Madeleine Roux Sie kommen!

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Inhaltsangabe zu „Sie kommen!“ von Madeleine Roux

Der spannendste Blog aller Zeiten! Buchhändlerin Allison Hewitt ist in ihrem Laden eingesperrt, während draußen die Welt untergeht: Menschen verwandeln sich in Zombies und überrennen die ganze Stadt. Zusammen mit einigen Kunden und Nachbarn kämpft Allison ums nackte Überleben.

Tolle Grundidee. Leider zu blasse Charaktere, weshalb mich die Geschichte nicht ganz packen konnte.

— Mackenzie_Sturm
Mackenzie_Sturm

Voller Logikfehler und einer Protagonistin die Rambo, Superman udn Batman zusammen mit dem kleinen Finger vemöbeln würde.

— Kagali
Kagali

Passt super gut in die Halloween Zeit.

— el_lorene
el_lorene

Ein sehr spannendes Buch zum Thema Endzeit und Zombies, aber das Ende hat für mich alles runtergezogen :/

— Nyansha
Nyansha

Sehr gutes Buch man möchte nicht aufhören mit Lesen da man wissen will wie es weiter geht. Danke Madeleine Roux für dieses Buch.

— Chillyvanilly666
Chillyvanilly666

Mal die Etwas-Andere-Zombie-Apokalypse-Welteruntergangs-Gesichicht. Wirklich toll geschrieben und manches Mal voll schwarzem Humor!

— Lesemaus85
Lesemaus85

Ein Blog vom Ende der Welt, ein Buch das nur aus einem Blog besteht? WUNDERBAR! Amüsant und toll geschrieben. Sollte jeder mal gelesen haben

— Unique_Avid_Reader
Unique_Avid_Reader

Wie man während einer Zombie-Invasion versucht, ein bisschen Menschlichkeit zu verwahren.

— kleeblatt2012
kleeblatt2012

Zu langatmig

— Kartoffelschaf
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Zombies, Blogs und Bücher - eine unterhaltsame, packende, originelle Mischung. Eine meiner Entdeckungen des Jahres!

— JanaOltersdorff
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    Sie kommen!
    Nyansha

    Nyansha

    08. February 2017 um 22:05

    Bisher habe ich nicht viele Bücher zum Thema Endzeit in Verbindung mit der Zombieapokalypse gelesen. Über dieses Buch bin ich tatsächlich eher zufällig gestolpert und es hat bei mir einen durchwachsenen Eindruck hinterlassen. Der Stil ist interessant, die Abwechslung zwischen Chatverläufen und im Stil von Tagebucheinträgen geschilderten Erlebnissen hält die Geschichte frisch. Nach jedem Abschnitt reagieren fremde Überlebende, die sich irgendwo auf der Welt befinden, auf die Erzählung, die mittels eines Laptops von der überlebenden Bibliothekarin Allison Hewitt hochgeladen wird. Zu den Charakteren: Die Szene ist mit Sicherheit keine neue - mehrere Personen, die eigentlich wenig miteinander zu tun haben, finden sich aufgrund der Umstände alle in einem Raum zusammen und beschließen, aus reinem Überlebenswillen zusammen zu arbeiten. Doch hier ist es ein wenig anders. Die Personen kannten sich zumindest oberflächlich, bevor das Chaos ausbrach und nicht jede hat eine spezielle Fähigkeit, die gerade recht kommt. Es sind eher Personen aus dem ganz normalen Leben, was mir recht gut gefallen hat. Schade ist nur, dass viele von ihnen eher blass bleiben, was ihre Persönlichkeit angeht. Leider verschwindet der Großteil der Gruppe dann auch recht bald aus den Erzählungen, es lässt sich erahnen, was passiert ist, dennoch fehlte der "Schock" ein wenig, was wohl daran liegt, dass nicht viel unternommen wurde, um die Charaktere dem Leser ans Herz wachsen zu lassen. Eine Ausnahme bildet für mich persönlich Ted, er war eine von zwei Personen, von denen ich unbedingt wollte, dass sie überleben. Die Hauptfigur lässt sich wohl durchwachsen betrachten. Sie ist das, was eine Hauptfigur in einem Zombieroman wohl sein sollte - eine Anführerin, beinahe unbesiegbar, klug und in der Lage, andere zu beruhigen. Doch an vielen Stellen kam die Dramatik einfach nicht an, da schon klar war, dass die "allmächtige" Allison natürlich heil aus der Situation herauskommen wird. Die Männer, die sie auf ihrer Reise trifft, wurden dagegen interessant inszeniert - ein Mann, den sie unter Umständen lieben kann, einer, der sich als Freund ausgibt, einer, der es wirklich ist und nicht zuletzt ein mies gelaunter, pessimistischer Arzt, der schlichtweg genial ist - auf mehrere Arten. Umso tragischer ist es, dass ausgerechnet die Person, die neben Allison Potential hatte, bei mir zum "Liebling" aufzusteigen, derart unverständlich von der Bildfläche verschwinden muss. Zusammenfassend wirkte es auf mich so, als wären bewusst alle Charaktere blass gehalten, um die Großartigkeit von Allison nicht zu überschatten und ihre manchmal übertriebenen Reaktionen als verständniswürdig darzustellen. Zur Story: Gab es so bestimmt schon oft, allerdings gefiel mir, dass die Charaktere ihre Schwierigkeiten damit haben, plötzlich umzuschalten und zu begreifen, wie mies ihre Situation wirklich ist. Anfangs habe ich befürchtet, dass sich die Story nur in diesem einen Raum abspielen wird, doch dies war zum Glück nicht der Fall. Interessant war, dass mehrere Wege aufgezeigt wurden, wie Personen wohl mit einer Endzeitsituation umgehen würden - unter anderem durch die Gründung einer neuen Religion, die auf Wahnsinn gründete, aber Halt gab - bis zum bitteren Ende. Schade war allerdings, dass Allison zwar die ganze Zeit über nach ihrer Mutter sucht und diese Beziehung eigentlich auch einen Großteil des Buches einnimmt, dann aber in einem offenen Ende gipfelt. Tatsächlich habe ich direkt nach einer Fortsetzung gesucht, weil mir dies dann doch etwas zu offen und einfach wirkte. Fazit: Ein Buch, das fesselt und das Thema Zombieapokalypse recht realitätsnah behandelt, zum Ende hin aber doch zu viele Beziehungsstränge hatte, in denen man sich meiner Meinung nach etwas verfangen hat. So kam es zu keinem richtigen Ende, bzw. keiner Aufklärung der wichtigsten Punkte. Insgesamt dennoch 4/5 Sternen, da ich erst skeptisch war, ob die Geschichte in Form eines Internetblogs überzeugen kann - ich habe mich aber gefesselt und gut unterhalten gefühlt und ziehe aufgrund der kleinen Schwächen lediglich einen Stern ab!

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  • Super-Mega-Tolle-Allisson auf Zombiejagd

    Sie kommen!
    Kagali

    Kagali

    14. January 2017 um 13:55

    > Die Ganze Rezension, mit zusätzlichem Deutsch/Originalen Coververgleich findet hier auf Miss PageTurner: http://miss-page-turner.blogspot.de/2016/09/rezension-sie-kommen-ein-blog-vom-ende.html Die Inhaltsangabe findet ihr beim Buch, daher wiederhole ich sie hier nicht. Meine Meinung: Seit mein Freund und ich uns the Walking Dead angeschaut haben und ich Operation Zombie erneut gelesen habe, ist bei mir das Zombie-Fieber ausgebrochen. Die Apokalypse aus Sicht einer bloggenden Buchhändlerin zu erleben klang daher für mich mehr als reizvoll. Ich freute mich also auf ein spannend düsteren Roman. Ich mein es sind Zombies. Was kann da spannungstechnisch schon schief gehen? Leider eine ganze Menge wie ich feststellen musste Aber alles von Anfang an. Unsere Heldin ist die Buchhändlerin Allison Hewitt, die aus dem Nichts von der Zombieapokalypse mitten bei der Arbeit überrascht wird. "Wie aus dem Nichts?", fragt ihr euch. Eine ganze Horde sabbernder Zombies taucht doch nicht einfach so auf, ohne dass jemand was bemerkt. Doch, bei Frau Roux schon. Die Zombies sind einfach auf einmal da. Es gab keine Berichte im Fernsehen, nicht mal Gerüchte oder Klatsch über rätselhafte Patienten oder Mordfälle. Alle gehen friedlich ihrer Arbeit nach und werden mitten im Dienst von Millionen Zombies überrascht die offenbar einfach aus dem Nichts gepufft sind. Aha. Eine unzureichende Erklärung woher der Virus (wenn es denn einer ist, denn das wird nämlich auch nicht gesagt) gekommen und was passiert ist, liefert das Buch in einem winzig, mikroskopisch kleinem Nebensatz im Epilog. Kommen wir aber zurück zu unserer Protagonisten Allison. Kennt ihr eigentlich den Begriff Mary Sue? Der stammt hauptsächlich aus dem Fan-Fiction Bereich und bezeichnet einen Charakter der absolut perfekt, stark, und übermächtig ist (Näheres hier) Allison Hewitt ist eine Mary Sue durch und durch. Ohne Probleme metzelt sie als untrainierte Buchhändlerin scharenweise Zombies mit einer Notfallaxt um und gerät nicht einmal aus der Puste. Wohlgemerkt so eine Axt wiegt 4-5 Kilo und es braucht einiges an Kraft um einen menschlichen Schädel zu spalten. Anderseits reicht in dem Buch auch schon ein kleiner Schlag mit einem Golfschläger aus um die Zombies umzunieten. Offenbar können Roux Zombies Gehirnerschütterungen erleiden. Bei allen künstlerischen Freiheiten die dem Autor eines Zombieromans zugestanden werden können, sollte man sich doch zu mindestens bei Menschen, Tieren und anderen realen Gegebenheiten an die Grundzüge der Physik halten. Leider ist das Buch durchzogen von solch unsinnigen Gegebenheiten. So verwendet Allison z.B einen Molotow-Cocktails als Splittergranate indem sie Schrauben hinein füllt. Dass Molotow-Cocktails aber überhaupt keine Sprengkraft haben, sondern lediglich die Flasche zerbricht und sich der entzündete Inhalt über das Ziel ergießt, scheint die Autorin nicht zu kratzen. Oder meine Lieblingsszene: Heldin Allison greift von hinten eine Fanatikerin mit ihrem Laptop Ladekabel an und erdrosselt sie. Soweit so gut, das ist noch realistisch. Allerdings schildert die Autorin wie sich das (isolierte abgerundete) Kabel Zentimeter in den Hals der Armen schneidet und scharenweise Blut hervorquellt. Ist klar. Hauptsache Frau Roux hat eine fadenscheinige Erklärung wie Super-Buchhändler-Allison es schafft ganze Massen an Zombies, eine komplette fanatische Sekte, sowie eine vollständige gut gerüstete Milizeinheit im Alleingang zu vermöbeln. Das alle hätte ja noch zu drei Sternen geführt, wenn Allisons Charakter nicht ebenso banal und langweilig gewesen wäre. Die Nebencharaktere lassen wir mal ganz außer Acht, denn sie sind nur blasse langweilige Statisten, damit Super-Allison was zu tun hat. Allison selbst ist ein überaus widersprüchlicher Charakter erst plädiert sie darauf jedem zu helfen und in der nächsten Minute hackt sie einem die Füße ab und wirft ihm den Zombies zum Fraß vor, weil er Vorräte gestohlen hat. Und wisst ihr was: Niemanden juckts! Im Gegenteil, alle loben Allison weil sie den bösen, bösen Lebensmitteldieb umgebracht hat. Schlechtes Gewissen hat die Prota daher nur eine halbe Seite lang. Wäre das alles nicht schon nervtötend genug wird die vermeintliche Aktion auch noch durch eine unglaubwürdige Love Story und ellenlange zähe Passagen unterbrochen, in denen geredet und geredet wird, ohne dass das Gesagte in irgend einer Weise zum Vorankomme der Gesichtete beiträgt. Fazit: Den zweiten Stern gibts eigendlich nur aus Mitleid für den angenehmen und flüssigen Schreibstil. Davon abgesehen ist Sie kommen ein langweiliger Roman mit einer allmächtigen Heldin und voller Logikfehler.

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  • Insgesamt gut, aber mit Schwächen

    Sie kommen!
    victoria1986

    victoria1986

    16. September 2016 um 20:16

    InhaltWährend Allison Hewitt ihrer Arbeit in einem Buchladen nachgeht, bricht über die gesamte Welt eine Zombie-Invasion aus. Zusammen mit ihren Kollegen ist verbarrikadiert sie sich im Hinterzimmer des Ladens. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Internetsignal, das vom Militär aufrecht erhalten wird. Allison beginnt einen Blog zu schreiben, indem sie ihre Erlebnisse festhält. In den Kommentaren der Leser offenbart sich das düstere Ausmaß der Katastrophe. Allison beschließt, sich auf die Suche nach einem sicheren Ort zu machen...RezensionZum Schreibstil gibt es nicht viel zu sagen. Er ist flüssig und leicht verständlich. Erzählt wird aus der Sicht von Allison. Das Buch ist in viele Kapitel unterteilt, die als Blogpost aufgemacht sind. Am Ende eines jeden "Blogeintrags" finden sich Kommentare anderer Überlebender, die zu Allisons Lesern werden.Über die Charaktere wird nicht allzu viel preisgegeben. Eigentlich bleiben fast alle eher blass und im Hintergrund zurück. Einzig über Allison und ihren Kollegen Ted erfährt der Leser mehr. Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte sehr viel über Allisons Gefühlsleben preisgibt. Das ist auch schon ein Negativpunkt: Die Story setzt sich ausgiebig mit Allisons Psyche und ihren Gefühlen auseinander. An für sich ist das nicht schlecht, doch es kam des öfteren so zu Längen, die nicht hätten sein müssen. Es wäre spannender gewesen, wenn mehr auf die Zombie-Katastrophe eingegangen wäre. Zudem wiederholten sich die Probleme, die Allison hatte zu oft. Sie geriet oft in Gefahr, konnte sich aber immer wieder in quasi letztem Moment retten. Manche Entwicklungen gingen zu langsam von statten, andere geschahen viel zu schnell. Die Idee, das ganze wie einen Blog aussehen zu lassen, mit den Kommentaren am Ende eines jeden Eintrags, finde ich frisch und gut gelungen! An einigen Stellen im Buch erhöht dieses Konzept den Spannungsbogen. Trotz des eigentlich furchtbaren Hintergrunds, war die Geschichte auch oft lustig, was vor allem an Allisons schwarzem Humors lag.Mit dem Ausgang der Story bin ich einerseits etwas unzufrieden, denn das Buch endet doch sehr offen. Andererseits passt dies auch wiederum zur Geschichte. FazitAn für sich wurde ich gut unterhalten und ich habe das Buch sehr schnell gelesen. Trotzdem hätte man mehr aus der Geschichte machen können. Alles in allem war es Okay. Ich vergebe 3 Sternchen.

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  • Gute Idee, Umsetzung nicht ganz so gut

    Sie kommen!
    jennny712

    jennny712

    24. May 2016 um 18:27

    Madeleine Roux - Sie kommen!: Ein Blog vom Ende der Welt Inhaltsangabe:Der spannendste Blog aller Zeiten! Buchhändlerin Allison Hewitt ist in ihrem Laden eingesperrt, während draußen die Welt untergeht: Menschen verwandeln sich in Zombies und überrennen die ganze Stadt. Zusammen mit einigen Kunden und Nachbarn kämpft Allison ums nackte Überleben. Meine Meinung:Allison sitzt, mit fünf weiteren Mitarbeitern, in der Buchhandlung fest, in der sie gearbeitet hat. Sie haben sich in einem Raum verschanzt, während sich draußen, die ehemaligen Kunden in Zombies verwandeln. Da es eine Internetverbindung gibt, fängt sie an einen Blog zu schreiben und ihre Erlebnisse dort zu teilen. Nachdem langsam die Nahrungsmittel knapp werden und auch die Hygiene zu wünschen übrig lässt, müssen alle den sicheren Raum verlassen und der Kampf ums Überleben beginnt. Die Geschichte ist in der Ich - Form aus der Sicht von Allison geschrieben und jedes Kapitel endet mit Kommentaren von anderen Überlebenden zu ihrem jeweiligen Blogeintrag.Ich fand anfangs die Idee interessant, ein Buch als Blog zu schreiben, jedoch konnte mich das Buch nicht überzeugen. Allison schreibt all ihre Beiträge in der Gegenwart, was etwas irritierend war, da das Gelesene schon geschehen war und niemand in der Gegenwart bloggt. Es las sich nicht wie Blogeinträge, sondern wie ein ganz normales Buch und da hatte ich mir einfach etwas anderes vorgestellt.Die Handlung an sich fand ich auch nicht wirklich spannend, irgendwie fehlte mir etwas. Allison hingegen war ein sehr sympathischer Charakter mit Stärken und Schwächen, ich mochte sie.Alles in allem würde ich dem Buch ☆☆☆ von ☆☆☆☆☆ Sternen geben.

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  • Von Dümplern und Stöhnern und dem unbändigen Will zu Überleben.

    Sie kommen!
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    22. November 2015 um 11:02

    -vielleicht ist da mehr als nur Gewalt, Hinterlist und Kälte. Vielleicht ist da ein Strahlen, Liebe, eine Art von Verlangen, das einen innerlich verbrennt. *************************************************************************** Als die Zombie-Invasion geht Allison gerade ihrem Job in einer Buchhandlung nacht. Zusammen mit einigen Überlebenden verschanzt sie sich im Hinterzimmer. Sie weiß, dass es kein Entkommen gibt. Aber sie weiß auch, dass sie über sich hinauswachsen muss, um am Leben zu bleiben. ***************************************************************************** Das ist mal eine ganz andere Geschichte über eine Zombie-Apokalypse. Man verfolgt Allisons Kampf und mörderische Reise durch die USA per Blog. Man liest die Kommentare anderer Überlebender dazu und ist völlig bei ihr. Sie ist unkonvenzionell, sie ist wild, sie ist mürrisch, sie mordert und stiehlt... Sie rettet ihre Freunde, ist bereit sich zu opfern, sie ist mutig und klug. Spannend und fesselnd sind die Seiten und man kann irgendwie nicht aufhören zu lesen. Ständig neue Wendungren, lassen einen nie genau wissen, was nun weiter geschieht. Und zwischen all den Entbehrungen, dem Leid und dem Schmerz, sind da kleine Lichtblicke voller Humor, Liebe und Loyalität. Ein unterhaltsames, kurzweiliges Buch. Ich kann es jedem nur empfehlen. Ein pefekter Zeitvertreib.

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  • Ein guter Zombie-Blog

    Sie kommen!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2014 um 08:39

    Durch einen gewissen Umstand, beschäftige ich mich in letzter Zeit sehr gerne mit Romanen über Zombies. Ebenso interessieren mich Geschichten über Blogs. Durch Mira Grant habe ich erfahren, dass Blogs und Zombies sehr gut zusammen passen. Während Mira Grant in ihrer Newsflesh – Trilogie über eine Welt berichtet, die angefangen hat mit den Zombies zu leben, geht es in „Sie kommen“ um den Anfang der Zombiekalypse. Ursprünglich wurde „Sie kommen“ von Madeleine Roux als Blog veröffentlicht, weswegen das gedruckte Buch auch blogartig aufgebaut ist. Man liest chronologisch einen Eintrag nach dem anderen und am Ende der Einträge sind auch Kommentare von anderen Überlebenden. Auf diese Kommentare hat die Hauptfigur Allison geantwortet. Dieser Buchaufbau war der eigentliche Grund, weswegen ich überhaupt auf „Sie kommen“ aufmerksam wurde und wusste das ich es unbedingt lesen musste. Wie im Inhalt schon angesprochen, beginnt der Blog mit einem Hilferuf von Allison, doch sehr schnell wird es zum Tagebuch von dieser Hauptfigur. Sie erzählt von den Gegebenheiten, dann von ihrer Art Nahrung zu besorgen und sogar von ihren Umsiedlungsversuchen. Man steigt sehr tief in die Gedankenwelt von Allison ein und teilt ihre Sorgen. Dadurch empfindet man den Spannungsbogen ähnlich intensiv wie die Hauptfigur, da weder Allison noch der Leser wissen, was der nächste Tag für sie bereithält. „Sie kommen“ ist ein sehr gutes Zombiebuch. Es ist stellenweise brutal, weswegen ich es keinem jungen Leser empfehlen kann, aber Fans des Zombiegenres kommen sehr auf ihre Kosten. In einer Zeit in der sehr viele Dystropien auf den Markt kamen, hebt sich „Sie kommen“ aber gerade wegen des Settings als Blogs von den anderen ab. Es endet leicht offen und lässt somit Platz für mehr. Schluss-Fazit: Mich hat Sie kommen auf quasi jeglicher Linie überzeugt. Aufbau und Zusammensetzung ist genauso stimmig, wie der Spannungsbogen. Allison Hewitt ist der hoffnungsvolle Jedermann. Man kann sich in ihren Hoffnungen und Ängsten während der Katastrophe sehr gut selbst wieder finden. Dieses Buch kann ich besonders Dystopie- und Zombiefans empfehlen.

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  • Zombie-Invasion

    Sie kommen!
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    21. June 2014 um 20:44

    Allison Hewitt hat sich im Hinterzimmer einer Buchhandlung zusammen mit einigen Überlebenden eingesperrt. Denn draußen lauert das Grauen. Zombies überrennen die Städte und keiner ist mehr sicher. Allison hält über einen Blog Kontakt mit der Außenwelt. Durch eine sichere Internetverbindung, die unverständlicherweise noch besteht, teilt sie allen mit, was sie und ihre Freunde durchmachen. Sie holt sich Kraft aus Kommentaren und versucht, anderen Kraft zu geben. So kann man auf ungewöhnliche Weise ihren Weg ums nackte Überleben verfolgen. Am Anfang erwartet einem ein Brief, der von einem Professor Michael Stockton an an einen Verlag geschrieben wird, damit diese eine ungewöhnliche Geschichte in ihr Programm mitaufnehmen. Danach folgen die einzelnen Blogbeiträge von Allison nebst den Kommentaren aus aller Welt. Man begleitet Allison quasi fast vom ersten Augenblick der Zombie-Invasion. Auch wenn man nichts darüber erfährt, wie es denn zu der Invasion gekommen ist und was man dagegen tun könnte, um sie einzudämmen, ist es trotzdem spannend, Allisons Weg zu verfolgen. Mit einer ungewöhnliche Art von Humor versucht sie in ihren Beiträgen die Geschehnisse exakt wiederzugeben und lässt dabei natürlich viel von ihrer Gefühlswelt miteinfließen. Gerade dieses exakte Beschreiben hat mich dazu gebracht, das Buch in Rekordzeit zu lesen und mich in Allisons Zombie-Welt hineinziehen zu lassen. Der Schreibstil der Autorin hat dabei natürlich auch geholfen. Der Sarkasmus und teilweise schwarze Humor, die schlagfertigen Dialoge und das Konzentrieren auf das übrig gebliebene Menschliche hat mich schwer begeistert. Man merkt der Autorin an, dass es ihr mehr um die Gefühle der einzelnen Menschen geht, als um das Gemetzel der Zombies bzw. das Töten derjenigen. Der Schwerpunkt lag dabei natürlich auf Allison und ihrem Versuchen, neben den Zombies ein normales Leben zu führen. Teilweise erinnerte mich das Buch sehr an die Serie „The Walking Dead“, denn dort ist der Schwerpunkt auch eher auf das Menschliche und die Gefühlswelt angelegt, als auf die Ursache, nämlich die Zombies. Und so konnte ich mir vorstellen, dass es parallel auf einem anderen Teil des Kontinents eine kleine Gruppe gibt, die unter Führung von Rick Grimes ums Überleben kämpfen. Man darf keine literarische Höchstleistung erwarten, das Buch ist einfach unterhaltend, hält den Spannungsbogen und gibt einen Einblick in zwischenmenschliche Beziehungen. Aber trotzdem hat es ein gewisses Etwas, dass einem am Lesen hält. Im Internet habe ich gelesen, dass dies wahrscheinlich der Auftakt zu einer Trilogie ist. Mal sehen, wie es damit weitergeht. Es macht einfach Spaß, dem Handlungsverlauf zu folgen und man kann sich in die Geschichte fallen lassen. Fazit: Ein Endzeitszenario, dessen Schwerpunkt darauf liegt, Mensch zu bleiben.

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  • Durchschnittlich

    Sie kommen!
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    12. May 2014 um 12:29

    "SIe kommen" ist ja als Blog-Roman über eine Zombie-Invasion angepriesen worden. Da war ich leider doch ein wenig enttäuscht. Das ganze Zombie-Thema kommt mir etwas zu kurz. Es geht vielmehr um die Abgründe der menschlichen Seele bzw. die Art und Weise, wie Menschen in Extremsituationen reagieren. Klar gehört diese Thematik unweigerlich dazu, in diesem Buch jedoch wurde das Ganze doch ein wenig arg überstrapaziert. Die Blogeinträge über das Leben der Protagonistin sind zu langatmig, Kommentare der Leser kommen zu kurz, um hier wirklich von einem Blog-Roman sprechen zu können. Die Idee war gut, an der Umsetzung hat es dann ein wenig gehapert. Die  Charaktere waren mir leider größtenteils unsympathisch, die Protagonistin unheimlich maskulin angehaucht und in ihren Handlungen teilweise dermaßen überzogen, dass es fast lächerlich wirkt. Der Spannungsbogen flacht an einigen Stellen derart ab, dass ich mich zwingen musste, weiterzulesen - oft habe ich mich so gelangweilt, dass ich abbrechen und lieber zu einem anderen Buch greifen wollte. Ich denke, da es sich um einen Debüt-Roman handelt könnten zukünftige Werke dieser Autorin durchaus Potential haben, allerdings bedarf es hier noch einiger Übung. Der Schreibstil ist okay, lässt sich angenehm lesen, die Unterteilung der Kapitel schon etwas unglücklicher. Alles in einem höchstens etwas für Fans dieses Genres - so massenhafte Zombie-Lektüre gibt es ja nun nicht - ich persönlich jedoch bevorzuge dann eher einen David Moody. 2 gutgemeinte Sterne - keine wirkliche Leseempfehlung.

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  • Blog aus der Zombiewelt

    Sie kommen!
    NiWa

    NiWa

    Allison ist Literaturstudentin und verdient sich nebenher in einer Buchhandlung etwas Geld. Sie ist gerade in der Arbeit als es losgeht. Sie kommen! Die Zombies brechen über die Welt herein.  Allison schafft es gerade noch, sich mit Kunden und Kollegen in einem Raum zu verschanzen und befindet sich einigermaßen in Sicherheit, während die Welt draußen von Zombies überrannt wird und regelrecht zusammenbricht.  Nach langem Ausharren findet sie eine Internetverbindung und betreibt einen Blog vom Ende der Welt. Siehe da, noch weitere Überlebende trotzen der Zombiehorde und regen Allison zum Hoffen an. Das war einer meiner ersten Zombieromane und er war für mich ein echter Pageturner. Der Leser hangelt sich von Blogeintrag zu Blogeintrag, durch Kommentare anderer erfährt man, wie es in weiteren Teilen der Welt aussieht und wie sich die übrigen Menschen Überlebensstrategien zurecht legen. Stellenweise brutal und schockierend, mit einer gut ausgearbeiteten Protagonistin, konnte ich dieses Buch kaum aus den Händen legen und habe mich immer wieder gefragt, wie es weitergeht.  Lediglich der Endspurt hat mir weniger gefallen. Hier wurde es mir teilweise etwas zu heroisch und unrealistisch, allerdings soll das einem Zombieroman verziehen sein. 

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    • 10
  • Netter Zombieroman

    Sie kommen!
    JuliaO

    JuliaO

    02. May 2014 um 21:43

    Ich denke das hier ist der erste Band von "Sadie Walker is stranded", jedenfalls spielt diese Geschichte vor dem anderen Buch, in dem ab und an Bezug auf Allison Hewitt genommen wird. Ich jedenfalls habe zuerst das andere Buch gelesen und war begeistert! Eine Zombie Geschichte voller schwarzem Humor, und trockenem Witz. Spannend und doch lustig zugleich habe ich beim lesen oft in mich hineingekichert! Deswegen bin ich also losgezogen und habe gleich noch das andere Buch besorgt. "Sie Kommen" ist allerdings mit deutlich weniger Humor gespickt, und hat statt dessen mehr "ernste Töne". Man hat beim Lesen weniger das Gefühl eine Zombie Komödie zu lesen, sondern mehr einen "echten Zombieroman" der nur ab und an witzige Dialoge mit einbringt. Doch dafür muss ich sagen war er mir dann an der einen oder anderen Stelle nicht "spannend/gruselig" genug.  Ich habe das Buch immer noch mit großem Vergnügen gelesen, aber an Sadie Walker kam es einfach irgendwie nicht ganz ran.

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  • Ich habe es regelrecht verschlungen!

    Sie kommen!
    Beverley

    Beverley

    03. November 2013 um 11:25

    Der Titel sagt eigentlich schon viel über das Buch aus, spätestens bei Cover hat man eine Ahnung um was es geht. Zombies! Das unvorstellbare passiert, als Allison Hewitt ihrem Job im Buchladen nach geht. Eine Zombie-Invasion. Mit ihren Kollegen und ein paar Kunden kann sie sich in den Pausenraum des Ladens retten. Als sie durch Zufall mit ihrem Laptop ein Internet-signal empfängt, beginnt sie einen Blog zuschreiben. Ihr Blog wird von anderen Überlebenden gelesen und durch die Kommentare zu Allisons Blog-Posts zeichnet sich ein Bild der düsteren Außenwelt. Auch über die Monitore, die zeigen, was die Sicherheitskameras im Laden aufzeichnen bekommt Allison einen Eindruck der Katastrophe. Allison macht sich schließlich auf die Suche nach einem sicheren Ort und hofft dort, auch auf ihre Mutter zu treffen. Die Geschichte erinnert mich etwas an "The Walking Dead" und wer Gefallen an dieser Serie oder an Filmen wie Zombieland findet, dem wird sicher auch dieses Buch gefallen. Mir hat vor allem der etwas schwarze Humor gefallen. Eine meiner Lieblings-stellen ist z.B. wie Allison das zusammentreffen mit Susan, einer ehemaligen Kundin beschreibt. Hier ein kleiner Auszug: "Ich holte ganz weit aus und schwang die Axt, und sie sauste in ihre Schulter. Ich hackte ihren rechten Arm am Gelenk ab. Es war leichter als erwartet. Susan wirkte weich, hohl und knochenlos.............Jetzt sehe ich sie manchmal auf dem Monitor. Wir nennen sie nicht mehr Susan, sondern Lefty." Wer also Lust hat, mal etwas anderes zu lesen und die Höhen und Tiefen menschlicher Charakterzüge zu erleben: dieses Buch ist eine willkommene Abwechslung!

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  • Ich wollte, dass es nie endet

    Sie kommen!
    Tialda

    Tialda

    29. September 2013 um 16:08

    Rezension: Als ich “Sie kommen! Ein Blog vom Ende der Welt” von Madeleine Roux das erste Mal sah, war ich sofort hellauf begeistert. Das scheinbar blutverschmierte Cover zeigt eine Zombiehand und alte Bücher – also die perfekte Mischung. Der Klappentext überzeugte mich dann endgültig und hielt was er versprach. Das Buch beginnt so, dass man einen Brief aus dem Jahr 2108 zu lesen bekommt, in dem ein Professor unsere Protagonistin für eine Anthologie, die sich mit den wichtigsten Persönlichkeiten des “Krisenausbruchs” beschäftigt, vorschlägt. Gleich danach beginnt der Hauptteil des Buches – der 2009 geführte Blog von Allison Hewitt, einer jungen Frau, die in einer Buchhandlung jobbte. Die Autorin hält also das ganze Buch, bis auf den einen Brief am Anfang – und eine Antwort darauf – am Ende des Buches, als Blog der von der Protagonistin geführt wird. Ich konnte dieses Werk nicht mehr aus der Hand legen, weil die Einträge so realistisch auf mich wirkten und auch weil Allison eine richtig liebenswürdige Person ist, die im Angesicht der schlimmen Situation – einer Zombie-Apokalypse – nie ihren Humor verliert. Der erste Eintrag beginnt, nachdem sie, ihre Kollegen und ein junges Paar – Stammkunden -, sich im Aufenthaltsraum des Buchladens verschanzt haben. Insgesamt ziehen sich die Einträge über einen Zeitpunkt von zwei Monaten und die Gruppe verkleinert sich durch verschiedene Vorfälle im Lauf der Zeit. Da ein Aufenthaltsraum kein Supermarkt ist, muss dieser bald verlassen werden, da die Lebensmittel knapp werden… doch draußen tobt die Hölle. Ich fand es beeindruckend, wie schnell man die ganzen Personen als Bekannte empfindet. Madeleine Roux gelingt es, die Charaktere in den Einträgen so gut zu beschreiben, dass man sich ein sehr gutes Bild von ihren Stärken und Schwächen machen kann. Mein absoluter Lieblingscharakter war aber von Anfang an Allison, da ich mich mit ihr am besten identifizieren konnte. So gerät sie z.B. einmal in extreme Gefahr, während sie “draußen” ist um essen zu holen und sich dazu hinreißen lässt einige Bücher mitzunehmen um sich im Versteck nicht so zu langweilen – keine gute Idee, von der geplanten Route durch den Buchladen abzuweichen. Garniert sind die Blogeinträge mit den Kommentaren anderer Menschen, die irgendwo da draußen überlebten und noch eine stehende Internetverbindung haben. So bekommt man auch einen Eindruck davon, wie sich andere durchschlagen. “Sie kommen! Ein Blog vom anderen Ende der Welt” war eines der Bücher, von denen ich mir wünschte, dass es nie endet. Fazit: Ein Buch für Zombie- und Buchliebhaber, die gerne Blogs lesen. Ich liebe dieses realistisch wirkende Buch mit der sympathischen Protagonistin und wollte, dass es nie endet.

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  • das etwas andere Zombie-Buch - düster und emotional

    Sie kommen!
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    21. September 2013 um 08:20

    Zitat: „Das ist es, was vor unserer Tür wartet. Wahnsinnig vor Hunger, getrieben von einem blinden, verzehrenden Bedürfnis nach etwas, was wir haben.“ (S. 12) „Wir müssen die Sicherheit hinter dieser Tür aufgeben. Uns bleibt keine Wahl.“ (S. 21) „Das hier war mal eine Stadt, ein lebendiger Ort, nun ist er verlassen, stumm und grau.“ (S. 60) Inhalt: In letzter Sekunde können sie sich in den mit einer Stahltür gesicherten Lagerraum des Buchladens retten. Neben Allison sind noch fünf weitere Personen, darunter ihr Chef Phil, vor dem Angriff der Infizierten hierher geflüchtet. Doch langsam werden die Vorräte knapp. Irgendwann werden sie sich der neuen Realität jenseits der sicheren Stahltür stellen müssen. Der einzige Kontakt zur Außenwelt besteht in Allisons Blog, den sie über eine zufällig gefundene stabile Internetverbindung betreiben kann. Die Kommentare anderer Überlebender auf diesem Blog geben ihr einerseits Hoffnung, anderseits zeichnen sie die brutale Realität auf. Die Welt scheint verloren! Die Gefahr, in der sie sich befinden, wächst offensichtlich stündlich… Meinung: Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen. Der Klappentext von „Sie kommen - Ein Blog vom Ende der Welt“ hörte sich für mich schonmal vielversprechend an, genau wie ein Rohdiamant. Ich liebe es ja, schöne Bücher zu finden, die bisher noch nicht so viel Aufmerksamkeit hatten. Und dieses Buch ist definitiv ein Schatz! Ich musste es definitiv lesen. Schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass ich hier etwas vollkommen anderes lese. Ich erlebte nicht die typische Zombie-Story, sondern etwas Neues, Unerwartetes. Natürlich spielen die Zombies auch in diesem Buch eine Rolle. Meistens auch so, wie man sie sich vorstellt. Aber sie übernehmen hier selten die Hauptrolle und drängen sich auch nicht unwillkürlich in den Vordergrund. Ich las gebannt weiter und die Seiten flogen nur so dahin. Bereits der Prolog ließ erahnen, dass ich bei dieser Story mit einer neuen Idee konfrontiert werden würde. Und ganz genau so war es auch… Kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, schon befand ich mich in dieser beängstigenden und bedrückenden Atmosphäre im Lagerraum der Buchhandlung. Nur durch ein Stahltür getrennt von den Infizierten. Gemeinsam mit meinen Mitstreitern konnte ich über die Überwachungskameras die Geschehnisse im Buchladen verfolgen, Infizierte belagerten die Regale, kratzten an der Stahltür, wahnsinnig vor Hunger. Madeleine Roux konnte dieses Empfinden sehr gut und vorstellbar in ihre Geschichte einbinden. Auch die Charaktere, die sie für ihre Handlung eingesetzt hat, sind alle gut durchdacht und stimmig. Allison ist eigentlich eine ganz normale junge Frau, die neben ihrem Studium in einer Buchhandlung arbeitet. Als diese Buchhandlung von Untoten gestürmt wird, schafft sie es mit wenigen anderen Personen in letzter Sekunde, in den Lagerraum zu fliehen. Und bereits hier kann man deutlich eine Entwicklung bei ihr erkennen. Sie versucht schon von Beginn an, mögliche Wege zu finden, um der Gefahr zu entkommen. Mit dem Laptop, welches sie im Lagerraum gefunden hat, gelingt es ihr, Verbindung zu anderen Überlebenden herzustellen. Auch wenn die Antworten, die sie auf ihrem erstellten Blog erhält, nicht unbedingt große Hoffnung machen, geben diese dennoch einen Einblick in die Geschehnisse außerhalb des abgeschotteten Lagerraumes. Sie ist diejenige, die versucht, Kontakt zur Außenwelt zu halten und Lösungen für das eigentliche Problem sucht. Madeleine Roux ist es gelungen, ihre grundsätzlich nicht abwegige Idee glaubhaft umzusetzen und entsprechenden Esprit in die Geschichte einzubringen. Zu real wirkten die von ihr eingebauten Handlungen und Entwicklungen. Ich habe hier eindeutig keine normale Zombie-Story gelesen, vielmehr hat die Autorin Nuancen eingebaut, die es vorher so noch nicht gab. Wer kommt denn schon auf die Idee, ein Buch in Blog-Format zu schreiben…! Aber ich kann euch beruhigen: Es ist keineswegs ein Bericht, der die Geschehnisse nur aufzählt, sondern fortlaufend mit Datum versehene Kapitel, die im Anschluss "kommentiert" werden. Ich fand es äußerst interessant, nach jedem (Blog)-Kapitel die entsprechenden Kommentare hierzu zu lesen und eine Wertung dazu vorzunehmen. Genau das fühlte sich jeweils auch wie ein Cliffhanger an und ich musste lesen, lesen, lesen… Die Autorin hat es nicht versäumt, trockenen Humor bis hin zu sarkastischen Anwandlungen in ihre Geschichte einzubauen, so dass ich einerseits lächelnd, andererseits gefesselt über den Seiten gefangen war. Natürlich habe ich „zombiegemäß“ auch in dieser Geschichte das entsprechende Szenario mit herumfliegenden Armen, Köpfen und was weiß ich noch für Körperteilen erlebt. Allerdings ist es der Autorin gelungen, diese notwendigen Szenen in einer Geschichte über Zombies schmerzlos und nüchtern einzubauen, so dass es in keinster Weise störend oder behindernd empfunden werden konnte. Madeleine Roux hat von Beginn an den Spannungslevel sehr hoch angesetzt, konnte diesen aber immer wieder überbieten. Ständig habe ich die Notwendigkeit gesehen, lieber auf Schlaf zu verzichten, als dieses Buch aus der Hand zu legen. Allgemein hat Frau Roux in ihrer Geschichte den Fokus vor allem auf die zwischenmenschlichen Beziehungen ausgelegt. Sie hat es nicht versäumt, Emotionen, wenn auch recht kühl beschrieben, einzubauen. Selbst eine Lovestory war Teil der Geschichte. Damit hätte ich beim besten Willen nicht gerechnet. Und selbst diese war plausibel beschrieben und könnte jederzeit so passieren, vorausgesetzt, die apokalyptischen Ereignisse treffen tatsächlich ein. Insgesamt hat die Autorin hier eine gleichbleibend düstere Atmosphäre geschaffen, in der manchmal Hoffnungsblitze entflammen, oftmals aber auch dunkle Wolken aufziehen. Es hat richtig Spaß gemacht, „Sie kommen - Ein Blog vom Ende der Welt“ zu lesen. Es war eindeutig mal etwas Anderes, Neues… Ich fühlte mich durchgehend gut unterhalten und konnte kaum von den Seiten lassen. Die Geschichte endet auch genauso, wie man es erhofft oder erwartet. Nein, natürlich nicht vorhersehbar. Das Ende ist befriedigend, stellt den entsprechenden Abschluss dar und lässt mich einfach nur zufrieden zurück. Urteil: „Sie kommen - Ein Blog vom Ende der Welt“ ist eine etwas andere Zombie-Geschichte. Der Schreibstil war fesselnd, die Geschichte hat mich in ihren kühl emotionalen Bann gezogen. Dieses Buch hat sich die 5 Bücher eindeutig erkämpft… Für alle Fans realer Welten, die dennoch das Unfassbare nicht ausschließen wollen, kühle Charaktere und Emotionen genießen können und einer etwas anderen Erzählweise nicht abgeneigt sind. ©his-and-her-books.blogspot.de

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  • ein unterhaltsamer Zombieroman

    Sie kommen!
    steffibeffi90

    steffibeffi90

    20. August 2013 um 18:56

    Allison Hewitt arbeitet in einem Buchladen. Plötzlich und ohne Vorwarnung bricht ein Zombievirus aus. Allison, ein paar Kunden und Nachbarn retten sich gerade noch rechtzeitig in ein Zimmer des Buchladens, bevor auch dieses von den Untoten eingenommen wird. Sie findet heraus, dass es noch ein schwaches Internetsignal gibt, somit beginnt Allison über die Zombie-Apokalypse auf einem Blog zu berichten. Es gibt sogar weitere Überlebende die auf die Blogeinträge reagieren. Mit einer neuen kleinen Hoffnung versuchen Allison und die anderen Überlebenden einen sicheren Ort zu suchen, wo auch andere lebende Menschen sind.... Die Geschichte ist in Form eines Tagebuches aufgebaut. Man wird durch die Story durch die Blogeinträge von Allison und den Kommentaren von anderen Überlebenden geführt. Dieser Aufbau hat mir sehr gut gefallen, weil sich der Leser so tiefer in die Geschichte begeben kann. Man wird direkt in die Zombie-Invasion geworfen, der Leser bekommt keine Einleitung, wie oder warum, nein man ist direkt im Geschehen, was ich wiederum gut fand, denn somit ist von Anfang an mit Spannung zu rechnen. Teilweise lässt sich der weitere Verlauf erahnen, doch manchmal war ich wirklich aufgeregt und konnte gar nicht schnell genug lesen, um zu erfahren wie es weitergeht.  Die Story hat an bestimmten Stellen genau die richtige Portion Humor, um den Leser zum Lachen zu bringen, ohne dabei die Geschichte ins Lächerliche zu ziehen. Ich mag die Art, wie die Autorin den Leser in ihren Bann zieht.  Die Protagonistin Allison ist eine starke Frau, die vor nichts zurückschreckt. Ich war sogar erstaunt und überrascht wie brutal sie teilweise in der Geschichte zu Gange ist. Es gibt natürlich noch weitere Charaktere, die in diesem Buch eine kleine, aber auch größere Rolle spielen.  Nicht zu vergessen – die Zombies. Das Buch handelt zwar von einer Zombie-Apokalypse, aber ich finde, dass die Untoten eher eine Nebenrolle spielen. Es geht hier hauptsächlich ums Überleben und der Zusammenhalt in der Gruppe. Es gibt sogar eine kleine Liebesgeschichte, die sich gut in dieses Buch einfügt. Ich freue mich schon auf einen hoffentlich zweiten Teil, der das Ende dieses Buches zu einem neuen Anfang macht und noch einige offene Fragen klärt.  Ich kann „Sie kommen!Ein Blog vom Ende der Welt“ allen Fans von „The Walking Dead“ empfehlen, ihr werdet sicherlich nicht enttäuscht! 

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  • Bloggen wenn eine Zombie-Invasion droht? Warum eigentlich nicht?!

    Sie kommen!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. August 2013 um 08:23

    Eigentlich habe ich es weniger mit Zombie-Geschichten aber, als ich bei diesem Buch den Klappentext las, war ich mir sicher, ich muss es lesen! Bloggen, wenn die Welt von Zombies überfallen wird? Warum eigentlich nicht?!An sich hatte ich auch überhaupt keine Erwartungen an diese Handlung außer vielleicht eine Art „Tagebuchstil“ und muss sagen, ich bin total begeistert. „Sie kommen!“, beschreibt eine Zombie-Invasion, die ohne jegliche Vorwarnung über die Welt hereinbricht. Protagonistin ist hier Allison Hewitt, die sich mit einigen Kollegen in ein Hinterzimmer in einer Buchhandlung verstecken kann. Schnell findet sie heraus das es ein „Sicheres Internet“ gibt und eröffnet mit Hilfe ihres Laptops einen Blog um dort ihre scheinbar ausweglose Situation festzuhalten und hoffentlich Hilfe zu bekommen. Als diese gelesen und kommentiert wird, ist ihre Überraschung groß. Sie weiß, sie muss es schaffen an einen sicheren Ort zu flüchten und erlebt dabei allerhand Abenteuer. Die Darstellung der Charaktere finde ich ebenfalls gelungen. Allison ist hier eine weibliche Superheldin und schafft es sich aus so mancher delikater Situation zu retten. Sie ist intelligent und nicht auf den Mund gefallen, handelt bedacht aber auch temperamentvoll. Der Leser kann ihre Entwicklung im Laufe der Zeit auf spannende Art und Weise verfolgen. Auch andere dargestellte Charaktere kommen sympathisch oder eben auch beängstigend herüber. Sie kamen mir zu keinem Zeitpunkt „farblos“ vor und so manche Figur schlich sich ebenfalls im Laufe der Zeit in mein Herz. Als würde das nicht schon ausreichen, trumpft diese Roman auch noch mit einer interessanten Erzählperspektive in Form eines Blogs auf. Allisons Einträge werden praktisch immer als Kapitel dargestellt und die Kommentare darunter wie bei einer virtuellen Kommentarfunktion abgesetzt. Es gibt zwei erzählende Personen in dieser Geschichte: Allison und eine andere Person, die gleich zu Beginn der Geschichte erscheint. Fazit: Spannend und gar nicht mal so blutig hat dieser Roman es geschafft, mich den Themen Zombies und Apokalypse ein Stück näher zu bringen. Der befürchtete Ekelfaktor war recht gering und viele Fragen, die ich mir anfangs in Bezug auf Strom usw. stellte, konnten für mich im Laufe der Geschichte, ebenfalls einigermaßen plausibel beantwortet werden. Sie kommen! Wurde für mich zu einem echten Pageturner auf eine besondere Art und Weise. Etwas gruselig vor allem aber spannend hat die Autorin versucht ihre Geschichte an unsere schnelllebige Zeit anzupassen und ich finde, dies ist ihr gut gelungen. © Michaela Gutowsky

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