Madeleine Bourdouxhe Gilles' Frau

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Inhaltsangabe zu „Gilles' Frau“ von Madeleine Bourdouxhe

Die leidenschaftliche Dreiecksgeschichte zwischen Elisa, ihrer Schwester Victorine und Gilles ist in ihrer Direktheit und Ausweglosigkeit ein Glanzstück der klassischen Moderne: sinnlich, kühn, intensiv. Eine literarische Wiederentdeckung von atemberaubender Modernität.

Meisterinnenwerk der weiblichen Weltliteratur - das bis heute verzaubert und mitnimmt - in spannungstechnischer wie psychologischer Hinsicht

— Tintensport

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  • Quasi unentdecktes Meister(innen)werk der Weltliteratur ...

    Gilles' Frau

    Tintensport

    03. November 2017 um 21:14

    Gilles' Frau von Madeleine Bourdouxhe ... ... ist ein Meister(inn)enwerk der Weltliteratur, das nur im zeitlichen Kontext verstehbar ist!Die Bourdouxhe war eine Zeitgenossin der Beauvoir, aber keine Feministin. Da ist Erotik (bez. s. auf zwei Rezensionen bei Amazon) - also wirklich, mit Verlaub, was ein Stuss - natürlich nur sehr verhalten zu finden! Und ein Heimchen am Herd ist die Hauptfigur auch nicht! Manchmal hilft es im Impressum nachzulesen, WAS man eigentlich vor sich hat und aus welcher Zeitepoche es stammt!Für mich ist Gilles' Frau eines der größten - unterschätzten - literarischen Werke des letzten Jahrhunderts, gerade weil von einer Frau aus sehr weiblicher Sicht und ganz aus dem Herzen und Empfinden einer Frau heraus geschrieben. Und erst diese Zartheit und Leichtigkeit des Stils, des Ausdrucks, das gekonnte Spiel mit den Zeiten und überhaupt diese - endlich weibliche - Sprache, und das in solch früher Zeit ... welch ein Genuß!!!Was hätte ich in meiner Jugend dafür gegeben solche Frauenliteratur gezeigt zu bekommen, etwas mir als junger Frau Gemäßes - eben weibliche Kunst - lesen und mit ihr wachsen zu dürfen! Sattdessen sah ich mich in der Schule den ewig-gestrigen Kopfgeburten und feuchtdumpfen Altherrenphantasien von Goethe bis Grass ausgesetzt, wie in einem Freilandversuch mit Pestiziden!Das tat seelisch - und körperlich - weh, in diesen kranken Männerhirnen spazieren geführt zu werden! Zudem ließ es mich glauben, dass es wohl gar keine schreibenden Frauen gibt!? Und falls doch, na ja, dann kann das, was die da machen, ja wohl nicht viel sein, denn sonst würden wir es ja ... gesagt kriegen?Gottseidank gehen diese gruseligen Zeiten der von Männern dominierten (Schul-) Curricula und (Literaten-) Welten zuende!Vielleicht war es sogar ganz gut, dass man mir in der Schulzeit die Madeleine Bourdouxhe nicht einzutrichtern versucht hat, nur um mir den Spaß an ihr zu nehmen? So kann ich sie heute unbeschwert genießen und für mich konstatieren: ja, es gab sie - schon immer - die ganz großen Frauen / Literatinnen!!! Sie warten noch immer darauf  entdeckt zu werden ...

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  • Rezension zu "Gilles' Frau" von Madeleine Bourdouxhe

    Gilles' Frau

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. February 2010 um 22:31

    Diese Geschichte hat mich so sehr in den Bann gezogen, dass ich sie in einem Rutsch durchlesen musste. Die tragische Liebesgeschichte entwickelt eine solche Dynamik, dass man nach Beenden des Buches wirklich mit einem flauen Gefühl im Magen wieder 'aufwacht'.

  • Rezension zu "Gilles' Frau" von Madeleine Bourdouxhe

    Gilles' Frau

    Haschnier

    05. July 2009 um 18:38

    Ich war durch einen launigen Zufallskauf auf Madeleine Bourdouxhe gestoßen und hatte viel Freude mit "Vacances". Sofort bestellte ich mir "Gilles´ Frau", weil es als ihr Hauptwerkgilt und in dem was ich darüber gelesen hatte sehr vielversprechend war. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Die Eigendynamik der Figur und der Handlung ist erstaunlich und einerseits absolut determiniert, ohne dabei auch nur im Ansatz künstlich zu wirken. Madelaine Bourdouxhe gelingt es, den Leser in eine Situation und eine Figur zu versetzen, aus denen man nicht mehr ausbrechen kann. Und auch hier ist der Romantitel nicht blos ein Etiquett, sondern viel mehr die Kernaussage des Buches. Einfach gekonnt.

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