Madeleine Reiss Ich lass dich nicht los

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Inhaltsangabe zu „Ich lass dich nicht los“ von Madeleine Reiss

Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag. Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird ...

Schöner StoryAufbau, Spannung garantiert. Aber zu viele brutale und unschöne Sexszenen, die nicht hätten sein müssen.

— BloodyBird
BloodyBird

Für alle die eine Geschichte über Zusammenhalt, Liebe und Familie lesen wollen, eine definitive Leseempfehlung!

— buecherduft
buecherduft

Ein sehr emotionaler Roman rund um ein sensibles Thema. Gelungener Debüt-Roman.

— Sabana
Sabana

Eine schöne Mischung aus Liebe, Drama und Mystik.

— Drei-Lockenkoepfe
Drei-Lockenkoepfe

Leider nicht so meins!

— buecher_bewertungen1
buecher_bewertungen1

Schuldgefühle und Vorwürfe

— Tata87
Tata87

Anfang etwas zäh, dafür aber trotzdem wirklich tolle Geschichte!

— RubysSpace
RubysSpace

Super tolles Buch mit einer gehörigen Portion Spannung!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Nicht unbedingt das, was ich erwartet habe.... leider...

— BooksAndFilmsByPatch
BooksAndFilmsByPatch

Anders als gedacht, dennoch gut.

— BookTownrezis
BookTownrezis

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    Ich lass dich nicht los
    BloodyBird

    BloodyBird

    12. September 2016 um 15:55

    Rezension zu "Ich lass dich nicht los" von Madeleine Reiss Rückentext: „Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird ... Aufbau des Buches : Man lernt unabhängig von einander die beiden Hauptcharaktere kennen. Zum einen Carrie, dessen Sohn Charlie vor drei Jahren während eines unachtsamen Momentes am Strand verschwunden ist. Mittlerweile hat sich Carrie ein neues Leben aufgebaut, lebt getrennt von ihrem Mann. Führt mit ihrer besten Freundin Jen einen Geschenkeladen. Dennoch spürt man ganz klar ihren Drahtseilakt. Zwischen der Vergangenheit mit Charlie, macht sich immer noch Vorwürfe, weil sie damals eingeschlafen ist und sucht auch immer noch nach ihm. Und ihrem doch recht erfüllten Leben mit guten Freunden, skurrilen Nachbarn und ihrer absolut verrückten Mutter Pam, die über Weihnachten zu Besuch kommt, aber nie wieder abreist. Zum anderen eine Familie, die aus Molly, dem kleinen Sohn Max und dem Vater Rupert besteht. Zu Anfang verwirrte mich dieses total voneinander abgeschottete, denn Carrie und Molly schienen sich nicht zu kennen. Molly hat Ihre ganz eigene Geschichte in diesem Buch. Sie hat sich nach gewaltätigen Übergriffen von Rupert getrennt und lebt alleine mit Max in ständiger Angst, dass Rupert sie wieder aufsuchen könnte. Es gibt auch immer wieder Rückblenden auf den Tag des Geschehens, als Charlie am Strand verschwunden ist. Und immer wieder laufen sich plötzlich Molly und Carrie scheinbar zufällig über den Weg. Erst später erinnert sich dann Carrie, dass auch Molly und Max an diesem Tag am Strand waren und Charlie und Max lange miteinander gespielt hatten. Dann tritt ein Medium auf, Simon Forbes. Weil ihre Mutter sie drängt, sucht Carrie diesen auf und tatsächlich kann dieses Medium eine Verbindung zu Charlie aufbauen und genau diese Verbindung, die auch Max zu haben scheint, führt die beiden Frauen zusammen. Die Charaktere: Haben mir sehr gut gefallen, alle waren so, wie ich sie mir auch im wirklichen Leben vorgestellt hätte. Viele verrückte Leute, die so ihre Macken haben. Halt ... Wie in Wirklichkeit. Alles, vor allem Molly, Carrie und Jen sind mir sehr ans Herz gewachsen. Minuspunkt : Es gibt unheimlich viele, ruppige Sexszenen. Ich weiß nicht genau, was Frau Reiss damit mitteilen möchte. Entweder steht sie sehr auf ruppigen, harten Sex beim ersten Treffen oder ist ein großer Richard Laymon - Fan. Im Zusammenhang mit Mollys Geschichte... Ja, da sind diese Szenen wirklich passend, da es eben das "normale Matyrium einer Gewaltehe geht. Aber als sich Carrie mit dem Nachbarn einlässt?? Oder als sie sich doch wieder zu ihrem Exmann hingezogen fühlt? Das hätte ich nicht gebraucht und deswegen auch größten Teils überlesen. Fazit : Flüssiges Buch, knackige Kapitel. Ich hab es eigentlich so gut wie weg geatmet. Kann es nur empfehlen.

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  • Zusammenhalt, Liebe und Familie

    Ich lass dich nicht los
    buecherduft

    buecherduft

    15. May 2016 um 19:46

    Ich muss gestehen, dass der Klappentext mich verführt hat! Das Cover wäre nicht das Typische, das auch in meinem Regal landet aufgrund des Covers, auch wenn dieses schön ist. Zum Klappentext habe ich mir eine emotionale Geschichte ausgemalt. Erwartet habe ich nicht so viel da der Klappentext  den Leser im Unklaren lässt. Zu Beginn kam ich echt schlecht rein. Die Er/Sie-Perspektive, die ich ohnehin nicht so mag, hat es nicht grad unterstützt, aber ich wollte unbedingt wissen was mit Charlie passiert ist und wie Carrie mit dem Verschwinden ihres Sohnes zurecht kommt und natürlich was Molly und ihr Sohn damit zu tun haben.Die Schreibweise ist sehr detailliert und man fühlt sich als wäre man Teil des Buches. Allerdings waren mir die Sexszenen dann doch zu detailliert und unpassend gewählt für das Buch, welches mich emotional flashen sollte.Die Geschichte an sich war eine ziemlich gute Idee. Als Leser wird sofort das Interesse geweckt und man versucht sich in die beteiligten Personen hineinzuversetzen. Die Autorin beschreibt auch ziemlich genau die Gefühle der Protagonisten, was bei der Geschichte auch nötig ist, wenn eine dramatische Hintergrundgeschichte vorhanden ist. Das Einbringen vom Medium etc. hat mir außerordentlich gut gefallen, da ich selber an sowas glaube und auf die Reaktionen der Protagonisten gespannt war. Außerdem wurden Themen angesprochen, die man im Alltag eher vor anderen vermeiden würde.Zu den Protagonisten kann ich sagen, dass sie mir ziemlich ans Herz gewachsen sind. Carrie und Molly haben beide eine ziemliche Entwicklung im Laufe des Buches durch standen. Max ist mir total ans Herz gewachsen, aber ich hätte mir gewünscht mehr aus seiner Sicht lesen zu dürfen, die übrigens in der Ich-Perspektive verfasst wurde. Insgesamt fand ich Ich lass dich nicht los zwar emotional, aber nicht so, dass es mich zum Weinen gebracht hätte. Die Protagonisten waren mir alle sympathisch und mit der Er/Sie-Perspektive fand ich dann doch sehr passend. Vor allem das Einbringen der Sicht von Max in der Ich-Perspektive, wo von ich am liebsten mehr gelesen hätte. Leider haben die Sexszenen das Buch für mich runter gezogen, weil es einfach unpassend war. Eine Erwähnung hätte ausgereicht.Für alle die eine Geschichte über Zusammenhalt, Liebe und Familie lesen wollen, eine definitive Leseempfehlung!

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  • Emotionaler Debüt-Roman, der seines gleichen sucht.

    Ich lass dich nicht los
    Sabana

    Sabana

    28. April 2016 um 08:57

    Klappentext„Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird ... AutorinDas Schreiben wurde Madeleine Reiss gewissermaßen in die Wiege gelegt, denn sie ist die älteste Tochter des 2012 verstorbenen Schriftstellers und Booker-Preis-Gewinners Barry Unsworth. Madeleine Reiss arbeitete viele Jahre als Journalistin, bevor sie mit »Ich lass dich nicht los« ihren ersten Roman vorlegte, der aus über 1000 Einsendungen einen Buchwettbewerb des bekannten englischen TV-Talks »The Alan Titchmarsh Show« gewann. Derzeit arbeitet Madeleine Reiss an ihrem nächsten Roman, sie hat zwei Söhne und lebt mit ihrer Familie in Cambridge. (Quelle: Amazon.de) CharaktereDie beiden Hauptcharaktere sind Carrie und Molly. Beides Frauen in der heutigen Zeit. Sehr realitätsnah beschrieben und beide haben einen großen Schicksalsschlag erlitten. Die Autorin hat es geschafft, dass man das Gefühl hat, die beiden Charaktere gut zu kennen und wer Kinder hat, der empfindet mit den beiden. Die Nebencharakter in diesem Buch sind genauso beschrieben und realitätsnah. Manchmal fast zu gut erzählt, dass man sie schütteln möchte oder mit ihnen lacht, zittert und hofft. SchreibstilDer Schreibstil ist flüssig und man kommt sehr schnell in die Geschichte hinein und ich musste mich teilweise zwingen nicht abzuschweifen und zu denken was wäre wenn. Klar diese Frage kommt immer wieder auf, aber bitte doch erst nach dem Buch. Ihr seht also, die Autorin versteht es den Leser/in mit einzubeziehen. Das einzige Manko war der Sprung zu Molly. Als ich den Klappentext las, dachte ich es dreht sich hauptsächlich um Carrie. In gewisser Weise stimmt das auch, aber es gibt immer wieder extreme Sprünge zu Mollys Leben. Das verwirrte mich am Anfang ein bischen, aber für das große ganze im Buch, war es umungänglich. Meine MeinungIch war mit nicht sicher, ob ich dieses Buch überhaupt lesen wollte, aber irgendwie dachte ich mir, versuch es. Das Thema ist sehr emotional und für jede Mutter eine Überwindung. Aber: Die Autorin hat das einfach super herüber gebracht. Dies ist ja ihr Debüt-Roman und der ist ihr gelungen. Der Anfang war genauso, wie ich es mir gedacht hatte und dann peng. Szenenwechsel. Erst war ich überrascht, dann enttäuscht, weil ich doch wissen wollte wie es mit Carrie, Daimon und Charlie weitergeht. Es verwirrte mich zunächst und ich dachte, was haben die beiden denn miteinander zu tun und mein Kopfkino ging los. Da ich euch ja nicht spoilern will, werde ich hier mal nichts weiter zu schreiben. Nur die Fäden fangen an sich zusammen zu weben wie bei einem tollen Teppich. Jeder Satz ergibt Sinn und innerlich hofft man, dass einen solch ein Schicksal nicht ereilt. Auch wie Carrie damit umgeht und auch Molly und Carrie zusammenfinden ist einfach toll geschrieben. Man fiebert mit beiden mit und hofft und bangt bis zum Ende des Buches. Für mich eins der besten Bücher, die ich gelesen habe, außerhalb der Genre, die ich sonst lese. Wer also so einen Roman gerne liest, kommt ihr voll auf seine Kosten und auch wer, so wie ich erst ein bischen skeptisch ist, ob es etwas für ihn ist, dem sei gesagt. Bestimmt. Allerdings ist es wirklich sehr emotional. Ein absolut gelungener Debütroman der Autorin. Auch hinterher fesselt einen das Buch noch und man überlegt was wäre wenn... auch jetzt beim Schreiben der Rezi läuft mir ein Schauer über den Rücken, wenn ich nur an das Schicksal von Carrie denke. Bei Molly bin ich ein bischen zwiespältig, was die Geschichte angeht, aber sie passt und rundet den Roman ab. FazitWer sich nicht scheut, ein solches Buch in die Hand zu nehmen, der kommt voll und ganz auf seine Kosten. Kurz und knapp gesagt ein gelungener Debüt-Roman und absolut lesenswert. DanksagungMein Dank geht an die Verlagsgruppe Random House GmbH, die mir dieses Buch als Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt hat.

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  • Eine schöne Mischung aus Liebe, Drama und Mystik.

    Ich lass dich nicht los
    Drei-Lockenkoepfe

    Drei-Lockenkoepfe

    24. March 2016 um 09:08

    ACHTUNG REZENSION KÖNNTE SPOILERN!Auf Grund vieler positiven Rezensionen, dem ansprechenden Klappentext und dem tollen Cover habe ich bei dem Buch "ich lass dich nicht los" von Madeleine Reiss zugegriffen. Erwartet habe ich einen spannenden Thriller. Die Suche nach dem verlorenen Sohn. Bekommen habe ich etwas ganz anderes.In wechselnder Perspektive wird die Geschichte von Molly und von Carrie erzählt. Die beiden Frauen leben total unterschiedlich. Es ist dauert sehr lang bis die Handlungsstränge sich kreuzen. Carrie erlebt einen schweren Verlust. Ihr Sohn verschwindet spurlos bei einem Ausflug am Strand. Das Schicksal meint es nicht gut mit ihr. Viele Jahre lebt sie im ungewissen. Herzzerreissend dürfen wir miterleben wie die Suche und jeder Hinweis in den Sand verläuft. Soviel zur Vorgeschichte. Das Buch erzählt von ihrem Leben drei Jahre nach Charlies verschwinden. Ihr Weg kreuzt sich mit dem von Molly. Ohne den Klappentext währe die Verbindung der beiden Frauen lange ein Rätsel. Sie war zufällig am selben Tag an dem Charlie verschwand auch am Meer. Auch Molly und ihr Sohn Max haben schon einiges Mitgemacht. Wann und warum sich die Wege nochmal kreuzen müsst ihr aber selber lesen. Nun gibt es einen dritten Handlungsstrang. Der Erzählt wie die Frauen zusammen finden. In welcher Beziehung Max mit Charlie steht. Und wie alle versuchen Mollys Ehemann zu entkommen. In diesem Handlungsstrang erfahren wir auch einiges aus der Vergangenheit. Die Protagonisten sind interessant und von Beginn an sympathisch. Für mich war die gesamte Geschichte unterhaltsam. Manche Begebenheiten waren etwas zu überspitz, dennoch bereitete mir "Ich lass dich nicht los" angenehme Lesestunden. Ein dominantes Thema sind Mystische Begebenheiten. So trifft sich Carrie mit einem Medium der Kontakt mit ihrem Sohn aufnehmen kann. Dies habe ich in einem Roman so nicht erwartet. Absolut überflüssig fand ich die sehr detaillierten und obszönen Sexszenen. In dieser Gefühlvollen Geschichte fand ich es unpassend. An manchen stellen zog sich die Handlung in die Länge, aber an Weglegen war nicht zu denken. Der Schreibstil der Autorin hat mich absolut überzeugt. Dieser ist schön flüssig und es machte Spass über die Seiten zu fliegen. Sehr einfühlsam und überzeugend konnte sie die Gefühle von Carrie, der Verzweifelten Mutter die ihr Kind verloren hat, darstellen. Eine schöne Mischung aus Liebe, Drama und Mystik. Madeleine Reiss hat hier einen Roman geschrieben, der mein Herz bewegte. Carrie erlebte den Alptraum aller Eltern. Bis zum Schluss habe ich mit ihr auf ein Happy End gehofft. === Die Autorin ===Das Schreiben wurde Madeleine Reiss gewissermaßen in die Wiege gelegt, denn sie ist die älteste Tochter des 2012 verstorbenen Schriftstellers und Booker-Preis-Gewinners Barry Unsworth. Madeleine Reiss arbeitete viele Jahre als Journalistin, bevor sie mit »Ich lass dich nicht los« ihren ersten Roman vorlegte, der aus über 1000 Einsendungen einen Buchwettbewerb des bekannten englischen TV-Talks »The Alan Titchmarsh Show« gewann. Derzeit arbeitet Madeleine Reiss an ihrem nächsten Roman, sie hat zwei Söhne und lebt mit ihrer Familie in Cambridge.

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  • [Rezension] Ich lass dich nicht los - Madeleine Reiss

    Ich lass dich nicht los
    zeilensehnsucht

    zeilensehnsucht

    16. March 2016 um 12:05

    Titel: Ich lass dich nicht losOriginaltitel: Someone to watch over meReihe: /Autor: Madeleine ReissVerlag: GoldmannGenre: Roman, BelletristikSeitenanzahl: 352Erscheinungsdatum: Juli 2015Preis: 9,99 € [Broschiert] Meine Erwartungen:Meine Erwartungen zu diesem Buch hielten sich noch im Rahmen. Es handelt sich hierbei nun mal um ein sehr ernstes und tief trauriges Thema und ich selbst wollte meine Erwartungen nicht zu hoch setzen, da ich nicht wusste ob die Autorin es schafft mit diesem Thema einen herzzerreißenden Roman zu schaffen der dem Leser trotz des Themas eventuell einen Funken Hoffnung zu vermitteln. Das Cover:Das Cover verrät noch nicht wirklich viel über den Inhalt. Dort sieht man die Hände einer Frau, die ein Glas halten. Darin ist der Titel geschrieben. An sich ist es schön schlicht. Die Charaktere:Carrie ist eine sehr sympathische Frau. Ihr leiden ist mehr als gut nachvollziehbar. Sie hat ihren Sohn auf grausamste Art verloren und schafft es selbst nach drei Jahren nicht damit umzugehen. Sie vermisst ihn mit beinahe jedem ihrer Atemzüge und muss trotzdem irgendwie vorwärts sehen. Ohne ihren geliebten Sohn. Ohne zu wissen was aus ihm geschehen ist.Das Herz des Lesers fühlt und fiebert mit. Und das wichtigste: Auch ich habe die ganze Zeit gehofft! Molly tat mir die meiste Zeit leid. Sie hat ihren Sohn noch und doch hat sie sich mit ganz anderen Sachen durchs Leben zu plagen. Ihrem Ehemann. Sie ist eine Frau, die so vernarrt in die Beziehung mit einem Mann gewesen ist, dass sie im Prinzip bereit war sich von diesem schlagen zu lassen.Ihre Gefühle waren die meiste Zeit so gut nachvollziehbar das der Leser selbst teilweise ihre Gefühle hat nachvollziehen kann. Dass sie bei ihm blieb, auch wenn er ihr so schreckliche Sachen antat.Ich habe ihr einfach etwas anderes gewünscht. Dieser Frau die einst stark und selbstbewusst erschien und nun beinahe so wirkt als sei sie ein stücken Elend.. Zitate: „[...] und obwohl sie ihn halb für das hasste, was er getan hatte, konnte sie sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Es half ihr, ihn als krank zu betrachten, und so perfektionierte sie die Kunst des Leisesprechens weiter; die Kunst, einem Schatten so ähnlich zu werden, wie es nur ging, ohne ganz und gar zu verschwinden.“ (S. 127 / Molly)Meine Meinung:Madeleine Reiss hat es geschafft die Tragik der Thematik so zu verpacken, dass der Leser sich nicht hat losreissen können. Ich musste wissen wie es weiter geht, wie nach und nach aufgedeckt wurde was den Frauen geschehen ist. Ich habe immer und immer wieder gehofft dass ihr Schmerz endlich gelindert wird. Dass sie den Fehler nicht an sich selbst suchen, sondern es sehen wie es nun mal ist. Ist Carrie Schuld dass ihr Sohn nicht mehr aufzufinden ist? Weil sie kurz ihre Augen geschlossen hat? An einem Strand mit vielen Menschen? Warum hat niemand bemerkt was geschehen ist? Wie kann es sein das ein kleiner Junge einfach verschwindet, ohne ein einziges Lebenszeichen – oder auch Hinweise auf seinen Tod? Spürt eine Mutter es nicht, wenn ihr eigen Fleisch und Blut stirbt? Wie soll man nach so einem Ereignis noch sein Leben leben? Hat Molly falsch gehandelt? Warum hat sie sich schlagen lassen? Hat sie sich unverantwortlich verhalten? Ihrem Sohn gegenüber und sich selbst? Wie konnte sie so leben? Und weiter hoffen, dass er sich ändert? Woher kommt es wenn eine Person sich auf diese Art und Weise verändert? Oder war ihr Mann schon immer so? Hat er es zuvor bloß geschafft es besser zu verstecken?Und grundlegend: Warum tut ein Mensch so etwas? All diese Fragen stellt sich der Leser immer wieder und doch kommt man zu keiner vernünftigen Lösung.Ich habe mich etwas länger vor diesem Buch gedrückt, denn sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen bedarf viele Nerven und es ist einfach... hart.Das schlimmste daran ist – das ist für manche Alltäglich. Sich schlagen zu lassen und in ständiger Angst zu leben. Oder Tag für Tag zu trauern, nicht zu wissen was mit seinen Angehörigen geschehen ist und nicht zu wissen ob man Hoffen sollte oder doch lieber versuchen mit allem abzuschließen da es doch eigentlich keine Hoffnung mehr gibt.Ich habe das Lesen als etwas anstrengend empfunden da die Schrift doch sehr klein geschrieben war. Dafür hatten die Seiten jedoch auch mehr Inhalt.Das Ende kam mir leider etwas zu abrupt und ich finde es hätte noch etwas weiter ausgeschrieben werden können.Ich vergebe 4/5 Sterne für diesen herzzerreißenden Roman. Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an den Golmann Verlag und die Verlagsgruppe Random House!

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  • DAM DA DA DAAAA

    Ich lass dich nicht los
    buecher_bewertungen1

    buecher_bewertungen1

    Zusammenfassung„Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird ...CoverDas Cover ist mir sehr ins Auge gesprungen, da ich es recht ungewöhnlich finde. Mit gefällt es sehr, es passt auch zum Titel, meiner Meinung nach. Man sieht einen Schmetterling, der in einem Glas gehalten wird und wenn man das Buch gelesen hat, dann kann man viel hineininterpretieren und die Geschichte ohne Mühe erkennen, denn das Cover sagt sehr viel darüber aus! Der Titel passt sehr gut zu den beiden Protagonisten. Wenn ich da an Molly denke, läuft mir ein Schauer über den Rücken! Meine MeinungIch habe das Buch anhand vom Klappentext ausgesucht. er hat mich nämlich sehr angesprochen. Erzählt werden zwei Handlungsstränge, einmal Carrie mit ihrem fünfjährigen Sohn Charlie, der auf einem Ausflug zum Strand spurlos verschwindet und dann Molly, die am selben Tag mit ihrem Sohn Max ebenfalls am Strand war. Die Geschichte fängt drei Jahre nach diesem Ereignis an und zeigt Carries Art der Verarbeitung mit dem Unglück. Sie hat sich von Damian getrennt (der mir richtig sympathisch war) und ist gerade dabei, einen Laden aufzubauen. Auch von Molly wird erzählt; sie scheint ein glückliches Leben zu führen, doch diese Fassade bröckelt nach und nach. Die Handlung ging teilweise schleppend voran und irgendwo bei der Hälfte habe ich angefangen, zuerst die Sätze und schließlich auch noch ganze Seiten zu überfliegen. Auf den letzten ca. 100 Seiten wurde es richtig spannend, allerdings hatte ich da schon überhaupt keine Lust auf das Buch. Was ich dann noch gelesen habe war einfach krank finde ich. Wenn das in einem Thriller vorkommt, okay, dann find ich sowas toll. Hier bei dem Buch hat es mir zwar nicht so sehr gefallen, vor allem, weil zum Schluss einige sehr komische Sachen vorkamen, aber als ich so alleine im dunklen Zimmer saß, hatte ich wirklich eine Gänsehaut. Ich weiß nicht, wie ich dieses Buch bewerten soll: zwei Sterne oder drei. Ich weiß es einfach nicht. Ich gebe dann wohl 2,5 Sterne... 

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    • 2
    unsereLesewelt

    unsereLesewelt

    14. March 2016 um 19:27
  • Schuldgefühle und Vorwürfe in einem

    Ich lass dich nicht los
    Tata87

    Tata87

    04. March 2016 um 21:37

    Dieses Buch war das erste Buch das ich von dieser Autorin gelesen habe. Ich bin durch den Klappentext darauf aufmerksam geworden. Ich kann der Mutter Carrie so gut nachempfinden als sie feststellt das ihr kleiner Sohn weg ist. Für mich wäre das die HÖLLE! Sie macht sich Vorwürfe, weil sie geschlafen hat am Strand und auch das kann ich irgendwie verstehen, denn hätte sie das nicht getan, wäre Charlie vermutlich noch da. Dann zerbricht auch noch ihre Ehe, weil beide Eltern die Trauer um ihren Sohn anders verarbeiten oder "wegstecken". Sie trennen sich, gehen getrennte Wege und beide starten auf ihre jeweilige Art neu.  Carrie eröffnet mit ihrer Freundin ein Geschäft in dem es alles gibt, von kleinen Dekoiddeen wie Kerzen bis hin zu Kleidung für Kinder und Erwachsene. Carrie spürt als Mutter aber immer irgendwie auf eine gewisse Art ihren Sohn um sich und als eines Tages eine Frau mit einem Kind im Alter ihres Sohnes betritt verändert sich die Welt die für sie gerade wieder stabiler geworden ist. Sie hat eine gewisse Anziehung zu und auf einen Mann, hat einen Job und lebt ihr Leben soweit es geht in Frieden. Es besteht eine Verbindung zwischen ihr, ihrem Sohn und der Frau mit dem Kind in ihrem Laden und von nun an werden sie sich vermutlich öfters über den Weg laufen!  Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Man konnte sich schnell in das Buch hinein finden und fühlte sich abgeholt.  Auch hierfür gibt es von mir eine Leseempfehlung. ;-) 

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  • Rezension zu "ich lass dich nicht los" von Madeleine Reiss ♥

    Ich lass dich nicht los
    RubysSpace

    RubysSpace

    18. February 2016 um 15:40

    Seit meinen Bloggeranfängen träume ich davon, ein Buch meiner Wahl zu rezensieren. Dank des www.Randomhouse.de und der lieben Bearbeiter, hatte ich nun die Möglichkeit das Buch "Ich lass dich nicht los" von Madeleine Reiss (erschienen im Jahr 2015 im Goldmann Verlag) als mein erstes Rezensionsexemplar zu lesen. :) Klappentext... „Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird ... Eigene Ansicht... Der Anfang des Buches "Ich lass dich nicht los" muss ich sagen, hat mich eigentlich kaum gefesselt. Auch die Abwechslung der beiden Geschichten, die für mich eigentlich schon 2 unterschiedliche Bücher waren, und bei denen ich mir die ganze Zeit nur dachte, was die beiden gemeinsam haben sollen, haben mich sehr aus dem Konzept gebracht. Jedoch mit jedem weiteren Kapitel wurde meine Neugier geweckt und am Ende wurde ich mit einer spannenden Zusammenführung belohnt! Mich hat zuerst natürlich das Cover sehr angesprochen, der Klappentext fesselte mich eigentlich sofort. Leider war der Anfang etwas zäh, und die "Verbindung", die im Klappentext erwähnt wurde, war lange nicht ersichtlich. Was aber wiederum auch nicht schlecht gestaltet war, denn so wurde ich persönlich dazu gebracht, an der Geschichte dran zu bleiben. Trotz all den negativen Aspekten muss ich aber zugeben, dass das Buch auf jeden Fall lesenswert ist, und das es in keinem Bücherregal fehlen sollte. Kaufempfehlung für alle, denen die kitschigen Romane zu langweilig und die blutrünstigen Psychothriller zu extrem sind! ♥ Vielen Dank, Randomhouse, dass ich das Privileg hatte, dieses Buch zu rezensieren. Ich freue mich natürlich auch auf weitere! ♥♥ - eure Ruby

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  • Ich lass dich nicht los

    Ich lass dich nicht los
    DarkOwl

    DarkOwl

    21. January 2016 um 18:06

    Zuerst einmal danke ich dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar ! Cover Ich finde das Cover sehr ansprechend. Mir gefiel es von der ersten Sekunde. Klappentext „Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird … Zusammenfassung Dieses Buch erzählt aus zwei Perspektiven. Einmal aus Carries und einmal aus Mollys Sicht. Ich für meinen Teil fand es am Anfang wirklich verwirrend, jedes Kapitel was ganz anderes zu lesen und stieg da erst nach und nach durch, was für mich leider die Spannung nahm. Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut, aber dieses Buch beginnt sehr langatmig und irgendwie fehlt das gewisse Etwas.  Dennoch habe ich weiter gelesen und wurde nicht enttäuscht. Stück für Stück baut die Story mehr auf und die Langeweile war vorbei. Ab der Mitte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil ich wissen wollte was nun passiert war. Es ist eine sehr traurige Geschichte und das Ende war noch mal richtig spektakulär. Ein richtig schöner und guter Abschluss. Fazit Die Geschichten haben Potenzial, es wäre wohl schöner, jede einzelne in ihr eigenes Buch zu packen. Die Geschichte verliert unheimlich an Tiefe, weil immer wieder gesprungen wird. Man baut nicht ganz so viel Bindung zu den Charakteren auf. Alles in allem, kann man die Geschichte gut lesen und mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr, warum ich das Buch auch weiter gelesen hab. Der Schreibstil ist schön flüssig und sie hat eine lebhafte Sprache.

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  • Hohe Erwartungen, doch leider enttäuscht

    Ich lass dich nicht los
    lovely_bookworm

    lovely_bookworm

    02. January 2016 um 14:33

    Inhalt: "Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag..." Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen - und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird. Meine Meinung: Der Klappentext hat mich echt neugierig gemacht, weshalb ich das Rezensionsexemplar beantragt habe. Als es dann bei mir ankam, konnte ich es kaum erwarten es zu lesen. Doch schon nach den ersten 50 Seiten wollte ich das Buch am liebsten beiseite legen. Es hat mich nicht gefesselt. Die Emotionen kamen aufgrund der dritten Person nicht wirklich bei mir an. Außerdem war ich anfangs ziemlich verwirrt dadurch, dass abwechselnd in den Kapiteln mal aus Mollys Sicht und mal aus Carries geschrieben wurde. Ich bin da anfangs nicht wirklich durchgestiegen. Dennoch habe ich weitergelesen und etwa ab der Mitte ging der Handlungsstrang endlich etwas bergauf. Ab da war es ein entspanntes Lesen und es war nicht mehr so schleppend, gar langweilig. Das Ende hat mich dann noch mal richtig begeistert, was meine Spekulationen zunichte gemacht hat. Alles in allem ist dieses Buch ganz gut gelungen, auch wenn es anfangs echt schwierig war rein zu kommen. Die Idee der Geschichte ist gut bedacht, wenn man bedenkt, dass es hauptsächlich darum geht Carries Sohn zu finden, wobei diese auf Molly trifft, dessen Schicksale (durch Mollys Sohn Max) miteinander verknüpft sind... Allerdings hat mich diese Buch nicht so richtig gefesselt

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  • Ich lass dich nicht los – ein unerwartet fesselnder „Thriller“

    Ich lass dich nicht los
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. December 2015 um 20:41

    Dieses Buch ist so anders gewesen als ich es erwartet habe! „Das Schreiben wurde Madeleine Reiss gewissermaßen in die Wiege gelegt, denn sie ist die älteste Tochter des 2012 verstorbenen Schriftstellers und Booker-Preis-Gewinners Barry Unsworth. Madeleine Reiss arbeitete viele Jahre als Journalistin, bevor sie mit „Ich lass dich nicht los“ ihren ersten Roman vorlegte, der aus über 1000 Einsendungen einen Buchwettbewerb des bekannten englischen TV-Talks „The Alan Titchmarsh Show“ gewann. Derzeit arbeitet Madeleine Reiss an ihrem nächsten Roman, sie hat zwei Söhne und lebt mit ihrer Familie in Cambridge.“ Leider erfährt man im Netz, außer auf der Facebookseite von Madeleine, nicht viel mehr von ihr und über Barry Unsworth gibt es auch nur einen kleinen Wikipedia Artikel. Worum geht es in dem Debütroman von Madeleine Reiss? "Ich lass dich nicht los„Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird …" Wenn ich noch weitere Einzelheiten der Geschichte erzählen und sie nochmal aus meiner Sicht und mit eigenen Worten darstellen würde, würde ich den gesamten Spannungsbogen zerstören und viel zu viel verraten. Als erstes hat mich das Cover magisch angezogen. Von dem Buch hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Hätte ich das Cover nicht schön und interessant gefunden, hätte ich mich wahrscheinlich nicht weiter darum geschert. Erst nach dem Lesen wird mir bewusst, welche Doppeldeutigkeit dieser Titel eigentlich hat – denn nicht nur auf Carrie, die den Verlust ihres Sohnes bewältigen muss, sondern auch auf Molly, dessen Geheimnis erst später zu Tage befördert wird, trifft dieser Titel zu. Während ich das schreibe, bekomme ich schon wieder Gänsehaut. Das ist der zweite Punkt. Niemals hätte ich mit dem Buch eine Art „Thriller“ verbunden. Dafür sah es und hörte es sich viel zu harmlos an, doch das ist nicht. Ein wahres Martryium wird entlarvt, leichte Kost ist dieser Roman nicht. Jeder der sich im Dunkeln fürchtet, sollte von diesem Buch die Finger lassen. Obwohl die Handlung teilweise schleppend voranging und man sich manchmal wünschte, dass bestimmte Figuren, dass wüssten, was man selber wusste ( ein abwechselnder allwissender Erzähler macht es möglich, hey! ), konnte ich von diesem Roman nicht loslassen und wollte unbedingt wissen, was als nächstes geschieht. Einige Motive der Geschichte, wie das Medium Simon, der die Stimmen der Toten hören kann und eine wichtige Stütze für Carrie darstellt, sind für mich ein wenig überspitzt und nicht glaubhaft, was aber wohl eher daran liegt, dass ich an so einen Hokus Pokus nicht glaube. An sich ist die Geschichte jedoch schlüssig, logisch und gut konzipiert und fesselt einen von der ersten Seite an. Innerhalb einiger Tage war ich mit dem Buch durch. Danach musste ich erstmal nachdenken, so sehr hatte mich das Buch berührt. „Ich lass dich nicht los“ von Madeleine Reiss ist ein wirklich gutes und einzigartiges Buch und ich kann nur empfehlen es mal in die Hand zu nehmen. Auch wenn es nicht von Anfang an nicht ganz überzeugt, sollte man es nicht weglegen. Das macht die Frau Reiss ganz schnell wieder wett 😉 „Wie es schien, gab es keine Möglichkeit für sie beide, einander zu helfen. Wie es schien, verstärkten sie nur gegenseitig ihre Qual.“ (Seite 53) „Sie empfand etwas, das Zärtlichkeit hätte sein können, wäre sie in der Lage gewesen, wirklich etwas zu empfinden.“ (Seite 100) “ >> Wollen wir´s versuchen? << fragte er und hielt einen Augenblick inne, um Carrie in ihrem roten Kleid, das Gesicht von der Laterne beschienen, anzusehen. >> Was versuchen? << >> Uns zu lieben <<, sagte er. Sie wusste, es war gut möglich, dass sie ihn lieben konnte. Vielleicht tat sie es schon. Ihn zu lieben war nicht das Problem, sondern der Gedanke, ihr schwer mitgenommenes Herz weiteren Schlägen auszusetzen. Noch mehr Verlust, noch mehr Schmerz zu riskieren. Die Chancen standen nicht gut, andererseits waren es nun mal die einzigen, die sich boten.“ (Seite 346)

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  • ✎ Madeleine Reiss - Ich lass dich nicht los

    Ich lass dich nicht los
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    09. December 2015 um 09:28

    Mich hat dieses Buch leider enttäuscht. Nachdem ich einige positive Rezensionen angelesen hatte und mich der Klappentext auch ansprach, dachte ich eigentlich, dass es eine Geschichte ist, die ich mögen würde. Leider lag ich damit vollkommen falsch. Als erstes denke ich, dass man aus diesen 2 Handlungssträngen fast 2 Geschichten hätte machen können - Carries und Mollys -, denn die beiden Frauen erleben so viel Unterschiedliches, dass das eine das andere oft in den Hintergrund gedrängt hat. Natürlich laufen sie zum Ende hin zusammen, aber doch eher mühevoll. Für mich wären die 2 Geschichten vielleicht gut gewesen, wenn es zwei verschiedene Bücher gewesen wären, da man viel besser in die Tiefe hätte gehen können. Meiner Meinung nach wurde hier zu viel auf zu engem Raum gewollt. Alles blieb eher oberflächlich. Bei mir kamen gar nicht richtig die Gefühle der einzelnen Personen an, obwohl es davon wirklich eine ganze Menge im Buch gibt. Dann hat die Handlung irgendwann natürlich auch eine Wendung genommen, die mir auch nicht zugesagt hat. Ich kann damit immer bis zu einem bestimmten Punkt leben, aber irgendwann wird es mir einfach zu konstruiert, zu gewollt. Für mich sind die Handlungen an keiner Stelle überraschend. Ich wartete vergebens oft auf einen Höhepunkt, eine spannende Wendung, aber die Geschichte floss einfach so dahin. Und dann bleiben mir am Schluss einfach auch noch zu viele Fragen ungeklärt. (in Mollys Geschichte) Aber vielleicht gibt es dazu ja noch ein anderes Buch?! Was ich jedoch als sehr großen Pluspunkt hier sehe und was mich daher an dem Buch gehalten hat, ist der Schreibstil der Autorin. Der hat mir wirklich sehr gut gefallen, da sie so wunderbar bildhaft schreiben kann und es gab auch Spannungsmomente, die sie gut ausgearbeitet hat. Ich hoffe einfach, dass sie bei ihrem nächsten Roman mehr auf die Ausarbeitung der Gefühle eingeht und vielleicht ein bisschen zentraler schreibt, denn eine Chance hat sie - in meinen Augen - definitiv verdient, aber mir persönlich gefiel die vorliegende Geschichte nicht..

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  • Alles in allem einfach nicht meins.

    Ich lass dich nicht los
    BooksAndFilmsByPatch

    BooksAndFilmsByPatch

    17. November 2015 um 20:48

    ►♥◄ INHALT ►♥◄ „Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird ... ►♥◄ MEINE MEINUNG ►♥◄ Dieses Buch habe ich vom Goldmann-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen; dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. ♥ Wie ich das Buch letztlich fand, das erfahrt ihr jetzt. Vorweg möchte ich gleich einmal sagen, dass ich solche Bücher in den meisten Fällen wirklich unglaublich gern lese und ich hatte hier etwas in die Lucinda Riley - Richtung oder gar im Kate Morton Stil erwartet. Wurde ich überzeugt? Der Einstieg fiel mir schon einmal sehr leicht. Alles beginnt sehr ruhig und gemächlich; man lernt die Figuren langsam kennen und bekommt einen Einblick in die Vergangenheit unserer Hauptfigur Carrie. So durfte man das schlimme Erlebnis in aller Deutlichkeit mitbekommen und konnte die Gefühle der Protagonisten so viel intensiver und realer spüren. Ich persönlich begann sogar, den verlorenen Sohn Charlie selbst zu vermissen und konnte mir gut vor Augen führen, was Carrie mitmachen musste. Carrie selbst war eine sehr charakterstarke Persönlichkeit, die ihre Rolle als Hauptfigur perfekt verkörperte. Ihre Gefühle waren authentisch und der gesamte Charakter war unheimlich lebensecht und realistisch dargestellt. Ich konnte sie, trotz des Altersunterschied zu mir, sehr schnell ins Herz schließen und empfand ihre Handlungen und Gedankengänge stets nachvollziehbar und einleuchtend. Ich durchlebte die Geschichte wahnsinnig gern mit ihr zusammen und war teilweise auch wirklich überrascht von ihrem Mut und ihrem Kampfgeist; in erster Linie aber von ihrer inneren Stärke, die mich einfach umhaute und begeisterte. Die zweite Hauptfigur, Molly, gefiel mir dagegen nicht ganz so gut, wie ich es mir gewünscht habe. Ich schiebe diese Antipathie allerdings der Tatsache zu, dass ich, Gott sei Dank, noch nie einer solchen Situation war und deshalb oft der Meinung war, man hätte da anders handeln können. Ich empfand sie einfach als schwach und weinerlich, obwohl auch sie in gewisser Weise nie wirklich aufgab, sondern für ihren kleinen Max stark blieb. Meiner Meinung nach hätte man da einfach vielleicht ein bisschen.. energischer handeln können? Aber wie gesagt, ich sehe das nicht zwingend als Kritikpunkt an, da ich mich nie in dieser Lage befand und es, gott bewahre, hoffentlich auch so bleibt. Der Stil war wie erwartet, sehr gut. Das Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen, ohne großes Anecken und Andocken. Die Sprache war der Thematik sehr gut angepasst und ich konnte mir alles klar und deutlich vorstellen. Auch die Aufmachung fand ich ansprechend, denn die Sicht wechselt unregelmäßig zwischen Carrie und Molly, was dem Ganzen eine gewisse, unterschwellige Spannung verlieh. Die Grundidee empfand ich irgendwie als seltsam. Diese beiden Frauen haben irgendwie nichts gemeinsam, außer dass beide einen 5-jährigen Sohn haben. Ich verstand daher nicht 100%ig, worauf die Autorin hinaus wollte und obwohl ich das Finale (die letzten 40 Seiten) 2x gelesen habe, bin ich nach dem Beenden der Geschichte kein bisschen klüger. Ich verstand nicht, was denn nun die ominöse Verbindung war & ich frage mich, worauf die Autorin bei diesem Buch wohl hinaus wollte. Die Umsetzung war solala. Wenn man mit der einen Protagonstin nicht richtig warm wird, hat man ohnehin Schwierigkeiten, eine plausible Meinung abzugeben, was die allgemeine Umsetzung betrifft. Ich empfand, wie gesagt, den Einstieg sehr stark. Doch relativ früh verlor sich mein Interesse und die Spannung im Nichts. Der gesamte Mittelteil war ein seichtes vor sich hin plätschern, in dem man eigentlich nichts wirklich Neues erfuhr sondern lediglich von Carrie's Trauer berieselt wurde. Am Ende ging es dann nochmal richtig rund und ich empfand dann auch tatsächlich richtige Spannung. Allerdings wurde ich aus dem Ende nicht schlau, was ich oben ja bereits erwähnte. Das große Finale bescherte mir nicht die Auflösung, die ich erwartet habe; meiner Meinung nach gab es noch nicht einmal eine Auflösung, was mich einfach restlos enttäuschte. Ansonsten hatte ich dennoch irgendwo Spaß am Lesen, was ich nicht zuletzt Carrie und ihrer besten Freundin Jen, sowie dem guten Schreibstil zu verdanken habe. ►♥◄ FAZIT ►♥◄ Dieses Buch erfüllte meine Erwartungen leider nicht. Der Klappentext sowie der Einstieg waren vielversprechend, doch die Geschichte ließ schnell nach und ich empfand beinahe Langeweile. Erst gegen Ende hin, war ich wieder gefangen und nachdem das große Finale verklungen war, blieb ich ratlos zurück. Alles in allem war es kein totaler Flop, aber lange auch kein Highlight, wie ich erhofft hatte. Wer sich einen simplen Roman wünscht, der eher auf Gefühle, statt auf richtige Spannung setzt, der wird "Ich lass dich nicht los" sicherlich mögen. Mir persönlich war es zu langsam und die Gefühle kamen bei mir einfach nicht so an, wie erhofft. ►♥◄ 3 VON 5 STERNEN ►♥◄ Ich habe mich für die goldene Mitte entschieden, denn es gab sowohl positive Aspekte als auch negative Punkte, die mir auffielen. Ich hatte dennoch Spaß am Lesen und kann dieses Buch vor allem Lesern empfehlen, die lieber seichte Kost verschlingen und dabei auf Gefühl statt Spannung setzen.

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  • Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.

    Ich lass dich nicht los
    gsimak

    gsimak

    Zum Inhalt Carrie verspürt unbändige Lust, mit der Familie einen Tag am Meer zu verbringen. Obwohl ihr Mann Damian lieber daheim geblieben wäre, um Zeitungen zu lesen, beginnt der Tag vielversprechend. Das Wetter strahlt und lädt förmlich zu einem Badetag am Meer ein. Carrie bereitet ein paar Leckerbissen zu und der fünfjährige Charlie könnte nicht glücklicher sein. In Nordfolks angekommen fühlen sich alle drei sofort wohl.Das Meer, die strahlende Sonne und der warme Sandstrand lassen Carrie in einen leichten Schlaf fallen ... nur wenige Minuten. Sie macht die Augen auf und Charlie ist spurlos verschwunden. Bevor sie in einen Schlummer fiel, hat er mit einem anderen kleinen Jungen gespielt ..... Meine Meinung Ich konnte die Verzweiflung von Carrie spüren, als ihr kleiner Junge wie vom Erdboden verschluckt war. Diese paar Minuten Schlaf zerrten an ihren Nerven. Hätte sie nicht geschlafen, wäre ihr heißgeliebter Charlie noch da. Ich konnte auch sehr gut verstehen, dass Carrie den Strand nicht mehr verlassen wollte; selbst als alles Suchen keinen Erfolg brachte. Sie hatte das Gefühl, mit dem Strand auch ihren Sohn zu verlassen und aufzugeben.Carrie und Damian fanden keinen Weg, die Trauer um ihren Sohn gemeinsam zu bewältigen. Ihre Ehe scheiterte und beide begannen ein neues Leben. Das fand ich total schade. Gerade nach so einer Tragödie hätten sie sich gegenseitig Halt geben müssen.Carrie konnte einfach nicht richtig Abschied nehmen und hoffte immer noch, dass sie Charlie eines Tages finden würde Mit ihrer besten Freundin Jen eröffnete sie einen Laden, der das Herz der Kunden erfreuen soll. Von Teelichtern bis zu Second Hand Klamotten bieten sie alles an und haben viel Erfolg.Mir war die flippige Jen in ihren "sackartigen" Klamotten sympathisch. Ihre buschigen Haare durften auch ein Eigenleben führen. Wegen ihrer Einstellung zur Liebe musste ich oft schmunzeln. Carrie hatte ihr Leben in den Griff bekommen und sogar wieder Interesse an eine bestimmten Mann. Trotzdem, überall spürte sie die Präsenz ihres Sohnes, konnte ihre Hoffnung in jemals wieder in den Armen zu halten, einfach nicht aufgeben. Eines Tages betrat eine Frau mit einem kleinen Jungen ihren Laden. Es war der kleine Max, mit dem Charlie vor drei Jahren am Strand gespielt hatte und seine Mutter Molly. Was der Junge Carrie erzählte, verschlug ihr den Atem. Eine Verbindung zu ihrem Charlie besteht. Die Wege der beiden Frauen sollten sich nun öfter kreuzen. Fazit Diese Geschichte ist allein deswegen schon so spannend, weil man bis zum Ende nicht weiß, was genau passiert ist. Die Autorin hat einen magischen Schreibstil und ich habe jede freie Minute genützt, um weiter zu lesen. Die Protagonisten kommen größten Teils authentisch rüber. Einzig der Ehemann von Molly blieb mir ein Rätsel. Ich hätte gerne erfahren, ob er unter einer geistigen Krankheit litt, von der seine Mutter eventuell etwas wusste. Was Molly mit ihm erleben musste, war mehr als man verkraften kann. Zwei Frauen wie sie verschiedener nicht sein könnten, erleben ein grausames Abenteuer miteinander. Die Trauer um den verlorenen Sohn wurde von der Autorin sensibel behandelt. Ich konnte auch Bekanntschaft mit einem anderen Medium machen. Ob ich mit dem Ende zufrieden war? Ehrlich, ich weiß es nicht! Gefühl, Trauer, Spannung und Humor sind in dieser Geschichte passend abgestimmt. Dieses Buch sollte in keinem Bücherregal fehlen. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte.  Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt jedem Bücherfreund; besonders Müttern. Beim Lesen bitte Taschentücher bereit halten!!! Ich gratuliere der Autorin zu ihrem Debüt. Danke Madeleine Reiss. 5,5 Sterne

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    • 2
    heidi_59

    heidi_59

    07. November 2015 um 16:12
  • Unterhaltung für zwischendurch

    Ich lass dich nicht los
    BookTownrezis

    BookTownrezis

    03. November 2015 um 15:39

    Heute geht es um ein Buch, welches meinerseits wegen des wunderschönen Covers bestellt wurde. Ich spreche von Ich lass dich nicht los von Madeleine Reiss. In Ich lass dich nicht los geht es um zwei unterschiedliche Handlungsstränge, die etwa in der Mitte des Buches zusammenlaufen. Einmal geht es um Carrie die einen schlimmen Verlust erleiden musste, denn sie ist mit ihrer Familie an den Strand gefahren und dort ist in einem Moment in dem die beiden nicht aufmerksam waren, deren Sohn verschwunden. Ihr ganzes Leben ist von nun an der Suche nach der Warheit und leztendlich der Frage ob ihr Sohn noch lebt gewidmet. Die Handlung des Buches spielt aber drei Jahre nachdem ihr Sohn verschwunden ist. Carrie versucht ein neues Leben zu starten und ihren Sohn ruhen zu lassen. Der zweite Handlungsstrang handelt von Molly, die mit ihrem Sohn genau an dem Tag an dem Carries Sohn verschwunden ist, auch am Strand war. Was genau dort passiert ist und was dahinter steckt erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest. / Ich muss ja sagen, dass ich mir bei dem Buch von Anfang an etwas anderes erwartet hatte. Ich dachte vom Cover her, die Geschichte würde irgendwie in eine Fantasy Richtung gehen, doch irgendwie war es garnicht der Fall. Das ist ja mein Fehler und dafür kann weder Buch noch Verlag was. Zu dem Buch an sich möchte ich eigentlich garnicht mehr so viel sagen, weil ich glaube alles was ich in irgendeine Richtung sagen würde, würde spoilern… Ich gehe jetzt einfach noch auf ein paar Punkte ein und dann kommt die abschließende Wertung. Die Story an sich fand ich eigentlich sehr gut angedacht, leider fand ich ein paar Handlungsstrenge jedoch ein bisschen zu überspitzt, im Endeffekt fällt das aber beinahe nicht auf. Die Charaktere fand ich gut beschrieben, jedoch an einigen Stellen etwas anstrengend. Ich mochte das Buch trotzdem sehr gerne und würde es auch noch einmal lesen. Man braucht zwar etwas Zeit um alle Puzzlestücke zusammenzufügen, wenn man dann alles kapiert hat macht die Geschichte aber wirklich Spaß. Alles in allem gebe ich dem Buch 3.5 Sterne, ein durchaus gutes Buch, jedoch mit ein paar leichten Schwächen

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