Maggie Stiefvater Forever

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Inhaltsangabe zu „Forever“ von Maggie Stiefvater

In SHIVER, Grace and Sam found each other. In LINGER, they foughtto be together. Now, in FOREVER, the stakes are even higher than before. Wolves are being hunted. Lives are being threatened. And love is harder and harder to hold on to as death comes closing in (Quelle:'Flexibler Einband/15.07.2011')

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  • Auf der Suche nach Heilung

    Forever

    MrsFoxx

    04. March 2014 um 20:50

    Grace findet sich im Boundary Wood wieder. Nackt und mit schmerzenden Gliedern. Was ist passiert. Die Erinnerungen kommen in Schüben. Sie erinnert sich an eine Jungen. An ihre Hände in den seinen. Doch wie heißt der Junge? Ach ja, Sam! Und plötzlich weiß sie wieder alles... Ihre Krankheit, der Streit mit ihren Eltern, Cole. Sie stiehlt Kleider aus einem Garten und macht sich auf den Weg nach Hause. In einem Angelladen kann sie Sam anrufen. Er rast sofort zu ihr, doch er ist nicht schnell genug. Grace hat sich bereits wieder in einen Wolf verwandelt, und Sam trifft nur noch auf einen Kleiderhaufen.  Und auch Isabel vermisst Grace. Sie zählt die Wochen in Dienstagen, und ist antriebslos. Erst als sie erfährt, dass ihr Vater das Erschießen der Wölfe im Wald legalisieren möchte, kommt wieder leben in das Mädchen...  Währenddesssen ist Sams zusammenleben mit Cole eine Zerreissprobe für seine Nerven. Er findet regelmäßig das Haus durch Cole verwüstet vor, der in einer Reihe von Selbstversuchen eine Lösung zu finden versucht, dauerhaft Mensch oder Wolf zu sein, ohne dass man sein Leben riskiert.  Herzerwärmend ist auch diesmal die Liebe zwischen Sam und Grace. Aber außerdem auch die komplizierte Beziehung zwischen Isabel und Cole. Der, hat er im letzten Band noch den Eindruck es Arroganten Egoisten hinterlassen, sich nun zu einem selbstlosen und hilfsbereiten Freund mausert.  Endlich erfährt man auch, warum Grace' Eltern ihr gegenüber so gleichgültig waren. Und dass Mr Brisbane denkt, Sam wäre aufgrund seiner Vergangenheit psychisch gestört, und hatte daher seiner Tochter verboten ihn wiederzusehen. Er denkt auch Sam hätte Grace deswegen getötet. Und da ist Mr Brisbane nicht der Einzige. Fast die ganze Stadt ist misstrauisch.  Maggie Stiefvater erzählt in gewohnt spannendem und flüssigem Schreibstil. Die Geschichte ist wieder aus den Ich-Perspektiven der Hauptprotagonisten aufgebaut. Doch kommt außer Sam, Grace, Isabel und Cole in diesem Letzten Teil der Geschichte auch kurz Shelby zu Wort.  Meiner Meinung nach ein grandioser Abschluss der Reihe um die Wölfe in Mercy Falls. Ich habe gelacht, mit Sam gelitten und geweint, so ergreifend war diese Geschichte für mich. 

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  • Love in a hopeless place

    Forever

    Keksisbaby

    02. July 2013 um 14:33

    Grace ist verschwunden und alle Augen richten sich auf Sam. In Mercy Falls schlägt ihm Argwohn und offenen Feindschaft entgegen, zumal man kurz nach ihrem Verschwinden eine Mädchenleiche im Wald findet. Nur er, Isabel und Cole kennen die Wahrheit, dass das Rudel nämlich ein neues Mitglied hat: Grace. Sam versucht alles sie zu finden, aber mehr als einmal entgleitet sie ihm und verschwindet in den Wäldern. Während Cole noch an einem Heilmittel forscht, kann Isabels Vater seinen Hass auf die Wölfe nicht mehr zügeln und organisiert eine Jagd. Der Plan ist die vollständige Ausrottung der Wölfe in Mercy Falls, nicht wissend das er damit einen Massenmord befiehlt. Auch der Dritte Teil ist herzzerreißend Melancholisch. Die Liebe zwischen Sam und Grace ist poetisch, leise und immer irgendwie ein klein wenig traurig. Hervorgehoben durch die Gedichte von Rilke, die die Autorin immer mal wieder einbindet. Aber auch die Nebencharaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet. Isabel, harte Schale weicher Kern. Cole, der einerseits seinen Tod herbeisehnt, andererseits aber verzweifelt nach einem Heilmittel sucht und Rachel, der Prototyp eines Teenies, aber auch Graces beste Freundin. Nicht zu vergessen Graces Eltern, die an der Erziehung versagt haben und nun auf den letzten Metern versuchen noch etwas gerade zu rücken. Am besten trifft das Ganze wohl die Zeile aus einem Rihanna Song: „We found love in a hopeless place“. Maggie Stiefvater schreckt nicht davor zurück, die grausame Realität zu erzählen, von Eltern die ihre Kinder verletzten, vernachlässigen oder missverstehen. Trotzdem bleibt aber die Hoffnung, dass die große Liebe und tiefe Freundschaften tatsächlich existieren. Ich jedenfalls wurde ziemlich wehmütig beim Lesen dieser Geschichte und bin froh, dass das Ende Spielraum für die eigene Phantasie lässt. Ein Happy End hätte es für mich hier einfach nicht getan.

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  • Ein Ende ohne Schrecken

    Forever

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2013 um 12:08

    Forever hatte gegenüber seinem Vorgänger einen riesigen Vorteil: Ich war tatsächlich interessiert daran zu wissen, wie sich die Geschichte entwickelt. Ich hatte große Erwartungen an das Ende von Stiefvaters Werwolf-Trilogie. Vielleicht sollte ich zunächst erst einmal erwähnen, dass ich mich mittlerweile auch an die Vielzahl verschiedener Erzählperspektiven, die die Autorin offensichtlich so liebt, gewöhnt habe. Das mag daran liegen, dass mir hauptsächlich Isabell und Coles Geschichte unheimlich ans Herz gewachsen ist. Im Vergleich zu Sam und Grace bevorzuge ich ohne zögern die beiden neuen Charaktere! Und ich verstehe auch durchaus den Vorteil von mehreren Erzählern: Sie bieten dem Leser einfach einen tieferen Einblick in den Plot an sich und in die Motivation der Charaktere. So verleiht man dem ganzen Roman eine größere Transparenz und das Leserwissen wird detaillierter. Während des Lesens habe ich nach und nach ein ziemliches Fable für Stiefvaters Schreibstil und ihre Charaktere entwickelt – aber es ist dennoch okay für mich, sie jetzt in Mercy Falls zurückzulassen. Maggie Stiefvater hat es geschafft eine Geschichte zu schreiben, die hervorragend aufgebaut und komplett in sich geschlossen ist. Und das vollkommen ohne das obligatorische „Alles-wird-geklärt-und-jeder-ist-glücklich“-Ende hinzuzufügen, wie es zum Beispiel Rowling, Collins oder Meyer getan haben. Diese Bücher sind keine Hunger Games – wer nach viel Action sucht und recht ungeduldig ist beim Lesen, der solltet sich vielleicht nach einer anderen Lektüre umsehen. Diese Serie hat einen sich unheimlich langsam entwickelnden Plot, und wer sich nicht in die Charaktere oder die Geschichte verliebt, der wird sich wohlmöglich schnell langweilen. Ich jedoch habe die Wolves of Mercy Falls-Trilogie sehr genossen. Es war angenehm zur Abwechslung mal nicht durch ein Buch zu rasen sondern es ganz in Ruhe auf sich wirken zu lassen! Leser, die nach wahrer Liebe, Loyalität und Freundschaft verpackt in nicht einem sondern drei guten Romanen suchen, werden viel Spaß mit Shiver, Linger und Forever haben. Also, viel Spaß beim Lesen! (Zuerst veröffentlicht auf: Living in a Fairy World)

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  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    Lilly_McLeod

    22. August 2012 um 09:53

    Forever (Wolves of Mercy Falls Band III) Maggie Stiefvater "I knew it. Everything in me knew it. I wanted to be found."Grace The thrilling conclusion to #1 bestselling Shiver trilogy from Maggie StievaterIn Maggie Stiefvater's SHIVER, Grace and Sam found each other. In LINGER, they fought to be together. Now, in FOREVER, the stakes are even higher than before. Wolves are being hunted. Lives are being threatened. And love is harder and harder to hold on to as death comes closing in. Cover: Das Cover fügt sich wunderbar zu seinen Vorgängern ein und bildet damit auch optisch einen wunderbaren Abschluß der Trilogie. Besonders schön finde ich diesen Silbereffekt. Den man sieht man auf dem Bild nicht, in echt wirkt das Silber sehr edel und mit den herausgearbeiteten weißen Blättern bekommt es sogar einen ganz besonderen Schimmereffekt, je nachdem wie man das Buch ins Licht hält. Das Cover bekommt von mir: 4 von 5 Leseeindruck: Ich werde diesmal eine etwas andere Rezension schreiben. Ich kann zu dem Buch selbst nicht viel schreiben, denn gerade beim letzten Teil einer Reihe fällt es sehr schwer nicht zu spoilern. Da ich dies aber grundsätzlich nicht mag, verzichte ich darauf zu stark auf den Inhalt einzugehen. Ich versuche euch vielmehr meine totale Begeisterung für das Buch durch Maggie Stiefvater selbst, also durch Zitate aus dem Buch, zu erklären. Der Schreibstil ist nämlich mal wieder berauschend schön. Sehr gefühlvoll, poetisch und absolut authentisch bleibt sie ihrer ruhigen und sehr ergreifenden Erzählweise treu. Schon allein dafür hätte ich wohl die 5 goldenen Feen gezückt. Aber auch der Verlauf der Geschichte, die Entwicklung der Charaktere, die Komplexität, die Intensivität mit der gelitten, gefreut, geliebt und gehasst wird, ist einfach nur ergreifend und begeisternd. Das Ende ist so wie ich es mir gewünscht habe. Für mich ein toller, berührender Abschied, der bei mir nicht ohne Tränen vollzogen wurde. Ich nehme vollends zufrieden und doch schweren Herzens Abschied von einer gefühlsintensiven, genauso stillen wie starken Reihe, die es ganz weit nach vorne in mein Herz geschafft hat und dort sicher 'forever' einen Platz haben wird. FAZIT: Why Lilly loves this book: - Exceptional characters SAM missing Grace SAM being poetic SAM facing his fear SAM being Sam GRACE being honest GRACE being sweet COLE 's funny thoughts COLE 's caring site ISABEL 's sarcasm - real friendship GRACE and ISABEL SAM and COLE - true family bonds SAM and BECK - the emotional tension COLE and ISABEL - extraordinary love GRACE and SAM BEWERTUNG: 5 von 5 und gerne noch einen mehr!

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  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    Bissfan

    09. August 2012 um 18:41

    rezensiert von Shiku _________ Als sie sich endlich trafen, war Sam der Werwolf und Grace der Mensch. Nun ist es genau anders herum. Dass Grace sich nach ihrem Biss nie verwandelte, drohte nun, ihr das Leben zu nehmen, also musste sie erneut gebissen werden und fortan streift sie als Wolf durch den Wald, gefangen zwischen den einzelnen Verwandlungen zum Menschen und wieder zurück. Sam will derweil nur eines: Grace finden und heilen. Mit Cole, der mit seinen Experimenten nicht selten sein Leben riskiert, könnte dies sogar machbar sein, doch ihnen läuft die Zeit davon. Tom Culpeper, Isabels Vater, will den Tod seines Sohnes rächen, indem er alle Wölfe der Gegend ausrottet. Eine große Jagd rückt mit jedem Tag näher und bedroht nicht nur Grace‘ Leben, sondern auch das beinahe aller Personen, die Sam jemals im Leben wichtig waren. Über die Geschichten von Maggie Stiefvater kann man sagen, was man möchte, eines muss man ihr doch noch immer lassen: Sie hat einen wunderbaren Stil, der allein ein Buch schon lesenswert macht. Nun hat sie aber mit „Shiver“ die Messlatte sehr hoch gelegt und mit „Linger“ einmal mehr bewiesen, dass sie nicht nur schöne Worte zu Papier bringen, sondern dem Leser auch all die Emotionen näher bringen kann, mit denen die Charaktere zu kämpfen haben. „Shiver“ war wunderschön und herzerwärmend, „Linger“ beinahe schon niederschmetternd, das Ende zum Haareraufen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an „Forever“ – ich wollte wieder diesen Schreibstil, wieder diese Gefühle, die Aufklärung des Ganzen und eventuell auch ein bisschen mehr Spannung als sonst. So wirklich geklappt hat es leider nur mit dem Schreibstil. „Forever“ hat einige dramatische Momente, genug um den Leser des Öfteren zum Weinen zu bringen oder wenigstens in die Verzweiflung zu treiben – theoretisch. Allerdings habe ich von alldem absolut nichts gespürt. Ich musste weder weinen, noch konnte ich mich wie sonst mit Grace und Sam freuen – das Buch ging oftmals emotionslos an mir vorüber, was wirklich schade ist, um nicht zu sagen enttäuschend. Dabei schien es mir, als gäbe es in diesem Band mehr kleine Ereignisse, die die Spannung eher vorantreiben als noch in den ersten beiden Bänden. Es sind immer kurze Momente am Ende eines Kapitels, vor allem da die wechselnde Erzählperspektive immer wieder andere Handlungsstränge unterbricht und die Situation nicht sofort aufgeklärt wird. Bis es so weit ist, hat sich schon wieder die nächste Ungereimtheit aufgetan und so weiter. Sonst waren immer die Figuren der tragende Aspekt der Bücher, dieses Mal hat das nicht wirklich geklappt. Dafür springen nun diese kleinen Spannungsbögen ein, bei denen aber schlichtweg die anderen Emotionen fehlen, um sie wirklich spannend im Sinne von „mitreißend“ zu machen. Gegen Ende gibt es einen kurzen Moment, bei dem es endlich Klick macht – aber genauso schnell ist es auch schon wieder vorüber. Insgesamt gesehen hat letztlich aber auch das „große Ereignis“ wieder sehr lange auf sich warten lassen – wie immer. Damit geht einher, dass ich die Beziehungen, die bestehen oder sich herausbilden, nicht mit solchem Wohlwollen wie sonst beobachten konnte. Zum einen liegt das natürlich daran, dass Sam und Grace nicht so viel Zeit vergönnt ist wie sonst und Cole und Isabel nun einmal nicht Sam und Grace sind – was auch gut so ist. Aber andererseits wollte auch bei den Charakteren der Funke zum Großteil nicht überspringen. Natürlich ist Cole ein sehr charmanter Kerl mit zweifelhaften Methoden, eben der Alptraum einer jeden Schwiegermutter, den man aber einfach gern haben muss. Natürlich sorgt auch Isabel mit ihrer üblichen kalten Art für einige Lacher, während man sehr gut weiß, dass sie längst nicht so ist, wie sie immer tut. Natürlich wünschte ich Grace und Sam alles Beste und hätte die beiden nach wie vor am liebsten in meinem Bekanntenkreis. Aber das gewisse Etwas fehlte einfach, die Charaktere waren nicht so lebendig wie sonst – das ging so weit, dass mir Grace zeitweilig sogar unsympathisch wurde, einfach weil das nicht ganz die Grace war, die ich kennengelernt habe. Um das Ganze scheinbar abzurunden, schließt „Forever“ außerdem die Geschichte nicht wirklich ab, obwohl es der letzte Band ist. Es wäre okay, wenn es ein paar nebensächlichere Fragen wären, die offen bleiben, aber „Forever“ lässt da zu viel Platz für mehr. Ohne jetzt alles verraten zu wollen: Es gibt zu viele Hauptprobleme, die nicht geklärt werden. Selbst die Suche nach dem Gegenmittel ist alles nur nicht abgeschlossen. Was die Informationen angeht, könnte Maggie Stiefvater glatt noch einen Band nachschieben, denn so ist die Geschichte nicht wirklich fertig. „Forever“ reicht kaum an seine Vorgänger heran; zwar bietet es spannungstechnisch mehr, aber Gefühle kommen kaum rüber, was sich auch darauf auswirkt. Ganz zu schweigen davon, dass hier kaum von einem Abschluss der Reihe die Rede sein kann. So gesehen ist es eher enttäuschend, zumal dadurch auch Linger beinahe unnötig wird. So schön das Buch auch war, es funktioniert nicht ganz ohne „Forever“. Wenn ich mir den dritten Band aber so ansehe, wäre es vielleicht doch besser gewesen, es bei „Shiver“ zu belassen – oder „Linger“ und „Forever“ zu einem Buch zusammen zu nehmen, aber dafür ist es wohl zu spät.

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  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    sarah_westermann

    29. July 2012 um 18:27

    Inhalt: Der Frühling kehrt zurück nach Mercy Falls und mit dem Winter streifen die Wölfe ihre Pelze ab. Sam, nun fest in seiner menschlichen Haut verankert, hat die vergangenen Monate nur auf diesen Moment gewartet: Grace' Rückkehr aus dem Wald. Doch ihr Glück währt kurz. Als man ein Mädchen findet, das von Wölfen getötet wurde, verfällt Mercy Falls in Hysterie. Auf einer Treibjagd sollen die Wölfe ein für alle Mal ausgerottet werden. Nun ist es an Sam, sein Rudel - seine Familie - zu retten. Zusammen mit Grace, Cole und Isabel fasst er einen verzweifelten Plan: Sie wollen die Wölfe umsiedeln, in ein Waldgebiet weit entfernt von menschlichen Siedlungen. Sam weiß, dass er dafür einen hohen Preis zahlen wird. Denn damit das Rudel ihm folgt, muss er seine menschliche Gestalt aufgeben. Meine Meinung: Zeitweise fand ich es anstrengend zu lesen, da wieder jedes Kapitel aus einer anderen Perspektive geschrieben wurde. Am Anfang fand ich es auch etwas langatmig. Aber dann wurde es immer spannender, denn es blieb bis zum Ende unklar, ob es gelingen würde, das Rudel umzusiedeln. Außerdem ist es interessant zu erleben wie Grace sich in ihrem neuen Leben zurechtfindet. Also ich kann es nur empfehlen, bin allerdings froh, das es jetzt keinen weiteren Teil mehr gibt, denn die Story hat sich nun doch etwas zu sehr in die Länge gezogen für meinen Geschmack.

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  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    crazyLady_101

    22. June 2012 um 22:39

    „I am Sam Roth. I am finding Grace." ••• Grace taking me by the hand. And more important than all of those was this minute. The minute when I, Sam Roth, had come here under my own power, my music held in my hands, strong, finally, strong. Seite 201 ••• Inhalt: Grace wurde zum Werwolf und streift ohne Gedächtnis durch die Wälder. Sam versucht sie zu finden, was aussichtslos ist, in den riesigen Wäldern von Mercy Falls. Auch wenn Grace in den wenigen Minuten, in denen sie ein Mensch ist, Sam anrufen kann, ist sie längst wieder fort, wenn er kommt. Und trotzdem gibt Sam die Hoffnung nicht auf, auch wenn das ganze Dorf, Grace' beste Freudin und ihre Eltern ihm Grace „Tod" anhängen wollen. Der verschwundene Rockstar Cole, der in Sams Haus wohnt, probiert verschiedene Drogen aus, immer mit dem Selbstmord-Risiko. Und Isabel kommt ihm näher, während sie ihn immer wieder vorm Tod bewahrt. Sie versuchen gemeinsam eine Möglichkeit zu finden, die Wölfe wieder in Menschen zurückzuverwandeln. Währenddessen rückt der Tag näher, an dem Isabels Vater Jagd auf die Wölfe machen will. Sams Familie ist in Gefahr, während sie nichtsahnend im Wald ihrem Tod entgegenleben. Und bald wird Sam klar, dass er allein sie retten kann. Aber nur, indem er selbst zum Wolf wird. Wird Sam es schaffen? Kann er das Rudel führen? Oder wird er zusehen müssen wie seine Familie und Grace sterben? Sam muss sich entscheiden... ••• Meine Meinung: Das ist schon der letzte Band der Nach dem Sommer-Trilogie. Ich muss zugeben, dass der 2 Band mir nicht gerade zugesagt hat, weil die Spannung fehlte und ich mir auch dementsprechend viel vom 3. Teil erwartete. Trotzdem wollte ich nicht auf die deutsche Übersetzung warten und habe mir kurzerhand das englische Buch gekauft. Der Anfang war wirklich langatmig und es herrschte eine Spannungs-Flaute. (Ich habe das Buch deshalb auch für ein paar Wochen weggelegt, bis ich mich aufgerafft habe weiterzulesen.) Doch nachdem ich die ersten paar Kapitel gelesen hatte, nahm die Spannung rasant zu und ich habe das Buch innerhalb der nächsten Woche ausgelesen. Die Liebe zwischen Sam und Grace wird noch mehr ausgearbeitet. Und Sams Ängste werden auch greifbarer beschrieben. In Grace konnte ich mich leider diesmal nicht so gut hineinfühlen. Gestört hat mich der Wechsel jedes Kapitels zu einem anderen Hauptprotagonisten. Wenn ich den Namen einfach überlas, musste ich nach einer Seite nachschauen, um wen es da jetzt eigentlich geht. Trotzdem hat Maggie Stiefvater einen wunderschönen Schreibstil, den ich (trotz englischer Sprache) flüssig lesen konnte. Obwohl sie zwischen Grace, Sam und Isabel etwas Abwechslung reinbringen hätte können, so dass nicht nur der jeweilige Name am Anfang des Kapitels sie unterscheidet. Das Ende hat mir auch nicht wirklich zugesagt. Ich muss sagen, ich liebe Happy Ends. Und dieses Ende war mir zu offen. Ich kann mir munter ein Happy End selbst dichten, aber ich würde schon gerne wissen ob Grace das wirklich überlebt, woran anscheinend die meisten zweifeln. Und ich würde gerne wissen ob Isabel und Cole zusammenkommen. Ganz zum Schluss schreibt Magie Stiefvater, sie habe für das meiste im Buch eine Vorlage. Die Wölfe, die Liebe zwischen Sam und Grace, Grace' Eltern... Ich finde die Idee gut, dass man in ein Buch etwas wirkliches reinbringt. ••• Fazit: Am Anfang gibt es so gut wie keine Spannung, doch wenn man weiterliest, holt sie noch auf. Es gab manches, was mach gestört hat, vor allem das zu offene Ende, aber ich konnte mich einfach nicht dazu überringen, weniger als 5 Sterne zu geben. Also: 5 Sterne! Es hat sich gelohnt über die ersten paar Kapitel hinauszulesen! :)

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  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. February 2012 um 10:13

    Inhalt: Die durchgeknallte Shelby hat in ihrer Wolfsform ein Mädchen getötet. Darauf hin organisiert Tom Culpeper, Isabels Vater, eine groß angelegte Jagd auf die Wölfe. Er will das Rudel mit Hilfe von Hubschraubern und Scharfschützen komplett vernichten. Da Grace und vor ihr schon Olivia als vermisst gelten, gerät Sam in Verdacht, seine Finger dabei im Spiel zu haben. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus und verhört ihn deshalb. Deshalb gilt es jetzt natürlich, die Wölfe zuretten und Sams Unschuld zu beweisen. mehr Inhalt: **Achtung, Spoilerwarnung!** Grace ist ein Wolf! Doch es ist Frühling und sie verwandelt sich zurück in einen Menschen. Ihr erstes Ziel ist es natürlich, zu Sam zurück zu kehren, doch sie wäre nicht Grace, wenn sie untätig bliebe. Zum einen will sie natürlich Sam von jeglichem Verdacht befreien. Deshalb weiht sie ihre Freundin Rachel (die mich mit ihrer Art übrigens sehr amüsiert hat) ein und stattet ihren Eltern einen Besuch ab. Zum anderen wäre da noch ihr Schulabschluss, den sie unbedingt machen will. Sam beschäftigt sich in diesem Teil der Geschichte verstärkt mit seiner Vergangenheit. Auch, wenn er Beck nach wie vor liebt, stellt sich ihm doch allmählich die Frage nach dem Warum und dem Was-wäre-wenn. Isabel erweist sich mal wieder als sehr hilfreich, auch wenn sie am Ende leider etwas zu lange zögert. Als Tom Culpepers Tochter ist sie natürlich eine grandiose Informationsquelle, was die Jagd auf die Wölfe angeht und auch Daddys Kreditkarte erweist sich das ein oder andere Mal als nützlich. Cole lässt seine Vergangenheit allmählich hinter sich und widmet sich anderen Dingen. So hat er es sich zur Aufgabe gemacht, ein Heilmittel für die Wölfe zu finden und sie zurück in Menschen zu verwandeln. Während einiger missglückter Selbstversuche, stellt er dann auch noch fest, dass er eigentlich gar nicht mehr so sehr sterben will. Außerdem behält er in einigen Situationen einen klaren Kopf, in denen Sam einfach nur gelähmt erscheint. Seine coolen Sprüche tragen außerdem dazu bei, ihn zu einem absoluten Sympathieträger zu machen und am Ende erweist er sich gar als Held. meine Meinung: Leider hat sich in die Beziehung zwischen Grace und Sam ein bisschen der Alltag geschlichen. Es gibt also nicht viel Neues von den beiden zu berichten. Mich persönlich haben in diesem Teil Isabel und Cole viel mehr interessiert. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich weiter, wenn auch nicht so wie ich es mir erhofft hatte. Es gibt so einige Momente, in denen es richtig zwischen den beiden knistert, aber über mehr geht es eigentlich nicht hinaus. Kaum denkt man, jetzt haben sie’s endlich, verfallen sie wieder in ihre alten Streitereien. Wie schon im vorigen Band kommen sowohl Grace und Sam als auch Isabel und Cole zu Wort. Trotz meiner rudimentären Englischkenntnisse bin ich mit der Geschichte gut klar gekommen und glaube auch, alles (jedenfalls alles Wichtige) verstanden zu haben. Fazit: Für mich könnte es gerne noch einen 4. Teil geben, der sich damit beschäftigt, ob es Sam und Grace gelingt, dass beide wieder „Vollzeitmenschen“ werden und natürlich hätte ich gerne ein Happy End für Isabel und Cole. Abschließend kann ich aber sagen, dass es sich bei der Trilogie um eine wunderschöne Geschichte handelt, an der nicht nur Jugendliche ihre Freude haben dürften. Die Reihenfolge der einzelnen Bände: 1. Nach dem Sommer (Shiver) 2. Ruht das Licht (Linger) 3. (Forever)

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  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    chrisujlo

    Inhalt Am Ende von Linger ist jene Krankheit, die einen Menschen zum Wolf macht, endgültig bei Grace ausgebrochen. Seitdem gilt sie in Mercy Falls als vermisst und Sam wird verdächtigt ihr etwas angetan zu haben. Dabei ist er selbst sehr verzweifelt, weil auch er keine Ahnung hat, wo sich seine Freundin befindet. Grace entdeckt unterdessen das Leben als Wolf, kann sich aber noch an einem gelbäugigen Jungen erinnern, dessen Name ihr allerdings entfallen ist. Als sie sich in ihre menschliche Gestalt zurückverwandelt fällt ihr alles wieder ein und sie versucht Kontakt zu Sam aufzunehmen, doch er kommt zu spät. Als es dann wärmer wird kann Grace ihre menschliche Gestalt länger behalten und sie kehrt zu Sam zurück, der sie in Becks Haus versteckt. Sam und die Wölfe haben noch ein weiteres Problem, denn Isabels Vater möchte unbedingt die Jagd auf die Wölfe eröffnen und alle ausrotten. Verzweifelt versucht Isabel etwas gegen dieses Vorhaben zu unternehmen, doch der Termin der Jagdfreigabe rückt immer näher. Doch Cole, der seit längerem Experimente an sich durchführt, hat eine Idee, welche die Wölfe von Mercy Falls retten könnte... Meinung Mit "Forever" legt Maggie Stiefvater den finalen dritten Teil der "Wolves of Mercy Falls" Reihe vor. Und ich kann gar nicht viel dazu sagen außer, dass Maggie Stiefvater diese Bücherreihe perfekt abgeschlossen hat. In "Forever" läuft alles auf ein großes Finale hinaus, das für die Wölfe lebensbedrohlich ist. Die geplante Jagd steht im Zentrum der Handlung und der Leser weiß, dass sie sich nicht verhindern lassen wird und Sam und Cole einen Weg finden müssen, um die Wölfe zu retten. Für Sam steht aber vor allem Graces Wohlergehen im Vordergrund. Immer wenn sie sich wieder in einen Wolf verwandelt, macht er sich wahnsinnige Sorgen um sie. Das liegt unter anderem an Shelby, die ihnen erneut das Leben schwer macht und in "Forever" neben Cole, Sam, Isabel und Grace sogar kurz selbst ihre Gedanken zum Ausdruck bringt. Über ihr Ende bin ich ehrlich gesagt sehr glücklich. Die schönste Szene, die mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird, ist aber jene, in der Sam und Grace gleichzeitig in ihrer tierischen Gestalt sind und gemeinsam durch Wald und Wiesen laufen, um die anderen Wölfe zu retten. Besonders toll dabei fand ich, dass das Ganze aus Coles Sicht beschrieben wird, der angibt die Liebe der beiden förmlich zu spüren. Coles Veränderungen seit "Linger" haben mich insgesamt positiv überrascht, aus dem abstiegsgefährdeten Rockstar ist beinahe ein Held geworden, denn ohne seine teilweise selbstzerstörerischen Experimente hätte die Rettungsaktion wohl nie funktioniert. Auch seine oft schwierige Beziehung mit Isabel wurde sehr zufriedenstellend zu Ende geführt. Auch Beck, der ja über lange Zeit weg war, kommt in "Forever" noch einmal dazu ein paar Worte der Reue zu sprechen. Darüber bin ich sehr froh, denn ohne diese Szenen hätte dem Buch eindeutig etwas gefehlt. Natürlich spielt die Poesie auch in "Forever" wieder eine Rolle, wobei sie hier meiner Meinung nach nicht ganz so groß ist wie in den beiden vorangegangen Büchern. Natürlich hat Maggie Stiefvater wieder das ein oder andere Gedicht von Rilke eingebaut, allerdings hätte ich gerne mehr von Sams Liedern gelesen. Vor allem ein Lied von ihm zu Abschluss habe ich vermisst. Nachdem bei "Linger" alle so von der Sprache von Maggie Stiefvater geschwärmt haben und mir das sonst selten auffällt, habe ich hier extra darauf geachtet und ich kann nur zustimmen: Stiefvaters Sprache ist wirklich bezaubernd, poetisch und einfach zum dahin schmelzen. Obwohl "Forever" mit fast 500 Seiten das dickste der Bücher ist, kam das Ende viel zu schnell. Auf den letzten 50 Seiten habe ich immer langsamer gelesen und viele Pausen eingelegt, weil ich einfach nicht wollte, dass es vorbei ist. Ich werde die Wölfe von Mercy Falls auf alle Fälle vermissen. Das Ende von "Forever" bzw. der "Mercy Falls" Reihe ist sowieso ein besonderes Highlight, denn es ist nicht ein Happy End bei dem alles perfekt gelöst ist. Graces Zukunft ist in gewisser Weise noch ein wenig ungewiss, wobei man sich aber denken kann, was die Zukunft für Sam und Grace bereithält. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht mehr zu dem Buch sagen, denn ich habe ohnehin schon das Gefühl zu viel verraten zu haben. Fazit Ein Buch, nein eine Buchreihe die mir sehr ans Herz gewachsen ist und die mir noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird. Wer die "Wolves of Mercy Falls" Reihe nicht gelesen hat, verpasst wirklich etwas, nämlich wunderschöne Stunden voller Lesevergnügen.

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    • 2

    BiQu

    24. January 2012 um 00:29
  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    Falballa

    13. December 2011 um 14:47

    Zuerst einmal muss ich sagen, ist dieses Cover einfach nur hässlich. Die Deutschen sind wirklich einfach viel schöner. Das Cover hat eigentlich nichts mit der Geschichte zu tun und es Bedarf einer Menge Fantasy um sich da eine Verbindung zusammen zu denken. Aber egal... ist ja nur die Hülle, auf den Inhalt kommt es an. Ja, Grace ist tatsächlich ein Wolf. Man konnte es bereits im zweiten Teil erahnen und es war schließlich auch unumgänglich um die Reihe abzuschließen. Gerade deswegen war ich ein wenig überrascht, dass das Buch fast 500 Seiten hat, denn schließlich hätte ich gedacht, sie bekommt das gleiche Mittel wie Sam und sie leben glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. Aber nix da. In diesem Buch nehmen Isabelle und Cole StClaire eine größere Rolle ein, und auch die Beziehung zwischen den beiden, die ja nie wirklich eine ist, wird intensiver und spannender. Es gibt einige sehr reizende Momente in denen man wie in einem Liebesfilm nur noch auf den Kuss wartet und man das Knistern zwischen den beiden wirklich spüren kann. Und dann kommen wieder diese Streitszenen wie bei einem alten Ehepaar. Isabelle wird mir in dem Buch immer sympathischer und für mich glaube ich sogar sympathischer als Grace, weil ich sie mittlerweile echter, authentischer finde. Cole St.Claire ist eben Cole... eine Kerl den ich sicherlich auch angehimmelt hätte;) Die Beziehung zwischen Sam und Grace muss einiges an Magie einbüßen, die wird dann auf Isabelle und Cole übertragen. Auch wenn es hauptsächlich um Sam und Grace geht, und sie auch die ein oder andere romantische Minute haben, fehlt das Knistern. Es wirkt, als wären sie eine Ewigkeit zusammen und ein bisschen dem Alltag erlegen, OBWOHL drum herum ja soviel passiert;) SPOILER ** SPOILER **SPOILER **SPOILER **SPOILER ** Cole kann einiges von seinen Starallüren ablegen und wird immer menschlicher und umgänglicher, weil er merkt, das da Menschen sind, die sich um ihn kümmern und sorgen, und das nicht weil er ein Star ist. Er nimmt in dem Buch eine besondere Rolle ein, weil er auf eine gewisse Art BEck ersetzen will/soll und auch in seinen Tagebücher liest. Er kommt auf die Idee, ein Heilmittel zu entwickeln um die Wölfe wieder Menschen werden zu lassen. Er verbeisst sich in diese Idee und überlebt den ein oder anderen Selbstversuch nur gerade so. Er wird in dem Buch zu einer Retterfigur, einem kleinen Helden. Er wächst über sich hinaus und beweist am Ende Heldenmut und Größe und sieht das Wolfsrudel als seine Familie an und kämpft für sie, vielleicht bis zum Tod. (Ob er stirbt oder nicht, müsst ihr schon selbst lesen). Sam hingegen versucht seine Dämonen zu besiegen und mit seiner Vergangenheit klar zu kommen, und das größtenteils ohne die Hilfe von Grace, denn die ist den Wäldern. Zu sagen, "Er ist ein gestörter kleiner Junge" ist sicherlich nicht angebracht, aber eigentlich ist es doch so. Ich mag ihn einfach nicht mehr so. Grace wird auch um einiges langweiliger. Denn sie ist hin und her gerissen zwischen Wolf-Dasein und der echten Grace und wenn sie Mensch ist, dann fängt sie an zu rebellieren gegen ihre Eltern und benimmt sich fast unterwürfig gegenüber ihrem Sam. Die beiden sind sich so ergeben und so aufeinander fixiert, das sie gegenseitig wie eine Droge sind. Ohne einander sind sie verloren. Was sicherlich interessant ist, und verwunderlich zu gleich ist, dass es jemanden gibt, der hinter das Geheimnis der Wölfe kommt. Ein Polizist glaubt nämlich, in einem der Wölfe Becks Augen wiederzuerkennen und spricht Sam darauf an. Der gibt es schließlich zu und der Polizist wird zu einer sehr wichtigen Nebenfigur in dem Buch! (Was und wie, verrate ich nicht!) SPOILER ENDE ** SPOILER ENDE **SPOILER ENDE ** Wenn man die etwas langweilige Beziehung zwischen Grace und Sam mal ein bisschen ausblendet, dann ist das Buch doch gar nicht so schlecht. Die Situation spitzt sich zu und man weiß nicht, wie es mit Grace weitergeht und vor allem nicht, mit dem Wolfsrudel. Schließlich ist eine Wolfsjagd angekündigt. Doch auch bis dahin ist das Buch nicht unspannend, denn Cole bringt genug witzige, spannende und interessante Momente. Der Schreibstil, auch wenn er in englischer Sprache ist, ist relativ einfach. Für Leute, die nicht so gut Englisch können trotzdem verständlich denke ich. Wenn sich für mich der Sinn wegen einer Vokabel nicht ergeben hat, habe ich sie eben nachgeschlagen, aber grundsätzlich war es leicht zu verstehen. Man findet auch wieder einige Deutsche Gedichte von Rilke, die für mich aber immernoch nicht ganz so passen. Ja, sie sind Teil von Sam, aber sie könnten auch fehlen;) Also, das Buch könnte drei HappyEnd Szenarien haben, bzw. drei Dinge müssen am Ende der Reihe zu einem Schluss gebracht: - Die Wölfe sicher - Sam und Grace als Menschen in ewiger Liebe - Isabelle und Cole als Liebespaar ABER, und das hat mich gestern Abend mehr als aufgeregt, gibt es nur eine Geschichte, die ein glückliches Ende findet, und dass sind die Wölfe. Der Rest bleibt in der Fantasy des Lesers. Denn es wird nicht aufgelöst, wie es mit Sam und Grace schließlich ausgeht, und ISabelle und Cole, kann man weiterhin nur vermuten. Für das Ende einer Reihe hätte ich so gerne alles geklärt gehabt, und gewusst, dass alles GUT ist. aber das werden wir nie erfahren. Denn ich denke nicht, dass es einen vierten Teil geben wird. Also, grundsätzlich ist Potential da, man KÖNNTE einen weiteren Teil schreiben, aber, ... nein, daran denken wir nicht! Mein Fazit: Ein Abschluss einer Reihe, der gerade auf den letzten Seiten nochmal spannend wird, ansonsten fehlte es aber ein bisschen an der gewünschten Magie. Es passiert eine ganze Menge in dem Buch und ich bin froh es gelesen zu haben, um zu wissen wie es ausgeht, aber es hätte besser sein können. Und, sie hat einfach nicht alles zu Ende erzählt, das ist böse und gemein! Kaufen ja oder nein? Joah! Ich denke, es ist eben Jugendbuch und ich bin zu wenig Jugend, um die ganze Magie noch greifen zu können.

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  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    Butterfly14

    15. September 2011 um 13:12

    Forever- zu deutsch: In deinen Augen, ist das packende Finale der Trilogie von Maggie Stiefvater und erscheint auf deutsch im Herbst 2012. Kurz zum Inhalt: Grace ist nun ein Wolf und Sam hält es kaum aus ohne sie zu leben. Er vermisst sie und wirkt leblos. Cole und Isabel versuchen verzweifelt ein Heilmittel zu finden. Erst Recht, als Isabel erfährt, dass ihr Vater den Wölfen an den 'Kragen' will. Wird es ihnen gelingen, die Wölfe aus Mercy Falls zu beschützen? Und wird es ihnen gelingen, Grace zu verwandeln? Der letzte Teil einer spannenden und romantischen Serie geht zu Ende.... Bewertung: Das Cover des Buches, sowie der Einband sind wie immer fantastisch. Die Schriftfarbe dies mal ist rot und der Schreibstil ist wie immer genial geworden. Sam's Gefühlschaos wurde wundervoll und detailliert dargestellt, ebenso seine Zerrissenheit und Ungewissheit in Bezug auf Grace. Die Beziehung zwischen Cole und Isabel geht spannend weiter und man merkt regelrecht, dass Cole und Sam genau das Gegenteil von einander sind und dies hat Maggie atemberaubend hin bekommen. Es ist seit langem wieder eine Buchreihe, die für mich persönlich, die Biss- Reihe in den Schatten stellt. Am 14.9.11 durfte ich sie live erleben und sie ist einfach eine fantastische Autorin, die eine wundervolle romantic-fantasy Geschichte geschaffen hat. Dieses Buch und vor allem die Reihe, ist für welche, die nicht nur von Fantasy begeistert sind, sondern auch für welche, die Gedichte mögen und sich völlig verlieren möchten.

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  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    sabatayn76

    10. September 2011 um 08:37

    'This isn't how it ends' Inhalt: Es wird langsam Frühling: Grace verwandelt sich immer öfter vom Wolf in ihre menschliche Gestalt. Sam versucht fieberhaft, sie zu finden, um sie in Sicherheit zu bringen, doch er kommt immer wieder zu spät. Für die Wölfe brechen schwere Zeiten an, denn Isabels Vater kämpft dafür, dass die Wölfe offiziell gejagt werden dürfen. Dann wird die Leiche eines Mädchens gefunden, und die Situation spitzt sich immer weiter zu. Währenddessen experimentiert Cole Tag und Nacht, um eine Möglichkeit der Heilung zu finden. Mein Eindruck: Die englische Originalversion des dritten Bandes um Sam und Grace liest sich flüssig und einfach. Stiefvaters Sprache ist so lebendig und gut verständlich, dass sich das Buch auch für diejenigen eignet, die noch nicht viele Bücher in Englisch gelesen haben und deren Englisch keineswegs perfekt ist. Mir hat der dritte Band sehr gut gefallen, und ich empfinde ihn als gelungenen Abschluss der 'Wolves of Mercy Falls'-Reihe. Die fünf Erzählperspektiven (Shelby, Grace, Sam, Isabel, Cole) sorgen für viel Abwechslung, und es gibt viele sehr spannende Momente, in denen man als Leser mitfiebern und mitleiden kann. Mein Resümee: Ein schöner und gelungener Abschluss der Reihe, der mich gut unterhalten hat.

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  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    larissawolf

    01. September 2011 um 11:28

    Klappentext: "Grace", I whispered. "This isn´t how it ends." Sam has always loved Grace. As a wolf, he watched her from afar. As a boy, he held her in his arms. Now facing the possibility of a life without her, he will do anything to keep her safe. Even if it means facing his demons. Even if it risks everything he has. Anything, as long as their love can survive ... Erster Satz: I can be so, so quiet. Meine Meinung: Buchgestaltung: Es kommt sehr selten vor, dass mir die englische Ausgabe besser gefällt als die Deutsche, aber bei dieser Reihe ist es so. Das Cover (und zwar das britische! nicht das amerikanische) ist wunderschön gestaltet, es glänzt silbrig und sobald Licht darauf fällt sieht man die schimmernden Regentropfen darauf. Eine wirklich tolle Gestaltung, die meiner Meinung nach besser zur Geschichte passt, als die deutsche Aufmachung. Ein Buch, das man nicht gerne in ein Regal stellt, sondern es lieber offen präsentieren möchte. Handlung: "Forever" ist der dritte und finale Teil der "Wolves of Mercy Falls" Triologie. Ich werde hier nicht detailliert auf die Handlung eingehen, denn viele haben diesen und den vorherigen Band noch nicht gelesen und ich möchte deshalb nichts verraten. Es geht wieder um Sam und Grace, ebenfalls um Isabel und Cole, die man schon aus dem zweiten Band kennt. Man taucht noch tiefer in diese Welt voller Wölfe ein und will nicht mehr auftauchen. Die Geschichte wird wesentlich emotionaler, mitreißender, spannender, und einfach nur wunderschön. Das Buch ist wirklich eine emotionale Achterbahn, was einerseits an der Handlung liegt und andererseits an den wundervollen Charakteren. Ich habe gelacht und ich habe auch geweint. Vor allem am Ende, aber dazu später mehr. Man bangt mit, dass es Cole endlich gelingt ein Heilmittel zu finden. Man wartet zusammen mir Sam auf Grace, die der Winter von ihm weg gezerrt hat. Man läuft Seite an Seite mit Grace durch Boundary Wood und spürt die Magie dort. Aber auch die Gewalt und Wut. Shelby hat ihren Auftritt, sogar mehrmals und wendet das Geschehen, ob positiv oder negativ, müsst ihr selbst lesen. Die Dramatik steigert sich unaufhörlich, alle Handlungslinien laufen spitz aufeinander zu und keiner kann etwas dagegen tun. Bis es zum finalen Showdown kommt. Er fordert seine Opfer und nicht alle werden es in die Sicherheit des Waldes schaffen. Dann kamm abrupt das Ende. Und ich muss sagen, es gefällt mir nicht so richtig. Ich hätte wesentlich mehr erwartet, dafür, dass es das Ende einer Triologie ist. Es bleiben viele Fragen offen und der Leser bleibt ahnungslos zurück. Wenn noch ein vierter Band folgen würde, wäre es in Ordnung, aber so kann man es doch nicht stehen lassen! Es bleiben nicht nur kleine Fragen offen, sondern essentielle und das hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich liebe diese Serie und hätte wirklich besseres von Maggie Stiefvater erwartet, denn es wirkt eher, als ob sie beschlossen hätte so schnell wie möglich fertig zu werden als dass es ein gutes und richtiges Ende ist. Schade! Hier hätte man wesentlich mehr rausholen können. Charaktere: Ich muss sagen, Sam, Grace, Isabel und Cole sind meine absoluten Lieblingscharaktere, weil sie sehr authentisch und lebendig sind. Ich habe solche Charaktere selten erlebt, da die Autorin ihre Persönlichkeit super eingefangen hat und diese in kleinen Taten, Sätzen, etc. einfließen lässt. Alle werden im Laufe des Bandes erwachsener, stellen sich ihren Dämonen (besonders Sam). Hier hätte ich mir aber mehr Infos über cole gewünscht, da er ein wenig hinterherbleibt. Man weiß nicht wirklich viel Neues über ihn und seine Vergangenheit, was sehr schade ist, denn er ist nach Sam mein absoluter Favorit gewesen. Auch die Beziehung zu Isabel kam meiner Meinung nach zu kurz. Sam und Grace haben mir wiederrum sehr gut gefallen, ihre Handlungen passten zu ihren Persönlichkeiten. Sie sind ein glaubwürdiges, schönes Paar, das auch ohne Kitsch auskommen kann. Das ist ein weiterer Pluspunkt dieser Reihe, denn die Liebe wirkt für mich viel glaubwürdiger als bei so manchen anderen Paaren in der Jugendbuchabteilung. Sprache: Wie immer eine Höchstleistung von Maggie Stiefvater, die die Sprache an den jeweiligen Erzähler perfekt anpasst. Das Buch lässt ich leicht und schnell lesen. Obwohl mir aufgefallen ist, dass ich für alle drei Bücher im Schnitt länger gebraucht habe als bei vergleichbaren Büchern! Aber dies ist kein Kritikpunkt, denn ich habe es sehr genossen in die Welt der Wölfe von Mercy Falls eintauchen zu dürfen und an ihrem Leben teilhaben zu können. Man genießt das Buch eher, würde ich sagen, als dass man es innerhalb eines Tages durchliest. Passend ausgewählt wurden wie immer die vielen Gedichte die die Stimmung oder Gefühle des Buches perfekt unterstreichen und hervorheben. Was mir, als Deutsche, sehr gefallen hat, waren die deutschen Wörter und Gedichte, die die Autorin immer mal wieder eingetreut hat. Hier mal ein schönes und witziges Beispiel: "You're a mensch", he (Cole) said. "I have no idea what that means", I (Isabel) replied. "Me neither. Sam said it the other day. I liked the sound of it." Da musste ich wirklich lachen, als ich das gelesen habe :). Mein Fazit: Ein schöner dritter Teil der Triologie, aus dem man aber noch mehr machen hätte können. Das Ende ist mir zu offen und viele Fragen bleiben ungeklärt. Leider. Trotzdem ist die Reihe meine absolute Lieblingsreihe und es tut mir im Herzen weh, diesem Band nur vier Punkte geben zu müssen. Aber es hat einfach noch etwas gefehlt.

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  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    walli007

    31. August 2011 um 09:33

    Bye, bye Mercy Falls Nachdem Grace eine Weile als Wolf verbracht hat naht der Sommer und sie beginnt sich hin und her zu wandeln. Noch ist es ihr nicht möglich ihre menschliche Gestalt lange beizubehalten. Schon mehrfach hat Sam sie deshalb knapp verpasst, fast vergeht er vor Sehnsucht. Währenddessen sucht Cole nach einer Heilungsmöglichkeit. Bei einem gefährlichen Selbstversuch können Sam und Isabel ihn so gerade vor dem Tod bewahren. Und die größte Gefahr droht dem Wolfsrudel von Isabels Vater. Sehr spannend geht es zu in diesem abschließenden Band um die Werwölfe von Mercy Falls. Findet Cole eine Möglichkeit den Werwolf-Virus zu besiegen? Können Sam, Grace, Cole und Isabel das Werwolfsrudel retten? Haben Grace und Sam eine Chance in ihrer menschlichen Gestalt in eine gemeinsame Zukunft zu gehen? Die meisten dieser Fragen werden durch die Autorin sehr spannend und logisch durchdacht beantwortet. Je länger ich das Buch las, desto weniger mochte ich es aus der Hand legen, weil ich so neugierig auf die weiteren Entwicklungen war. Dennoch muss ich etwas kritisch anmerken: mir kam die Emotion zu kurz. Es fehlte das Dahinschmelzen des ersten Bandes, den ich schmachtend verschlungen hatte. Diesen dritten Teil habe ich zwar ebenfalls auf eine Art verschlungen, aber halt eher wie einen fesselnden Krimi und nicht wie einen gefühlvollen Liebesroman. Und ehrlich gesagt, ich hätte hier gerne beides gehabt. Uneingeschränkt gefallen hat mir dieses wunderschöne Cover, da hat sich der Verlag beinahe selbst übertroffen. Ein Hingucker, der am besten quer ins Regal gestellt wird, weil er einfach so schön ist.

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  • Rezension zu "Forever" von Maggie Stiefvater

    Forever

    Shiku

    28. August 2011 um 16:40

    Als sie sich endlich trafen, war Sam der Werwolf und Grace der Mensch. Nun ist es genau anders herum. Dass Grace sich nach ihrem Biss nie verwandelte, drohte nun, ihr das Leben zu nehmen, also musste sie erneut gebissen werden und fortan streift sie als Wolf durch den Wald, gefangen zwischen den einzelnen Verwandlungen zum Menschen und wieder zurück. Sam will derweil nur eines: Grace finden und heilen. Mit Cole, der mit seinen Experimenten nicht selten sein Leben riskiert, könnte dies sogar machbar sein, doch ihnen läuft die Zeit davon. Tom Culpeper, Isabels Vater, will den Tod seines Sohnes rächen, indem er alle Wölfe der Gegend ausrottet. Eine große Jagd rückt mit jedem Tag näher und bedroht nicht nur Grace‘ Leben, sondern auch das beinahe aller Personen, die Sam jemals im Leben wichtig waren. Über die Geschichten von Maggie Stiefvater kann man sagen, was man möchte, eines muss man ihr doch noch immer lassen: Sie hat einen wunderbaren Stil, der allein ein Buch schon lesenswert macht. Nun hat sie aber mit „Shiver“ die Messlatte sehr hoch gelegt und mit „Linger“ einmal mehr bewiesen, dass sie nicht nur schöne Worte zu Papier bringen, sondern dem Leser auch all die Emotionen näher bringen kann, mit denen die Charaktere zu kämpfen haben. „Shiver“ war wunderschön und herzerwärmend, „Linger“ beinahe schon niederschmetternd, das Ende zum Haareraufen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an „Forever“ – ich wollte wieder diesen Schreibstil, wieder diese Gefühle, die Aufklärung des Ganzen und eventuell auch ein bisschen mehr Spannung als sonst. So wirklich geklappt hat es leider nur mit dem Schreibstil. „Forever“ hat einige dramatische Momente, genug um den Leser des Öfteren zum Weinen zu bringen oder wenigstens in die Verzweiflung zu treiben – theoretisch. Allerdings habe ich von alldem absolut nichts gespürt. Ich musste weder weinen, noch konnte ich mich wie sonst mit Grace und Sam freuen – das Buch ging oftmals emotionslos an mir vorüber, was wirklich schade ist, um nicht zu sagen enttäuschend. Dabei schien es mir, als gäbe es in diesem Band mehr kleine Ereignisse, die die Spannung eher vorantreiben als noch in den ersten beiden Bänden. Es sind immer kurze Momente am Ende eines Kapitels, vor allem da die wechselnde Erzählperspektive immer wieder andere Handlungsstränge unterbricht und die Situation nicht sofort aufgeklärt wird. Bis es so weit ist, hat sich schon wieder die nächste Ungereimtheit aufgetan und so weiter. Sonst waren immer die Figuren der tragende Aspekt der Bücher, dieses Mal hat das nicht wirklich geklappt. Dafür springen nun diese kleinen Spannungsbögen ein, bei denen aber schlichtweg die anderen Emotionen fehlen, um sie wirklich spannend im Sinne von „mitreißend“ zu machen. Gegen Ende gibt es einen kurzen Moment, bei dem es endlich Klick macht – aber genauso schnell ist es auch schon wieder vorüber. Insgesamt gesehen hat letztlich aber auch das „große Ereignis“ wieder sehr lange auf sich warten lassen – wie immer. Damit geht einher, dass ich die Beziehungen, die bestehen oder sich herausbilden, nicht mit solchem Wohlwollen wie sonst beobachten konnte. Zum einen liegt das natürlich daran, dass Sam und Grace nicht so viel Zeit vergönnt ist wie sonst und Cole und Isabel nun einmal nicht Sam und Grace sind – was auch gut so ist. Aber andererseits wollte auch bei den Charakteren der Funke zum Großteil nicht überspringen. Natürlich ist Cole ein sehr charmanter Kerl mit zweifelhaften Methoden, eben der Alptraum einer jeden Schwiegermutter, den man aber einfach gern haben muss. Natürlich sorgt auch Isabel mit ihrer üblichen kalten Art für einige Lacher, während man sehr gut weiß, dass sie längst nicht so ist, wie sie immer tut. Natürlich wünschte ich Grace und Sam alles Beste und hätte die beiden nach wie vor am liebsten in meinem Bekanntenkreis. Aber das gewisse Etwas fehlte einfach, die Charaktere waren nicht so lebendig wie sonst – das ging so weit, dass mir Grace zeitweilig sogar unsympathisch wurde, einfach weil das nicht ganz die Grace war, die ich kennengelernt habe. Um das Ganze scheinbar abzurunden, schließt „Forever“ außerdem die Geschichte nicht wirklich ab, obwohl es der letzte Band ist. Es wäre okay, wenn es ein paar nebensächlichere Fragen wären, die offen bleiben, aber „Forever“ lässt da zu viel Platz für mehr. Ohne jetzt alles verraten zu wollen: Es gibt zu viele Hauptprobleme, die nicht geklärt werden. Selbst die Suche nach dem Gegenmittel ist alles nur nicht abgeschlossen. Was die Informationen angeht, könnte Maggie Stiefvater glatt noch einen Band nachschieben, denn so ist die Geschichte nicht wirklich fertig. „Forever“ reicht kaum an seine Vorgänger heran; zwar bietet es spannungstechnisch mehr, aber Gefühle kommen kaum rüber, was sich auch darauf auswirkt. Ganz zu schweigen davon, dass hier kaum von einem Abschluss der Reihe die Rede sein kann. So gesehen ist es eher enttäuschend, zumal dadurch auch Linger beinahe unnötig wird. So schön das Buch auch war, es funktioniert nicht ganz ohne „Forever“. Wenn ich mir den dritten Band aber so ansehe, wäre es vielleicht doch besser gewesen, es bei „Shiver“ zu belassen – oder „Linger“ und „Forever“ zu einem Buch zusammen zu nehmen, aber dafür ist es wohl zu spät.

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