Magdalena Paulus Das Erbe der 68er

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Inhaltsangabe zu „Das Erbe der 68er“ von Magdalena Paulus

Magdalena Paulus, selbst Jahrgang 1953, begrüßte zunächst viele Ziele der 68er-Bewegung. Arbeiterkindern wie ihr wurde der gesellschaftliche Aufstieg oft verwehrt und Frauen besaßen nur wenig Rechte. Doch schon bald stellte sie fest: Aufklärung und Toleranz haben auch ihre Schattenseiten - Orientierungslosigkeit und Entfremdung. Eine persönliche und ausgewogene Bilanz der 68er und ihrer Folgen, ein Plädoyer für eine christliche "Kultur der Freiheit".

Die 1968er-Bewegung entschlüsselt - top!

— cho-ice
cho-ice

Ein interessantes Buch, dass die Prinzipien der 68er von allen Seiten fair beleuchtet

— Curin
Curin

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  • Die 1968er-Bewegung entschlüsselt

    Das Erbe der 68er
    cho-ice

    cho-ice

    18. September 2015 um 12:52

    Dieses Buch ist so vielschichtig, dass es sich nur schwer in ein Genre oder eine Kategorie einsortieren lässt. Magdalena Paulus analysiert in „Das Erbe der 68er“ treffsicher und pointiert die Ursprünge und Hintergründe der Studentenbewegung. Schonungslos hinterfragt sie die damaligen Ziele und heutigen Ergebnisse der Kulturrevolution und schärft insbesondere auch den Blick des Lesers für deutsche Besonderheiten (denn nicht überall auf der Welt verlief sie so wie hier). Dabei spart sie nicht mit Kritik am Verhalten des Establishments und der Kirchen, damals wie heute. Paulus beschreibt jedoch in Auszügen ebenfalls ihre persönliche Geschichte, die eng mit der Studentenbewegung verknüpft ist. Geboren in Köln als Kind einer Arbeiterfamilie war sie ein aktiver Teil davon und erlebte hautnah mit, was viele heute nur aus dem Fernsehen und geschichtlichen Rückblicken kennen. „Das Erbe der 68er“ ist also auch ein wertvolles Stück Zeitgeschichte – und besonders selten daran ist, dass Paulus in ihrer Analyse weitestgehend objektiv bleibt. Ihr Schreibstil lebt von ihrem Werdegang – als freie Journalistin versteht sie es, die Dinge auf den Punkt zu bringen und zuzuspitzen. Das Buch ist zudem stark gegliedert und mit vielen Unterkapiteln versehen, was das Lesen von fast 300 Seiten leichter und flüssiger macht. Ich habe das Buch nicht am Stück, sondern in mehreren „Häppchen“ gelesen und hatte keine Probleme, immer wieder reinzukommen, was in meinen Augen sehr für die Vorgehensweise der Autorin spricht. Schön hätte ich persönlich ein Stichwortverzeichnis gefunden. Dem Leser sollte klar sein, dass „Das Erbe der 68er“ keine Unterhaltungsliteratur, sondern ein Sachbuch ist – zwar gut geschrieben, aber anspruchsvoll. Magdalena Paulus schreibt hier in erster Linie für Menschen mit einer akademischen Ausbildung und/oder Menschen, die sehr belesen sind. „Das Erbe der 68er“ ist daher empfehlens- und lesenswert für … - alle, die ein Interesse an (jüngerer) Geschichte haben und erst nach 1980 geboren sind, - jeden (Christen), der begreifen möchte, warum unsere Gesellschaft heute so ist, wie sie ist, - Christen jeglicher Konfession, die bereit sind, sich hinterfragen zu lassen, - Christen in Leitungspositionen (Pastoren/Pastorinnen, Gemeindereferenten/-referentinnen, Jugendleiter/innen, …), sowie - Studenten mit Soziologie, Sozialwissenschaften, Geschichte oder Gesellschaftswissenschaften im Haupt- oder Nebenfach.

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  • Ein gut begründetes und interessantes Buch

    Das Erbe der 68er
    Curin

    Curin

    24. June 2015 um 19:50

    Die 68er Jahre gelten bis heute als eine Zeit, in der die junge Generation die Gesellschaft radikal verändern wollte und sich gegen alte Ordnungen auflehnte. Die Autorin dieses Buches Magdalena Paulus ist selbst bei einigen Demonstrationen dabei gewesen und hat als Kind aus einer Arbeiterfamilie selbst erlebt, wie ungerecht es oft zuging. In diesem Buch setzt sie sich kritisch, aber auch fair mit den Prinzipien der 68er auseinander und zeigt auch, welche Auswirkungen bis heute davon zu erkennen sind. Sie beschäftigt sich u. a. mit Frauenrechten, Toleranz und Selbstbestimmung. Da ich selbst viel später geboren bin und diese Zeit nicht selbst miterlebt habe, war es spannend für mich, dieses Buch zu lesen. Magdalena Paulus kommt aus dem christlichen Bereich, aber verurteilt die damaligen Ideen nicht als komplett falsch, sondern beleuchtet sie von allen Seiten. Sehr anschaulich und offen erzählt sie auch aus ihrem eigenen Elternhaus, wo ihre Brüder und sie selbst deutlich zu spüren bekamen, was es heißt nicht aus der Oberschicht zu stammen. Dadurch konnte ich gut nachvollziehen, wie derartige Proteste überhaupt zu Stande kamen und das wirklich viel Ungerechtigkeit in Sachen Bildung usw. herrschte. Der Autorin gelingt es, mit einem ansprechenden und flüssigen Schreibstil den Leser zu informieren. Auch muss man das Buch nicht von vorne bis hinten durchlesen, sondern kann auch einzelne Kapitel, die interessant für einen sind, durcharbeiten. Mir hat gefallen, dass Frau Paulus nicht bei den 68ern stehen bleibt, sondern zeigt, dass sich die Prinzipien oft verselbstständigt haben und so z.B aus Freiheit eine neue Art der Unterdrückung geworden ist. Auf jeden Fall ist dies ein sehr interessantes Buch für alle, die Interesse an diesem Thema haben und nach einem gut begründeten und sachlichen Buch suchen.

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  • Leserunde zu "Das Erbe der 68er" von Magdalena Paulus

    Das Erbe der 68er
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    "...ein Plädoyer für eine christliche "Kultur der Freiheit"." Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Verlag SCM-Brockhaus stellt drei Exemplare des Buches "Das Erbe der 68er" von  Magdalena Paulus zur Verfügung Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: "Die wilde Zeit der 68er Steine werfende Studenten, Sitzblockaden und Notstandsgesetze: Die junge Generation ist in Aufruhr. Die Werte der Eltern werden abgelehnt, die angestammten Autoritäten in Frage gestellt. Man will mehr politische Mitbestimmung und vor allem: Freiheit! Magdalena Paulus zeigt auf, wie sehr die Aufklärung die 68er beeinflusst hat – und wie diese Bewegung uns bis heute prägt. Differenziert arbeitet sie heraus, dass absolute Freiheit letztlich zur Orientierungslosigkeit führt – dennoch waren manche Forderungen der 68er durchaus berechtigt, etwa hinsichtlich der Gleichberechtigung von Frauen. Eine persönliche und ausgewogene Bilanz der 68er und ihrer Folgen, ein Plädoyer für eine christliche "Kultur der Freiheit"." Bitte bewerbt euch bis zum 1. Juni hier im Thread und beantwortet die Frage, ob ihr die 68er selber miterlebt habt oder warum euch das Thema interessiert. Hier der Link zur Leseprobe. Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen:  - Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. - Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben. - Bitte schaut nach dem Verlosen selbstständig nach, ob ihr gewonnen habt und übermittelt eure Adresse innerhalb von 48 Stunden. Ihr erhaltet keine Nachricht und sonst wird neu gelost. - Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Das Buch könnt ihr unter http://www.scm-brockhaus.de  für 18,95 € (Buchpreis)  bestellen.Dort könnt ihr auch sehr gerne eure Rezension hinterlassen.

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    • 7
    grinselamm

    grinselamm

    02. June 2015 um 09:43
    Arwen10 schreibt Liebe Bewerber, diese Leserunde findet leider nicht statt.

    Das ist schade. Trotzdem danke und viele Grüße