Mafalda Albost

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Der alte Dschinn und das Bier

Der alte Dschinn und das Bier

 (1)
Erschienen am 27.06.2017

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Rezension zu "Der alte Dschinn und das Bier" von Mafalda Albost

Schöne Moral, wenig überzeugende Geschichte
xxnickimausxxvor einem Jahr

Mafalda Albost schreibt gerne über sehr skkurille Themen mit viel Humor und Sarkasmus. In ihrem Buch Der alte Dschinn und das Bier geht es um Augustin, der auf der Suche nach seiner Katze ist und dabei verrückte Abenteuer erlebt.

Augustin lebt ohne Frau und Kinder und zu allem Übel ist auch noch seine Katze verschwunden. Als er eines Nachts betrunken in seinem Zuhause ist, erscheint ihm ein Dschinn und will ihm einen Wunsch erfüllen, damit er sein Glück endlich findet, oder zumindest seine Katze.

Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht von Augustin verfasst. Durch diese Perspektive gelingt der Einstieg recht einfach. Mafalda Albost’s Schreibstil zeichnet sich durch seine lustige lockere Art aus, der für meinen Geschmack teilweise ziemlich derb ist.

Vor allem findet man in der humoristischen Erzählung viele ironische Wendungen sowie sarkastische Bemerkungen und Anekdoten über Anekdoten. Auch an Situationskomik sowie einige skurrile Absurditäten, die den Kopf schwirren lassen, sind mit von der Partie. Gefühle werden eher beiläufig und subtil eingesetzt. Dafür treten Gedankenmonologe auf, die einem zum Lachen bringen.

Die Szenen sind humoristisch knapp gehaltene du die Dialoge sind in den Szenen oft gut eingesetzt, die aber leider banal rüberkommen. Dadurch gerät für mich persönlich der Lesefluss ins Stocken. Ernste Themen werden von der Autorin mit Komik und Sarkasmus durchleuchtet und relativiert.

Wie gesagt zum Ablauf, kann man sagen, dass man schnell hineinkommt, und es zuerst wirklich neugierig macht, wohin die Reise geht. Leider wird meiner Meinung nach die Geschichte schnell eintönig und die Sinnhaftigkeit hat sich mir durch die vielen Absurditäten entzogen. Ab der Mitte ist es für mich eine Aneinanderreihung von nicht zusammenhängenden Szenen und ein richtiger Höhepunkt fehlt ebenso. Dafür hat das Ende einen gewissen Tiefgang mit einer schönen Moral.

Mit den Figuren konnte ich mich nicht richtig identifizieren. Der Hauptcharakter Augustin ist nervtötend und etwas schwer von Begriff, der Dschinn wenig hilfreich und die anderen Figuren ebenso. Eine Entwicklung in den Figuren war in der Geschichte ebenso kaum zu erkennen.

Fazit:

Der alte Dschinn und das Bier ist ein skurriler Roman mit vielen Anekdoten, Situationskomik und Sarkasmus und einem Hauch von Alice im Wunderland bei der Teeparty des verrückten Hutmachers, doch leider mit fehlender Entwicklung und kaum erkennbaren Höhepunkt aber einer schönen Moral der Geschichte am Ende – aber auf eine abgedrehte Weise.

 

Der alte Dschinn und das Bier erhält von mir 2 von 5 Sternen.

(Ein Dank an Mafalda Albost für das Rezensionsexemplar.)

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