Gilles' Frau

von Madeleine Bourdouxhe 
4,2 Sterne bei17 Bewertungen
Gilles' Frau
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Meisterinnenwerk der weiblichen Weltliteratur - das bis heute verzaubert und mitnimmt - in spannungstechnischer wie psychologischer Hinsicht

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Inhaltsangabe zu "Gilles' Frau"

Die leidenschaftliche Dreiecksgeschichte zwischen Elisa, ihrer Schwester Victorine und Gilles ist in ihrer Direktheit und Ausweglosigkeit ein Glanzstück der klassischen Moderne: sinnlich, kühn, intensiv. Eine literarische Wiederentdeckung von atemberaubender Modernität.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492253789
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:158 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:12.03.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.08.2002 bei steinbach sprechende bücher erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Tintensports avatar
    Tintensportvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Meisterinnenwerk der weiblichen Weltliteratur - das bis heute verzaubert und mitnimmt - in spannungstechnischer wie psychologischer Hinsicht
    Quasi unentdecktes Meister(innen)werk der Weltliteratur ...

    Gilles' Frau von Madeleine Bourdouxhe ...

    ...
    ist ein Meister(inn)enwerk der Weltliteratur, das nur im zeitlichen Kontext verstehbar ist!Die Bourdouxhe war eine Zeitgenossin der Beauvoir, aber keine Feministin. Da ist Erotik (bez. s. auf zwei Rezensionen bei Amazon) - also wirklich, mit Verlaub, was ein Stuss - natürlich nur sehr verhalten zu finden! Und ein Heimchen am Herd ist die Hauptfigur auch nicht! Manchmal hilft es im Impressum nachzulesen, WAS man eigentlich vor sich hat und aus welcher Zeitepoche es stammt!

    Für mich ist Gilles' Frau eines der größten - unterschätzten - literarischen Werke des letzten Jahrhunderts, gerade weil von einer Frau aus sehr weiblicher Sicht und ganz aus dem Herzen und Empfinden einer Frau heraus geschrieben.
    Und erst diese Zartheit und Leichtigkeit des Stils, des Ausdrucks, das gekonnte Spiel mit den Zeiten und überhaupt diese - endlich weibliche - Sprache, und das in solch früher Zeit ... welch ein Genuß!!!
    Was hätte ich in meiner Jugend dafür gegeben solche Frauenliteratur gezeigt zu bekommen, etwas mir als junger Frau Gemäßes - eben weibliche Kunst - lesen und mit ihr wachsen zu dürfen!
    Sattdessen sah ich mich in der Schule den ewig-gestrigen Kopfgeburten und feuchtdumpfen Altherrenphantasien von Goethe bis Grass ausgesetzt, wie in einem Freilandversuch mit Pestiziden!Das tat seelisch - und körperlich - weh, in diesen kranken Männerhirnen spazieren geführt zu werden!
    Zudem ließ es mich glauben, dass es wohl gar keine schreibenden Frauen gibt!? Und falls doch, na ja, dann kann das, was die da machen, ja wohl nicht viel sein, denn sonst würden wir es ja ... gesagt kriegen?

    Gottseidank gehen diese gruseligen Zeiten der von Männern dominierten (Schul-) Curricula und (Literaten-) Welten zuende!
    Vielleicht war es sogar ganz gut, dass man mir in der Schulzeit die Madeleine Bourdouxhe nicht einzutrichtern versucht hat, nur um mir den Spaß an ihr zu nehmen? So kann ich sie heute unbeschwert genießen und für mich konstatieren: ja, es gab sie - schon immer - die ganz großen Frauen / Literatinnen!!! Sie warten noch immer darauf  entdeckt zu werden ...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Gilles' Frau" von Madeleine Bourdouxhe

    Diese Geschichte hat mich so sehr in den Bann gezogen, dass ich sie in einem Rutsch durchlesen musste. Die tragische Liebesgeschichte entwickelt eine solche Dynamik, dass man nach Beenden des Buches wirklich mit einem flauen Gefühl im Magen wieder 'aufwacht'.

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    Haschniers avatar
    Haschniervor 9 Jahren
    Rezension zu "Gilles' Frau" von Madeleine Bourdouxhe

    Ich war durch einen launigen Zufallskauf auf Madeleine Bourdouxhe gestoßen und hatte viel Freude mit "Vacances". Sofort bestellte ich mir "Gilles´ Frau", weil es als ihr Hauptwerkgilt und in dem was ich darüber gelesen hatte sehr vielversprechend war. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Die Eigendynamik der Figur und der Handlung ist erstaunlich und einerseits absolut determiniert, ohne dabei auch nur im Ansatz künstlich zu wirken. Madelaine Bourdouxhe gelingt es, den Leser in eine Situation und eine Figur zu versetzen, aus denen man nicht mehr ausbrechen kann. Und auch hier ist der Romantitel nicht blos ein Etiquett, sondern viel mehr die Kernaussage des Buches. Einfach gekonnt.

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    Tintensportvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Meisterinnenwerk der weiblichen Weltliteratur - das bis heute verzaubert und mitnimmt - in spannungstechnischer wie psychologischer Hinsicht
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    asita
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    Greta
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    Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Jade
    FraeuleinHortensies avatar
    FraeuleinHortensievor 3 Monaten

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