Madeline Ashby

 4 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von Company Town - Niemand ist mehr sicher, Company Town und weiteren Büchern.

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Company Town - Niemand ist mehr sicher

Company Town - Niemand ist mehr sicher

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Erschienen am 20.04.2018
Company Town

Company Town

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Erschienen am 01.10.2014
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Erschienen am 31.07.2012
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Erschienen am 19.07.2012

Neue Rezensionen zu Madeline Ashby

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HibiscusFlowers avatar

Rezension zu "Company Town - Niemand ist mehr sicher" von Madeline Ashby

Die Autorin hatte alles dabei, um mich restlos begeistern zu können, aber...
HibiscusFlowervor einem Jahr

Klappentext des Verlages:
Sie nennt sich New Arcadia - eine Stadt auf einer Ölplattform, die sich im Besitz der wohlhabenden Familie Lynch befindet. Die Leibwächterin Hwa ist eine der letzten rein organischen Menschen, aber nicht nur in dieser Hinsicht eine Außenseiterin. Als der jüngste Lynch-Sprössling Joel bedroht wird, und persönlichen Schutz benötigt, wendet sich die Familie an sie. Dann versetzt eine Mordserie die Bewohner der Insel in Angst und Spuren führen auch zu Hwa; nicht nur ihre Zukunft steht auf dem Spiel, sondern die der gesamten »Company Town«.

"Sie ist nicht gehackt worden. Sie hat keine Verbesserungen. Sie kann keine Stimmen hören, Bilder sehen oder von jemanden in eine Marionette verwandelt werden..." (Kap. 3)

...und dennoch scheint für die zweiundzwanzigjährige Hwa ihr Leben nicht groß von Bedeutung zu sein. Von Geburt an - durch eine seltene Krankheit - mit einem Makel versehen, misst weder sie noch ihre Mutter Sunny sich keinen großen Wert bei. Doch sich zu verstecken bzw. keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, kommt für die Halbkoreanerin nicht in Frage. In die Welt gesetzt von einer Prostituierten, die sie nicht gewollt hat, arbeitet sie als Beschützerin von Prostituierten, die sie brauchen. Eine fast schon familiäre Verbundenheit, die sie seit dem Tod ihren Bruder nicht mehr erfahren hat, herrscht zwischen den jungen Frauen. Aber ein neuer Auftrag fordet Hwas Aufmerksamkeit so sehr, dass sie entsetzt ist, als eine ihrer früheren Schützlinge tot aufgefunden wird. Auf der anderen Seite verfolgt sie eine noch unbekannte Bedrohung, die es auf den Erben des Lynch-Imperiums abgesehen hat.

Tough, tougher, Hwa. Vielleicht wäre es geschickter, zuerst auf die von der Autorin geschaffene Welt einzugehen, die einerseits einen Wiedererkennungswert bietet und andererseits außergewöhnlich aufgebaut ist, selbst wenn ich ihre Dimension nicht so recht zu fassen bekam, da sie den Rahmen einer Bohrinsel - so wie ich sie kenne - schlichtweg sprengte. Somit springe ich an dieser Stelle zu der Protagonistin weiter, die mir ohne Umschweife gefallen hat. Ruhig, besonnen, überlegen - dennoch vermag sie, ihr Wissen und Können auf den Punkt genau anzuwenden. Tief verletzt, auf eine gewisse Art einsam, Einzelgängerin und doch hat sie einen guten Blick auf ihr Umfeld, schätzt ein, ohne zu verurteilen, stellt die Sicherheit anderer vor ihre eigene. Egoistische Gedanken oder Gefühle liegen ihr nicht. Sie scheut nicht davor zurück, wenn etwas hart, schmerzvoll oder blutig wird.

Aber nicht nur dieser Part ist der Autorin gut gelungen. Sie stellt Hwa so einige Neugier erweckende Charaktere zur Seite, sodass ich mir mehr als ein Mal gewünscht habe, dass sie sch mehr Zeit für diese genommen hätte. Leider trifft der Aspekt nicht nur auf die Figuren sondern auch auf das Geschehen zu und lässt mich nun zu der Kritik an diesem dystopisch- und sci-fi-angehauchten Krimi kommen. Gerade anfänglich hatte ich dem Verdacht, ein nicht gekennzeichnetes Mängelexemplar in den Händen zu halten, bei dem zwischendrin die eine oder andere Seite verloren gegangen ist, denn anders konnte ich mir die abrupten Sprünge nicht erklären. Dies lässt zwar mit dem Verlauf langsam nach und bietet Platz für Spannung, trübt jedoch den Blick auf das Gesamte.

Madeline Ashby hat in meinen Augen eine orginelle Idee mit bemerkenswerten Figuren sowie einen Anteil Spannung und einen Anteil Stoff, um über das menschliche Streben nach Perfektion nachzudenken, in dieses Buch gepackt und hätte mich ganz sicher ohne weiteres restlos begeistern können, wenn sie mir einen nahtlosen Blick auf das Geschehen und ein näheres Kennenlernen der Charaktere zugestanden hätte.

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MinaRicos avatar

Rezension zu "Company Town - Niemand ist mehr sicher" von Madeline Ashby

Realitätsnahe Zukunftsvision, aber mit dem Anfang hatte ich Schwierigkeiten...
MinaRicovor einem Jahr

New Arcadia ist eine Stadt auf einer Ölplattform, die, wie der Klappentext schon verrät, sich im Besitz der Lynchs befindet. Die Bevölkerung von New Arcadia ist optimiert. Nahezu jeder hat sich durch Gentherapien und Schönheitsoperationen verbessern lassen, sich Technik und hochwertige Prothesen einsetzen lassen. 

Lediglich Hwa, eine junge Frau, die als Bodyguard bei einer Art Escortservice arbeitet, ist noch durch und durch natürlich, organisch, wie hier beschrieben wird. Durch spezielle Filter aber kann sie ihre Makel verbergen und keiner sieht ihr wahres Gesicht bzw. ihre Erscheinung, solange sie das nicht zulässt.

Bei einem Anschlag auf die Bohrinsel wird sie verletzt und lernt über Umwegen Joel Lynch kennen, den jüngsten Sohn und Erben des Lynch-Imperiums. Man bittet sie, fortan Joel Lynch zu beschützen, da er Todesdrohungen erhält.

Aber weitere Dinge geschehen auf der Plattform: ein Serienmörder geht umher und Hwa kennt bzw. kannte alle Opfer. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in gefährliche und lebensbedrohliche Situationen.

 

Zu Beginn war ich wirklich sehr irritiert über die Storyline und musste das Buch nach ein paar Seiten erst mal wieder weglegen und was anderes lesen, weil ich dem Ganzen einfach nicht folgen konnte...

Manchmal ist man halt nicht "bereit" für ein Buch. Ein paar Wochen später startete ich dann einen neuen Versuch und es fiel mir etwas leichter, einzusteigen. Es gleicht aber einem Sprung ins kalte Wasser, da die Geschichte sofort los geht und sich nicht mit großen Erläuterungen aufhält. 

Es geschehen im Laufe des Buches viele unvorhersehbare Wendungen. Es ist eine gut beschriebene, leicht dystopisch angehauchte Zukunftsvision, die eines Tages tatsächlich Wirklichkeit werden könnte. 

Manchmal habe ich aber den Faden verloren, da auch einige Begrifflichkeit fallen, die nicht wirklich erklärt werden. 

 

Aber, und das muss ich dem Buch zugute halten, es ist anders als klassische Science-Fitcion-Zukunftsvisionen und gut durchdacht. Eine Prise Realität schwingt immer mit. Die Protagonisten werden gut beschrieben, so dass man entweder Sympathie, aber auch Antipathie entwickelt.

Das Ende des Buches ist dann noch mal eine kleine Überraschung, die hier natürlich nicht verraten wird...

 

Da mir der Anfang so schwer fiel, der Rest der Geschichte aber dann wirklich gut war, gebe ich dem Buch 4 Sterne.



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aly53s avatar

Rezension zu "Company Town - Niemand ist mehr sicher" von Madeline Ashby

Mitreißend
aly53vor 2 Jahren

Die Grundidee dieser Story hat mich besonders interessiert und daher war ich ziemlich gespannt darauf, was mich hier erwarten würde.
Wir haben es hier doch mit einer etwas dystopischen Welt zutun, die doch mein Interesse wecken konnte.
Der wichtigste Charakter hierbei ist Hwa aus deren Perspektive wir hier alles erfahren. Was ich wirklich als sehr gut erachte, da man so doch eine Menge über sie erfährt. Aber gleichzeitig kann man sich auch sehr gut in ihre Gefühls- und Gedankenwelt reinfühlen.
Hwa selbst mochte ich unheimlich gern und habe voller Elan ihren Weg verfolgt.
Dieser ist alles andere als einfach. Als Personenschützerin ist sie einer ziemlichen Gefahr ausgesetzt.
Besonders als sie anfängt den jüngsten Spross der wohlhabenden Familie zu beschützen.
Und plötzlich erschüttert eine Mordserie die Stadt.
All die Abgründigkeit kommt an die Oberfläche und sucht ihr Ventil.
Ich kam nicht umhin mir Sorgen um sie zu machen und zu grübeln woher das alles kam.
Am Anfang gab es zwar noch ein paar Längen, doch ab einem gewissen Zweitpunkt gab es für mich kein Halten mehr und ich zitterte und fieberte unendlich mit Hwa mit.
Besonders ihre Emotionen, all ihre Ängste  und Zweifel konnte ich unheimlich gut spüren.
Ich bin ehrlich, ich hatte wirklich den Drang sie zu beschützen. Denn sie selbst wurde mir wichtig und ich hatte einfach nur Angst um sie.
Gleichzeitig spürt man aber auch das Grauen, daß sich immer mehr manifestiert und man möchte den Ursprung dessen aufdecken.
Doch hat man eine Chance oder ist es dafür bereits zu spät?
Wer mir aber neben Hwa auch noch sehr gut gefallen hat, ist Daniel. Für mich eine Person mit vielen Facetten, auch wenn ich ihn oftmals nicht durchschauen konnte.
Seinem Charme konnte ich mich zu keinem Zeitpunkt entziehen. Es gibt einfach Momente, da macht es einfach zack und es ist um einen Geschehen und das war bei ihm defintiv der Fall.
Auch die Zwischenmenschlichkeit kam hier nicht zu kurz, was ich sehr schön fand und was  auch etwas Leichtigkeit hineinbrachte.
Überwiegend ist es jedoch recht actionreich und vor allem emotional.
Der Lösung kommt man bis zum Schluss nicht auf die Spur, was dazuführte, das ich zu keinem Zeitpunkt aufhörte mit rätseln.
Die Autorin webt auch sehr geschickt noch die ein oder andere Überraschung hinein, was dem ganzen noch mehr Auftrieb und Spannung verschafft hat.
Dabei hat sie einen wunderbaren fließenden und lebendigen Schreibstil, das die Seiten nur so an einem vorbeirauschen. Das Buch selbst ist in drei Teile gegliedert.
Die Handlung ist allumfassend gesagt recht komplex und gerade die Welt an sich hat mich ungemein fasziniert, so das ich nie genug davon bekommen konnte.
Besonders das Ende war nochmal richtig explosiv und meine Nerven waren wie Drahtseile gespannt. Ich wäre am liebsten weggerannt und dem ganzen entkommen, aber auf der anderen Seite habe ich es auch sehr genossen.
Schlussendlich ein Thriller den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Fazit:
Die Autorin hat mit Company Town etwas sehr gewaltiges, facettenreiches und sehr emotionales aufs Papier gebracht, das mich gut unterhalten konnte.
Abzüglich ein paar Längen war ich dem ganzen hoffnungslos verfallen, woran vor allem die Welt Hwa und Damiel Schuld waren.
Absolut gelungen.

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Gespräche aus der Community

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NetzwerkAgenturBookmarks avatar

Für Fans von packenden Dystopien!

"Arctis", der neue Verlag der W1-Media GmbH geht direkt mit einem packendem Roman von Madeline Ashby an den Start.
Begeitet uns in einer gemeinsamen Leserunde zu "Company Town" und reist nach New Arcadia.


Sie nennt sich New Arcadia - eine Stadt auf einer Ölplattform, die sich im Besitz der wohlhabenden Familie Lynch befindet. Die Leibwächterin Hwa ist eine der letzten rein organischen Menschen, aber nicht nur in dieser Hinsicht eine Außenseiterin. Als der jüngste Lynch-Sprössling Joel bedroht wird, und persönlichen Schutz benötigt, wendet sich die Familie an sie. Dann versetzt eine Mordserie die Bewohner der Insel in Angst und Spuren führen auch zu Hwa; nicht nur ihre Zukunft steht auf dem Spiel, sondern die der gesamten »Company Town«.

Leseprobe

Madeline Ashby lebt in Toronto und arbeitet als Schriftstellerin und Zukunftsforscherin. Sie schreibt Kolumnen für Ottawa Citizen und entwirft Science-Fiction-Prototypen für Unternehmen wie Intel Labs oder Institute for the Future. Ashby hat zudem Kurzgeschichten, Essays und Kritiken veröffentlicht. "Company Town" ist ihr Debütroman, ein weiteres Buch ist aktuell in Arbeit.

Wir suchen nun mindestens 20 Leser, die gerne in dystopischen & mitreißenden Geschichten schmökern und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten.

Bewerbungsaufgabe: Schildert uns in 2-3 Sätzen, warum ihr gerne mitlesen möchtet & was ihr von diesem Roman erwartet.

Viel Spass

*** Wichtig ***

Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches.
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