Madeleine Giese

 4 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor*in von Der kleine Tod, Das Spiel heißt Mord und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Madeleine Giese

Cover des Buches Der kleine Tod (ISBN: 9783746624365)

Der kleine Tod

(5)
Erschienen am 22.08.2008
Cover des Buches Die Antiquitätenhändlerin (ISBN: 9783955300623)

Die Antiquitätenhändlerin

(3)
Erschienen am 21.12.2012
Cover des Buches Das Spiel heißt Mord (ISBN: 9783955300616)

Das Spiel heißt Mord

(3)
Erschienen am 21.12.2012
Cover des Buches Nachtvogelflug (ISBN: 9783746626109)

Nachtvogelflug

(2)
Erschienen am 25.06.2010
Cover des Buches Die letzte Rolle (ISBN: 9783955300630)

Die letzte Rolle

(1)
Erschienen am 21.12.2012
Cover des Buches A Schwob, a Mord? (ISBN: 9783867541787)

A Schwob, a Mord?

(1)
Erschienen am 01.03.2008
Cover des Buches Galgenheck (ISBN: 9783956021732)

Galgenheck

(0)
Erschienen am 28.06.2018

Neue Rezensionen zu Madeleine Giese

Cover des Buches A Schwob, a Mord? (ISBN: 9783867541787)
Christel_Schejas avatar

Rezension zu "A Schwob, a Mord?" von Lisa Kuppler

Christel_Scheja
Da fehlt was!

Nach „Mord isch halt a Gschäft” und „Tödlichs Blechle” erscheint nun mit „A Schwob a Mord” die dritte von Lisa Kuppler herausgegebene Anthologie um Mord und Todschlag im schwäbischen Herzland. Dreizehn Autorinnen entführen in die klein- oder gutbürgerliche Idylle rund um Stuttgart, Esslingen oder gar Lauffen. Es sind bereits erfahrene Schriftstellerinnen wie Christine Lehmann oder Monika Geier, aber auch junge Talente, die erstmalig eine Geschichte veröffentlichen.


„Der bequämere Weg” mit der ungeliebten Schwiegertochter aus dem Norden und ihrer unerzogenen Brut fertig zu werden, ist einfach nur im rechten Moment weg zu sehen. Das stellt zumindest die frustrierte Hannelore in ihren Briefen an die beste Freundin fest. Welche fatalen Folgen das für eine scheinbar harmonische Vorstadtfamilie hat, schildert Madeleine Giese.

„Lisa Nerz fährt Fahrrad”, was in Stuttgart nicht immer einfach ist, wenn Porschefahrer meinen, dass sie alles, was schwächer zu sein scheint als sie selbst, als Freiwild betrachten dürfen. Mit einem solchen Fahrer lässt Christine Lehmann ihre streitlustige Heldin kollidieren, die wieder einmal nebenbei ein Verbrechen aufklärt.

„Die schönsten Frauen kommen aus Schwaben” stellt nicht nur Tatanja Kruse fest. Ihre Protagonistin erbt von einer guten Freundin, die sie schon viele Jahre nicht mehr gesehen hat, ein höchst ungewöhnliches Haus - aber auch ein Verbrechen. Um selbst nicht ins Visier des Mörders zu geraten, macht sich die junge Frau an die Aufklärung der Untat.

Fanny Morweiser schenkt ihrer Heldin neue Hoffnung durch „Emma”. Sie soll sich eigentlich nur auf Bitten einer Nachbarin um den kleinen Hund kümmern, aber der wird bald zum besten Vertrauten in ihrem tristen und grauen Leben als Hausfrau. Ihr Ehemann ist gar nicht erbaut über das neue Familienmitglied und beschwert sich wegen seiner Allergien. Als er in seinem Groll zu weit geht, zieht seine Gattin jedoch die entsprechenden Konsequenzen.

Judith Lenz zieht in „Das Brunnenhaus”, das anders als viele altehrwürdige Häuser noch über einen eigenen Grundwasserbrunnen verfügt. Allerdings scheint etwas nicht mit den Leitungen zu stimmen, da eine wegen Vergiftungsgefahr geschlossen wurde. Jutta Weber Bock lässt ihre Heldin genauer in der Vergangenheit des Hauses forschen und bekommt schließlich eine Ahnung, was der Grund dafür sein könnte.

„Vollmond über Stuttgart” von Martina Fiess könnte durchaus auch als Gruselgeschichte funktionieren, denn ihre Heldin erlebt eine höchst ungewöhnliche Begegnung mit einem Kind der Nacht.


Diese und weitere sieben Geschichten erwarten den Leser auf gut 250 Seiten. Wie immer lassen sich die Autorinnen einiges einfallen, um Menschen vom Leben zum Tode zu bringen oder die Täter irgendwie zu überführen, auch wenn das nicht immer gelingt.

Meist haben genau diejenigen, die letztendlich davon kommen, einen gewichtigen Grund gehabt, um ihren Lebenspartner oder sonst einen missliebigen Zeitgenossen aus ihrem Umfeld zu entfernen. Dabei geht es wie immer um höchst menschliche Leidenschaften wie Eifersucht, Neid, Frustration und lange angestauter Hass, der sich entweder im Affekt oder in einem wohl durchdachten Plan entlädt. Die Geschichten besitzen fast alle einen bösen und zynischen Unterton, spielen genüsslich mit den Schattenseiten der menschlichen Seele, der auch in der bravsten Hausfrau erwachen kann.

Allerdings fehlt diesmal ein wenig von dem Lokalkolorit, der die anderen Bände so auszeichnete. Zwar werden die Schauplätze akkurat geschildert, aber der freundliche Spott über die schwäbischen Eigenarten ist sehr stark zurückgegangen und kommt nur noch in wenigen Erzählungen überhaupt zum Vorschein. Und gerade dass schwächt den ansonsten positiven Eindruck etwas ab.


Zwar bietet „A Schwob a Mord” immer noch humorvolle bis zynische Krimi-Unterhaltung in gelungen pointierten Geschichten, aber der geneigte Leser wird vielleicht eines vermissen: den augenzwinkernden Blick auf das pragmatische und sehr traditionelle schwäbische Gemüt, der gerade in den vorherigen Anthologien noch sehr stark zu finden war

Cover des Buches Die letzte Rolle (ISBN: 9783499234873)

Rezension zu "Die letzte Rolle" von Madeleine Giese

Ein LovelyBooks-Nutzer
Rezension zu "Die letzte Rolle" von Madeleine Giese

Ein sehr guter Krimi, der das Niveau der meisten Krimis die auf dem Markt sind überschreitet. Wirklich sehr lesenswert!

Cover des Buches Nachtvogelflug (ISBN: 9783746626109)

Rezension zu "Nachtvogelflug" von Madeleine Giese

Ein LovelyBooks-Nutzer
Rezension zu "Nachtvogelflug" von Madeleine Giese

Ein atmosphärisch dichter Krimi, der im Saarland spielt. Es geht mehr um die einzelnen Charaktere als den Fall selber (welcher im übrigen ziemlich spektakulär ist und interessant aufgelöst wird).

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