Madeleine Roux

 3.6 Sterne bei 79 Bewertungen
Autor von Sie kommen!, Asylum und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Madeleine Roux

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Sie kommen!

Sie kommen!

 (55)
Erschienen am 11.07.2013
Sie kommen!: Ein Blog vom Ende der Welt

Sie kommen!: Ein Blog vom Ende der Welt

 (4)
Erschienen am 11.07.2013
Asylum

Asylum

 (9)
Erschienen am 02.01.2014
Sadie Walker is Stranded

Sadie Walker is Stranded

 (1)
Erschienen am 19.07.2012
House of Furies

House of Furies

 (1)
Erschienen am 13.07.2017
Escape from Asylum

Escape from Asylum

 (1)
Erschienen am 01.06.2017
Catacomb (Asylum)

Catacomb (Asylum)

 (1)
Erschienen am 14.07.2016

Neue Rezensionen zu Madeleine Roux

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Sunnyleinchens avatar

Rezension zu "Sie kommen!: Ein Blog vom Ende der Welt" von Madeleine Roux

Wenn die Zombies kommen, einfach mal bloggen
Sunnyleinchenvor einem Jahr

Inhalt: Buchhändlerin Allison Hewitt ist in ihrem Laden eingesperrt, während draußen die Welt untergeht: Menschen verwandeln sich in Zombies und überrennen die ganze Stadt. Zusammen mit einigen Kunden und Nachbarn kämpft Allison ums nackte Überleben.

Die Idee um Allison die einen Blog nutzt, um sich etwas abzulenken vom aktuellen "Weltuntergang" und ihre Gedanken zu ordnen, fand ich sehr spannend. Auch die Einleitung, dass die ganze Geschichte  für ein Buch aufgerollt wird, hat mir gut gefallen. Leider wars das dann auch schon mit den positiven Seiten des Buches.
Die Charaktere bleiben flach, Entwicklungen und Handlungen waren für mich stellenweise sehr schwer oder gar nicht nachvollziehbar.
Allison hackt sich als Standard-Frau, die eine Vorliebe für Literatur hat, durch die Geschichte. Die Verluste ihrer Weggefährten nimmt sie besser an, als den zeitweiligen Verlust ihrer neuen Liebschaft. Etwas Fahrt nimmt das Werk dann im vorletzten Kapitel auf, in welchem Julian und Allison sich in eine waghalsige Aktion werfen, um doch noch das rettende Stück Land zu erreichen. Im letzten Kapitel ging die Luft dann aber gleich wieder aus. Schade.

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Nyanshas avatar

Rezension zu "Sie kommen!" von Madeleine Roux

Wenn sich von einem Tag auf den anderen alles ändert
Nyanshavor 2 Jahren

Bisher habe ich nicht viele Bücher zum Thema Endzeit in Verbindung mit der Zombieapokalypse gelesen. Über dieses Buch bin ich tatsächlich eher zufällig gestolpert und es hat bei mir einen durchwachsenen Eindruck hinterlassen. Der Stil ist interessant, die Abwechslung zwischen Chatverläufen und im Stil von Tagebucheinträgen geschilderten Erlebnissen hält die Geschichte frisch. Nach jedem Abschnitt reagieren fremde Überlebende, die sich irgendwo auf der Welt befinden, auf die Erzählung, die mittels eines Laptops von der überlebenden Bibliothekarin Allison Hewitt hochgeladen wird.

Zu den Charakteren:

Die Szene ist mit Sicherheit keine neue - mehrere Personen, die eigentlich wenig miteinander zu tun haben, finden sich aufgrund der Umstände alle in einem Raum zusammen und beschließen, aus reinem Überlebenswillen zusammen zu arbeiten. Doch hier ist es ein wenig anders. Die Personen kannten sich zumindest oberflächlich, bevor das Chaos ausbrach und nicht jede hat eine spezielle Fähigkeit, die gerade recht kommt. Es sind eher Personen aus dem ganz normalen Leben, was mir recht gut gefallen hat. Schade ist nur, dass viele von ihnen eher blass bleiben, was ihre Persönlichkeit angeht. Leider verschwindet der Großteil der Gruppe dann auch recht bald aus den Erzählungen, es lässt sich erahnen, was passiert ist, dennoch fehlte der "Schock" ein wenig, was wohl daran liegt, dass nicht viel unternommen wurde, um die Charaktere dem Leser ans Herz wachsen zu lassen. Eine Ausnahme bildet für mich persönlich Ted, er war eine von zwei Personen, von denen ich unbedingt wollte, dass sie überleben. Die Hauptfigur lässt sich wohl durchwachsen betrachten. Sie ist das, was eine Hauptfigur in einem Zombieroman wohl sein sollte - eine Anführerin, beinahe unbesiegbar, klug und in der Lage, andere zu beruhigen. Doch an vielen Stellen kam die Dramatik einfach nicht an, da schon klar war, dass die "allmächtige" Allison natürlich heil aus der Situation herauskommen wird. Die Männer, die sie auf ihrer Reise trifft, wurden dagegen interessant inszeniert - ein Mann, den sie unter Umständen lieben kann, einer, der sich als Freund ausgibt, einer, der es wirklich ist und nicht zuletzt ein mies gelaunter, pessimistischer Arzt, der schlichtweg genial ist - auf mehrere Arten. Umso tragischer ist es, dass ausgerechnet die Person, die neben Allison Potential hatte, bei mir zum "Liebling" aufzusteigen, derart unverständlich von der Bildfläche verschwinden muss. Zusammenfassend wirkte es auf mich so, als wären bewusst alle Charaktere blass gehalten, um die Großartigkeit von Allison nicht zu überschatten und ihre manchmal übertriebenen Reaktionen als verständniswürdig darzustellen.

Zur Story:

Gab es so bestimmt schon oft, allerdings gefiel mir, dass die Charaktere ihre Schwierigkeiten damit haben, plötzlich umzuschalten und zu begreifen, wie mies ihre Situation wirklich ist. Anfangs habe ich befürchtet, dass sich die Story nur in diesem einen Raum abspielen wird, doch dies war zum Glück nicht der Fall. Interessant war, dass mehrere Wege aufgezeigt wurden, wie Personen wohl mit einer Endzeitsituation umgehen würden - unter anderem durch die Gründung einer neuen Religion, die auf Wahnsinn gründete, aber Halt gab - bis zum bitteren Ende. Schade war allerdings, dass Allison zwar die ganze Zeit über nach ihrer Mutter sucht und diese Beziehung eigentlich auch einen Großteil des Buches einnimmt, dann aber in einem offenen Ende gipfelt. Tatsächlich habe ich direkt nach einer Fortsetzung gesucht, weil mir dies dann doch etwas zu offen und einfach wirkte.

Fazit:

Ein Buch, das fesselt und das Thema Zombieapokalypse recht realitätsnah behandelt, zum Ende hin aber doch zu viele Beziehungsstränge hatte, in denen man sich meiner Meinung nach etwas verfangen hat. So kam es zu keinem richtigen Ende, bzw. keiner Aufklärung der wichtigsten Punkte. Insgesamt dennoch 4/5 Sternen, da ich erst skeptisch war, ob die Geschichte in Form eines Internetblogs überzeugen kann - ich habe mich aber gefesselt und gut unterhalten gefühlt und ziehe aufgrund der kleinen Schwächen lediglich einen Stern ab!

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Kagalis avatar

Rezension zu "Sie kommen!" von Madeleine Roux

Super-Mega-Tolle-Allisson auf Zombiejagd
Kagalivor 2 Jahren

> Die Ganze Rezension, mit zusätzlichem Deutsch/Originalen Coververgleich findet hier auf Miss PageTurner:
http://miss-page-turner.blogspot.de/2016/09/rezension-sie-kommen-ein-blog-vom-ende.html

Die Inhaltsangabe findet ihr beim Buch, daher wiederhole ich sie hier nicht.

Meine Meinung:

Seit mein Freund und ich uns the Walking Dead angeschaut haben und ich Operation Zombie erneut gelesen habe, ist bei mir das Zombie-Fieber ausgebrochen. Die Apokalypse aus Sicht einer bloggenden Buchhändlerin zu erleben klang daher für mich mehr als reizvoll. Ich freute mich also auf ein spannend düsteren Roman. Ich mein es sind Zombies. Was kann da spannungstechnisch schon schief gehen? Leider eine ganze Menge wie ich feststellen musste

Aber alles von Anfang an. Unsere Heldin ist die Buchhändlerin Allison Hewitt, die aus dem Nichts von der Zombieapokalypse mitten bei der Arbeit überrascht wird. "Wie aus dem Nichts?", fragt ihr euch. Eine ganze Horde sabbernder Zombies taucht doch nicht einfach so auf, ohne dass jemand was bemerkt. Doch, bei Frau Roux schon. Die Zombies sind einfach auf einmal da. Es gab keine Berichte im Fernsehen, nicht mal Gerüchte oder Klatsch über rätselhafte Patienten oder Mordfälle. Alle gehen friedlich ihrer Arbeit nach und werden mitten im Dienst von Millionen Zombies überrascht die offenbar einfach aus dem Nichts gepufft sind. Aha. Eine unzureichende Erklärung woher der Virus (wenn es denn einer ist, denn das wird nämlich auch nicht gesagt) gekommen und was passiert ist, liefert das Buch in einem winzig, mikroskopisch kleinem Nebensatz im Epilog.

Kommen wir aber zurück zu unserer Protagonisten Allison. Kennt ihr eigentlich den Begriff Mary Sue? Der stammt hauptsächlich aus dem Fan-Fiction Bereich und bezeichnet einen Charakter der absolut perfekt, stark, und übermächtig ist (Näheres hier) Allison Hewitt ist eine Mary Sue durch und durch.

Ohne Probleme metzelt sie als untrainierte Buchhändlerin scharenweise Zombies mit einer Notfallaxt um und gerät nicht einmal aus der Puste. Wohlgemerkt so eine Axt wiegt 4-5 Kilo und es braucht einiges an Kraft um einen menschlichen Schädel zu spalten. Anderseits reicht in dem Buch auch schon ein kleiner Schlag mit einem Golfschläger aus um die Zombies umzunieten. Offenbar können Roux Zombies Gehirnerschütterungen erleiden. Bei allen künstlerischen Freiheiten die dem Autor eines Zombieromans zugestanden werden können, sollte man sich doch zu mindestens bei Menschen, Tieren und anderen realen Gegebenheiten an die Grundzüge der Physik halten.
Leider ist das Buch durchzogen von solch unsinnigen Gegebenheiten. So verwendet Allison z.B einen Molotow-Cocktails als Splittergranate indem sie Schrauben hinein füllt. Dass Molotow-Cocktails aber überhaupt keine Sprengkraft haben, sondern lediglich die Flasche zerbricht und sich der entzündete Inhalt über das Ziel ergießt, scheint die Autorin nicht zu kratzen. Oder meine Lieblingsszene: Heldin Allison greift von hinten eine Fanatikerin mit ihrem Laptop Ladekabel an und erdrosselt sie. Soweit so gut, das ist noch realistisch. Allerdings schildert die Autorin wie sich das (isolierte abgerundete) Kabel Zentimeter in den Hals der Armen schneidet und scharenweise Blut hervorquellt. Ist klar. Hauptsache Frau Roux hat eine fadenscheinige Erklärung wie Super-Buchhändler-Allison es schafft ganze Massen an Zombies, eine komplette fanatische Sekte, sowie eine vollständige gut gerüstete Milizeinheit im Alleingang zu vermöbeln.

Das alle hätte ja noch zu drei Sternen geführt, wenn Allisons Charakter nicht ebenso banal und langweilig gewesen wäre. Die Nebencharaktere lassen wir mal ganz außer Acht, denn sie sind nur blasse langweilige Statisten, damit Super-Allison was zu tun hat. Allison selbst ist ein überaus widersprüchlicher Charakter erst plädiert sie darauf jedem zu helfen und in der nächsten Minute hackt sie einem die Füße ab und wirft ihm den Zombies zum Fraß vor, weil er Vorräte gestohlen hat. Und wisst ihr was: Niemanden juckts! Im Gegenteil, alle loben Allison weil sie den bösen, bösen Lebensmitteldieb umgebracht hat. Schlechtes Gewissen hat die Prota daher nur eine halbe Seite lang.

Wäre das alles nicht schon nervtötend genug wird die vermeintliche Aktion auch noch durch eine unglaubwürdige Love Story und ellenlange zähe Passagen unterbrochen, in denen geredet und geredet wird, ohne dass das Gesagte in irgend einer Weise zum Vorankomme der Gesichtete beiträgt.

Fazit:

Den zweiten Stern gibts eigendlich nur aus Mitleid für den angenehmen und flüssigen Schreibstil. Davon abgesehen ist Sie kommen ein langweiliger Roman mit einer allmächtigen Heldin und voller Logikfehler.


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