Maggie Mitchell

 2.7 Sterne bei 85 Bewertungen
Autor von The other Girl, The other Girl und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Maggie Mitchell

The other Girl

The other Girl

 (78)
Erschienen am 26.02.2016
The other Girl

The other Girl

 (7)
Erschienen am 01.03.2016
Pretty Is

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 (0)
Erschienen am 07.07.2015
De zomer van toen / druk 1

De zomer van toen / druk 1

 (0)
Erschienen am 22.07.2015
Muses Across Time

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 (0)
Erschienen am 29.08.2014

Neue Rezensionen zu Maggie Mitchell

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ArizonaPhoenixs avatar

Rezension zu "The other Girl" von Maggie Mitchell

Niemals ganz entkommen
ArizonaPhoenixvor einem Monat

Als Carly May und Lois mit 12 Jahren in das Auto eines Fremden steigen, scheint alles nur ein großes Abenteuer zu werden. Acht Wochen lang sind sie mit ihm irgendwo tief im Wald in einer Hütte versteckt. 20 Jahre später bringt sie ein Filmdreh wieder zusammen und bringt ihre scheinbar normalen Leben gehörig durcheinander.

Mir fällt es extrem schwer, dieses Buch in Worte zu fassen. Viele Ideen und Teile des Buches haben mich mitgerissen, haben mich mit einem mulmigen Gefühl zurückgelassen. Viele Bücher beschäftigen sich mit Entführungen, aber wie oft findet man ein Buch, das sich mit der Geschichte danach beschäftigt?
Wenn man einen Blick auf Lois und Chloes (Carly Mays neuer Name) Beschreibungen ihrer Vergangenheit wirft, läuft es einem teilweise kalt den Rücken runter. Es scheint, als wäre ihnen bis zum Schluss nicht klar, was ihnen da eigentlich als Teenager passiert ist. Beide haben die Erlebnisse nicht verarbeitet, scheinen viel eher einen schönen Schein vor ihre kaputten Seelen stellen zu wollen.
Hier versteckt sich meiner Meinung nach ein großes Potential, das an einigen Stellen des Buches auch durchschimmert.

Und trotzdem habe ich für die knapp 370 Seiten ungewöhnlich lange gebraucht. An manchen Tagen habe ich die Geschichte um die beiden jungen Frauen geradezu verschlungen und an anderen war die Erzählung einfach zu langatmig. Wenn Spannung aufkam, hatte ich das Gefühl, sie wurde wieder ausgebremst. Wenn mich die Figuren in ihren Bann zogen, verhielten sich plötzlich so, dass meine Sympathie gleich wieder verflog.

Alles in allem ist „The Other Girl“ ein gutes Buch. Aber leider auch nicht mehr. Meiner Meinung nach, handelt es sich hier um eine wirklich großartige Idee, aus der man viel mehr hätte machen können.

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Yannah36s avatar

Rezension zu "The other Girl" von Maggie Mitchell

Gut nur ohne ein Gewisses Extra.
Yannah36vor einem Jahr

Das sag ich zum Cover:

Das Cover finde ich unglaublich toll, es ist mystisch. Besonders gut gefällt mir das grün und die Profilköpfe, man bekommt schon beim betrachten des Covers eine Ahnung worum es gehen wird.

Und das sage ich zum Inhalt:

Lois und Carly May wurden als 12 jährige entführt und verbrachten 6 Wochen mit ihrem Entführer in einer Hütte im Wald. Das Seltsame ist, dass er die Kinder nie angefasst hat oder sie in irgendeiner Weise bedroht hat, Lois und Carly May haben es anfangs als eine Abenteuer und die Chance aus ihren Leben auszubrechen gesehen, doch mit der Zeit spitzt sich die Situation zu. Nun sind viele Jahre vergangen und Lois und Carly May haben sich aus den Augen verloren. Beide kämpfen auf ihrer Weise mit der Vergangenheit. Lois ist Literaturprofessorin und hat ihrer Erinnerungen in einer Roman verarbeitet, welcher nun verfilmt wird und wie es das Schicksal so will, übernimmt Carly May, die sich nun Chloe nennt eine der Hauptrollen und die beiden Frauen treffen sich erneut. Doch welche Rolle spielt dabei Sean, ein Student von Lois, der von ihrer Geschichte besessen ist und sie erpresst ihre Geschichte zu veröffentlichen?

So hat mir das Buch gefallen:


Das Thema des Buche finde ich unglaublich gut, es ist sehr spannend zu lesen, wie sich die ehemaligen Entführungsopfer nun in ihren Leben versuchen zurecht zu finden. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Lois und Carly May erzählt, mal in der Gegenwart mal in der Vergangenheit. Dieser Stil hat mir gut gefallen, da man so die Gedanken und Gefühlswelt der beiden besser kennen lernt und sich in das Geschehen hinein versetzen kann. Erstaunt war ich, über ihre Erinnerungen an die Entführung. Beide sind freiwillig in das Auto des Entführers eingestiegen und haben sich als auserwählt gefühlt. An manchen Stellen hab ich mich gefragt, sind das die wahren Erinnerungen oder haben sich die beiden diese schön geredet um mit dem Trauma umzugehen. Daher baute sich bei mir Spannung auf, denn ich hoffte die ganze Zeit, das es eine plausible Erklärung für ihr Verhalten gab. Leider konnte mich der Schluss nicht ganz überzeugen, mir persönlich sind zu viele Fragen offen geblieben.

Fazit:


Mir hat das Buch gut gefallen, es ist sprachlich sehr detailliert und die Charaktere werden tiefgehend geschildert, sodass man tiefe Einblicke erhält. Leider fehlt mir am Ende das Gewisse etwas, so dass ich nicht ganz überzeugt war. Ich vermute so mancher Leser, wird das Buch noch kritischer sehen, da ihm die Spannung fehlt.

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coffee2gos avatar

Rezension zu "The other Girl" von Maggie Mitchell

die Spannung kommt zu kurz
coffee2govor 2 Jahren

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Lois und Carly May werden im Alter von zwölf Jahren entführt und in einer Jagdhütte gefangen gehalten. Dort beginnt eine Freundschaft zwischen den beiden Mädchen, die sie ein Leben lang begleitet, auch wenn sie sich nach ihrer Freilassung nicht mehr sehen dürfen. Zwanzig Jahre danach ist Lois Universitätsprofessorin und veröffentlicht ein Buch über die damaligen Geschehnisse und Carly May ist eine alkoholabhängige, erfolglose Schauspielerin, die ein Drehbuch über die damaligen Ereignisse vorgelegt bekommt – und somit kreuzen sich die Lebenswege von Carly May und Lois ein zweites Mal.

 

Meine Meinung zum Buch:

Die Autorin Maggie Mitchell beschreibt sehr detailliert, für meinen Geschmack schon etwas zu genau und am Anfang hatte ich gewisse Schwierigkeiten in das Thema hineinzufinden. Das Buch hat mich nicht von Anfang an gefesselt, ich musste erst mit den Charakteren, die abwechselnd aus ihrer jeweiligen Perspektive die Ereignisse schilderten, warm werden. Zudem hätte die Schriftgröße etwas größer ausfallen können. Die Thematik fand ich sehr spannend. Vor allem, dass die beiden Mädchen „freiwillig“ mit ihrem Entführer mitgegangen sind, ohne Aufstand und ohne Fluchtversuche bei ihm geblieben sind, finde ich erstaunlich. Etwas gefehlt hat mir, wie das soziale Umfeld mit dem Verschwinden der Mädchen umgegangen ist, wie haben sich die Eltern gefühlt, usw. Diese Sichtweise hätte das Buch für mich spannender gemacht, denn es war zwischenzeitlich etwas langatmig. Das Thema hätte auf alle Fälle noch Potenzial für eine spannendere Umsetzung geboten.

 

Titel und Cover:

Das Cover finde ich optisch wunderschön und auch sehr passend zum Inhalt des Buches. Dass der Titel in englischer Sprache ist, mag ich normalerweise nicht so gerne, in diesem Fall passt es aber ganz gut und ist stimmig.

 

Mein Fazit:

Kein schlechter Debütroman von der Autorin, allerdings hätte er noch viel spannender sein können. Das Thema hätte noch mehr Potenzial geboten.

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