Madeleine Reiss Mit meinem ganzen Leben

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Inhaltsangabe zu „Mit meinem ganzen Leben“ von Madeleine Reiss

Rora kehrt gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter in das idyllische Hastings zurück, um ihren Vater zu pflegen. Dort sieht sie Carl wieder, den ersten Mann, der ihr jemals etwas bedeutet hat. Ein schicksalhafter Tag vor vielen Jahren hat das junge Paar damals auseinandergerissen. Seitdem ist das einzige, was die beiden noch verbindet, ein grausames Geheimnis. An der Klippe in Hastings, an der Roras Leben eine dramatische Wende nahm, zeigt sich nun, ob es für sie beide noch einen Weg geben kann.

Voller Melancholie und verlorener Liebe

— MelE
MelE

Nicht mein Ende, aber ansonsten wundervoll!

— Gwennilein
Gwennilein

Schöner Schreibstil, aber ausbaufähige Umsetzung der Story.

— Sanny
Sanny

Ein Buch mit Tiefgang & es wird versucht nicht einfache Themen aufzugreifen, doch wurde hier etwas über die Stränge geschlagen

— AgnesM
AgnesM

Flüssig geschrieben, für mich hätte das Buch allerdings weniger Drama und dafür eine liebevollere Ausgestaltung vertragen können...

— Tamy11
Tamy11

Stellenweise etwas "überdramatisch" aber trotzdem sehr schön zu lesen :-)

— worttaenzerin
worttaenzerin

Eine sehr gefühlvolle Geschichte mit guter Grundidee

— Fjordi93
Fjordi93

Eine Geschichte zum Träumen, Weinen und Verlieben. <3

— notthatkindofagirl
notthatkindofagirl

Keine schlechte Idee und Umsetzung, aber über weite Strecken sehr bedrückend!

— Rebecca1493
Rebecca1493

Berührend, packend und eine wunderbare poetische Sprache hauptsächlich in den Rückblenden zur Vergangenheit

— Ladybella911
Ladybella911

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  • Voller Melancholie und verlorener Liebe

    Mit meinem ganzen Leben
    MelE

    MelE

    28. April 2017 um 06:15

    "Mit meinem ganzen Leben" ist ein sehr stimmungsvoller Roman, der emotional wirklich glänzen konnte. Er spricht nicht nur von verlorener Liebe, sondern beinhaltet Abschied nehmen, Trauer und die Verarbeitung von dramatischen Ereignissen, die das Leben von Rora (Aurora) und Carl mitbestimmt haben. Vieles blieb unausgesprochen bis zu ihrem erneuten Wiedersehen und wird erst im weiteren Verlauf der Story Einblicke verschaffen. "Der schicksalhafte Tag", der im Klappentext erwähnt wird, war mitbestimmend für das Auseinanderleben der beiden Protagonisten und je mehr Seiten ich las, bekam das Verhalten einen Sinn. Manchmal verhalten wir Menschen uns aus Selbstschutz seltsam und verletzen uns dabei gegenseitig. Als nun endlich alles zusammengefügt wird, was mir richtig und wichtig erschien, nahm die Story wieder eine Wende, die ich so nicht erwartet hätte. Mich hat gerade das Ende nicht überzeugt, denn ich hatte auf ein Happy End gehofft, welches dem Roman die Schönheit geboten hätte, die ich mitunter vermisst habe. Der Roman ist im Grundton eher melancholisch, was nicht schlecht ist, aber in der Kulisse in der die Story ihr zuhause hat, ein klein wenig mehr Freude und Farbe die Stimmung erhellt hätte. Im Gesamtergebnis fühlte ich mich trotzdem wohl, obwohl ich mir eine Liebesgeschichte erhofft hatte. So ist "Mit meinem ganzen Leben" eher ein Drama geworden, was trotzdem gut zu lesen war. Ein angenehmer Schreibstil, interessante Protagonisten, deren Verhalten nicht immer zu verstehen war und ein schreckliches Geheimnis boten ein unerwartet anderes Lesevergnügen. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an einen Roman, der eben nicht Friede - Freude - Eierkuchen erzählte, sondern voller Melancholie und verlorener Liebe seine eigene Geschichte erzählen konnte.

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  • Tragisches Ende

    Mit meinem ganzen Leben
    Kathaaxd

    Kathaaxd

    25. April 2017 um 19:27

    Mir ist gleich das wunderschöne Cover aufgefallen, weswegen ich es unbedingt lesen musste, da es mich so neugierig gemacht hat. Selbst der Titel hat mich schon total neugierig gemacht und ich habe mich schon so auf die Story gefreut.  Der Klappentext hat schon einiges Versprochen, doch leider wurde ich in der Hinsicht enttäuscht. Man hofft auf ein spannendes Buch, doch man kann das große Geheimnis das Rora und Carl miteinander verbindet, schon vorweg erahnen. Je weiter ich das Buch gelesen habe, desto mehr konnte ich ahnen, was Rora und Carl damals auseinander brachte. Man liest auch viel mehr von Schiksalsschlägen, was ich einwenig übertrieben fand, mir hätte da einbisschen mehr von einer ruhigen Story gefehlt. Rora und Carl wirkten nach ihrer schweren Vergangenheit, schwer zugänglich, was ich natürlich nachvollziehen kann. Die Autorin hat es sich da nicht nehmen lassen, zu begründen warum sie so schwer zugänglich sind und hat in die Story viele Weisheiten mit eingebracht.  Dennoch fand ich die Geschichte gut, auch wen es ein tragisches Ende nahm. Ich war sogar froh, das ich die Story durch gehalten habe, den manchmal muss auch mal ein nicht Happy End sein. Es ist also nichts für Leser die einen leichten Happy End möchten.  Die Charaktere in diesem Buch passten so teils teils zu der Story. Ich finde es einerseits bei Rora und Carl einwenig sehr dramatisch, aber auch andersseits finde ich es passend. Sie hatten etwas tiefgründiges, was mir gefallen hat.  Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, auch wen ab und an mal schwer, zu lesen. Die Autorin hat hier auch soviele Lebensweisheiten mit eingebaut, wo es manchmal zu einen selbst passt.  Wie ich schon geschrieben habe, fand ich das Cover wunderschön. Ich finde die Farbe schlicht gehalten, aber dennoch sticht es ins Auge.

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  • Herr(z)lich!

    Mit meinem ganzen Leben
    Gwennilein

    Gwennilein

    20. February 2017 um 12:51

    Ein Buch, was mir wirklich gefallen hat. Zum einen besonders deshalb, weil ich selbst eine solche starke und unbezwingbare Liebe erfahren durfte (die auch voller Hürden war) und dadurch komplett mit meinen Gefühlen in der Geschichte verwoben war. Zum anderen aber auch, weil das Buch immer ein bisschen geheimnisvoll blieb und man sich fragte, was hinter den Geschichten noch für eine Wahrheit schwebte. Die letzte offene Frage wurde auch erst zum Schluss geklärt, wodurch das Buch nicht an Spannung verlor (auch wenn es teilweise vorhersehbar war). Mit dem Ende bin ich zwar nicht so einverstanden, aber ich dachte mir bereits, dass es anders ausgehen würde, als ich es mir wünschte. Ein gutes Zeichen für das Buch waren auf jeden Fall die Tränen, zu denen es mich gebracht hat. Wirklich schön!

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  • Leserunde zu "Mit meinem ganzen Leben" von Madeleine Reiss

    Mit meinem ganzen Leben
    HarperCollinsGermany

    HarperCollinsGermany

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans "Mit meinem ganzen Leben" von Madeleine Reissein. Bitte bewerbt euch bis zum 27.11.2016 für eines von 25 Leseexemplaren (E-Book) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans. Über den Inhalt: Rora kehrt gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter in das idyllische Hastings zurück, um ihren Vater zu pflegen. Dort sieht sie Carl wieder, den ersten Mann, der ihr jemals etwas bedeutet hat. Ein schicksalhafter Tag vor vielen Jahren hat das junge Paar damals auseinandergerissen. Seitdem ist das einzige, was die beiden noch verbindet, ein grausames Geheimnis. An der Klippe in Hastings, an der Roras Leben eine dramatische Wende nahm, zeigt sich nun, ob es für sie beide noch einen Weg geben kann. Du möchtest "Mit meinem ganzen Leben" von Madeleine Reiss lesen? Dann bewirb dich jetzt um eines der 20 Leseexemplare und teile uns bitte mit, welches Format du im Gewinnfall benötigen würdest (epub oder mobi). Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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    • 210
  • Eine harte Kindheit

    Mit meinem ganzen Leben
    AnneMayaJannika

    AnneMayaJannika

    07. February 2017 um 16:09

    Cover/Bilder:  Ein Bettelarmband mit Herzschloss und passendem Schlüssel. Dazu noch ein paar Zutaten für die Hafenstadt Hastings (Briefmarke, Anker und Möwe).  Schlicht, ansprechend, schön. Zum Buch: Rora kehrt nach fast 10 Jahren zusammen mit ihrer Tochter Ursula aus London in ihre Heimatstadt Hastings zurück. Ihr Vater, zu dem sie lange kaum Kontakt hatte liegt im Sterben. Und Rora hofft für sich und Ursula einen Neuanfang zu machen, auch wenn Hastings für sie selbst böse Erinnerungen erweckt.  Doch tatendurstig stürzt sie sich in die Arbeit für ihren Vater und lernt auch den polnischen Restaurantbesitzer Kristof kennen. Aber irgendwann wird, ja muss sie auf Carl, ihre Jugendliebe treffen, denn  Carl ist auch wieder in Hastings und arbeitet im Aquarium. Meine Meinung: Madeleine Reiss erzählt die Geschichte von Aurora, genannt Rora, Raine.  Nachdem man den Prolog gelesen hatte dem sie zu ihm eilt, der auf der anderen Straßenseite ist und sie das Buch der Küsse mitnimmt, wird man in die Geschichte geworfen. Ich habe den Prolog zweimal gelesen, weil er mehr Fragen schon vor dem Buch aufwarf, als neugierig auf das Buch zu machen, oder als klassische Einleitung zu denen. Rora hat in ihrer Teenagerzeit viel durchgemacht und der einzige, der immer für sie da war, war ihr Freund Carl. Obwohl etwas zwielichtig, hat sie Ordnung in sein Leben gebracht und er ihres bereichert. Bis sich ihre Wege vorläufig trennten. Das Wiedertreffen oder Aufeinandertreffen, auf das man so viele Leseseiten gewartet hat, viel dann ein wenig platt und schlicht aus, aber ich denke es war so gewollt, denn Rora wollte Carl eigentlich nicht wieder sehen. Sie hat 10 Jahre und dutzende Briefe auf ihn gewartet und er hat sich an - seine - Abmachung gehalten und keinen Kontakt gesucht. Außerdem ist da ja auch noch Kristof, der sich um Rora bemüht, der aber auch merkt, das sie eine schwere Vergangenheit mit sich herum trägt. Ich fand Rora Teenagerzeit, welche am Anfang in jedem Kapitel - chronologisch - erzählt wurde, sehr düster.  Fazit:  Düster und traurig mit einem kleinen Sonnenschweif am Horizont.

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  • Das Leben ist hart

    Mit meinem ganzen Leben
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    24. January 2017 um 09:56

    Als Aurora mit ihrer kleinen Tochter nach Hastings zurückkommt, um ihren Vater zu pflegen, begegnet sie Carl, ihrer ersten großen Liebe, wieder. Das Schicksal hat dafür gesorgt, dass sie getrennt wurden. Wird es auch dafür sorgen, dass sie wieder zueinander finden? Dieses Buch ist wahrlich kein Wohlfühlroman, denn eine Reihe von Themen, die nicht besonders schön sind, werden angesprochen. Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat ist der schöne, fast ein wenig poetische Schreibstil. Sehr ausführlich werden Landschaft und dort lebende Menschen beschrieben. Die Geschichte allerdings hat mich nicht so ganz überzeugt. Rora kommt nur wegen ihres schwerkranken Vaters, der Pflege benötigt, ins idyllische Hastings zurück. Lange hat sie es vermieden, wieder hierher zu kommen und der Kontakt zum Vater war auch abgebrochen. Sie hat sich schuldig am Tod der Mutter gefühlt und mit dem Vater konnte sie nicht reden. Zu Carl hatte sie eine enge Verbindung, den auch er hat schon einiges mitgemacht. Rora zieht sich zurück in ihre eigene Welt und nur wenigen Menschen gelingt es, ihr nahe zu kommen. Umso inniger liebt sie später ihre Tochter Ursula. Das Leben kann manchmal sehr hart sein. Rora ist eine sympathische Person und daher konnte ich gut mit ihr fühlen. Es gibt jedoch so viele Schicksalsschläge, dass es schon zu viel wird und sehr bedrückend ist. Carl jedoch blieb mir fremd. Vielleicht lag es daran, dass die Protagonisten ein wenig blass blieben. Stückchen für Stückchen erfahren wir, was in der Vergangenheit geschehen ist und was die Gegenwart immer noch beeinflusst. Immer wieder passierte etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Auch das Ende war für mich unerwartet. Ein tiefgründiger Roman, der mich dennoch nicht richtig packen konnte.

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  • Ganz nett

    Mit meinem ganzen Leben
    Sanny

    Sanny

    12. January 2017 um 07:23

    Das Cover sprach mich gleich an. Ich finde die Farben spielen gut zueinander. Die Objekte um den Kreis herum wie beispielsweise der Vogel heben sich etwas vom Cover ab und glänzend. Im allem ein sehr gelungenes Cover, auch wenn es wenig über die Story aussagt.Der Schreibstil von Madeleine Reiss gefällt mir, es liest sich leicht und durch die Erzähler-Perspektive bekommt man Einblicke in die Geschichte von Rora. Diese ist unterteilt in 2 Teile. Im ersten Teil wird in jedem Kapitel nochmals in die Vergangenheit gegangen und die Geschichte von Rora und Carl erzählt. Gleichzeitig aber auch schon die Gegenwart, wie Rora mit ihrer Tochter Ursula zu ihrem Vater zieht. Diese Rückblicke kamen mir irgendwie etwas Gefühlslos vor. Es wurde hier Versucht die Spannung etwas aufzubauen, um welches Geheimnis es sich handelt, aber leider ist es meiner Meinung nach eher weniger geglückt.Im zweiten Teil wird dann nur noch die Gegenwart erzählt. Leider fehlte mir auch hier etwas Gefühl und daher konnte mich das Buch nicht so recht fesselnd. Die Idee der Geschichte ist gut, nicht außergewöhnlich aber schön. Besonders gefallen hat mir die Großmutter von Rora und das "Buch der Küsse", weshalb auch die Kapitel mit Küssen bezeichnet worden sind. Die anderen Charakter waren gut dargestellt, auch wenn ich Rora nicht sehr ins Herz geschlossen habe, mochte ich doch den ein und anderen Nebencharakter. Auch das Bild von Carl hat sich, für mich, im Laufe des Buches zum Positiven gewendet.Überblickend ist es ein nettes Buch mit tollem Schreibstil, aber ausbaufähiger Story.

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  • Gefühlvoll - aber das gewisse Etwas hat gefehlt

    Mit meinem ganzen Leben
    SunshineSaar

    SunshineSaar

    09. January 2017 um 21:13

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich leider ein wenig enttäuscht bin, nachdem ich das Buch „Mit meinem ganzen Leben“ fertig gelesen habe. Laut dem Klappentext hatte die Story wirklich Potenzial, aber so richtig überzeugt war ich dann leider doch nicht – wobei ich natürlich schon schlechtere Bücher gelesen habe.Die Story dreht sich um Rora, die gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter in das idyllische Hastings zurückkehrt, um ihren Vater zu pflegen. Dort sieht sie Carl wieder, den ersten Mann, der ihr jemals etwas bedeutet hat. Ein schicksalhafter Tag vor vielen Jahren hat das junge Paar damals auseinandergerissen. Seitdem ist das einzige, was die beiden noch verbindet, ein grausames Geheimnis. An der Klippe in Hastings, an der Roras Leben eine dramatische Wende nahm, zeigt sich nun, ob es für sie beide noch einen Weg geben kann…In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenfalls sehr zugesagt und die Seiten sind regelrecht dahingeflogen. So habe ich das Buch auch nach nur zwei Tagen fertig gelesen.Die Hauptfigur Rora ist mir sehr sympathisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Das Gegenteil war aber bei ihrer großen Liebe Carl der Fall. Seine Charakterzüge haben es mir schwer gemacht, dass ich Mitleid mit ihm hatte. Dafür war er mir dann einfach zu übermütig und sogar teilweise unsympathisch. Deshalb konnte ich mit den Beiden nicht wirklich mitfiebern, was ich aber sehr wichtig finde bei solch einer Story. Emotionaler fand ich dagegen die Beziehung zwischen Rora und ihrem Vater. Die Geschichte selbst war jetzt nicht unbedingt schlecht. Es lag auch immer eine gewisse Spannung in der Luft, was zwischen Rora und Carl denn vorgefallen ist, dass so dramatisch ist, dass sie sich trennen mussten – und sich so viele Jahre aus dem Weg gingen. Die Auflösung war überraschend und man konnte das Handeln der Figuren dann auch nachvollziehen. Das Ende war nochmal sehr dramatisch und kam auch überraschend. Doch irgendwie war es mir auch etwas zu übertrieben. Trotz allem ist die Geschichte gefühlvoll geschrieben und ich habe in meinem Leben schon wahrlich Schlimmeres gelesen. Wer kurzweilige Unterhaltung sucht ist hier aber richtig.

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  • Mit meinem ganzen Leben

    Mit meinem ganzen Leben
    AgnesM

    AgnesM

    07. January 2017 um 13:23

    Rora kehrt mit ihrer kleinen Tochter in ihre Heimatstadt Hastings zurück, da ihr Vater im Sterben liegt und womöglich nur noch wenige Wochen zu leben hat. Das Verhältnis zwischen den beiden ist alles andere als harmonisch, denn nach dem Freitod ihrer Mutter hat sich der Vater aus dem Staub gemacht und die kleinen Rora musste bei ihrer Großmutter aufwachsen. Sie hat dem Vater nie verziehen, dass er sie mit all dem Schmerz zurückgelassen hat und ist nun sehr skeptisch und zurückhaltend was ihre Zusammenkunft nach all den Jahren angeht. Ihre Tochter tut sich überhaupt nicht schwer mit der Kontaktaufnahme zu ihrem Opa, den sie das erste Mal in ihrem Leben sieht und begegnet ihm mit einem kindlichen Leichtsinn ohne voreingenommen zu sein. Rora hingegen fühlt sich zunächst nicht wohl in dem Haus, nicht wohl in der Nähe ihres Vaters und sie fürchtet sich vor einer Begegnung mit ihrer Jugendliebe, die sehr intensiv und prägend für sie war, jedoch unglücklich und ad hoc zu Ende ging. Mit der Zeit nähern sich Vater und Tochter jedoch wieder einander an, führen Gespräche, öffnen ihre Herzen und bereuen ihre Fehler, die sie nicht mehr wiedergutmachen können. Begegnungen mit alten Weggefährten bleiben nicht aus, eine neue Liebe tritt in Roras Leben, doch auch die alte Liebe sucht den Weg zu ihr und inmitten eines Gefühlschaos versucht Rora den richtigen Weg für sie uns ihre Tochter im Leben zu finden. Das Buch „Mit meinem ganzen Leben“ ist sehr intensiv, dramatisch und teilweise etwas überspitzt geschrieben. Es gibt immer wieder Zeitsprünge in die Vergangenheit von Rora, in welcher der Leser all ihr Leid und die Schicksale erfährt, die ihr widerfahren sind. Es gibt natürlich Menschen, die unverhältnismäßig viele Schicksalsschläge erfahren und verarbeiten müssen, jedoch ist die Anhäufung ebendieser in dem Buch doch etwas too much. Aufgrund dessen ist die Stimmung während des Lektüre doch sehr gedrückt und melancholisch. Es erzeugt eine gewisse Grundtraurigkeit, die auf den Leser übergeht, was ich als belastend empfand. Das Buch hat Tiefgang, die Idee gefällt mir und es wird versucht starke und nicht einfache Themen aufzugreifen, doch wurde hier meines Erachtens leider etwas über die Stränge geschlagen. 

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  • Mit meinem ganzen Leben - Madeleine Reiss

    Mit meinem ganzen Leben
    Mia1908

    Mia1908

    02. January 2017 um 17:36

    Klappentext: Rora kehrt gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter in das idyllische Hastings zurück, um ihren Vater zu pflegen. Dort sieht sie Carl wieder, den ersten Mann, der ihr jemals etwas bedeutet hat. Ein schicksalhafter Tag vor vielen Jahren hat das junge Paar damals auseinandergerissen. Seitdem ist das einzige, was die beiden noch verbindet, ein grausames Geheimnis. An der Klippe in Hastings, an der Roras Leben eine dramatische Wende nahm, zeigt sich nun, ob es für sie beide noch einen Weg geben kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn sich manche Stellen etwas in die Länge gezogen haben und so etwas anstrengend zu lesen waren hat mich die gesamte Geschichte sehr gepackt. Einige Stellen waren sehr emotional, andere ein wenig übertrieben und unrealistisch. Ich würde es trotzdem auf jeden Fall weiter empfehlen. 

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  • Ein wunderbarer Schreibstil

    Mit meinem ganzen Leben
    worttaenzerin

    worttaenzerin

    02. January 2017 um 13:51

    SchreibstilDer Schreibstil der mir bisher unbekannten Autorin hat mir wunderbar gefallen und sehr zugesagt. Er ist detailgetreu, gefühlsecht und hält sich nicht zu stark an unwichtigen Alltagsabhandlungen auf. Was mir nicht gefallen hatMit Roras Jugendliebe Carl konnte ich leider überhaupt nicht warm werden. Er hatte eine schwere Kindheit, aber dennoch konnte ich seinen Drang nach der Gefahr und dem Unsinn nicht so ganz nachvollziehen, weshalb er mir leider bis zum Ende absolut nicht sympathisch war. Auch fand ich das Ende leider etwas übereilt und dramatisiert. Obwohl ich sehr gerne dramatische Romane lese, war auch hier irgendwann das Fass voll und es wirkte zu aufgesetzt und die „Lösung der Probleme“ am Ende leider auch zu einfach gewählt. Was mir gut gefallen hatDer  Geschichtsverlauf und die Idee haben mir sehr gut gefallen. Die Charaktere waren mir zum größten Teil sympathisch Besonders gefallen haben mir die detailgetreuen Beschreibungen von dem kleinen Ort Hastings, den man sich durch die wunderbaren Erklärungen sehr gut vorstellen konnte. Auch die Entwicklung zwischen Rora und ihrem todkranken Vater hat mir besonders gut gefallen. Es gab keine überstürzten Entscheidungen oder Meinungsänderungen, weshalb es besonders realistisch dargestellt wurde und man jederzeit die Möglichkeit hatte mitzufühlen und sich in die Situation hineinzuversetzen. Trotz der vielen Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Realität fand ich gleich zu Beginn einen roten Faden, der sich nicht verlor, weshalb es keine Verwirrungen gab. FazitEine facettenreiche dramatische Geschichte, die an einigen Stellen zwar zur Übertreibung bzw. der Überdramatisierung neigt, aber dennoch sehr lesenswert ist und gefühlvoll und lebensnah geschrieben wurde. Am Ende überwiegen die positiven Aspekte, weshalb es insgesamt 3,5 Sterne von mir gibt. 

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  • Hat mich leider nicht berührt...

    Mit meinem ganzen Leben
    Tamy11

    Tamy11

    31. December 2016 um 14:37

    Rora kehrt mit ihrer Tochter Ursula in ihre Heimatstadt zurück, weil ihr Vater todkrank ist. Beiden tut der Tapetenwechsel gut, obwohl er gleichzeitig für Rora bedeutet, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.Und da fängt es dann an: Das Drama. Dieses Buch platzt nur so vor Dramen; für meinen Geschmack ist es einfach zu viel, als dass es realistisch rüberkommen würde. Was den einzelnen Figuren passiert, ist insgesamt zu viel. Allein, was Rora schon alles erlebt hat... Natürlich gibt es immer schlimme Schicksale, Menschen die es wirklich nicht leicht haben. Meiner Meinung hätte es dem Buch aber gut getan, wenn es mit weniger Drama angefüllt gewesen wäre. Auch hätte ich es schön gefunden, wenn sich die Geschichte insgesamt mehr Zeit gegeben hätte, um sich zu entwickeln. Doch verweilt die Autorin teilweise bei ausführlichen Beschreibungen unwichtiger Elemente, um dann durch wichtige Szenen der Geschichte regelrecht hindurchzuhetzen - für mich fühlte es sich an, als würde da die Gewichtung nicht stimmen. Teilweise habe ich mich gefragt, ob die Autorin denn weiß, wohin sie mit ihrer Geschichte will. Für meinen Geschmack blieben alle Charaktere zu blass, waren mir teilweise unsympathisch (vor allem Krystof). Da ich leider zu keinem Zeitpunkt wirklich in die Geschichte reingekommen bin, fiel mir das Lesen zunehmend schwerer, und das trotz des flüssigen Schreibstils der Autorin.Es gibt aber auch schöne Momente in diesem Buch, deshalb die zwei Sterne: Die Geschichte zwischen Rora und ihrem kranken Vater hat mir sehr gut gefallen. Zudem wirft die Autorin immer mal wieder wundervolle Sätze ein, die mich zum Nachdenken anregen. Beispiel: "... stets war sie einen Schritt voraus oder hinkte einen hinterher, niemals war sie dort, wo sie sein sollte."Für meinen Geschmack ist die Geschichte an sich nicht schlecht (auch wenn mir das Ende nicht gefallen hat), aber sie hätte nochmal in Ruhe überarbeitet werden können. Ich glaube nicht, dass mir dieses Buch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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  • Voller Gefühl!

    Mit meinem ganzen Leben
    frenzelchen90

    frenzelchen90

    16. December 2016 um 20:45

    Meine Meinung: Dieses Buch ist mit Gefühlen vollgepackt, aber auch mit viel Trauer. In diesem Buch gibt es keine Kapitel, es wird in „Küsse“ unterteilt. Am Anfang wird in jedem „Kuss“ von der Vergangenheit in die Gegenwart gewechselt. So erfährt man sehr viel Hintergrundwissen. Einige Handlungen in der Gegenwart werden nach und nach klarer. Es wird nie zu viel verraten, so dass es bis zum Schluss spannend bleibt. Durch die vielen Schicksalsschläge, die schon sehr hart für eine einzelne Person sind, kommt im Buch zwar keine fröhliche Stimmung auf, aber das finde ich im Gegensatz zu anderen Liebesgeschichte eine gelungene Abwechslung. Mein Fazit: Trotz düsterer Stimmung ein sehr gelungenes Buch!

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  • Mit meinem ganzen Leben

    Mit meinem ganzen Leben
    Fjordi93

    Fjordi93

    14. December 2016 um 15:20

    Rora hat es in ihrem Leben bisher nicht leicht gehabt. Nach einer tragischen Jugend flüchtet sie aus ihrem Heimatort um in London zu studieren, dort bekommt lebt und arbeitet sie mit ihrer Tochter Ursula bis die fortschreitende Krankheit ihres Vater sie zurück nach Hastings holt. Das Cover fand ich direkt ab dem ersten Blick sehr liebevoll gestaltet. Ich mag die warmen Farben und vor allem das "Bettelarmband" im Zentrum des Covers um welches herum sich viele kleine Anhänger tümmeln. Die Story ist wirklich sehr tragisch, durch Roras schwierige Jugend kann man sich sehr schnell gut in sie hineinversetzen. Leider habe ich erst sehr spät einen richtigen Zugang zu dieser Geschichte bekommen und habe zunächst sehr mit der Story gekämpft. Alles in allem ist es aber eine sehr schön durchdachte Geschichte welche allerdings (für mich) ein paar Schwächen enthält.Die Charaktere sind alle für sich nett gestaltet, am besten haben mir Roras Tochter Ursula und Carl gefallen. Ursula hat eine ganz eigene Art mit ihrer Umwelt umzugehen und ist vielleicht auch nicht ganz normal für ein Mädchen in ihrem Alter, aber genau das macht sie absolut liebenswert. Die Liebe / Freundschaft kommt nicht zu kurz in "Mit meinem ganzen Leben" durch Rora, Carl und Krystof kommt es zu einem Liebesdreieck was mir allerdings ein wenig zu viel wird im Verlauf. Der Schreibstil von Madeleine Reiss ist sehr beschreibend, wodurch man Hastings und alle Orte an welchen die Geschichte spielt sofort vor Augen hat. FazitEine schöne Geschichte für zwischendurch, vor allem wenn man gerne eine tragischere Liebesgeschichte lesen möchte. Mein persönliches Problem war wahrscheinlich der recht späte Zugang zu der Geschichte, was aber natürlich nur für mich persönlich gilt. 

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  • Leben bedeutet Verzeihen

    Mit meinem ganzen Leben
    notthatkindofagirl

    notthatkindofagirl

    11. December 2016 um 14:53

    Aurora hat eine Vergangenheit, die schlimmer nicht sein könnte. Sie hat Jahre lang versucht alles hinter sich zu lassen und neu zu beginnen. Doch ihr Vater ist sterbenskrank, also beschließt sie, noch einmal nach Hause zurück zukehren. Mit ihrer Tochter Ursula zieht sie zu ihm und kann sich noch einmal von ihm verabschieden. Sie lernt eine neue Liebe und eine alte Liebe kennen. Sie spürt die Vergangenheit und die Zukunft. Sie lebt ihr altes Leben und beginnt das neue. Sie beschützt das, was wichtig ist und verliert das, was wichtig ist.Der Roman beginnt mit einem grenzgenialen Schreibstil, der bis in den letzten Satz verweilt. Zwischen vielen Emotionen und Geheimnissen, verstecken sich wichtige Aussagen des Lebens. Das Buch befreit einen, doch irgendwie bringt es auch eine bedrückende Stimmung hervor. Zuerst beginnt man zu weinen vor Freude und zwanzig Seiten später heult man aus Trauer. Ich mag Romane, die mit so einer Gewalt an Gefühlen gepackt sind. Madeleine Reiss weiß, wie man Menschen bewegen kann und zwar nur mit Worten.Ich empfehle diese Geschichte allen Menschen, die gerne die Realität wahr haben wollen und Schmerzen spüren können. Für Personen, die sich nur nach Happy End und viel Schnulz sehnen, ist dieses Buch bestimmt nichts.

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