Das Zeiträtsel

von Madeleine L'Engle 
3,6 Sterne bei58 Bewertungen
Das Zeiträtsel
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Positiv (28):
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Ein Abenteuer, das sich mir tief eingeprägt hat. Atemberaubend!

Kritisch (10):
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Diesem hochgefeierten Abenteuer, welche die Autorin für die Kinder geschrieben hat, liegt eine wunderbare Idee zugrunde.

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Inhaltsangabe zu "Das Zeiträtsel"

Der Roman zum Disney-Blockbuster 2018! Die Nacht, als alles begann, war dunkel und stürmisch ... Die dreizehnjährige Meg ist zwar ein Mathegenie, aber sie hält nicht viel davon, in der Schule auf die Lehrer zu hören. Also hat sie nichts als Ärger. Auch mit ihrem kleinen Bruder Charles, der über merkwürdige Begabungen verfügt und manchmal ihre Gedanken lesen kann. Als die beiden dann noch mitten in der Nacht Besuch von einer merkwürdigen alten Dame bekommen, wird ihr Leben gehörig auf den Kopf gestellt: Denn Meg und Charles erfahren, dass ihr Vater, ein berühmter Wissenschaftler, der seit Jahren verschwunden ist, auf dem weit entfernten Planeten Camazotz gefangen gehalten wird. Dort herrscht ES, das Böse schlechthin, das die Menschen zu willenlosem Gehorsam zwingt. Niemand kann sich seiner Macht entziehen. Doch es gibt einen Weg, ES zu besiegen und ihren Vater zu befreien. Und Meg und Charlie sind die Einzigen, die diese Aufgabe übernehmen können. Das Abenteuer durch Raum und Zeit kann beginnen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492704915
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.03.2018

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Ein fantasievolles, aber auch gewöhnungsbedürftiges Abenteuer durch Raum und Zeit
    Fantasievolles aber auch etwas gewöhnungsbedürftiges Abenteuer durch Raum und Zeit

    "Sie war allein, allein in einem Fetzen Nichts. Sie sah nichts, hörte nichts, fühlte nichts." (S. 56)

    Schon lange hat die 13-jährige Meg nichts mehr von ihrem Vater gehört. Der Physiker ist angeblich in einem äußerst geheimen Spezialauftrag unterwegs. Aber warum meldet er sich nicht? Da bekommt die Familie eines Nachts Besuch von einer merkwürdigen alten Dame. Und schon bald geraten Meg, ihr kleiner Bruder Charles Wallace und Schulfreund Calvin in ein aufregendes Abenteuer aus Raum und Zeit.

    "Das Zeiträtsel" stammt aus der Feder der amerikanischen Autorin Madeleine L'Engle (1918-2007). Bereits 1962 unter dem Titel "Die Zeitfalte" erschienen, ist das Buch mittlerweile ein millionenfach verkaufter Klassiker. Ich selbst kannte es noch nicht und wurde erst durch die Verfilmung darauf aufmerksam. Daher war ich schon sehr gespannt auf die Geschichte.

    Der Einstieg fiel mir sehr leicht und schnell war ich mittendrin im fantasievollen Geschehen. Meg ist eine sympathische junge Heldin, die ich gerne begleitet habe. Ebenso Charles Wallace, ihren fünfjährigen Bruder, der Dinge weiß, die er eigentlich nicht wissen dürfte. Der 14-jährige Calvin ist der Dritte im Bunde, mit ihm konnte ich aber nicht viel anfangen.

    Und dann sind da noch die drei Damen mit ihren seltsamen Namen und Erscheinungsbild - Frau Wasdenn, Frau Diedas und Frau Dergestalt (die Originalnamen Mrs Whatsit, Mrs Who und Mrs Which finde ich noch schöner). Frau Diedas wirft zum Beispiel ständig mit Zitaten und Sprichwörtern um sich, welche für jüngere Kinder doch recht anspruchsvoll ausfallen.

    "Denn alles Sichtbare ist vergänglich, aber das Unsichtbare währt ewig." (S. 181)

    Der Roman wird aus Megs Blickwickel erzählt und liest sich kindgerecht leicht und flüssig, ist aber auch etwas gewöhnungsbedürftig und bestimmt nicht jedermanns Sache. Mir persönlich hat die Geschichte soweit ganz gut gefallen. Ab und zu fühlte ich mich auch an den "kleinen Prinzen" erinnert, gerade was die zentrale Botschaft betrifft. Dennoch muss ich auch einige Abstriche machen. So fehlt es mir oft an Tiefgang, einige Szenen werden zu ausführlich, andere wiederum viel zu schnell abgehandelt. Gerade der Schluss wirkt sehr überhastet und abrupt. Es gibt allerdings noch eine Fortsetzung mit dem Titel "Der Riss im Raum", in der Meg & Co ein weiteres Abenteuer im Universum erleben.

    Insgesamt kann ich daher "Das Zeiträtsel" eingeschränkt empfehlen. Ein durchaus originelles, aber auch gewöhnungsbedürftiges Abenteuer durch Raum und Zeit für Jung und Alt, für das ich gute 3 Sterne vergebe. Den Film werde ich mir bestimmt auch noch irgendwann anschauen.

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Abenteuer, das sich mir tief eingeprägt hat. Atemberaubend!
    Atemberaubend

    Meg und ihr Bruder Charles Wallace sind verzweifelt. Nachdem ihr Vater als Wissenschaftler einen großen Auftrag bekommen hat, ist er spurlos verschwunden.
    Da lernt Charles Wallace im Wald drei seltsame Frauen kennen, die sie als geheimnisvolle Helferinnen zu ihrem Vater bringen, der vom BÖSEN bedroht wird. Zusammen mit ihrem neuen Freund Calvin, versuchen sie ihn zu befreien.

    Die Geschichten von Madeleine L’Engles haben meine Auffassung von einem guten Buch geprägt.
    Lange bevor Fantasy den Markt überschwemmte, die Norm bei 400 Seiten gesetzt und Standardcharaktere wie Vampire und der smarte Schurke ins Repertoire aufgenommen wurden, schuf Madeleine L’Engle eine Welt, die zwischen Fantasy und Realität, Zeitreise und Magie angesiedelt ist und ohne Stereotypen auskommt. Fast schlicht muten ihre Charaktere an, vieles bleibt der Phantasie des Lesers überlassen und das mit Absicht und thematisiert: Wozu muss man sehen? Es genügt zu wissen, dass es ist.
    Gerade mit dieser Schlichtheit bei der Charakterisierung des überwältigend Schönen und des Ur-Bösen wird der Leser ergriffen. Noch heute habe ich beim Lesen Tränen in den Augen und Gänsehaut – so sehr packt und erschüttert mich es. Ein schmale Bändchen, das auf wenigen Seiten eine unglaubliche Welt entfaltet. Originell, vielschichtig und unnachahmlich! Zeitreise mischt sich mit leisen, religiösen Tönen, Gesellschaftskritik, dystopischen Zügen, Physik und atemberaubenden Märchen. Es wird viel in kurzer Zeit erzählt und doch ist die Geschichte nicht überladen. Kein Aspekt kommt zu kurz, kein Augenblick nutzlos festgehalten.

    Einige Szenen prägen sich für immer ein – wie der im wahrsten Sinne des Wortes gleichgeschaltete Planet Camazotz – andere entdeckt man bei jeder neuen Lektüre gerne wieder aufs Neue.

    Es gibt einfach Bücher, die man nicht oft genug lesen kann. Diese Reihe gehört dazu. „Die Zeitfalte“ ist eine der beeindruckendsten Geschichten, die ich je in Händen hielt. Sie setzte schon früh für mich den Maßstab, an dem ich alle nachfolgenden Bücher gemessen habe und noch messe.

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    Caterinas avatar
    Caterinavor 4 Monaten
    Leider viel verschenktes Potenzial

    Meine Meinung zum Buch


    Gestaltung: Da ich Bücher, in denen Zeit eine bedeutende Rolle spielt, sehr gerne lese, und ich das Cover mehr als ansprechend fand, wollte ich unbedingt zu diesem Buch greifen. Es klang nach einer wirklich schönen Geschichte. Leider schreckte mich die Anzahl der Seiten etwas ab, denn selten passt eine Geschichte auf nicht einmal 200 Seiten. Auch die vielen eher durchwachsenden Meinungen, die durch das Netz kursierten, bremsten meine Euphorie enorm.

    Einstieg: Madeleine L'Engle beginnt hier augenblicklich mit der Handlung, was ich im ersten Moment nicht schlecht fand. Aber so ein kleiner Rundumblick zur Welt hätte mir den Einstieg noch angenehmer gemacht. Und auch wenn mich die Thematik von Anfang an sehr gereizt hat, so war mir der Schreibstil gerade auf den ersten Seiten etwas doll ruppig. Auch wenn dieser im Laufe des Buches aus meiner Sicht etwas besser wurde, so war der Einstieg so für mich doch etwas holprig.

    Charaktere: Kommen wir nun zu den Figuren, die bei vielen Lesern das Hauptproblem waren. Ich muss sagen, dass mir sowohl Meg, als auch ihr Bruder Charles-Wallace sowie Calvin ziemlich gut gefielen. Gerade Megs kleiner Bruder Charles war für mich ein sehr spannender Charakter auch wenn ich am Anfang etwas stutzen musste. Denn er wirkt tatsächlich viel älter, als er eigentlich ist. Ich denke, dass da in den beiden Fortsetzungen darauf noch mehr eingegangen wird. Auch die alten Damen, die die Kinder erst auf das Abenteuer schicken, fand ich unglaublichen liebenswürdig. Natürlich begleitet der Leser vorrangig die 13-Jährige Meg, die mir hin und wieder etwas auf die Nerven ging. Aber nicht unbedingt, weil sie scheinbar keinen Respekt oder nur bedingt Respekt gegenüber Autoritätspersonen pflegt, sondern viel mehr, weil sie sich selbst immer etwas klein und schlecht gemacht hat und das fand ich sehr schade. Leider waren sie mir auch - obwohl mir die Figuren im großen und ganzen gefielen - recht blass. Da hätte man noch mehr herausholen können.

    Handlung: Wie bereits erwähnt, reizte mich die Thematik von Anfang an. Bevor ich das Buch begann, machten sich dennoch Zweifel in mir breit. Denn das Buch ist erstmals in den 1960ern erschienen und obliegt nun einer Neuauflage. Vor bald 50 Jahren stieß das Buch sicherlich durch die Umsetzung auf seine Fangemeinde, aber im Hinblick auf die heutige Zeit, war es mir leider viel zu hektisch. Denn Madeleine L'Engle hat hier eine wahnsinnig schöne Grundidee, die sicherlich auch gut geworden wäre, wenn sie sich insgesamt viel mehr Zeit für diese gelassen hätte. Alles passiert Schlag auf Schlag, so dass ich nicht nur den Überblick verlor, sondern auch kaum in der Handlung ankam. Gerne wäre ich ein wenig länger auf den jeweiligen Planeten gewesen, aber Madeleine L'Engle gab mir da keine Gelegenheit. So gingen viele Dinge verloren, gerade die Spannung. Und den Showdown am Ende fand ich auch etwas sehr dünn.

    Schreibstil: Der Schreibstil bereitete mir wie schon weiter oben gesagt, gerade am Anfang ein wenig Probleme. Als ich mich aber dann an diesem recht ruppigen Schreibstil gewöhnt habe, ging es auch. Leider erzählt die Autorin die Geschichte in nur einem Atemzug, so dass nicht nur die Botschaft in diesem Buch, sondern auch die Spannung mehr als dünn ausfiel. Das fand ich unglaublich schade. Hätte sie sich mehr Zeit gelassen und der Geschichte vielleicht doppelt so viele Seiten gegeben, dann wäre es wirklich eine schöne Reise durch die Planeten gewesen.



    Mein Urteil

    In "Das Zeiträtsel" steckt unglaublich viel Potenzial, was aus meiner Sicht, leider nur bedingt ausgeschöpft wurde. Wenn Madeleine L'Engle ihrer Geschichte rund um Meg, Charles-Wallace und Calvin mehr Raum gegeben hätte, wäre dies sicherlich ein Leseerlebnis für mich gewesen. So blieben sowohl die Figuren recht blass, auch wenn ich sie sehr interessant fand, als auch die Botschaften, die in diesem Buch versteckt sind. Sehr schade. So vergebe ich 3 von 5 für eine interessante Grundidee und recht spannenden Figuren.



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    LieLus avatar
    LieLuvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Diesem hochgefeierten Abenteuer, welche die Autorin für die Kinder geschrieben hat, liegt eine wunderbare Idee zugrunde.
    Das Zeiträtsel (Reise durch die Zeit 1; Madeleine L‘Engle)

    Erschienen:
    1.März 2018
    Seitenzahl: 208
    Verlag: you & ivi
    Hardcover: 10 €
    ISBN: 9783492704915                          

    Die Autorin 

    Madeleine L'Engle, geboren 1918 in New York, zählt zu den berühmtesten und erfolgreichsten Kinderbuchautorinnen der Welt. Ihr magischer Abenteuerroman »Das Zeiträtsel« erschien erstmals 1962 unter dem Titel »Die Zeitfalte«, wurde weltweit millionenfach verkauft und ist ein Klassiker, der bis heute Generationen von Kindern und Eltern fasziniert. Madeleine L'Engle starb 2007 in ihrer amerikanischen Heimat.

    Das Zeiträtsel

    Meg ist dreizehn Jahre alt und mehr als gut in Mathe, allerdings kommt sie mit den Lehrern ihrer Schule nicht besonders gut klar. Sie hat nichts als Ärger. Dieser zieht sich auch zuhause fort, denn ihr Bruder Charles verfügt über mehr als seltsame Begabungen und kann ihre Gedanken lesen. Eines Nachts bekommt die Familie, deren Vater vor langer Zeit verschwunden ist, Besuch von einer merkwürdigen alten Dame, die in die Umgebung gezogen ist. Die Nachricht, welche die alte Frau und ihre seltsamen beiden Freundinnen überbringen, lässt die Welt von Meg und Charles aus den Fugen geraten. Denn ihr Vater, der berühmte Wissenschaftler, der seit Jahren verschwunden ist, ist auf dem entfernten Planeten Camazotz gefangen und kann nicht auf die Erde zurückkommen. Doch es gibt einen Weg ihn zu befreien, und ES zu besiegen. Meg und Charles sind scheinbar die Einzigen, die diese Aufgabe übernehmen können. Das Abenteuer kann beginnen.

    Fazit

    Ein interessantes und neuartiges Kinderbuch, welches mich vor allem durch seine spannende Covergestaltung packen konnte. Der Roman selbst erschien bereits 1962 und ist ein echter Klassiker. Seine Autorin wurde fast 90 Jahre alt und brachte es mit „Der Zeitfalte“ zu einem wunderbar magischen Abenteuerroman, welcher noch heute gern gelesen wird. Da dieses Abenteuer nun verfilmt werden soll, kam auch ich nicht an ihm vorbei.

    Der Einstieg war angenehm und ich hatte das Gefühl einen wunderbaren Kinderroman vor mir zu haben. Besonders Meg konnte ich schnell warm werden, auch wenn mir der Schreibstil der Autorin ein wenig Mühe bereitete. So kam ich nicht so gut mit Megs fünfjährigen Bruder Charles zurecht, der ein Wunderkind zu sein scheint, welches über jede Menge Begabungen verfügt. Die Fantasie der Autorin geht recht weit, denn Charles kann nicht nur Gedanken lesen, sondern auch Menschen richtig einschätzen und verhält sich auch (wir rufen uns ins Gedächtnis, dass der Junge 5 ist !!!) sonst wie ein Erwachsener, ist altklug und weiß alles besser. Er ging mir leider schon nach wenigen Seiten auf die Nerven. Meg fand ich da schon spannender, allerdings blieb auch ihr Charakter an der Oberfläche, sodass ich zu keinem der beiden eine wirkliche Bindung eingehen konnte. Als dann die anderen fantastischen Figuren auftauchten, war ich schon mehr als verwirrt. Die drei alten Damen verkörpern Fantasiewesen, die wissen, wo sich der Vater der Kinder befindet. Die beiden Geschwister erfahren, dass sie ihren Vater retten können, soweit so gut, sie begeben sich zusammen mit einem Freund der beiden, Calvin, auf die Reise.

    Der Schreibstil tat sein Übriges, dass ich die beiden Charaktere weder verstehen konnte und letztlich auch nicht mehr wollte. Der Trailer des Filmes gefiel mir letztlich um einiges mehr, als es dieses Buch konnte. Ich hatte das Gefühl von einer Szene zur nächsten gezogen zu werden und konnte nicht wirklich in die Geschichte eintauchen. Auch die schwarz-weiß Malerei, welche die Geschichte aufweist, finde ich nicht wirklich passend. Eingeschoben sind religiöse Zusammenhänge und Mythosbezüge, die für mich absolut keinen Sinn ergeben und letztlich die Geschichte noch viel oberflächlicher machen. Man hat das Gefühl, es wurde versucht viel einzuflechten, um die Fantasie des Lesers anzuregen, aber letztlich fühlt es sich überfrachtet und unansprechend an.

    Diesem hochgefeierten Abenteuer, welche die Autorin für die Kinder geschrieben hat, liegt eine wunderbare Idee zugrunde. Allerdings wurde diese für meinen Geschmack nicht wirklich gut umgesetzt.

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    laraundlucas avatar
    laraundlucavor 5 Monaten
    Das Zeiträtsel

    Inhalt:


    Die Nacht, als alles begann, war dunkel und stürmisch ... Die dreizehnjährige Meg ist zwar ein Mathegenie, aber sie hält nicht viel davon, in der Schule auf die Lehrer zu hören. Also hat sie nichts als Ärger. Auch mit ihrem kleinen Bruder Charles, der über merkwürdige Begabungen verfügt und manchmal ihre Gedanken lesen kann. Als die beiden dann noch mitten in der Nacht Besuch von einer merkwürdigen alten Dame bekommen, wird ihr Leben gehörig auf den Kopf gestellt: Denn Meg und Charles erfahren, dass ihr Vater, ein berühmter Wissenschaftler, der seit Jahren verschwunden ist, auf dem weit entfernten Planeten Camazotz gefangen gehalten wird. Dort herrscht ES, das Böse schlechthin, das die Menschen zu willenlosem Gehorsam zwingt. Niemand kann sich seiner Macht entziehen. Doch es gibt einen Weg, ES zu besiegen und ihren Vater zu befreien. Und Meg und Charlie sind die Einzigen, die diese Aufgabe übernehmen können. Das Abenteuer durch Raum und Zeit kann beginnen.

    Meine Meinung:

    Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, vor allem da es auch verfilmt wurde und mir der Trailer so unheimlich gut gefallen hat. Vor dem Film wollte ich unbedingt zuerst das Buch lesen. Leider hat mi die Umsetzung nicht wirklich gut gefallen.

    Schon den Schreibstil kann ich nur, wie auch die ganze Geschichte, als seltsam bezeichnen. Er ist so hochgestochen, abgehackt, man merkt, dass das Buch schon vor älter ist und wieder neu aufgelegt wurde. Ich mir nicht vorstellen, dass diese Art von Erzählstil Kinder anspricht.

    Die Idee, das Setting und die Fantasyelemente finde ich wirklich großartig. Die Vorstellung, die Zeit einfach zu falten und dadurch Zeitreisen unternehmen zu können ist wirklich gelungen und faszinierend. Allerdings ist die Handlung etwas langatmig und langweilig. Trotz der tollen Ideen zieht sie sich, die Szenen sind etwas spannungsarm, springen hin und her und sind teilweise wirklich etwas komisch und seltsam. Meine Hoffnung liegt nun ganz auf der Verfilmung.

    Die Charaktere sind sehr blass gezeichnet, so dass es mir schwer fiel eine Verbindung aufzubauen. Meg ist ein bockiges und zickiges Kind, das es mir als Leser wirklich nicht leicht gemacht hat. 

    Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt, das Buch konnte mich leider nicht erreichen, dabei habe ich mich so darauf gefreut.

    Fazit:

    Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz erreichen - trotz dieser tollen Idee.

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 5 Monaten
    Mit Luft nach oben....

    Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste. Ich habe mich daher gefreut, als es im Briefkasten lag. Das Cover ist geheimnisvoll und passt gut zum Inhalt. Das Hardcover ist wirklich schön geworden.

    Meg ist für eine dreizehnjährige schon sehr speziell, daher fällt es ihr schwer, sich in der Schule einzufügen. Auch Zuhause fühlt sie sich zwischen ihren Geschwistern, dem kleinen Bruder Charles, und den Zwillingen oft als Außenseiter. Charles bemüht sich sehr, mit seinen Begabungen fällt es ihm aber auch leichter, sich in Meg hinein zu versetzen. Die vier Kinder leben mit ihrer Mutter allein, denn ihr Vater ist auf einer Expedition spurlos verschwunden. Meg´s Leben wird nicht einfacher, als da plötzlich in einer stürmischen Nacht eine „komische“ Dame vor der Tür steht und in Rätseln spricht…

    Ich muss sagen, den Stil der Autorin mochte ich direkt. Altersgerecht erzählt die Autorin die Geschichte von Meg und ihrem Bruder. Eine große Portion Humor macht das Lesen zum Vergnügen. Die Autorin versteht es, eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre zu erschaffen.

    Ich finde die Grundidee wirklich interessant und vor allem die Charaktere, wie die drei „Damen“ bringen viel Charme mit. Die Umsetzung fand ich gut, leider war es mir an einigen Stellen doch etwas zu zäh. Es dauert doch, bis sich so richtig viel tut. Am Ende wird es sehr spannend und richtig fies mit einem Cliffhanger. Ich hätte mir hier gewünscht, dass das Buch doch etwas dicker ist. Wobei es mit 200 Seiten für das Lesealter sicher mehr als genug Seiten hat.

    Meg und vor allem ihren Bruder mochte ich sehr. Charles ist sehr geheimnisvoll. Meg ist mutig, auch, wenn sie das noch nicht ahnt. Sie trägt große Verantwortung.

    Diese Geschichte kommt in diesem Jahr noch ins Kino, und ich bin wahnsinnig gespannt auf den Film. Der Trailer war sehr vielversprechend.

    Fazit
    Ein Auftakt, der definitiv noch Luft nach oben hat. Aber ich bin sicher, dass die Autorin auch im zweiten Teil wieder fabelhafte Ideen mitbringt.

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    SelectionBooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Die Umsetzung hat mich leider maßlos enttäuscht
    Die Umsetzung hat mich leider maßlos enttäuscht

    Nachdem das Buch „Das Zeiträtsel“ vom Verlag als „Roman zum Disney-Blockbuster 2018“ beworben wurde, musste ich es auf jeden Fall lesen. Schon der Trailer des Kinofilms hatte mir gut gefallen. Die Erstausgabe dieses Reihenauftaktes ist bereits im Jahr 1962 unter dem Originaltitel „A Wrinkle in Time“ erschienen und wurde in Deutschland unter dem Titel „Die Zeitfalte“ bekannt. Anlässlich der Verfilmung erscheint nun die Neuauflage unter dem Titel „Das Zeiträtsel“ im Piper Verlag. Leider war das Buch überhaupt nicht mein Fall. Ehrlich gesagt habe ich bisher noch nie ein Buch gelesen, das ich so seltsam und zusammengestückelt fand wie „Das Zeiträtsel“.

    Die Familie Murry hat es nicht leicht und kämpft mit ungewöhnlichen Problemen. Die Eltern arbeiten als Physiker, doch eines Tages kehrt der Vater nicht von einem streng geheimen Projekt zurück. Die Kinder Meg und Charles Wallace leiden besonders unter dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters. Während das hochintelligente Wunderkind Charles Wallace ruhig und besonnen bleibt, entwickelt sich Meg zum aufmüpfigen Teenager. In einer stürmischen Nacht geschieht das Unglaubliche: Die Familie bekommt unerwarteten Besuch von Frau Wasdenn, die den Kindern erklärt, dass ihr Vater sich auf einem fremden Planeten befindet und ihre Hilfe braucht. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise quer durch Raum und Zeit, um Herrn Murry aus den Fängen des Bösen zu befreien.

    Bei diesem Buch weiß ich ehrlich gesagt nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe lange darüber nachgedacht, aber mir fallen wirklich kaum Pluspunkte ein, die ich vergeben könnte. Es gibt ein paar wirklich schöne Ansätze und Ideen, die teilweise auch gut umgesetzt werden - allerdings immer nur als kurze Szenen. Einige Fantasyelemente sind wunderschön und laden zum Entdecken ein, aber die Geschichte ist furchtbar schnelllebig und gibt dem Leser keine Zeit, irgendwo zu verweilen und einen tieferen Einblick zu bekommen. Alles wird nur kurz angerissen und das Buch ähnelt mehr einer Aneinanderreihung von einzelnen Szenen. Die Charaktere bleiben recht blass und ich konnte mit keinem der Protagonisten viel anfangen. Meg habe ich mit ihrer aufmüpfigen und zickigen Art als recht anstrengend empfunden. Das Wunderkind Charles war mir etwas sympathischer, aber so wirklich mitfiebern konnte ich mit keinem der Charaktere. Calvin habe ich nur am Rand wahrgenommen und er hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Schreibstil ist aus meiner Sicht absolut nicht kindgerecht. Die Sätze klingen oft hochgestochen und die eingestreuten mehrsprachigen Sätze passen nicht zu der angegebenen Zielgruppe von ab 10 Jahren. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Kinder dieser Altersklasse viel mit diesem Buch anfangen können. Auch die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Obwohl wirklich immer was passiert, kommt keine Spannung auf. Man wird einfach nur von einer Szene zur nächsten gerissen. Gestört haben mich auch die religiösen Andeutungen. Mir ist leider nicht klar, welche Aussage die Autorin damit treffen möchte und ich mag es überhaupt nicht, wenn Details eingestreut werden, ohne das erkennbar ist, warum. Ist die Autorin besonders religiös oder wollte sie dem Leser etwas mitteilen? Oder sind auch diese Details nur Stücke, die einfach so zum großen Ganzen zugefügt wurden? Denn genauso wirkt die Geschichte: zusammengewürfelt aus unterschiedlichen Ideen und Ansätzen.

    Abschließend muss ich sagen, dass mich das Buch maßlos enttäuscht hat und mir auch die Lust auf den Film vergangen ist. Von mir gibt es knappe zwei Sterne, da trotz der sehr schwachen Umsetzung noch ein paar gute Ansätze und schöne Fantasyelemente vorhanden sind.

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    MagicAllyPrincessvor 6 Monaten
    tolle Idee, leider hapert es an der Umsetzung

    Inhalt:

    Die 13-jährige Meg lebt mit ihrer Mutter und ihren drei Brüdern zusammen, ihr Vater ist auf einer wichtigen wissenschaftlichen Mission. Die Familie weiß allerdings nicht, ob es ihm gut geht und ob er überhaupt noch lebt, da sie schon einige Jahre nichts mehr von ihm gehört haben. Eines Nachts bekommt die Familie Besuch von drei älteren Damen, die Meg, den fünfjährigen Charles Wallace und den 14-jährigen Calvin, der in der Nachbarschaft wohnt, mit auf eine abenteuerliche Reise auf den Planeten Camazotz nehmen. Denn auf diesem wird Megs Vater seit eben jener Zeit gefangen gehalten. Doch dort herrscht ES, das Böse schlechthin, dass den Menschen seinen Willen und bedingungslosen Gehorsam aufzwingt. Nur Meg und ihrem kleinen Bruder, welcher über diverse Begabungen verfügt, ist es möglich den Vater zu retten, denn nur eine einzige Macht ist dazu im Stande.

    Meinung:

    Da ich Fantasygeschichten liebe und der Trailer zur Buchverfilmung von "Das Zeiträtsel", welche jetzt im April in die Kinos kommt, unglaublich schön ist, habe ich mich sehr auf diesen Roman gefreut. Interessant finde ich es auch, dass das Buch bereits 1962 unter dem Titel „Die Zeitfalte“ erschienen ist und nun nochmals überarbeitet und neu aufgelegt wurde. Auch das Cover ist wunderschön und verspricht tolle Unterhaltung. Doch leider bin ich nach dem Lesen ziemlich ernüchtert, da mich die Geschichte zu keiner Zeit wirklich packen oder gar in ihren Bann ziehen konnte. „Seltsam“ ist das erste Wort, was mir in den Sinn kommt, wenn ich an „Das Zeiträtsel“ denke. Dabei ist sowohl das Setting als auch die eigentliche Idee wirklich großartig. Der Schreibstil von Autorin Madeleine L`Engle ist recht straff, die Sätze sind kurz gehalten und die Erzählweise eher hochgestochen. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass sich Kinder damit wohl fühlen, ich jedenfalls tat es nicht. Ich hatte beim Lesen stets das Gefühl, aneinandergereihte Sätze vor mir zu haben, die aber kein Ganzes ergaben. Ich konnte nur wenig in die Geschichte eintauchen und auch die durchaus vorhandenen Gefühle, haben mich kaum erreicht oder gar berührt.

    Hinzukommt, dass Meg zwar ein absolutes Mathegenie ist, ansonsten aber ein eher fordernder, oft zickiger Teenager ist. Erst im Laufe der Zeit habe ich eine kleine Verbindung zu ihr aufgebaut, da Meg durchaus auch liebevolle Seiten besitzt. Meist war sie mir mit ihrer ganzen Art und ihrem Verhalten an sich aber doch zu anstrengend. Es ist daher auch durchaus verständlich, dass das Mädchen an ihrer Schule eine Außenseiterin ist. Normalerweise schließe ich Außenseiter in einem Roman schnell in mein Herz, doch bei Meg blieb dieses verschlossen. Ich wurde mit ihr kaum warm. Auch ihr fünfjähriger Bruder Charles Wallace ist ein sehr eigenartiger Junge, der des Öfteren die Gedanken seiner Schwester lesen kann und sich auch in seinem ganzen Verhalten wie ein Erwachsener, anstatt wie ein Kind benimmt. Er ist sehr altklug und besserwisserisch. Ich fand ihn sehr eigenartig und beinahe schon ein wenig unheimlich. Zu ihm hatte ich überhaupt keinen Zugang. Beide Geschwister blieben für mich zu oberflächlich und ohne Tiefgang. Am Liebsten mochte ich den 14-jährigen Calvin, welcher in der Nachbarschaft wohnt und immer darum bemüht ist, nicht nur Megs Launen zu ertragen, sondern auch sie und ihren Bruder zu bestärken und auch ein wenig zu beschützen. Calvin ist selbstlos, immer freundlich, hilfsbereit und tut alles, um den Vater der Geschwister zu retten. Denn Calvin ist Teil einer Mission, zu der er, Meg und Charles plötzlich und ziemlich abrupt, gemeinsam mit drei schrulligen älteren Damen antreten. Die drei Frauen sind von Beginn an sehr mysteriös, geheimnisvoll und hören auf sehr skurrile Namen. Interessant sind diese aber allemal, da sie wissen, dass sich der Vater auf dem Planeten Camazotz befindet, und auch wie die Kinder dorthin gelangen können.

    Ich war sehr gespannt auf die Reise dorthin, und erhoffte mir eine rasante und packende Geschichte voller Wunder und Mysterien, leider vergebens. Die drei alten Damen begleiten die Geschwister und Calvin, mittels einer tollen Art des Zeitreisens, fast bis auf Camazotz. Doch dort sind die Kinder, die noch ein paar Ratschläge des Trios bekommen, auf sich alleine gestellt. Die Menschen, welche auf dem Planeten leben, verhalten sich seltsam monoton und ohne Gefühle zu zeigen. Und als Meg, Calvin und Charles auf ES stoßen, wird es sogar ein klein wenig gruselig. Wobei mir einfach alles, sprich der komplette Verlauf, viel zu schnell ging. Ich hätte mir viel mehr Hintergrundinformationen und Aufklärung an sich gewünscht. Jeder Szene folgt eine weitere, die bei mir aber allesamt keine großen Emotionen wecken konnten, was ich total schade fand. Denn gerade auch die von der Autorin erschaffene Welt und die in ihr lebenden Wesen und Geschöpfe, versprechen so viel, denn in ihnen steckt definitiv großes Potential. Auch hier wäre mehr Input einfach toll gewesen.

    Die Art des Zeitreisens bzw. des Zeitfaltens fand ich wirklich großartig und auch toll gelöst. Daher passt auch der Originaltitel so viel besser, denn mit Rätseln hat das Buch nicht allzu viel gemeinsam. Es sei denn, man bezieht das Wort „Rätsel“ auf all die Dinge, die für mich undurchsichtig sind und nicht aufgeklärt wurden. Der Showdown an sich, ist auch viel zu kurz und für das was dort eigentlich passiert, zu schnell abgehandelt.

    Die wenigen Minuten des Kinotrailers berühren mich weit mehr, als dieser gesamte erste Band, von daher verspreche ich mir von diesem Film recht viel. Ich gehe absolut davon aus, dass die Umsetzung von diesem dem Potential der Geschichte viel mehr gerecht wird. Denn wie bereits erwähnt, hat die Idee an sich so viel Charme. Ich bin mir auch sehr sicher, dass die beiden Fortsetzungen, die es im Original gibt, für Aufklärung sorgen und manches Geheimnis lüften werden. Ich werde die Folgebände allerdings nicht lesen, hoffe aber sehr, dass die Bücher ihre Fans finden werden bzw. diese bestimmt auch bereits haben.

    Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass mir die Botschaft des Buches, in welchem es auf die inneren Werte der Protagonisten und den Mut an sich zu glauben und über sich hinauszuwachsen, wirklich gut gefällt. Und das Meg, zumindest was das betrifft, sicher auch als Vorbild für viele Kinder und natürlich auch Erwachsene dient.

    Fazit:

    „Das Zeiträtsel“ von Madeleine L`Engle bietet eine Zeitreisegeschichte mit einem gigantisch, schönen Setting und einem tollen Fantasyanteil, in welcher wirklich viel Potential steckt. Leider hapert es an der Umsetzung. Die einzelnen Szenen werden viel zu schnell abgehandelt und wirken aneinandergereiht. Sie bilden somit auch kein großes Ganzes, sodass für mich keinerlei Tiefgang bestand und ein Eintauchen in das Buch beinahe unmöglich war. Auch die Charaktere blieben sehr blass, unnahbar und zum Teil auch skurril.

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    ChristineChristls avatar
    ChristineChristlvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderliche Geschichte :)
    Wunderlich :)

    Titel: Das Zeiträtsel
    Autor: Madeleine L'engle
    Verlag: you&ivi
    Sprache: Deutsch
    Seiten: 208 Seiten ∞ Hardcover
    Preis: D ∞ 10,00€ A ∞ 11,30€
    Genre: Fantasy ∞ Abenteuer ∞ Kinder ab 10 Jahren
    Reihe: Nein

    Der Roman zum Disney-Blockbuster 2018! Die Nacht, als alles begann, war dunkel und stürmisch ... Die dreizehnjährige Meg ist zwar ein Mathegenie, aber sie hält nicht viel davon, in der Schule auf die Lehrer zu hören. Also hat sie nichts als Ärger. Auch mit ihrem kleinen Bruder Charles, der über merkwürdige Begabungen verfügt und manchmal ihre Gedanken lesen kann. Als die beiden dann noch mitten in der Nacht Besuch von einer merkwürdigen alten Dame bekommen, wird ihr Leben gehörig auf den Kopf gestellt: Denn Meg und Charles erfahren, dass ihr Vater, ein berühmter Wissenschaftler, der seit Jahren verschwunden ist, auf dem weit entfernten Planeten Camazotz gefangen gehalten wird. Dort herrscht ES, das Böse schlechthin, das die Menschen zu willenlosem Gehorsam zwingt. Niemand kann sich seiner Macht entziehen. Doch es gibt einen Weg, ES zu besiegen und ihren Vater zu befreien. Und Meg und Charlie sind die Einzigen, die diese Aufgabe übernehmen können. Das Abenteuer durch Raum und Zeit kann beginnen ...

    Meine Meinung:
    Das Buch war mir vorher nicht bekannt, erst als ich den Trailer zum Film sah, war klar ich muss das Buch unbedingt vorher lesen!

    Der Einstieg in das Buch ist doch recht schwierig. Es ist so ganz anders als andere Bücher, nicht nur im Schreib bzw. Erzählstil, sonder auch die Charakteren an sich finde ich hier einfach nur wunderlich. Ich glaube das dies eine gute Beschreibung für das gesamte Buch ist - Wunderlich. Was nichts schlechtes zu bedeuten hat, aber dennoch auch nicht wirklich ein Buch war was mich komplett aus dem Sessel geworfen hat.

    Der Schreibstil ist, wie schon erwähnt, etwas eigenwillig und anders. Man braucht doch eine Zeit bis man in das Buch findet. Auch die Namen finde ich etwas schwierig und Kompliziert... (Ich mag das meist nicht so gern wenn ich gar ned weiss wie ich etwas ansprechen soll, und in Gedanken, beim lesen, probiere ich dann immer verschiedene Varianten aus, bis ich eine gefunden habe die mir liegt... was hier echt schwierig war und den Lesefluss etwas stört.)

    Die Charakteren finde ich alle auch - wunderlich - haha ich kann es leider nicht anders beschreiben. Aber Meg war mir gar nicht so Sympathisch, jedoch mochte ich Charles Wallace besonders gern.

    Alles in allem hatte ich wirklich Spaß beim lesen, und man merkt halt das es ein Kinderbuch ist. Wobei ich schon denke das ein paar Kinder Probleme haben könnten - oder gerade weil es so wunderlich geschrieben ist könnten es Kinder gerade zu verschlingen?!?! Ich weiss nicht :) Man müsste es auf jeden Fall probieren. 

    Rassant, Fantastisch & sehr wunderlich. Ein außergewöhnliches Buch das sich zu lesen lohnt. Es ist halt einfach anders. :) 



    Das Cover finde ich wirklich schön.Hätte für mich aber noch etwas Farbenfroher sein können.


    Fazit:
    Für mich ein wirklich einmaliges Buch, mit einen sehr eigenen- sehr speziellem Schreib & Erzählstil. Man braucht doch eine weile bis man in das Buch hinein kommt, macht aber dann doch Spaß zu lesen. Es bleibt aber, zumindest für mich, bis zum Schluss etwas aussergewöhnliches, besonderes und einfach ein "etwas anderes" Buch.

    gibts von mir 3 von 5 Masken! 

    Xo 
    Christl 


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    Lieblingsleseplatzs avatar
    Lieblingsleseplatzvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Mir ist die Handlung stellenweise zu sehr ins Phantastische abgedriftet.
    Etwas zu abgedreht ...

    Das Zeiträtsel wurde bereits 1962 unter dem Titel Die Zeitfalte (was A Wrinkle of Time finde ich sogar noch besser übersetzt) veröffentlicht und begeistert bis heute Generationen von jungen und alten Lesern weltweit. Diese Ausgabe bei You & ivi wude anlässlich der aktuellen Disney Verfilmung neu aufgelegt.


    Meg – ist ein junges Mädchen mit starkem Hang zum Dramatischen. Sie findet sich selbst mit ihrer Zahnspange, ihrer Brille und den widerspenstigen Haaren aüßerst hässlich. Und obwohl sie ein richtiges Mathe-Genie ist, kommt sie in der Schule nie richtig mit und ist ein Außenseiter. Dass ihr Vater vor zwei Jahren spurlos verschwand und ihre Mutter sich immer in ihrem Labor verschanzt macht die Sache auch nicht besser.


    Also wirklich Meg, ich verstehe das einfach nicht! Wie kann nur jemand, der so intelligente Eltern hat, eine so schlechte Schülerin sein?“


    Charles Wallace – ist Megs Bruder. 5 Jahre alt und hochgradig hochbegabt, empathisch und hellsichtig … er entspricht also auch nicht gerade der Norm.


    Es beruhigt die Leute, mich für einen Idioten zu halten“, sagte Charles Wallace. „Soll ich ihnen diese Illusion rauben?“


    Sandy und Dennys – die Zwillinge – auch Brüder von Meg und Charles Wallce. Sie schlagen völlig aus der Art. Denn sie sind normal.


    Verratet Sandy und Dennys bloß nicht, dass ich wieder einmal im Labor koche“ bat sie. „Sie haben immer Angst, dass dabei Chemikalien ins Fleisch kommen könnten. Aber ich wollte mein Experiment nicht unterbrechen.“


    Frau Murry – Megs Mutter leidet sehr darunter, dass ihr Mann vor 2 Jahren während eines streng geheimen Regierungsprojektes einfach verschwand. Jeden Abend schreibt sie ihm einen Brief.


    Und als wäre das Ganze nicht merkwürdig genug, treffen Meg und Charles Wallace auf ihrem Weg zu drei verrückten alten Frauen noch Calvin – ein Junge der sich auch völlig fehl am Platze in seinem Umfeld fühlt. Gemeinsam mit den sonderbaren Damen Frau Wasdenn, die an eine zauberhafte Nanny erinnert, Frau Diedas – die sich mit Zitaten der Weltliteratur mitteilt und der wahrhaft nebulösen Frau Dergestalt machen sich die Kinder auf, um Megs Vater und die ganze Welt zu retten…


    Die Handlung ist sehr phantastisch. Manchmal wird es selbst mir zu skurill und erinnert mich an Alice im Wunderland. Die auf 200 Seiten komprimierte Wissenschafts-SciFi-Fantasy ist rasant und spannend, wenn auch an machen Stellen sehr abgedreht. Die Botschaft dahinter ist dann wieder so oldschool, dass sie mich mit der abgehobenen Phantastik wieder versöhnt.


    Ein Problem sehe ich in der Dissonanz im Alter der jungen Protagonisten im Vergleich zur Zielgruppe. Ich würde das Buch eigentlich Lesern ab 14 empfehlen. Nicht weil es grausam ist, sondern weil die Thematik nicht leicht zu erfassen ist. Wären Meg und Calvin älter, würde es vielleicht eher passen. aber das haben auch schon andere Klassiker wie Die Chroniken von Narnia überlebt …


    Ich vergebe für den Roman Das Zeiträtsel gute von 5 Lieblingslesesessel, da mir die Handlung stellenweise zu sehr ins Phantastische abgedriftet ist. Aber ich war auch nie Fan von Alice im Wunderland …

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    katja78s avatar


    Wir haben Halbzeit in unsere Adventskalender und überraschen mit tollen Büchern.

    Heute findet man auch dieses tolle Buch bei uns




    Seit ihr Vater bei einem Experiment spurlos verschwunden ist, hat es die vierzehnjährige Meg Murry schwer. Meg ist an der Schule eine Außenseiterin. Auch ihr kleiner Bruder, der schweigsame Charles Wallace, gilt als sonderbar. Doch alles ändert sich für Meg und Charles Wallace, als in einer stürmischen Nacht plötzlich eine kauzige alte Dame vor der Tür steht, die sich als Frau Wasdenn vorstellt – und zu der sich kurz darauf Frau Diedas und Frau Dergestalt gesellen. Die Damen wissen, was mit Megs Vater geschehen ist, der sich an einem Ort außerhalb der Erde befindet, unerreichbar weit entfernt. Was aber, wenn sich die Zeit falten ließe? Was, wenn man auf diese Weise die Entfernung zwischen zwei Orten verkürzen könnte? Gemeinsam mit den drei seltsamen Damen finden Meg und Charles Wallace Antworten auf diese Fragen und treten eine Reise an, die sie an den Rand ihrer Vorstellungskraft führt – und darüber hinaus.

    Kommt auf unseren Blog und bewerbt euch für dieses Buch mit einem Kommentar, mehr ist nicht nötig.

    Wir freuen und auf euch

    Katja & Sandra


    http://ka-sas-buchfinder.blogspot.de/2013/12/ka-sas-adventskalender-tag-12.html


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