Madeleine Puljic Noras Welten

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Inhaltsangabe zu „Noras Welten“ von Madeleine Puljic

»Ich bin eine Gefangene der Geschichte.
Etwas, das dort nicht hingehört.«

Nora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund: Was sie liest, muss sie am eigenen Leib erleben. Mit Hilfe eines Hypnosetherapeuten will sie das Problem in den Griff bekommen, doch damit beginnen ihre Schwierigkeiten erst recht.
Gegen ihren Willen landen die beiden in einer Welt, die eigentlich nicht existieren dürfte – zwischen Rittern, Magiern, Drachen und Intrigen. Es gibt nur einen Weg zurück: Sie müssen die Geschichte bis zum Ende durchstehen.

Gute Idee, leider schlecht umgesetzt

— Ms_Violin

Ein Buch, das mich ratlos zurückließ ...

— Rodrik-Andersen

Eine schöne Grundidee

— Traubenbaer

Anders als gedacht. Bin leider etwas enttäuscht, aber die Idee finde ich super!

— MsChili

Tolle Grundidee! Schöne Fantasywelten, spannend, ausbaufähig.

— Gwendolyn22

Schönes Fantasy-Abenteuer aus der Welt der Bücher

— CorinnaGerngelesen

Leider viel zu flach- da gibt es besseres...

— mamamal3

Drei Stichpunkte, die mir zum Buch einfallen: Oberflächlichkeit, charakterlose Protagonisten, fehlende Spannung und nicht nachvollziehbar

— Alisunny

Ansprechender Schreibstil, originelle Idee und wunderschöne Gestaltung in einem Buch vereint

— YvyKazi

Eine überzeugende Fantasy-Story mit faszinierender Grundidee, markigen & teilweise überraschenden Charakteren sowie einer tollen Atmosphäre

— BookHook

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  • Böse, oder doch nur falsch verstanden?

    Noras Welten

    Wolf1988

    23. April 2018 um 18:35

    Noras Welten beginnt damit, das der Psychologe Ben von seiner neuen Patientin Nora Winter besucht wird. Diese sagt Ihm das sie in Bücher gezogen wird, sobald sie anfängt diese zu lesen. Ben glaubt Ihr am Anfang nicht, doch schnell kann sie Ihm beweisen das sie die Wahrheit spricht. Doch leider passiert ein Unglück und Ben wird zusammen mit Nora in eine Geschichte gezogen. Leider kann Nora nicht selbstständig wieder aus den Geschichten herauskommen. Entweder muss einer das geöffnete Buch zuschlagen, oder sie muss abwarten bis die Geschichte zu ende geht. Da Ben in nächster Zeit keinen Besuch erwartet, steht nur noch letzteres zur Wahl offen. Beide sind in einer Mittelalterlichen Fantasy Welt gefangen, in der ein Kampf um den Thron brennt. Beide versuchen dem Hauptstrang der Geschichte fern zu bleiben, doch durch Zufälle und Tollpatschigkeit werden sie zum Teil der Geschichte. Doch leider auf der Seite des Bösen...oder ist die Seite der Bösen, gar nicht so böse wie sie in den Büchern immer erzählt wird? Und kann man in erfunden Geschichten Sterben, oder die wahre Liebe finden?  Noras Welten ist eine sehr erfrischende Fantasy Geschichte. Es ist ein guter Mix aus Komödie und Drama enthalten, sowie auch ein schöner Hauch von Romantik. Sehr toll fand ich das der böse Thronräuber sehr Sympathisch war und man den Thronerben, der eigentlich der Held der Geschichte sein sollte, immer unsympathischer wurde. Eine wunderbare Idee.

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  • Gute Idee, leider schlecht umgesetzt

    Noras Welten

    Ms_Violin

    04. March 2018 um 15:48

    Nora Winter hat ein Problem: sie fällt unkontrollierbar in Bücher. Schon einzelne Sätze, nebenbei gelesen, können sie in eine Geschichte ziehen, wo sie dann gefangen ist bis entweder jemand das entsprechende Buch, in welches sie gefallen ist, schließt oder die Geschichte ihr Ende erreicht. Was eigentlich ziemlich spannend klingt, kann jedoch auch wahnsinnig gefährlich werden, denn was macht man wenn man als deutlich erkennbarer Außenseiter in der falschen Geschichte landet? Da Nora sich nicht mehr anders zu helfen weiß, sucht sie einen Hypnosetherapeuten auf, um mit seiner Hilfe das Lesen zu verlernen. Doch dieser verlangt natürlich zuerst einen Beweis für Noras seltsame Gabe und schon bald landen sie beide durch ein Missgeschick in einer schlecht geschriebenen Fantasywelt namens Eldinor. Ich habe es schon mehrmals erwähnt: ich bin eigentlich immer damit zu ködern, wenn Bücher besondere Rollen in einer Geschichte spielen. Auch hier klang die Idee wahnsinnig interessant. Die Umsetzung konnte bei mir aber kaum punkten. Schon den Einstieg in die Geschichte fand ich schwierig, da mir der Ton überhaupt nicht gefiel. Nora kam mir wie eine total verzogene Teenie-Göre vor mit ihrer anfangs sehr patzigen Art. Dass ihr das Fallen in Bücher Probleme bereitet, mag zwar sein, allerdings könnte sie das ruhig etwas weiter ausführen, anstatt einfach nur ständig darauf herumzureiten, dass es gefährlich ist. Was hat sie denn bisher konkret Schlimmes erlebt, dass sie solche Angst davor hat? So richtig gibt es dazu keine Aussagen, sodass mir der Zugang zu Nora einfach schwer fiel. Ben, der Hypnosetherapeut, scheint dagegen anfangs einigermaßen sympathisch. Zwar ziemlich langweilig, aber ausbaufähig.  Als die beiden dann jedoch in dem Fantasybuch landen, verliert auch Ben nach bei nach alle Sympathiepunkte. Am Ende hätte mir auch sein Tod nicht mehr viel ausgemacht. Nora konnte sich zwar bis dahin ein wenig steigern und an Charakterstärke gewinnen, aber im Grunde blieb mir vieles an der Geschichte gleichgültig. Besonders unverständlich fand ich übrigens die mangelnde Teamfähigkeit der Protagonisten.  So richtig großen Raum hat Noras Gabe auch nicht eingenommen. Dadurch sind sie zwar in dem Buch gelandet und im Laufe der - oft zähen - Geschichte hat sie dann auch mal eine Kleinigkeit mehr über den Ursprung davon erfahren, aber im Grunde ging es hauptsächlich um den Kampf, um die Regentschaft in Eldinor und solche Fantasygeschichten habe ich schon um einiges besser erzählt gelesen. Fazit: Auf Noras Gabe wurde für meinen Geschmack viel zu wenig eingegangen oder vielleicht hatte ich einfach eine falsche Vorstellung, was man aus dieser Idee für ein Buch machen könnte und wurde dadurch enttäuscht. Dass dann auch noch die Charaktere nicht in der Lage waren, längere Zeit über an einem Strang zu ziehen und dazu dann eben auch noch wenig sympathisch rüberkamen, hat dazu geführt, dass ich mich eher durchs Buch gequält habe und nur selten einmal Spaß an der Geschichte aufbringen konnte. Da hat dann auch der Drache Rashuk nicht mehr viel reißen können.

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  • Ein Buch, das mich ratlos zurückließ ...

    Noras Welten

    Rodrik-Andersen

    17. February 2018 um 18:54

    Alles an "Noras Welten" ließ mich darauf schließen, dass es sich um ein außergewöhnliches Buch handelt. Die Leseprobe machte mich neugierig, genauso wie der Umstand, dass das Buch mit dem Deutschen Selfpublishing-Preis 2017 ausgezeichnet worden ist.Zunächst fiel mir auf, dass das Taschenbuch ein Musterbeispiel an Qualität darstellt. Der Buchsatz ist tadellos, der Innengestaltung merkt man die Liebe zum Detail an. Da macht schon das Durchblättern Laune. Der Schreibstil der Autorin konnte mich ebenfalls rundum überzeugen.Leider traf das nicht auf die eigentliche Handlung zu. Die Geschichte entwickelte sich bereits nach den ersten Kapiteln auf eine Weise, die mich befremdet hat. Ich hatte erwartet, dass die Autorin Noras "Gabe" und die daraus folgenden Konsequenzen ausleuchtet und damit Spannung erzeugt. Stattdessen verstricken sich die beiden Protagonisten in eine belanglose Geschichte, die mir aus anderen Quellen hinreichend bekannt vorkam. Auf mich machte es den Eindruck, als hätte die Autorin händeringend versucht, die vermeintlichen Elemente eines Fantasy-Bestsellers darin zu vereinen. Für mich ging diese Rechnung nicht auf. Noch schlimmer wog, dass sich die beiden Protagonisten zunehmend auseinanderleben und am Ende sogar spinnefeind sind. Am Schluss waren mir beide Hauptfiguren dermaßen unsympathisch, wie ich es selten erlebt habe. Keine gute Voraussetzung für die Fortsetzung einer neuen Serie ...Fazit: Mich lässt dieses Buch ratlos zurück. Der Plot und die handwerkliche Qualität versprachen großes Potenzial, das meiner Meinung nach aber verschenkt wurde. Gewiss hat meine hohe Erwartungshaltung dazu beigetragen, dass die Enttäuschung schlussendlich überwog.

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  • Rezension für "Noras Welten"

    Noras Welten

    Traubenbaer

    07. February 2018 um 16:47

    "Noras Welten- Durch den Nimbus" von Madeleine Puljic ist ein Fantasyroman.Wie man sich durch den Titel sicherlich schon denken kann, ist Nora die Hauptprotagonistin. Sie hat eine besondere Gabe: In jeden Text, den sie liest "fällt" sie hinein und wird so ein Teil seiner Handlung. Was sich nach einem Spaß anhört ist für sie furchtbar: Sie kann diese Gabe nämlich nicht steuern. Als sie Hilfe bei Ben sucht passiert es wieder: Die Beiden landen in einer mittelalterlichen Fantasywelt.Das Cover gefällt mir sehr gut; Es ist hübsch und passt zum Inhalt des Buchs. Auch zwischen den Buchdeckeln gibt es schöne Illustrationen, die auf die kommenden Kapitel einstimmen. Diese liebevolle Gestaltung gefiel mir sehr gut.Der Schreibstil ist einfach, so kann man der Handlung und auch den Dialogen problemlos folgen. Die Handlung ist anders, als von mir erwartet:  Noras Gabe steht nicht, im Mittelpunkt. Primär geht es in dem Roman darum, wie die Beiden in dem mittelalterlichen Setting zurechtkommen. Zumal sich diese Fantasywelt, zu dem Zeitpunkt ihrer Ankunft, in einer präkeren politischen Lage befindet. Die Handlung spielt zum größten Teil in dieser Welt.Als Fazit kann ich getroßt sagen, dass ich mir unter dem Roman etwas anderes vorgestellt habe. Das empfand ich aber nicht negativ, im Gegenteil: So wurde ich immer wieder von Wendungen überrascht und der Roman blieb spannend. Da es sowohl actiongeladene, als auch romantische Szenen gibt, kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der solche Fantasyromane gerne liest.

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  • Potential wurde im Auftaktband leider verschenkt

    Noras Welten

    Schugga

    05. February 2018 um 13:52

    Die Idee zum Roman klang vielversprechend und weckte mein Interesse: Nora Winter leidet unter dem Phänomen, sich unkontrolliert in Texte hineinzulesen, in Büchern und Werbeplakaten regelrecht zu verschwinden. Eine Gabe, welche natürlich auch zu gefährlichen Situationen führen kann: Wer möchte schon plötzlich mitten auf einer Hauptkreuzung zur Hauptverkehrszeit landen oder im frühen Mittelalter, wo man bereits wegen seiner auffälligen Kleidung und Sprache auf dem Scheiterhaufen landet? Ihre letzte Hoffnung ist eine Hypnosetherapie bei Ben Pawell - leider geht bei einer Sitzung etwas schief und beide landen in einem seiner Fantasyromane... Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Primär ging es in dem Buch darum, sich in der historischen Fantasywelt zurechtzufinden und eventuelle Veränderungen wieder geradezubiegen, um dem Roman wieder entkommen zu können. Die eigentliche Fähigkeit Noras gerät dabei immer weiter ins Hintertreffen. Zudem arbeiten Nora und Ben bereits nach kurzer Zeit eher gegen- statt miteinander, jeder verfolgt seine eigenen Interessen. Die Protagonisten bleiben hierbei leider auch äußerst flach und wirkten beide auf ihre Art oberflächlich und egoistisch, teilweise sogar regelrecht unreif in ihrem Verhalten. Ich hätte mir statt des ansteigendes Hasses beider vielmehr Teamwork gewünscht und mehr über Noras rätselhafte Gabe erfahren, hinter welcher deutlich mehr zu stecken scheint, wie zum Schluss des ersten Bandes angedeutet wird. Eine nette Abwechslung war der kleine Drache Rashuk, welchen man nicht unterschätzen sollte. Ebenfalls gefiel mir, dass jedes Kapitel mit einer kleinen Zeichnung sowie einem als Drache gestalteten Buchstaben begann. Ich hoffe sehr, dass die Folgebände der Serie die Kinderkrankheiten des Auftaktbandes nicht wiederholen, ansonsten wäre es äußerst schade um das Potential dieser schöne Fantasy-Idee.  

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  • Leserunde zu "Noras Welten" von Madeleine Puljic

    Noras Welten

    aba

    "Jetzt war sie verschwunden. Nur das Buch lag noch auf dem Boden, weiterhin aufgeschlagen." Welcher Buchliebhaber hat nicht schon mal davon geträumt, Teil seines Lieblingsromans zu werden oder in die Rolle des Helden oder der Schönen zu schlüpfen, gefährliche Abenteuer oder romantische Liebesgeschichten zu erleben?Nora, die Heldin von "Noras Welten: Durch den Nimbus" von Madeleine Puljic hat eine Fähigkeit, die ihr ermöglicht, in die Seiten der Bücher einzutauchen, die sie liest. Sie taucht wirklich ein, nicht im übertragenen Sinne und auch nicht nur in ihren Träumen. Das, was für andere nur ein Wunsch ist, ist für sie längst Realität geworden.Wenn ihr zusammen mit Nora in die Welt der Bücher buchstäblich eintauchen möchtet, müsst ihr sie unbedingt bei ihren Abenteuern begleiten!Mit "Noras Welten: Durch den Nimbus" hat Madeleine Puljic den 1. Deutschen Selfpublishing-Preis 2017 erhalten!Zum InhaltNora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund: Was sie liest, muss sie am eigenen Leib erleben. Mit Hilfe eines Hypnosetherapeuten will sie das Problem in den Griff bekommen, doch damit beginnen ihre Schwierigkeiten erst recht.Gegen ihren Willen landen die beiden in einer Welt, die eigentlich nicht existieren dürfte – zwischen Rittern, Magiern, Drachen und Intrigen. Es gibt nur einen Weg zurück: Sie müssen die Geschichte bis zum Ende durchstehen.Lust auf eine spannende Leseprobe?Zur AutorinMadeleine Puljic wurde 1986 in Oberösterreich geboren. Sie absolvierte die Kunstschule in Wien und lebt heute in Hamburg. Ihr erster Roman "Herz des Winters" erschien 2013 im Selbstverlag. Neben ihren eigenen Romanen in den Bereichen Fantasy und Science Fiction schreibt sie außerdem regelmäßig für die Serie Perry Rhodan NEO. Ihr Roman "Noras Welten – Durch den Nimbus" wurde 2017 mit dem 1. Deutschen Selfpublishing-Preis ausgezeichnet. Zusammen mit Madeleine Puljic verlosen wir 20 Exemplare von "Noras Welten: Durch den Nimbus" unter allen, die erfahren möchten, wie es Nora während ihrer fantastischen Reisen ergeht. Habt ihr Lust, euch über Noras Abenteuer in Rahmen einer Leserunde auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 10.12., und antwortet auf folgende Frage:Nora fällt körperlich in jedes Buch, das sie liest und verschwindet in dessen Seiten.Ein Teil welches Romans wäret ihr gern? Welche Rolle würdet ihr darin spielen? Welche Abenteuer würdet ihr erleben, welche atemberaubenden Landschaften, die nur in manchen Büchern vorkommen, mit eigenen Augen sehen?    Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!* Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 682
  • Anders als erwartet

    Noras Welten

    MsChili

    02. February 2018 um 14:42

    Nora hat eine besondere Gabe, doch diese bringt sie in immer größere Schwierigkeiten. Sie setzt all ihre Hoffnung in Ben, einem Psychologen. Doch dann geht das Experiment schief und sie stecken in der Geschichte fest.   Die Idee zu diesem Buch finde ich einfach genial und allgemein Bücher über Bücher sowieso. Die Erzählung wechselt zwischen Nora und Ben, was einen guten Überblick über die Geschehnisse verschafft. Nur bin ich weder mit Nora, noch mit Ben 100 % warm geworden. Ben und sein späteres Verhalten waren mir immer unsympathischer. Nora war nicht richtig greifbar und zu sprunghaft. Für mich war auch die Liebesgeschichte unpassend und das ging mir zu schnell. Auch einige spannende Stellen konnten es nicht retten, auch wenn ich teilweise doch gern weiter gelesen habe. Doch es bleiben zu viele Fragen am Ende offen.   Der Auftakt war in Ordnung, werde den Rest der Reihe aber eher nicht lesen.

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  • Mitten ins Buch

    Noras Welten

    Queenelyza

    28. January 2018 um 21:29

    Angst vor Büchern zu haben, ist wohl das Absonderlichste, das wir Bibliophile uns vorstellen können, lieben wir doch Bücher über alles! Nora Winter tut das eigentlich auch, aber sie kann kein Buch lesen, ohne mitten in die Geschichte hineinzufallen und sie mitzuerleben. Verzweifelt sucht sie Rat bei Hypnosetherapeut Ben, doch als sie sich ihm anvertraut, geschieht ein Unglück. Als Ben sie beim Lesen berührt, werden beide in die Geschichte gezogen, die Ben für Nora ausgewählt hat. Und beide müssen sich nun in einer mittelalterlichen Fantasywelt bewähren. Ob es ihnen gelingt, den Weg zurück in die Realität zu finden? Interessanterweise habe ich vor nicht allzu langer Zeit ein Buch gelesen, in der ein Mädchen in ein Spiel gezogen wurde - dort war nach einiger Zeit die Realität gar nicht mehr so relevant und es ging mehr um die Abenteuer in der neuen, fremden Welt. Hier fragen sich Nora und Ben immer wieder, wie sie es denn schaffen können, wieder zurückzukehren, und ob sie überhaupt eine Chance haben, wenn sie durch ihre Anwesenheit die Geschichte zu sehr verändern. Viele Stellen waren sehr humorvoll gehalten, das war aber an manchen Stellen ein klein wenig zu viel, da wäre weniger mehr gewesen. Gut gelungen waren sämtliche Charakterisierungen, denn ich hatte sowohl Ben und Nora als auch die teilweise sehr seltsamen Gestalten des Buches im Buch direkt vor Augen. Supersüß fand ich auch den kleinen Drachen Rashuk, der eine nicht unerhebliche Rolle in der Geschichte spielt. Die Geschichte an sich fand ich nicht immer logisch, aber das können solche Bücher vielleicht auch gar nicht immer sein. Schade fand ich, dass eine ziemlich halbgare, unglaubwürdige Liebesgeschichte eingestreut werden musste, bei der Nora - die auf mich zuvor sehr autark und eigenständig wirkte - zum ferngesteuerten Weibchen wird. Passte für mich nicht, ebenso wie die krude Wächtergeschichte für mich nicht  wirklich genug Erklärung für all das Geschehene bot. Ganz und gar überflüssig war für mich gar der Epilog des Buches. Auch sprachlich holperte es manchmal ein wenig arg daher, aber insgesamt doch auf höherem Niveau als man es von einem Selfpublisher-Roman erwartet. Nett und für ein Buch miit Fantasythema gut passend fand ich dagegen die Illustrationen zu Beginn der einzelnen Kapitel. Da ich von dem Buch nicht vollständig überzeugt war und es eine Geschichte ist, die nicht nachhaltig hängen bleibt, bekommt das Buch von mir leider nur drei Sterne.

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  • Zeitreise der besonderen Art

    Noras Welten

    CorinnaGerngelesen

    28. January 2018 um 15:50

    Nora Winter ist verzweifelt. Sie kann kein Buch lesen, ohne in dessen Welt zu "fallen" und alles dort leibhaftig zu erleben. Als letzten Ausweg aus ihrem Dilemma sucht sie einen Hypnosetherapeuten auf. Ben glaubt ihr erst, als Nora tatsächlich vor seinen Augen beim Lesen eines Buches verschwindet. Neugierig geworden will er sofort mit einer Therapie beginnen: Nora soll in seinem Beisein ein von ihm ausgewähltes, "ungefährliches" Buch lesen. Doch die Sache geht gründlich schief, denn auf einmal befindet sich nicht nur Nora in der Welt von "Eldinor", sondern Ben mit ihr...Madeleine Puljic ist eine junge, österreichische Autorin, de mittlerweile in Hamburg lebt und bereits seit einigen Jahren Romane veröffentlicht, so z. B. auch für die Perry-Rhodan-Reihe. Für Noras Welten 1: Durch den Nimbus erhielt sie 2017 den deutschen Selfpublishing Preis, ein weiterer Grund für mich, neugierig auf das Werk zu sein.Begeisternde, liebevolle Gestaltung Was ich auf jeden Fall erwähnen möchte, ist die äußerst liebevolle Gestaltung des Buches. Bereits das Cover ist ein Blickfang. Was mich aber wirklich total begeistert hat, ist das Innenleben - und ich rede hier vom Ebook! Madeleine Puljic hat jedem Kapitel eine hübsche Zeichnung vorangestellt, die inhaltlich mit dem folgenden Kapitel zusammenhängt: mal ist es eine Burg, ein Gasthaus oder auch ein kleines Wäldchen. Die Krönung aber sind die Initialen, die schmückenden Anfangsbuchstaben eines jeden Kapitels. Sie stellen jeweils einen kleinen Drachen dar, Rashuk, eine Figur aus der Welt von Eldinor,  und eigentlich der heimliche Star des Buches 😉. Der Roman lässt sich leicht lesen, man taucht recht schnell in die Handlung ein. Gemeinsam mit Ben, Noras Therapeuten, ist man neugierig, mehr über ihre "Krankheit" zu erfahren. Als beide in der mittelalterlichen Welt von Eldinor landen, ist es es ebenfalls witzig zu verfolgen, wie sie sich gegenseitig die Schuld an ihrer Misere geben. Es sind also durchaus humorvolle Elemente vorhanden. Leider gibt es nach dem interessanten Beginn ein paar Längen in der Geschichte, die erst zur Mitte wieder mehr Fahrt aufnimmt. Nichtsdestotrotz gibt es im weiteren Verlauf mehrere überraschende Wendungen, die man so nicht vermutet hätte. Einige Dinge bleiben auch am Ende noch offen, so dass wir hier mit der Auflösung auf die Fortsetzung hoffen müssen. Der Romantikanteil hält sich in Grenzen, was ich aber als durchaus positiv empfinde. Leseempfehlung (mit ein klein wenig Kritik) Mir hat das Buch gut gefallen und ich spreche auch eine deutliche Leseempfehlung aus. Trotzdem habe ich ein paar (kleine) Kritikpunkte. So ist der Fantasy-Anteil nicht sonderlich hoch. Die Buchwelt ist recht gewöhnliches Mittelalter, in dem es zwar den Drachen Rashuk und auch einen Magier gibt, aber keine weiteren klassischen Fantasy-Elemente im Sinne von Zwergen, Feen oder Orks, ausgenommen natürlich das Mittel der Zeitreise. Zudem macht eine Figur eine negative Entwicklung durch, die auf mich einfach sehr unsympathisch gewirkt hat. Das hätte ich in dieser Form nicht gebraucht. Aber natürlich ist es schwierig einzuschätzen, wie viel von diesen Dingen absichtlich von der Autorin angelegt wurde, um später vielleicht eine entscheidende Rolle zu spielen. Auch das ist ein Grund für mich, Band zwei unbedingt lesen zu wollen! Fazit: Ich bin begeistert von dem Roman und gerne mit Nora in ihre Welten eingetaucht. Wer beachtet, dass es sich um den ersten Band einer Reihe handelt , wird seine Freude an diesem äußerst liebevoll gestalteten Buch haben. Ich warte schon ungeduldig auf Band zwei!

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    • 3
  • Leider viel zu flach- da gibt es besseres..

    Noras Welten

    mamamal3

    15. January 2018 um 10:15

    Nora hat eine außergewöhnliche Gäbe, die sie aber eher als Makel sieht: sie fällt leider automatisch beim Lesen einer Geschichte in genau dies und vermag es nicht, sich selbst zu befreien! Sie sucht sich Hilfe bei einem Psychiater, doch unglücklicherweise befinden sich kurz darauf beide gemeinsam in einer anderen Welt, mitten in einer Fantasygeschichte wieder. Jetzt bleibt ihnen nichts anderes übrig, als diese Situation bis zum Ende durchzustehen... —— Ich freute mich zu Beginn sehr auf dieses Buch, erinnerte mich die Handlung doch an die Tintenherz-Bücher. Auch das große Lob auf der Rückseite von wegen ‚schockverliebt‘ und der Gewinner des ‚Selfpublishing Preises 2017‘ machte mich neugierig. Letztlich bin ich wirklich enttäuscht, die Geschichte wirkte für mich nicht sonderlich interessant, eher wie ‚schon mal dagewesen‘ und nur oberflächlich erzählt. Die Charaktere empfand ich als viel zu oberflächlich, in meinem Kopf hab ich noch nicht mal von Nora eine richtige Vorstellung. Schade- Teil 2 werde ich nicht lesen. :-/

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    • 2
  • Fehlende Spannung und unsympathische Charaktere

    Noras Welten

    Alisunny

    09. January 2018 um 16:34

    Nora hat panische Angst geschriebene Wörter zu lesen, denn sobald es passiert, verschwindet sie und landet bei dem Schauspielplatz des Textinhaltes. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an Ben, ein Hypnosetherapeut, der sie vor unkontrollierten Sprüngen in fremde Welten bewahren soll. Durch ein Versehen landet Nora schließlich in einem Fantasyroman und nimmt Ben ungewollt mit. Das Chaos ist perfekt, denn jetzt gibt es niemanden mehr in der realen Welt, der den Roman wieder schließen und somit Nora und ihren Begleiter zurückbringen könnte, also gibt es nur noch einen Ausweg: Die Geschichte zu Ende erleben und dabei am besten nichts am Inhalt verändern. Ich hatte es mir anfangs spannend und cool vorgestellt, buchstäblich in ein Buch abzutauchen, wenn man es liest. Jetzt bin ich davon nur noch teilweise überzeugt. Kontrolliertes & bewusstes Abtauchen wäre deutlich angenehmer. Der ständige Sichtwechsel nach nur wenigen Seiten in dem Buch ist anfangs sehr verwirrend und erzeugt abrupte Unterbrechung, aber man gewöhnt sich daran wenn man sich erstmal darauf einlässt. Ich finde es komisch, wie Nora mit Ben anfangs umgeht (Zitat: "Und so was hat studiert"). Sie nimmt ihn auch plötzlich an die Hand, um ihn durch den Wald zu ziehen. Wirkt merkwürdig und befremdlich. Die beiden kennen sich doch gar nicht... Die dargestellte Vertrautheit ist zu plötzlich und unglaubwürdig (schließlich war er vor 2 Sekunden noch ihr Therapeut, den sie zum ersten mal getroffen hat, und nicht ihr langjähriger bester Freund.) Die Charaktere sind sehr oberflächlich gehalten und man lernt sie gar nicht richtig kennen, was blöd ist. Ich mag es wenn ein Autor es schafft, mich als Leser dazu zu bringen, mich soweit in die Protagonisten einzufühlen, so dass ich selber ein Teil der Geschichte werde. Das war mir hier nicht möglich. Für mich wirkten alle Protagonisten und Nebenfiguren wie beinahe charakterlose und gesichtslose Namen. Die einzigen Merkmale die man findet, sind impulsive Entscheidungen und naives und egoistisches Verhalten (besonders von Noras Seite aus), wobei man Schwierigkeiten hat, es nachzuvollziehen. Es ist sehr schade, dass Noras Fähigkeit in den Hintergrund rückt, denn genau die hat mein Interesse geweckt. Es geht nur darum, wie die beiden das Fantasybuch überstehen können und nicht wie Nora mit ihrer "Gabe" den Alltag meistert. Das Leben und die Geschehnisse in Eldinor interessieren mich nicht sonderlich und ich fand das jetzt auch nicht wirklich fesselnd. Insgesamt wirkt Noras Welten wie ein Kinderbuch, unterstützt durch die verspielten Zeichnungen und inhaltlichen Oberflächlichkeiten, was aber durch teilweise brutale Szenen widersprochen wird (allerdings sind viele Märchen auch brutal und auch Kinder kennen Märchen). Jetzt stellt sich mir die Frage, welche Zielgruppe überhaupt angesprochen wurde, ich gehöre jedenfalls leider nicht dazu. Obwohl ich mir mehr erhofft hatte und auch der Meinung bin, dass die Grundidee super ist! Ich frage ich mich ob Noras Leben und ihre Gabe selber im zweiten Teil mehr im Fokus sein werden (wäre schade wenn nicht), aber lesen werde ich es wohl nicht. Auch wenn es mir ehrlich sehr leid tut und ich negative Rezensionen ungern schreibe, wenn das Buch einfach nichts für mich war, muss ich leider nur 2 von 5 Sternen vergeben.

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  • Noras Welten

    Noras Welten

    nellsche

    05. January 2018 um 19:00

    “Ich bin eine Gefangene der Geschichte. Etwas, das dort nicht hingehört.”Nora Winter hat eine ganz besondere Gabe: Wenn sie etwas liest, fällt sie in die Geschichte und erlebt sie am eigenen Leib. Mit Hilfe eines Therapeuten, der auf Hypnose spezialisiert ist, will sie das Problem in den Griff bekommen. Doch gegen ihren Willen landen Nora und Ben mitten in einer Welt voller Ritter, Magier und Drachen. Wie sollen sie nun wieder zurück finden? Es bleibt ihnen nur, die Geschichte bis zum Ende durchzustehen.Dieses Buch fand ich faszinierend und unterhaltsam.Der angenehme und flüssige Schreibstil ermöglichte es mir, sofort komplett in die Geschichte von Nora und ihrer Gabe einzutauchen. Ich konnte mit ihr und Ben mitfühlen und alles, was sie erlebten, auch miterleben.Die Charaktere wurden bildhaft beschrieben und ich hatte sie gut vor Augen. Dass Nora ihre Begabung loswerden wollte, konnte ich verstehen. Sie konnte nichts mehr lesen, ohne die Gefahr einzugehen, in die Geschichte hineinzugeraten. Eine wahnsinnige Belastung. Nora empfand ich als sehr sympathisch und ich habe sie gerne begleitet. Auch die Entwicklung zwischen ihr und Keldan, einem Charakter aus Eldinor, gefiel mir sehr.Ben mochte ich anfangs auch gerne, wobei sich das im Laufe der Geschichte etwas gewandelt hat. Er hatte ziemliche Probleme damit, in der fremden Welt gefangen zu sein. Das konnte ich durchaus nachvollziehen, jedoch mochte ich es nicht, dass er ungehalten und aggressiv wurde. Aber es war natürlich auch ein Erlebnis, was ihn extrem forderte.Mein absoluter Lieblingscharakter war jedoch der kleine Drache Rashuk, der mir des Öfteren ein Lächeln ins Gesicht zauberte.Den Plot fand ich sehr faszinierend. Die Idee, in eine Geschichte und damit in eine fremde Welt einzutauchen, finde ich aufregend. Das muss ein tolles Erlebnis sein, zumindest wenn man das kontrollieren kann. Nora und Ben mustsen sich in der fremden Welt Eldinor zurechtfinden und sich den dortigen Umständen anpassen und auch diverse Abenteuer erleben und bestehen. Sie begegneten Magiern und Drachen und Ben musste sich im Schwertkampf beweisen. Ich war sehr gespannt, wie sie das alles meistern und ob bzw. wie sie den Weg zurück finden.Im Laufe des Buches erfährt der Leser dann immer mehr über die Gabe von Nora und inwieweit ihr diese vererbt wurde. Das fand ich sehr interessant und hätte davon gerne noch etwas mehr erfahren. Da werde ich mich nun bis zum nächsten Teil gedulden müssen, den ich dann unbedingt lesen muss.Mir hat diese fantasievolle und spannende Geschichte sehr gut gefallen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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  • Fantastische Reise in fremde Welten

    Noras Welten

    AnnaMagareta

    30. December 2017 um 16:06

    „Noras Welten: Durch den Nimbus“ von der Autorin Madeleine Puljic wurde mit dem ersten Selfpublishing-Preis 2017 ausgezeichnet. Es ist der gelungene Auftakt zu einer faszinierenden Fantasy-Serie.   Nora Winter  hat ein ungewöhnliches Problem. Sie hat Angst vor Büchern, da sie, sobald sie etwas liest in die Geschichte hineinfällt.  Deswegen begibt sie sich zu dem Psychologen Dr. Benjamin Pawell. Schon in der ersten Stunde fällt Nora bei einer Demonstration unbeabsichtigt gemeinsam mit Dr. Pawell   in das Buch „Eldinor“. Sie befinden sich direkt im Mittelalter, zwischen Kämpfen und Drachen wird es richtig spannend.   Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und lässt sich leicht lesen. Spannung und überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man gerne weiterliest und wissen möchte, ob es Ben und Nora gelingen wird aus Eldinor herauszukommen.   Die überschaubare Anzahl an Charakteren, die gut und facettenreich ausgearbeitet sind, haben Seiten, die sich nicht von Beginn an vorhersehen lassen. Nora und Ben sind zwei sehr unterschiedliche Protagonisten, die sich gut ergänzen, wodurch aber auch einige Spannungen auftreten. Besonders gut hat mir der Minidrache Rashuk gefallen, der für die richtige Dosis Humor gesorgt hat.   Die Geschichte in Eldinor, Kämpfe und das Mittelalter  nehmen in dem Buch großen Raum ein. Man erfährt leider recht wenig über Nora und ihre Fähigkeiten.   Insgesamt haben mir die Grundidee des Buches und auch die Umsetzung gut gefallen. Das Ende bietet eine optimale Vorlage für weitere Bände in denen ich mir wünschen würde, mehr über Nora und ihre Gabe zu erfahren.   Für mich war das Buch kurzweilige, überraschende  und spannende Unterhaltung, das mich durchaus neugierig auf Band zwei gemacht hat.

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  • Eine atmosphärische Fantasy-Story mit spannender Grundidee

    Noras Welten

    BookHook

    29. December 2017 um 10:44

    „Der Nimbus ist wie das Meer. Alle Wege sind offen.“ (S. 190)Meine Meinung:Allein die Grundidee hat mich schon von Beginn an fasziniert: Nora hat das Problem, dass sie in jede Geschichte „hineinfällt“, die sie zu lesen beginnt. Doch als sie sich Hilfe vom Psychologen Ben holen will, stürzt dieser gleich mit ihr in das Buch „Eldinor“ und mitten hinein in eine fantastische Geschichte, dessen Ausgang beide noch nicht kennen. Um möglichst ungeschoren wieder zurück in unsere Welt zu gelangen, wollen sich Nora und Ben möglichst von allen Protagonisten des Buches fern halten und die eigentliche Geschichte nicht beeinflussen. Selbstredend geht das nicht lange gut. Der finstere Zauberer, der den Thron erobern will, entpuppt sich dabei als charmanter und zuvorkommender Zeitgenosse und der eigentliche Held der Geschichte ist in Wahrheit doch eher ein machohafter Rüpel…Durch die tolle Grundidee dieses Buches präsentiert Madeleine Puljic gleich zwei Geschichten in einer. Während die Geschichte des Buches „Eldinor“ einem klassischen Märchen gleicht, mit allem was so dazu gehört (Drachen, Ritter, Zauberer, Machtkämpfe), ist die Geschichte um Nora und Ben deutlich moderner. Hieraus ergibt sich ein sehr interessanter Kontrast, bei dem es mir besonders gut gefallen hat, dass die Autorin auch die Schattenseiten einer mittelalterlichen Welt nicht romantisch verklärt (wie etwa die hygienischen Zustände oder die brutale Medizin). Letztendlich entspinnt sich eine fantastische, spannende und sehr atmosphärische Story, in dessen Verlauf ich mit Nora und Ben zusammen gezittert habe, ob sie einen Weg nach Hause finden werden. Sehr gut gefallen hat es mir auch, dass gleich mehrere Charaktere im Verlauf der Geschichte eine deutliche Entwicklung durchmachen und die Leser durchaus überraschen. Dabei sind Nora und der kleine Drache Rashuk aber stets meine Lieblingscharaktere geblieben.Wo Licht ist, ist auch Schatten – zumindest ein bisschen: Leider ist die Aufklärung Noras rätselhafter Fähigkeit für meinen Geschmack insgesamt ein wenig zu kurz gekommen und es werden auch nicht alle Fragen beantwortet. Dies werte ich mal als Versprechen auf einen Nachfolgeband! Darüber hinaus ist mir der Schluss des Buches – nach einer sehr spannenden und actionreichen Sequenz - leider viel zu „hopplahopp“ daher gekommen. Auch hier hätte es ein bisschen mehr sein dürfen, um die Geschichte zu einem runden Schluss zu bringen.FAZIT:Eine überzeugende Fantasy-Story mit faszinierender Grundidee, markigen und teilweise überraschenden Charakteren sowie einer tollen Atmosphäre.

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  • Schöne Idee, aber es fehlt noch an Charakter

    Noras Welten

    Wolly

    27. December 2017 um 22:44

    In dieser Geschichte nimmt uns Nora mit in ihre Welt, die Welt der Bücher. Sie hat die selten Gabe beim Lesen wortwörtlich in die Geschichten einzutauchen. Da dass neben dem Reiz auch eine Menge Gefahren birgt, versucht sie die Gabe bzw. den Fluch loszuwerden und bitten den Psychater Ben um Hilfe. Doch statt ihr helfen zu können, landen sie gemeinsam in einem Buch, das Ritterschlachten, Drachen und Intrigen für sie bereit hält. Sie haben nur eine Chance zu fliehen, indem sie es bis zum Ende schaffen.Meinung:Die Story erinnert ein wenig an Tintenherz, ist aber am Ende nicht wirklich vergleichbar. Madeleine Puljic beschreibt eine ganz eigene Idee, die gute Ansätze und einen schönen Humor vereint. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen, ebenso wie die schöne Gestaltung. Anders sah es leider mit den Charakteren aus. Die Randfiguren waren schön beschrieben und durchaus sympathisch. Besonders der Drache Rashuk ist mir ans Herz gewachsen. Die Protagonisten, allen voran Nora selbst haben es aber nicht geschafft mich zu begeistern. Selbstsüchtig und naiv macht sie einen alles andere als guten Eindruck. Auch Ben gefällt mir nicht sonderlich. Im Grunde ist er ganz ok, handelt aber überzogen. Da vor allem Nora auch in den Fortsetzungen die Hauptrolle übernehmen wird, bin ich unschlüssig ob ich weiterlesen möchte. Die Geschichte und besonders ihre Gabe würde ich gerne näher kennenlernen. Auch bleibt so manches Rätsel im ersten Band unaufgelöst, sodass ich hier natürlich neugierig bin. Ich werde wohl noch einen Blick auf den zweiten Band riskieren, denn die Autorin macht schon vieles richtig. Mit ein bisschen mehr Gefühl, hat die Story wirklich potenzial. Fazit:Bildet euch selbst eure Meinung, ich bin noch unentschlossen.

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