Magali Robathan Die Frau von Shearwater Island

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Inhaltsangabe zu „Die Frau von Shearwater Island“ von Magali Robathan

Alice lebt auf Shearwater Island, einer kleinen Insel vor der Küste Englands. Sie liebt die raue, wilde Schönheit der Landschaft, und sie schätzt die Abgeschiedenheit, in der sie sich in Sicherheit glaubt. Seit sie Zeugin eines brutalen Verbrechens war, vertraut sie niemandem mehr. Doch der Inselrat entscheidet, dass ein gefeierter Schriftsteller bei ihr einzieht: Patrick, der seinen nächsten Roman auf der Insel schreiben möchte. Der attraktive Londoner bringt Alice dazu, ihm die Geschichten der Insel zu erzählen. Von Rivalität und Neid, von Liebe und Eifersucht, von der Untreue ihrer Mutter - und von sich selbst. Alice verliebt sich rückhaltlos in ihn. Doch das enge Zusammensein auf kleinem Raum und Alices Unsicherheit ihren eigenen Gefühlen gegenüber bringen ihre Welt zum Einstürzen.

Irgendwie fehlt noch ein bisschen Biss

— Pat82
Pat82

Ein Leben auf der Insel

— Langeweile
Langeweile

Nicht nur für England-Fans!

— Schatzdose
Schatzdose

Dieses Buch ist nichts Besonderes und das Ende sehr vorhersehbar – seichte Unterhaltung für zwischendurch.

— Krimifee86
Krimifee86

Nette Unterhaltung, aber mehr auch nicht. Wirklich gepackt hat mich das Buch leider nicht.

— QueenSize
QueenSize

Hab ich mir mehr davon versprochen

— Tamaru
Tamaru

hat mich nicht überzeugt

— gesil
gesil

Kann man lesen, muss man aber nicht.

— Nachas
Nachas

Hat mich leider gar nicht angesprochen

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Shearwater Island ist eine raue Schönheit. Sehr detailliert wird das Leben auf der Insel beschrieben.

— Scheherazade
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  • Liebe und Träume

    Die Frau von Shearwater Island
    coffee2go

    coffee2go

    28. November 2016 um 19:55

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Alice lebt nach dem Tod ihrer Eltern alleine in einem alten Farmhaus auf Shearwater Island. Die Insel ist in den Wintermonaten teilweise über längere Zeit komplett vom Festland abgeschnitten und so stimmen die Inselbewohner nach Kundtun ihrer Bedenken dann doch Alices Vorschlag zu, einen Schriftsteller während der Wintermonate auf der Insel wohnen zu lassen, zu. Einerseits freuten sich die Inselbewohner auf etwas Abwechslung und andererseits hatten sie auch Angst, dass er Unfrieden stiften könnte und dies war dann auch der Fall. Patrick, der Schriftsteller, vermochte es mit seiner charmanten Art die Inselbewohner um den Finger zu wickeln, sodass diese ihm ihre Geheimnisse und Inselklatsch anvertrauten, sodass er diese dann in seinem neuen Buch wiedergeben konnte. Alice traf es am härtesten, er hat nicht nur ihr Vertrauen missbraucht, sondern sie hat sich auch noch Hals über Kopf in ihn verliebt und wurde dann abserviert und fallengelassen.   Meine Meinung zum Buch: Die Autorin schreibt sehr bildhaft, sodass man einen schönen Eindruck von der Insel bekommen kann und außerdem werden die Charaktere auch sehr gut abgebildet. Man hat das Gefühl gemeinsam mit ihnen auf Shearwater Island zu sein. Für mich war es auch interessant, zu lesen, wie abgeschieden und in welch einfachen Verhältnissen auch junge Leute, die auch davon träumen aufs Festland zu ziehen, einen Beruf auszuüben oder ein Studium zu machen, leben können. Vor allem Alice hat ihren Traum eine Ausbildung zur Fotografin zu machen, noch nicht ausgelebt und auch wenn sie ständig Pläne schmiedet, so ist es doch fraglich, ob sie den Schritt schafft, sich von der Inselgemeinschaft zu lösen und aufs Festland zu ziehen. Am Ende des Buches hat Alice, nachdem sie sich vom Schock, den Patrick ihr versetzt hat, erholt und beginnt wieder an ihre Zukunft zu denken. Hier wäre es schön gewesen, wenn der Roman noch eine weitere Zeitspanne umfasst hätte, sodass wir erfahren können, wie sich das Leben von Alice weiterhin entwickelt. Zumindest wirkt Alice am Ende viel selbstbewusster als zu Beginn des Romanes und sie geht trotz ihrer Niederlage, die sei einstecken musste, gestärkt und voller Tatendrang aus der Sache heraus.   Titel und Cover: Der Titel und das Cover passen optimal zum Inhalt des Buches. Vor allem der Einband ist in den dezenten Grautönen optisch sehr ansprechend und auch das Papier ist leicht gekreppt, sodass es sehr edel wirkt.   Mein Fazit: Ich habe die Ausführungen der Autorin über das harte Inselleben und die Beschreibung der Inselbewohner sehr genossen. „Shearwater Island“ ist ein Buch um den eigenen Träumen freien Lauf zu lassen.

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  • Liebe , Lügen und Verrat

    Die Frau von Shearwater Island
    Langeweile

    Langeweile

    16. March 2016 um 10:42

    Alice Fisher lebt ,von kurzen Unterbrechungen abgesehen,ihr ganzes Leben auf Shearwater Island,einer kleinen Insel vor der Küste Englands. Die Einwohnerzahl ist von ehemals sechzig Personen auf nunmehr sieben geschrumpft.Eine verschworene Gemeinschaft ,in der jeder fast alles über jeden weiß.Im Sommer strömen Touristen auf die Insel und beleben den Inselalltag.Auch die knappen Finanzen der Insulaner werden dadurch aufgebessert.Die kalten, stürmischen und einsamen Winter sind jedoch eine besondere Herausforderung.Auch Alice hadert dann oft mit ihrem Schicksal und hängt ihren heimlichen Träumen nach. Dann macht eine Nachricht auf der kleinen Insel die Runde.Der bekannte Schriftsteller Patrick Fox will auf der Insel seinen neuen Roman schreiben und sucht für längere Zeit eine Unterkunft.Alice ist bereit ihn bei sich aufzunehmen ,aber die Entscheidung muss zuerst vom Inselrat abgesegnet werden. Da mit dem Aufenthalt eine größere Finanzspritze verbunden ist ,wird trotz einiger Widerstände die Zustimmung erteilt. Alice ist von der offenen ,fröhlichen Art von Patrick angetan und auch die anderen Inselbewohner lassen ihre anfängliche Zurückhaltung bald fallen.Schon bald entwickelt sich zwischen Alice und Patrick eine Beziehung,die nicht ohne Folgen bleibt.Als Patrick nach London reist ,um mit seiner Verlegerin über sein neuestes Buch zu sprechen,macht Alice eine Entdeckung ,die ihre ganzen Zukunftsträume zerplatzen lässt. Ich möchte nicht mehr verraten ,um die Spannung zu erhalten. Der Schreibstil hat mir gut gefallen,auch wenn sich manchmal ein kitschiger Touch einschlich. Ich gebe eine absolute Leseempfehlung ab. Buchtitel: Die Frau von Shearwater Island

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  • Rezension zu "Die Frau von Shearwater-Island"

    Die Frau von Shearwater Island
    Schatzdose

    Schatzdose

    29. February 2016 um 10:58

    "Die Frau von Shearwater Island" hätte mich auch in der Buchhandlung angesprochen. Das etwas düstere Titelbild (ein anderes als auf der Ausgabe, die hier abgebildet ist und das strukturierte Papier des Einbandes laden dazu ein, die Geheimnisse von Alice und von Shearwater Island zu ergründen. Auf Shearwater Island, einer kleinen Insel vor der Küste Englands, sind nur noch wenige Menschen übrig geblieben, die es mit den rauen Winden und den Herausforderungen des täglichen Lebens auf der Insel aufnehmen. Die meisten wollen für sich sein. Aber Alice bringt den Inselrat dazu, den erfolgreichen Schriftsteller Patrick den Winter über auf die Insel zu lassen - zu einer Zeit, in der alle anderen Touristen die Insel schon längst wieder verlassen haben und die Inselbewohner normalerweise unter sich sind. Zwischen Patrick und Alice kommt es zu einer Romanze. Aber obwohl er ihr immer wieder versichert, dass er mit seinem neuen Roman gut voran kommt, lässt er sie das bereits Geschriebene nicht lesen. Im Laufe der Zeit erwirbt er sich immer mehr das Vertrauen von Alice und sie gibt nach und nach die Geheimnisse der Inselbewohner preis. Es kommt, wie es kommen muss: Patrick enttäuscht Alices Vertrauen und verarbeitet die Geschichte von Shearwater Island und die persönlichen Geheimnisse in seinem neuen Buch. Und Alice merkt, dass sie schwanger ist... Da fasst sie den Entschluss, ihr Leben grundlegend zu verändern. Ich habe den Roman über Shearwater Island sehr gern gelesen. Die einzelnen Personen sind mir im Laufe der Zeit sehr ans Herz gewachsen. Auch der raue Charme der Insel hat es mir angetan - wobei ich es mehr mit den Touristen halten würde und vor dem Winter wieder abreisen. Eine lesenswerte Geschichte, nicht nur für England-Fans.

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  • Viel zu vorhersagbar

    Die Frau von Shearwater Island
    Fornika

    Fornika

    27. February 2016 um 12:24

    Shearwater Island. Eine kleine Insel vor der englischen Küste, bewohnt von einer Handvoll Einwohner. Darunter Alice, die nach dem Tod der Eltern geblieben ist, obwohl sie durchaus eigene Träume gehabt hätte. Die eingeschworene Dorfgemeinschaft lebt ein hartes Leben, ein abgeschiedenes Leben, nur wenige Touristen verirren sich auf die Insel. Da sollte doch die Ankunft eines Bestsellerautors etwas Abwechslung in den Inselalltag bringen, doch Patricks mehrmonatiger Aufenthalt wird nicht von allen positiv gesehen.  Robathan schafft eine gute Atmosphäre, fängt die raue Umgebung gut ein, verwöhnt den Leser mit schönen Landschaftsbildern. Sie nimmt sich Zeit die Schönheit der kleinen Insel zu beschreiben, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die kleinen und großen Zwistigkeiten der Inselbewohner sind realistisch dargestellt, man kann die Enge und Abgeschiedenheit der kleinen Gemeinde spüren. Die Autorin erzählt immer sehr flüssig, manchem mag die Storyentwicklung allerdings etwas zu langsam gehen. Die Figur der Alice hatte gute Ansätze, bleibt unterm Strich aber viel zu naiv; obwohl sie den größten Teil ihrer knapp 40 Lebensjahre auf der Insel verbracht hat, sollte man ihr doch ein bisschen gesunden Menschenverstand zugestehen. Die übrigen Inselbewohner sind oft nur auf ihre Funktion in der Geschichte reduziert, da hätte ich mir etwas mehr Fleisch auf den literarischen Rippen gewünscht, denn eine wirkliche Überraschung verbarg sich hinter diesen Pappkameraden nie. Überhaupt ist die Geschichte leider extrem vorhersehbar (vielen Dank übrigens auch an den Klappentextschreiber, der quasi bis auf die vorletzte Seite die komplette Handlung verraten hat). Gegen Ende macht das Buch dann seinem Genre alle Ehre und legt eine gehörige Portion Liebesdrama zu. Mir hat das nicht besonders gut gefallen, ich bin in diesem Genre aber auch nicht wirklich zu Hause. Trotzdem sollte man auch als Fan von Liebesgeschichten vielleicht lieber zu einem anderen Buch greifen, außer man mag Geschichten, deren Verlauf von vorneherein klar vorgegeben ist.

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  • Sturm im Wasserglas

    Die Frau von Shearwater Island
    progue

    progue

    Ja, ich gebe es zu: Ich habe mir so manches Mal einen Sturm gewünscht, einen so heftigen Sturm, wie er im Buch beschrieben wird, einen Sturm, der mir dieses Buch aus den Händen reißt und mich davon erlöst. Nun war es zwar so, dass wir schlechtes Wetter hatten, aber zu einem Sturm hat es leider nicht gereicht - zumal sich so ein Sturm auch eher selten in einem Haus aufhält. Ich musste also da durch und ich lasse euch an meiner Verzweiflung teilhaben. Zuerst möchte ich Alice vorstellen. Sie ist die Hauptperson in diesem ... Drama. 36 Jahre, lebt im Haus ihrer verstorbenen Eltern auf Shearwater Island, einer kleinen, abgeschnittenen Insel vor der englischen Küste. Hier leben nur wenige Menschen außer Alice, eine kleine Gemeinschaft hart arbeitender Leute. Geld ist immer knapp auf Shearwater, denn sie leben alle mehr oder weniger von Landwirtschaft und Tourismus - und Touristen kommen eher spärlich und auch nur in den Sommermonaten. Von daher beschließen die Insulaner, der Bitte eines bekannten Schriftstellers nachzugeben und ihn für eine erkleckliche Summe bei Alice leben zu lassen. Damit kommen wir zu einer weiteren wichtigen Person: Patrick Fox. Er hat einen Weltbestseller geschrieben und sich Shearwater ausgesucht, um hier in Ruhe und Einsamkeit ein weiteres Buch zu schreiben. Als er auf die Insel kommt, verändert sich die Dynamik zwischen den Bewohnern, denn die eingeschworene Gemeinschaft ist so eingeschworen nicht. Da gibt es bösartigen Streit zwischen Cousin und Cousine, der soweit geht, dass sie sich gegenseitig ruinieren, ein ungeklärtes Ereignis um den Tod zweier Insulaner vor mehr als zwanzig Jahren und viel Getratsche. Patrick wird als extrem gut aussehender Mann eingeführt, der leicht Kontakt zu anderen bekommt. Andere in dem Fall wie "weibliche" andere. Die Männer mögen ihn meist schon beim Anblick nicht. Er redet mit Alice, lässt sich bekochen und siehe da, die Frau von der Insel wird glücklich. Endlich hat ihr Leben einen Sinn, denn sie hat einen Mann im Haus. Sie verliebt sich in ihn und dann ist er so gemein, sie zu hintergehen ... Bevor ich mich den negativen Seiten dieses Buches widme, möchte ich natürlich auch das Positive erwähnen: den Sturm. Der war toll. Ich habe ihn gemocht. Vielleicht hoffte ich auch ein bisschen, dass er Alices Häuschen packt und sie hinter einen Spiegel oder wenigstens in das Loch eines weißen Kaninchens verfrachtet, denn da wäre sie gut aufgehoben gewesen. Den Gefallen erwies er mir nicht, aber trotzdem, der Sturm war mein persönlicher Lichtblick in diesem Buch. Ansonsten ... ja, dieses Buch hat mich geärgert. Allein die Hauptperson, Alice, mit ihrer ach-so-tragischen Vergangenheit. Sie wird permanent als intelligent beschrieben, aber sie blieb jeglichen Beweis dieser Intelligenz schuldig. Nichts dagegen, wenn man sich in einen Mann verliebt. Das könnte man verstehen und gut finden. Zumindest, wenn der Mann in irgendeiner Form als sympathisch beschrieben wird. Aber wenn geradezu in neonfarbener Leuchtreklame über dem Kopf eines Protagonisten blinkend tanzt "Ich benutze dich!", dann kann man nur den Kopf schütteln. Da werden jeden Abend 2 Flaschen Wein gesoffen (findet das noch wer außer mir abtörnend und unromantisch?), da kümmert sich der Mann nur um Alice, wenn sie ihm Klatsch und Tratsch und die am tiefsten vergrabenen Geheimnisse ihrer Freunde, Bekannten und sich selbst erzählt. Geradezu begierig wirft sich ihm Alice an den Hals, verrät sie ihre Mitinsulaner, um die Aufmerksamkeit dieses Mannes zu erringen. Und dann jammert sie hinterher herum, weil er mit ihr dasselbe tut, was sie mit ihren Freunden macht? Nicht genug damit, dreht sie am Rad, wenn ihr ältester Freund Quinn ihr etwas vorenthält, wird hysterisch, weil er ihr etwas nicht erzählt hat. Wirft ihm Verrat und Lügen vor, obwohl sie selbst die Einzige ist, die alles verraten und er sie niemals angelogen hat. Gott, ich kann gar nicht in Worte fassen, wie erbärmlich ich diese Frau empfand. Nicht zu vergessen ihre Verwunderung, als plötzlich ihre Regel ausbleibt: Huch? Ich habe doch höchstens zwanzig Mal ungeschützt mit einem Mann geschlafen, wie kann ich da schwanger werden? Und die "Geheimnisse" dieser Insel. Es war alles so plump aufgezogen, so dick aufgetragen, in jeder Form zu viel und zu wenig. Muss ich erwähnen, dass der Schluss extrem kitschig und Friede-Freude-Eierkuchen ist? Ach, nein, ich erwähne es mal nicht. Fazit: Ein aufgeblasenes Drama, das im Format eines Cora-Bahnhofheftes besser aufgehoben gewesen wäre.

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    • 15
    Krimifee86

    Krimifee86

    15. September 2015 um 16:51
  • Ein Buch für Voyeure

    Die Frau von Shearwater Island
    Krimifee86

    Krimifee86

    15. September 2015 um 16:42

    Klappentext: Shearwater Island ist eine kleine Insel vor der englischen Küste. Der nie versiegende Wind und die stürmische See haben die kleine Gemeinschaft der Inselbewohner fest zusammengeschweißt. Auch Alice fühlt sich in ihrem alten Farmhaus wohl und geborgen. Nur die große Liebe fehlt zu ihrem Glück. Als Patrick, ein gefeierter Schriftsteller aus London, auf die Insel zieht, erlebt sie mit ihm all die Gefühle, an die sie schon nicht mehr geglaubt hat. Doch Patrick verrät sie und zerstört ihre Hoffnungen. In seinem neuen Roman breitet er belustigt die ihm anvertrauten Geschichten der Inselbewohner aus, ihre Täuschungen, Konflikte und Heimlichkeiten. Selbst Alices großes Geheimnis ist bei ihm nicht sicher. Plötzlich muss sie entscheiden, wofür sie in ihrem Leben steht. Und manchmal bringen die schwersten Entscheidungen die glücklichsten Wendungen im Leben hervor. Cover: Ich mag das Cover sehr gerne und ich finde, dass es perfekt zum Buch passt. Man sieht eine Frau, die auf einer Klippe steht und dabei irgendwie etwas einsam aussieht. Am Himmel sind ein paar Möwen zu sehen und außerdem wirkt der Himmel grau und bedrohlich. Leider jedoch wirkt das Meer sehr ruhig. Das ist in meinen Augen ein kleines Manko, denn es würde noch glaubwürdiger wirken, wenn die See ein wenig rauer wäre, wie kurz vor einem Sturm. Ansonsten aber ein wirklich gelungenes Cover. Schreibstil: Mir hat der Schreibstil gut gefallen, da man sich gut in die einzelnen Personen hereindenken konnte. Allerdings hätte mir der Schreibstil noch besser gefallen, wenn die Autorin öfter mal die Perspektive gewechselt und Erlebnisse aus der Sicht anderer Charaktere geschildert hätte, das hätte das Ganze vielleicht noch spannender gemacht. Auf der Insel gab es immerhin nicht ganz so viele Personen, da hätte man durchaus mal den ein oder anderen zu Wort kommen lassen können. Davon abgesehen haben mir auch die beiden Charaktere Alice und Patrick nicht sonderlich gut gefallen. Patrick war so aalglatt und irgendwie gruselig, so gar nicht meins halt. Und Alice war einfach nur total naiv, ich konnte nicht nachvollziehen, dass sie nicht mal irgendwann aufwacht und sieht, was da gerade mit ihr abgezogen wird. Die Story: Ich fand die Idee einer einsam gelegenen Insel auf der nur wenige Personen wohnen und auf die plötzlich ein Fremder kommt, wirklich gut gelungen. Es war spannend zu beobachten, wie die Inselbewohner auf Patrick reagieren, wer ihm direkt vertraut und wer nicht. Auch die kleinen und großen Geheimnisse, die plötzlich ans Tageslicht kamen, waren spannend und unerwartet. Nicht ganz so unerwartet war natürlich die Tatsache, dass Patrick Alice verrät (das allein verrät ja schon der Klappentext). Und auch das, was danach passiert, war leider nur allzu vorhersehbar (an dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten, aber wer anfängt das Buch zu lesen, wird sehen, was ich meine). Enttäuscht war ich auch vom Ende. Alices Entscheidung hat zwar zu ihr gepasst, war aber nicht das, was ich mir erhofft hatte, um dem Buch doch noch einmal eine Wende zum Besseren hin zu geben. Fazit: Ein Buch, das sich gut und schnell lesen lässt. Es macht auch zugegebenermaßen ziemlichen Spaß, selber ein wenig zum Voyeur zu werden und die Geheimnisse der Inselbewohner zu erforschen. Leider ist jedoch manches zu offensichtlich und insbesondere Alice mochte ich in ihrer Naivität gar nicht. Auch das Ende war irgendwie vorhersehbar und deshalb nicht so meins. Insgesamt vergebe ich drei Punkte für nette Unterhaltung zwischendurch.

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  • Geheimnisse, Intrigen, Liebe

    Die Frau von Shearwater Island
    Lese-Bienchen

    Lese-Bienchen

    27. August 2015 um 21:31

    Ein Liebesroman mit happy End. Und ich denke damit verrate ich nicht zu viel, da das Buch leider sehr leicht vorhersehbar ist. Schon ziemlich früh kann man das Ende erahnen und auch welche Geheimnisse gelüftet werden. An sich geht es um die Bewohner einer kleinen Insel vor England. Grundsätzlich sind von 5 Familien die Rede und deren Geheimnisse und Intrigen. Als Hauptperson steht Alice, sie ist die Frau von Shearwater Island. Leider wird sie mir nicht ganz so symphatisch, irgendwie hat sie sich mit Ihrer Art der Einöde der Insel angepasst und das tut der Figur nicht gut. Persönlich hätte ich das Ende für sie „spannender“ gestaltet und gezeigt das sie aus allem gelernt hat und nun ihr Leben verändert. Alice, Junggesellin, setzt sich dafür ein, dass ein Schriftsteller den Winter auf der Insel und in ihrem Haus verbringt. Schon in den Briefen die sie mit Patrick wechselt, malt sie sich ihn als den Traummann aus. Nur leider, wie auch sehr früh vorausschaubar, ist er dies nicht. Er nutzt sie und die Geschichten die sie ihm erzählt für seinen eigenen Erfolg aus. Leider erfahren wir nicht ganz wie es mit Patrick weitergeht, er verschwindet von der Bildfläche. Ziemlich viel Raum wird natürlich noch den restlichen Bewohnern der Insel gegeben, mit ihren persönlichen Schicksalen. Vom Grundsatz sind die Ideen, die dem Buch zugrunde liegen nicht schlecht, man hätte mehr draus machen können. Anstatt nur verschiedene Schicksale aneinander zu reihen aber alles läuft auf ein glückliches Zusammenleben mit leicht übertriebenem Happy End aus. Die Probleme die bestanden werden einfach nicht weitergeführt und verlaufen im leeren. Was ich persönlich sehr schade finde, da dadurch viel verloren geht, was das lesen vielleicht noch interessant gestaltet hätte. Im großen und ganzen, war es eine nette Unterhaltung aber leider mehr nicht. Auch von einem Roman erwarte ich ein bisschen mehr Spannung. Ich muss sagen, am besten gefällt mir das Buch Cover, es passt zum Roman und ich würde auch immer wieder danach greifen.

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  • Fade Story

    Die Frau von Shearwater Island
    Tamaru

    Tamaru

    04. February 2015 um 17:20

    Das Cover des Buches und der Klappentext haben mich zu dem Buch greifen lassen. Ich habe einen spannenden Roman über das Leben auf einer abgelegen Insel und ihrer Bewohner erwartet. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt denn die Geschichte ist ziemlich farblos und schnell erzählt. Das Hauptaugenmerk liegt auf Alice, die seit dem Tod ihrer Eltern alleine auf Shearwater lebt und keine rechte Perspektive hat, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Da kommt ihr der Schriftsteller Patrick Fox, der den Winter auf der Insel verbringen will, gerade recht. Und dann kommt es wie es kommen muss. Alice verliebt sich in ihn, vertraut ihm all ihre Geheimnisse an um sich für ihn interessant zu machen und er verrät ihr Vertrauen. Das Ende kann man sich dann selbst ausmalen, ich will hier nicht zuviel verraten. Das Buch könnte mich leider nicht fesseln, langweilige Story ohne Spannung oder Überraschungen. Alice wirkt wie ein naives Dummchen und wird teilweise auch so dargestellt. Patrick ist der Bösewicht aus der Stadt, der das arme, unerfahrene Mädchen nur ausnutzt. Die restlichen Bewohner bleiben ziemlich im Hintergrund. Lediglich die Beschreibung der Insel und ihrer Landschaft fand ich gut gemacht. Solche Romane sind einfach nicht mein Ding. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • naive Protagonistin

    Die Frau von Shearwater Island
    gesil

    gesil

    31. December 2014 um 13:33

    Alice lebt nach dem Tod ihrer Eltern allein im großen Bauernhaus auf Shearwater Island, einer kleinen Insel, auf der es kaum noch Einwohner gibt und auf der „schon lange niemand mehr geboren wurde oder gestorben ist.“ Als der Schriftsteller Patrick Fox nach einer Wohnmöglichkeit auf der Insel während der Wintermonate sucht, bietet Alice ihm gegen den Widerstand der Inselbewohner ein Zimmer an. Sie hofft, mit einem Gast in ihrem Haus dem tristen Alltag in den Wintermonaten zu entkommen, wenn die Bewohner nur sich selbst als Gesellschaft haben und sich beinahe anfangen, gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Alice ahnt nicht, welche verhängnisvollen Ereignisse und Erkenntnisse sie mit ihrer Einladung auslöst. Nachdem mir die Leseprobe wirklich gut gefallen hat, Magali Robathans unaufgeregter Schreibstil und dass der Leser Schritt für Schritt die verschiedenen Protagonisten kennen lernt, konnte mich das ganze Buch am Ende leider nicht richtig begeistern. Sicher, Frau Robathan behält ihren ruhige Art zu erzählen bei, was die Seiten nur so dahinfliegen ließen, aber Alice‘ Vertrauensseligkeit und Patricks Art gingen mir dann mit der Zeit doch ziemlich auf die Nerven. Noch verstehen kann ich, dass Alice sich und die Insel in ihrer Verliebtheit für Patrick interessant machen will, aber das sie die Geheimnisse der Inselbewohner so ohne weiteres ausplaudert, ohne an die möglichen Folgen zu denken, das ist schon geradezu blauäugig und gedankenlos. Immerhin hat sie es mit einem Schriftsteller zu tun, der gerade erst seine eigene, nicht ganz ruhmreiche Geschichte an die Leser verkauft hat und dringend einen zweiten Bestseller braucht. Bei Patricks Versuchen, immer genauere Details von Alice zu erfahren und seinem beharrlichen Nachhaken schrillten bei mir schon früh die Alarmglocken und ich ahnte, worauf die Geschichte am Ende hinauslaufen sollte. Da fiel es mir dann schwer, der aufkommenden Liebesbeziehung zwischen Alice und Patrick den nötigen Ernst entgegenzubringen. Nein, die Entwicklung hat mich nicht überzeugt und ziemlich schnell fand ich die Streitereien und Eskapaden der übrigen Inselbewohner viel interessanter. Doch selbst Quinns Geheimnis, das Patrick mehr oder weniger zufällig lüftet und das für Alice einen Schock bedeutet und ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf stellt, war für mich als Leserin keine echte Überraschung.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Vorhersehbar und dennoch packend!

    Die Frau von Shearwater Island
    bieberbruda

    bieberbruda

    22. December 2014 um 09:11

    Alice lebt nach dem Tod ihrer Eltern alleine im großen Elternhaus auf der rauen Insel "Shearwater Island". Als der berühmte Schriftsteller (Patrick) anfragt, ob er seinen nächsten Roman über die Herbst- und Wintermonate auf der Insel schreiben kann, stellt sie ihr Haus zur Verfügung. Sie erhofft sich ein bisschen Abwechslung in ihrem einsamen Alltagstrott. Patrick ist von der eingeschworenen Gemeinde nicht erwünscht - doch eine großzügige Spende an die Gemeinde stimmt diese letztendlich um und Patrick darf anreisen. Alice und Patrick lernen sich in den Monaten immer näher kennen und verlieben sich ineinander. Er kann sich letztendlich doch schnell eingliedern und gewinnt das Vertrauen der Gemeinde. Kurz vor Weihnachten reist er zurück nach London, um sich mit seinem Verleger zu treffen und die Vergangenheit und Geheimnisse der Dorfbewohner laufen aus dem Ruder und drohen Alice in den Abgrund zu reißen... Der Alltag auf der rauen Insel wird sehr schön beschrieben. In den beschriebenen Persönlichkeiten findet man immer wieder Personen wieder, die man selbst kennt. Auch wenn mich das Buch als Mann erst gar nicht interessiert hat, habe ich es aufgrund des schönen Covers doch gelesen. Die sympatische Alice wächst einem schnell ans Herz und an fiebert richtig mit ihr mit. Das Buch war meiner Meinung zwar sehr voraussehbar, aber es hat mich trotzdem sehr gefesselt: Ich konnte es fast gar nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Geheimnisse einer einsamen Insel

    Die Frau von Shearwater Island
    Nachas

    Nachas

    20. November 2014 um 11:23

    Eigene Inhaltswiedergabe Die Person, um die sich diese Geschichte hauptsächlich dreht ist Alice. Alice ist eine junge Frau, die auf einer kleinen Insel lebt, die Bewohner sind nahezu an zwei Händen abzuzählen. Sie lebt allein in ihrem Elternhaus und fühlt sich einsam. So recht weiß sie nicht, ob sie ihr Leben gerne ändern möchte, irgendetwas fehlt ihr. Eines Tages fragt der Journalist Patrick bei der Insel an, ob er über die Wintermonate dort aufgenommen werden könnte – für gewöhnlich ist die Insel in den kalten Monaten nämlich für Besucher nicht geöffnet. Da die Bewohner der Insel keine guten Erfahrungen mit Journalisten gemacht haben, wird abgestimmt. Wie sollte es anders sein: die Entscheidung fällt knapp für Patrick aus. Er wird bei Alice einziehen, denn ihr Haus ist groß genug und innerlich sehnt sie sich nach Veränderungen, auch wenn diese nur übergangsweise da sind. Er zieht also bei ihr ein, die beiden kommen sich näher und sie erzählt ihm viele Geheimnisse. Nicht nur persönliche, sondern auch Geheimnisse der Bewohner der Insel. Eigene Meinung Mein spontaner Gedanke, wenn ich an das Lesen dieses Buches zurückdenke ist, dass mir die Geschichte einfach viel zu vorhersehbar war. Zu Beginn hat mir das Lesen wirklich sehr viel Spaß gemacht, ich fand die Umgebungsbeschreibungen sehr interessant und konnte mir bildlich vorstellen, wie diese Insel auszusehen vermag. Auch die Beschreibungen der einzelnen Charaktere sind wirklich sehr durchdacht, einige waren mir sympathisch, aber auch nur, weil sie es sein sollten. Andere waren mir eben nicht sympathisch, aber auch ebenfalls nur, weil sie es sein sollten. Ich bilde mir auch gerne meine eigene Meinung über Charaktere, aber ich hatte das Gefühl, dass das bei diesem Buch nicht wirklich möglich ist. Warum auch immer. Personen die mir suspekt waren, denen ich von Anfang an nicht getraut habe, waren am Ende wirklich „die Bösen“. Das ist doch etwas langweilig. Was mich geschockt hat, war Alice Geschichte – ihr Geheimnis. So etwas mit sich herumzutragen ist sicherlich sehr schwer und ich konnte gut mir ihr fühlen. Als ich dieses Buch gelesen habe, war ich gerade mit meinem Freund im Urlaub – an der Ostsee in einem Wohnwagen und ständig hat er mich darauf aufmerksam gemacht, wie ich verächtlich schnaube, den Kopf schüttel, die Augen rolle oder Dinge sage wie *Ironie an* „oh maan, nee ach waaas, hätte ich ja jetzt gar nicht gedacht“ *Ironie aus*. Dennoch konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen und musste es einfach beenden. Das ist für mich persönlich eigentlich ein gutes Zeichen, das für das Buch und nicht dagegen spricht. Das kann natürlich auch am Schreibstil liegen. Er war wie für mich gemacht, ich habe die Seiten nur so verschlungen, es gab keine holprigen Formulierungen o.Ä. Es hat sich leicht lesen lassen, ohne zu lange verquere Sätze. Das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt. Fazit Zugegeben, das ist nicht meine beste Rezension, aber ich habe zu diesem Buch einfach nicht viel zu sagen. Es „ist halt einfach da“. Ich habe es gelesen, aber dabei habe ich nichts Besonderes empfunden. Was nicht positiv, aber auch nicht negativ ist. Daher vergebe ich 2,5 Punkte.. und runde also auf 3. Das Buch ist in Ordnung, stellenweise sehr schön, aber auch viel zu vorhersehbar. 

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  • Verrat und Entwicklung

    Die Frau von Shearwater Island
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    14. November 2014 um 12:24

    Verrat und Entwicklung Ein umgrenzter Raum mit einer überschaubaren Anzahl von Protagonisten, eine Sehnsucht noch Komplettierung des eigenen Lebens (ohne mit diesem Leben unzufrieden zu sein), eine attraktive, auf der abseits gelegenen Insel lebende Frau, ein attraktiver Mann mit dem „Geruch der großen, weiten Welt“ und einer gewissen Prominenz. Dazu ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit der Frau, Alice. Und ein unschöner Charakterzug an diesem Mann, Patrick Fox, der allerdings erst im Lauf der Zeit, dann aber ernüchternd, zum Vorschein kommen wird und Alice einerseits in eine Zwickmühle versetzt und andererseits vor eine grundsätzliche Entscheidung stellen wird. „Jeder Muskel an ihrem Körper war angespannt. Sie bewegte sich wie eine Marionette hoch aufgerichtet und steif auf die Tür zu“. Aber was nun? Die Wahrheit offen legen? Die Waffen strecken? Träume beerdigen? Elemente und Versatzstücke, die allesamt nicht neu erfunden das Gerüst dieses Romans bilden, die Robathan allerdings durchaus überzeugend in diese ganz besonderes und miteinander vertraute Atmosphäre des Lebens auf der Insel zu verknüpfen versteht. Dieses innere „einander ausgeliefert sein“, dem durchaus das „auf sich geworfen sein“ je nach Wetterlage (im Sturm auf jeden Fall) im äußeren Leben korrespondiert. Allerdings, all dies an innerer Annäherung, Darstellung vertrauter Beziehungen, verdeckte Aggressionen, Freundschaft und Spannungen, Hüten eines dunklen Geheimnisses, das zieht sich schon teils auch sehr langwierig und langatmig durch das Buch. Wie es ebenso nicht recht erklärbar ist, dass eine gestandene Frau (und diese ist Alice ja in ihrem Leben) viele Zeichen nicht erkennt, fast naiv „auf den Leim“ geht und doch allzu sehr eine innere Sehnsucht dem vernünftigen Abwägen vorzieht. Das passt nicht wirklich stimmig zusammen und, zudem, die „dunklen Dinge“ sind so dramatisch und vernichtend eigentlich nicht. Auf der anderen Seite fängt Robathan die Beziehungen innerhalb dieser engen Gemeinschaft gut ein, zeigt die verschiedenen Dynamiken und den Unterscheid zwischen Fassade und teils auch innerer Gereiztheit treffend auf. Wenn so auch die dramatischen Elemente wenig überraschen und emotional nicht unbedingt aufwühlen, so versteht es Robathan mit ihrem sehr flüssigen Stil doch, die Geschichte unterhaltsam (wenn auch mit einigen Brüchen in den Personen) voranzubringen. So ergibt sich eine emotional nicht unbedingt mitreißende, aber im Gesamten kurzweilige Lektüre.

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  • Eine Frau stheht ihren Mann

    Die Frau von Shearwater Island
    uli123

    uli123

    05. November 2014 um 10:53

    Die 36jährige Alice lebt Zeit ihres Lebens auf einer kleinen Insel vor dem englischen Festland. Die nur noch sieben Einwohner trotzen dem harten Leben  und sind trotz gelegentlicher Querelen eine eingeschworene Gemeinschaft. Jeder von ihnen trägt ein Geheimnis aus der Vergangenheit mit sich herum. Ohne Mann, Kind und Eltern sehnt sich Alice nach Liebe und Abenteuer. Beides scheint zum Greifen nah, als sie dem Bestsellerautoren Patrick über den Winter Logis bietet, damit er in Ruhe einen neuen Roman schreiben kann. Dieser allerdings treibt ein falsches Spiel mit Alice und den Inselbewohnern …   Das schwere Leben auf der fiktiven englischen Insel, die ihre Bewohner so sehr von den Widrigkeiten des Wetters abhängen lässt, und die Örtlichkeiten der Insel sind sehr bildhaft beschrieben. Es wundert nicht, dass Alice von einer besseren Zukunft träumt. Etwas unrealistisch ist dann allerdings, dass sie, die immer so stark war, sich binnen kurzer Zeit geradezu an Patrick hängt und sich von ihm abhängig macht. Der guten Unterhaltung, die der Roman bietet, tut das jedoch keinen Abbruch. Für Spannung sorgt, dass die Geheimnisse der Insulaner erst nach und nach zu Tage kommen und sehr abwechslungsreich gewählt sind. Der Text liest sich recht flüssig.   Ein seichter Roman für zwischendurch.

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  • Geheimnisse einer Insel-Gemeinschaft

    Die Frau von Shearwater Island
    katze102

    katze102

    02. October 2014 um 10:10

    Alice liebt die kleine Insel, Shearwater Island,  auf der sie und wenige andere wohnen, als eingeschworene Gemeinde, mit kleinen und größeren Geheimnissen, Absprachen, tolerierten Regelverstößen und ....   Als der Londoner Schriftsteller Patrick Fox einen Winter auf der Insel verbringen möchte um einen zweiten, unbedingt nötigen Bestseller zu schreiben gibt es eher Ablehnung für diesen Besuch. Nur Alice, die diese dringend benötigten Einnahmen für die Gemeinschaft sichern möchte, wird nach Abwägen Fürsprecherin desSchriftstellers, seine Vermieterin.... und verliebt sich in ihn. Vertrauensvoll erzählt sie ihm zuerst ihre Gemeimnisse, über die sie noch nie mit jemandem gesprochen hat ... und auch Geheimnisse der Inselbewohner... , in denen es u.a. um Mord geht....   Doch es stellt sich heraus, dass Alice zu vertrauensseelig war und gleich mehrere probleme tun sich auf. ...   Die Geschichte ist locker und leicht geschrieben, und nach und nach setzt sich ein Puzzle zusammen und man versteht einige Entscheidungen aus der Vergangenheit besser.... Viele der Geschehnisse kamen allerdings nicht so ganz überraschend, denn der Klappentext verrät leider schon sehr viel.....Insgesamt schön und stimmig erzählt, mit sehr sympathischen und glaubwürdigen Characteren, nicht langweilig, aber auch nicht zu aufregend, mit vielen inneren Kämpfen, Wendungen und einem glaubhaften Ende....     Ein schönes Buch über Gemeinschaft, Vertauen, Liebe... und die Notwendigkeit, seine Vergangenheit zu verarbeiten und zu akzeptieren.

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