Madleen Nothnagel Ein Eisbär in Afrika

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Inhaltsangabe zu „Ein Eisbär in Afrika“ von Madleen Nothnagel

Einmal vom Afrika-Virus infiziert, treibt es Madleen und Peter immer wieder auf diesen bunten, staubigen Kontinent. Und sie reisten extrem: Je weiter von der Zivilisation entfernt, desto besser. Dann werden die Abenteurer plötzlich Eltern … Die Sucht nach fremden Kulturen bleibt. So reisen die beiden trotz aller möglichen Gefahren mit ihrem 18 Monate alten Sohn Nanook durch den abenteuerlichen Norden Namibias - 4.000 Kilometer in drei Wochen. Madleen beschreibt die Reiseerlebnisse einfühlsam aus Sicht einer Mutter, aber auch als Frau, die in dieser hektischen Zeit auf der Suche nach sich selbst ist. Die drei besuchen zwei der letzten Urvölker Namibias, kosten vom typisch namibischen Farmleben, treiben sich in den Slums umher und durchleben den ganz normalen Familienwahnsinn - nur eben 10.000 Km von zu Hause entfernt. „Ein Eisbär in Afrika“ berichtet vom inneren Reichtum einer Familie, der während einer Reise entsteht und nimmt den Leser mit auf den Weg zur Erkenntnis, dass man das Glück nur in sich selbst finden kann.

Abenteuerliche Namibia-Reiseerlebnisse mit Nachwuchs- liebevoll erzählt! Macht Spaß und Lust auf mehr!!! :-)

— mamamal3
mamamal3

4000 Kilometer mit einem Kleinkind durch Namibia.. ein beeindruckendes wundervolles Buch

— Buchraettin
Buchraettin

Wunderbar geschrieben, ein Abenteuer in Afrika mit einem Kleinkind! Meine Hochachtung!

— Cybermaus71
Cybermaus71
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  • Leserunde zu "Ein Eisbär in Afrika: Mit Kleinkind auf Abenteuerreise durch Namibia - und von der Reise zu sich sel" von Madleen Nothnagel

    Ein Eisbär in Afrika
    Madleen1984

    Madleen1984

    Hallo ihr Lieben, ich lade euch herzlich zu einer Leserunde zu meinem sehr persönlichen Reisebericht „Ein Eisbär in Afrika“ ein. Zum Inhalt (Buchklappentext): Einmal vom Afrika-Virus infiziert, treibt es Madleen und Peter immer wieder auf diesen bunten, staubigen Kontinent. Und sie reisten extrem: Je weiter von der Zivilisation entfernt, desto besser. Dann werden die Abenteurer plötzlich Eltern … Die Sucht nach fremden Kulturen bleibt. So reisen die beiden trotz aller möglichen Gefahren mit ihrem 18 Monate alten Sohn Nanook durch den abenteuerlichen Norden Namibias – 4.000 Kilometer in drei Wochen. Madleen beschreibt die Reiseerlebnisse einfühlsam aus Sicht einer Mutter, aber auch als Frau, die in dieser hektischen Zeit auf der Suche nach sich selbst ist. Die drei besuchen zwei der letzten Urvölker Namibias, kosten vom typisch namibischen Farmleben, treiben sich in den Slums umher und durchleben den ganz normalen Familienwahnsinn – nur eben 10.000 Km von zu Hause entfernt. „Ein Eisbär in Afrika“ berichtet vom inneren Reichtum einer Familie, der während einer Reise entsteht und nimmt den Leser mit auf den Weg zur Erkenntnis, dass man das Glück nur in sich selbst finden kann. Zur Leseprobe Ich suche 10 Leser, die mein Buch gerne in der Leserunde besprechen und anschließend rezensieren würden. Nach Möglichkeit sollte das Buch anschließend auch bei Amazon rezensiert werden. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 28.09.2013 bewerben. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 29.09.2013, danach wird das Buch sofort an euch versendet. Selbstverständlich können im Anschluss daran aber auch alle anderen, die das Buch oder das E-Book lesen, in der Leserunde mitdiskutieren. Verratet mir einfach, weshalb ihr das Buch gerne lesen würdet. Was interessiert euch besonders? Falls ihr einen Blick auf meine Homepage werfen wollt: Unter madleen-nothnagel.de findet ihr einiges zu unseren Reisen durch Afrika – während und vor dem Elterndasein. Auch hier würde ich mich über euer Feedback sehr freuen. Ich freue mich über viele Teilnehmer und einen regen Austausch… Herzliche Grüße Madleen Nothnagel

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  • Abenteurer-Eltern unterwegs in Afrika

    Ein Eisbär in Afrika
    Donauland

    Donauland

    28. October 2013 um 22:23

    Die Autorin Madleen Nothnagel berichtet in ihrem Buch „Ein Eisbär in Afrika“  über ihre Familienreise durch Namibia, ein Abenteuer, auf das sich kaum Eltern mit einem 18monatigen Kleinkind einlassen. Als ich den Titel las, stellte ich mir gleich einmal die Frage, warum gerade ein Eisbär in Afrika? Doch die Antwort ist ganz einfach, denn ihr Sohn heißt Nanook, übersetzt aus der Sprache der Inuit bedeutet das „mächtiger Eisbär“. Sein Zweitname „Lion“ deutet schon auf die Afrikaleidenschaft seiner Eltern hin. Diese Reise musste ich begleiten, denn meine Neugierde war geweckt, Namibia mit einem Kleinkind zu bereisen, ist doch abenteuerlich oder vielleicht sogar verrückt? Die Anreise zum Flughafen im winterlichen Deutschland war schon die erste Herausforderung für Madleen, denn Nanook ist ein kleiner Wirbelwind, der keine Minute ruhig sitzen kann, sondern immer etwas erleben, entdecken und erkunden muss. Wieso sollte ein neugieriger Junge überhaupt etwas versäumen und wichtige Ereignisse verschlafen? Ich kann mir vorstellen, dass Nanook die Eltern ziemlich auf Trab hielt. Doch auch er scheint ein richtiger Abenteurer zu sein, so wie seine Eltern. Angekommen in Namibia konnte der willensstarke Nanook die beiden nicht mehr aus der Fassung bringen, denn sie sind wieder in jenem Land angekommen, wo ihre Seele zu Hause ist. Der Reisebericht hat mich richtig im Bann gezogen und meine Erfahrungen und Erlebnisse von meiner Namibiareise aufgefrischt. Beim Lesen spürte ich die Liebe, die Leidenschaft und die Verbundenheit der jungen Familie zu Namibia. Die Abbildung der Namibiakarte gleich zu Beginn im Buch, finde ich praktisch, denn so konnte ich gleich beim Lesen mit Hilfe der Landkarte ihre Route durch den Norden Namibias mitverflogen, ihre Reise führte 4000 Kilometer meist über Schotterpisten durch das „weite“ Land. Drei Wochen lang ist ihr gemieteter Jeep mit Dachzelt ihr zu Hause, denn sie reisen durch das Land, besuchen ihre Freunde und Bekannten, entdecken die Natur, sehen die wilden Tiere und erleben das Land. Während ihrer abenteuerlichen Reise leben sie auf Farmen oder schlafen in ihrem Dachzelt auf Campingplätzen. Sie besuchen zwei Urvölker die San (Buschleute) in Ombili und die Himba, die noch traditionell leben. Sie wagen sich auch in den Krall und die Slums. Zuletzt treffen sie sich erstmals mit Madleens Tante, die in Swakopmund lebt und vor Jahrzehnten nach Namibia ausgewandert ist. Während ihrer Reise essen sie traditionelles „Milipap“, einem Brei aus Maismehl und ertragen die afrikanische Hitze und brettern über Schotterpisten. All dies darf der kleine Nanook miterleben, der ihren Tagesablauf ganz schön bestimmt, denn während der Reise ist er der Boss. Madleen beschreibt ihre Erlebnisse, Eindrücke während ihres Abenteuers in Form eines Reisetagebuchs mit vielen witzigen Beschreibungen aus dem Alltag. Besonders die Entwicklung Nanooks hat sie sehr einfühlsam festgehalten. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig, oft sehr bildhaft. Ich bin begeistert von ihren persönlichen Schilderungen, ihren Gedanken, die mich berührten und zum Nachdenken anregten. Beim Lesen spürt man sofort die Gastfreundschaft der Einheimischen, sie strahlen eine Ruhe und Zufriedenheit aus, die wir vermissen. Durch die vielen Fotos im Buch konnte ich mir die Begegnungen mit Einheimischen, ihren Freunde und auch ihre Erlebnisse vorstellen. Die Autorin beschreibt im Untertitel, dass dieser „Urlaub“ für sie auch eine Reise zu sich selbst darstellt. Vor diesem Abenteuer fühlte sie sich ausgelaugt und überfordert, doch in Afrika fand sie ihre innere Ruhe und erkannte, welche Dinge im Leben für sie wichtig sind. Beim Lesen spürte ich regelrecht ihr Ankommen, eine Art Heimkommen sowie das Abstreifen der Fesseln des Alltags, sie befreit sich von ihren Zwängen.  Am Ende des Buchs erfährt der Leser noch in einem eigenen Kapitel etwas über die Eisbär-Eltern, in einer Art Lebenslauf. Peter suchte schon immer Herausforderungen und durch ihn lernte Madleen Afrika kennen, das sich auch bei ihr bald in eine Sehnsucht, eine Leidenschaft verwandelte. Mit diesem Buch möchte Madleen anderen Eltern Mut geben, ungewöhnliche Wege zu einzuschlagen, um aus den Alltag herauszukommen. Diese Reise durch Namibia faszinierte mich, ich war beeindruckt von dem Mut der jungen Familie, ihrer Abenteuerlust und von dem Gefühl des Ankommens in Afrika. Ich bedanke mich bei ihr für diesen außergewöhnlichen Reisebericht, der meine Sehnsucht nach Namibia wieder aufflammen lies.

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  • „Von der Kita in den afrikanischen Busch.“

    Ein Eisbär in Afrika
    LimaKatze

    LimaKatze

    25. October 2013 um 20:45

    Zum Inhalt: „Meine Eltern haben mich Nanook genannt, das kommt aus der Sprache der Inuit (Eskimos) und bedeutet „mächtiger Eisbär“. ... Und nebenbei erwähnt: Ich bin der Boss.“ So wird der kleine lebhafte Nanook von der sympathischen Autorin Madleen Nothnagel in ihrem Buch vorgestellt. Bei diesem Buch handelt es sich um einen sehr persönlichen Reisebericht. Ein Bericht über drei Wochen voller Erlebnisse während 4000 Kilometern durch Namibia im Februar 2013. Für die Eltern gab es dabei allerdings einen ganz wesentlichen Unterschied zu vorangegangenen Afrikareisen, denn bei dieser Unternehmung war ein Kleinkind von 18 Monaten dabei, Nanook. Und das war das größte Abenteuer überhaupt. Ganz wichtig war den afrikaerfahrenen Eltern, dass ihre Reise möglichst abseits vom normalen Tourismus stattfindet. Es geht ihnen stets vorrangig um die Natur des Landes, und um das wirkliche Leben der Einheimischen und deren Kultur. Deshalb wird während der Reise auch gerne der direkte Kontakt mit den Menschen gesucht. Da sitzt die kleine Familie dann beispielsweise mit den Himba beisammen und alle haben ganz viel Spaß bei dem Gesang eines deutschen Kinderliedes. Der Leser geht gedanklich mit auf dieser Reise durch Namibia und erlebt dadurch ein Stück Afrika. Er erfährt etwas über die San in Ombili, über die Himba, über die Slums von Opuwo, über afrikanisches Farmleben und, und, und. Vieles regt auch zum Nachdenken an. Bemerkenswert ist beispielsweise die beschriebene überaus große Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen in diesem Land. Beeindruckend die Berichte über Einheimische, die trotz ihrer bescheidenen Lebensführung so viel Ruhe und Zufriedenheit ausstrahlen. Hier wird unter anderem deutlich, dass Besitztum nicht automatisch der Schlüssel zu einem glücklichen Leben ist. Aber der Autorin ging es bei dieser abenteuerlichen Afrikareise auch um eine Reise zu sich selbst. Und so erklärt sich der Buchtitel dieser Reiseerzählung: Ein Eisbär in Afrika - Mit Kleinkind auf Abenteuerreise durch Namibia, und von der Reise zu sich selbst. „Wie gerne möchte ich mich selbst finden. Was will ich denn wirklich? Was sind meine Ziele? Dieses Umherirren macht mich wahnsinnig. ... Und als würde Afrika mein Flehen nach Antworten erhören, spüre ich ganz tief meine tief verankerte Sehnsucht nach Ferne, nach Abenteuern und nach Begegnungen mit Menschen, die Spuren in Herz und Seele hinterlassen. “ (Seite 69) *** Fazit: Der bunte und mit viel Humor gewürzte Reisebericht bietet zwar auch einige Informationen über Land und Leute, aber im Vordergrund stehen die Erlebnisse dieser abenteuerlustigen Familie während ihrer Afrikareise. Und wie das bei jungen Familien so ist, spielt der kleine Wirbelwind Nanook natürlich die Hauptrolle. Der unkomplizierte und offenherzige Schreibstil der Autorin wirkt authentisch und trägt viel zur Lesefreude bei. Ein paar hinzugefügte Fotos runden den Inhalt des Buches ab. „Die Reise zu sich selbst“, das ist bereits im Untertitel auf dem Cover angekündigt worden, und neben der Reise durch Namibia konnte man auch diese Selbstfindungsreise beim Lesen sehr schön verfolgen und wie ich finde, auch nachspüren. Vor diesem Urlaub fühlte die Autorin sich verloren und am Ende ihrer Kräfte. Afrika gab ihr die Ruhe und die Kraft, ihren Weg und ihre Ziele zu erkennen und sie ist sich am Ende dieser Reise völlig klar darüber, was sie zu ihrem ganz persönlichen Glück im Leben braucht. Das letzte Kapitel ist nicht nur interessant, sondern vermittelt dem Leser ein Bild von Nanooks Eltern, den „Eisbäreneltern“. Dieser Abschnitt enthält eine kleine Biografie der Autorin selbst und ein paar kurze Beschreibungen früherer Abenteuer ihres Mannes, der schon immer die Herausforderung suchte. Durch ihn lernte die Autorin Afrika kennen und lieben. Für mich war dieses Kapitel ein schöner Abschluss. Diese Reise durch Namibia hat mir durch die lebendige und anschauliche Erzählweise sehr gut gefallen. Die gefühlvolle Selbstfindungsreise sorgte für besinnliche Momente. Das alles hat mir bei diesem Buch viel Freude gemacht. Aber einen Punkt möchte ich an dieser Stelle noch besonders hervorheben: Und zwar die Leidenschaft der Autorin, die für mich in diesem Buch so sehr spürbar war. Leidenschaft für die Familie, Leidenschaft für einen Kontinent und Leidenschaft für ihre Ziele und Überzeugungen. Letztendlich hat sich in meinen Augen diese Leidenschaft auf dieses Buch übertragen und mich deshalb so begeistert. Für ein Buch, das mit so viel Herzblut geschrieben wurde vergebe ich sehr gerne fünf Sterne und hoffe doch sehr, dass noch weitere Reiseerfahrungen folgen. :-)

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  • Alternative zum Family Hotel Urlaub ;-)

    Ein Eisbär in Afrika
    Fynigen

    Fynigen

    24. October 2013 um 16:15

    Madleen und Peter sind schon immer gerne gereist. Diese Leidenschaft war auch nach der Geburt ihres kleinen Sohnes Nanook nicht abgeflaut. Im Gegenteil. Sie war immer noch da. Die Sehnsucht nach Afrika, das Land ihres Herzens. Schon viele Male war Peter in diesem Land und auch Madleen war sofort gefangen in der Liebe zu Afrika nachdem sie das erste Mal dort war. Deshalb hatten sie beschlossen auch mit Kleinkind dieser Sehnsucht nachzukommen und sich ihren Wunsch zu erfüllen. 4000km quer durch Namibia mit einem Auto, einem Dachzelt, einem 1,5 jährgen der Hummeln im Hintern hat, allerhand guter Hoffnung und jeder Menge gute Laune. Schon beim Start im eisigen Deutschland, weiter auf der Fahrt zum Flughafen, am Flughafen selbt und nicht zuletzt beim Flug wurde die Strapazierfägigkeit von Madleens Nerven auf die Probe gestellt. Und so sollte es auch in Afrika weitergehen :-) Der kleine Nanook hielt seine Eltern auf Trab, die Temperaturen taten ihrerseits auch etwas dazu aber nichts konnten die beiden aus der Fassung bringen, denn endlich waren sie dort, wo ihre Seele zuhause ist. In Afrika! Sie besuchten Freunde und sogar eine weiternferte Tante von Madleen. Sie waren im Busch und durften mit den Buschmännern bzw. Frauen leben, wie diese es taten. Sie waren mittendrin und nicht nur nebendran. Und dies trotz eines 1,5 Jahren alten Wirbelwindes. Das Buch zieht einen in seinen Bann und lässt einem nicht mehr los von der ersten bis zur letzten Seite. Nur allzuoft fühlt man mit Madleen mit, leidet mit ihr und fühlt den steifen Nacken, die schlaflosen Nächte, aber ebenso die Liebe zu dem Land, die Glückseeligkeit dort zu sein und die Leidenschaft die sie für dieses Land hat. Ein wunderbarer Reisebericht, der wieder einmal zeigt, dass es so viel schöneres gibt, als einen Urlaub in einem Hotel :-) Denn auch wir mögen weder AI-Urlaube noch Hotels. Wir lieben die Ruhe und Abgeschiedenheit, wollen die Umgebung, die Natur und die Leute sehen, wie sie wirklich sind. Touristische Orte sind uns ein Graus. Schön, dass es noch mehr so Leute gibt! Vor allem, wenn es sich um eine Reise wie diese, und die vielen negativen Äusserungen von Freunden und Bekannten, handelt. Jeder sollte sich SEINE Träume erfüllen, so wie er es möchte! Vielen Dank für dieses schöne Buch!

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  • Liebevoll erzählte Reiseerlebnisse in Namibia mit dem Nachwuchs - Macht Lust auf mehr!!!

    Ein Eisbär in Afrika
    mamamal3

    mamamal3

    18. October 2013 um 11:46

    Die jungen Eltern Madleen und Peter sind schon immer gerne verreist. Afrika- vor allem Namibia ist ihnen also bestens bekannt, als sie sich gemeinsam mit Ihrem ca.einjährigen Sohn Nanook auf die lange Reise machen! Für drei Wochen wird ein gemieteter Jeep mit Dachzelt die neue Wohnung auf Zeit. Sie besuchen viele Freunde, Farmer, Ureinwohner und sehen auch viele Tiere. Der kleine Nanook (bedeutet Eisbär) bekommt das Land Afrika mit seinen Extremen gezeigt, wie es seine Eltern lieben. Dafür zeigt er ihnen, auf was es wirklich ankommt: Verstehen kann man sich auch ganz ohne Worte und spielen auch! :-) All die Strapazen die solch ein durchorganisierter Urlaub in weiter Ferne mit einem kleinen Kind mit sich bringt haben sich gelohnt! Alle fühlen sich wohl! --- Mir hat ganz besonders die Art gefallen, wie die Autorin die Reiseerlebnisse vermittelt! Es fühlt sich an, an wäre man auch dabei gewesen! Nach der Lektüre hat man das Gefühl da dringend mal hin zu müssen! ;-) Außerdem zeigt sie dem Leser, wie schön und intensiv es sein kann, keinen Pauschalurlaub zu machen- sondern selbst aktiv zu werden! Was will ich eigentlich selbst? Genau das erfahren die drei in Namibia und kehren gestärkt als kleine Familie zurück ins kalte Deutschland! Dieses Buch hat mir wirklich ganz besonders viel Spaß gemacht zu lesen- obwohl ich ja schon sehr viele Reiseberichte kenne... :-)

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  • Mit einem Kleinkind in Afrika, ein wundervoller Reisebericht einer jungen Familie!

    Ein Eisbär in Afrika
    Cybermaus71

    Cybermaus71

    16. October 2013 um 10:46

    Inhalt: Madleen und Peter, ein Paar das mit ihrem kleinen Sohn Nanook nach Afrika fährt. Viele Menschen um sie herum die von dem Abenteuer abraten, manche Gründe völlig aus der Luft gegriffen, andere zumindest eine Überlegung wert. Reichlich Erlebnisse geschehen schon vor der Reise. Die Anreise selber wird zum ersten Abenteuer und hält sowohl die Eltern als auch andere Mitreisende auf Trab. In Afrika selber besuchen die 3 Naturvölker, leben auf Farmen und schlichten Campingplätzen mit Ihrem Mietwagen und einem Dachzelt. Die Reise ist sehr abenteuerlich und mit vielen Eindrücken von Land und Leuten beschrieben. Über das Buch: Das Buch ist ein wunderschöner Reisebericht der aus Sicht einer jungen, modernen Mutter geschrieben worden ist. Sie hat es zusammen mit Ihrem Mann geschafft eine Reise mit einem 18 Monate alten Kind zu stemmen wo viele andere schon bei der Reiseplanung gescheitert währen. In einer wunderbar offenen, heiteren Weise beschreibt sie, wie Ihre Umwelt schon in Deutschland auf Ihre Reisepläne reagierten und auf welche Wiederstände sie gestoßen sind. In so manchem Kapitel war allein schon der ganz normale Ablauf der Reise und das  - meist unfreiwillig – Verhalten von Nanook so komisch das ich wirklich lachend weiter gelesen habe. Es ist nicht nur der Inhalt der sehr schön rüber kommt, auch die Schreibweise ist sehr flüssig und man kann sich fast vorstellen wie sich die 3 in Afrika gefühlt haben müssen. Die Umgebung, die Natur und die Einwohner Afrikas werden ohne jegliche Beschönigung beschrieben, das gefällt mir ausgesprochen gut. Das Buch ist mit sehr vielen schönen Reisebildern ausgestattet – der Leser bekommt einen wirklich guten Einblick in die Urlaubsreise der 3. Der „ganz normale Wahnsinn“ eines „ganz normalen“ Urlaubstages mit Kleinkind – sehr gut beschrieben. Auch die Verhaltensweisen des kleinen Nanook um den sich seine Muter logischerweise Gedanken macht. Die Frage wie er mit den Menschen in Afrika umgeht, die ja so ganz anders aussehen als wir Europäer. Die fremden Tiere oder die völlig andere Kultur des Landes, alles beschreibt die Mutter sehr offen und in einer wirklich mitreißenden Art. Auch der Vater wird sehr gut dargestellt, beeindruckend wie selbstverständlich und liebevoll er sich um seine Familie kümmert. Am Ende des Buches bekommt der Leser noch eine Art Lebenslauf von den beiden Eltern präsentiert, der mich persönlich sehr interessiert hat. Natürlich ist es spannend zu lesen wie sich das Leben der beiden so entwickelte und wie sie zu der Leidenschaft Afrika kamen. Eine tolle Idee das nicht nur in ein oder zwei Sätzen abzuhandeln, sondern dem Thema ein eigenes Kapitel zu widmen! Meine Meinung: Ich glaube ich hatte eine völlig andere Erwartung von dem Buch – ich kann gar nicht so richtig in Worte fassen welche. Das Buch hat mir vom ersten Kapitel an so sehr gefallen das ich es fast in einem Rutsch verschlungen habe. Die Menschen, die in dem Buch vorkommen sind mit einer solchen Liebe und Hingabe beschrieben dass man einen tollen Eindruck von und über die Reise der 3 bekommt. Zu lesen wie der kleine Sohn mit den vielen fremden Eindrücken umgeht und wie die die Afrikaner mit dem kleinen hellhäutigen Jungen umgehen – einfach fesselnd für den Leser. Ich bin zwar auch Mutter und kann mich in die Thematik gut rein denken – aber ich bin bestimmt eher jemand der dann doch nur das „Abenteuer Ostsee“ mit einem Kleinkind gewagt hätte. Ich bewundere den Mut der Familie, allen Unkenrufen zum Trotz die Reise gemacht zu haben. Der kleine kann nur davon profitieren. Und mit solchen tollen Eltern an seiner Seite; was soll da schief gehen? Es war mit Sicherheit eine logistische und nervliche Meisterleistung diese Reise, und ein Urlaub im Sinne von „Erholung pur“ war es garantiert nicht – zu viel Aufmerksamkeit und Wachsamkeit hat es den jungen Eltern abgefordert – aber es wird eine Zeit gewesen sein, die die Familie ein ganzes Leben in ihrer Erinnerung bei sich trägt!   Fazit: Ein sehr berührendes Buch, voller Tiefgang, Abenteuern und Sehnsüchten – ein so völlig anderer Reisebericht einer jungen Familie!   Absolut Empfehlenswert!  

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  • Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt, sie dir an.

    Ein Eisbär in Afrika
    jackdeck

    jackdeck

    15. October 2013 um 11:16

    Urlaub im gewöhnlichen Sinne ist die Reise von Madleen, Peter und ihrem 18 Monate jungen Sohn Nannok (Eisbär) sicherlich nicht. Dies merkt man schon nach den ersten paar Seiten, die drei sind keine Pauschaltouristen. Sie wollen die Länder die sie besuchen erleben und Erfahrungen sammeln. Also machen sie sich auf für drei Wochen dem Alltag entfliehen und den schwarzen Kontinent bereisen. Im Gepäck nur das Nötigste und vor allem keinen Wohlstandskram. Die Reise im Jeep führt sich 4000 km quer durch Namibia, sie besuchen alte Freunde auf einer Farm, knüpfen neue Kontakte und frischen alte Familienbeziehungen wieder auf. Während dieser Zeit hauptsächlich in Nannoks Ruhestunden schreibt Madleen ein Reisetagebuch. Ich war beim Lesen dieser Aufzeichnungen sofort begeistert und fasziniert von Madleens Schreibweise und ihrer Sicht der Dinge. Völlig offen und ehrlich schreibt sie ihre Beobachtungen und Empfindungen nieder. Besonders einfühlsam beschreibt sie die Entwicklung ihres Kindes während dieser Reise. Sie beschreibt so kleine Momente so sympathisch und schön, dass mir beim Lesen einfach das Herz aufgeht. Aber auch der Humor kommt in diesem Road Trip nicht zu kurz, wenn ich da nur an das Köttel-Weitspucken denke. Ohne erhoben Zeigefinger stellt die Autorin denn Alltag in Afrika dar. Das eigene Leben bewusst zu erleben und jeden Augenblick auszukosten, sei es auch der kleinste Glücksmoment. Aufzupassen dass das Spießertum nicht im Leben Einzug hält sich von den Normen und Wertevorstellungen nicht zu sehr verformen zu lassen. Gerade wenn man kleine Kinder hat sucht man nach Antworten und Lebensplanungen. Ich bin zu 100 Prozent begeistert von diesem wunderbaren Buch. Es ist einfach ein Blick über den Tellerrand und eine bereichernde Erweiterung meines eigenen Horizonts. Ich würde mich freuen bald weitere Reiseimpressionen der Autorin lesen zu dürfen das Buch war einfach erfrischend, lebensbejahend und wohltuend.

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  • Große Entdeckungsreise für die ganz Kleinen

    Ein Eisbär in Afrika
    Sterny88

    Sterny88

    14. October 2013 um 00:23

    1 Familie, 1 Auto und 4000km in 3 Wochen – Zahlen, die zeigen, dass man es hier nicht mit der Pauschalreise für Touristen zu tun hat. Madleen und Peter sind schon lange begeistert von abenteuerlustigen Reisen durch Afrika, speziell Namibia ist dabei ihr primäres Ziel. Bis jetzt alles gar kein Problem, doch nun sind sie zu Dritt und die Frage kommt auf – kann man wirklich mit Kleinkind auf Abenteuerreise gehen? Die Beiden sind sich einig – ja, man kann! So beginnt also DIE Reise seines, bisher noch kurzen Lebens für den kleinen Nanook. Sie führt zu alten Freunden im Kaokoland, in einen Slum und rein ins namibische Farmleben. Madleen schreibt in der Zeit Tagebuch – ihre Eindrücke von der Umgebung und den Begegnungen mit vielen Menschen, die in Namibia ganz anders leben, als wir es in Deutschland kennen. Dabei sind sie als Eltern gerne auch mittendrin, gehen auf die Einheimischen zu und da wird auch mal in gemeinsamer Runde „Backe, backe Kuchen“ angestimmt und keine Frage, Musik jeder Art verbindet Menschen einfach. Nanook ist dabei natürlich der Mittelpunkt von Madleen – die ganzen neuen Eindrücke halten ihn ohne Unterbrechung auf Trab und somit auch seine Eltern. Doch Madleen und Peter scheinen wirklich eine harmonische Beziehung zu führen und ihre liebevolle, lockere Art mit Nanooks Ideen mitzuhalten, ist bewundernswert. Nanook ist nämlich von so ziemlich Allem in seiner Umwelt fasziniert :) Allerdings wundert mich das gar nicht – jede Stunde, jede Minute kann er was Besonderes erleben und so bietet die Reise einen unerschöpflichen Vorrat an Entwicklungsmöglichkeiten für Nanook. Abgeschiedenheit und Freiheit helfen auch Madleen den stressigen Alltag hinter sich zu lassen und wieder eine innere Ruhe zu finden, die sie tief mit Afrika verbindet. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist begründet in meiner persönlichen Erwartungshaltung dem Buch gegenüber. Für einen Reisebericht haben mir ein paar zusätzliche Informationen über Land und Leute gefehlt. Allerdings geht es ja darum mit „Kleinkind auf Abenteuerreise durch Namibia“ zu sein und da kann eben auch der kleine Nanook im Mittelpunkt stehen. Für mich trotzdem eine angenehme Lektüre, die sicher auch zum Nachdenken anregt, nicht immer in festgefahrenen Vorstellungen zu leben. Sicher ist es nicht üblich mit Kleinkind so eine Reise anzutreten, aber das heißt noch lange nicht, dass es keine gute Idee ist!  

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  • Abenteuerurlaub mit Kleinkind

    Ein Eisbär in Afrika
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    11. October 2013 um 08:10

     Titel und Cover sind passend. Der Schreibstil ist absolut super. Sehr flüssig zu lesen und sehr amüsant, sodass sich der Leser auf einige Lacher gefasst machen kann. Die Autorin lässt uns ehrlich an ihren Gedanken teilhaben - ob sie nun erschöpft ist, sich auf Bekannte freut oder ihr aber etwas nicht passt. Wir lernen Madleen und ihren Mann als abenteuerliche Menschen kennen, die ihren zweieinhalbjährigen Sohn einen Urlaub abseits der normalen Standartklischees mit Blick über den Tellerrand bieten wollen. Eine spannende, aber auch sehr anstrengende Reise beginnt. Die beiden kennen Namibia von vielen vorherigen Besuchen, müssen nun aber mit Kind andere Grenzen und Werte setzen. Madleen ist ein sehr aufgeschlossener Mensch, der Nanook auch mit den Menschen vor Ort in Kontakt kommen lässt. Wie musste ich, wie gesagt, oft lachen, über einige Dinge fragend den Kopf schüttelt ( wie das erlegen von Wildtieren, um  damit kranke, misshandelte zu füttern) manchmal war ich minimal angeekelt (musste aber dann trotzdem lachen). Der Erzählstil war oft recht Bildhaft sodass man sich zum Beispiel die Begegnung zwischen den Hunden und der Schlange sehr gut vorstellen konnte. Aber - ja, jetzt kommt leider ein aber- habe ich doch mehr das Gefühl für Afrika vermisst. Ich wollte mehr Sehnsucht nach der Abgeschiedenheit spüren, den Sinn nach dem Abenteuer, Buschromantik aufkommen lassen,  den unbekannten Geruch in der Nase haben, die flirrende Hitze an mir kleben spüren  und mich an der wohltuenden Kühle des Wassers erfrischen. Das Kennenlernen neuer Menschen und nicht nur das Widersehen mit alten Freunden und wie diese auf Nanook reagieren. Das kam hier doch deutlich zu kurz. Für dein  lustiges und sehr unterhaltsames Buch aber dennoch 4 Sterne.

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