Maeve Binchy Full House

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Inhaltsangabe zu „Full House“ von Maeve Binchy

Dees erwachsenen Kindern geht es im Hotel Mama bestens. Sie müssen sich um nichts kümmern und die Eltern freuen sich doch sicher über ein volles Haus. Die allerdings sehen das etwas anders, der Nachwuchs muss ausziehen- auch wenn er davon erstmal überzeugt werden muss.

Das Hotel Mama stellt den Betrieb ein

— peedee

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  • Das Hotel Mama stellt den Betrieb ein

    Full House

    peedee

    11. December 2016 um 14:00

    Dee und ihr Mann Liam arbeiten beide hart, um ihre Familie durchzubringen, schliesslich haben sie drei Kinder: Helen, Rosie, Anthony. Aber halt, die „Kinder“ sind ja eigentlich schon erwachsen, nur wohnen sie – nach einem kurzzeitigen Auszug von Rosie – alle noch zu Hause und lassen es sich im Hotel Mama gutgehen. Doch dann verliert Liam seinen Job und Dee muss zusehen, dass mehr Geld in die Kasse kommt, schliesslich zahlt keines der Kinder etwas für Kost und Logis… Erster Eindruck: Ein gezeichnetes Cover mit einer filigranen Sitzgelegenheit im Garten, viele Blumen, zwei Vögel auf den Ästen. Gestalterisch ist es nicht so ganz mein Fall. Die Schrift im Innern des Buches ist erstaunlich gross. Dies ist mein erstes Buch von Maeve Binchy, und dazu noch auf Englisch. Mir haben die Protagonisten sehr gut gefallen, mit all ihren Ecken und Kanten. Dee rackert sich für den Mindestlohn ab, hält das Haus in Schuss, macht die Einkäufe und die Wäsche. Aber als Liam den Job verliert und die Kinder immer noch nicht einsehen, dass sie vielleicht auch etwas beitragen sollten, platzt ihr der Kragen: Sie will, dass die Kinder ausziehen, damit sie die Zimmer vermieten kann. Liam ist ein ruhiger Mann, der sich lange sträubt, von den Kindern etwas zu verlangen, schliesslich sei es doch ihr Zuhause. Doch dann sieht er ein, dass es so nicht weitergehen kann. Helen ist Lehrerin und hat einen festen Job, Rosie hat nach der Trennung von ihrem Mann einen Job in einer Mall und Anthony wartet zu Hause auf seinen Durchbruch als Musiker. Okay… Als Dee ihren Kindern eröffnet, was sie vorhat, meinen sie, die Mutter ist völlig durchgedreht. Was sie plötzlich von ihnen fordert… und dann stellt sie erst noch den Full Service im Hotel Mama völlig ein – was ist mit ihr los? Mir hat es sehr gut gefallen, sowohl die Seite von den Kindern zu lesen, aber auch, was die Eltern über die ganze Situation denken. Alle Protagonisten haben viel gelernt und sind daran gewachsen. Im Untertitel des Buches steht „Sometimes the people you love most are the hardest to live with“ – ich glaube, das trifft vollumfänglich zu. Von mir gibt es 5 Sterne.

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