königskinder Verlag überzeugen können. Doch dann tat Henry Montague etwas, das mich ihm viel näher brachte: Er ließ mich hinter seine Fassade blicken und dort fand ich einen wunderbaren Menschen und eine faszinierende Lebens- und Liebesgeschichte, die ich jedem von euch ans Herz legen möchte.Die Geschichte handelt, wie der Name schon verrät, von einer Cavaliersreise, die üblicherweise in den vergangenen Jahrhunderten adligen Söhnen vorbehalten war. In dem von Mackenzi Lee verfassten Buch begleiten wir Leser jedoch eine etwas ungewöhnliche Reisegesellschaft: Den Grafensohn Henry Montague - kurz Monty -, der gerne dem Alkohol frönt und keiner sich bietenden Tändelei abgeneigt ist - somit als Außenseiter oder besser als abschreckendes Beispiel in den feineren Kreisen gilt. Begleitet wird dieser von seinem treuen Freund Percy und seiner Schwester, die von Monty eher geduldet wird, da ihr gesittetes Verhalten einer Mahnung an ihn gleicht. Ihre Reise führt sie durch viele wunderschöne Metropolen Europas. Jedoch bleibt ihnen meist keine Zeit, um ihren Aufenthalt in den wunderschönen Städten wie Paris, Marseille und Venedig zu genießen und sie werden stattdessen gezwungen, gegen Wegelagerer und Piraten zu kämpfen. Und manchmal kämpfen die drei Reisenden auch gegeneinander, obgleich nur mit Worten. Mit jedem überwundenen Hindernis öffnen sich die Reisenden ein wenig mehr und finden zueinander … Und zu sich selbst.In einem bestechenden und oft sehr bildhaften Stil, sprachlich herausragend implementiert Lee Themen aus dem 18. Jahrhundert in ihre Geschichte, die in der heutigen Zeit nur wenig an Aktualität und Brisanz verloren haben: Rassismus, Emanzipation und Homosexualität sind nur wenige nennenswerte und gewichtige Themen, die die Autorin in ihrem Buch vereint. Und doch geht es in „Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ um weitaus mehr. Ihre einzigartigen und unvergesslichen literarischen Figuren plagen sich auch mit ganz alltäglichen Problemen, wie die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, der Suche nach dem eigenen Ich und dem Erleben der ersten wahren Liebe herum."Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans" von Mackenzi Lee, RomanDiese abenteuerliche Geschichte ist etwas ganz Besonderes, denn sie umgibt eine beachtliche Atmosphäre und ein Flair einer längst vergangenen Epoche, denen man sich als Leser nur schwer entziehen kann. Die Autorin besticht mit einer klugen, ereignisreichen und manchmal mystischen Handlung, die sich mit jeder gelesenen Seite etwas mehr auffächert - wie die Röcke einiger verzückter Damen. Manchmal in leisen und oft in lauten Tönen. Ihre authentischen und interessanten Charaktere gewinnen jeden Leser für sich. Besonders Monty brilliert durch seine ganz eigene Sichtweise auf das Geschehen und seine allgegenwärtigen Ironie, die in den feinen Kreisen oft deplatziert ist, obgleich sie den Leser bestens unterhält.Mein Bekenntnis als Königskind ist: Ich liebe diese Geschichte und seine unverwechselbaren Protagonisten. Besonders Henry Montague, der in den ersten Passagen vergeblich versuchte, mich von ihm und dieser Geschichte fernzuhalten.www.kathrineverdeen.blogspot.de

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  • ein Roman, der mich nachhaltig beeindruckt hat

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
    Manja82

    Manja82

    09. April 2017 um 14:16

    KurzbeschreibungGab es je ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken! Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille verlieren Monty, Percy und Felicity auch noch ihren Hofmeister, kämpfen gegen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Aber am Ende dieser abenteuerlichen Reise finden sie alle drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.(Quelle: Königskinder)Meine MeinungDer Roman „Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ stammt von der Autorin Mackenzi Lee. Es ist ihr erstes Buch auf Deutsch. Das Cover gefiel mir hier wirklich gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also begann ich gespannt mit dem Lesen.Die Charaktere dieser Geschichte sind allesamt wirklich sehr gut gezeichnet. Ich mochte jeden von ihnen auf eine ganz bestimmte Art und Weise.Monty ist jemand der gerne mal ein wenig über die Stränge schlägt. Er ist sympathisch und richtig liebenswert. Gerade erst ist Monty dabei seine Gefühle für seinen besten Freund zu entdecken. Das verursacht ein irres Gefühlschaos bei ihm, auch weil es in der Zeit, in der das Buch spielt, nicht gerade normal war.Ein weiterer sehr gut ausgearbeiteter Charakter ist Percy. Er ist Montys bester Freund. Percy wird immer wieder sehr unterdrückt, denn er sieht anders aus als andere. Percy ist ein Farbiger.Dann gibt es noch Felicity. Zu Anfang wirkte sie eher ruhig und zurückhaltend. Mit der Zeit aber verändert sich Felicity merklich.Diese 3 Charaktere sind sehr unterschiedlich und dennoch Freunde. Dieses Band ist unzertrennlich und als Leser fühlt man sich unglaublich schnell mit ihnen verbunden.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr locker und leicht zu lesen. Ich bin hier förmlich durch die Seiten geflogen, konnte einfach nicht aufhören mit dem Lesen.Die Handlung ist sehr beeindruckend. Der Königskinder Verlag ist etwas Besonderes, denn die Bücher hier setzen sich alle mit Themen auseinander, die zwar alltäglich sind aber nicht unbedingt so in Geschichten vorkommen.Hier geht es beispielsweise um Themen wie Homosexualität im 18. Jahrhundert oder auch um Rassismus. Die Autorin greift die Themen gefühlvoll auf, verpackt sie in eine wirklich tolle Geschichte. Ich war sehr fasziniert und wollte immer mehr. Es geht sehr spannend zu aber auch humorvolle Szenen sind im Buch enthalten. Diese Mischung ist perfekt umgesetzt.Das Ende ist zum einen ein Showdown. Ich wurde hier vollkommen überrascht, hatte ich doch mit allem aber nicht damit gerechnet. Dieser Schluss passt einfach vollkommen zur Gesamtgeschichte, etwas anderes wäre wirklich unpassend gewesen.FazitInsgesamt gesehen ist „Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ von Mackenzi Lee ein Roman, der mich nachhaltig beeindruckt hat.Sehr detaillierte glaubhaft gestaltete Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die im 18. Jahrhundert spielt und in der man neben Spannung auch sehr ernste Themen finden kann, haben mich wirklich gefesselt und wunderbar unterhalten.Wirklich empfehlenswert!

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  • Leserunde zu "Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans" von Mackenzi Lee

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
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    Die Bekenntnisse eines Gentlemans Herzlich willkommen zur Königskinder-Leserunde "Cavaliersreise - Die Bekenntnisse eines Gentlemans" von Mackenzi Lee.Ihr lest gerne Jugendbücher, die tief in ein Thema eintauchen können? Bücher die zum nachdenken anregen?Dann bist du hier genau richtig!Bewerbe dich direkt für eines der 10 Rezensionsexemplare!Lesealter ab 16 JahrenGab es je ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken! Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille verlieren Monty, Percy und Felicity auch noch ihren Hofmeister, kämpfen gegen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Aber am Ende dieser abenteuerlichen Reise finden sie alle drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.LeseprobeMackenzi Lee liest, schreibt, verkauft Bücher und kann sehr schnell reden. Sie hat Geschichte und kreatives Schreiben studiert. Cavaliersreise ist ihr erstes Buch auf Deutsch und bei den Königskindern. Wir suchen nun mindestens 10 Leser, die gerne in Büchern für junge Erwachsene schmökern und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. Bewerbungsaufgabe: Schildere uns deinen Eindruck zur Leseprobe Viel Spass *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. E rwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.MerkenMerken

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