Maggie Robinson

 3.8 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Ein Skandal in Schottland, In den Armen der Erbin und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Maggie Robinson

In den Armen der Erbin

In den Armen der Erbin

 (7)
Erschienen am 06.11.2014
Ein Skandal in Schottland

Ein Skandal in Schottland

 (8)
Erschienen am 03.09.2015
Lady Anne's Lover

Lady Anne's Lover

 (0)
Erschienen am 31.07.2013
Lord Gray's List

Lord Gray's List

 (0)
Erschienen am 27.11.2012
Master of Sin

Master of Sin

 (0)
Erschienen am 27.03.2012

Neue Rezensionen zu Maggie Robinson

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pikkuosmos avatar

Rezension zu "Ein Skandal in Schottland" von Maggie Robinson

Wenn aus einen Auftrag mehr wird...
pikkuosmovor 8 Monaten

Ein Skandal in Schottland, von Maggie Robinson hat 380 Seiten. Ist aus dem LXY Verlag und kostet 9,99. 


Mary's Eversong Tante ist an Gicht erkrankt und kann ihr Geschäft nicht mehr allein leiten. Seit 4 Jahren also verkleidet sie sich als ihre Tante. Als dann eines Tages Alex Raeburn jemanden sucht, um einen Mann aufzudecken, der seine Ehefrau verführt hat. Sie persönlich kommt diesen Auftrag nach und wird zur Verführerin. Doch dabei erkennt sie nicht, dass sie sich selbst in Gefahr bringt! 

Das Buch hat einen langatmige Schreibstil, somit ziehen sich die Seiten in die Länge. Doch nichts zu trotz ist das Buch spannend und macht Lust auf mehr. Manche Sachen sind leider vorhersehbar.  Ich fand das Buch gut und mag auch das Cover, was gut zur Geschichte passt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen :)

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Sessanys avatar

Rezension zu "Ein Skandal in Schottland" von Maggie Robinson

Passabel ja; aber...!
Sessanyvor 2 Jahren

"Seit ihre betagte Tante Mim erkrankt ist, leitet Mary Evensong  das Familiengeschäft - mit Brille und kratziger grauer Perücke als Eigentümerin verkleidet. Ob nun ein Hausmädchen  oder ein Ehegatte gesucht wird, die Evenson-Agentur findet für jedes noch so lästige Problem ihrer adligen Kundschaft eine Lösung. Doch nach Jahren der Maskerade ist es Mary nun endlich leid, und sie wünscht sich nichts sehnlicher, als das Leben einer ganz normalen jungen Frau zu führen. Als eines Tages  der attraktive schottische Lord  Alec Raeburn eine Schauspielerin sucht, die den Mann entlarven soll,  der seine Ehefrau auf dem Gewissen hat,  wittert sie ihre Chance auf etwas Abwechslung.  Sie entschliesst sich kurzerhand, die Rolle selbst zu übernehmen und reist nach Schottland. Dabei ahnt sie nicht, dass dieses vermeintlich kleine Abenteuer nicht nur ihr Herz, sondern auch ihr Leben  in Gefahr bringen wird..."

Die Idee, welche hinter der Geschichte steckt ist im Grunde genommen recht interessant. Das Cover, der Back-Text und der Klappentext haben mich auch ziemlich angesprochen. So liessen sich aus meiner Sicht die ersten 50 Seiten recht unterhaltsam lesen. Die Handlung wurde für mich jedoch immer oberflächlicher und es schien, als wäre die Halbwertszeit von Mary's Gehirnmasse dramatisch mit jedem Absatz geschrumpft. Wird sie am Anfang des Buches als unabhängige und vorpreschende, junge Dame dem Leser vorgestellt, so scheint es mir, als würde sie im Verlauf der Geschichte - ähnlich einer Zwiebel - ihre Prinzipien ablegen und sich in ein kleines Schosshündchen verwandeln.

Im Zentrum des Buches stand das Verlieren Ihrer  Jungfräulichkeit. Hätte ich vor dem Kauf gewusst, dass sich praktisch das ganze Buch um dieses sehr oberflächliche und dekadente Thema handelt, so hätte ich es weiter Staub fangen lassen. Erwartet hatte ich viel mehr und war am Ende sichtlich enttäuscht über das schwache Ende.

Zwei Sterne gibt es von mir für das schöne Cover und die einzelnen Puns, die man in Bezug auf die schottische Lebensweise herauslesen konnte. Ein ander Mal gerne wieder - dann aber hoffentlich in einer qualitativ verbesserten Ausgabe!

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sollhabens avatar

Rezension zu "Ein Skandal in Schottland" von Maggie Robinson

Maskerade um einen Bösewicht zu schnappen
sollhabenvor 2 Jahren

England 1904: Mary Evensong schlüpft seit 4 Jahren jeden Tag in das Kostüm einer 70 jährigen Frau. Ihre Tante kann die erfolgreiche Agentur - die Unmögliches möglich macht - krankheitsbedingt nicht mehr leiten. Deshalb müssen die zwei Frau zu diesem Mittel greifen, denn kaum einer der Kunden, könnte sich vorstellen, von einer jungen Frau beraten zu werden.  Auch als Lord Alec Raeburn in der Agentur vorstellig wird, ahnt er nicht, wer unter dem Perücke und dem schwarzen Kleid steckt. So erklärt er frei heraus, welche Dienste er von der Agentur Evensong benötigt. Er möchte einem Arzt Dr. Bauer (ein Schurke aus Österreich), der in den schottischen Highlands seine Behandlungen anbietet, das Handwerk legen. Denn dieser Arzt hat Alec's junge Ehefrau Edith verführt und dann dazu gebracht, sich umzubringen. Seither wird aber hinter seinem Rücken getuschelt, dass Alec selbst seine Gemahlin aus dem Fenster gestoßen hat. Der Plan sieht vor eine junge, unschuldige Frau in das Hotel/Hospital einzuschleusen. Sie soll das nächste vermeindliche Opfer des Arztes werden, um in letzter Minute gerettet zu werden. Somit könnte der Welt die Wahrheit über Ediths offenbart werden. 
Die Vorbereitungen werden getroffen, Mary schlüpft in eine neue Rolle als holde Maid und Lord Raeburn erkennt in ihr recht schnell eine einfühlsame und leidenschaftliche Frau. 
Aber Dr. Bauer lässt sich nicht so leicht übertölpeln und somit gerät nicht nur Mary in große Gefahr.

Meine Meinung:
Die Grundidee mit der Verkleidung, um den Erfolg der Agentur zu gewährleisten fand ich äußerst amüsant. Mary wechselt gekonnt zwischen ihren Identitäten. Ihre offene und freundliche Art machen es ihr leicht, ihren Kunden die wichtigen Informationen zu entlocken, um das Geschäft erfolgreich abzuwickeln. Die Gelegenheit endlich ihrem Alter entsprechend zu leben, lässt sie sich natürlich nicht entgehen. Lord Raeburn näher kennen zulernen, ist selbstverständlich ein Bonus, denn der gut aussehende Schotte lässt ihr Herz höher schlagen. Dieser ist durch die Gerüchte rund um den Tod seiner Frau ins gesellschaftliche Abseits gelangt und obwohl er sich nicht um seinen Ruf sorgt, möchte er doch, dass Edith Gerechtigkeit widerfährt.
Damit wäre das Positive schon erzählt, denn die Umsetzung hat mich leider nicht überzeugen können. Zumal die Sprache sehr modern ist. "Virtuell" ist nur eines der Worte, das mich extrem gestört hat. Es muss keine altbackene Erzählung sein, nur weil es ein historischer Roman ist, aber ein wenig Rücksicht auf die Gepflogenheiten hätte sicherlich nicht schlecht getan. Vielleicht ist es aber auch die Übersetzung, die in diesem Fall so schief gelaufen ist. 
Des weiteren zieht sich die Geschichte einfach in die Länge und sie ist sehr vorhersehbar. Das hat mir manchmal die Lust am Weiterlesen genommen, aber weil ich Mary so nett fand, habe ich mich durch gekämpft. 
Später habe ich erfahren, dass es hier um den zweiten Teil handelt. Man muss den Vorgänger "In den Armen der Erbin" aber nicht gelesen haben, um der Handlung folgen zu können.

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