Magdalena Droste

 4 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor*in von Bauhaus, Bauhaus und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Prof. Dr. Magdalena Droste ist Kunsthistorikerin. Von 1980 an war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bauhaus-Archiv Berlin tätig, 1991-1997 als dessen stellvertretende Direktorin. Ihr Forschungsfeld umfasst die gesamte Breite der Bauhaus-Geschichte. Ihre mehrfach neu aufgelegte und erweiterte Monographien zur Geschichte des Bauhauses (1990, 2006, 2019) wurde in elf Sprachen übersetzt. Daneben veröffentlichte sie zahlreiche Beiträge zu allen Exponenten des Bauhauses, insbesondere zu Oskar Schlemmer. 1997-2017 war Magdalena Droste Professorin für Kunstgeschichte an der BTU Cottbus-Senftenberg.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Magdalena Droste

Cover des Buches Bauhaus (ISBN: 9783822849996)

Bauhaus

(8)
Erschienen am 01.10.2013
Cover des Buches Bauhaus (ISBN: 9783822822227)

Bauhaus

(4)
Erschienen am 15.01.2012
Cover des Buches Bauhaus. Aktualisierte Ausgabe (ISBN: 9783836565516)

Bauhaus. Aktualisierte Ausgabe

(1)
Erschienen am 31.07.2019
Cover des Buches Bauhaus (ISBN: 9783836560115)

Bauhaus

(0)
Erschienen am 14.09.2022

Neue Rezensionen zu Magdalena Droste

Voll Cool

Die ganzen Erinnerungen sind super aufgearbeitet und mit wirklich, wirklich guten Fotos untermalt. Ich bin total begeistert, wie die Bauhaus Geschichte in diesem Buch aufbereitet wurde. Dennoch ist es natürlich hin und wieder Zäh und ich hätte mir mehr Textfragmente, statt kompletten Erinnerungen gewünscht. 

Cover des Buches Bauhaus (ISBN: 9783822849996)
HEIDIZs avatar

Rezension zu "Bauhaus" von Magdalena Droste

HEIDIZ
Bauhaus - erleben

Mir gefällt dieser Bild-Text-Band zur Thematik Bauhaus rundherum sehr gut. Die Gliederung wurde so gewählt, dass es einzelne Kapitel sind, die sich jeweils mit einer speziellen Bauhaus-Thematik beschäftigen und nicht fortlaufend zeitlich einzuordnen sind.

Vorwort zur Nauflage 2019
Zur Vorgeschichte des Bauhauses

Bauhaus Weimar: Das experessionistische Bauhaus
...
Kunst und Technik - eine neue Einheit
...
Bauhaus Dessau: Hochschule für Gestaltung
...
Hannes Meyer: Volksbedarf statt Luxusbedarf
...
Ludwig Mies von der Rohe: Das Baushaus wird zur Architekturschule
...

Anhang ...

Das Buch ist durchzogen mit ganzseitigen Fotografien, Illustrationen, historischer Art und aktueller. Es werden Gebäude gezeigt, Porträts, Plakate, Lagepläne, Entwürfe, Objekte, zeitgenössische Abbildungen und solche z. B. von Spielzeugen usw. - reich bebildert und mit Texten versehen, die umfassend informieren, sowohl Bauhausfans, als auch Einsteiger werden umfassend informiert, verständlich, sachlich, doch nicht trocken. Die Abbildungen werden jeweils neben diesen erklärt und die textlichen Beiträge sind mit fettgedruckten Überschriften gut untergliedert, dass sich das Buch angenehm lesen lässt. Wundervoll großformatige Abbildungen lassen den Betrachter schwelgen, begriefen, sich wie in einem Museum fühlen ... Die Fotografien sind sehr hochwertig sowohl aus Sicht eines Fotografen als auch inhaltlich vielseitig. Bild- und Textmaterial ergänzen sich perfekt und bilden eine untrennbare Einheit.

Dieses Buch ist für Bauhaus-Fans ein Muss würde ich sagen, mich hat es umfassend infomiert, ich habe mich im Vorfeld der Besuche der Bauhausstätten - beginnend mit Weimar im April - damit auseinander gesetzt, hätte nicht gedacht, so kurzweilig - alles andere als trocken, vielmehr berauschend unterhalten zu werden, so mag ich es, Wissen vermittelt zu bekommen. Genial !!!

Cover des Buches Bauhaus (ISBN: 9783822849996)
wschs avatar

Rezension zu "Bauhaus" von Magdalena Droste

wsch
Man mag es - oder man lernt es zu mögen...

Bauhaus    1919-1933
Rechtzeitig zum 100sten Geburtstag hat der Taschen Verlag zwei in weiten Bereichen identische Bücher u dieser Kunstepoche, diesem Kunststil auf den Markt gebracht.

Für welche Ausgabe man sich entscheidet, ist eine Frage des Geschmacks und des Bankkontos. So oder so, wer einen ausführlichen Überblick über eine der großartigsten Revolutionen im Bereich darstellender und bildender Kunst, des davon beeinflussten Handwerks, der Technik und Architektur sucht, stößt auch auf die beiden Bücher von Magdalena Droste. In den überarbeiteten und aktualisierten Ausgaben ist so gut wie Alles über das „Bauhaus“ zu finden. 
Das vom Format her kleinere Werk entspricht der Größe DIN A5, umfasst 550 Seiten und mit 1.234 Gramm Gewicht bricht man sich beim Tragen auch nicht das Kreuz. Um einiges voluminöser ist die grössere Ausgabe: Format B4, die 400 Seiten bringen um die  3,1 Kilogramm auf die Waage.

Da beide Bücher vom Taschen Verlag herausgebracht werden, stehen die ‚handwerklichen Aspekte‘ ausserhalb jeden Zweifels: hervorragender Druck auf halb-mattem, solidem und griffigem Papier, sehr viele Abbildungen in Farbe, alle hochauflösend. Was bedeutet, jedes Detail ist zu erkennen. Gebunden sind beide Bücher so gut, dass sie auch häufiges Blättern und Lesen anstandslos über Jahre hinweg vertragen werden, ohne dass einzelne Seiten heraus fallen.

Bei beiden Ausgaben gefällt, dass sie annähernd dieselben oder zumindest ähnlich passende Bildinhalte bieten. Die Texte inklusive der. Biografien, Bibliografien, Personenregister und Bildnachweise stimmen ebenfalls überein. 
Wobei logischerweise die Seitenverweise nicht übereinstimmen können. Und auch die Größe der Abbildungen, deren Platzierung im Text oder auf den verschiedenen Seiten sind dem unterschiedlichen Format geschuldet nicht identisch.

Schön ist die Tatsache, dass die Autorin nicht nur die Auswirkungen des Bauhaus auf die bildende Kunst aufzeigt. Bei der von Oskar Schlemmer bemalten Gliederpuppe, in der ‚kleinen‘ Ausgabe auf Seite. 205 wird auch der Drechsler Josef Hartwig genannt. Damit wird die echte Zusammenarbeit von Kunst und Handwerk unter Beweis gestellt 

Was unterscheidet klein von groß?
Teilweise  wurden Bilder durch andere Bilder  aber mit gleicher Bildunterschrift verwendet, bzw. auch weggelassen, z.B.:
Kriegsfoto Walter Gropius klein, S. 27 
Wassily  Kandinsky: ohne Titel, klein S. 139
Der Werkmeister … im Eingang…, groß, S. 147
Formstudie eines Würfels, klein, S.175 
Einrichtung für das Esszimmer im Haus „Am Horn“, klein, S. 188
Marcel Breuer: „ein bauhaus-film“ , klein S. 319

Dass die vom Format her grosse Ausgabe durch die großzügigere Handhabung der Zeilenumbrüche besser lesbar ist, versteht sich ebenfalls von selbst.

Ob kleines Buch oder die grosse Ausgabe, es mach Spaß, durch diese Epoche zu blättern, zu lesen, nachzuschauen. Weil sie trotz des Alters von mittlerweile 100 Jahren die vorausblickende Genialität der Wegbereiter und – begleiter zeigt. Man muss sich heutzutage nur offenen Auges bewegen. Viele déjà-vus säumen unseren Alltag und sind zeitlos schön – alles Geschmacksache, selbstverständlich.  
Auch macht es Spass und ist unterhaltsam, der Autorin bei ihrer Recherche nachzuspüren und die Lust mitzuerleben, wie sie dem interessierten Leser nicht nur sachliche Informationen bietet. Sondern mittels der Fotographien aus dem Alltagsleben der ‚Bauhäusler‘ und den Menschen, die in den von ihnen konstruierten Häusern lebten, dass es trotz Ende des Ersten Weltkrieges Menschen gab, die lachten, die Spaß hatten, die ‚herumblödelten‘ , musizierten und Fußball spielten, die dabei fotografisch sich und ihre Professoren festhielten und somit durch die Einbeziehung im Buch dem Leser einen Bauhaus-Alltag vermitteln. Alltag,, in dem es auch Stunden- und Semesterpläne, Schüler mit Professoren, Handwerker mit Lehrern, Schüler, die ihre Lehrer karikieren, Professoren, die mit ihrer Frau im Garten sitzen gab. 

Eine Bauhaus-Kapelle (= heute: -Band) darf genauso wenig fehlen, wie Fotos von Frühstückspausen, Angebote des Lehrkörpers und Ausstellungsorte. 

Auf diese Weise wird das Buch zu einem lockeren Erzähler, der nicht nur mit Text protzt und manchen (vielleicht Interessierten) doch wieder abhält. Aber, und auch das macht das Buch ehrlich: es wird nicht verschwiegen, dass es auch Probleme innerhalb des Lehrkörpers gab, Schulreformen und finanzielle Probleme und eine Politik, die schließlich einen Schlussstrich unter eine der interessantesten Epochen des 20. Jahrhunderts zog. 

Bedauerlich: die sehr umfangreichen Bibliografien folgen nicht dem Beispiel der Biografien und Personenregister, sondern sind und ebenso alphabetisch angeordnet.


Fazit

Wer sich für diese Epoche deutscher Kunst als nachhaltige Symbiose von Handwerk und Technik interessiert, ist mit Magdalena Drostes Ausgabe sehr gut bedient. Die verschiedenen Standorte; Museen etc. mit ihren Angeboten werden übersichtlich und anschaulich beschrieben.
Ob man sich für die kleine oder große Ausgabe entscheidet –  es hat keine Auswirkung auf eine gute und umfangreiche Information. 

Wer mehr Information benötigt: im Anhang befindet sich eine ausreichende Literaturliste.

 

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