Magdalen Nabb Eine Japanerin in Florenz

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Inhaltsangabe zu „Eine Japanerin in Florenz“ von Magdalen Nabb

Sie kam und blieb - um ein Stück florentinisches Handwerk zu erlernen. Die junge Japanerin Akiko war so stolz auf ihr erstes Paar selbstgefertigter Schuhe, daß sie es immerzu trug, auch am Tag ihres Todes. Guarnaccia, der in Florenz stationierte Sizilianer, verfolgt den Fall in einer Stadt, die er kennt wie seine Hosentasche, und befragt ihre Bewohner, deren Charaktere und Intrigen er noch weit besser kennt.

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  • Rezension zu "Eine Japanerin in Florenz" von Magdalen Nabb

    Eine Japanerin in Florenz
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    03. October 2011 um 11:51

    Magdalen Nabb hat mit ihrem Maresciallo Salva Guarnaccia eine wunderbare Polizistenpersönlichkeit erschaffen, der in diesem neuen Buch „Eine Japanerin in Florenz“ seinen mittlerweile dreizehnten Fall löst. Guarnaccia stammt aus Siracuse auf Sizilien, und nicht nur wegen der gleichen Abstammung erinnert man sich beim Lesen oft an Camilleris Salvo Montalbano. Ähnlich wie er ist Guarnaccia nah bei den Menschen und hat eine ganz eigene, auf seine Intuition und sein Gefühl bauende Weise entwickelt, an seine Fälle heranzugehen. Mit noch einem anderen berühmten italienischen Polizisten aus der Krimiliteratur vergleicht man ihn noch öfter: mit Donna Leons Commissario Brunetti, wohl deshalb, weil Brunetti so wie Guarnaccia immer in derselben Stadt ermittelt –jener in Venedig, dieser in Florenz, und weil beide Schriftstellerinnen über ihre Bücher mit den beiden Polizisten viel über die Kultur und das Leben in diesen beiden Städten transportieren. Und doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein, dort der mit einer Adligen verheiratete, intellektuelle Brunetti, und hier der aus einfachen Verhältnissen stammende Guarnaccia. Sie begleiten auch sehr unterschiedliche Ränge: als Guarnaccia in „Der Tod eines Engländers“ 1981 seinen ersten Fall löst, ist er, gerade aus Sizilien nach Florenz gekommen, einfacher Wachtmeister bei den Carabiniere, während Brunetti schon seit seinen ersten Fall als Commissario bei der Polizia di Stato arbeitet. Die Carabinieri sind in Italien eine polizeiliche Gendarmerie mit einer fast 200- jährigen Geschichte und sind seit 2000 eine eigenständige Teilstreitkraft der italienischen Armee neben dem Heer, der Marine und der Luftwaffe. Organisatorisch gehören sie zum Verteidigungsministerium, das auch den Haushalt der Carabinieri finanziert. Abseits militärischer und administrativer Belange unterstehen sie jedoch dem Innenministerium, das allen italienischen Polizeieinheiten gegenüber weisungsbefugt ist. Die Carabinieri sind militärisch gegliedert. Man muß sich diese italienischen Besonderheiten deutlich machen, um die Bücher von M. Nabb verstehen zu können. Dabei ist der mittlerweile zum Maresciallo (entspricht unserem Polizeimeister) aufgestiegene Guarnaccia keineswegs ein soldatischer Kommisskopf. Magdalen Nabb zeichnet ihn als einen Familienmenschen (seine Familie ist vor einigen Jahren von Sizilien nach Florenz gezogen), der auch seine Mitmenschen und die, mit denen er bei seinen Fällen zu tun hat, als Personen sieht mit einer (Familien) – geschichte und in diese im Guten und im Schlechten eingebunden. Guarnaccia, obwohl aus dem Süden (!) zugereist, ist in seinem Viertel „eingewohnt“ und lebt unter den Menschen dort wie ein Fisch im Wasser. Auch um einen jungen Kollegen, der noch in der Ausbildung ist, Esposito, kümmert er sich wie ein Vater, und so kann er nicht fassen , als in einem Mordfall jener in den Kreis der Verdächtigen gerät. In den Boboli-Gärten wird in einem mit Algen übersäten Teich die Leiche einer jungen Frau gefunden. Es ist die Japanerin Akiko, die gegen den Willen ihrer Eltern nach Florenz gekommen ist, um bei dem Schuhmacher Peruzzi eine Ausbildung zu machen. Peruzzi fertigt Einzelstücke mit der Hand und verkauft sie teuer in der ganzen Welt. Gegenüber von Peruzzis Werkstatt betreibt Lupo seine Trattoria und auch andere kleine Handwerker und Geschäfte befinden sich in der Nähe. Das ist Guarnaccias Mikrokosmos: „Es war ihr Gemeinsinn – und seine Solidarität mit ihnen, auf die er nach all den Jahren zählte. Er wusste nicht, wie er anders hätte vorgehen können, und bisher war er damit auch gut gefahren.“ Der Maresciallo hält sich an seine Maxime, auch als sein junger Kollege Esposito verschwindet und in dringenden Tatverdacht gerät. Akiko war schwanger von Esposito, wollte ihn aber nicht heiraten, um nicht noch einmal in die Abhängigkeit einer großen Familie zu geraten. Selbst als Esposito nach einem Suizid in Rom tot aufgefunden wird und sich der Verdacht gegen ihn erhärtet, bleibt der Maresciallo bei seiner Unschuldsvermutung und gelangt mit Hilfe der Nachbarn Peruzzis zu einer unvermuteten Lösung ...

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  • Rezension zu "Eine Japanerin in Florenz" von Magdalen Nabb

    Eine Japanerin in Florenz
    Soka-chan

    Soka-chan

    24. April 2010 um 21:28

    Ein unglaublich guter Diogenes Krimi. Allerdings auch außergewöhnlich brutal. Nichts für schwache Mägen, da viel Blut fließt. Teilweise kompliziert, aber sehr intelligent konstruiert und aufgedeckt.

  • Rezension zu "Eine Japanerin in Florenz" von Magdalen Nabb

    Eine Japanerin in Florenz
    Bibliophil

    Bibliophil

    21. December 2009 um 21:47

    Florenz, Palazzo Pitti. Maresciallo Guarnaccia wird in die Boboli-Gärten gerufen. Dort hat man in einem abgelegenen Teil des Parkes in einem Teich eine Leiche gefunden, die schon ziemlich stark verwest ist. Und in der Handtasche, die man später findet, gibt es keine Papiere oder Ausweise, die auf die Identität des Opfers hinweisen könnte. Einzig die handgefertigten Lederschuhe könnten Maresciallo Guarnaccia auf die richtige Spur bringen. Der dreizehnte Fall des Maresciallo, ein Sizilianer, der in Florenz lebt und ermittelt. Ein weiterer spannender Fall mit einem überraschenden Ende…

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