Mackenzi Lee Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans

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Inhaltsangabe zu „Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ von Mackenzi Lee

Gab es je ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken! Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille verlieren Monty, Percy und Felicity auch noch ihren Hofmeister, kämpfen gegen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Aber am Ende dieser abenteuerlichen Reise finden sie alle drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.

Ein Roman zum mitfiebern, lachen und Tränen vergießen.

— Belladonna

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  • Unterhaltsamer Abenteuerroman im historischen Ambiente

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans

    Cyfedia

    02. October 2017 um 10:29

    Inhalt:Monty ist der verantwortungslose Sohn eines Lords, der zur Sodomie neigt und das Geld seines Vaters verprasst. Verantwortung übernimmt er selten und läuft vor seinen Problemen davon. Auf der Cavaliersreise möchte er noch einmal sein Leben genießen bevor er das Anwesen seines Vaters mit leiten soll. Leider wird die Reise ganz und gar nicht so laufen wie es angedacht war. Zusammen mit seinem besten Freund Percy, für den er heimliche Gefühle hegt und seiner Schwester Felicity stürzen sie von einem Abenteuer in das nächste. Meinung:Wer eine ganz andere historische Geschichte erleben möchte, der ist hier genau an der richtigen Adresse.Zunächst wusste ich gar nicht wo die Reise hin führt. Ich dachte, dass wir Monty und Percy auf ihrer Reise begleiten und dass er nach einiger Zeit lernt Verantwortung zu übernehmen und ein respektabler Mann wird. Aber es geschieht  ganz anders als angenommen. Unsere drei Protagonisten stürzen in ein Abenteuer, wo sie sich selbst wieder ausmanövrieren müssen und das ist wirklich sehr unterhaltsam. Denn als hochgeborene Kinder von Lords mussten sie seither auf nichts verzichten und nun müssen sie sich ohne alles ihren Weg durch Europa schlagen und das machen sie wirklich ausgezeichnet. Die Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben und das Abenteuer wird aus Montys Sicht erzählt. Dieser nimmt das Leben auf den ersten Blick immer sehr locker, jedoch hat er tief in sich drin mit einigen Dämonen zu kämpfen, vor allem was seinen Vater betrifft. Er ist wirklich ein sehr sympathischer kleiner Lord. Er jammert eigentlich nicht sehr oft, ist witzig, führsorglich und ein Gentleman. Jedoch hat er eine sehr spitze Zunge und neigt in gewissen Situationen dazu, diese nicht gerade zum besten zu wenden. Jedoch ist es genau das, was ich sehr an ihm mag.Auch Percy und Felicity sind tolle Charaktere. Auch wenn ich Felicity eher mag, da sie eine starke junge Dame ist, welche versucht ihrem Schicksal als treue und brave Frau aus gutem Stand zu entgehen. Percy ist ein sehr gütiger und lieber Mensch und ich kann verstehen wa-rum Monty ihn vergöttert. Jedoch fand ich ihn manchmal etwas langweilig. Aber das ist meine persönliche Meinung.Die Romantische Geschichte in diesem Buch ist im Vergleich zu anderen historischen Romanen auch nicht wirklich klassisch. Denn damals war es auf keinen Fall geduldet, dass Männer zusammen waren. Dies wurde sogar mit Tod geahndet in manchen Fällen. Zumindest sehr viel früher. Auch wurde die Romantik in diesem Buch wirklich super toll dargestellt und beschrieben. Es war keinerlei Übertreibung und auch nicht zu viel erotisches Geknister, denn das hätte es versaut. Es war genau auf den Punkt, einfach wundervoll.Fazit:Ein wirklich wundervoller und mal anderer Historienroman mit viel Witz und Abenteuer.

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  • Unscheinbares Buch mit toller Handlung!

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans

    Dinah93

    17. June 2017 um 14:19

    Klappentext: Gab es je ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken! Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille verlieren Monty, Percy und Felicity auch noch ihren Hofmeister, kämpfen gegen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Aber am Ende dieser abenteuerlichen Reise finden sie alle drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst. Inhalt: Henry Montague (Monty) wohnt mit seinen Eltern und Geschwistern Felicity und dem kleinen Kobold, wie Monty liebevoll seinen kleinen Bruder nennt in England. Morgen ist es soweit, Monty und sein bester Freund Percy bestreiten gemeinsam ihre einjährige Cavaliersreise. Sie wollen sich in der Zeit betrinken so oft es geht, sich mit holden Mädchen vergnügen, fremde Sprachen lernen, das Leben genießen und sich ausleben. Wäre da nicht dieser kleine Punkt, das sie Montys Schwester Felicity bis nach Paris mitnehmen müssen, da sie dort eine Mädchenschule besuchen wird. Sie werden von England nach Paris, Marseille, Barcelona, Venedig, Santorin und wieder zurück in ihre Heimat England reisen. Am nächsten Morgen! Das letzte Frühstück findet im zusammen sein mit Monty´s Mutter und Percy´s Onkel und Tante statt. Percy wurde von seinen leiblichen Eltern abgeschoben und wuchs seit seinem Säuglingsalter bei der Familie Powells auf. Seit dem sind Monty und Percy unzertrennlich. Monty´s Vater betritt den Raum. Das Verhältnis zwischen den beiden ist seit einer längeren Zeit sehr angespannt. Er verlangt es mit Monty unter vier Augen zu reden, und so gingen die beiden ins Wohnzimmer. Monty bemerkt sofort das sich noch eine andere Person im Raum befindet. Sein Vater stellt sie vor. „Herr Lockwood“ ! Sein Vater erklärt ihm, das Herr Lockwood die beiden das komplette Jahr begleiten wird. Monty war nicht begeistert. Er könne doch schließlich auf sich selbst aufpassen. Sein Vater macht ihn außerdem noch darauf aufmerksam, das Monty sein Leben welches er bis jetzt führt mit vielen Mädchen und Alkohol so nicht weiter gehen kann. Das bedeutet leider, das auf der Reise, Alkohol, Mädchen, Tabak Techtelmechtel, Unzucht und langes ausschlafen der Vergangenheit angehören. Das Programm der Reise lautet eher, Lyrische Rezitationen, Symphoniekonzerte und die exquisitesten kulturellen Kleinoden. Deshalb werden sie unter strenger Beobachtung stehen, denn Monty soll nach seiner Reise seinem Vater bei der Verwaltung des Anwesen und der Wahrnehmung der Standespflichten zur Seite stehen. Das ist die letzte Gelegenheit, die sein Vater Monty gibt. Gelingt es ihm nicht sein Leben zu ändern, nach diesem Jahr reif genug zu werden und die Pflichten eines Lords zu lernen, brauche er nicht mehr zurückzukehren und würde sofort enterbt werden. Kann es Monty schaffen sein Leben komplett zu ändern? Meine Meinung: Das Cover des Buches ist mir persönlich zu unscheinbar. Hätten nicht andere Buchblogger so über das Buch geschwärmt, hätte ich es mir denke ich nicht angeschaut. Ich bin froh das ich es getan habe. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und die Orte waren toll detailliert beschrieben. Die komplette Handlung hat mich einfach in ihren Bann gezogen. Zwei Männer die sich lieben und ein Mädchen was taffer ist wie manche Männer, das alles in einer Zeit in der viel zu viele Sachen verboten waren. Mir hat es wahnsinnig Spaß gemacht die 3 auf ihrer abenteuerlichen Reise zu begleiten. Es war eine tolle, leichte Geschichte übers Reisen an fremde Orte, über Familie und Freunde, die Liebe und der Selbstfindung. Ich kann dieses Buch wirklich jeden empfehlen, der mal Lust auf etwas ganz anderes hat. Dank diesem Buch werde ich mir weitere Bücher des Königskinder-Verlag anschauen und freue mich schon noch mehr tolle Bücher der Reihe für mich zu entdecken. 

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  • Meine Rezension zu "Cavaliersreise"

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans

    Belladonna

    04. May 2017 um 08:00

    Beschreibung Der 18-jährige Sir Henry Montague liebt es das Leben in vollen Zügen zu genießen. Dazu gehören jede Menge Alkohol, Liebschaften und die Abenteuer mit seinem besten Freund Percy. Bevor der Ernst des Lebens beginnt, steht für Monty, seine Schwester Felicity und Percy jedoch noch eine Bildungsreise, auch Cavaliersreise genannt, an. Wie könnte es anders sein? Auf der Cavaliersreise ist Monty die meiste Zeit über betrunken und tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Außerdem verliert die junge Reisegesellschaft durch einen Überfall durch Wegelagerer auch noch ihren Hofmeister und jegliche Aussicht auf eine vergnügliche und bequeme Reise. Monty, Percy und Felicity stehen dafür jede Menge Abenteuer und Kämpfe bevor. Die offensichtlichen Kämpfe gegen Wegelagerer und Piraten sind dabei nicht immer die schwerwiegendsten, der Kampf gegen ihre Gefühle füreinander treiben Monty und Percy immer weiter auseinander… Meine Meinung Mit dem Jugendroman „Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans“ ist zum ersten Mal ein Roman der Autorin Mackenzi Lee in deutscher Sprache erschienen. In ihrem Roman behandelt die Schriftstellerin das Thema der Bildungsreise, auch „Grand Tour“ oder „Cavaliersreise“ genannt, die für die Söhne des damaligen europäischen Landadels üblich war und vor allem kulturelle Ziele in Mitteleuropa, Italien und Spanien hatte. "Es hat sich nichts verändert, und doch ist nichts, wie es war." (Seite 196) Ich liebe Romane in denen historische Fakten und Details mit einem fiktiven Plot zu einer lebendigen Geschichte verwoben werden. Genau dies ist Mackenzi Lee mit ihrer „Cavaliersreise“ hervorragend gelungen! Hinzu kommen zudem noch ein wahnsinnig mitreisender und erfrischender Schreibstil, der das Buch mit Witz und gelungenem Spannungsbogen zu einem richtigen Pageturner macht. Also VORSICHT, wenn du zu diesem Buch greifst solltest du genügend Zeit haben, denn einmal begonnen wirst du es nicht mehr aus der Hand legen können. Besonders geschickt verleiht die Autorin ihren Figuren während des Handlungsverlaufs den nötigen Feinschliff. Ohne es richtig zu bemerken wachsen einem Monty, Percy und Felicity immer mehr ans Herz. Monty (Spitzname von Sir Henry Montague) ist zuerst ein wahrer Unsymphat mit seinem übermäßigen Alkoholgenuß und seinem fehlenden Verantwortungsbewusstsein. Doch je mehr ich über Monty laß, seine Entwicklung und Vergangenheit mit erlebte, desto mehr mochte ich ihn. Ähnlich erging es mir mit Montys Schwester Felicity, die zuerst ziemlich blass erscheint, mit fortlaufender Zeit aber immer mehr Reiz gewinnt. Sehr beeindruckend fand ich, dass Felicity ohne mit der Wimper zu zucken ihre Frau steht, und im Vergleich zu ihren männlichen Reisebegleitern um einiges reifer wirkt. Percy war für mich immer der ausgleichende Ruhepol in dieser Dreierkonstellation, der sich trotz des Päckchens das er zu tragen hat, selbst zurücknimmt. Mehr Diversity kann man sich in diesem Roman kaum vorstellen. Die Autorin Mackenzi Lee hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben, möglichst viele Themen anzuschneiden die im 18. Jahrhundert gegen die gesellschaftlichen Gepflogenheiten verstoßen haben. Monty fühlt sich zu Frauen und Männern hingezogen und verliebt sich schließlich in seinen allerbesten Freund. Felicity ist eine starke Frau die sich von der dominierenden Männerwelt nicht unterbekommen lässt und sich gegen die damaligen Regeln Wissen auf eigene Faust aneignet, um einen Beruf ausüben zu können. Percy hat eine dunkle Hautfarbe und wird zwar von seiner Familie, bestehend aus Onkel und Tante, akzeptiert – in der Gesellschaft ist er allerdings nicht gerne gesehen. Von dem ein oder anderen wird er als Angestellter oder gar Sklave angesehen. "Und so endete der Abend, der mit Poesie und Feuerwerk begann, in dem peinlichsten Schweigemarsch nach Hause, den je zwei Menschen gemeinsam absolvieren mussten." (Seite 58) Für mich ist „Cavaliersreise“ eine rundum gelungener Roman der keine Wünsche offen lässt. Der Plot bietet reichlich Action mit historischen Einflüssen, aber auch die emotionale Seite wird mit einer hinreißenden Liebesgeschichte abgedeckt, die jedes Herz zum schmelzen bringt. Die liebevoll gezeichneten Charaktere runden die ganze Geschichte ab. Fazit Ein Roman zum mitfiebern, lachen und Tränen vergießen. Das alles vor dem mitreisenden historischen Hintergrund einer Bildungsreise im 18. Jahrhundert. Das muss man unbedingt gelesen haben!--------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 03.05.2017

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  • ein bemerkenswertes und vor allem charmantes Buch!

    Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans

    Pearsson

    24. March 2017 um 07:59

    Zitate:"Ich weiß, dass ich damit Gefahr liefe, zu weit zu gehen. Doch für derlei Subtilitäten dünkt mich das Leben zu kurz. Den Vorwitzigen lacht das Glück." Seite 14"Wie seltsam, sterben zu wollen. Und wie seltsam, wenn man zudem noch glaubt, man habe so einen simplen Ausweg nicht verdient." Seite 126"Ich bin nichts wert, überhaupt nichts. Mein größtes Talent besteht darin, in Schwierigkeiten zu geraten, aus denen mich andere herausholen müssen." Seite 399Meinung:Herzlich willkommen zu Montys Cavaliersreise, auf die er von seinem Vater geschickt wird, um sich ein letztes Mal die Hörner abzustoßen! Aber was ist das? Er darf weder Trinken, noch Feiern oder sich gar in anstößigen Szenarien mit Männern erwischen lassen, sonst wird er enterbt. Wo soll denn da bitte der Spaß sein? Und zu allem Überfluss, muss er nicht nur einen Tutor ertragen, der auf ihn und seinen besten Freund Percy aufpasst, sondern auch noch, zumindest auf dem ersten Teil der Reise, seine ungeliebte Schwester Felicity...Na das kann ja heiter werden... Zumal genau das die Dinge sind, die Percy in der Regel am meisten genießt: Alkohol, Spiel, Tändeleien und sonstige Dummheiten. Auch der Männerwelt ist er nicht abgeneigt...Was einem beim Lesen natürlich zuerst ins Auge sticht, ist der Schreibstil. Dieser ist, passend zum 18. Jahrhundert, entsprechend altertümlich gehalten, ohne jedoch zu hochtrabend zu werden. Also keine Angst, keine Verständnisprobleme in Sicht ;)Ein weiterer sehr charmanter Aspekt sind die Charaktere. Sie sind liebevoll und mit viel Witz ausgearbeitet, so dass das Lesen ein wahrer Genuss ist. Monty, oder besser gesagt Henry Montague, ist ein charmanter Taugenichts, der -mehr oder minder- regelmäßig Dummheiten im Kopf hat und dabei leider zumeist kein Fettnäpfchen auslässt. Sehr zum Verdruss seines Vaters, der wahrlich alles andere als stolz ist und ihn deswegen auch des Öfteren maßregelt. Er handelt meist zuerst, bevor er das Köpfchen anstrengt. Man muss jedoch sagen, dass er mit seiner einnehmenden und dreisten Art auch oftmals damit durchkommt. Sein Selbstbewusstsein ist beispiellos! Außer... ja außer es geht um Percy. In ihn ist er bis über beide Ohren verliebt, doch Gott bewahre, wenn er davon erführe! Zumal auf Sodomie harte Strafen stehen und Monty gleichwohl ihre Freundschaft nicht gefährden möchte. Percy, sein bester Freund, ist in seiner Familie ein Bastard. Ein Schwarzer, resultierend aus einem Fehltritt, der bestenfalls geduldet wird. Das machte mich beim Lesen sehr traurig, denn mit seinem Sanftmut und seiner Güte hatte er mich ziemlich schnell um seinen Finger gewickelt! Zumal zwischen den beiden nicht selten sehr schlagfertige, zynische und witzige Dialoge stattfinden, die mich immer wieder zum Schmunzeln brachten.Und dann wäre da natürlich noch Felicity. Sie hat ihre ganz eigenen Gründe, von Monty genervt zu sein und hadert auch nicht, ihn das spüren zu lassen.Ihr seht, es handelt sich um einen bunten Mix aus Charakteren und einem gleichzeitig sehr großen Potential für Probleme. Wen wundert es da, dass die Reise NOCH abenteuerlicher wird, als zunächst angenommen?? ;)Auf den ersten Blick scheint es sich um eine aufregende, gefährliche und zuweilen witzige Geschichte zu handeln. Doch -ganz im Stil der bislang von mir gelesenen Königskinder- gibt es noch bedeutend mehr! Denn auch sonnige Gemüter ereilen Schicksalsschläge und oftmals sind Dinge nicht immer so, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Wie wir alle wissen, hat jeder Mensch seine eigenen Probleme sowie Dämonen, und oftmals lohnt sich ein tieferer Blick.Für mich war "Cavaliersreise" ein bemerkenswertes und vor allem charmantes Buch voller Abenteuer und Gefahren, das einerseits wunderschön und witzig verpackt, jedoch gleichzeitig auch stellenweise herzzerreißend und traurig ist.Meiner Meinung nach ein gestandenes Königskind :)

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