Madeline Hunter Die widerspenstige Braut

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Inhaltsangabe zu „Die widerspenstige Braut“ von Madeline Hunter

Schon in jungen Jahren wurde die reiche Erbin Verity Thompson dem verarmten Earl of Hawkeswell als Frau versprochen. Um der arrangierten Hochzeit zu entkommen, flüchtet sie sich aufs Land. Doch als sie dem attraktiven Earl das erste Mal gegenübersteht, muss sie zu ihrer Überraschung feststellen, dass sie einer Vermählung gar nicht mehr so abgeneigt ist.

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  • Rezension zu "Die widerspenstige Braut" von Madeline Hunter

    Die widerspenstige Braut

    Ati

    25. February 2013 um 16:09

    Nach dem zuletzt besprochenen (und, wie ich nun gelesen habe, schlecht übersetzten) Sands-Roman Liebe auf den zweiten Blick, hat mir der zweite Band der The-rarest-blooms-Reihe von Madeleine Hunter mit dem Titel Die widerspenstige Braut die Freude am Lesen unterhaltsam-leichter Regency-Romane wiedergegeben. Romanen also, in denen man noch mit Kutschen zu rauschenden Bällen fuhr, in der zweifelhafte Verehrer sich Duelle lieferten oder für charmante Verwirrungen sorgten. Romanen, in denen es oftmals um viel Schein und wenig Sein geht, um finanzielle Probleme und Abhängigkeiten, die jedoch zumeist glücklich enden. Ab und zu schalte ich mit solchen Romanen einfach gerne ab, obwohl die Vorstellung horrend ist, wegen jeder Kleinigkeit um die Erlaubnis eines Mannes bitten zu müssen und so abhängig zu sein, wie Frauen damals waren. Doch zurück zum Buch. Es handelt sich zwar um den zweiten Teil einer Buchreihe, jedoch muss man den ersten Teil vorab nicht zwingend lesen. Die Geschichten der jeweiligen Hauptfiguren sind in sich geschlossen. Allerdings trifft man sie in den anderen Romanen wieder. Die männlichen Hauptcharaktere sind durch Freundschaft ebenso miteinander verbunden, wie die weiblichen Hauptfiguren. Letztere haben sich samt und sonders in Daphnes Anwesen in Cumberworth, nahe London, kennengelernt. Deren Devise ein sicheres Obdach zu bieten, ohne bohrende Fragen zu stellen, kommt allen entgegen. Denn jede der Frauen birgt ein Geheimnis. Hunters Schreibstil lässt sich leicht lesen, die Sprache ist an die damalige Zeit angepasst. Genau dadurch wirken Szenen, in denen es wie in Liebe auf den zweiten Blick von Sands durchaus um mehr als nur erotische Andeutungen geht, nicht so platt. Wirklich gebraucht hätte ich diese Szenen zwar nicht, doch haben sie mich auch nicht direkt abgestoßen. Der Autorin gelingt es insgesamt erneut eine stimmige Hintergrundatmosphäre zu schaffen, die es ihren LeserInnen leicht macht, in das Geschehen einzutauchen. Auch hier geht es um viel Schein und wenig Sein. Obwohl die adlige Welt gerne auf reiche Bürger und alles darunter herabsah, nahm sie deren Geld im Fall der Fälle doch mindestens ebenso gerne dankend an. Das Bürgertum wiederum erhoffte sich einige Verbesserungen, indem es quasi dafür bezahlte, dass der verarmte Adel entsprechende Verbindungen mit ihnen einging. Hunters weibliche Protagonistin Verity lebte zwei Jahre lang bei Daphne und den anderen Frauen, bevor ihre Vergangenheit sie einholt. In der willigte sie in eine arrangierte Ehe ein, um jemanden zu schützen. Dass ihr Opfer vergebens war, erfuhr sie viel zu spät und so entschloss sie sich noch an ihrem Hochzeitstag zur Flucht, in deren Verlauf sie ihren eigenen Tod vorzutäuschen versuchte. Während Verity sich all die Monate in sicherer Obhut für die Eventualität einer Entdeckung rüsten konnte, geriet der Earl of Hawkeswell gleich zweifach in Bredouille. Zum einen kam er nicht an das durch die Eheschließung erhoffte Geld, was seine finanzielle Lage desaströs verschlechterte. Zum anderen sah und sieht er sich mit unangenehmen Mutmaßungen hinsichtlich Veritys vermeintlichem Tod konfrontiert. Als er unverhofft seiner tot geglaubten Frau gegenübersteht, schöpft er neue Hoffnung. Doch Verity bittet ihn um die Annullierung der nie vollzogenen Ehe und versucht ihm die Angelegenheit finanziell zu versüßen. Von Rechts wegen könnte Grayson seine Frau zwingen, mit ihm zu kommen. Er könnte auch auf seine ehelichen Rechte pochen. Doch das tut er nicht. Stattdessen bittet er sich eine Bedenkzeit aus, die sie anfangs gemeinsam bei Audrianna und Sebastian verbringen. Bald schon ist ihm klar, dass er seine Ehefrau nicht gehen lassen möchte und er beginnt sie dazu zu verführen, ihren Annullierungswunsch zu vergessen. Das ist jedoch gar nicht so leicht, denn Verity hält Adlige für Schmarotzer, die nur das eigene Vergnügen suchen. Zu unvereinbar erscheinen ihr die Unterschiede zwischen ihrer und Graysons Welt. Der wiederum vermutet, dass ein anderer Mann hinter der Flucht ebenso wie in dem Annullierungswunsch stecken könnte. Und ganz unrecht hat er damit nicht, gibt es da doch den Schatten des Mannes aus Veritys Vergangenheit. So wie sich im ersten Roman der Reihe ein Hintergrund-Handlungsfaden mit dem der sich anbahnenden Beziehung von Audrianna und Sebastian verwob, arbeitete Hunter auch in Die widerspenstige Braut einen solchen ein. Während er sich in Ein skandalöses Rendezvous um geldgierige Aristokraten und Kriegsgewinnler drehte, handelt er im vorliegenden Buch von industriellen Veränderungen ebenso wie von Adligen, die ihre gesellschaftliche Stellung als gottgegebenes Recht betrachten und dieses nach ihren Bedürfnissen zurechtbiegen. Keine sehr guten Ausgangsvoraussetzungen also für das Ehepaar, das sich eigentlich gar nicht kennt. Für den Roman allerdings schon, obwohl er mit dem beginnt, wo andere meist enden. Die gegensätzliche Herkunft der Hauptfiguren macht schnell klar, dass Gefühle keine Rolle bei den Hochzeitsplanungen spielten. Beidseitige Vorurteile wiederum sorgen dafür, dass nach der Wiederbegegnung Vertrauen ebenfalls nicht dazugehört. Das klingt eigentlich schrecklich unromantisch. Doch der Umstand, dass Grayson nicht stur auf Veritys Pflichten pocht, lässt den Charakteren Zeit, Gefühle füreinander zu entwickeln. Da gibt es keine verträumten und oberflächlichen jungmädchenhaften Schwärmereien, sondern eine harmonische, durchaus glaubwürdige Gesamtentwicklung einer Beziehung. Und obwohl Verity und Grayson anfangs distanziert wirken, Verity abweisend und Grayson teils unbeherrscht und berechnend, gibt es auch eine romantische Entwicklung, die zu dem führt, was LeserInnen beim Aufschlagen des Buches erhoffen: dem Happy End. Was mir an der Reihe gut gefällt ist der Umstand, dass die Frauen trotz der gesellschaftlichen Beschränkungen mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen stehen. Ebenso, dass die Charaktere nicht einfach glatt geschliffen charmant sind, dass die Zeit nicht vollkommen verklärt dargestellt wird. Das Ganze ist nicht allzu ernsthaft, aber auch nicht zu oberflächlich beschrieben. Fazit: Hunter hat sich im zweiten Band der Reihe für mein Dafürhalten etwas gesteigert. Mit Die widerspenstige Braut hält man eine Geschichte in Händen, die sich zurückhaltend-unaufdringlich und schnörkellos-dezent, aber für LeserInnen nachvollziehbar entwickelt und entspannenden Lesespaß bietet. Der möchte ich keine fünf, aber starke vier Punkte geben und freue mich schon auf den nächsten Band der The-rarest-blooms-Reihe. Copyright ©, 2013 Antje Jürgens (AJ)

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  • Rezension zu "Die widerspenstige Braut" von Madeline Hunter

    Die widerspenstige Braut

    sollhaben

    23. January 2013 um 21:58

    Das Leben in England des 19. Jhdt ist nicht einfach und für Verity Thompson hätte sich mit der erzwungenen Ehe mit den Earl of Hawkeswell nichts verbessert. Ihr Vermögen und der Titel von Hawkeswell ergeben eine gelungene Verbindung. Verity entzieht sich durch Flucht diesem Leben. Nur durch Zufall wird ihr Aufenthaltsort vom Earl of Hawkeswell gefunden, denn eigentlich glaubt die ganze Welt, dass die junge Frau in den Fluten eines Flusses gestorben ist. Hawkeswell ist komplett überrascht von seiner Entdeckung, Verity befürchtet nun das Schlimmste für ihre Zukunft. Zwei Jahre lang konnte sie ihre Entdeckung planen und schlägt ihrem Mann ein lukratives Angebot vor, um ihn zur Annulierung der Ehe zu ermutigen. Er willigt ein, den Vorschlag zu überdenken und seiner Noch-Ehefrau einige Tage Zeit zu geben, um ihr Auftauchen vorzubereiten. Während dieser Zeit erwartet er von ihr nur 3 Küsse am Tag, die ihm als Ehemann doch eigentlich zustehen sollten und Verity nimmt an, ohne an die Folgen zu denken. Mit Madeline Hunters Romanen geht man als Leser/in kein Risiko ein. Bereits mit "Ein skandalöses Rendezvous" ist ihr eine erfrischend romantische und witzige Geschichte gelungen. "Die widerspenstige Braut" wird als Band 2 ausgeschrieben, allerdings kann das Buch auch ohne Vorgänger gelesen werden. Doch es werden einige Figuren wieder erwähnt, vorallem die Zufluchtsstätte der Frauen, wird im ersten Teil genau erklärt. Obwohl die Geschichte äußerst reizend ist, bin ich doch immer wieder erstaunt über die Lebensweise der Frauen zu dieser Zeit. Ein selbstbestimmtes Leben wurde fast keiner Frau gewährt. Ohne Zustimmung eines männlichen Verwandten konnte keine Entscheidung gefällt werden. In diesen Geschichten der Autorin haben die weiblichen Hauptfiguren aber doch sehr viel Glück. Sie finden nicht nur die große Liebe, sondern ihre Männer sind sehr verständnisvoll und akzeptieren den Willen ihrer Frau. Wobei mir natürlich bewusst ist, dass dies kein historisch korrekter Roman ist, doch genau deshalb lese ich diese Bücher sehr gerne, da ich damit gut versinken kann.

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  • Rezension zu "Die widerspenstige Braut" von Madeline Hunter

    Die widerspenstige Braut

    Ellynyn

    18. January 2013 um 08:25

    Nur durch Zufall stolpert der Earl of Hawkeswell über die Frau, die er vor zwei Jahren geheiratet hat und die ihn nach der Hochzeit dann Hals über Kopf verlassen hat. Nun, es war zwischen Grayson und Verity keine Liebesheirat. Doch ihre Flucht hat den als jähzornig geltenden Lord in eine ziemlich schwierige Lage gebracht. Und selbst jetzt, wo er Verity wieder gefunden hat, sind die Probleme nicht gelöst. Im Gegenteil, der Ärger fängt erst richtig an. Während Verity unter falschen Namen in den vergangenen zwei Jahren unter Daphnes Obhut bei den Rarest Blooms gelebt hat, sah sich Hawkeswell großen Vorwürfen und Problemen ausgesetzt. Schliesslich ging das Gerücht um, dass er seine Frau vielleicht ermordet hätte. Ausserdem ist der Lord pleite, denn die Treuhänder von Veritys Vermögen haben noch immer die Hand auf ebendiesen. Anders als bei den meisten Liebesromanen ist die Hochzeit also schon passiert und die eigentliche Geschichte beginnt erst zwei Jahre danach. In Rückblenden erfährt der Leser ein wenig von Veritys Vergangenheit und ihren Problemen mit ihrem raffgierigen und zudem brutalen Cousin. Dieser und seine Gattin haben sie auch in die Ehe mit Hawkeswell hineingeprügelt. Es versteht sich also von selbst, dass die Protagonistin dem Helden ziemlich mißtrauisch und reserviert gegenübertritt. Hawkeswell hingegen ahnt von diesen Dingen nichts. Auch nicht, dass es in Veritys Jugend einen jungen Mann gegeben hat, dem sie sehr zugetan war. Allerdings ist der nun verschwunden und Verity macht sich große Sorgen um ihn. Während Verity also die Auflösung der Ehe anstrebt, hat Hawkeswell – verständlicherweise – ganz andere Pläne. Ich muss gestehen, dass ich eine Weile brauchte um in die Geschichte hineinzufinden. Beide Protagonisten sind etwas sperrig und kühl. Sie zu mögen fiel mir sehr schwer, auch wenn ihre Standpunkte und ihr Verhalten durchaus schlüssig fand. Den Standesunterschied und die jeweiligen Sichtweisen der Protagonisten fand ich hingegen sehr gut ausgearbeitet. Verity, eine reiche Erbin ohne vornehmer Herkunft und Hawkeswell, ein verarmter Adeliger dem wohl schon zum Zeitpunkt der Hochzeit das Wasser bis zum Hals gestanden hat. Natürlich vertieft sich die Beziehung zwischen Verity und Hawkeswell und sie lernen sich zu schätzen, zu mögen und irgendwann auch zu lieben. Allerdings war mir das einfach ein wenig zu distanziert und nicht immer logisch. Beide Protagonisten blieben für mich ein wenig farblos und einer der Nebenprotagonisten war da schon spannender und faszinierender. Der Duke of Castleford. Ein undurchsichtiger Lebemann und Freund von Hawkeswell. Auf seine Geschichte freue ich mich schon sehr, auch wenn ich da wohl noch ein Jahr drauf warten muss. Ausser ich lese es im Original.

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  • Rezension zu "Die widerspenstige Braut" von Madeline Hunter

    Die widerspenstige Braut

    AusZeit-Mag

    16. January 2013 um 16:45

    ~Inhalt~ - Verity Thompson führt an der Seite ihrer Freundinnen ein zurückgezogenes und zufriedenes Leben auf dem Land, ganz abseits der Londoner Society und kann dabei auch ihrem geliebten Hobby des Gärtnerns in Ruhe frönen. Doch diese heimelige Idylle wird eines Tages ziemlich abrupt gestört, als plötzlich niemand geringerer als der Earl of Hawkeswell vor ihrer Tür steht. Der hat sich vor zwei Jahren zwar den Titel als Veritys Ehegatte erwerben können, doch eine vorhandene Ehefrau hat er nie gehabt, denn seine Angetraute hat sich kurz nach dem Weg zum Altar einfach aus dem Staub gemacht und ist untergetaucht. Probleme gab es noch und nöcher für den Earl in dieser Zeit, denn nicht nur Veritys Geld für seine finanzielle Notlage fehlte ihm vorne und hinten, auch Gerüchte über eine Verbindung mit dem möglichen Tod Veritys machten ihm schwer zu schaffen… - ~Einschätzung~ - Das weibliche Quartett von „The Rarest Blooms“ hat seinen nächsten Auftritt! Nach Audrianna in „Ein skandalöses Rendezvous“ gibt’s nun ein näheres Kennenlernen mit Verity, auf die wir schon im Vorgänger einen näheren Blick werfen konnten. Normalerweise kommt ja jetzt die Passage, in der kurz erwähnt wird, dass wir besagte Romanfigur im Laufe der Story unter die Haube bringen, was sich hier aber irgendwie erledigt hat, da das für die gute Verity schon seit einiger Zeit gilt. In der Regel ist es ja eher so, dass wir mit der Hochzeit der Protagonisten den Schmöker zuklappen und damit die „und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“ Phase einläuten. Hier satteln wir das Pferd aber mal von hinten auf, denn die Story beginnt zwei Jahre nach der Eheschließung und das, obwohl sich die beiden Turteltauben nicht wirklich kennen. - Madeline Hunter stellt uns mit Verity und Grayson zwei Hauptcharaktere vor, die völlig unterschiedlicher Herkunft sind. Sie eine reiche Bürgerliche. Er ein verarmter Adeliger. Da ist für uns Leserinnen mal ziemlich schnell klar, dass diese Ehe nicht unbedingt aus Liebe geschlossen wurde, sondern wohl finanzielle Not Anreiz für diese Verbindung war, was hier auch ein bisschen der Aufhänger der Story ist. - Unsere Hauptprotagonistin zeigt sich mit einer guten Portion Misstrauen ihrem Gegenüber ausgestattet und lässt das ihren Göttergatten in der ein oder anderen Szene auch recht deutlich spüren. Was mir hier auch wieder gut gefallen hat, dass Hunter ihren Romanfiguren jede Menge Zeit und Raum gibt, romantische Gefühle füreinander zu entwickeln, sodass man das als Leserin auch wirklich verständlich nachvollziehen kann. - Beide agieren gefühlsmäßig doch sehr mit angezogener Handbremse; da wird das Seelenleben unserer beiden Romanfiguren nicht wirklich überschäumend oder verträumt geschildert und auch in den Dialogen der beiden geht’s doch meist recht besonnen zur Sache. Insgesamt aber hat die Autorin die Reaktionen ihrer Hauptprotagonisten sehr stimmig und harmonisch aufs Papier gebracht. Gehört wohl auch irgendwie zum Schreibstil von Hunter, denn schon Audrianna und Sebastian aus dem Vorgänger haben da nicht mit überschwänglicher Emotionalität geglänzt. Im Umgang miteinander gefallen mir aber insgesamt Verity und Grayson doch noch einen Tick besser. - Meine persönlichen Highlights der Story aber waren eindeutig die Szenen, in denen das männliche Triumvirat – Summerhays, Castleford und Hawkeswell- durch die Szenerie flanieren und man sich als Leserin schon immer im Vorfeld freut, was das Trio so alles auf der Pfanne hat. Wenn die Drei sich dann auch noch verbal „bekriegen“, bleibt kein Auge trocken. Schlagfertig und mit scharfem Wortwitz gehen die Herren der Schöpfung ans Werk und sorgen damit für beste Unterhaltung. Tja, und irgendwie hat sich doch tatsächlich dieser liederliche Duke namens Castleford zu meinem heimlichen Favoriten entpuppt. - Last but not least muss man auch mal festhalten, dass die Herrschaften von LYX echt ein Händchen für die Cover-Gestaltung haben, denn was die da immer künstlerisch und farblich zaubern sind absolut optische Highlights. Auch dieser Schmöker macht da keine Ausnahme und präsentiert sich als echter Augenschmaus. - ~Fazit~ - Ein Regency der etwas leiseren Töne, der doch relativ unaufdringlich und diskret daherkommt und das emotionale Miteinander unseres Liebespaares doch eher schnörkellos zeichnet. Nichtsdestotrotz gibt’s auch gerade zum Finale hin einige wirklich romantische Highlights. Von mir gibt’s gute 4 von 5 Punkten für den verarmten Aristokraten samt seiner Bürgerlichen. - Mit Celia kommt dann im Juni 2013 die Dritte der „Rarest Blooms“ zum Einsatz und mal sehen, welch’ dunkle Vergangenheit die junge Frau in „Eine Lady von zweifelhaftem Ruf“ aufzuarbeiten hat. (AK)

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