Madeleine Köchy

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Lebenslauf

Madeleine Köchy, geboren 1968. Sie arbeitet als Bibliothekarin in der Deutschen Bücherei / Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig. Jahrzehntelange Beschäftigung mit Mode und Mode-Zeitschriften.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Madeleine Köchy

Es geht immer noch ein bisschen mehr. Oder weniger. Und alles kommt irgendwann wieder zurück – Weisheiten, die in keiner Modesendung fehlen dürfen. Ist es nur der fehlende Einfall zu ganz Neuem oder ist einfach schon alles erzählt worden?

Ob dieses Buch alle Antworten darauf hat, muss man selbst für sich entscheiden. Denn eines steht fest: Geschmack kann man zwar kaufen, aber ob es denn wirklich auch stilsicher ist… Die Frage, ob alles irgendwann mal wieder kommt, ist längst schon beantwortet – ja. Auch Schulterpolster und Neonfarben. Aber wo liegt der Ursprung? Vielleicht war das, was anscheinend wiederkommt zuvor schon einmal da?

Wer weiß (es)? Dieses Buch! Hier stehen die Ursprünge der modernen Mode Seite für Seite hübsch aufgereiht hintereinander.

Doch hier geht es nicht darum einfach nur aufzuzählen, wann welche Mode in Mode kam. Es geht um das, was uns alltäglich umgibt. Denn Mode ist nicht einfach nur ein paar Bahnen Stoff zusammenzuklöppeln, sich ein Image auszudenken und dann die Kasse klingeln zu lassen. Obwohl bei manch einer Shoppingtour dieser Gedanke nicht so abwegig erscheint. Nein, Mode ist harte Arbeit. Arbeit, die man nicht sieht. Wer weiß schon wieviel Vorbereitung nötig ist bis beispielsweise eine Bluse wirklich auf einem Kleiderbügel hängt? Die Geschichte dahinter, die eigentlich die Geschichte davor ist, ist nicht minder spannend.

Schon mal ein Schnittmuster in der Hand gehabt? Das lineare Stück Hochgefühl vermittelt auf den ersten Blick erst einmal keinen Eindruck von dem, was hinterher maschinell zum Leben erweckt wird. Es erinnert eher an Mixtur aus exakter Wissenschaft und einem Bild von Jackson Pollock. Willkür und Planeinhaltung in Einem.

Und so spaziert man stilvoll von den Zwanzigern, in denen eh alles erlaubt war (oder doch nicht), liftet höflich den Zylinder, wenn man an Moderfotografen wie Cecil Beaton und Horst P. Horst vorbeischlendert, taumelt im Irrgarten der Schnittmuster und schaut Modezeitschriftenmachern über die Schulter, wenn Sie Mode erschaffen.

Ein kurzweiliger, sehr lesenswerter Streifzug durch das, was uns anzieht.

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