Mackenzi Lee The Gentleman's Guide to Vice and Virtue

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Inhaltsangabe zu „The Gentleman's Guide to Vice and Virtue“ von Mackenzi Lee

A hilarious and swashbuckling teen historical fiction novel, named one of summer's 20 must-read books by Entertainment Weekly! A New York Times bestseller! A young bisexual British lord embarks on an unforgettable Grand Tour of Europe with his best friend/secret crush. An 18th-century romantic adventure for the modern age written by This Monstrous Thing author Mackenzi Lee—Simon vs. the Homo Sapiens Agenda meets the 1700s. Henry “Monty” Montague doesn’t care that his roguish passions are far from suitable for the gentleman he was born to be. But as Monty embarks on his grand tour of Europe, his quests for pleasure and vice are in danger of coming to an end. Not only does his father expect him to take over the family’s estate upon his return, but Monty is also nursing an impossible crush on his best friend and traveling companion, Percy. So Monty vows to make this yearlong escapade one last hedonistic hurrah and flirt with Percy from Paris to Rome. But when one of Monty’s reckless decisions turns their trip abroad into a harrowing manhunt, it calls into question everything he knows, including his relationship with the boy he adores. Witty, dazzling, and intriguing at every turn, The Gentleman's Guide to Vice and Virtue is an irresistible romp that explores the undeniably fine lines between friendship and love. 5 starred reviews and #1 pick on the summer 2017 Kids’ Indie Next List!

Ein Meisterwerk von einem Einzelband – Montys Geschichte ist herzerwärmend und herzzerreißend gleichermaßen.

— Isabella_

A boring Grand Tour that turns into a adventure of a lifetime.

— Snarky

Hilarious romance- loved the characters, very well written. Mehr davon!

— blonde_bibliophile

Ich habe mich unwahrscheinlich in Story und Charaktere verliebt. Rasant, witzig, traurig, spannend - einfach großartig!

— JokersLaugh
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    The Gentleman's Guide to Vice and Virtue

    Isabella_

    16. September 2017 um 09:40

    The Gentleman's Guide to Vice and Virtue gehört zu denen Büchern, die mich auf eine Art und Weise berührt haben, dass es mir auch noch Tage später schwerfällt, dieses Gefühl in Worte zu fassen. Was für mich total verrückt ist, weil ich niemals erwartete, dass dieses Buch mich so sehr trifft.Ich hatte eine quirlige, witzige Reise durch Europa mit einer gesunden Prise Humor erwartet, was nichts zuletzt daran lag, dass das Buch seit Monaten in aller Munde ist – die deutsche Ausgabe ist immerhin schon im März erschienen, und auch im englischsprachigen Raum teilten Booktuber schon Monate vor Erscheinen des Buches positive, wenn nicht sogar euphorische Meinungen, die meine Erwartung von dem Buch derartig prägten und formten.Es ist nicht so, dass ich diese quirlige Reise nicht bekam, oder dass der Humor nicht an Perfektion grenzt … (Das ist untertrieben: Montys Humor ist perfekt. Ich habe so selten so laut bei einem Buch gelacht – und Lee gelingt es besonders gut, mich auf der einen Seite weinen und auf der nächsten wie blöd grinsen zu lassen.) Aber darüber hinaus besticht das Buch mit einer Tiefe, mit einer Ernsthaftigkeit unter dieser leichten Ebene, die mich zutiefst beeindruckt und bewegt hat.Wenn ich genauer darüber nachdenke, ist es fast so, als wäre The Gentleman's Guide to Vice and Virtue für jeden eine ganz einzigartige Erfahrung, was gar nichts mit der Interpretation der Inhalte zu tun hat, sondern damit, dass jeder Inhalt des Buches für jeden zugänglich ist … mit versteckten, "zweiten" Bedeutungen für diejenigen, die es brauchen.Ihr fragt euch, was ich hier für einen Stuss zusammenschreibe? Ich denke mir nämlich gerade auch, dass das sehr absurd klingt. Aber dann müsste ich irgendwie den Platz in meinem Herzen leugnen, den Monty und Percy und Felicity in Windeseile erobert haben.Wie eigentlich alle Bücher lebt auch The Gentleman's Guide to Vice and Virtue von seinen Charakteren. Da ist natürlich unser Protagonist Monty, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird; ein junger Mann, der augenscheinlich nichts außer Alkohol und Liebeleien im Kopf hat. Doch im Laufe des Buches beginnt Lee, mehr und mehr Schichten von Monty zu enthüllen, die mir nicht nur den Atem raubten, diesen Jungen umarmen und nie wieder loslassen wollten … die Autorin machte es darüber hinaus auf eine Art und Weise, die mir nicht das Gefühl gab, dass mir bisher Informationen vorenthalten wurden – sondern dass diese Teile von Monty teils so in ihm vergraben sind, dass er es selbst kaum wagt, sie zu berühren. Von einem humorvollen, höchst skandalösen jungen Mann wurde er zu jemandem, der versuchte, sein Leben mit aller Kraft zusammenzuhalten.Percy, Montys bester Freund und Schwarm, wurde zu meiner Erleichterung nicht als Loveinterest abgestempelt – besonders schön ist Lee hier die Balance zwischen oh-Gott-was-wenn-er-mich-nicht-so-mag und oh-Gott-mag-er-mich-vielleicht-so? gelungen. Percy ist immer noch vorrangig Montys bester Freund, und durch all die Jahre, die sie sich schon kennen, sind sie zu einer unzertrennlichen Einheit geworden. Kurzum: Ich habe sie eigentlich von den ersten zwei Sätzen an geshippt.Und ich schließe mich der allgemeinen Meinung an, wenn ich sage, dass ich öfters als nicht das Bedürfnis hatte, die Köpfe der beiden endlich zusammenzudrücken. Aber Spaß beiseite: Ich find's absolut fantastisch, wenn Liebespaare in Romanen wirklich und wahrhaftig Freunde sind, bevor sie mit diesem ganzen Romantik-Kram anfangen. In The Gentleman's Guide to Vice and Virtue war es darüber hinaus von der ersten Seite an klar, wer hier Interesse an wem hat, was doppelt erfrischend ist.Ich hatte oben bereits angedeutet, dass das Buch auch vor ernsten bzw. kritischen Themen nicht zurückschreckt, und Percys und Montys (potenzielle) Beziehung ist eines davon, Homosexualität im 18. Jahrhundert – damals auch ganz gerne noch Sodomie (angelehnt an die Bibel) genannt. Lee thematisiert die Queer Culture, wie sie es nennt, nicht nur im Text selbst, sondern auch noch ausführlicher (inklusive ihrer unglaublich spannenden und nicht weniger bedrückenden Recherche) im Anhang, wo sie auch weitere Themen wie Rassismus und, ja, Epilepsie anspricht. Einer der Charaktere (es wird erst im Laufe des Buches enthüllt, deshalb werde ich hier keine Namen nennen) ist nämlich von Epilepsie betroffen, und Lee beschreibt nicht nur den (weniger schönen) Umgang mit dieser Krankheit, sondern auch generell den Umgang mit einem kranken Geliebten und dem (nett gemeinten, oftmals aber sehr schädlichen) Wunsch, diesen zu heilen, mit einer Sensibilität, die unglaublich ist.Besonders gut hat mir in der Hinsicht gefallen, dass Lees Charaktere nicht perfekt auf die eben angesprochenen Themen reagieren, sondern Fehler machen … und auf eben diese problematischen Verhaltensweisen angesprochen werden, sich entschuldigen und aus ihren Fehlern lernen. So, wünsche ich mir, sollte immer mit problematischen Inhalten in Büchern umgegangen werden: Wenn der/die Autor*in sich entscheidet, diese zu repräsentieren, dann soll den Lesern auch gezeigt werden, wo eben die Probleme liegen. Und zuletzt für die ausführliche Recherche, die angemessene Sensibilität und die unglaublich gelungene Integration in den Text kann ich nur meinen Hut vor Mackenzi Lee ziehen.Zuletzt kann ich euch nur noch sagen, dass es tatsächlich nichts an diesem Buch gibt, das ich nicht liebe. Montys Schwester Felicity hat mich mit ihrem trockenen Humor, ihrer Intelligenz und ihrer Scharfsinnigkeit beeindruckt; selbst Nebencharaktere, so unsympathisch sie auch sein mögen, bestechen dennoch mit einer künstlerischen Brillanz. Der Schreibstil ist grandios, mit wunderschönen, bildhaften Ausdrücken, die all die Orte, die Monty, Percy und Felicity aufsuchen, mit einer Leichtigkeit zum Leben erwecken lassen. Mackenzi Lee bewältigt das Genre mit links und machte es mir nicht nur zu einem Vergnügen, sondern zu einer Ehre, an Montys Geschichte teilnehmen zu dürfen.(Deshalb freue ich mich umso mehr, dass Lee bereits angekündigt hat, dass ein Spin-Off zu Felicity geben wird – The Lady's Guide to Petticoats and Piracy.)Ich kann mich nur wiederholen – The Gentleman's Guide to Vice and Virtue hat mich von der ersten Seite mit solch einer Wucht gepackt, dass ich mir nicht vorstellen konnte, diese Geschichte jemals wieder gehen zu lassen, und mir immer wieder bewiesen, dass ich Monty und seine Abenteuer noch mehr lieben konnte. Ein grandioses Buch, das nicht nur ein diesjähriger Favorit ist, sondern zu einer Zeit in mein Leben kam, in der ich gar nicht wusste, wie sehr ich es brauchte.

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