Auf einem Bauernhof gründet Schweinchen Edgar plötzlich den "Club der Schweinchen". Die anderen Tiere bekommen das mit und machen genau dasselbe. Aber irgendwann langweilen sich die Tiere in ihrer Gleichheit und benennen ihre Clubs um in "Club der Freundschaft" usw. So kommen alle Bauernhoftiere doch wieder zusammen.
Die Botschaft ist klar: warum sollten nur gleiche Tiere zusammen kommen, wenn es doch viel interessanter und schöner ist, wenn die anderen Tiere des Hofes auch dabei sind? Hier - finde ich - hätte das Buch aufhören können und es hätte ein schönes Happy End gegeben. Stattdessen aber werden die Füchse des Waldes ausgeschlossen - natürlich weil sie Feinde sind und Hühner und Hasen fressen. Das lasse ich mir auch noch gefallen.
Aber auch die Füchse gründen einen Club und schließen den Dachs aus. Für mich ist das Ende des Buches ziemlich unglücklich und zudem noch negativ geworden. Kleinere Kinder werden auf jeden Fall fragen oder sogar nachahmen: "Nein mit dir spiele ich nicht"... hier sollten Eltern und Pädagogen auf jeden Fall mit den Kindern darüber sprechen. Das einfach stehen zu lassen finde ich nicht sehr geschickt.




