Maggie Lehrman Das Spiel der Wünsche

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Inhaltsangabe zu „Das Spiel der Wünsche“ von Maggie Lehrman

Hüte dich vor deinen Wünschen - sie könnten wahr werden! Wieviel bist du bereit zu geben, um schön zu sein? Um Freunde zu finden? Um deinen Liebeskummer zu lindern? Ein passender Zauber kann alle Wünsche wahr werden lassen … Als Aris Freund Win stirbt, entschließt sie sich, die schmerzhafte Erinnerung an ihn zu löschen - durch einen Zauber. Doch was Ari nicht weiß: Zwischen ihrem eigenen Leben und dem ihrer Freunde und Win bestehen geheime, sogar lebensbedrohliche Verbindungen. Und mit ihrem Wunsch setzt Ari eine Kette an Ereignissen in Gang, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn jeder Wunsch hat seinen Preis. Liebe, Verlust, Freundschaft - das Spiel der Wünsche reißt Ari und ihre Freunde mit sich, machtvoll wie eine Flutwelle. Gelingt es ihnen, dem verhängnisvollen Kreislauf zu entkommen?

Irgendwie seltsam. .. unsympathische Charaktere, und auch die Story war auch nicht so toll. .. aber fesselnd genug zum weiter lesen :/

— Alina97

Ich habe mir von dieser Geschichte etwas mehr erhofft, die Idee fand ich sehr spannend, doch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen...

— Uwes-Leselounge

Wie weit würdest du gehen, in einer Welt, in der alles möglich ist? Tolles Jugendbuch über Freundschaft, Liebe, Geheimnisse und Verrat.

— SelectionBooks

Gutes Debüt...

— nicigirl85

Spannend erzählt und wirft viele interessante Fragen auf. Es ist ein unterhaltsames Buch und befasst sich mit einem unverbrauchten Thema.

— buchstabentraeumerin

Ein tolles Debüt von Autorin Maggie Lehrman, das mit einer innovativen Story aufwarten kann, die zum Nachdenken anregt!

— SunshineSaar

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    Das Spiel der Wünsche

    Uwes-Leselounge

    05. June 2016 um 09:24

    Ari will nur eines - vergessen. Der Grund dafür ist der Tod ihres Freundes und ersten großen Liebe Win. Deshalb entschließt sie sich zu einer Hekamistin zu gehen, um mittels einem Zauber die Erinnerung daran zu verlieren. Denn was einmal funktioniert hat, kann wieder funktionieren. Doch jeder Zauber hat auch seinen Preis. Wie hoch dieser ist, hängt von vielen Faktoren ab. Doch Ari will nicht trauern, keinen Schmerz und Leere fühlen und so nimmt sie den Zauber. Nicht ahnend, was dieser Wunsch bei ihr und ihren Freunden auslöst. Denn auch ihre Freunde haben Wünsche, die sie mittels Zauber in die für sie richtigen Bahnen lenken. Kann dies gut gehen und wird es ihnen gelingen dem Schicksal zu entrinnen?Die Idee zu dieser Story klang für mich sehr vielversprechend. Denn ich überlegte für mich selbst, wie weit würde ich gehen, um meine Wünsche und Träume zu erfüllen. Würde ich einen Zauber nehmen? Ohne Rücksicht auf meine Familie und Freunde? Möchte ich zum Beispiel nur wegen eines Zaubers geliebt werden oder schön sein? Diese Fragen und einige mehr beschäftigen auch die Freunde Ari, Win, Markos, Diana & Kay. Jede/jeder für sich möchte entweder geliebt, anerkannt, mutig oder selbstsicher sein. Doch etwas dafür zu tun, kam ihnen nicht in den Sinn, denn dafür gibt es ja schließlich einen Zauber.So erfahren wir abwechselnd aus der jeweiligen Sicht, welche Wünsche, Träume, Ängste oder Sorgen sie haben. Warum sie einen Zauber  gekauft haben, der nebenbei erwähnt, mal so richtig teuer ist! Ari zum Beispiel hat den Traum eine berühmte Balletttänzerin zu werden und sie trainiert eisern dafür und schafft es schließlich nach New York. Doch wie bereits eingangs erwähnt, hat jeder Zauber seine Nebenwirkungen...Markos & Win sind die besten Freunde seit Kindertagen. Seit Win´s Tod ist Markos nur noch traurig und vermisst ihn sehr. So versinkt er in seiner Trauer. Eine kleine Stütze ist ihm dabei Ari´s beste Freundin Diana. Doch Markos hat einen schlechten Ruf bei den Frauen. Kann Diana diesen Ruf widerlegen?Kay möchte von Ari und Diana geliebt und beachtet werden. Auch findet sie sich nicht gerade hübsch. Um all diese "Probleme" zu lösen, tut man was? Genau einen Zauber nehmen...Win hat mit Depressionen zu kämpfen, möchte sich aber nicht einmal seiner Freundin Ari anvertrauen. Und so entschließt er sich, dass nur ein Zauber sein Leiden lösen kann. Doch dazu kommt es leider nicht mehr!FAZIT: Und genau da setzt meine Kritik zu dieser Geschichte an. Jeder unserer Protagonisten versucht nur mittels eines Zaubers seine Probleme zu lösen, ohne über die eventuellen Folgen oder Konsequenzen nachzudenken. Mir geht es schlecht, möchte mich mit dem Problem nicht groß auseinander setzen, ach ich kaufe mir einen Zauber und alles wird gut!Ich finde dies für die Jugendlichen ein völlig falsches Signal. Mir kam es so vor, als das unsere Charaktere einfach davor weglaufen, anstatt sich damit auseinander zusetzen. Jeder von uns hat mal kleinere, mal größere Probleme, aber durch "überdecken" lösen sich diese nicht in Luft auf, ganz im Gegenteil.Die Autorin Maggie Lehrman thematisiert zwar in dieser Geschichte Trauer, Wut, Angst vor dem alleine sein, Depressionen und den Tod, doch mir fehlte eine Botschaft, wie z. B. sich mit seinen Problemen auseinander zu setzen oder andere um Hilfe zu bitten. Auch der Schreibstil konnte mich nicht richtig fesseln. Die Charaktere blieben mir allesamt recht blass und ich konnte keine wirkliche Beziehung zu Ihnen aufbauen, was ich sehr schade fand - 3 Nosinggläser.

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  • "Dinge, die man sich antut, haben eine Wirkung auf andere"

    Das Spiel der Wünsche

    Zank

    30. April 2016 um 12:26

    Ari lebt auf Cape Cod, steht ein Jahr vor ihrem Highschool-Abschluss und möchte danach ihre Ballettfähigkeiten zu ihrem Beruf machen. Sie hat zwei beste Freundinnen, Diana und Kay, und einen Freund namens Win, der sie über alles liebt (und umgekehrt). Doch dann stirbt Win bei einem Autounfall und Ari wendet sich in ihrer Trauer an eine Zauberin, um Win und damit den Schmerz aus ihrer Erinnerung löschen zu lassen. Doch jeder Zauber hat auch Nebenwirkungen...Zunächst muss ich sagen, dass in dem Buch zwar Zauber vorkommen, es aber ansonsten komplett im hier und jetzt spielt. Die Protagonisten sind ganz normale amerikanische Teenager. Die einzige Ausnahme: Es gibt einige wenige illegale Zauberinnen (hier Hekamistinnen genannt), die gegen eine entsprechende Bezahlung Wünsche erfüllen.Man lernt verschiedene Jugendliche kennen und erfährt aus deren Sichtweise auf verschiedenen Zeitebenen, was ihr Leben ausmacht, und wie sie mit Hilfe von Zaubern ihre Probleme in den Griff bekommen wollen. Das hat es mir anfangs etwas schwerer gemacht, mich in die Handlung einzufinden, weil ich mich bei jedem Kapitel neu orientieren musste, wer nun grade seine Geschichte von wann erzählt. Wenn man aber einmal in der Handlung drin ist, kann man das Buch kaum noch zur Seite legen. Der Stil der Autorin ist eindringlich und über dem ganzen Buch liegt aufgrund des Themas eine gewisse Traurigkeit und Schwere. Gleichzeitig bleibt "Das Spiel der Wünsche" durchgehend spannend.Der Debütroman von Maggie Lehrman beschäftigt sich mit der Frage "was wäre wenn" und hat mich ein wenig an dem Film "Butterfly Effect" in Jugendbuchform erinnert. Wenn man die Chance hätte, etwas zu verändern - vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan zu werden; den schlimmsten Moment seines Lebens zu vergessen; seine Freundinnen für immer an sich zu binden - würde man es tun? Und was wären die Konsequenzen? Mit jedem neuen Zauber scheint sich die Geschichte zu verschlimmern und ich hatte beim Lesen ein Engegefühl in der Brust: Wie soll ein solches Buch bloß ausgehen?Ohne zu viel zu verraten, kann ich sagen, dass das Buch eine gute und deutliche Moral hat, über die es sich lohnt, nachzudenken.Ich hoffe, bald mehr von dieser vielversprechenden neuen Autorin lesen zu dürfen.Ein nettes Detail bei dem Buch ist der Buchschnitt - dieser ist nicht wie gewohnt gerade abgeschnitten, sondern ungleichmäßig, so dass eine Art "Zinnenmuster" fühlbar ist.

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  • Fesselnd, überraschend und tiefgründig!

    Das Spiel der Wünsche

    Fina

    13. April 2016 um 15:18

    Kurzbeschreibung:Hüte dich vor deinen Wünschen - sie könnten wahr werden! Wieviel bist du bereit zu geben, um schön zu sein? Um Freunde zu finden? Um deinen Liebeskummer zu lindern? Ein passender Zauber kann alle Wünsche wahr werden lassen...Als Aris Freund Win stirbt, entschließt sie sich, die schmerzhafte Erinnerung an ihn zu löschen - durch einen Zauber. Doch was Ari nicht weiß: Zwischen ihrem eigenen Leben und dem ihrer Freunde und Win bestehen geheime, sogar lebensbedrohliche Verbindungen. Und mit ihrem Wunsch setzt Ari eine Kette an Ereignissen in Gang, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn jeder Wunsch hat seinen Preis. Liebe, Verlust, Freundschaft - das Spiel der Wünsche reißt Ari und ihre Freunde mit sich, machtvoll wie eine Flutwelle. Gelingt es ihnen, dem verhängnisvollen Kreislauf zu entkommen? (Quelle: Amazon.de)Cover:Ich mag dieses Cover sehr. Die cremige Hintergrundfarbe wird ordentlich aufgepeppt mit den bunten Linien und Personen, die auf dem ganzen Bild herumwuseln. Auch der Titel ist sehr präsent und bei diesem frischen und bunt- vergnügten Cover ahnt man noch gar nicht, welch tiefgründige Geschichte sich dahinter verbirgt. Im Gegensatz zu dem amerikanischen Original gefällt mir die deutsche Auflage deutlich besser, da sie ansprechender und außergewöhnlicher gestaltet wurde.Schreibstil:Der Stil ließ einen gleich sehr locker in die Geschichte kommen, obwohl ich nicht gleich mit dem Szenario und den Figuren warm wurde. Erst nach einigen Kapiteln war ich halbwegs vertraut mit der Geschichte und hatte mich quasi "eingelebt". Der weitgehend leichte und jugendliche Schreibstil macht es einem einfach, dem Verlauf der Handlung zu folgen. Obwohl es teilweise auch recht ergreifende, tiefschürfende und traurige Passagen gibt, verliert die Autorin nicht die Leichtigkeit in ihrer Sprache und ihr Debütroman erzeugt mit einem einfachen, aber spannenden Schreibstil jede Menge Atmosphäre, die dem Buch eine besondere Note verleiht.Thema/ Inhalt:Diese Geschichte beschäftigt sich mit vielen Facetten des Lebens, Sterbens und unseren Träumen und Wünschen. Auf sehr einfühlsame Weise entführt uns Maggie Lehrman uns in eine etwas andere Welt, in der Wünsche wahr werden können, und sich dadurch einiges verändert. Neugierig geworden bin ich allein durch den Titel des Buches. "Das Spiel der Wünsche" klingt hoffnungsvoll, aber auch risikoreich und verspricht viel Spannung und Spaß. Dass es dann doch so tiefgründig und philosophisch zugeht, hätte ich bei einem Jugendbuch ab 14 Jahren nicht gedacht, und war deshalb mehr als überrascht von diesem Debütroman der Autorin.Idee/ Umsetzung:Die Idee finde ich immer noch sehr spannend, aber ich muss gestehen, als ich etwas anderes erwartet hatte. Ich habe vorher nur einmal flüchtig den Klappentext überflogen, und so war ich überrascht, als ich von Hekamistinnen las. Ich hätte gedacht, die Wünsche würden hier in anderer Form erfüllt werden und nicht, dass Magie ins Spiel kommen würde. Später sieht man das ganze etwas anders, weil die Geschichte auch zwischen den Zeilen spielt und man nicht alles wortwörtlich nehmen muss, was hier geschrieben steht. Es geht viel mehr um das große ganze, das wir mit Wünschen bezwecken wollen, und tatsächlich erreichen können. Um Verlust zu überwinden, Menschen an uns zu binden oder unser Selbst zu verschönern. Die Idee des Buches fand ich neuartig und außergewöhnlich, die Umsetzung hat mich auf andere Art überzeugt, als ich gedacht hatte. Es geht viel mehr in die Bildsprache, als ich gedacht hätte. Die Geschichte macht nachdenklich, traurig, aber auch Mut und bringt Veränderung. Der Anfang des Buches konnte mich gar nicht überzeugen, weshalb ich auch lange brauchte, um über die ersten 50 Seiten hinauszukommen, aber nun bin ich sehr froh, "das Spiel der Wünsche" zu kennen, denn es hat mich nicht nur unterhalten, sondern auch sehr bewegt und sensibel gemacht für einige wichtige Dinge im Leben.Die Charaktere sind sehr einzigartig und besonders, was sie zum Teil auch eigenartig, undurchschaubar und mystisch wirken lässt. Zu einzelnen möchte ich gar nicht viel sagen, weil man selbst ganz unvoreingenommen in diese Geschichte starten sollte, um zu schauen, wie einem diese Welt der Wünsche hier gefällt, und was man daraus mitnehmen möchte.Fazit:Auf diese Geschichte sollte man sich einfach mal einlassen- ohne Wünsche und Erwartungen. Denn egal, was man sich vorstellt, wie dieses Buch sein könnte, es kommt anders, genauso wie das Leben, das sich unsere Protagonisten etwas anders vorgestellt haben. Sie helfen mit ihren Wünschen kräftig nach und bringen damit viel mehr ins Rollen, als sie ursprünglich tatsächlich wollten. Nach einem sehr schleppenden Einstieg konnte mich diese Geschichte noch richtig packen und hat gerade durch seine unerwartete Tiefgründigkeit und Philosophie große Pluspunkte sammeln können. Klappt das Buch auf und lasst "das Spiel der Wünsche" beginnen!

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  • Was wäre, wenn alles möglich ist?

    Das Spiel der Wünsche

    Skyline-Of-Books

    11. April 2016 um 12:34

    Klappentext „Hüte dich vor deinen Wünschen – sie könnten wahr werden! Wieviel bist du bereit zu geben, um schön zu sein? Um Freunde zu finden? Um deinen Liebeskummer zu lindern? Ein passender Zauber kann alle Wünsche wahr werden lassen …   Als Aris Freund Win stirbt, entschließt sie sich, die schmerzhafte Erinnerung an ihn zu löschen – durch einen Zauber. Doch was Ari nicht weiß: Zwischen ihrem eigenen Leben und dem ihrer Freunde und Win bestehen geheime, sogar lebensbedrohliche Verbindungen. Und mit ihrem Wunsch setzt Ari eine Kette an Ereignissen in Gang, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn jeder Wunsch hat seinen Preis. Liebe, Verlust, Freundschaft – das Spiel der Wünsche reißt Ari und ihre Freunde mit sich, machtvoll wie eine Flutwelle. Gelingt es ihnen, dem verhängnisvollen Kreislauf zu entkommen?“   Gestaltung Mit sehr hellen, fast schon frühlingshaften Farben präsentiert sich das Cover von „Das Spiel der Wünsche“. In vielen bunten Farben sind über das Cover kreuz und quer Linien gezogen, auf denen kleine Figuren balancieren. Zentral ist jedoch der Titel des Buches, der in schlichtem weiß alle Querverbindungen und Linien überschattet. Mir gefällt das Cover sehr gut, da die Linien schön auf die tiefere Bedeutung der Geschichte verweisen: jede Berührung einer Linie überträgt sich auch auf eine andere, sodass alle miteinander vernetzt sind und nichts ohne Einfluss auf andere geschieht.   Meine Meinung Maggie Lehrmans Debütroman „Das Spiel der Wünsche“ klang für mich nach einer tiefgründigen Geschichte über das Leben und ich muss sagen, es klingt nicht nur nach einer solchen, es ist sogar so. Dieser Roman hat mich sehr nachdenklich gestimmt und mir gut gefallen. Es geht allgemein um die Frage „Was für einen Preis bin ich bereit zu zahlen, damit meine Wünsche in Erfüllung gehen?“. Es wird thematisiert, welche Konsequenzen Wünsche haben können und ob sie es wert sind, nur für die Erfüllung des Wunsches, ertragen zu werden.   Zunächst hatte ich gedacht, dass „Das Spiel der Wünsche“ in unserer Welt spielen würde und dass es nur im übertragenen Sinne um durch Zauberhand erfüllte Wünsche gehen würde. Daher erlebte ich sofort zu Beginn eine kleine Überraschung: die Welt im Buch ist zwar fast so wie die unsere, jedoch gibt es eine Besonderheit. Alles ist rein theoretisch möglich! Auch wenn die Regierung verboten hat, Wünsche zu erfüllen, so gibt es dennoch sogenannte Hekamistinnen(=Zauberinnen), die gegen Bezahlung alles möglich machen, was man möchte und sich wünscht.   Protagonistin Ari steht kurz vor ihrem Highschoolabschluss. Sie, ihre zwei besten Freundinnen und ihr Freund Win, sind typische amerikanische Teenager. Sie haben mit den Problemen zu kämpfen, die erfahrenen Jugendbuchlesern häufiger begegnen und auch sonst eher klischeehaft erscheinen. Das Besondere am Debütroman von Maggie Lehrman ist jedoch, wie die Jugendlichen ihre Probleme zu lösen versuchen.   Als Win bei einem Autounfall stirbt, wendet sich Ari an eine der besagten Zauberinnen und wünscht sich, den Schmerz aus ihren Erinnerungen zu löschen. Hierzu möchte sie also Win vergessen. Und da kommt die Grundthematik, die ich eingangs erwähnt habe, ins Spiel. Jeder Wunsch zieht Konsequenzen nach sich. Was ist es wert, schön zu sein, wenn man dennoch nicht gemocht wird? Was bringt es, wenn man seine Freunde an sich bindet, aber diese keine echten Gefühle für einen haben?   In „Das Spiel der Wünsche“ wird nicht nur Aris Situation geschildert, sondern mehrere verschiedene Problem-durch-Wünsche-Lösungsversuche von unterschiedlichen Teenagern. So gestaltet sich das Netz der Wünsche auf einem ziemlich breiten Spektrum und die tiefgehende Bedeutung der Konsequenzen erschließt sich dem Leser dadurch auch sehr gut, denn die Jugendlichen berühren sich in ihren Wünschen und deren Folgen untereinander durch aus.   Erzähltechnisch ist die Geschichte so gelöst, dass immer wieder verschiedene Situationen aus den Sichtweisen der unterschiedlichen Jugendlichen geschildert werden. Sie erzählen, wie sie ihre Probleme mit ihren Wünschen zu lösen versucht haben und was das für Auswirkungen für sie hatte. Zunächst war es für mich deswegen ein wenig schwer, in die Geschichte zu finden. Hat man sich aber erst einmal an diesen Erzählstil gewöhnt und ist in einen Flow gekommen, so nimmt einen das Netzwerk und das verzweigte Spiel der Wünsche komplett gefangen und regt zum Nachdenken an.   Fazit „Das Spiel der Wünsche“ ist ein Debütroman, der sich mit den Fragen des „Was wäre, wenn…“ beschäftigt. Was sind wir Menschen bereit für einen Preis zu zahlen, damit unsere Wünsche in Erfüllung gehen? Bedenken wir dabei auch die Auswirkungen, die ein Wunsch haben kann? Diese Thematik hat mich sehr fasziniert und sie ist im Buch super ausgearbeitet und dargestellt worden. Einzig an den Erzählstil musste ich mich zuerst etwas gewöhnen, aber dann konnte ich die Geschichte voll und ganz genießen! 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Wie hoch pokerst du im Spiel der Wünsche?

    Das Spiel der Wünsche

    klaudia96

    27. March 2016 um 20:40

    Inhalt Das Leben könnte so einfach sein, wenn man sich einfach etwas wünschen könnte. In Aris Welt ist das möglich – Hekamistinnen, die sich gut für ihre Dienste bezahlen lassen, lassen so gut wie jeden Wunsch wahr werden. Doch die Nebenwirkungen sind verheerend, als Ari sich nach dem Tod ihres Freundes Win wünscht, ihn einfach zu vergessen. Denn er bleibt aus ihrem Kopf ausradiert, während Ari gar nicht ahnt, welche Kette von Ereignissen sie in Gang setzt – denn sie ist nicht die erste in ihrem Freundeskreis, die sich Wünsche kauft. Und bald muss sie feststellen, dass das Spiel der Wünsche einen hohen Einsatz fordert, in dem der Gewinn kleiner sein könnte als der Verlust… Meine Bewertung “Das Spiel der Wünsche” war mein erstes Rezensionsexemplar aus dem Arena Verlag. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank dafür! Mich hat am meisten der Klappentext und die bunte Aufmachung gelockt, dabei habe ich allerdings ein wesentlich lockereres Buch erwartet. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass die Altersempfehlung von 14 Jahren aufwärts bei Maggie Lehrmans Buch definitiv gerechtfertigt ist – ich hätte zumindest ordentlich Bedenken, es jemand Jüngeres in die Hand zu geben, denn einige Stellen empfand selbst ich als wahnsinnig traurig und erdrückend. Meine Meinung zu diesem Buch ist aber aus einem anderen Grund zwiegespalten. Zunächst einmal die positiven Aspekte: Ich mochte Maggie Lehrmans lockeren Schreibstil, die Art und Weise, mit der sie die Gefühle ihrer Charaktere zum Vorschein bringt, sodass sie wirklich beim Leser ankommen.Außerdem möchte ich an dieser Stelle auch etwas hervorheben, das mich wirklich begeistert hat: Das Buch ist aus vielen Perspektiven geschrieben, wobei einige davon Rückblenden in frühere Ereignisse sind. In diesen habe ich zum ersten Mal tatsächlich gemerkt, dass ein Autor Depressionen als etwas Wahrhaftes beschreibt. Ich hatte schon viel mit depressiven Menschen zu tun, mit Menschen, auch im jugendlichen Alter, die schon gescheiterte Suizidversuche hinter sich hatten, und Maggie Lehrman gelingt es meiner Meinung nach meisterlich, diese Gefühle in Worte zu fassen, die mir in Gesprächen schon berichtet wurden. Ich hoffe sehr, dass vielleicht einige Jugendliche, die darunter leiden, sich darin wiedererkennen und sich professionelle Hilfe holen – denn das ist bei einem solch ernsten Thema, das hier auch nicht runtergespielt wird, wirklich zu raten. Das bringt mich aber auch gleichzeitig zu den negativen Seiten. Das ganze Buch über hatte ich dieses bedrückende Gefühl, dass es mir schwer gemacht hat, weiterzulesen, weil es mich einfach die ganze Zeit über traurig gemacht hat. Immer wieder treffen Charaktere falsche Entscheidungen, oder sind ohne Grund gemein, und man hätte so viele Konflikte klären können, wenn sie einfach mal miteinander geredet hätten… Generell kann ich sagen, dass ich mit Ausnahme auf zwei der Charaktere alle anderen unsympathisch fand. Bei einem Buch, das aus vier Perspektiven geschrieben ist und dabei noch um einiges mehr Charaktere enthält, hat mich diese Bilanz doch ziemlich enttäuscht. Ich konnte viele der Handlungen nicht nachvollziehen, und auch über die Welt, in der sie leben, stehen bei mir noch einige Fragen offen. Der ganze Hintergrund der Hekamisten, wieso ihre Zirkel verboten wurden und noch so vieles mehr, was damit zu tun hat, war für mich einfach zu ungreifbar, weil es kaum erklärt ist. Insgesamt fand ich das Buch durchaus okay, aber noch einmal würde ich es nicht lesen. Leichte Kost ist es eher nicht, aber auch nicht so schwer, dass man sich wochenlang damit rumquält. Man sollte sich jedoch nicht vom bunten, fröhlichen Cover leiten lassen, und sich bewusst sein, dass die Geschichte schon ziemlich ernste und dunkle Momente hat. Alles in allem war es aber eine solide Lektüre.

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  • Wie weit würdest du gehen, in einer Welt, in der alles möglich ist?

    Das Spiel der Wünsche

    SelectionBooks

    10. March 2016 um 21:25

    Auf „Das Spiel der Wünsche“ war ich besonders gespannt, da mich der Klappentext total angesprochen hat. Wer würde nicht gerne in einer Welt leben, in der alles möglich ist? Jeder Wunsch kann in Erfüllung gehen, bis auf die Liebe, die nicht erzwungen werden kann. Doch welchen Preis zahlt man für seine Wünsche? Dieses Thema hat mich auf Anhieb neugierig gemacht. Das Buch „Spiel der Wünsche“ handelt von Ari und ihren Freunden, die in einer Welt leben, in der alles möglich ist. Obwohl sie schon lange von der Regierung verboten sind, gibt es immer noch ein paar Hekamistinnen, die im Verborgenen arbeiten. Sie sind Magierinnen, die Wünsche in Erfüllung gehen lassen können. Obwohl es nicht erlaubt ist, sich einen Zauber zu holen, ist es doch in Aris Welt alltäglich geworden. Manche Zauber sieht man, wie Schönheit und Reichtum, andere Zauber wirken im Verborgenen. Nach dem Tod ihres Freundes Win beschließt Ari, ihre Erinnerung an ihn durch einen Zauber löschen zu lassen. Zu groß ist der Schmerz über den Verlust ihrer großen Liebe. Ohne es zu wollen, löst sie damit eine furchtbare Kettenreaktion aus, die völlig außer Kontrolle gerät. Denn jeder Zauber hat Nebenwirkungen, die im Voraus nicht absehbar sind. Der Einstieg in das Buch ist mir durch den lockeren und jugendlichen Schreibstil der Autorin sehr leicht gefallen. Das Buch ist wirklich sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Ari und ihren Freunden Kay und Markos erzählt. Auch Win kommt zwischendurch zu Wort. Bei dem ersten Perspektivenwechsel war ich sehr überrascht, weil ich nicht damit gerechnet hatte. Zur besseren Orientierung steht vor jedem Kapitel in der Überschrift, aus wessen Sicht der nächste Abschnitt erzählt wird. Ich habe die Angewohnheit, Überschriften in Büchern nicht zu lesen, weil sie manchmal zu viel verraten. Bei diesem Buch sollte man aber darauf achten, damit man am Anfang nicht durcheinander kommt. An den häufigen Wechsel der Protagonisten hatte ich mich schnell gewöhnt und es war auch sehr interessant, die Geschichte aus dem Blickwinkel von Aris Freunden zu sehen. Auf diese Weise erhält man eine ganz andere Sicht auf manche Dinge. Auf den ersten Blick wirken die Protagonisten perfekt, doch nach und nach kommen alle Geheimnisse ans Licht und man erkennt, dass die Teenager mit vielen Problemen in ihrem Leben zu kämpfen haben. Durch den leichten Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten. Das Ende überrascht mit einem unvorhersehbaren, actionreichen Showdown. Da es sich um einen Einzelband handelt, bleiben keine Fragen offen und ich war sehr zufrieden mit dem Abschluss der Geschichte. „Spiel der Wünsche“ ist ein Buch, das den Leser am Ende sehr nachdenklich zurücklässt. Denn was auf den ersten Blick wie ein Spiel wirkt, ist bitterer Ernst und kann todbringende Konsequenzen haben. Man muss sich die Frage stellen, wie weit man gehen würde, um seine Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Das Schwierige dabei: Die Nebenwirkungen der Zauber sind nie richtig einschätzbar und die Folgen daher nicht absehbar. Der Autorin ist es äußerst gut gelungen, die Zauber der verschiedenen Protagonisten miteinander zu verweben. Das Cover des Buches passt perfekt zu dieser Story, denn es zeigt, wie die Zauber der Hekamistinnen wirken. Jeder Zauber nimmt Einfluss auf bestimmte Menschen, die wiederum durch eigene Zauber Einfluss auf jemand anderen nehmen. Verschiedene Zauber können sich kreuzen und zu katastrophalen Folgen führen. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber. Mir waren die Probleme der Teenager teilweise etwas zu viel. Irgendwann hatte ich den Eindruck, dass bis auf Diana alle Protagonisten emotional oder psychisch kaputt sind. Allerdings stellt sich hier die Frage, ob man in so einer Welt überhaupt noch normal sein kann. Denn man kann nie wissen, von wie vielen Zaubern man beeinflusst wird. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Umsetzung des Themas ist gut gelungen und das Lesen hat Spaß gemacht. Fazit: Wie weit würdest du gehen, in einer Welt, in der alles möglich ist? „Spiel der Wünsche“ ist ein gelungenes Jugendbuch über Freundschaft, Liebe, Geheimnisse und Verrat in einer Welt mit unbegrenzten Möglichkeiten. Die Idee des Buches ist wirklich klasse und stimmt den Leser sehr nachdenklich. Ich freue mich auf weitere ideenreiche Bücher der Autorin.

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  • Überlege dir genau, was du dir wünscht...

    Das Spiel der Wünsche

    nicigirl85

    25. February 2016 um 15:11

    Bei dem Roman handelt es sich um das Debüt der Autorin, so dass ich völlig unvoreingenommen mit der Lektüre begann. In der Geschichte selbst geht es um Ari, die ihren besten Freund verloren hat und sich nichts sehnlicher wünscht als alle Erinnerungen an ihn zu vergessen. Doch dieser Wunsch hat nicht nur Auswirkungen auf sie, sondern auch auf ihre Freunde. War es wirklich das, was sie wollte? Die Handlung startet mysteriös, denn es gibt hier Zauberinnen, die gegen Bares Wünsche verkaufen. Das ist aber auch schon alles an Mystik, was mir gut gefallen hat, denn an solche übernatürlichen Dinge zu glauben fällt mir eher schwer. Die Handlung wird uns aus der Ich- Perspektive näher gebracht, allerdings über vier unterschiedliche Charaktere, denn mal begleiten wir Ari und Mal jeweils ihre Freunde Win, Kay und Markos. Damit hatte ich anfänglich ein paar Schwierigkeiten, da es doch eher unüblich ist allen Protagonisten diese Erzählperspektive zuzugestehen. Die Übergänge zwischen den Charakteren fühlten sich anfänglich auch etwas holprig an, aber das legte sich mit der Zeit und zum Glück ist das jeweilige Kapitel mit dem Charakternamen überschrieben, so dass man weiß bei wem man gerade live dabei ist. Die Perspektivwahl führt aber auch dazu, dass man so intensiv in jeden einzelnen der Akteure rein schauen kann, was auch seinen Reiz hat. Grundsätzlich dreht sich das Buch um typische Jugendprobleme, die eben ein wenig mit Zauber abgeschmeckt sind. Etwas verworren fand ich die Zeitsprünge, die die Orientierung erschwert haben. Die Thematik "Was wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte" ist in Romanen nicht neu, wird hier aber sehr gelungen umgesetzt. Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung einen nachdenklich macht. Nach der Lektüre überlegt sich der ein oder andere Jugendliche vielleicht wie er beim nächsten Mal agiert. Fazit: Ein gelungenes Debüt, was mich gut unterhalten hat. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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  • [Rezension] “Das Spiel der Wünsche” von Maggie Lehrman

    Das Spiel der Wünsche

    buchstabentraeumerin

    20. February 2016 um 10:49

    Zauber, die einem alle Wünsche erfüllen können, die man einfach kaufen kann? Klingt nach einer guten Geschichte, oder? Als ich die Verlagsvorschauen für das Frühjahr durchlas, fiel mir dieses Jugendbuch für Leser ab 14 Jahren direkt auf. Kurz darauf war ich ganz schön froh, es als Rezensionsexemplar vom Arena Verlag erhalten zu haben. Über das Buch Hüte dich vor deinen Wünschen – sie könnten wahr werden! Wieviel bist du bereit zu geben, um schön zu sein? Um Freunde zu finden? Um deinen Liebeskummer zu lindern? Ein passender Zauber kann alle Wünsche wahr werden lassen … Als Aris Freund Win stirbt, entschließt sie sich, die schmerzhafte Erinnerung an ihn zu löschen – durch einen Zauber. Doch was Ari nicht weiß: Zwischen ihrem eigenen Leben und dem ihrer Freunde und Win bestehen geheime, sogar lebensbedrohliche Verbindungen. Und mit ihrem Wunsch setzt Ari eine Kette an Ereignissen in Gang, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn jeder Wunsch hat seinen Preis. Liebe, Verlust, Freundschaft – das Spiel der Wünsche reißt Ari und ihre Freunde mit sich, machtvoll wie eine Flutwelle. Gelingt es ihnen, dem verhängnisvollen Kreislauf zu entkommen? Preis: 16,99 Euro Format: Hardcover ISBN: 978-3-401-60120-5 Erschienen: Januar 2016 Weitere Infos zum Buch Story Den Einstieg machte mir Maggie Lehrman nicht ganz so leicht. Häufige Perspektivwechsel zwischen mehreren Charakteren und Zeitsprünge haben meine Aufmerksamkeit sehr gefordert. Auch die Existenz von sogenannten Hekamisten – Menschen, die der Zauberei mächtig sind – trug ihren Teil dazu bei. Doch ist diese erste kleine Hürde genommen, ist man mitten drin im Geschehen. Jeder Erzählstrang ist mit den anderen verstrickt und komplexe Zusammenhänge tun sich langsam auf. Zu Beginn der Geschichte kauft sich Ari einen Zauber und bringt damit einen Stein ins Rollen, der einer Lawine gleich, viele andere in Bewegung setzt. Letztendlich gerät alles aus dem Gleichgewicht. Denn der Zauber ist allgegenwärtig und kann uneingeschränkt gekauft werden. Das können Schönheits- und Glückszauber sein, oder auch Erinnerungszauber. Es gibt nur einen Nachteil: Jeder Zauber hat seinen Preis. Mich hat die Handlung sehr an das Verhältnis mancher Menschen zur Schönheitschirurgie erinnert. Oder an Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop, mit der Stars sich gerne mal schöner oder dünner schummeln. Ganz nach dem Prinzip: Mir passt was nicht an mir, also ändere ich es künstlich. In diesem Sinne hat “Das Spiel der Wünsche” durchaus einen sehr aktuellen Bezug. Das Buch geht vielen Fragen nach, mit denen man sich auch über das Buch hinaus befassen möchte. Ein paar Beispiele: Was sind wir Willens aufzugeben, um unsere tiefsten Wünsche zu erfüllen? , Sind wir dann wirklich glücklicher? , Oder streben wir immer weiter nach dem vollkommenen Glück? Nach neuen Verbesserungen? , Kann man jemals wunschlos glücklich sein? , Ist der Preis irgendwann zu hoch? , Ist es feige, sich nicht mit den Hochs und Tiefs des Lebens auseinanderzusetzen? Das Werk von Maggie Lehrman zeigt was passiert, wenn man sich alles wünschen könnte. Sie deckt die Folgen auf, die niemand zuvor bedacht hatte. Das können sein: der Zerfall von Freundschaften, die Veränderung der Persönlichkeit und auch die neue Ausrichtung von Wertvorstellungen und Überzeugungen. Wo Zauber anfangs noch wie ein Hoffnungsspender scheint, verwandelt er sich schnell zur Bedrohung. Dieser Prozess wird ziemlich eindringlich geschildert. Leider war die Geschichte meiner Ansicht nach zu stark auf das kurzsichtige Handeln und die Unbedarftheit der Charaktere ausgelegt. Denn keiner verschwendet auch nur einen Gedanken auf die Konsequenzen – darauf, wie es sein würde, wenn man das Gewünschte nicht mehr haben möchte. Auch das Ende hat mich etwas enttäuscht. Natürlich möchte ich nichts verraten, nur so viel: es war sehr spannend und wird der Geschichte gerecht, das Verhalten der Charaktere empfand ich aber nicht durchweg als plausibel. Schreibstil Maggie Lehrman schreibt sehr angenehm. Erzählt wird aus Sicht mehrerer Protagonisten und in schnellem Wechsel. Manchmal wurde es mir zu sprunghaft, so dass ich mich nicht tief genug in die Charaktere reinfühlen konnte. Doch im Großen und Ganzen hat es den Lesefluss nicht gestört. Charaktere Bei so vielen gleichermaßen wichtigen Charakteren ist es nicht leicht, sie in ihrer ganzen Bandbreite kennenzulernen. Der Leser muss sich mit einigen vagen Angaben zu deren Leben und Alltag begnügen. Demnach hat es für mich eine Weile gedauert, bis ich mir ein Bild von den Charakteren machen konnte. Ari steht die im Mittelpunkt der Geschichte, um sie dreht sich alles, was passiert. Sie war mir allerdings überhaupt nicht sympathisch. Ebenso wenig Kay. Beide lassen sich zu leicht und unbesorgt von den Versprechungen der Zauberei verführen. Und vor allem Kay ist schrecklich selbstsüchtig. Bei ihnen fehlte mir das Rückgrat. Markos und Diana hingegen konnte ich anfangs überhaupt nicht richtig einsortieren – sie haben mich am Ende jedoch am stärksten positiv überrascht. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich angelegt, jeder hat seine ganz eigene Persönlichkeit. Das hat mir gut gefallen. Insgesamt frustrierte mich aber, dass sich so einige nicht ihren Gefühlen und den Tatsachen des Lebens stellen wollten und lieber auf einen Zauber auswichen. Fazit “Das Spiel der Wünsche” ist spannend erzählt und wirft viele interessante Fragen auf. Es ist ein unterhaltsames Buch und befasst sich vor allem mit einem unverbrauchtem Thema. Mir persönlich waren die Charaktere etwas zu schwach und naiv, daher konnte mich das Buch nicht uneingeschränkt überzeugen. Das ist aber natürlich eine reine Geschmacksfrage, die jeder für sich beantworten darf.

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  • Fesselndes Debut mit innovativer Story

    Das Spiel der Wünsche

    SunshineSaar

    19. February 2016 um 10:17

    Der Roman „Das Spiel der Wünsche“ hat mich noch einige Zeit beschäftigt, denn die Geschichte regt zum Nachdenken an und hat eine versteckte Message. Die Story dreht sich um ein paar Freunde, die man dabei beobachten kann, wie sie mit ihrem turbulenten Leben klar kommen, nachdem sie gewisse Wünsche erfüllt bekommen. Eine davon ist Ari, die nach dem Tod ihres Freundes Win ihre Erinnerungen an ihn durch einen Zauber auslöschen lässt. Doch was sie nicht weiß: Zwischen ihrem eigenen Leben und dem ihrer Freunde und Win bestehen geheime, sogar lebensbedrohliche Verbindungen. Und mit ihrem Wunsch setzt Ari eine Kette an Ereignissen in Gang, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn jeder Wunsch hat seinen Preis. Können die Freunde dem verhängnisvollen Kreislauf entkommen? Das Buch stellt die Frage, was man bereit ist zu geben, wenn man sich einen Wunsch erfüllen lässt - um zum Beispiel schöner und beliebter zu werden oder schreckliche Erinnerungen zu löschen. Denn nicht immer ist es gut, dass man sich Wünsche erfüllen kann, wenn dies verheerende Nebenwirkungen mit sich bringt. Eine tolle Geschichte, die mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat. Auch wenn Zauberei in dem Buch eine große Bedeutung hat, ist „Das Spiel der Wünsche“ trotzdem kein richtiges Fantasybuch. Die eigentliche Geschichte handelt von ganz normalen Teenagern, die ganz normale Teenie-Probleme haben. Es gibt lediglich ein paar Hekamistinnen, die gegen Bezahlung Wünsche erfüllen können – mit verheerenden Nebenwirkungen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der Freunde Win, Ari, Kay und Markos. So erhält man einen tollen Einblick in die verschiedenen Sichtweisen und Hintergründe für deren Taten. Doch der Umschwung von einer zur anderen Person ist manchmal etwas anstrengend gewesen, denn die Sichtweisen spielen auch teilweise auf anderen Zeitebenen. Das heißt, man musste sich teilweise sehr konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren. Die Geschichte ist spannend von Anfang bis Ende – nur in der Mitte des Buches gibt es ein paar Längen, die man aber verzeihen kann. Der Schreibstil ist gut, es ist ein sehr guter Lesefluss gegeben. Fazit: Ein tolles Debüt von Autorin Maggie Lehrman, das mit einer innovativen Story aufwarten kann, die zum Nachdenken anregt!

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