Magda Albrecht Fa(t)shionista

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Inhaltsangabe zu „Fa(t)shionista“ von Magda Albrecht

Schon als Sechsjährige ärgert sich Magda Albrecht über die Kommentare ihrer Mitmenschen, die abfällig über ihren dicken Körper sprechen. Heute will sie das Schönheitsideal verändern, besser: ausdehnen, denn nicht die vielen Pfunde, sondern die Vorurteile sind hartnäckiger als gedacht: Wer dick ist, hat versagt, ist faul und ungebildet. Warum eigentlich?, fragt sich die Autorin nach vielen Jahren der Verunsicherung und verordnet sich seither keine Diätshakes mehr, sondern eine doppelte Portion Selbstbewusstsein. Denn sie hat gelernt, dem Schlankheitsideal etwas entgegenzuhalten: stolze Fatshionistas und die Erkenntnis, dass Diäten nichts bringen — außer schlechter Laune.

Ein Buch, das Mut macht

— buchernarr

Pflichtlektüre für jeden "Dicken" - und erst recht für die "Dünnen"!!!

— jam

Wenn man sich mit seinen Kilos anfreundet

— eleisou

Ein Buch, weil es Mut macht und mit Klischees aufräumt (sagt man das so?) Es regt zum Nachdenken und Umdenken an.

— Die_Zeilenfluesterin

Ein sehr emotionales Buch

— MK262

Lustig, nachdenklich und absolut lesenswert

— sternenstaubhh

Selbstannahme trotz oder gerade wegen einer starken Figur

— strickleserl

das perfekte Mutmacher Buch. mit der erkenntniss liebt euch selbst sonst tut es keiner

— jennifer_tschichi

Magda Albrecht erzählt von ihren Erfahrungen und Erkenntnissen aus ihrem Leben mit "mehr" Gewicht.

— Sigrid1

Viel Spaß und eine runde Sache für Lebensfrohe Fa(t)shionistas

— Zanzarah

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  • Diäten machen nur eins: schlechte Laune...

    Fa(t)shionista

    HK1951

    19. February 2018 um 11:38

    Welche Frau hadert nicht von Zeit zu Zeit mal mit ihrer Figur..?!! In meinen Augen ist das vielfach völlig unnötig, aber Figurprobleme sind eben auch „subjektiver Natur“... Autorin Magda Albrecht hat sich nach eigener Aussage schon als Sechsjährige über abfällige Bemerkungen über ihre Figur geärgert. Toll, dass sie sich heute dafür einsetzt, dass das Vorurteil „Fett ist auch immer gleich faul“ vielleicht nicht ganz so schnell ausgemerzt wird, aber dennoch hoffentlich etliche Leute mal zum Umdenken bewegt. Einige Dumme werden weiterhin blöde Sprüche klopfen, das ist klar – aber für mich war immer das Herz und das Hirn weit wichtiger als die Figur und ich würde mich freuen, wenn dieses Buch dazu beitragen kann, dass diese Einstellung viel mehr Menschen teilen. Die Figur sagt nichts über den Menschen aus ! Und ich stimme der Autorin auch absolut zu, dass Diäten meistens nur eines machen, nämlich schlechte Laune. Sie schreibt sehr unterhaltsam und lehrreich, ohne den Zeigefinger zu heben oder gar den Finger in Wunden zu drücken. Mir hat dieses Buch ganz wunderbar gefallen und allen, denen ich es weiterempfohlen habe, auch. Das spricht ja nun auch für sich !

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  • Ein Buch, das Mut macht

    Fa(t)shionista

    buchernarr

    17. February 2018 um 23:54

    Die Autorin Magda Albrecht hatte schon als Kind mit ihren Pfuden zu kämpfen und versuchte selbst auch durch Schlankheitskuren das Idealgewicht zu erlangen, aber ohne Erfolg. Später mit dem Älterwerden sah sie ein, dass auch schlanke Menschen ihre Probleme haben und dass sie sich mit ihren Pfunden abgeben muss um glücklich zu werden. Das Buch erzählt auch über das Mobing das dickeren Menschen zugefügt wird, was natürlich auch phychische Probleme mit sich bringt und sehr schade ist. Ich selbst habe eigentlich keine Probleme mit meinem Gewicht und ich freue mich heute darüber, dass ich auch als Kind die fülligeren Kindern nicht kritisiert habe, denn sonst hätte ich heute Schuldgefühle. Dass man füllig und doch zufrieden sein kann wird in dem Buch detailiert beschrieben und obwohl ich denke, dass man wegen Gewichtsproblemen durchaus deprimiert sein kann, glaube ich jedoch dass das Glück nicht nur davon abhängt. Ein Buch, das auf jeden Fall Mut macht.

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  • Lose hate, not weight!

    Fa(t)shionista

    jam

    06. February 2018 um 18:41

    The only thing anyone can accurately diagnose when looking at a fat person is their own level of weight prejudice.Marilyn WannKennt ihr das? Ihr stolpert über einen Gedanken, der euch irgendwie nicht mehr loslässt. Und egal wo ihr hinblickt, da sind Impulse die euch helfen, den Gedanken weiterzuspinnen...Momentan geht es mir so mit dem Thema "Was wäre, wenn wir nur eine Sekunde den Gedanken zulassen, dass es ok ist, so wie wir sind?Was würden wir verlieren, außer Selbsthass und Zweifel?"Gerade in dieser Phase hat mich dieses Buch gefunden (anders kann ich es nicht sagen). Ich liebe die Autorin, ihre Art zu schreiben, ihre Sicht auf die Welt! Obwohl - wie wohl bei den meisten von uns - Dickendiskriminierung ein dominanter Teil in meinem Leben und meiner Gedankenwelt ist (und das obwohl meine Kleidergröße eine gängige in jedem Bekleidungsgeschäft ist), war mir nicht bewusst, was alles dazugehört und dahintersteckt. BMI - der Gott, Kalorientabellen - die Bibel, Weight Watchers - die Propheten!Magda Albrecht steckt den Finger in die speckige Wunde und rührt kräftig darin herum - und düngt den Samen, der in mir keimt!In einer Welt, in der wir uns alle immer als zu dick empfinden, egal wie wir aussehen, was ist, wenn nicht das Gewicht das Problem ist, sondern unsere Gedanken und die Bilder, mit denen sie gefüttert werden?Sie schreibt locker und leicht über ein gewichtiges Thema, mischt Fakten mit eigenen Erlebnissen und Erfahrungen in einem unterhaltsamen, lebenslustigen Rythmus!Magda hat mir große Lust gemacht auf eine Spurensuche nach Fakten und Fake-News - im Internet, in Zeitschriften aber auch in deinem und meinem Kopf!Und auf ein großes Stück Schokotorte, mit Schlagsahne aber ohne schlechtem Gewissen!

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  • Wenn man sich mit seinen Kilos anfreundet

    Fa(t)shionista

    eleisou

    05. February 2018 um 20:31

    Ich fand das Buch ganz interessant und habe mir bisher eigentlich weniger Gedanken darüber gemacht wie sehr sich menschen mit einigen Gewichtsproblemen mit ihrem Gewicht befassen und wie schwierig aber dennocfh machbar es ist seinen Körper auch mit vielen Kilos zu lieben. Dass Mobing gegen dickere Menschen eine Tatsache ist, ist klar, und dies ist natprlich traurig. Auch die Schlankheitskuren ,die überall die Medien konfrontieren machen das Leben der Fülligeren nicht einfacher. So erging es auch der Autorin, die von Kind auf versuchte dem klassischen, dünnen Schlankheitsideal zu ähneln, doch ohne Erfolg. Seitdem sie sich damit abgefunden hat und nun auch mit ein paar Pfunden mehr glücklich ist, hat sie auch eingesehen dass die dünneren menschen auch nicht ohne Probleme sind. Was mich jedoch ein wenig gestört hat ist, dass neben dem phychischen Faktor, der natürlich auch wichtig ist, der medizinische weniger ernst genommen wird. Ein Mensch mit vielen extra Kilos hat auch dementsprechend gesundheitliche Probleme. Deshalb sollten übergewichtige Menschen auch darüber nachdenken.

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  • Ein Buch das Mut macht

    Fa(t)shionista

    Die_Zeilenfluesterin

    20. January 2018 um 09:53

    Als ich dieses Buch sah wusste ich sofort, dass ich es gerne lesen möchte. "Schuld" daran war die sympathische, etwas fülligere Frau darauf, die so ein Selbstvertrauen und eine Lebenslust ausstrahlt, wie ich sie gerne hätte.Ich selbst war bis vor ein paar Jahren immer schlank und gehöre jetzt leider auch in die Plus Size Kategorie. Ich komme damit gar nicht klar und deshalb wollte ich unbedingt dieses Buch lesen. Vielleicht hilft es mir ja ein wenig umzudenken? Mich so zu akzeptieren wie ich bin? Auch mal ein Kleid anzuzuiehen?Fa(t)shionista ist kein Ratgeber, ich würde es schon fast in die Richtung Biografie einordenen.Die Autorin erzählt hier über ihr Leben mit Übergewicht von der Kindheit bis heute und sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Sie erzählt von Hänseleien, Hochs und Tiefs, von Vorurteilen, Klischees, mangelndem Selbstvertrauen und warum sie von was überzeugt ist. Teilweise war ich erschrocken darüber wie sie beschimpft und behandelt wurde, andererseits finde ich ihr lockere, humorvolle Art ganz wunderbar – nicht nur einmal musste ich schmunzeln.Es ist sehr mutig von Magda Albrecht uns so schonungslos hinter die Kulissen blicken zu lassen. Aber sie erzählt nicht nur von sich selbst sondern auch von vielen Diäten, Pülverchen, Wunderpillen, wo es Mode für Mollige gibt usw. Es gibt sogar ein Register, wo man nachschlagen und weiter recherchieren kann.Mein Fazit? Schwer zu sagen. Ich bin hin- und hergerissen. Größtenteils gefällt mir das Buch, weil es Mut macht und mit Klischees aufräumt (sagt man das so?) Es regt zum Nachdenken und Umdenken an. Allerdings hat es auch einige Längen und viele Wiederholungen, was meinen Lesespaß etwas ausgebremst hat. Wenn etwas 2 oder auch 3 mal wiederholt wird, geht es noch, aber öfter ist es nur noch nervig. Manches ist mir zu politisch und ich teile nicht in allem ihre Meinung. Ich würde sagen bei "Fa(t)shionista ist ein Buch, das Mut macht und einem vermittelt, dass man sich so annehmen soll wie man ist. Auch wenn man "anders" ist als die meisten anderen kann man glücklich, zufrieden und selbstbewusst sein.Es gibt so viele dicke Menschen, die trotzdem sehr hübsch sind. Und die meisten sind sehr gesellig, lustig und haben ein großes Herz. Man sollte dicke Menschen nicht verurteilen. Nicht jeder ist vom vielen Essen dick und selbst wenn – dann ist es seine Sache. Leider werden Menschen, die nicht zum "Durchschnitt" gehören immer schnell abgestemplet. Aber auch die wollen geliebt werden und ich denke am schwersten ist es sich selbst zu lieben. Sich so zu akzeptieren wie man ist. Und das ist nicht einfach (auf jeden Fall für mich nicht)Die Autorin bringt uns genau das näher. Und das finde ich toll. Lebe, sei glücklich und liebe dich – ob du 60kg oder 160kg wiegst. Und das ist natürlich nicht nur beim Gewicht so, sondern mit jedem "Makel" bzw. "Anderssein".

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  • Rundumglücklich

    Fa(t)shionista

    MK262

    19. January 2018 um 14:30

    Ein wirklich sehr emotionales Buch über ein sehr schweres Thema im wahrsten Sinnes des macht. Hier wird einem mal gezeigt das es auch wir schaffen können mit ein paar mehr Kilos Happy zu sein. Lieb dich selbst sonst liebt dich keiner! Ein tolles Motto aber leider nicht immer umsetzbar. Durch dieses Buch habe ich mehr Motivation bekommen mein Leben sicherer und fester in die Wortes das Magda Albrecht hier beschriebt. Es können nicht alle Frau in der Größe 0 rumlaufen. Herzlichen Dank das Sie einer normalen Frau das Gefühlt gibt auch alles schaffen zu können was Sie will und vielleicht sogar noch mehr wenn man einfach mal alles um sich herum vergisst und die Leute einfach reden lässt. Wenn man als Kind schon als Nilpferd und Trampel beschimpft wird. Da beginnt Mobbing nicht erst im Beruf sondern schon vorher daheim in der Familie, die einen normal so annehmen sollen wir mach ist und nicht wie das die Hülle spricht. Man sucht sich Vorbilder die auch etwas molliger sind und möchte so werden wie Sie aber dazu gehört eine ganze Menge an Selbstbewusstsein und das hat man meistens schon verloren und sich einen Schutzpanzer angefressen der am Schluss alles noch schlimmer Hand zu nehmen. Herzlichen Dank ich wünsche mir noch weitere so schöne Werke von der Autorin.

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  • Lustig, nachdenklich und absolut lesenswert

    Fa(t)shionista

    sternenstaubhh

    17. January 2018 um 20:16

    Ein Buch das schon allein vom Cover her sofort ins Auge fällt. Magda Albrecht hat hier ein Buch zu einem Thema herausgebracht, dass immer wieder mal Gesprächsthema ist. Aufräumen möchte sie mit den Schönheitsidealen und den Vorurteilen denen sie sich schon konfrontiert sah. Toll ist, dass die Autorin beginnt mit viel Selbstbewusstsein und Verständnis zum eigenen Körper anfängt bestimmte Sachen zu hinterfragen. Warum sollte man sich mit Plus Size schlecht fühlen? Hier stellt Magda Albrecht eine zurecht stolze Fatshionista vor, die Inspiration und ein echter Mutmacher für viele ist. Die Erzählungen aus ihrem Leben stimmen den Leser manchmal etwas nachdenklich und man selbst kommt schon oft ins Grübeln. Die sympathische Autorin sorgt durch ihren lockeren Erzählstil für unterhaltsame und anregende Lesestunden.

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  • Kummerspeck ade!

    Fa(t)shionista

    strickleserl

    15. January 2018 um 14:57

    Das Besondere an diesem Buch ist Magda Albrechts offene und ehrliche Art mit ihrem Gewicht umzugehen. Sie erzählt aus ihrem Leben, und der Leser hat das Gefühl einer Freundin gegenüber zu sitzen. Man erfährt wie sie als Kind langsam entdeckte, dass sie kräftiger als viele der anderen Kinder war, und was das für sie bedeutete. Sie wurde in ein Diät Camp geschickt. Sie versuchte gut gemeinte Ratschläge von Autoritäten „zu verdauen“. Sportunterricht war ihr unangenehm. Als Jugendliche und Erwachsene suchte sie mehr und mehr Bereiche, in denen sie sich entfalten konnte, z.B. die Musik. Mit der Zeit wuchs in ihr die Erkenntnis, „Ich bin okay, so wie ich bin.“ Sie lernte ihren Körper zu akzeptieren und setzte sich gegen Gewichtsdiskriminierung ein. So wendet sie sich vehement gegen die Diätindustrie, dem BMI, zu enge Plätze im Flugzeug und fehlende, modische Kleidung in große Größen. Offen berichtet sie über Schwierigkeiten der „Dicken“ beispielsweise beim Kauf des richtigen BHs, beim Schwimmbadbesuch oder beim Sex.Es ist beeindruckend und bereichernd die Welt mit den Augen Magda Albrechts zu sehen. Es gehört viel Mut dazu die Schwierigkeiten von dicken Menschen zur Sprache zu bringen. Beim Lesen hat man jedoch den Eindruck, dass sie immer wieder und wortreich ihre Überzeugung es ist in Ordnung dick zu sein verteidigt; vielleicht, weil sie doch immer wieder darunter leidet, z.B., wenn sie zugibt, dass sie noch keinen Frieden mit ihrem Doppelkinn geschlossen hat. Ich stimme zu, dass es wichtig ist sich anzunehmen, aber es macht sicher trotzdem Sinn auf eine gesunde Lebensweise und Ernährung zu achten. Obwohl Magda einen angenehmen Schreibstil hat, könnte das Buch leicht um einiges kürzer sein, ohne an Wirkung zu verlieren.„Es ist okay, dick zu sein, aber dann bitteschön auch selbstbewusst und mit einer großen Portion Selbstliebe.“ So lässt sich vielleicht am besten Magda Albrechts Anliegen zusammenfassen.

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  • Sehr persönliches Buch

    Fa(t)shionista

    blauer_Regen

    15. January 2018 um 13:01

    Das Buch "Fa(t)shionista: Rund und glücklich durchs Leben" stammt von der bekannten Aktivistin und Bloggerin Magda Albrecht und erschien im Januar 2018 im Ullstein Verlag.Albrecht selber beschreibt es als ein wichtiges Buch nicht nur für Frauen mit zu vielen Kilos auf den Rippen. Ob ich es so betiteln würde, weiß ich nicht. Mit Sicherheit aber kann ich sagen, dass es für mich ein spannendes Buch war. Es eröffnete mir eine ganz neue Sicht auf die täglichen Diskriminierungen, denen Menschen mit Übergewicht ausgesetzt sind und wie selbstverständlich diese den Weg in unsere Kommunikations- und Denkschemata gefunden haben. Wie hat die Autorin dies geschafft? Zum einen durch eine schonungslose Offenheit. Sie lässt ihr bisheriges Leben Revue passieren und beschreibt detailliert Begegnungen, die sie ertragen musste. Dabei nimmt Albrecht kein Blatt vor den Mund und hält der Gesellschaft gekonnt den Spiegel vor. Zum anderen räumt sie auf mit gängigem Halbwissen über Ursachen und Folgen von zu viel Gewicht, gibt einen kurzen Abriss über die Entstehung von Schönheitsidealen und deren Auswirkungen. Hierbei bezieht sie sich auf zahlreiche Untersuchungen, etc.. Wer Zeit und Muse hat, sich noch eingehender mit dem Thema zu beschäftigen, findet am Schluss des Buches Unmengen an weiterführender Literatur und Verweise auf passende Internetseiten.Wenn ich dem Buch einen Titel vermachen sollte, dann wäre es dieser: leider notwendig! Eigentlich leben wir ja in einer toleranten Gesellschaft, die auf einer freiheitlichen Grundordnung fußt und doch zeigt dieses Buch auf jeder Zeit, dass da bei genauerem Hinsehen noch viel Luft nach oben ist. Es ist absolut bemerkenswert, mit wie viel Haltung die Autorin uns die Autorin an ihren Erfahrungen teilhaben lässt und ein Thema auf den Tisch bringt, dass gerne unter den Teppich gekehrt wird oder komplett negiert. Für mich ein notwendiger Denkanstoß über gesellschaftliche Normen und Werte, der in einer unfassbar sympathischen Sprache formuliert ist. Daher gibt es von mir eine unbedingte Leseempfehlung!        

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  • Mutmacher buch

    Fa(t)shionista

    jennifer_tschichi

    13. January 2018 um 21:24

    Dieses Buch ist etwas besonderes.Dieses Buch sollten alle lesen. Besonders die Menschen die jeden Tag an sich zweifen, die nicht daran glauben das sie schön genug sind oder die dich sich jeden Tag fiese Attacken ausgesetzt sind.Es ist ein echtes Muttmacher Buch. Man sollte anfangen sich selbst zu lieben so wie man ist. Wenn man etwas in seinen leben ändern will dann nur aus dem grund weil man es wirklich nicht will und nicht aus dem grund um anderen Menschen zu gefallen, den wenn man genau das tut dann wird man nicht glücklich.genau das will uns Magda mit ihrem Buch sagen. Geht raus und zeigt den anderen ihr könnt mich mal ich bin wie ich bin und das ist gut so.  Wenn andere Menschen das nicht so sehen dann ist es so und wenn sie über einen Lästern müssen dann haben die einfach kein eigenes Leben.Fashinista zeigt das der richtige Weg zun glücklich sein keine Zahl auf der Waage oder eine Kleidergröße ist nein um glücklich zu sein muss man nur sich selbst lieben und mit seinem Körper im reinen sein.

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  • ein MutMach-Buch

    Fa(t)shionista

    Sigrid1

    13. January 2018 um 18:09

    Fa(t)shionista macht Mut ! Es ist wirklich ein sehr gelungenes Buch um die Thematik "Dicksein" oder einfach nur "anders" sein. Magda Albrecht erzählt hier wirklich fesselnd aus ihrem Leben. Und über die Probleme, Erlebnisse und Erfahrungen wegen ihres Körpergewichts. Sie muss diese negativen Einstellungen ihr gegenüber aus dem Umfeld schon in frühen Jahren erleben. Es prägt sie natürlich und ihr Verhalten wird davon bestimmt. Aber sie hat ihren Weg gefunden und die Scheinheiligkeit und die Vorurteile entlarvt. Die Gesellschaft muss umdenken, nicht der einzelne Mensch mit seinem Leben hadern. Ich finde es sehr wichtig, wie sie hier mit diesem Thema umgeht und die Art und Weise der Gesellschaft im Umgang damit darlegt. Sie erzählt sehr frei und gibt einen tiefen Einblick auch in ihr Seelenleben, finde ich zumindest. Denn die wenigsten Menschen mit den gleichen Problemen, wagen es auszusprechen. Wie man sich dabei fühlt, welche Schutzmechanismen man aufbaut. Wie gekränkt man doch ist und man es dann trotzdem nicht zeigt. Sehr gut finde ich auch am Ende des Buches die Auflistung von Gruppen usw. die sich für Körperakzeptanz einsetzen. Das war für mich Neuland und bin positiv überrascht, wie viele Anlaufstellen es gibt. Die gesammelten "Schlusswörter" finde ich auch eine sehr gute Idee. Dieses Buch ist wirklich sehr lesenswert. Es lässt sich sehr gut lesen und wird vielen Menschen mal die Augen öffnen. Und vor allen Dingen Möglichkeiten aufzeigen, aus einer negativen Lebenseinstellung rauszukommen. Denn es geht ja auch anders. Das hat Magda Albrecht in diesem Buch beschrieben. Es ist ein "starkes" Buch. Ich empfehle es auf alle Fälle. Es ist eben eine echtes MutMach-Buch.

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  • Eine runde Sache

    Fa(t)shionista

    Zanzarah

    10. January 2018 um 10:46

    Cover und SchreibstilDas Cover hat mich sofort angesprochen, bevor ich überhaupt den Titel oder den Klappentext gelesen habe. Schön bunt und knallig. Der Titel ist sehr passend und wird auch im Buch aufgegriffen. Der Schreibstil ist ansprechend und flüssig. Magda ist mir sehr sympatisch und sie hat tolle Ausdrucksweisen einfliesen lassen.InhaltEs ist schwirig bei einer Biographie etwas über den Inhalt zu sagen, da eine Lebensgeschichte erzählt wird. Es beginnt mit Kindheitserinnerungen und führt den Leser durch die Pubertät ins Erwachsenenleben. Magda Albrecht spricht über aktuelle Themen, die viele in der heutigen Gesellschaft betreffen. Persönliche MeinungEs war ein Vergnügen. Magda ist eine herrlich direkte, quierliche Person, die schreibzt, was sie denk. Auch habe ich mich selber immer wieder in ihren Beschreibungen wieder erkannt. Es ist eine runde Sache für jeden, der sich nicht immer selber leiden kann, oder selbst durch das Raster der Gesellschaft geflogen ist. Magda gibt dem Leser das Gefühl, dass man sich selbst mögen sollte, egal was für eine Zahl die Waage anzeigt. Du bist toll, so wie du bist. Es war eine Berreicherung für mich und hat mir selbst eine neue Sichtweise auf meinen Körper gegeben.

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  • curvy und glücklich

    Fa(t)shionista

    weisserKakadu

    08. January 2018 um 11:31

    Rund und glücklich durchs Leben... schade, dass man erst einen jahrelangen Spießrutenlauf aus Demütigungen, Diäten, Frust und Selbstzweifeln durchlaufen muss, um zu dieser Einstellung gelangen zu können. Leider hat man heutzutage häufig den Eindruck, unsere Wohlstandsgesellschaft scheint sich am liebsten mit der Selbstoptimierung zu beschäftigen. Attribute wie jung, schlank und schön scheinen einzig erstrebenswert - Schönheitsideale unserer oberflächlichen Gesellschaft. Magda Albrecht hat in ihrem Buch den langen Weg vom ewig pummeligen Mädchen zur selbstbewussten Frau beschrieben, die sich nun traut, sich selbst zu lieben. Das hat sehr viel Kraft gekostet und sie musste bis dahin viele Demütigungen einstecken. Gefallen hat mir an dem Buch, dass manche sicher geglaubte Erkenntnis wie der BMI hinterfragt wird. Interessant zu lesen, dass dies ursprünglich eine Erfindung der Versicherungsbranche war, um den idealen Versicherungsnehmer (möglichst gesund und mit hoher Lebenserwartung) zu finden. Die Datenerhebung zur Ermittlung des BMI würde heutigen wissenschaftlichen Methoden wohl nicht stand halten, dennoch hält sich der Richtwert BMI hartnäckig. Die Diätindustrie freut`s. Magda Albrecht führt dem Leser vor Augen, dass Diskriminierung von dicken Menschen allgegenwärtig ist. Dicke, attraktive und glückliche Menschen kommen in den Medien kaum vor, vielmehr werden Dicke immer als faul, träge und krank dargestellt. Die Änderung unseres heutigen Schönheitsideals hin zu einem realistischen Schönheitsbild wird vermutlich noch Generationen dauern. Die Autorin kommt in dem Buch symphatisch rüber, etwas nervig sind bisweilen die Wiederholungen von bereits Gesagtem und die Unterstriche bei Begriffen wie Freund_innen ect. als Platz für Menschen jenseits der Zweigeschlechtlichkeit. Im Anhang des Buches befinden sich noch Internetadressen von Gruppen und Initiativen für Körperakzeptanz und Modeanbieter für große Größen. Ein durchaus lesenswertes Buch.

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  • Rund um glücklich

    Fa(t)shionista

    Engelchen07

    07. January 2018 um 12:46

    Mit dem Titel des Buches konnte ich so gar nichts anfangen. Das Buchcover ist mit einer strahlenden Frau besetzt, aber so richtig angesprochen hat es mich auch nicht. Doch die Inhaltsangabe hat mich sehr begeistert, deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Der Schreibstil ist gut und man kann dem Erzählten sehr gut folgen. Man fliegt nur so durch die Seiten. Das Thema ist interessant, aber nicht wirklich was neues. Das Buch enthält viele Anekdoten und Lebenssituationen der jungen Magda, die seit ihrer Kindheit mit ihren Pfunden zu kämpfen hat. Toll sind die Themen, die im Buch sehr gut recherchiert angesprochen werden. Verschieden Diättypen werden aufgelistet, dennoch kommt die sympathische Autorin zum Entschluß lieber glücklich mit ein paar Pfunden mehr als ständig Kalorienzählen und miesepetrig zu sein. Schönes Buch, von mir gibt's allerdings nur 3 Sterne, weil es zwischenzeitlich ziemlich langatmig war, weil viele Wiederholungen die Buchseiten füllen...

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  • Besser wie erwartet

    Fa(t)shionista

    minnie133

    06. January 2018 um 20:08

              Inhalt:Schon als Sechsjährige ärgert sich Magda Albrecht über die Kommentare ihrer Mitmenschen, die abfällig über ihren dicken Körper sprechen. Heute will sie das Schönheitsideal verändern, besser: ausdehnen, denn nicht die vielen Pfunde, sondern die Vorurteile sind hartnäckiger als gedacht: Wer dick ist, hat versagt, ist faul und ungebildet. Warum eigentlich?, fragt sich die Autorin nach vielen Jahren der Verunsicherung und verordnet sich seither keine Diätshakes mehr, sondern eine doppelte Portion Selbstbewusstsein. Denn sie hat gelernt, dem Schlankheitsideal etwas entgegenzuhalten: stolze Fatshionistas und die Erkenntnis, dass Diäten nichts bringen — außer schlechter Laune.Fazit:Ehrlich gesagt habe ich mir vom Buch nicht allzuviel versprochen, doch ich wurde wahrlich positiv überrascht. Inhaltsmäßig handelt es natürlich von den Erfahrungen der Autorin, doch wie diese in diesem Buch zusammengefasst und aufbereitet sind, war sehr überraschend für mich. Eine  sehr unterhaltsame Erzählung, die sehr kurzweilig zum Lesen war.        

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