Maedeh Amini

 4,5 Sterne bei 2 Bewertungen

Lebenslauf

Maedeh Amini ist künstlerische Fotografin und Fotojournalistin. Die Kunst spielt schon seit ihrer Kindheit eine große Rolle in ihrem Leben. Sie zeichnete bis ins hohe Jugendalter Porträts und entdeckte etwa 2007 die Fotografie für sich. Ihre Leidenschaft wurde zum Beruf. Maedeh Amini ist auf Porträts und Hochzeitsreportagen spezialisiert. Ihre Bildsprache zeichnet sich durch Authentizität, Nähe zur Natur und Farbgewalt aus.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Maedeh Amini

Neue Rezensionen zu Maedeh Amini

Cover des Buches Menschen fotografieren (ISBN: 9783367102082)
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Rezension zu "Menschen fotografieren" von Maedeh Amini

Flaventus
Ein Buch mit vielen Anregungen und konkreten Tipps

Dieses Buch richtet sich an Einsteiger, Hobbyfotografen oder fortgeschrittene Fotografen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben sieben Fotografen und Fotografinnen an diesem Buch mitgewirkt und lassen ihre Erfahrungen zu den unterschiedlichsten Porträts einfließen. Es geht in diesem Buch nicht um spontane Fotografien, sondern um arrangierte Fotos. Und damit diese gelingen, wird gezeigt, worauf zu achten ist.

Dafür ist das Buch in acht Kapitel unterteilt, die sich mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten befassen, ein Porträt anzufertigen. Von klassischen Porträts über Gruppen- und Kinderporträts bis hin zu fantasievollen Porträts dürften die meisten Themengebiete abgedeckt sein, die es in dieser Art der Fotografie zu entdecken gibt.

In verschiedensten Exkursen werden zusätzlich Informationen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen gegeben. Dabei variiert der Anspruch enorm. Gibt es am Anfang die grundlegendsten Informationen, wie sich Blende, Verschlusszeit und Iso miteinander beeinflussen, so steigt der Anspruch im Laufe der Kapitel immer weiter an. Es werden dabei auch die „Evergreens“ beleuchtet, die immer wieder auftauchen. Macht es Sinn, im RAW-Format zu fotografieren? Was ist der Unterschied zwischen einem Fotografen und Knipser? Braucht es wirklich eine High-End-Ausrüstung, um gute Fotos zu machen?

Damit die Leserschaft weiß, mit welchem Aufwand die Porträts entstanden sind, werden alle notwendigen technischen Daten angegeben bis hin zu einer Einschätzung, mit welchem Schwierigkeitsgrad die Fotografien entstanden. Dieses Buch spart nämlich nicht an Beispielen, so dass sich zu jeder genannten Art der Porträtfotografie mindestens ein passendes Foto gezeigt wird. Das erleichtert enorm, die Zusammenhänge nachzuvollziehen, die die Autoren des Buchs beschreiben.

Fazit

Wer gerne Porträts von Menschen erstellen möchte, findet hier sehr viel Anregung und Informationen, wie diese gelingen (können). Meiner Meinung nach richtet sich das Buch durchaus an den mindestens ambitionierten Hobbyfotografen, der gewillt ist, sich für eine Fotografie ausreichend Zeit zu nehmen, um die Komposition der Szenerie zu erfassen und umzusetzen.

Auf dem Weg zum perfekten Portrait

Es gibt sehr viele unterschiedliche Orte und Situationen, in denen Fotografien von Menschen entstehen. Um der Vielfalt gerecht zu werden, gibt es in diesem Buch acht Kapitel, in denen fünf Fotografen erläutern, wie der Mensch am besten in Szene gesetzt wird.

Sehr gut finde ich, dass am Anfang eines jeden Kapitel eine Übersicht aller besprochenen Fotografien zu sehen ist. Wer konkrete Vorstellung hat, wie jemand in fotografiert werden soll, kann so direkt zum Foto springen. Dort wird in einer kurzen mehr oder minder persönlichen Beschreibung erklärt, wie das Foto entstand und worauf es zu achten gilt. Es wird immer angegeben, mit welchen Kameraeinstellungen, bei welchen Lichtverhältnissen und mit welchem apparativen Aufbau fotografiert wurde. Zudem ist immer ein Schwierigkeitsgrad angegeben, damit der Leser ein Gefühl dafür bekommt, welche Arbeit hinter dem gezeigten Foto steckt.

Zwischen den Kapiteln wurden kleine Exkurse platziert, in denen auf besondere Aspekte der Porträtfotografie eingegangen wird. Die Fotografen geben zwar auch in ihren Beschreibungen immer wieder Tipps, in den Exkursen werden diese signifikant vertieft.

Zwei Dinge sind mir an diesem Buch aufgefallen. Es wurden kaum Männer fotografiert. Die meisten Modells sind Frauen. Dabei sind unter den fünf Autoren drei Fotografinnen, daran liegt es also nicht. Vielmehr werden in diesem Buch stereotypische Situationen gezeigt. Als zweite Auffälligkeit wurden Tipps zur verwendeten Software auf Photoshop beschränkt. Dabei sind andere Programme wie z.B. Affinitiy Photo mittlerweile ebenbürtige Alternativen, die mit einem deutlich attraktiveren Preismodell überzeugen.

Fazit

Die Porträtfotografie ist eine besondere Kunstform, mit der sich ganz unterschiedliche Situationen darstellen lassen. Es liegt in der Sache der Natur, dass dem Leser nicht alle Fotografien gefallen werden. In meinen Augen sind aber die Beschreibungen und die Tipps das Besondere und das Wesentliche an diesem Buch, denn allein daran braucht sich der Fotograf zu orientieren, um in bestimmten Situationen das perfekte Bild zu schießen.

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