Maggie Shipstead Dich tanzen zu sehen

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Inhaltsangabe zu „Dich tanzen zu sehen“ von Maggie Shipstead

Joan steht der Abschied vom Ballett bevor: Sie ist schwanger und ihre Karriere als Tänzerin beendet, bevor sie richtig beginnt – falls sie denn jemals begonnen hätte. Sie heiratet ihren alten Schulfreund Jacob, und das Paar zieht aus New York an die Westküste, wo sich beide stumm nach der Welt des Balletts verzehren: Joan nach dem Tanz, Jacob nach der Tänzerin, die Joan einst gewesen ist. Doch ein Leben für den Tanz bedeutet nicht nur Drama, sondern auch hochfliegende Hoffnungen, stürmische Gefühle, erhabene Momente, und Joan ist und bleibt eine Tänzerin ..

Ein charmantes und melancholisches Buch über die Liebe zum Tanz und zum Tänzer

— Wolly
Wolly

Ballett ist eine eigene Welt zu der nur Auserwählte Zugang finden. Ebenso wie in diesem Roman...

— Kattel82
Kattel82

Schweren Herzens muss Joan feststellen dass Sie Schwanger ist, nun muss Sie sich etscheiden: Ballett oder Kind?

— franca1
franca1

„Dich tanzen zu sehen“ ist ein Buch über das Ballett und das Leben – und die Untrennbarkeit von beidem.

— lisibooks
lisibooks

Tolle Geschichte, nur manchmal etwas verwirrend geschrieben

— Privee2801
Privee2801

Ein wunderbarer Roman über unerwiderte Liebe, Intrigen, Lebenslügen und große Träume.

— selda
selda

Einfühlsam

— vormi
vormi

Beklemmender Roman über das Tanzen, den Ruhm und den großen Fall danach.

— Mina1705
Mina1705

Ein wirklich lesenswertes Buch mit vielen Überraschungen aus einer Welt mitten im Scheinwerferlicht.

— Lagoona
Lagoona

spannendes Buch :D

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Dich tanzen zu sehen
    lord-byron

    lord-byron

    Joan steht der Abschied vom Ballett bevor: Sie ist schwanger und ihre Karriere als Tänzerin beendet, bevor sie richtig beginnt – falls sie denn jemals begonnen hätte. Sie heiratet ihren alten Schulfreund Jacob, und das Paar zieht aus New York an die Westküste, wo sich beide stumm nach der Welt des Balletts verzehren: Joan nach dem Tanz, Jacob nach der Tänzerin, die Joan einst gewesen ist. Doch ein Leben für den Tanz bedeutet nicht nur Drama, sondern auch hochfliegende Hoffnungen, stürmische Gefühle, erhabene Momente, und Joan ist und bleibt eine Tänzerin ... Ich habe lange überlegt, ob ich das Rezensionsexemplar annehmen soll oder nicht. Und ich bin so froh, dass ich mich dafür entschieden habe, dieses Buch zu lesen. Es ist so wunderschön geschrieben, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Joan ist leider keine herausragende Balletttänzerin, obwohl sie von klein auf nichts anderes machen wollte, als Ballett zu tanzen. Darum ist sie überglücklich an einer renommierten Akademie von Paris aufgenommen worden zu sein.  Dort lernt sie ihre große Liebe Aslan kennen, der sich aber eher von den Primaballerinen angezogen fühlt. Sie besinnt sich auf Jacob, der schon sein Leben lang in sie verliebt ist und als sie schwanger wird, heiratet sie ihren Jugendfreund und gibt das Ballett auf. Doch Beide leiden sehr darunter. Einzige Freude ist ihr Sohn Henry. Der Leser bekommt eine wunderschöne Geschichte zur Hand. Sie ist spannend und sehr interessant. Die Autorin zeigt wie hart das Ballettgeschäft ist und wie sehr die Tänzer über ihre Grenzen hinaus gehen müssen. Es ist ein gnadenloser Kampf um die besten Rollen und blutende Füße sind etwas alltägliches. Das hat mich absolut fasziniert. Die Charaktere sind unglaublich vielseitig und facettenreich beschrieben. Gerade in Joan kann man sich wunderbar hinein versetzen, während ich Jacob nicht immer verstanden habe. Auch Henry und seine Kinderfreundin Chloe fand ich unglaublich interessant. Selbst die Nebenfiguren haben eine gewisse Tiefe. Den Schreibstil empfand ich regelrecht poetisch und so bildhaft, dass ich alles hautnah miterleben konnte. Da kann kein Film mithalten. Ich bin wirklich absolut begeistert und kann nur 5 von 5 Punkten, den Favoritenstatus und eine absolute Leseempfehlung vergeben. Es gibt keinen negativen Punkt, außer, dass das Buch irgendwann zu Ende war, ich aber sooo gerne noch weiter gelesen hätte. Vielen Dank an Amazon vine, dass ich das Buch lesen durfte. Ich denke, es wäre mir sonst entgangen und das wäre sehr schade gewesen. © Beate Senft                      

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    • 10
  • Ein Leben für den Tanz

    Dich tanzen zu sehen
    Wolly

    Wolly

    19. January 2016 um 13:28

    Inhalt: Joan ist Ballerina. Ihr Leben lang hat sich von nichts anderem geträumt, doch als sie schwanger wird, bleibt ihr Nichts anderes übrig, als das Ballett aufzugeben. Statt auf den Bühnen dieser Welt, verbringt sie ihre Zeit als Ehefrau von Jacob, ihrem Jugendfreund und als Mutter. Sie sehnt sich aber weiter nach dem Tanz und einem speziellen Tänzer, der ihr seid ihrer ersten Begegnung nie aus dem Kopf gegangen ist. Meinung: Maggie Shipstead bedient sich in diesem Roman einer besonderen Sprache. Poetisch und melancholisch, zugleich aber auch nüchtern und trocken. Es bereitet Freude in diesen Schreibstil einzutauchen. Selbst erfahren im Ballett, beschreibt sie diese ganz eigene Welt des Tanzes detailgetreu und anschaulich. Verwoben mit einer Familiengeschichte voller Sehnsucht, Hoffnung und unerfüllter Träume. Ein Buch das die schillernde Figur der Ballerina aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und auch die Nachteile des Tanzes deutlich werden lässt. Harter Kampf, Ehrgeiz, Konkurrenz  und mangelndes Talent. Ein schöner Gegensatz zu den meisten Büchern rund um das Ballett, die sich eher mit aufstrebenden Schülerinnen beschäftigen. So erwartet den Leser mehr Reife und Weltnähe. Fazit: Ein Buch was sich besonders auf Grund des Schreibstils und der Erfahrung der Autorin im Thema gut lesen lässt. Einzig bei den Charakteren hätte ich mir hier und da mehr Liebe zum Detail gewünscht, was dem Lesespass aber keinen allzu großen Abbruch tut.

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  • Leserunde zu "Dich tanzen zu sehen" von Maggie Shipstead

    Dich tanzen zu sehen
    aba

    aba

    Eine bravouröse Performance! Chassé, pas de bourrée, grand jeté: Ein furioses Drama um große Gefühle präsentiert uns die US-amerikanische Bestseller-Autorin Maggie Shipstead in ihrem neuesten Buch "Dich tanzen zu sehen". In ihrem Roman dringt Maggie Shipstead in die komplexe, kräftezehrende und leidenschaftliche Welt des Balletts ein und enthüllt die Geheimnisse und unausgesprochenen Hoffnungen und Enttäuschungen ihrer Protagonisten. "Dich tanzen zu sehen" ist ein Buch über die Suche nach Perfektion - nicht nur im Ballett ... Findet ihr, dieses Buch ist genau das Richtige für euch? Dann müsst ihr euch für diese Leserunde bewerben! Zum Inhalt Joan steht der Abschied vom Ballett bevor: Sie ist schwanger und ihre Karriere als Tänzerin beendet, bevor sie richtig beginnt - falls sie denn jemals begonnen hätte. Sie heiratet ihren alten Schulfreund Jacob, und das Paar zieht aus New York an die Westküste, wo sich beide stumm nach der Welt des Balletts verzehren: Joan nach dem Tanz, Jacob nach der Tänzerin, die Joan einst gewesen ist. Doch ein Leben für den Tanz bedeutet nicht nur Drama, sondern auch hochfliegende Hoffnungen, stürmische Gefühle, erhabene Momente, und Joan ist und bleibt eine Tänzerin... Leseprobe | Special zum Buch Zur Autorin Maggie Shipstead wurde 1983 in Mission Viejo, California, geboren und studierte von 2002 bis 2005 Amerikanische Literatur in Harvard. Erst im Alter von achtzehn Jahren, während ihres Studiums, kam sie erstmals mit der amerikanischen Ostküste in Berührung. Anschließend besuchte sie den berühmten Iowa Writers' Workshop, wo Zadie Smith sie unterrichtete. 2008 schloss sie mit einem Master of Fine Arts ab. Von 2009 bis 2011 hatte sie ein Stegner-Fellowship in fiction writing an der Stanford University inne. Habt ihr Lust, euch über diese temperamentvolle und berauschende Geschichte im Rahmen einer Leserunde auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button für eins der 25 Exemplare von "Dich tanzen zu sehen", die wir zusammen mit dtv verlosen, indem ihr bis zum 09.12. auf diese Frage antwortet: Joan gibt ihren Lebenstraum, das Ballett, wegen ihrer Familie auf, aber sie ist und bleibt eine Tänzerin. Was sind eure erfüllten und unerfüllten Lebensträume und Sehnsüchte? Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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    • 660
  • Der große Traum vom Tanzen & ein Blick hinter die Kulissen

    Dich tanzen zu sehen
    Lagoona

    Lagoona

    366 Seiten voller Emotionen, Hoffnungen und Schicksalsschlägen. Der Traum einer einstigen Primaballerina, der uns manchmal den knallharten Blick hinter die Kulissen, der Kunst im Scheinwerferlicht zu stehen, dem Rausche der Bühne und dem Applaus des Publikums in eine Welt voller Trägödien, Ängsten, Furcht und einem harten Kampf ums Überleben entführt. In der wunderbar glamourösen Welt aus Schall und Rauch, ist Schein meist mehr als Sein und das wahre Leben hinter dem Vorhang meist ein ganz anderes.   Der Grund, warum ich heute lieber in Rätseln spreche, ist ganz einfach: Ich möchte nicht zu viel verraten.   Dieses Buch hat mich tatsächlich mehr überrascht, als ich je vermutet hätte. Jedes Kapitel brachte ganz andere Geschehnisse mit sich, andere Wendungen, die oft nicht abzusehen waren.   Die Hauptperson ist Joan, eine kleine Tänzerin, die von einem Leben auf der Bühne der großen, weiten Welt an der Seite eines russischem Meister des Tanzes träumt. Schneller als ihr lieb ist, muss sie feststellen, dass ihre Wünsche sich leider nicht so erfüllen, wie sie es gern gehabt hätte. Sie entschliesst sich kurzum für ein quasi bürgerliches, langweiliges Leben mit einer abgesicherten Ehe, einem treuen, etwa spiessigem Ehemann, Kind, Haus und Garten und träumt tagtäglich weiterhin von ihrer Vergangenheit.   Aber sollte es das wirklich gewesen sein?   Egal, was Joan anpackt oder versucht in ihrem Leben zu verändern, sie wirkt immer unglücklich. Fesselt sie ihre Vergangenheit doch viel mehr an die Gegenwart als ihr lieb ist? Kann sie einfach nur nicht loslassen? Oder sollte es vielleicht genauso sein, dass man ein Leben lang an seinen Träumen festhält?   Auf der Suche nach dem ganz großen Glück habe ich Joan begleitet und komme zu folgendem   FAZIT:   Ein wirklich lesenswertes Buch mit vielen Überraschungen aus einer Welt mitten im Scheinwerferlicht, in der das Überleben manchmal nicht ganz so einfach ist. Ein Liebesroman mit einigen Höhen und vielen, traurigen Tiefen und dennoch fieberte ich bis zum Schluss mit Joan und ihren Lieben mit, wie letztendlich alles ausgehen wird.   4 Sterne von mir für diesen wunderbaren Roman. 🌟🌟🌟🌟      

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    • 6
    sahni

    sahni

    15. January 2016 um 13:34
  • Eine Welt voller Schein und wenig Sein

    Dich tanzen zu sehen
    Kattel82

    Kattel82

    14. January 2016 um 15:58

    Der Verlag sagt: Ein fesselnder Tanz um Liebe, Leidenschaft und Lebenslügen Joan steht der Abschied vom Ballett bevor: Sie ist schwanger und ihre Karriere als Tänzerin beendet, bevor sie richtig beginnt - falls sie denn jemals begonnen hätte. Sie heiratet ihren alten Schulfreund Jacob, und das Paar zieht aus New York an die Westküste, wo sich beide stumm nach der Welt des Balletts verzehren: Joan nach dem Tanz, Jacob nach der Tänzerin, die Joan einst gewesen ist. Doch ein Leben für den Tanz bedeutet nicht nur Drama, sondern auch hochfliegende Hoffnungen, stürmische Gefühle, erhabene Momente, und Joan ist und bleibt eine Tänzerin ... und das war mein Eindruck: Ich habe ein ambivalentes Verhältnis zu dem Buch, dies hat mich durch die gesamte Lektüre getragen bzw. begleitet hat. Die Autorin versteht es mit ihrem Schreibstil zu fesseln, sie versteht es die Dramaturgie gut zu wählen. Auch die Puzzle, die als Sprünge zwischen den Zeiten angelegt sind, haben mir gut gefallen. Die Sprache war der Thematik angemessen. Alles ohne Frage sehr gelungen. Aber und das sind dann doch mehrere Dinge, die mich störten... Ich bin keine Ballerina und kenne mich mit Ballett nur sehr wenig aus, das hat es manchmal schwer gemacht, wenn viele französische Vokabeln für die Positionen verwendet wurden und Szenen beschrieben wurden. Auch ist mein Französisch derart verschüttet, dass ich die wenigen Sätze nicht gut verstehen konnte, aber das konnte ich noch verschmerzen. Da ich den Rest auch so gut folgen konnte. Die Protagonisten sind alle mehr oder weniger wenig sympathisch angelegt. Es gibt keine Figur, die mir eine Nähe ermöglicht hat, was es mir schwer gemacht kontinuierlich am Ball zu bleiben. Es war mir einfach ziemlich egal was mit den Protagonisten passiert und die Auswahl war eigentlich groß genug. Da waren Joan, ihr Sohn Harry, ihr Ehemann Jacob, die beste Freundin Elaine, die Nachbarstochter Chloe, ... Zu unverständlich war zu meist das Verhalten der Protagonisten und auf meiner Seite das Kopfschütteln über das Verhalten. Gut es gab ein paar überraschende Wendungen, die mich berührt haben, aber nachvollziehbar waren die nicht. Insbesondere Joan hätte ich an der ein oder anderen Stelle einfach nur nehmen und Vernunft oder Verstand einimpfen wollen. Mein Fazit: ein handwerklich gut gemachter Roman, der mich leider nicht berühren konnte und deshalb leider nur 3Sterne

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  • Die Träume einer Mutter

    Dich tanzen zu sehen
    franca1

    franca1

    13. January 2016 um 09:49

    Inhalt: Joan hat den großen Traum eine Ballerina zu werden sehr gewissenhaft verfolgt. Gerade jetzt wo sie fast schon das erreicht hat was sie wollte, stellt Sie fest, dass sie schwanger ist. Obwohl Joan Ihren Ballettkollegen sehr Liebt, zieht Sie sich vom Ballett zurück und heiratet ihren ehemals besten Freund Jacob, der sie vergöttert hat und nur allzugerne auf ihre Avancen eingeht. Aber je länger sie vom Tanzen weg ist, desto mehr vermisst si es auch, deshalb beginnt sie auch Tanzunterricht zu geben. Ihr begabtester Schüler ist jedoch ihr Sohn Harry, der anscheinend mehr Talent hat als sie selbst. Der Sohn Harry, der dem russichen Ballettstar Rusakow verblüffend ähnelt, entwickelt sich dagegen zu Joans Freude und Genugtuung zu einem begnadeten Tänzer. Joan projeziert ihre eigenen, unerfüllten Träume und Wünsche auf ihn, er soll das Leben in Glanz und Ruhm führen, dass ihr selber versagt blieb. Und so nimmt das Drama um verschmähte Liebe und zerbrochene Herzenswünsche Ihren Lauf. Autorin: Maggie Shipstead hat hierfür einen leisen und dennoch aussagekräftigen Schreibstil. Sie schafft es allen Protagnisten Tiefe und Persönlichkeit zu verleihen, was ich für die Kürze des Romans wirklich bemerkenswert fand und was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Fazit: Für alle, die Ballett lieben, ist “Dich tanzen zu sehen” ein Buch, das alle positiven und negativen Seiten eines Lebens als “Primaballerina” zeigt. Es ist äußerst gut recherchiert und bietet authentische Einblicke. Darüber hinaus ist die Geschichte clever konstruiert und schön geschrieben. Trotzdem gefiel mir der Roman gut. Vor allem die große Kulisse des Balletts und die ehrliche Art, in der über den Erfolg und das harte Training geschrieben wurde, macht, dass ich mich an diese Geschichte gut erinnern werde. Ich vergebe dennoch 4 von 5 Sterne!

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  • Fesselnder Roman über Tanz, Liebe und ungelebte Träume

    Dich tanzen zu sehen
    bookgirl

    bookgirl

    12. January 2016 um 15:04

    Inhalt Joan liebt das Ballett und möchte Primaballerina werden. Doch bevor ihre Karriere so richtig beginnen kann, wird sie schwanger und beendet ihren Traum als Tänzerin zu arbeiten. Sie heiratet ihren Schulfreund Jacob, verlässt New York und lebt fortan ein Leben, welches so gar nicht ihrem einstigen Ideal entspricht. In einer kleinen Vorstadt an der Westküste findet das Paar eine neue Heimat, in der sich keiner der beiden wohl fühlt. Joan trauert ihrer Zeit am Ballett hinterher und Jacob der Tänzerin, die Joan früher war. Als ihr Sohn Harry heranwächst und seine Leidenschaft für den Tanz erwacht, ahnen beide nicht, mit welcher Macht sie wieder in die Welt des Balletts zurückgezogen werden und was diese für Folgen haben wird. Meine Meinung "Dich tanzen zu sehen" ist eine Geschichte über das Ballett jenseits von Pas de Deux, Pirouetten und Tutus. Denn hier geht es um mehr, als nur die Schrittfolgen der Ballerina und das schmückende Beiwerk durch Bühnenbild und Kostüme. Hier geht es um die Menschen, die dem klassischen Tanz Leben einhauchen und für die dieser alles bedeutet.  So richtig sympathisch ist mir allerdings keiner der Protagonisten, aber das finde ich in diesem Fall auch nicht zwingend notwendig. Hier liegt der Schwerpunkt für mich eher auf der harten Welt im Hintergrund des nach außen perfekt wirkenden Balletts und was es den Tänzern nicht nur auf der Bühne, sondern auch privat abverlangt, wenn sie sich für eine Tanzkarriere entscheiden. Es zeigt, dass die Darsteller häufig nicht in der Lage sind ihre Masken abzulegen, wenn der Vorhang fällt, sondern diese auch in ihrem normalen Umfeld tragen. Die Autorin erzählt eine leise, aber dennoch eindringliche Geschichte über das Scheitern von Träumen, dem Leben mit einer großen Lüge und  Enttäuschungen durch falsche Erwartungen. Hervorragend gelingt es ihr den Leser ins Ballett zu entführen und vor dem Auge Schrittfolgen entstehen zu lassen, die mir das Gefühl gaben, direkt auf die Bühne zu sehen und der großen Tanzkunst beizuwohnen. Auf mehreren zeitlichen Ebenen lässt uns Maggie Shipstead an der Handlung teilhaben und setzt so Stück für Stück ein Puzzle zusammen, welches erst auf den letzten Seiten ein Gesamtbild offenbart. Fazit "Dich tanzen zu sehen" ist ein Roman über das Ballett, den ich nicht nur Ballett-Fans empfehlen möchte. Die leise, eindringliche Geschichte, wirkt nach und hat mich dadurch überzeugt.

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  • Liebe zum Ballett und andere Lebensträume

    Dich tanzen zu sehen
    eulenmatz

    eulenmatz

    12. January 2016 um 13:49

    Joan steht der Abschied vom Ballett bevor: Sie ist schwanger und ihre Karriere als Tänzerin beendet, bevor sie richtig beginnt – falls sie denn jemals begonnen hätte. Sie heiratet ihren alten Schulfreund Jacob, und das Paar zieht aus New York an die Westküste, wo sich beide stumm nach der Welt des Balletts verzehren: Joan nach dem Tanz, Jacob nach der Tänzerin, die Joan einst gewesen ist. Doch ein Leben für den Tanz bedeutet nicht nur Drama, sondern auch hochfliegende Hoffnungen, stürmische Gefühle, erhabene Momente, und Joan ist und bleibt eine Tänzerin… (Quelle: Amazon) Der Roman unterteilt sich in vier große Abschnitte. Das Buch spielt an verschiedenen Orten (New York, Paris, Toronto und Südkalifornien) und zu verschiedenen Zeiten. Die Abschnitte sind zeitlich nicht chronologische sortiert, sondern man springt hin und her. Wo und wann sich befindet steht jeweils über den jeweiligen Abschnitten. Ehrlich gesagt neige ich dazu dies oft zu überlesen und musste mehrmals hin und her blättern, um festzustellen in welcher Zeit wie uns befinden. Ich habe dann auch öfters nachgerecht wie alt einige Protagonisten jetzt sind. Das Zurückblättern hat meinen Lesefluss allerdings weniger beeinflusst. Mir hat die Aufteilung in die vier Abschnitte gefallen, ebenso wie Rückblenden. So hat sich die Geschichte Stück für Stück zusammengesetzt. Ballett ist der große Dreh- und Angelpunkt des Romans. Ballett beeinflusst das Leben aller Protagonisten sowohl direkt als auch indirekt. Der Roman schildert eindrücklich in all seinen Facetten was bedeutet professionell und besonders eine Hauptrolle tanzen zu wollen. Es ist ein Leben, das viele Entbehrungen und harte Disziplin fordert. Ballett ist nicht nur irgendein Job oder Beruf, sondern es bedeutet alles im Leben. Doch es wird auch schnell klar, dass nicht jedem eine solche Profi-Karriere vorbestimmt ist, auch Joan nicht. Dessen ist sie sich bewusst. Auch ihre Schwangerschaft ändert an diesem Zustand nichts. Hierbei schlägt sie den Weg des geringsten Widerstands ein, verabschiedet sich von New York und dem Ballett und heiratet Jacob. Es wird deutlich, dass Joan nun etwas im Leben fehlt. Ein Lücke, die sie über die Jahre versucht zu schließen. Andere suchen sich einen neuen Job, aber was macht so eine wie Joan? Joan fängt an Ballett in einer Tanzschule zu unterrichten. Ich fand es eindrucksvoll dargestellt, wie sie mit dem Zerplatzen ihres Lebenstraumes umgegangen ist. Maggie Shipstead hat hierfür einen leisen und dennoch aussagekräftigen Schreibstil. Sie schafft es allen Protagnisten Tiefe und Persönlichkeit zu verleihen, was ich für die Kürze des Romans wirklich bemerkenswert fand und was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Joans Geschichte wiederholt sich zu Teilen als ihr auch ihr Sohn Harry mit dem Tanzen beginnt. Ich fand zu keiner Zeit, dass Joan ihn dazu in irgendeiner Weise gezwungen hat, sondern sie blieb immer seine kritischste Unterstützerin. Der Klappentext verrät, dass hier auch um eine große Lebenslüge gehen soll. Schicht für Schicht wird dieses Geheimnis in den einzelnen Teilen gelüftet. Zwischen den Zeilen lesend habe ich schon eine langsame Ahnung bekommen, dennoch wird dies erst ganz zum Schluss gelüftet. Die Autorin lässt den Leser damit doch nicht alleine, sondern alle Beteiligten werden mit ihm und den daraus erforderlichen Konsequenzen konfrontiert. Das Ende bleibt offen, aber es bleibt die Hoffnung auf ein gutes Ende für alle. Ich mochte diesen Roman sehr gern. Besonders gefielen mir ihr wortreicher Schreibstil von Maggie Shipstead und die Ausarbeitung ihrer tiefgründigen Charaktere. Weiterhin habe ich einen tiefen Einblick in das Leben und die Leidenschaft des Balletts bekommen. Der Roman zeigt, dass man sich im Leben nicht immer aussuchen kann, worin man gut ist und das man mit Scheitern und Konsequenzen seines eigenen Handelns leben muss. Jeder muss selbst einen Weg finden, sein Leben zu leben.  

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  • Über das Ballett und zwischenmenschliche Beziehungen

    Dich tanzen zu sehen
    Larischen

    Larischen

    Joans größter Traum ist es eine Primaballerina zu werden und auf dieses Ziel arbeitet sie schon seit frühester Kindheit hart hin. Doch eines Tages muss sie erkennen, dass Willenskraft alleine nicht ausreicht und ihr der letzte Funken Talent fehlt. Da hilft auch keine Affäre mit einem gefeierten Tänzer. Joan flüchtet aus der Welt des Balletts und heiratet ihre Jugendliebe Jacob. Doch das Ballett lässt sie niemals ganz los und beeinflusst nicht nur ihr eigenes Leben, sondern das ihrer ganzen Familie. Maggie Shipstead hat mit „Dich tanzen zu sehen“ einen melancholischen Roman geschrieben, der den Leser und die Welt des klassischen Balletts entführt. Die Autorin hat als Protagonisten keine klassischen Sympathieträger gewählt. So richtig anfreunden kann ich mich im Roman mit niemandem. Die positivste Empfindung ist noch Mitleid gegenüber den Figuren, deren zwischenmenschliche Beziehungen alles andere als einfach sind. Joan ist eine sehr ehrgeizige Frau, die sich vom Ballett niemals lösen kann. Ihr Mann Jacob scheint zwar ganz vernarrt in seine Frau, doch tatsächlich geht es ihm oft mehr um die Ballerina, als um den Menschen. Neben den beiden spielen noch Joans ehemaliger Liebhaber Arslan, ihre beste Freundin Elaine, die Nachbarsfamilie mit Tochter und natürlich ihr gemeinsamer Sohn Harry eine wichtige Rolle. Der Erzählstil von Maggie Shipstead ist sehr eingängig und besonders die Ballettszenen eröffnen dem Leser eine neue Welt, die vor dem inneren Auge sehr lebendig wird. Sie erzählt die Geschichte nicht chronologisch, sondern wechselt zwischen den Zeitebenen. Diese Wechsel sind aber am Anfang der Kapitel immer ganz deutlich zu erkennen. So erfährt der Leser immer häppchenweise mehr über die Protagonisten, ihre Ziele, Motivation und Beweggründe. Mir hat der Roman außerordentlich gut gefallen. Ich war total gefesselt von der Geschichte und bin vollkommen abgetaucht in der Welt des Balletts. Gegen Ende wurde es mir zwar fast einen Tick zu dramatisch, doch das hat meinen Lesespaß nicht geschmälert. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und musste mich wirklich dazu zwingen im Rahmen der Leserunde nur einen Abschnitt pro Tag zu lesen. Sonst wäre das Buch wohl am Stück durchgelesen worden. „Dich tanzen zu sehen“ von Maggie Shipstead gehört wohl zu meinen Jahreshighlights 2015, auch wenn es kein „Wohlfühlbuch“ ist, denn es konfrontiert den Leser mit einigen unangenehmen Wahrheiten und beschönigt nichts. Allerdings gibt es auch immer wieder kleine Momente zum Schmunzeln. Ein Buch also, in dem die ganze Bandbreite der Emotionen wieder gibt und zeigt, wie das Ballett das Leben der Protagonisten bestimmt

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    • 2
  • Rezension zu "Dich tanzen zu sehen"

    Dich tanzen zu sehen
    lisibooks

    lisibooks

    06. January 2016 um 11:40

    „Dich tanzen zu sehen“ ist ein Buch über das Ballett und das Leben – und die Untrennbarkeit von beidem. Joan liebt das Ballett und tanzt schon seit ihrer Jugend. Sie weiß jedoch, dass sie es nie zu einer großartigen Primaballerina bringen wird. Ihr eigenes Streben nach Perfektion und ihre Unzufriedenheit mit sich selbst stehen ihr im Weg und so kommt ihre plötzliche Schwangerschaft Joan ganz recht. Sie hört mit dem professionellen Ballet auf und heiratet Jacob, den sie schon seit ihrer Schulzeit kennt. Ebenso lang ist er in sie vernarrt, doch erst nach einer kurzen Affäre und wegen Joans Schwangerschaft werden sie zur typischen Vorstadtfamilie. Das Ballet bleibt weiterhin in Joans Leben – sie unterrichtet es nun; und vor allem ihre Erinnerungen an die aufregende Zeit in den Siebzigerjahren, als sie den russischen Startänzer Arslan nach einer intensiven Bekanntschaft bei der Flucht nach Amerika unterstützt, hängen Joan noch lange nach und stellen ihre Ehe mit Jacob auf eine harte Probe. Dies wird nicht leichter als Harry, Joans Sohn, das Ballet für sich entdeckt und Arslan zu seinem großen Vorbild erklärt. Maggie Shipsteads Roman umfasst einen Zeitraum von fast 30 Jahren, wobei der Schwerpunkt auf der „Gegenwart“ (den Achziger- und Neunzigerjahren) liegt. Joans und Davids Geschichte wird dabei durch viele Rückblenden in die Siebzigerjahre erweitert. Später wird auch aus der Sicht von Harry und wenigen anderen Personen erzählt. Die Zeitsprünge sind allesamt sehr gut gekennzeichnet, indem Ort und Jahr über den Kapitel genannt werden, sodass beim Lesen keine Verwirrung entsteht. Mir persönlich waren einige Rückblenden zu langatmig, da mich die „Gegenwart“ am meisten interessiert hat. Die Passion der Protagonisten für das Ballett ist mitreißend dargestellt. Auch für Laien wie mich waren Tanzszenen und Training so anschaulich beschrieben, dass ich mir diese Welt des Balletts gut vorstellen konnte und viele schöne Bilder im Kopf hatte. Zum Ende fand ich einige Szenen aus einem Ballettstück aber zu ausführlich dargestellt. Alles in allem wird ein Bild vom professionellem Ballett gezeichnet, das zwar die Schönheit des Balletts, aber auch dessen Schattenseiten vermittelt. Die Tänzer werden teils als recht oberflächlich und egoistisch, insbesondere in Bezug auf Liebesbeziehungen dargestellt – Affären, Drogenkonsum und Essstörungen sind bei ihnen an der Tagesordnung. Inwieweit das realistisch oder klischeebehaftet ist, kann ich nicht beurteilen. Sehr interessant fand ich, dass bei den Charakteren kein wirklicher Sympathieträger dabei war und mir die Geschichte trotzdem gefallen hat. Es geht um viele verschiedene und meist unerfüllte Lebensträume. Niemand scheint vollends glücklich zu sein, viele Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen und hätte hier und da gerne als gute Fee ins Geschehen eingegriffen. Mit Joan hatte ich oft Mitleid und fand, dass sie sich das Leben unnötig schwer gemacht hat. Diese gefühlvolle Ebene des Romans hat mir besonders gefallen und darauf sollte denke ich auch der Fokus liegen, denn viele Geschehnisse an sich sind vorhersehbar, aber wie die handelnden Personen damit umgehen ist bewegend und gelungen.

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  • Packendes Buch

    Dich tanzen zu sehen
    Privee2801

    Privee2801

    04. January 2016 um 14:23

    Ich weiß nicht, wann es mir das letzte Mal passiert ist, dass ich den halben Tag ohne Pause gelesen habe, um zu erfahren, wie ein Buch endet. Zugegeben ich kam etwas holpernd in die Geschichte rein. Die ersten paar Seiten musste ich mir erst einmal an den Schreibstil der Autorin Maggie Shipstead gewöhnen. Als Germanistikstudentin plädiere ich immer für klar verständliche Sätze. Die findet man in diesem Buch nicht durchgehend. Doch nach den ersten paar Seiten war ich dann doch in der Geschichte drin und musste einfach immer weiter und weiter lesen. Es ist die Lebensgeschichte einer Frau, Joan Joyce, die erst ihren Lebenstraum, das Baletttanzen, verfolgt und dann merkt, dass das Tanzen nicht ihre Zukunft sein wird. Nachdem sie das begriffen hat, schlägt sie die Karriere einer Mutter, Ehefrau und Lehrerin ein. Was genau sie zu dieser Entscheidung bewogen hat, erfährt man erst zum Schluss des Buches, was die Geschichte für mich sehr spannend gemacht hat. Der Leser begleitet Joan von der Kindheit über die Jugend bis ins Alter, ohne dass es langweilig wird. Neben Joan spielen ihr Mann, ihr Sohn und ein ehemaliger Geliebter wichtige Rollen in diesem Buch. Es ist geschrieben, als ob uns eine gute Freundin die Geschichte von Joan erzählt. Ich kann es nur weiterempfehlen. Es spiegelt das Leben einer leidenschaftlichen Frau wieder. Beißen Sie sich durch die ersten paar Seiten bis Sie in der Geschichte drin sind und dann verspreche ich Ihnen, werden sie das Buch genauso lieben wie ich es tue.

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  • Träume und Lebenslügen

    Dich tanzen zu sehen
    selda

    selda

    04. January 2016 um 13:28

    Joan lebt und atmet seit frühester Jugend nur fürs Ballett. Sie verliebt sich in den russischen Tänzer Arslan und hilft ihm bei seiner Flucht aus der Sowjetunion. Dann trifft sie Jacob wieder, der sie seit ihrer Teenagerzeit anhimmelt  und bekommt ein Kind. Die Sehnsucht nach der Bühne begleitet sie weiter und auch Jacob kann das Bild der Tänzerin in seinem Kopf nicht loslassen. Als ihr Sohn Harry seine Liebe zum Ballet entdeckt und auf dem Weg nach ganz oben ist, taucht Arslan wieder auf… Maggie Shipstead gibt einen faszinierenden Einblick in die Welt des Ballets. Das Hungern, der Kampf gegen die Grenzen und Schwächen des eigenen Körpers, die Hingabe und harte Arbeit- die nur ein Ziel haben: einmal Primaballerina zu sein. Die Klarheit und Präzision der Bilder und Sprache haben mich schwer beeindruckt- jedes Wort sitzt exakt an seinem Platz. Es macht wirklich große Freude diese Geschichte zu lesen, die sehr elegant erzählt wird.  Ein wunderbarer Roman über unerwiderte Liebe, Intrigen, Lebenslügen und große Träume.

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  • Dich tanzen zu sehen

    Dich tanzen zu sehen
    vormi

    vormi

    04. January 2016 um 13:02

    Erstaunlich, wie einfühlsam und eindringlich es der Schriftstellerjn gelungen ist, uns das Leben von Joan Nahe zu bringen. Eine zierliche junge Frau, die sich seit frühester Jugend täglich schindet, in dem sie Ballettunterricht nimmt und davon träumt, eines Tages als eine große Primaballerina gefeiert zu werden. Und ihr Traum scheint so greifbar zu sein, denn sie schafft ihren Weg immer weiter, bis sie in New York bei einem guten Ensemble angenommen wird. Doch dort wird ihr schon bald klar, das sie im Vergleich zu den anderen Tänzerinnen nicht über Mittelmaß herauskommen wird. Sie ahnt, daß sie selber es nie an die Spitze schaffen wird. Und so steht ihr Entschluß schnell fest, als sie merkt, daß sie von ihrem Jugendfreund Jacob schwanger ist. Sie bekommt das Kind und heiratet ihn. Und auch (oder gerade) wenn es ihr schwer fällt, sie möchte nie mehr tanzen. Doch so ganz kann sie es nicht lassen und beginnt damit Ballettstunden zu geben. Auch wenn ich mich nicht für das Ballett interessiere und mich nur ganz wenig damit auskenne, da sind nur ein paar französische Vokabeln der Positionen hängengeblieben, ist es der Autorin auf echt beeindruckender Weise gelungen, die Atmosphäre der anstrengenden Übungsstunden einzufangen. Auch hat sie gut das Getriebene der Ballerinas beschrieben, was die Frauen, ok auch ganz wenige Männer, dazu antreibt, sich täglich zu schinden und nicht nur Blasen sondern sogar blutige Füße für ein wenug Erfolg in Kauf zu nehmen. Echt beeindruckend. Wenn nicht zwischendurch mal kurze Langatmigkeit aufgekommen wäre, dann hätte ich auch gerne 5 Sterne gegeben. Vielleicht war es auch gar nicht so sehr kleinere Durststrecken, sondern daß mir das gewisse Etwas gefehlt hat. Ein tolles und ungewöhnliches Buch, das man ruhig gelesen haben kann. Den Versuch ist es wert;-)

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  • Beklemmender Roman über das Tanzen, den Ruhm und den großen Fall danach

    Dich tanzen zu sehen
    Mina1705

    Mina1705

    04. January 2016 um 12:31

    Ich habe dieses Buch bei einer Leserunde gewonnen und bedanke mich, dabei gewesen sein zu dürfen. Inhalt: Joan steht der Abschied vom Ballett bevor: Sie ist schwanger und ihre Karriere als Tänzerin beendet, bevor sie richtig beginnt – falls sie denn jemals begonnen hätte. Sie heiratet ihren alten Schulfreund Jacob, und das Paar zieht aus New York an die Westküste, wo sich beide stumm nach der Welt des Balletts verzehren: Joan nach dem Tanz, Jacob nach der Tänzerin, die Joan einst gewesen ist. Doch ein Leben für den Tanz bedeutet nicht nur Drama, sondern auch hochfliegende Hoffnungen, stürmische Gefühle, erhabene Momente, und Joan ist und bleibt eine Tänzerin ..(Quelle: LB) Meinung: Ein sehr gefühlvoller, aufwühlender Roman über das Tanzen mit allem was dazu gehört. Dieses "mit allem was dazu gehört" hat Autorin Maggie Shipstead wirklich grandios hervorgehoben. Es werden nicht nur die schönen, anmutigen Seiten des Balletts gezeigt, sondern eben auch was es bedeutet, erfolgreich zu sein, mit der Konkurrenz mitzuhalten und mit sich selbst jeden Tag einen Kampf nach Perfektion auszufechten. Hauptprotagonistin Joan kämpft genau diesen Kampf und ist dabei nicht sehr erfolgreich. Sie ist mir auch das ganze Buch über nie sonderlich sympathisch gewesen, aber das waren die meisten Charaktere nicht. Die Atmosphäre ist düster, beklemmend und die Geschichte voller trauriger Schicksale und Wendungen, was aber nicht unbedingt nur negativ gemeint ist. Es passt sehr zu dem Buch und "Friede-Freude-Eierkuchen" wäre hier fehl am Platz gewesen. Dennoch hatte es durchaus seine Längen, vor allem in der Mitte, wo ich mir durch 1-2 Abschnitte wirklich durchkämpfen musste. Dafür sind die letzten Abschnitte aber umso ereignisreicher. Es passiert plötzlich sehr viel und die Spannung steigt mit jeder Seite. Es passieren einige vorhersehbare , aber auch unvorhersehbare Dinge und diese Mischung war wirklich gut. Zum Schluss kann man das Buch kaum aus der Hand legen und das Ende ist sehr emotional. Es bleibt viel der Phantasie des Lesers überlassen, was im Zusammenhang mit der Geschichte sehr passend ist. Fazit: Ich bin selber ehemalige Balletttänzerin (allerdings eher hobbymäßig) und hatte daher einen besonderen Bezug zum Buch, gerade zu den Abschnitten über den Tanz, das Schwitzen und der Arbeit an sich selbst. Es ist einfach unglaublich authentisch beschrieben und auch für Nicht-Ballerinas toll erzählt, so dass sich jeder gleich auf eine Bühne versetzt fühlt. Ich kann aber nicht die volle Punktzahl vergeben, da mir das Buch zu viele Längen hatte und ich zwischenzeitlich auf der Suche nach dem Sinn der Story war.

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  • spannendes Buch :D

    Dich tanzen zu sehen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2016 um 23:11

    Joan steht der Abschied vom Ballett bevor: Sie ist schwanger und ihre Karriere als Tänzerin beendet, bevor sie richtig beginnt – falls sie denn jemals begonnen hätte. Sie heiratet ihren alten Schulfreund Jacob, und das Paar zieht aus New York an die Westküste, wo sich beide stumm nach der Welt des Balletts verzehren: Joan nach dem Tanz, Jacob nach der Tänzerin, die Joan einst gewesen ist. Doch ein Leben für den Tanz bedeutet nicht nur Drama, sondern auch hochfliegende Hoffnungen, stürmische Gefühle, erhabene Momente, und Joan ist und bleibt eine Tänzerin ..Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen durch den Schreibstil und durch die Einblicke in eine Welt des Tanzens. Außerdem lernt man verschiedene Aspekte im Leben kennen und wie manche Menschen in bestimmte Reaktionen reagieren. Im Buch wird die Geschichte über einen längeren Zeitraum hinweg erzählt mit vielen Eindrücken sowie Vorgeschichten der Protagonistin, was sehr interessant ist. Das Cover ist auch sehr ansprechend und vermittelt die Quintessenz der Protagonistin, Ein sehr gutes Buch. Empfehlenswert. Lest doch rein :D                              

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