Maggie Stiefvater Linger

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Inhaltsangabe zu „Linger“ von Maggie Stiefvater

Grace and Sam must fight to be together. For Grace, this means defying her parents and keeping dangerous secrets. For Sam, it means grappling with his werewolf past... and figuring out a way to survive the future. But just when they manage to find happiness, Grace finds herself changing in ways she could never have expected... (Quelle:'Flexibler Einband/11.08.2010')

Es passiert einfach nichts in diesem Buch, sowohl die Handlung, als auch die Charaktere tappen auf der Stelle.

— igbuchblueten

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  • Nothing really happened.

    Linger

    Lonechastesoul

    the longing. the loss. the linger. Despite the writing being lyrical, the book failed to grab me. Well, I really hate to say it, but I did not love Linger. I tried to love it, but sadly, I just don’t. The book wasn't bad - rather slow, though - but it was one of those sequels that wouldn't really have been necessary in my opinion. The focus of this story is Sam and Grace just trying to hold on to each other. Grace is sick and her absentee parents have finally decided to step in and try to keep them apart. Most of the novel is spent between the two of them just wishing they were with the other. Grace and Sam are definitely a likeable set of characters and the overall plot has a strong dose of intrigue to it. However, I found it a bit too slow paced for the first 300 pages or so as our main character suffered through headaches, fevers, bloody noses and fatigue waiting for the inevitable to occur. I don't know, it's just while reading this it's like nothing was really happening until the last part when finally something happened. And what happened I really didn't like, either. Plus the additional characters Cole and Isabel, I don't get them, I didn't feel like they have chemistry or whatever. Linger just like Shiver ends on a major cliffhanger but I'm taking a break before reading Forever.

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    • 3

    Lonechastesoul

    07. November 2015 um 02:34
  • Quality Issues

    Linger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2013 um 20:31

    Although, I was again irritated by the various narrative voices of this novel – and I missed my favourite character from book one, Beck – I enjoyed Linger quite a lot. Moreover, contrary to Shiver I understood the necessity of another sequel. The only aspect I seriously did not like about this book was the poor quality of the US paperback edition I have bought. When I first took notice of this trilogy, I fell in love with the beautifully illustrated US covers. I still like the idea of printing cover and text in matching colours (green in the case of Linger). But because of the lower price I decided to order the UK edition of Shiver, which comes in black, white and red but not as nicely designed – at least in my opinion … However, the UK paperbacks are well-produced, solid and made to last. Even the design turned out to be better than expected. ... For more visit my blog: Living in a Fairy World!

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  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    Keksisbaby

    25. October 2012 um 15:59

    Endlich ist Sam für immer Mensch und verwandelt sich nicht mehr bei Kälte in einen Werwolf. Alles könnte so perfekt sein, wären da nicht die Sorge um Beck, der Ärger, den der Neue fabriziert und etwas in Grace, dass sie mit jedem Tag schwächer und kränker werden lässt. Zu allem Überfluss beschließen auch noch ihre Eltern, die Autoritätskarte auszuspielen, um die Beziehung zu torpedieren. Sie finden es unverständlich, dass die Beziehung von Sam und Grace über pubertäres Hormonchaos hinausgehen soll und sehen sich durch Grace Trotz bestätigt. Aber nicht nur der elterliche Stress zehrt an Grace. Das Wolftoxin das in ihrem Blut zirkuliert seit sie als Kleinkind gebissen wurde, bringt sie bis an den Rand des Todes und nur eine Verwandlung kann ihr das Leben retten. Der Anfang zog sich etwas in die Länge, aber ab dem ersten Drittel des Buches war ich infiziert. Vielleicht passte die Geschichte auch gerade in meine melancholische Herbststimmung, aber ich konnte mich den Personen einfach nicht entziehen. Besonders Sams Schwermut hatte es mir angetan. Aber auch Coles Wunsch sein Leben auf der Überholspur als Rockstar hinter sich zu lassen und in der Wolfsform einfach zu vergessen. Am besten fand ich die zarten Bande, die sich zwischen ihm und Isabel entspannen. Zumal sie die Figur war, deren Wandlung mich im Vergleich zu Band eins am meisten überrascht hat. Sie ist der Motor, der lebende Arschtritt für alle anderen Figuren nicht immer nur zu reagieren, sondern endlich zur Tat zu schreiten. Sie ist zwar ein bisschen schnoddrig und zynisch, aber am liebsten hätte ich auch so eine beste Freundin. Was mich genervt hat, waren Graces Eltern. Da lassen sie ihren Erziehungsbeitrag auf ein Minimum reduziert jahrelang dahinplätschern und als sie ihre 17 jährige Tochter zusammen mit Sam im Bett vorfinden, drehen sie ab. Ich fand die Reaktion völlig überzogen und kann es mir nur mit den in den USA herrschenden Moralvorstellungen versuchen zu erklären. Aber genervt hat es mich trotzdem. Dieses Buch liest sich wirklich am besten im Herbst, wenn die Tage beginnen grau zu werden, denn dann kann man die traurige Grundstimmung der Story am besten nachempfinden. Dieser Teil ist ein einziger Abschied zwischen zwei Buchdeckeln.

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  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    sarah_westermann

    25. July 2012 um 16:43

    Inhalt: Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr. Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen. Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird ... Meine Meinung: Super! Spannend und unterhaltsam geschrieben, zuweilen auch recht bissig (Isabel) und zu beginn etwas anstrengen, weil jedes Kapittel wieder aus der perspektive eines anderen Hauptcharakters geschrieben ist. Aber es lohnt sich auf alle Fälle. Bin gespannt wie es weiter geht... Daher auch die englischen Ausgaben... habe keine Lust zu warten. :-) Fazit: Sehr zu empfehlen für Fans von Fantasy-Lovestorys... einfach schön.

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  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    Lilly_McLeod

    11. May 2012 um 10:41

    Linger (deutscher Titel: Ruht das Licht) Wolves of Mery Falls Band II Maggie Stiefvater 'This is a love story. I never knew there were so many kinds of love or that love could make people do so many different things. I never knew there were so many different ways to say goodbye.' (Prologue Grace) *Spoiler für alle die Teil I nicht kennen* Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr. Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen. Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird. Cover: Wunderbar wie schon das erste Cover zu Shiver, spricht auch das von Linger mich an. Dieser starke schwarz-weiß Kontrast, wieder die Bäume und dann die roten 'Tapsen' auf 'weißem' Grund. Der Titel, die Schrift des Titels. Einfach eine wunderbare, harmonische Komposition. Wenn man das Buch gelesen hat, passt der Titel und das Cover sogar noch mehr, als vorher. Wirklich toll. Das deutsche Cover ist jedoch auch sehr hübsch. Ganz anders natürlich als das englische Cover, aber dass war schon bei Band I der Fall. Auch das Cover hier hat etwas. Die Farbgebung ist ebenfalls winterlich schön, symbolisiert toll den Abschied, der Grace und Sam bevorsteht. Ich vergebe für das (beide) Cover: 4 von 5 Sterne Leseeindruck: "This is the story of a boy who used to be a wolf and a girl who was becoming one." Der erste Satz des Prologs aus der Sicht von Grace. Er sagt eigentlich schon alles aus. Trotzdem schafft das Buch die gesamten Seiten über eine Magie zu entwickeln, die einen nahezu in die Seiten zieht. Wie schon im ersten Buch gelingt es Maggie Stiefvater Emotionen zu wecken, die so tief sind, dass man sehr intensiv mit allen im Buch vorkommenden Charakteren mitfühlt. Nicht nur mit Sam und Grace. Dabei bleibt sie in der Wahl ihrer Worte stets schlicht und driftet nie in übermäßigen Kitsch ab. "His was the disease we couldn't cure. His was the goodbye that meant the most." Schlicht, auch wenn es viel zu wenig und zu plump klingt, um zu beschreiben, wie großartig Maggie Stiefvater schreibt, kann man den Stil nennen. Schlicht, natürlich, ehrlich und rein. Oder um es auf englisch zu sagen: pure. Das passt. Ich kann natürlich nur für die englische Ausgabe sprechen, doch die Magie ihrer Worte, ihrer Art zu schreiben wirkt für mich. Schon nach dem Prolog hätte ich das Buch zurseite legen und seufzen können. Mit diesem Gefühl der Zufriedenheit, dass einen sonst erst überkommt, wenn man ein Buch beendet hat. Es geht bei diesem Teil nicht so sehr darum, dass man wissen muss, was passiert. Die ersten Sätze verraten es ja sowieso. Es geht nicht um die Spannung, was mit Grace geschieht und ob es wirklich eintreffen wird. Es geht darum, wie es passiert. Wie Grace dagegen ankämpft und daran festhält, nichts mehr im Leben zu wollen, als mit Sam zusammen zu sein. Wie Sam versucht wegzusehen, als die Veränderungen immer klarer werden und er längst ahnt, tief drinnen, dass er Grace irgendwann gehen lassen muss. Es geht um eine Liebe so intensiv und groß, dass sie selbst dann 'für immer' ist, wenn sie nicht 'für immer' ist. Die Charaktere Sam, Grace und Isabel haben zwar eine Entwicklung von Band I zu Band II durchgemacht, aber ihr Charme, der Humor, die Sympathie ist sofort wieder da und bleibt gleich. Grace ist immer noch Grace, die rationale Denkerin, die sich mehr und mehr der Welt der Gefühle öffnet und für das eintritt, was sie will, auch ihren Eltern gegenüber. Sam, der sensible Träumer, muss lernen Verantwortung zu übernehmen und die Angst zurückzulassen, dass Sam, der Junge, nur ein Traum sein könnte. Isabel, die sich hinter einer harten Schale vergräbt, muss akzeptieren, dass sie die Gefühle nicht für immer in sich hineinfressen kann. Tja und dann gibt es da noch Cole, einen der neuen Wölfe, die Beck gewandelt hat. Der, der Sams Platz einnehmen sollte und doch auf den ersten und auch den zweiten Blick, so anders ist als Sam. Mehr noch, er stellt eine Gefahr für das ganze Rudel und alle da, die Sam liebt. Die Geschichte ist mehr als die Liebesgeschichte um Sam und Grace. Es ist eine Geschichte, über das Erwachsenwerden, die Liebe, Abschiede, Ängste, Schuldgefühle und Freundschaft. Viele Themen, die nicht nur angerissen werden, sondern in einer wunderbaren Harmonie miteinander verwoben sind. Fast wie ein Wolfsrudel eben. Fazit: "But love isn't quantifiable on paper, so I had to leave Grace behind." Aber das es geht, Liebe in Seiten zu weben, als würde sie Wirklichkeit, indem man sie liest, dass beweist Maggie Stiefvater mit dieser Fortsetzung einmal mehr. Ein wunderbares, emotionales, herzzerreißendes Buch, dass auf den Punkt bringt, was im Leben wichtig ist. Die Liebe, mit ihren tausend Wegen, tausend Entscheidungen, die man ohne sie für unmöglich gehalten hätte. Wer schon den ersten Teil geliebt hat, wird diesen umso mehr lieben. Wer dem ersten Teil keine Chance gegeben hat, sollte es nachholen, dass Buch ist ein MUST READ und bekommt von mir eine klare, klare, klare Leseempfehlung. Bewertung: 5 von 5 Sterne und gerne noch einen mehr *-*

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  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. February 2012 um 15:03

    "Once upon a time, there was a girl named Grace Brisbane. There was nothing particularly special about her, except that she was good with numbers, and very good at lying, and she made her home in between the pages of books. She loved all the wolves behind her house, but she loved one of them most at all. And this one loved her back. He loved her back so hard that even the things that weren’t special about her became special: the way she tapped her pancil on her teeth, the off-key songs she sang in the shower, how when she kissed him he knew it meant for ever. Hers was a memory made up of snapshots: being dragged through the snow by a pack of wolves, first kiss tasting of oranges, saying goodbye behind a cracked windshield..." (S. 390) Inhalt: Endlich sind Sam und Grace zusammen. Als Menschen. Alles könnte so schön sein, würde Grace sich nicht plötzlich krank fühlen. Sie leidet immer wieder und immer öfter an Kopf- und Magenschmerzen und sie hat Fieber. Als sie eines Nachts, während sie träumt, sie wäre ein Wolf, laut aufschreit, erwischen ihre Eltern Sam, der noch immer jede Nacht in Graces Bett schläft. Sie werfen Sam raus und verbieten Grace, ihn wieder zu sehen. Meine Meinung: Nach dem 1. Teil der Trilogie um die Wölfe von Mercy Falls, hätte man glauben können, dass jetzt alles gut wird. Doch Pustekuchen! Versteh einer Eltern! Graces Eltern verstehe ich jedenfalls nicht. Ihr Leben lang haben sie sich nicht um sie gekümmert. Im Gegenteil. Es war eher umgekehrt. Doch plötzlich meinen sie, ihren elterlichen Pflichten nachkommen zu müssen und wollen an Grace herum erziehen. Dass diese sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt konnte ich jedenfalls ziemlich gut nachvollziehen. Während Grace sich mit ihren Eltern über Sam streitet, hat der plötzlich Beck’s Aufgaben an der Backe. Er muss ich um das Rudel, insbesondere die neuen Wölfe kümmern. Es wird Frühling und die Neuen können sich jederzeit in Menschen verwandeln. Der erste, der von den neuen Wölfen auftaucht, ist Cole. Es ist zwar noch reichlich früh, für ihn sich zu verwandeln, doch er ist jetzt schon ein Mensch. Nur leider wünscht er sich nichts sehnlicher, als wieder zum Wolf zu werden. Er will nämlich seine Vergangenheit vergessen und die birgt ein Geheimnis, das alle Wölfe von Mercy Falls in Gefahr bringen könnte. Wer sich immer mehr zu einem meiner Lieblingscharaktere der Trilogie mausert, ist Isabel. Das arme reiche Mädchen. Ich mag ihre zynische Art. Vor allem ihre Gespräche mit Cole haben mich amüsiert. "…Isabel sounded unconvinced. She paused, then finally said, „You want to talk? Fine. Talk. Tell me something you’ve never told anybody else.” I thought for a moment. “Turtles have the second-largest brains of any animal on the planet.” It took Isabel only a second to process this. “No, the don’t.” “I know. That’s why I’ve never told anybody that before..." (S. 153) Cole und Isabel passen wirklich gut zusammen. Auch wenn Cole von sich selber als „bad guy“ denkt, finde ich ihn gar nicht so schlimm. Sicher, er hat in seinem Leben schon jede Menge Mist gebaut und jede Menge Menschen verletzt, doch konnte ich ihm dabei keine bösen Absichten unterstellen. Und wenn er das erst einsieht… Was ich bei diesem Buch besonders interessant fand, war die Schreibweise. Während im 1. Teil nur Grace und Sam zu Wort kommen, hat die Autorin die Perspektiven um Isabel und Cole erweitert. Das macht es zwar manchmal schwierig, den Überblick zu behalten, wer gerade dran ist, hat mir aber nichtsdestotrotz gut gefallen. Fazit: Jetzt will ich auch wissen, wie die Geschichte ausgeht. Die Reihenfolge der einzelnen Bände: 1. Nach dem Sommer (Shiver) 2. Ruht das Licht (Linger) 3. (Forever)

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  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    Bissfan

    01. January 2012 um 14:10

    (Rezension von Shiku) 4,5 ________ Grace und Sam haben es scheinbar geschafft: Sam wurde geheilt und kann fortan als Mensch weiterleben, obwohl der vorherige Sommer sein letzter gewesen zu sein schien. Doch perfekt ist ihre Welt deswegen noch lange nicht. Dass Grace’ Eltern mittlerweile weniger begeistert sind von Sam, ist dabei noch ein kleineres Problem, denn bald werden sich die ersten Wölfe zurückverwandeln. Unter anderem auch die, die Beck mitbrachte, bevor er sich zum letzten Mal in einen Wolf verwandelte. Eigentlich trägt nun Sam die Verantwortung für sie, auch für Cole, der sich sehr früh zurückverwandelt und das eigentlich doch gar nicht will. Noch weiß niemand, dass es ebenso gefährlich ist, ihn als Mensch da zu haben: Cole war einst Frontsänger einer berühmten Band, gilt nun als vermisst. Würde er entdeckt, zöge das ungute Aufmerksamkeit auf die Gruppe um Sam – womöglich auch auf ihr Geheimnis. Als wäre das alles nicht genug, hört Isabels Vater nicht auf, Wölfe zu erschießen und auch Grace geht es auf einmal nicht sehr gut – überhaupt nicht. Ich hatte beim ersten Teil einen großen Kritikpunkt: fehlende Dynamik. Genauso verhält es sich auch mit „Linger“. Das Buch ist in keiner Weise langweilig, ich werde mich hüten, irgendetwas in der Art jemals zu behaupten! Aber die Geschichte ist nun einmal sehr ruhig und insgesamt gesehen etwas zu ruhig, wie ich finde. An mancher Stelle habe ich mir einfach gewünscht, dass nun doch irgendwas passieren möge, doch die Handlung an sich gibt nicht viel her. So plätschern die Ereignisse sehr seicht vor sich hin, auch wenn längst nicht alles davon an sich leicht ist. Gerade das wirklich unglaublich böse und überhaupt leserunfreundliche Ende kommt auf sehr leisen Sohlen daher. Gerade eben ist es noch sehr still, wenn auch nicht friedlich – nicht unter den Umständen – und nur einen kurzen Satz später ist die Katastrophe eingetreten. Ansonsten kann ich aber mal wieder herzlich wenig, um nicht zu sagen nichts bemängeln. Denn trotzdem gibt es zwischendurch genügend Fragen und Ungereimtheiten, die das Grübeln zwangsläufig mit sich bringen: Warum hat sich Cole so früh verwandelt, beispielsweise. Endgültige Antworten gibt es darauf nicht, aber wer weiß, vielleicht nächstes Mal! Zum einen sind da aber auch die kleinen Dinge, die Beachtung gefunden haben und nicht untergegangen sind. Man muss da nur an Olivia denken, die einen ganzen Winter verschwunden war, ohne dass ihre Familie etwas vom eigentlichen Grund wüsste. Es ist schön, dass das Erwähnung gefunden hat, wenn auch nur anfangs. Genauso verhält es sich mit Grace’ Eltern, die trotz aller Ignoranz, die sie bisher an den Tag gelegt haben, ja nicht ewig nicht entdecken konnten, dass da ein junger Mann bei ihrer Tochter mit im Bett schläft. Über die Reaktion der beiden möchte ich mich an dieser Stelle gar nicht so genau auslassen, das würde wohl nur ausufern. Ich sage nur so viel: Ich hätte Cole am Ende am liebsten geküsst für seine Bemerkung und gerne selbst ein paar deftige Schläge verteilt, allein dafür, was sie sich auf einmal rausnehmen. Ihnen ist nicht wirklich bewusst, dass ihre Tochter bereits zweimal beinahe gestorben wäre – was womöglich nicht passiert wäre, wenn sie ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen wären. Aber ich schweife ab. Zum anderen haben wir wieder wunderbare Charaktere, unter anderem dadurch, dass sich die Autorin konsequent auf einen kleinen Kreis konzentriert. Ich gebe zu, ich war skeptisch, als ich die Namen „Isabel“ und „Cole“ am Anfang der Kapitel las – ich bin kein großer Freund vom Erzählerwechsel. An dieser Stelle aber habe ich mich schnell daran gewöhnt und kann nur sagen: richtige Entscheidung! Sam und Grace sind nach wie vor zwei wunderbare Charaktere und ein umso schöneres Paar, dem ich am liebsten tagelang zusehen würde und noch immer seufzen könnte, weil sie so toll sind. Aber es war auch schön, mal von den anderen etwas zu lesen, das Ganze auch von einer anderen Perspektive kennenzulernen. Isabel und Cole bilden einen schönen Kontrast zu Sam und Grace, was sich mal in den kleinen und mal in den offensichtlichen Dingen zeigt. Allein die Tatsache, dass sie sich anfangs persönliche Dinge erzählen, weil sie wissen, dass es den anderen nicht kümmert, was passiert ist. Bei den anderen beiden wäre genau das der Grund, warum sie es dem anderen nicht erzählen würden. Auch allein sind die beiden interessante Charaktere, die für sich stehen können und schlichtweg sie selbst sind: Isabel, die gar nicht so kalt ist, wie sie immer tut und ebenso Cole, der eigentlich gar nicht mehr er selbst sein wollte – zumindest bis jetzt. Dass das Ganze sprachlich schlichtweg wunderschön ist, muss ich – glaube ich – nicht noch großartig erläutern. Maggie Stiefvater hat einen wunderbaren, leisen, aber unglaublich schönen Schreibstil, der mich nicht nur einmal zum Träumen verlockt hat. Ich kann es kaum erwarten, mich auch im dritten Teil wieder von ihr davontragen zu lassen! Abschließend kann ich nur sagen: Etwas mehr Handlung hätte der Geschichte keineswegs geschadet, aber dennoch ist „Linger“ weit entfernt von langweilig. Es ist eine leise Liebesgeschichte, die aber umso deutlicher im Gedächtnis bleibt und überzeugt. Maggie Stiefvaters traumhafter Stil und die Art der Charaktere – alles überzeugt, und wie!

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  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. October 2011 um 20:38

    Grace und Sam müssen kämpfen, um zusammen zu bleiben. Für Grace bedeutet das, dass sie ihrer Familie trotzen, zu Sam stehen und gefährliche Geheimnisse für sich behalten muss. Sam hingegen muss damit klarkommen, Becks, seinen "Vaterrsatz" als Menschen verloren zu haben und von den anderen Wölfen getrennt zu sein. Beide kämpfen für ihr Beziehung und versuchen mit den Kompromissen, die sie schließen mussten, in eine glückliche Zukunft zu starten. Aber gerade als beide glaubten, endlich auf dem richtigen Weg zu sein, stellt Grace fest, dass sie sich auf eine Art und Wiese verändert, wie sie es nie für möglich gehalten hätte. Und auf einmal ist sie es, um die man sich Sorgen machen muss. Aber es ist auch sie, die sich plötzlich aus so seltsame Weise von dem Wolfsgeheule angezogen fühlt! * Vorab möchte ich sagen, dass ich den zweiten Teil der Serie rund um die Wölfe von Mercy Falls noch besser fand als den ersten Teil. Das liegt vor allem daran, dass ich "Ruht das Licht" als noch einfühlsamer und gefühlvoller empfunden habe, als "Nach dem Sommer". Ich finde, dass die Beziehung zwischen Grace und Sam hier viel detaillreicher dargestellt wird. Das liegt sicherlich zum einen daran, das beide in diesem Buch mehr Gelegenheit haben, Zeit miteinander zu verbringen, zum anderen aber auch daran, dass sie es eigentlich nicht tun sollten. Grace Eltern sind nämlich gar nicht so sehr damit einverstande, dass ein, ihnen recht fremder Junge, bei ihrer Tochter übernachtet. Ihr Ablehnung Sam gegenüber steigert sich soweit, dass Grace ihn nicht mehr sehen darf und ihre Eltern sogar ihr Handy konfiszieren. Natürlich empfand ich es da als umso schöner, wenn beide dann doch Zeit miteinander verbringen konnten, auch weil sie diese in meinen Augen effektiver nutzten! * Ein weiterer Aspekt, wieso ich diesen Roman so wundervoll fand, ist, dass Sam sich so rührend um Grace kümmert. Als sie immer kranker wird, tut er alles um sie abzulenken und glücklich zu machen; um ihr die Schmerzen erträglicher zu machen! Außerdem bekommt der Leser einen tieferen Einblick in Sams Vergangenheit, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. * Der Schreibstil der Autorin ist, genau wie im ersten Teil, fabelhaft. Maggie Stiefvater schreibst so unglaublich emotional und zugleich so schleichend und leise. Die Athmosphäre, die durch diesen Schreibstil erzeugt wird, passt so wundervoll zum Winter, da sie mich immer wieder an leisen Schneefall denken lässt. Was mir bei dieser Buchreihe ganz besonders gut gefällt ist, dass die Autorin immer wieder Gedichte von Rilke in die Handlungsstränge mit einfließen lässt. Diese Gedichte spiegeln meist Sams Gefühlslage wieder und sind so gut auf die Handlung abgestimmt, dass ich sie mir gar nicht mehr aus dem Roman rausdenken kann. Dieser Roman trumpft nicht mit übertriebener Spannung auf, sonder mit tiefen Gefühlen, unglaublich einfühlsamem Schreibstil und einer Geschichte, die einem den Atem raubt. * Ich persönlich finde, dass die Liebesgeschichte zwischen Grace und Sam eine der schönsten ist, die ich je gelesen habe. Sie ist so außergewöhnlich, da sie nicht mit den üblichen Klischees zu punkten versucht. Maggie Stiefvater spinnt die Fäden dieser Beziehung so fein und zerbrechlich, so emotional, dass ich einfach nur sagen kann: Liebe ist nunmal nicht laut und aufdringlich, nein, Liebe ist ganz leise und heimlich. * Ich kann einfach nicht anders, als diesem Buch 5 Sterne zu geben. "Ruht das Licht" kann ich nur jede empfehlen, der einmal wieder von der wahren Liebe lesen will und sich nicht mit klischeehaftem Geschmachte zufrieden gibt.

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  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    Dubhe

    28. August 2011 um 12:06

    Grace und Sam kämpfen um ihre Liebe. Sam kämpft gegen seinen inneren Wolf an, Grace muss all dies vor ihren Eltern geheim halten. Der Kampf geht weiter! . Der erste Band war ja noch recht okay, dieser ist nur mehr reinster Kitsch. Es geht außerdem immer nur um das gleiche. Und das 3 Bände lang!!!! Wenn man das aushalten kann, ist man gut. Für mich ist das zu viel des Guten. Außerdem hasse ich Werwölfe. Naja, keine gute Mischung. Viel Spaß beim Lesen!

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  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    Falballa

    29. April 2011 um 11:35

    Das Buch fängt super an und man glaubt es kommt ein Happy End und alles wird gut. Aber bereits im ersten Teil hatte man ja das Gefühl, irgendwas muss noch passieren, schließlich gibt es drei Bücher. Und das was man im Gefühl hat, überschatte das Ganze Buch und man wartet nur darauf das es passiert. Während die erste Hälfte des Buches eher langweilig ist, weil eben nichts passiert, kann ich jetzt wo mich fertig gelesen habe sagen: Die Spannung baut sich ganz langsam auf und man merkt es gar nicht. Das Unwohlsein von Grace ist nicht nur ihre Krankheit, sondern die Stimmung des Buches. Grace ist krank: Fieber, Übel sein, Schmerzen. Das kennt man doch irgendwo her. Aber man kann sich das Ganze nicht so wirklich vorstellen. Auch Grace will nicht daran glauben. Und diese Stimmung ist unterschwellig im Buch anzutreffen und wird zum Ende immer erdrückender. Die Beziehung von Grace und Sam ist mehr als eine Teenieliebe, aber das wissen nur die beiden selbst. Sam in ihrem Zimmer zu verstecken ist auch keine Lösung für immer. Die beiden sind so harmonisch miteinander, dass die beiden eigentlich die perfekte Beziehung führen. Ein bisschen wie in Twilight. Er ist "besessen" von ihr und kann nicht ohne sie...sie ist total verliebt und verliert den Bezug zum eigenen Leben. Auch die Elternstruktur ist ziemlich ähnlich: Wie bei Bella sind die Eltern wenig da und das Mädchen ist auf sich alleine gestellt. Und das der Junge heimlich nachts in ihr Zimmer kommt, kennen wir ja auch. Doch die beiden fliegen auf und es kommt zu dramatischen Szenen. Grace muss sich zwischen der Liebe und ihren Eltern entscheiden, die das erste Mal seit Jahren Verantwortung übernehmen wollen. Ich konnte Grace in diesem Moment so gut verstehen, denn wahrscheinlich so gut wie jeder Teenager hätte gehandelt wie sie. Die Charaktäre hat Maggie Stiefvater gut beschrieben und sie machen eine starke Entwicklung durch. Denn die beiden Teenager werden erwachsener, müssen im Buch immer mehr Verantwortung übernehmen und schließlich liegt auf Sam die Verantwortung für das Wolfsrudel. Er soll, obwohl er Mensch ist, irgendwie das Erbe von seinem Ziehvater Beck antreten und kommt oft an seine Grenzen. Außerdem ist da noch Isabell, die ständig aus der Reihe tanzt. Und Cole, der einer der neuen Wölfe ist und zufällig mal ein Popstar war. Gefährlich für das Rudel, und unglaublich anziehend für Isabell. Die Konstellation der Charaktere wird in dem Buch neu geordnet und verändert sich auch im Laufe des Buches. Das Buch hat eine ganz andere Thematik, denn es werden Vertrauen, Freundschaft, Verlässlichkeit und Verantwortung in den Fokus gerückt. Sie sidn wichtiger Bestandteil der Geschichte. Wenn auch nur eines wegbleibt, droht alles zu scheitern. Die Geschichte selbst fand ich nicht soooooooooooooo spannend, bis zum Ende klar wurde was passieren wird. Fazit: Ich finde das Buch ist trotz der zweitweise langatmigen Geschichte ein guter zweiter Teil und macht Lust auf ein weiteres Buch. Allerdings denke ich auch, dass danach die Geschichte erzählt sein wird, und das denkt die Autorin zum Glück ja auch. Das Buch hat mich weniger durch seine Geschichte berührt, als durch das drumherum und die Kleinigkeiten die eine Rolle spielen.

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  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    Shiku

    25. April 2011 um 02:12

    ACHTUNG, ENTHÄLT SPOILER! Grace und Sam haben es scheinbar geschafft: Sam wurde geheilt und kann fortan als Mensch weiterleben, obwohl der vorherige Sommer sein letzter gewesen zu sein schien. Doch perfekt ist ihre Welt deswegen noch lange nicht. Dass Grace’ Eltern mittlerweile weniger begeistert sind von Sam, ist dabei noch ein kleineres Problem, denn bald werden sich die ersten Wölfe zurückverwandeln. Unter anderem auch die, die Beck mitbrachte, bevor sich zum letzten Mal in einen Wolf verwandelte. Eigentlich trägt nun Sam die Verantwortung für sie, auch für Cole, der sich sehr früh zurückverwandelt und das eigentlich doch gar nicht will. Noch weiß niemand, dass es ebenso gefährlich ist, ihn als Mensch da zu haben: Cole war einst Frontsänger einer berühmten Band, gilt nun als vermisst. Würde er entdeckt, zöge das ungute Aufmerksamkeit auf die Gruppe um Sam – womöglich auch auf ihr Geheimnis. Als wäre das alles nicht genug, hört Isabels Vater nicht auf, Wölfe zu erschießen und auch Grace geht es auf einmal nicht sehr gut – überhaupt nicht. Ich hatte beim ersten Teil einen großen Kritikpunkt: fehlende Dynamik. Genauso verhält es sich auch mit „Linger“. Das Buch ist in keiner Weise langweilig, ich werde mich hüten, irgendetwas in der Art jemals zu behaupten! Aber die Geschichte ist nun einmal sehr ruhig und insgesamt gesehen etwas zu ruhig, wie ich finde. An mancher Stelle habe ich mir einfach gewünscht, dass nun doch irgendwas passieren möge, doch die Handlung an sich gibt nicht viel her. So plätschern die Ereignisse sehr seicht vor sich hin, auch wenn längst nicht alles davon an sich leicht ist. Gerade das – wirklich unglaublich böse und überhaupt leserunfreundlichste – Ende kommt auf sehr leisen Sohlen daher. Gerade eben ist es noch sehr still, wenn auch nicht friedlich – nicht unter den Umständen – und nur einen kurzen Satz später ist die Katastrophe eingetreten. Ansonsten kann ich aber mal wieder herzlich wenig, um nicht zu sagen nichts bemängeln. Denn trotzdem gibt es zwischendurch genügend Fragen und Ungereimtheiten, die das Grübeln zwangsläufig mit sich bringen: Warum hat sich Cole so früh verwandelt, beispielsweise. Endgültige Antworten gibt es darauf nicht, aber wer weiß, vielleicht nächstes Mal! Zum einen sind da aber auch die kleinen Dinge, die Beachtung gefunden haben und nicht untergegangen sind. Man muss da nur an Olivia denken, die einen ganzen Winter verschwunden war, ohne dass ihre Familie etwas vom eigentlichen Grund wüsste. Es ist schön, dass das Erwähnung gefunden hat, wenn auch nur anfangs. Genauso verhält es sich mit Grace’ Eltern, die trotz aller Ignoranz, die sie bisher an den Tag gelegt haben, ja nicht ewig nicht entdecken konnten, dass da ein junger Mann bei ihrer Tochter mit im Bett schläft. Über die Reaktion der beiden möchte ich mich an dieser Stelle gar nicht so genau auslassen, das würde wohl nur ausufern. Ich sag nur so viel: Ich hätte Cole am Ende am liebsten geküsst für seine Bemerkung und gerne selbst ein paar deftige Schläge verteilt, allein dafür, was sie sich auf einmal rausnehmen. Ihnen ist nicht wirklich bewusst, dass ihre Tochter bereits zweimal beinahe gestorben wäre – was womöglich nicht passiert wäre, wenn sie ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen wären. Aber ich schweife ab. Zum anderen haben wir wieder wunderbare Charaktere, unter anderem dadurch, dass sich die Autorin konsequent auf einen kleinen Kreis konzentriert. Ich gebe zu, ich war skeptisch, als ich die Namen „Isabel“ und „Cole“ am Anfang der Kapitel las – ich bin kein großer Freund vom Erzählerwechsel. An dieser Stelle aber habe ich mich schnell daran gewöhnt und kann nur sagen: richtige Entscheidung! Sam und Grace sind nach wie vor zwei wunderbare Charaktere und ein umso schöneres Paar, dem ich am liebsten tagelang zusehen würde und noch immer seufzen könnte, weil sie so toll sind. Aber es war auch schön, mal von den anderen was zu lesen, das Ganze auch von einer anderen Perspektive kennenzulernen. Isabel und Cole bilden einen schönen Kontrast zu Sam und Grace, was sich mal in den kleinen und mal in den offensichtlichen Dingen zeigt. Allein die Tatsache, dass sie sich anfangs persönliche Dinge erzählen, weil sie wissen, dass es den anderen nicht kümmert, was passiert ist. Bei den anderen beiden wäre genau das der Grund, warum sie es dem anderen nicht erzählen würden. Auch allein sind die beiden interessante Charaktere, die auch für sich stehen können und schlichtweg sie selbst sind. Isabel, die gar nicht so kalt ist, wie sie immer tut und ebenso Cole, der eigentlich gar nicht mehr er selbst sein wollte – zumindest bis jetzt. Dass das Ganze sprachlich schlichtweg wunderschön ist, muss ich – glaube ich – nicht noch großartig erläutern. Maggie Stiefvater hat einen wunderbaren, leisen, aber unglaublich schönen Schreibstil, der mich nicht nur einmal zum Träumen verlockt hat. Ich kann es kaum erwarten, mich auch im dritten Teil wieder von ihr davon tragen zu lassen! Abschließend kann ich nur sagen: Etwas mehr Handlung hätte der Geschichte keineswegs geschadet, aber dennoch ist „Linger“ weit entfernt von langweilig. Es ist eine leise Liebesgeschichte, die aber umso deutlicher im Gedächtnis bleibt und überzeugt. Maggie Stiefvaters traumhafter Stil und die Art der Charaktere – alles überzeugt, und wie!

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  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. March 2011 um 22:43

    Die Geschichte um Sam und Grace geht weiter. Sam hat die Meningokokken überlebt, aber nun droht ihnen eine neue Gefahr, die sie erst viel zu spät erkennen. Etwas geschieht mit Grace. Etwas, das sie nicht aufhalten können. Können die beiden doch nicht zusammenleben, wie sie es sich vorgstellt haben? Die Lösung wird erst im nächsten Band (Forever) verraten. Ich habe sooo lange auf Linger gewartet und dann war es so enttäuschend. Die Geschichte war noch immer gut, aber nichts mehr im Vergleich zum ersten Teil. Und es war sehr anstrengend, sich zurecht zu finden, da nun aus der Perpektive von 4 Leuten geschrieben wurde - jedes Mal die Ich-Perspektive und mit Kapiteln, die keine zwei Seiten lang waren. Bevor man sich auf die neue Figur eingestellt hatte, wurde wieder zur nächsten gesprungen. Und leider konnte man keinen Unterschied zwischen den vierer feststellen, es ist also öfters passiert, dass man zurückblättern musste, um nachzusehen, wessen Gedanke man gerade las. Schade. Dennoch, "Forever" werde ich mir nicht entgehen lassen, alleine des Covers wegen.

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  • Frage zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    Meret

    Wie sieht das Cover von "Linger" von "Maggie Stiefvater" aus?
    Ist es das Schwarze oder das Grüne mit dem Wolf und dem Mädchen? Wo liegt der unterschied zwischen beiden?Gibt es auch einen Unterschied zwischen Taschenbuch und Hartcover?Alle Fragen beziehen sich auf die englische Ausgabe.

    • 4
  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    StLouis1997

    24. February 2011 um 08:56

    Der 2. Teil von Sam u Grace. Tja, Sam ist nun ein Mensch, dank der Hilfe von Grace u deren Freundin Isabella. Eigentlich könnten die beiden jetzt an einer schönen Zukunft zusammen arbeiten, wenn da nicht ein unerklärlicher Todesfall eines Wolfes wäre, Grace's Eltern, die aufeinmal auch Eltern sein wollen und Grace's unerklärliche Krankheit. Sehr sehr spannend, bis zum Ende weiß man nicht, wie es denn nun mit den beiden weitergeht und man fiebert dem Finale entgegen, weil man endlich wissen will, was denn nun mit Grace los ist.

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  • Rezension zu "Linger" von Maggie Stiefvater

    Linger

    Danny

    27. January 2011 um 18:57

    "Linger" ist der zweite Band der Werwolf-Reihe von Maggie Stiefvater und setzt genau dort an, wo "Shiver" geendet hat. Grace und Sam Leben nach Sams "Heilung" gestaltet sich eigentlich recht idyllisch (wenn Graces Eltern nicht wären). Doch deie Erinnerungen an sein Wolfsein und vor allem an seine schwierige Zeit mit seinen Eltern, die versuchten ihn umzubringen, als er noch ein kleiner Junge war, lassen Sam kaum los. Nun, das Beck sic nicht mehr in einen Menschen zurückverwandeln kann, muss Sam zudem die Verantwortung für das Rudel übernehmen. Vor allem die neuen Wölfe bereiten ihm Kopfzerbrechen. Sam hadert mit seinem Schicksal. Cole, einer der neuen Wölfe, verwandelt sich als einer der ersten. Mit seiner Verwandlung zu einem Wolf will er nichts sehnlicher, als dem Dasein als Menschen zu entkommen. Da trifft er auf Isabel und die beiden nähern sich an. Isabel kann ihm gegenüber sogar über ihre Schuld am Tod ihres Bruders reden, während Cole ihr Einblicke in die Gründe gibt, die ihn das Menschsein verabscheuen lassen. Derweil hat Grace mit ganz anderen Problmen zu kämpfen ... sie verändert sich. Kopfschmerzen, Nasenbluten, ihr veränderter Geruch lassen sich vor Sam nicht lange verbergen. Was geschieht mit Grace? ... *** Die Story wird aus vier Perspektiven erzählt: aus der Persepektive von Sam, Grace, Isabel und Cole. Jeder trägt zum Plot seine Teil bei und an sich ist die Story auch nicht schlecht. Jedoch muss ich auch sagen, dass auf den 416 Seiten nicht so wahnsinnig viel passiert und selbst wenn der Leser das Gefühl hat, dass nun endlich etwas Spannung aufkommt, Stiefvater doch sehr an der Oberfläche bleibt. Ihre Erzählweise ist wunderschön und deswegen konnte ich den Roman auch nicht aus der Hand legen, doch hat der Roman hier und da seine Längen. Ein Higlight des Romans war für mich auf alle Fälle Cole, dessen Passagen ich als die spannendsten in Erinnerung habe und dessen Entwicklung ich beeindruckend fand. Alles in allem ein schöner Roman, aber keine wirkliche Weiterentwicklung zum ersten Teil.

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