Company Town - Niemand ist mehr sicher

von Madeline Ashby 
4,0 Sterne bei30 Bewertungen
Company Town - Niemand ist mehr sicher
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shari77s avatar

Hat mir gut gefallen

PMelittaMs avatar

Spannende Krimihandlung, interessante Charaktere, dystopische und science-fiction-hafte Elemente, die Geduld und Konzentration voraussetzen

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Inhaltsangabe zu "Company Town - Niemand ist mehr sicher"

In New Arcadia, einer Bohrinselstadt vor der kanadischen Ostküste, ist die Leibwächterin Hwa die letzte Bewohnerin, deren Körper ohne künstliche Bauteile auskommt. Eines Tages erhält sie den Auftrag, den jüngsten Sohn der Eigentümerfamilie Lynch zu beschützen. Hwa übernimmt die heikle Mission und wird plötzlich mit einer Mordserie an ihr nahestehenden Frauen konfrontiert. Nicht nur ihre eigene Zukunft steht auf dem Spiel – die
gesamte Inselstadt ist bedroht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783038802006
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Arctis Verlag
Erscheinungsdatum:20.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    HibiscusFlowers avatar
    HibiscusFlowervor einem Jahr
    Die Autorin hatte alles dabei, um mich restlos begeistern zu können, aber...

    Klappentext des Verlages:
    Sie nennt sich New Arcadia - eine Stadt auf einer Ölplattform, die sich im Besitz der wohlhabenden Familie Lynch befindet. Die Leibwächterin Hwa ist eine der letzten rein organischen Menschen, aber nicht nur in dieser Hinsicht eine Außenseiterin. Als der jüngste Lynch-Sprössling Joel bedroht wird, und persönlichen Schutz benötigt, wendet sich die Familie an sie. Dann versetzt eine Mordserie die Bewohner der Insel in Angst und Spuren führen auch zu Hwa; nicht nur ihre Zukunft steht auf dem Spiel, sondern die der gesamten »Company Town«.

    "Sie ist nicht gehackt worden. Sie hat keine Verbesserungen. Sie kann keine Stimmen hören, Bilder sehen oder von jemanden in eine Marionette verwandelt werden..." (Kap. 3)

    ...und dennoch scheint für die zweiundzwanzigjährige Hwa ihr Leben nicht groß von Bedeutung zu sein. Von Geburt an - durch eine seltene Krankheit - mit einem Makel versehen, misst weder sie noch ihre Mutter Sunny sich keinen großen Wert bei. Doch sich zu verstecken bzw. keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, kommt für die Halbkoreanerin nicht in Frage. In die Welt gesetzt von einer Prostituierten, die sie nicht gewollt hat, arbeitet sie als Beschützerin von Prostituierten, die sie brauchen. Eine fast schon familiäre Verbundenheit, die sie seit dem Tod ihren Bruder nicht mehr erfahren hat, herrscht zwischen den jungen Frauen. Aber ein neuer Auftrag fordet Hwas Aufmerksamkeit so sehr, dass sie entsetzt ist, als eine ihrer früheren Schützlinge tot aufgefunden wird. Auf der anderen Seite verfolgt sie eine noch unbekannte Bedrohung, die es auf den Erben des Lynch-Imperiums abgesehen hat.

    Tough, tougher, Hwa. Vielleicht wäre es geschickter, zuerst auf die von der Autorin geschaffene Welt einzugehen, die einerseits einen Wiedererkennungswert bietet und andererseits außergewöhnlich aufgebaut ist, selbst wenn ich ihre Dimension nicht so recht zu fassen bekam, da sie den Rahmen einer Bohrinsel - so wie ich sie kenne - schlichtweg sprengte. Somit springe ich an dieser Stelle zu der Protagonistin weiter, die mir ohne Umschweife gefallen hat. Ruhig, besonnen, überlegen - dennoch vermag sie, ihr Wissen und Können auf den Punkt genau anzuwenden. Tief verletzt, auf eine gewisse Art einsam, Einzelgängerin und doch hat sie einen guten Blick auf ihr Umfeld, schätzt ein, ohne zu verurteilen, stellt die Sicherheit anderer vor ihre eigene. Egoistische Gedanken oder Gefühle liegen ihr nicht. Sie scheut nicht davor zurück, wenn etwas hart, schmerzvoll oder blutig wird.

    Aber nicht nur dieser Part ist der Autorin gut gelungen. Sie stellt Hwa so einige Neugier erweckende Charaktere zur Seite, sodass ich mir mehr als ein Mal gewünscht habe, dass sie sch mehr Zeit für diese genommen hätte. Leider trifft der Aspekt nicht nur auf die Figuren sondern auch auf das Geschehen zu und lässt mich nun zu der Kritik an diesem dystopisch- und sci-fi-angehauchten Krimi kommen. Gerade anfänglich hatte ich dem Verdacht, ein nicht gekennzeichnetes Mängelexemplar in den Händen zu halten, bei dem zwischendrin die eine oder andere Seite verloren gegangen ist, denn anders konnte ich mir die abrupten Sprünge nicht erklären. Dies lässt zwar mit dem Verlauf langsam nach und bietet Platz für Spannung, trübt jedoch den Blick auf das Gesamte.

    Madeline Ashby hat in meinen Augen eine orginelle Idee mit bemerkenswerten Figuren sowie einen Anteil Spannung und einen Anteil Stoff, um über das menschliche Streben nach Perfektion nachzudenken, in dieses Buch gepackt und hätte mich ganz sicher ohne weiteres restlos begeistern können, wenn sie mir einen nahtlosen Blick auf das Geschehen und ein näheres Kennenlernen der Charaktere zugestanden hätte.

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    MinaRicos avatar
    MinaRicovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute Zukunftsvision mit anfänglichen Startschwierigkeiten (für mich!).
    Realitätsnahe Zukunftsvision, aber mit dem Anfang hatte ich Schwierigkeiten...

    New Arcadia ist eine Stadt auf einer Ölplattform, die, wie der Klappentext schon verrät, sich im Besitz der Lynchs befindet. Die Bevölkerung von New Arcadia ist optimiert. Nahezu jeder hat sich durch Gentherapien und Schönheitsoperationen verbessern lassen, sich Technik und hochwertige Prothesen einsetzen lassen. 

    Lediglich Hwa, eine junge Frau, die als Bodyguard bei einer Art Escortservice arbeitet, ist noch durch und durch natürlich, organisch, wie hier beschrieben wird. Durch spezielle Filter aber kann sie ihre Makel verbergen und keiner sieht ihr wahres Gesicht bzw. ihre Erscheinung, solange sie das nicht zulässt.

    Bei einem Anschlag auf die Bohrinsel wird sie verletzt und lernt über Umwegen Joel Lynch kennen, den jüngsten Sohn und Erben des Lynch-Imperiums. Man bittet sie, fortan Joel Lynch zu beschützen, da er Todesdrohungen erhält.

    Aber weitere Dinge geschehen auf der Plattform: ein Serienmörder geht umher und Hwa kennt bzw. kannte alle Opfer. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in gefährliche und lebensbedrohliche Situationen.

     

    Zu Beginn war ich wirklich sehr irritiert über die Storyline und musste das Buch nach ein paar Seiten erst mal wieder weglegen und was anderes lesen, weil ich dem Ganzen einfach nicht folgen konnte...

    Manchmal ist man halt nicht "bereit" für ein Buch. Ein paar Wochen später startete ich dann einen neuen Versuch und es fiel mir etwas leichter, einzusteigen. Es gleicht aber einem Sprung ins kalte Wasser, da die Geschichte sofort los geht und sich nicht mit großen Erläuterungen aufhält. 

    Es geschehen im Laufe des Buches viele unvorhersehbare Wendungen. Es ist eine gut beschriebene, leicht dystopisch angehauchte Zukunftsvision, die eines Tages tatsächlich Wirklichkeit werden könnte. 

    Manchmal habe ich aber den Faden verloren, da auch einige Begrifflichkeit fallen, die nicht wirklich erklärt werden. 

     

    Aber, und das muss ich dem Buch zugute halten, es ist anders als klassische Science-Fitcion-Zukunftsvisionen und gut durchdacht. Eine Prise Realität schwingt immer mit. Die Protagonisten werden gut beschrieben, so dass man entweder Sympathie, aber auch Antipathie entwickelt.

    Das Ende des Buches ist dann noch mal eine kleine Überraschung, die hier natürlich nicht verraten wird...

     

    Da mir der Anfang so schwer fiel, der Rest der Geschichte aber dann wirklich gut war, gebe ich dem Buch 4 Sterne.



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    aly53s avatar
    aly53vor einem Jahr
    Mitreißend

    Die Grundidee dieser Story hat mich besonders interessiert und daher war ich ziemlich gespannt darauf, was mich hier erwarten würde.
    Wir haben es hier doch mit einer etwas dystopischen Welt zutun, die doch mein Interesse wecken konnte.
    Der wichtigste Charakter hierbei ist Hwa aus deren Perspektive wir hier alles erfahren. Was ich wirklich als sehr gut erachte, da man so doch eine Menge über sie erfährt. Aber gleichzeitig kann man sich auch sehr gut in ihre Gefühls- und Gedankenwelt reinfühlen.
    Hwa selbst mochte ich unheimlich gern und habe voller Elan ihren Weg verfolgt.
    Dieser ist alles andere als einfach. Als Personenschützerin ist sie einer ziemlichen Gefahr ausgesetzt.
    Besonders als sie anfängt den jüngsten Spross der wohlhabenden Familie zu beschützen.
    Und plötzlich erschüttert eine Mordserie die Stadt.
    All die Abgründigkeit kommt an die Oberfläche und sucht ihr Ventil.
    Ich kam nicht umhin mir Sorgen um sie zu machen und zu grübeln woher das alles kam.
    Am Anfang gab es zwar noch ein paar Längen, doch ab einem gewissen Zweitpunkt gab es für mich kein Halten mehr und ich zitterte und fieberte unendlich mit Hwa mit.
    Besonders ihre Emotionen, all ihre Ängste  und Zweifel konnte ich unheimlich gut spüren.
    Ich bin ehrlich, ich hatte wirklich den Drang sie zu beschützen. Denn sie selbst wurde mir wichtig und ich hatte einfach nur Angst um sie.
    Gleichzeitig spürt man aber auch das Grauen, daß sich immer mehr manifestiert und man möchte den Ursprung dessen aufdecken.
    Doch hat man eine Chance oder ist es dafür bereits zu spät?
    Wer mir aber neben Hwa auch noch sehr gut gefallen hat, ist Daniel. Für mich eine Person mit vielen Facetten, auch wenn ich ihn oftmals nicht durchschauen konnte.
    Seinem Charme konnte ich mich zu keinem Zeitpunkt entziehen. Es gibt einfach Momente, da macht es einfach zack und es ist um einen Geschehen und das war bei ihm defintiv der Fall.
    Auch die Zwischenmenschlichkeit kam hier nicht zu kurz, was ich sehr schön fand und was  auch etwas Leichtigkeit hineinbrachte.
    Überwiegend ist es jedoch recht actionreich und vor allem emotional.
    Der Lösung kommt man bis zum Schluss nicht auf die Spur, was dazuführte, das ich zu keinem Zeitpunkt aufhörte mit rätseln.
    Die Autorin webt auch sehr geschickt noch die ein oder andere Überraschung hinein, was dem ganzen noch mehr Auftrieb und Spannung verschafft hat.
    Dabei hat sie einen wunderbaren fließenden und lebendigen Schreibstil, das die Seiten nur so an einem vorbeirauschen. Das Buch selbst ist in drei Teile gegliedert.
    Die Handlung ist allumfassend gesagt recht komplex und gerade die Welt an sich hat mich ungemein fasziniert, so das ich nie genug davon bekommen konnte.
    Besonders das Ende war nochmal richtig explosiv und meine Nerven waren wie Drahtseile gespannt. Ich wäre am liebsten weggerannt und dem ganzen entkommen, aber auf der anderen Seite habe ich es auch sehr genossen.
    Schlussendlich ein Thriller den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

    Fazit:
    Die Autorin hat mit Company Town etwas sehr gewaltiges, facettenreiches und sehr emotionales aufs Papier gebracht, das mich gut unterhalten konnte.
    Abzüglich ein paar Längen war ich dem ganzen hoffnungslos verfallen, woran vor allem die Welt Hwa und Damiel Schuld waren.
    Absolut gelungen.

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, aber auch verwirrend, dabei bleiben mir am Ende zu viele Fragen noch unbeantwortet
    Willkommen in New Arcadia

    Inhalt:
    New Arcadia, so nennt sich die Stadt auf der Ölplattform, die sich im Besitz der Familie Lynch befindet. Die Menschen New Arcadias sind alle auf irgendeiner Weise verändert, sei es um schneller zu sein oder schöner zu werden, niemand ist mehr so, wie er geboren wurde. Nur die junge Hwa ist noch ein komplett organischer Mensch, die zwar ihre Makel verbirgt, aber trotzdem anders ist, als alle anderen. Sie arbeitet als Bodyguard für einen Escortservice, doch durch Zufall lernt sie den jüngsten Sohn der Familie Lynch, Joel, kennen. Dieser wird bedroht und als Schutz wünscht er sich Hwa als Bodyguard. So beginnt diese ihren neuen Job bei den Lynchs. Doch auf der Plattform passiert noch etwas, ein Serienmörder treibt sein Unwesen und die Opfer sind Hwa nur zu gut bekannt. Kurzerhand beschließt sie, auf eigene Faust zu ermitteln.
    Meine Meinung:
    Die Geschichte beginnt gleich mitten im Geschehen und ich muss zugeben, dass ich da zum Einstieg meine Schwierigkeiten hatte. Es prasseln unbekannte Begriffe und Personen auf mich ein und auch das Setting ist so anders, dass ich erst einmal ein wenig Zeit benötigte, um hinter das Ganze zu steigen. Doch nachdem ich mich in die Geschichte eingelesen hatte, wurde es absolut spannend und mitreißend. Madeline Ashby verfügt über einen sehr flüssigen und klaren Schreibstil, der mir beim Lesen zum Glück keine Schwierigkeiten bereitete, so dass es auch nicht zu schwer fiel, am Ball zu bleiben.
    Das Geschehen ist von Beginn an sehr spannend, doch auch immer wieder gelingt es der Autorin die Spannungsschraube anzuziehen. Mit kleineren und größeren Wendungen, die die Ereignisse nicht vorhersehbar werden ließen, konnte sie mich ans Geschehen fesseln und gut unterhalten. Passend zu dem Geschehen ist dann auch das Setting etwas ganz besonderes. Zwar fiel es mir recht schwer, mir das alles von Beginn an bildlich vorzustellen, doch nach und nach baute ich mir New Arcadia in Gedanken auf.
    Das ganze Setting wirkt natürlich absolut aussergewöhnlich und ließ mich während des Lesens immer wieder innehalten, um zu verarbeiten, was da gerade überhaupt zu "sehen" war. Dabei hat Madeline Ashby hier alles durchaus gut durchdacht und ließ sich viele Zukunftsszenarien einfallen, die gar nicht so abwegig erscheinen. Seien es die Menschen, die sich selber allen möglichen und unmöglichen Operationen unterziehen, oder der ungewöhnliche Handlungsort, alles wurde mit Fortschreiten der Handlung immer besser nachvollziehbar und auch erschreckend glaubhaft.
    Die Geschichte wird von einem personellen Erzähler wiedergegeben, wodurch mir zwar die Handlung recht nah gebracht wurde, aber ich inhaltlich so meine Schwierigkeiten hatte. Es gibt einfach eine Unzahl an technischen Begriffen, bei denen es mir nicht immer leicht fiel, sofort zu verstehen, worum es ging. Das Buch ist auf jeden Fall keine leichte Lektüre für zwischendurch, denn einmal nicht aufgepasst, verliert man schnell den Überblick über die Zusammenhänge und muss noch einmal zurückblättern.
    Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Gerade Hwa als Protagonistin konnte mich recht schnell überzeugen und ich mochte diese "normale" Frau unter all den manipulierten Menschen. Sie hatte es mit Sicherheit nie besonders leicht und trotzdem ist sie eine sehr verantwortungsbewusste Frau, die weiß, wofür sie einsteht. Die Selbstvorwürfe, die sie sich macht, nachdem der Killer Menschen aus ihrer direkten Umgebung tötet, waren gut nachvollziehbar, genauso wie die daraus resultierenden Handlungen. Joel mochte ich sehr, auch wenn er als direkter Erbe New Arcadias eigentlich sehr reich und machtvoll ist, ist er durchaus sympathisch und ganz schön clever. Daniel, der hier als Bodyguard der Familie Lynch arbeitet, ist zunächst Hwas Chef, doch auch dieser wirkte gut durchdacht und war mir nachher auch sehr ans Herz gewachsen. Dann gibt es noch den ein oder anderen Nebencharakter, die hier auch recht nebensächlich bleiben, wobei mir hier z. B. Hwas Mutter gleich einfällt, die ich so ganz und gar nicht mochte.
    Das Ende der Geschichte war mir für meinen Geschmack ein wenig zu glatt und alles in allem bleiben mir noch einige Fragen ungeklärt, so dass ich mit dem Ende nicht ganz glücklich bin.
    Mein Fazit:
    Alles in allem ein sehr spannendes Buch mit einer neuen und durchaus überzeugenden Grundidee, das ich auf Grund des Inhalts eher in Richtung Sci-Fi-Thriller als Dystopie einordnen würde. Trotzdem ist das Zukunftsbild, das hier entworfen wurde, durchaus vorstellbar, vor allem was die Entwicklung der Menschen betrifft. Die technischen Begriffe hätten für mich ein wenig mehr Erläuterungen bedurft, denn diese bremsten doch teilweise meinen Lesefluss, doch der Schreibstil ist hier zum Glück sehr flüssig, so dass ich schon am Ball bleiben konnte. Eine sehr sympathische Protagonistin und gut ausgearbeitete Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Wer gerne Zunkunftsromane mit viel Thrill und Action mag, ist hier gut aufgehoben. Durchaus lesenswert!

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    MosquitoDiaos avatar
    MosquitoDiaovor 2 Jahren
    Company Town. Niemand ist mehr sicher / Madeline Ashby

    »Nein. Ich brauche niemanden, der bereit ist, für Joel zu sterben, Miss Go. Ich brauch jemanden, der bereit ist, für ihn zu töten. Und ich glaube, dass sie dieser Jemand sind.«

    Bei 1,2 anderen Bloggern hatte ich dieses Buch entdeckt, und konnte einfach nicht mehr anders.
    Schon allein bei dem Cover war es um mich geschehen – und dann noch der Klappentext!
    Ich stehe total auf Dystopien und diese hat versprochen etwas ganz Besonderes zu sein…

    Somit stand der Entschluss fest, das Buch muss nicht nur schleunigst einziehen – es muss auch gleich gelesen werden! (Trotz meiner Vorfreude passiert das doch eher seltener)
    Dann musste ich allerdings feststellen, dass ich nicht so gut in die Geschichte kommen konnte.
    Es ist durchaus interessant, aber für mich als Leser kam ein Gefühl auf, als wenn ich den zweiten Band einer Reihe lesen würde, ohne den ersten zu kennen.
    Viele Situationen und Details wurden so selbstverständlich beschrieben, obwohl ich nur die Hälfte verstanden habe.

    Nachdem ich mich aber an den eigenen Schreibstil ein wenig gewöhnt hatte und auch die Charaktere ein bisschen besser kennenlernen konnte, war man doch mitten im Geschehen.
    Der stockende Anfang hat mir jedoch eine Menge vom Lesevergnügen genommen, so wie Zeit, die man nicht mehr aufholen kann.

    Der Plot hinter der Geschichte ist zwar ganz cool, aber das Rad wurde hier auch nicht neu erfunden.
    Dazu hätte ich gern ein bisschen mehr an der Spannung teilgenommen, diese konnte mich allerdings nicht wirklich mitreißen.
    Die Charaktere hingegen haben mir wirklich gut gefallen, zumindest die drei, die im Mittelpunkt stehen und am meisten ausgeschmückt wurden! Das sind Hwa, ihr neuer Schützling Joel und ihr neuer Boss Síofra.
    Es ist auch keine große Überraschung, dass eine kleine Liebesgeschichte ihren Platz zwischen den Zeilen findet. Diese finde ich aber sehr schön, dezent aber auch sehr aussagekräftig.

    FAZIT

    Zum Ende hin haben sich die Ereignisse wieder ein bisschen überschlagen, gerade nachdem ich endlich das Gefühl hatte, den Faden wiedergefunden zu haben…ABER nichtsdestotrotz war es eine gute Geschichte. Wahrscheinlich keine, die jeden überzeugen könnte, da ich denke, dass sie eher eine kleinere Zielgruppe anspricht.
    Wenn sie aber in die richtigen Hände gelangt, wird es sicherlich ein wahrer Lesegenuss!
    Für mich war es ein kurzweiliges Leseerlebnis, das meinen Kopf mal wieder ein bisschen mehr zum Denken angeregt hat 😉


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    angeltearzs avatar
    angeltearzvor 2 Jahren
    Company Town - Niemand ist mehr sicher


    Beim Lesen des Buches hatte ich das Gefühl einen 2. Band zu lesen. Es fehlten mir einfach Infos, die vielleicht sogar wichtig für den Verlauf wichtig gewesen wären. So habe ich den Eindruck, dass es nicht fertig ist. Musste das Buch vielleicht erscheinen? Oder ist es so gewollt, um sich mögliche Vorgeschichten und Nachfolger zu sichern?
    Einerseits finde ich die Geschichte total cool. Ich mag Dystopien und ich mag Thriller. Ein Kombi daraus gepaart mit genialen Charakteren. Super!
    Ich habe dieses Buch wirklich gerne gelesen. Es hat sehr viel Spaß gemacht in diese Welt einzutauchen. Und hinter dem Plot steckt wahnsinnig viel Potential, aber leider wurde das nicht ausgeschöpft. Wären diese Lücken nicht, wären viele Dinge nicht unklar.


    Die Charaktere finde ich recht gelungen, wobei auch bei denen viele Infos fehlen. Es wird zu viel als selbstverständlich hingestellt, so dass ich als Leser eher ein Fragezeichen sehe als den Charakter. Gerade Joel, ist mit seinen 15 Jahren sehr erwachsen dargestellt. Ich habe da eine Vermutung, was das ausgelöst haben könnte. Aber ich müsste mich da weit aus dem Fenster lehnen. Ich weiß nicht, wie ich die Charaktere alle zu nehmen habe.
    Genauso ist es beim Setting. Mich hat es total verwirrt und auch am Ende des Buches musste ich noch mal den Klappentext lesen, denn das diese Stadt auf einer Bohrinsel ist, war mir irgendwie nicht ganz klar.


    Es liest sich jetzt so, als würde ich das Buch zerreißen wollen, aber so ist es nicht. Wie schon geschrieben, es hat echt Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich fühlte mich wirklich gut unterhalten!


    Der Schreibstil der Autorin hat mir allerdings wirklich gut gefallen. Ich würde gerne mehr von ihr lesen!


    Trotz der Schwächen hat mir das Buch recht gut gefallen. Ich möchte es dir auf jeden Fall ans Herz legen.


    Das Cover: Ist auf jeden Fall ein Hingucker. Nicht unbedingt sehr schön, aber passt gut zum Inhalt.


    Fazit: Ein toller Schreibstil der Autorin. Der Plot und die Charaktere haben leider Lücken, die alles etwas unklar macht. In dem Buch steckt viel Potential.

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    Lily911s avatar
    Lily911vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch mit viel Potenzial, aber das Ende finde ich weniger gelungen, sehr verwirrend und viele offene Fragen. Aber sonst gut & lesenswert.
    Ein Buch mit Potenzial, was am Ende zu schnell beendet wurde


    Das Hardcoverbuch “Company Town - Niemand ist mehr sicher” von Madeline Ashby hat 384 Seiten und kostet 21€.
    Es gehört der Buchkategorie Dystopie, Science-Fiction, Thriller und Krimi.


    Inhalt:
    Hwa lebt in New Arcadia, in Kanada. Als organischer Mensch, gehört sie heutzutage einer Minderheit an, die sie aber trotzdem wervoll macht, da sie nicht gehackt werden kann. 
    Als sie von der mächtigen Organisation, den Lynch als Leibwächterin für ihren Nachwuchs Joel angeheuert wird, kann sie noch nicht ahnen, auf was sie sich da eingelassen hat...


    Meine Meinung:
    Mit diesem Buch hat Madeline Ashby eine ungewöhnliche, aber dennoch ziemlich spannende Dystopie mit Höhen und Tiefen geschrieben.
    Das Buch liest sich größtenteils flüssig und wurde aus der Erzählperspektive von Hwa geschrieben.


    Zu Beginn bin ich leider nur schwer in die Handlung gekommen. Es gelang mir nicht auf Anhieb die verschiedenen beschriebenen Science-Fiction Elemente alle auf einmal zu begreifen und auch New Arcadia, die angeblich auf einer Ölplattform liegt.
    Erst nach einigen Kapitel bin ich langsam ins Buch und so auch in die Geschichte hineingekommen. Man muss schon Recht geduldig mit dem Buch sein und die ganze Situation auf sich einwirken, denn hat man irgendwann den Faden verloren, wird es schwer sein ihn wiederzufinden, da alles miteinander verknüpft und letztendlich dieses Buch in all seiner Individualität und seiner Einzelheit ergibt.


    Zu der Geschichte:
    Sie spielt sich in einer Zukunft ab, wo fast die gesamte Menschheit sich Implantate und Modifizierungen unterzogen haben. Einzig allein eine Minderheit der Menschen, zu der Hwa zählt lebt ohne Modifizierungen und so hebt sie sich verhemend vom Rest der Menschen in New Arcadia ab.


    Die Idee zur Story ist wirklich einmal anders und ich finde es spannend, wie sich die Autorin die Zukunft in diesem Buch vorstellt. Dinge wie Implantate, die einem die Angst wegnimmt, künstliche Intelligenzen, die als Doktoren fungieren, sogar brillengesteuerte Superprogramme gehören unserer Zukunft an... 
    Für weitere Details, sollte man einfach das Buch lesen.


    Zu den Charakteren:
    Hwa finde ich als 23-jährige Frau ziemlich cool, taff und auf jeden Fall schlagfertig! Sie hat ein "Makel", das viele Menschen einfach ignorieren, bzw. "raus filtern" können, wenn sie wollen. 
    Besonders toll an ihr finde ich, dass sie in jeder Situation einen kühlen Kopf behält und nicht gleich in Panik ausbricht. Im Laufe des Buches zeigt sie viele Stärken, als auch Schwächen. Die Autorin versteht es sich gut, Hwa zu beschreiben und ihre Emotionen auszudrücken. Mehr als alle anderen Figuren im Buch wirkt sie lebendig und auch wirklich präsent.
    Als Leibwächterin für Joel leistet sie einen guten Job und anstatt, dass sie nur ihren Job erledigt, will sie dem Jungen auch beibringen sich selber zu verteidigen und ein wenig unabhängiger ausbilden.


    Joel ist 15 Jahre alt, aber dennoch merkt man ihm seiner Haltung und Sprache nicht an, dass er noch so jung ist. Er ist schon ein halber Erwachsener, aber das wundert mich nur wenig, schon allein da feststeht, dass er das Lynch Unternehmen in der Zukunft übernehmen wird.
    Er hat einen glasklaren Verstand und weiß ihn auch geschickt einzusetzen, wenn es nötig ist.


    Daniel wird zwar anfangs noch ganz höflich mit Síofra angeredet und ist in dieser Bodyguard Sache quasi Hwas Boss, aber trotzdem war er es, der sich bei der Familie Lynch für Hwa eingesetzt hat. Die höflichen Flosken sind bald schon vergessen und übrig bleibt ein gutaussehender und verantwortungsvoller Mann.
    Über seine Vergangenheit ist wenig bekannt, aber fest steht, dass er den Lynch treu ergeben ist...


    Negatives muss ich sagen, sind die vielen technischen Begriffe, die es mich überhaupt so schwer gemacht haben ins Buch zu kommen, haben mich verfolgt. Es ist einfach schwer sich etwas vorzustellen, wenn man den Begriff gar nicht kennt und nur spekulieren kann, was das alles bedeutet. Leider wurde ich öfters mit schwierigen undefinierbaren Begriffen in diesem Buch überhäuft. Das hat leider auch mein Interesse am Buch verschmälert, weswegen es Augenblicke gab, in denen ich das Buch für eine Weile zur Seite schieben musste.


    Außerdem bin ich geteilter Meinung über das Ende. 
    Einerseits geht es Spannender und natürlich Überraschender zu, aber umso mehr Fragen und Spekulationen muss man sich stellen. 
    Es ist/war schwer mitzukommen und die ganzen Zusammenhänge zu verstehen. So kam es zum Beispiel, dass der Antagonist eine mir völlig bis dato unwichtige/unbekannte Person war und ich erst durch die Hauptfiguren erkannte, wer/was er eigentlich war und seine bisherige Rolle im Buch war.


    Das Ende fand ich auch schwammig, es ist zwar ein Happy End, aber das macht die Geschehnisse und Entwicklungen nicht besser. Die Moral hinter der Geschichte (falls uns die Autorin jemals etwas belehren wollte, jedoch bin ich der Meinung, dass sie es noch wollte) ist hinüber.


    Letztendlich konnte ich nur Dank der Leserunde des Buches mein Wissen erweitern und zumindest das Buch besser verstehen, ohne die Leserunde, wäre ich vollends aufgeschmissen.


    Mein Fazit:
    Alles in einem finde ich den Ansatz und die Idee zur Dystopie spannend  und actionreich, aber zum Ende hin wurde die Story zu schnell beendet, wodurch viele Dinge unklar, bzw. nicht ganz nachvollziehbar sind. 


    Ich kann das Buch nur eingeschränkt empfehlen, vielleicht für Sci-Fi Fans, die einmal eine etwas andere Geschichte lesen wollen, die in nicht allzu weiter Zukunft tatsächlich vorkommen kann. 


    Meine Bewertung: 3,5 Sterne

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    Angel1607s avatar
    Angel1607vor 2 Jahren
    Echtes Highlight <3

    Worum gehts?


    Hwa ist besonders. Sie ist eine der letzten komplett organischen Menschen. Gemeinsam mit vielen anderen Menschen, die sich immer wieder durch technische Implantate und dergleichen versuchen schöner und besser zu machen, lebt sie in New Arcadia. Eine Stadt erschaffen auf einer Ölplattform von der mächtigen Familie Lynch. Als der jüngste Sprössling dieser Familie bedroht wird, wenden sie sich an Hwa, damit sie ihn beschützt.
    Gleichzeitig versetzt eine brutale Mordserie die Stadt in Angst und für Hwa beginnt ein Spiel um Leben und Tod....



    Wie erging es mir mit dem Buch?


    Schon allein das Cover ist für mich außergewöhnlich schön und passt perfekt zur unheimlichen Aura, die New Arcadia für mich ausstrahlt. Außerdem greift es mit den Farben und technischen Elementen sehr gut das Thema und die Stimmung des Buches auf! 

    Aber widmen wir uns der Story selbst :-) 
    Anfangs muss ich zugeben, war es etwas verwirrend. Viele technische Ausdrücke, die Namen auch eher speziell und nicht alltäglich, so z.b. die Hauptprota "Go Jung-hwa", kurz "Hwa", weiß ich bis jetzt noch nicht so wirklich, ob ich sie richtig ausspreche. Aber nichts desto trotz hat es dem Buch meiner Ansicht nach nicht geschadet! 
    Hwa ist für mich eine spezielle Prota, die mir aber trotz ihrer Eigenheiten von Anfang an sympathisch war. Als eine der wenigen, die auf technische Verbesserungen verzichtet hat und das obwohl sie einen großen Makel im Gesicht trägt, hat sie solch eine Stärke mitgebracht, die mich wirklich fasziniert hat. Immer wieder hat ihr das Schicksal Steine in den Weg gelegt, allen voran mit ihrer Mutter, und immer wieder kommt sie wieder auf die Beine.
    Eigentlich verwunderlich, dass Hwa trotzdem so ein atemberaubender Mensch geworden ist.
    Joel, ihr Schützling, der Hoffnungsträger der Lynch-Familie, ist auch so ganz anders als sich seine Familie vielleicht erhofft hat. Er muss mit viel klar kommen und ich denke, dass er und Hwa einander eine große Stütze sind....zumindest versuchen sie es zu sein und nehmen gemeinsam den Kampf gegen die Ungerechtigkeit auf....

    Die Morde, die in New Arcadia passieren, treffen Hwa tief im Herzen. Immer wieder gibt sie sich die Schuld an den Opfern und denkt darüber nach, ob sie es hätte verhindern können...ob die Morde wirklich zum Teil ihre Schuld sind und welche Absichten und Motive der Mörder hat...etc. Alles Dinge, die es zu entdecken gilt. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich bis zum Ende keine Ahnung hatte, wie die Autorin das Geheimnis um den Mörder und die Opfer aufklären wird. Umso mehr war ich wirklich extrem überrascht! Klar hat man immer wieder jemanden im Verdacht, stellt sogar das Vertrauen zu diversen Protas auf die Probe und hofft aber dennoch, dass alles gut wird und die eigenen Vermutung Humbug sind. Jedoch wird es das? Was hat die Autorin vor? Wird sie mit dem Ende dem Leser ein Schnippchen schlagen?

    Ich kann auf jeden Fall mit Überzeugung sagen, dass es ein wirklich tolles Buch war. Man wächst so in die Geschichte rein, samt den ganzen technischen Ausdrücken, der Umgebung, die so ganz anders ist als unsere Zeit und Welt. Eine tolle Dystopie, die mich wirklich mit Spannung und Rafinesse überrascht hat!!! Ich kann die Geschichte wirklich weiterempfehlen, denn das Buch hat mich auf ganzer Linie überzeugt! Könnte man eigentlich nicht besser machen!!!

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    denise7xys avatar
    denise7xyvor 2 Jahren
    Verwirrend und unübersichtlich

    Erster Satz

    Hwa fragte sich, ob der Tag gekommen war, an dem erbärmlichen Mistkerl ein für alle Mal den Garaus machen würde.

    Meinung


    Die junge Frau Hwa arbeitet bei einem Securityunternehmen auf der Bohrinsel, der Stadt New Arcadia. Bei einem Sonderauftrag begegnet sie Daniel Sofria und bricht ihm promt die Nase. Der Mitarbeiter der Firma Lynch bietet ihr einen Job als Bodyguard für den Sohn des Firmeneigners, und späteren Erben, Joel Lynch an, Nach einigem Zögern nimmt sie den Job an und befindet sich, ehe sie es sieht, in einer riesigen Verschwörung wieder.

    Der Leser folgt der Protagonistin aus der Sicht eines Erzählers. Er erhält Einblicke in ihr Leben, ihre Gefühle und Gedanken. Der Schreibstil ist angenehm, wenn auch an einigen Stellen recht stockend. Ich musste vieles zweimal lesen, bevor ich den Sinn darin verstand. Die Einführung in die Welt von Company Town erwies sich als sehr anstrengend und verwirrend. Bis zur Hälfte des Buches, waren mir viele Dinge einfach unklar und ich konnte mit soviel Input einfach nichts anfangen.
    Die Charaktere waren doch recht originell, so war mir die Protagonistin schnell sympathisch. Hwa kämpft sich durch und hat nur wenig Menschen, die sie zu ihren Freunden zählt. Die meisten sind eher ihre Kolleginen, auf die sie während der Arbeit aufpasste. Mit Daniel versteht sie sich zu Beginn nicht, doch man spürt schnell die Spannung zwischen den Beiden, während sie für ihren Schützling Joel eher so etwas wie die beste Freundin und Ersatzmutter ist.

    Fazit

    Die Geschichte hat sehr viel Potenzial gehabt und bringt eine faszinierte Welt mit sich, auf die leider viel zu wenig eingegangen wurde. Länger, vielleicht auf zwei Teile erstreckt, hätte dem Setting besser getan. Für mich war die Geschichte zu verwirrend und überladen, deshalb nur 3/5 Sternen

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    SABOs avatar
    SABOvor 2 Jahren
    Company Town

    Madeline Ashby - Company Town - Niemand ist mehr sicher - Arctis

    "Sie nennt sich New Arcadia - eine Stadt auf einer Ölplattform, die sich im Besitz der wohlhabenden Familie Lynch befindet. Die Leibwächterin Hwa ist eine der letzten rein organischen Menschen, sie ist eine Außenseiterin. Als der jüngste Lynch-Sprössling Joel bedroht wird, und persönlichen Schutz benötigt, wendet sich die Familie an sie."

    Hwa wird in eine kalte Welt hineingeboren, die sie nicht auf die übliche Art erobern kann. Der Gendefekt, dem sie ihrem Makel verdankt, ist so stark ausgeprägt, das nicht einmal ihre eigene Mutter sie haben wollte.
    Die Frau der Adaptionsbehörde hatte nur diesen einen Rat:
     "Niemand wird dein Kind haben wollen, niemand wird sie lieben."

    Also wuchs Hwa bei ihrer Mutter auf, sie konnte es ihr nie recht machen, wurde stetig ihrer Defizite erinnert, doch sie hatte eine Mutter.

    Hwa erlernt Kampfsport und gibt Selbstverteidigungskurse und beschützt den Liebreiz der Damen der Nacht. Sie ist der Begleitservice für den Begleitservice. Company Town ist ein gefährliches Pflaster und es herrscht ein raues Klima. Die Menschen gehen nicht zimperlich miteinander um, Kraftausdrücke und Erniedrigungen sind an der Tagesordnung, doch dann geschieht ein Mord und Hwa konnte es nicht verhindern.

    Hwa wird in einen Strudel der Geschehnisse gezogen und kommt fast darin um. Ein unbekannter Mörder, ist ein oft gesehener Gast im "Haus" der Angst. Die Spuren führen zu Hwa.

    Spannende Murder-Mystery mit einer ungewöhnlichen Heldin, überraschende Aspekte, die die Grenzen zwischen alter und neuer Welt genial vermischen und verwirren. Unterhaltsam und kritikfreudig.
    384 Seiten pures Überlebenstraining, nichts für schwache Nerven!


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    Für Fans von packenden Dystopien!

    "Arctis", der neue Verlag der W1-Media GmbH geht direkt mit einem packendem Roman von Madeline Ashby an den Start.
    Begeitet uns in einer gemeinsamen Leserunde zu "Company Town" und reist nach New Arcadia.


    Sie nennt sich New Arcadia - eine Stadt auf einer Ölplattform, die sich im Besitz der wohlhabenden Familie Lynch befindet. Die Leibwächterin Hwa ist eine der letzten rein organischen Menschen, aber nicht nur in dieser Hinsicht eine Außenseiterin. Als der jüngste Lynch-Sprössling Joel bedroht wird, und persönlichen Schutz benötigt, wendet sich die Familie an sie. Dann versetzt eine Mordserie die Bewohner der Insel in Angst und Spuren führen auch zu Hwa; nicht nur ihre Zukunft steht auf dem Spiel, sondern die der gesamten »Company Town«.

    Leseprobe

    Madeline Ashby lebt in Toronto und arbeitet als Schriftstellerin und Zukunftsforscherin. Sie schreibt Kolumnen für Ottawa Citizen und entwirft Science-Fiction-Prototypen für Unternehmen wie Intel Labs oder Institute for the Future. Ashby hat zudem Kurzgeschichten, Essays und Kritiken veröffentlicht. "Company Town" ist ihr Debütroman, ein weiteres Buch ist aktuell in Arbeit.

    Wir suchen nun mindestens 20 Leser, die gerne in dystopischen & mitreißenden Geschichten schmökern und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten.

    Bewerbungsaufgabe: Schildert uns in 2-3 Sätzen, warum ihr gerne mitlesen möchtet & was ihr von diesem Roman erwartet.

    Viel Spass

    *** Wichtig ***

    Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches.
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