Maeve Binchy Herzenskind

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Inhaltsangabe zu „Herzenskind“ von Maeve Binchy

Die Eltern der kleinen Frankie sind nicht wie die Eltern anderer Kinder: Zwar ist Noel ihr leiblicher Vater, der nach dem Tod ihrer Mutter für die Tochter sorgt, die junge Lisa aber teilt sich mit ihm nur die Wohnung. Doch alle beide lieben das Kind von ganzem Herzen – bis Moira auftaucht, eine übereifrige Sozialarbeiterin, die nicht glauben kann, dass die zwei Frankie ein echtes Heim bieten können. Als Noel erfährt, dass sie sogar schon Adoptiveltern für die Kleine gesucht hat, droht er zu verzweifeln, doch dann stellt das Leben die Weichen noch einmal ganz neu.

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  • Rezension zu "Herzenskind" von Maeve Binchy

    Herzenskind
    Bluueemchen

    Bluueemchen

    20. September 2012 um 17:03

    Die ist eine wundervolle Geschichte darüber, dass man alles schaffen kann, wenn man nur will und auch den Weg dahin geht. Als Emily nach Irland kommt, um die Wurzeln ihres Vaters zu finden und bei Ihrem Onkel Charles zu Besuch ist, krempelt Sie das Leben aller in einer einzigen Straße um. Letztendlich bleibt ihr Herz an Irland hängen und sie bleibt für immer und heiratet sogar Mr. Hat. Der Mittelpunkt der Geschichte ist allerdings das kleine Baby Frankie - Noels Tochter, bzw. Stellas Tochter. Stella ist bei der Geburt gestorben und teilt vorher Noel mit, dass er der Vater ist. Noel krempelt mit Hilfe von Emily sein komplettes Leben um und verliert sein ganzes Herz an die kleine Frankie. Alle Nachbarn helfen mit und alle arbeiten Hand in Hand. Ein drunter und drüber, alle haben immer was zu tun - aber gemeinsam sind sie stark und schaffen ihre Ziele zu erreichen und glücklich zu sein. Eine sehr schöne Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt und berührt!

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  • Rezension zu "Herzenskind" von Maeve Binchy

    Herzenskind
    LEXI

    LEXI

    Vor wenigen Tagen erreichte mich die Nachricht vom Tod der irischen Bestsellerautorin Maeve Binchy. In Erinnerung an meine erste Lektüre dieser Autorin vor vielen Jahren ( „Ein Haus in Irland“) nahm ich heute das aktuelle Buch „Herzenskind“ zur Hand und vertiefte mich in die Lektüre. ******** Maeve Binchys Geschichte handelt von der todkranken Stella, die kurz vor der Geburt ihrer kleinen Tochter Frankie den leiblichen Vater, Noah, ausfindig macht. Noah ist ein alkoholabhängiger Hilfsarbeiter, der bei seinen Eltern lebt und ziellos durchs Leben treibt. Als Stella ihn bittet, sich nach ihrem Tod um die gemeinsame Tochter zu kümmern, ist dies ein einschneidendes Ereignis in Noahs Leben. Sein Leben wird nie wieder so sein, wie es war – doch mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Familie und seiner Freunde findet er letztendlich seinen Weg. ******** Die Autorin vermittelt in diesem Roman auf charmante Art und Weise die Herzlichkeit und Wärme der Bewohner Irlands. Ihre Protagonisten sind lebendig und authentisch, man spürt Binchys Anliegen, die Wertigkeit der Familie, der Freundschaft und der Liebe, durch ihre Worte auszudrücken. Was ihr auf hervorragende Art und Weise gelingt. Sie beherrscht die Kunst, dem Leser Irland und die Menschen, die dort leben, nahe zu bringen. Sie beschreibt die Einwohner der St. Jarlath’s Crescent, deren familiären Zusammenhalt und die selbstlose Hilfsbereitschaft in Krisensituationen. Maeve Binchy berichtet jedoch auch von der Unerbittlichkeit des Sozialsystems, blickt hinter die Fassade gutbürgerlicher Familien, wo sich Kälte und Einsamkeit verbergen. Sie erzählt unter anderem vom grausamen Kampf gegen das Krebsleiden eines ihrer Protagonisten und von der Wut und Enttäuschung einer längst vergangenen Jugendsünde. Maeve Binchy liefert in diesem Buch sehr viele verschiedene Figuren, deren Namen mir anhand fehlender Vorgängerromanen nicht bekannt waren. Dennoch war es nicht schwer, sich die liebenswürdigen und oftmals schrulligen Charaktere zu merken. Die Geschichte von Noah und Frankie wird durch die Lebensgeschichten vieler Nebenfiguren bereichert und es entsteht ein Roman, dessen Fülle und Charme den Leser bis zur letzten Seite in den Bann zieht. ******** Fazit: ein gefühlvolles, Herz erwärmendes Buch der erfolgreichsten Autorin Irlands!

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  • Rezension zu "Herzenskind" von Maeve Binchy

    Herzenskind
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    05. July 2012 um 08:59

    Stella Dixon ist sterbenskrank und schwanger. Sie weiß, wenn das Kind mit Kaiserschnitt geholt wird, wird sie sterben. Die Fürsorge in Gestalt von Moira will sich des Kindes annehmen. Stellas Wunsch jedoch ist, dass Noel, der Vater, das Kind aufzieht, es gibt nur ein Problem, dieser hat keine Ahnung, dass er Vater wird. Noel, aufgewachsen bei schon fast fanatisch gläubigen Eltern, sieht sich anfangs der Situation nicht gewachsen. Er lebt noch bei seinen Eltern, zurückgezogen und alkoholabhängig. Er entschließt sich, Frankie, so soll das kleine Mädchen heißen, zu sich zu nehmen und sie bei sich zu behalten. Das heißt für ihn aber auch, dass er sein komplettes Leben neu organisieren und auf die Reihe bringen muss. Voll hinter ihm steht seine Tante Emily, die aus den Staaten zu ihnen gekommen ist und nun bei seinen Eltern wohnt. Emily gelang es in nur kurzer Zeit, sich Freunde zu schaffen und sich unersetzlich zu machen, sie ist immer mit Rat und Tat zur Stelle. Dank Emily zieht auch Lisa bei ihm ein, mit dem Versprechen, für freie Unterkunft sich ebenfalls um Frankie zu kümmern. Sie erfahren große Hilfe von Freunden und Verwandten, aber wird das reichen, Moira, die Fürsorgerin, davon zu überzeugen, dass Frankie es dort gut haben wird? ... Maeve Binchy, eine Institution, wenn es heißt, ein gutes Buch lesen zu wollen. Sie ist immer eine gute Wahl. Auch mit diesem Buch gelingt es ihr wieder meisterhaft, viele Einzelschicksale zu einem großen Ganzen zu verbinden. Das Bindeglied von allen ist die kleine Frankie, um die sich alle sorgen. Frankie wächst auf in einem Umfeld der Liebe, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Alle wollen nur ihr bestes, selbst Moira, die Fürsorgerin, die aber einen krankhaften Ehrgeiz hat. Die Autorin beschreibt ihre Figuren als warmherzige und innige Charaktere, sei es der Vater Noel, der seine eigene Dämonen bekämpfen muss, um Frankie ein guter Vater zu sein, sei es Lisa, die aus einem lieblosen Elternhaus geflüchtet ist, seien es die gläubigen Großeltern Josie und Charles, sei es Emily, die inzwischen unentbehrliche Tante aus den Staaten oder alle anderen. Jeder wird liebevoll beschrieben, so dass der Leser auch an dem Leben der Protagonisten teilnehmen kann. Wer die Bücher von Maeve Binchy kennt, wird viele vertraute Personen wieder neu erleben. Es gibt ein Wiedersehen mit Clara Casey und Frank Ennis aus "Wege des Herzens", Father Brian Flynn aus "Straße des Glücks", mit den Zwillingen Simon und Maus sowie Muttie und Lizzie aus "Cathys Traum", Nora aus "Die irische Signora", Brenda aus "Wiedersehen mit Brenda" und vielen vielen anderen. Auch wenn das Hauptaugenmerk auf das Wohlergehen der kleinen Frankie geht, vergisst die Autorin nicht, dass auch alle anderen Protagonisten ein Leben führen mit ihren Höhen, Tiefen, Freuden und Schicksalsschlägen. Das Buch ist ein absolutes Muss für Fans von Maeve Binchy. Wer nur mal ein Buch der Autorin lesen möchte, hat keine Probleme, in die Story hineinzufinden, wer jedoch die Autorin und ihre Bücher kennenlernen möchte, sollte möglichst mit früheren Werken beginnen, denn vielen Figuren begegnet man immer wieder, so dass man die Entwicklung und Zusammenhänge besser verstehen kann. Für mich war es wieder ein absolutes Lesevergnügen, ich liebe die Autorin und kann es kaum erwarten, ein neues ihrer Bücher in Händen zu halten. Dieses Buch empfehle ich sehr gern weiter.

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  • Rezension zu "Herzenskind" von Maeve Binchy

    Herzenskind
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    09. June 2012 um 14:14

    Die Eltern der kleinen Frankie sind nicht wie die Eltern anderer Kinder: Zwar ist Noel ihr leiblicher Vater, der ihrer Mutter auf dem Sterbebett versprach, für die Tochter zu sorgen, Lisa aber ist eine Gestrandete, die sich mit Noel lediglich die Wohnung in Dublin teilt. Doch alle beide lieben das Kind von ganzem Herzen – bis Moira auftaucht, eine übereifrige Sozialarbeiterin, die nicht glauben kann, dass Noel und Lisa Frankie ein echtes Heim bieten können. Heimlich hat sie sogar schon nach Adoptiveltern für die Kleine gesucht. Als Noel dies erfährt, droht er zu verzweifeln, doch dann stellt das Leben die Weichen noch einmal ganz neu – auch für Moira … Dieses Buch habe ich an zwei Tagen durchgelesen. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Warmherzig und liebevoll zeigt Maeve Binchy wie es den Charakteren im St. Jarlath's Crescent ergangen ist. Ein Wiedersehen mit guten Freunden, und genauso fühlt sich dieses Buch auch an. Es ist bestimmt etwas schwieriger zu verstehen wenn man die Vorgänger nicht kennt aber die Charaktere sind gut eingeführt und werden erklärt. Liebevolle alltägliche große und kleine Probleme die jeder Leser nachvollziehen kann machen dieses Buch, zusammen mit der bei Maeve Binche immer unterschwellig vorhandnen Sozialkritik,zu einem echten gefühlvollen Pageturner

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