Maggie Stiefvater Wen der Rabe ruft

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Inhaltsangabe zu „Wen der Rabe ruft“ von Maggie Stiefvater

Jedes Jahr im April empfängt Blue auf dem verwitterten Kirchhof von Henrietta die Seelen derer, die bald sterben werden. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen - bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sehen kann, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird. Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint? Ehe Blue sichs versieht, begleitet sie Gansey und seine Freunde Adam, Noah und Ronan auf dem bisher größten Abenteuer ihres Lebens: der Suche dem jahrhundertealten Grab des Raben-Königs Glendower. Doch dem Ruf des Raben folgt auch ein anderer… Birte Schnöink, Florens Schmidt, Jona Mues und Christian Rudolf entführen in ein bewegendes Abenteuer um Leben, Tod und die Magie der wahren Liebe. Das gleichnamige Buch, aus dem Amerikanischen übersetzt von Jessika Komina und Sandra Knuffinke, ist bei script 5 erschienen.

Aus alten Legenden, mysteriösen Erscheinungen und einer wohldosierten Portion Teenie-Gehabe wird ein guter Mystery-Reihenauftakt.

— NiWa
NiWa

Wow, was für ein Auftakt. Ich will unbedingt mehr!

— LeonoraVonToffiefee
LeonoraVonToffiefee

Sehr schön erzählt und wunderbar inszeniert. Die verschiedenen Erzählstimmen nehmen den Hörer mit in eine rundum gut gemachte Geschichte.

— PrinzessinMurks
PrinzessinMurks

Eine süchtig machende Geschichte!

— Baneful
Baneful

Kraftvoll erzählt, sehr phantasievoll, nur leider ein zu überhastetet Ende

— vormi
vormi

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  • Wen der Rabe ruft

    Wen der Rabe ruft
    NiWa

    NiWa

    11. September 2016 um 10:23

    Alle Jahre wieder im April treibt es die Seelen der Menschen, die bald sterben, auf einen verfallenen Kirchhof in Henrietta. Blues Familie war schon immer übernatürlich begabt und nimmt diese Seelen in Empfang. Blue selbst kann die Seelen allerdings nur fühlen und nicht sehen, bis sie die geisterhafte Erscheinung eines Jungen - Gansey - erblickt. Und sie erfährt, dass sie ihn nur deshalb sieht, weil sie ihn in den Tod treiben oder bedingungslos lieben wird.Maggie Stiefvater hat bei diesem Reihenauftakt einen großartiges Mystery-Jugendbuch kreiert. Es geht um Tod, Familie, Liebe, das Mysteriöse und Freundschaft. Diese Elemente hat sie zu einem ansprechenden Reihenauftakt vermengt.Die Geschichte spielt in Henrietta in den USA und ist von einer jugendlichen Gruppe um Blue geprägt. Blue stammt aus einer mysteriös angehauchten Familie aus Wahrsagern und Sehenden, lebt bei ihrer Mutter und hat seit Kurzem ihre öffentlich bekannte Tante Neeve zu Gast.Henrietta wäre ein langweiliges Dorf, wenn nicht ein elitäres Internat für Jungen ansäßig wäre, das einiges an Leben in die Gegend bringt. So trifft Blue auf Gansey, den Jungen, den sie töten oder lieben wird, und freundet sich mit einer interessanten Gruppe Jugendlicher an.Die Charaktere sind allesamt von einer wunderbaren Tiefe geprägt, wodurch jede einzelne Figur unverwechselbar ist. Besonders Blue - ruhig, mit einem dezenten Hang zur Selbstironie, aber keinesfalls auf den Kopf gefallen - sticht mit ihrer nicht vorhandenen Begabung hervor, weil sie als einziges Mitglied ihrer Familie keine übernatürliche Fähigkeit aufzuweisen hat. Die Handlung hat mir ebenso gut gefallen. Aus alten Legenden, mysteriösen Erscheinungen und einer wohldosierten Portion Teenie-Gehabe wird ein guter Mystery-Reihenauftakt, den ich mir sehr gern angehört habe. Hier spielen alte Sagen und Legenden genauso wie eine kriminalistische Nebenhandlung rein, die ingesamt eine spannend-bezaubernde Geschichte ergeben.Von Anfang bis Ende zieht sich eine geheimnisvolle Stimmung, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Davon bin ich noch immer fasziniert. Dialoge und Ereignisse werden laufend durch Ironie und Sarkasmus aufgelockert, und trotzdem kommt das Geheimnisvolle niemals abhanden, wodurch die Geschichte meiner Meinung nach eine besondere Note erhält.Manchmal sind mir Szenenwechsel schwer gefallen. Hier weiß ich nicht, ob das am Hörbuch oder allgemein an der Erzählung lag, doch ich fühlte mich immer wieder mal von einer neuen Umgebung überrumpelt und musste mir deshalb manche Stellen zweimal anhören.Alles in allem bin ich froh, dem Ruf des Raben gefolgt zu sein, und mir endlich den Auftakt von Maggie Stiefvaters Raven-Boys-Reihe angehört zu haben. Wer jugendliche Protagonisten, alte Legenden und mysteriöse Elemente mag, wird daran sicher seine Freude haben.Die Raven-Boys-Reihe:1) Wen der Rabe ruft2) Wer die Lilie träumt3) Was die Spiegel wissen

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    • 9
  • Eine süchtig machende Geschichte

    Wen der Rabe ruft
    Baneful

    Baneful

    09. November 2014 um 14:27

    Meine Meinung: Mit Maggie Stiefvaters Büchern tue ich mich immer sehr schwer. Nach dem Sommer und Rot wie das Meer (Rezi) waren für mich besser als jede Einschlafpille. Dabei kann die Autorin sehr gut schreiben und ihre Ideen machen mich immer total neugierig. Nur diese Langatmigkeit innerhalb ihrer Handlungen und diese Charaktere, die einfach nichts auf die Reihe bekommen, die regen mich immer sehr auf … Daher also dieses Mal der Griff zum Hörbuch. Die Charaktere sind alle sehr verschieden voneinander. Neben Blue, die Protagonistin und der Charakter, der mir am wenigsten gefallen hat, sind da noch die Raven Boys, die auf die selbe Privatschule gehen und miteinander befreundet sind.  Blue kommt aus einer ungewöhnlichen Familie, die sehr esoterisch und mystisch sind. Ihre Mutter, ihre Tanten und Cousinen haben besondere Kräfte, während Blue scheinbar leer ausgegangen ist. Sie ist einer dieser Charaktere, die zwar ein Protagonist sind, aber eigentlich keine richtige Berechtigung für ihr Dasein haben. Die Jungs sind sehr viel interessanter. Sie sind alle vielschichtig und überzeugen den Leser nach und nach immer mehr. Ihre Schicksalsschläge und Persönlichkeiten sind sehr einnehmend, sodass man am liebsten mit ihnen umherziehen und ihre Geheimnisse ergründen möchte. Meine Befürchtungen, dass mindestens ein Liebesdreieck stattfinden würde, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Vom Anfang bis zum Ende rätselt man mit, welcher Junge nun der zukünftige Liebster sein könnte und am Ende ist man ziemlich überrascht, wenn auch anders als erwartet. Das Setting passt zur mysteriösen und geheimnisvollen Handlung und Atmosphäre. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es noch intenssiver auf den Leser wirken könnte, wenn das Buch gelesen und nicht gehört wird. Obwohl das Buch unter dem Genre Urban Fantasy fällt, ist es doch ein ungewöhnliches Fantasy-Erlebnis. Einige Szenen und Passagen sind zum Haaresträuben und ängstigen einen regelrecht. Obwohl eine Spannung da ist, spielt diese sich eher im Hintergrund ab. Die Erzählweise ist ziemlich flüssig, wobei sich manchmal einige Sätze und Metaphern komisch anhören. Entweder ist die Statzstruktur sehr ungewöhnlich umgestellt oder es hört sich zu gewollt an. So, als würde man versuchen poetisch zu klingen, wobei eine einfache Beschreibung es auch tun würde. Da ich diese Erfahrung auch schon mit den anderen Maggie Stiefvater Büchern gemacht habe, könnte das an der Übersetzung oder aber auch an ihrem eigenen Schreibstil liegen. Vertonung: Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so auch das Hörbuch. Um den Wechsel zu verdeutlichen, hat man sich für verschiedene Sprecher entschieden, die jeweils eine Perspeltive abwechselns lesen. Mitten in der Erzählung wird nicht gewechselt, also keine Sorge, falls ihr das nicht mögt. Ich gehöre zu den Hörern, die gerne die Geschichte von einer einzigen Person erzählt haben wollen. Das hat den Grund, dass ich in den meisten Fällen mit mindestens einem der Sprecher nicht klar komme. Leider war das auch dieses Mal so. Die Sprecherin von Blue (Birte Schöink) hat eine sehr angenehme Stimme. Sie verzichtet auf Stimmverstellungen oder auf extrem gespielte und affektierte Erzählweisen. Florens Schmidt, der Sprecher von Gansey, spricht auch angenehm, wobei er manchmal den Namen Gansey wie eine Mischung aus Kenzie und Gans (das Tier) vorliest. GANSzie hier, GANSzie da. Auch die anderen Sprecher (bis auf Birte Schöink und Christian Rudolf) haben Gansey jedesmal etwas anders vorgelesen. Ich bin bei so etwas sehr pingelig und übertreibe womöglich auch etwas. Jona Mues (Adam) meinte leider ziemlich oft, dass er wohl auf der Bühne stünde. Denn diese gespielte Stimme, die er manchmal hat (eine Stelle hat mich wirklich arg zum Lachen gebracht, unfreiwillig lustig an einer der ungünstigsten Stellen überhaupt).  Von den männlichen Stimmen hat mir Christian Rudolf (Whelk) am besten gefallen, leider kommt diese Perspektive nicht allzu oft zum Einsatz. Fazit: Eine Geschichte, die süchtig macht. Die Spannung ist immer konstant (was an der Kürzung liegen mag), die Charaktere sind interessant und die Handlung hat ziemlich viel Potential. Den Cliffhanger am Ende finde ich ziemlich mies, wobei andere ihn nicht so schlimm empfinden. Die Hörbuchumsetzung hat mir auch im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, daher für die Geschichte und für das Hörbuch glatte ♥♥♥♥ Herzchen.

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  • Wen der Rabe ruft

    Wen der Rabe ruft
    vormi

    vormi

    Dieses war mein 5. Buch von Maggie Stiefvater und ich war bis fast zum Schluß total begeistert. Gewohnt kraftvoll, magisch und mit sehr viel Phantasie erzählt sie diese gruselige Geschichte. Atmosphärisch stimmig und von Birte Schönink, Florens Schmidt, Jona Mues und Christian Rudolf spannend vorgelesen. Ich würde jedem empfehlen, hier doch zum Buch zu greifen. Denn, da das Hörbuch gekürzt ist, befürchte ich, daß ein besseres Ende dem Rotstift zum Opfer gefallen ist. Das ist wirklich sehr schade, denn von den 379 Minuten war ich bestimmt 340 davon hellauf begeistert von dieser magischen Geschichte. Blue ist in einer hellsichtigen Familie aufgewachsen und hat somit schon früh an Geister und Prophezeiungen geglaubt. Ihr wird von sämtlichen Wahrsagerinnen, unabhängig voneinander, immer wieder gesagt, sie wird ihre große Liebe mit einem Kuss töten. Also hat sie sich fest vorgenommen, sich nie zu verlieben. Einmal im Jahr kommt sie mit ihrer Mutter und ihrer Tante zu einer Kirchenruine in ihrer Stadt, denn dort können sie die Seelen der Menschen sehen, die im nächsten Jahr sterben werden. Bisher konnte Blue nie eine der Seelen sehen, aber in diesem Jahr entdeckt sie den Geist eines Jungen um die 20. Ist das ihre große Liebe? Wird sie ihn töten? Warum ist er der einzige, den sie sehen kann? Schön gruselig, genau mein Geschmack. Und nun bin ich so traurig von dem stark gekürzten Ende, daß ich mir wohl das Buch noch holen werde um dann die komplette Geschichte mit einem ausführlichen Schluß zu erfahren. Aber das ist eigentlich nicht Sinn der Sache...:-(

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    • 2
    Sabine17

    Sabine17

    07. June 2014 um 21:35
  • Wen der Rabe ruft / Maggie Stiefvater

    Wen der Rabe ruft
    Lenny

    Lenny

    30. May 2014 um 13:00

    Ich vergebe hier nur 2 Sterne, denn diese Geschichte hat mich nicht erreicht. Mehrfach habe ich überlegt abzubrechen, doch da auch bei Nina Blazon mich viele Bücher erst im Letzen Drittel erreicht haben, habe ich hier weiter zugehört. Leider ohne noch von der Geschichte überzeugt zu werden. Schade Gelesen wird das Hörbuch von Birte Schnöink, florens Schmidt, Jona Mues und Christian Rudolf. Diese vielen Stimmen haben waren prima.

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  • leichte und mystische Gothic-Novel

    Wen der Rabe ruft
    Rebekka_NP

    Rebekka_NP

    28. March 2014 um 16:09

    Blue hat keine eigenen magischen Kräfte, sie wirkt als eine Art Verstärker für andere. Von den anderen kennt sie viele: mit ihrer weiblichen Verwandschaft und anderen Seherinnen teilt sie sich ein altes Haus in einer amerikanischen Kleinstadt. Von all den magisch begabten hat sie auch erfahren: Mit einem Kuss wird sie ihre wahre Liebe töten…Als dann an dem besonderen Tag im April an einer alten Kirche ihren ersten Geist sieht ,  einen Jungen der berüchtigten örtlichen Privatschule- einen Raven-Boy – ist sie sicher, dass er derjenige ist… Um die Sage vom alten Rabenkönig Glendower strickt Stiefvater eine wunderbar mystische und trotzdem leichte Gothic-Novel. Wie auch schon bei „Rot wie das Meer“ wird die Geschichte von zwei verschiedenen Sprechern für den männlichen und weiblichen Hauptpart gesprochen, was dem Hörbuch eine angenehme Struktur verleiht. Eine Kürzung ist mir nicht negativ aufgefallen.  

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  • spannende mystisch angehauchte Handlung, toll umgesetzt

    Wen der Rabe ruft
    Manja82

    Manja82

    02. December 2013 um 17:58

    Kurzbeschreibung: Jedes Jahr im April empfängt Blue auf dem verwitterten Kirchhof von Henrietta die Seelen derer, die bald sterben werden. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen - bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sehen kann, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird. Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint? Ehe Blue sichs versieht, begleitet sie Gansey und seine Freunde Adam, Noah und Ronan auf dem bisher größten Abenteuer ihres Lebens: der Suche dem jahrhundertealten Grab des Raben-Königs Glendower. Doch dem Ruf des Raben folgt auch ein anderer… (Quelle: JUMBO) Meine Meinung: Blue stammt aus einer Familie von Seherinnen. Jedes Jahr am Abend vor dem Markustag können diese die Seelen der zukünftigen Toten sehen. An Blue allerdings ist dies allerdings vorbeigegangen. Dennoch aber sie besitzt auch ein wenig Magie, kann sie doch Rituale verstärken. Nun, wieder am Vorabend des Markustages, ist Blue zusammen mit ihrer Tante Neeve auf einem Friedhof. Und plötzlich sieht sie den Geist eines Jungen, Gansey. Blue ist zum einem verwirrt, andererseits aber auch euphorisch. Allerdings lässt diese Euphorie rasch nach als ihr die Prophezeiung in den Sinn kommt: Sie wird ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten. Ist Gansey etwa ihre wahre Liebe? Oder hängt das alles mit etwas ganz anderem zusammen? Das Hörbuch „Wen der Rabe ruft“ ist im JUMBO Verlag erschienen. Das gleichnamige Buch „Wen der Rabe ruft“ erschien im Script5 Verlag und wurde von der Autorin Maggie Stiefvater geschrieben. Es ist der erste Teil von insgesamt 4 Bänden um die „Raven Boys“. Für mich persönlich war es nicht nur das erste Hörbuch, sondern auch die erste Geschichte von der Autorin. Blue ist ein wirklich interessanter Charakter. Sie ist neugierig und eher ruhig. Birte Schnöink hat mir hier sehr gut als Sprecherin gefallen. Sie spricht Blue sehr ausdrucksstark und bringt sie glaubhaft und authentisch an den Hörer. Auch Blues Familie ist sehr interessant. Sie wirkt skurril und dennoch aber liebenswert. Ich konnte mir auch diese sehr gut vorstellen. Auch die männlichen Sprecher Florens Schmidt, Mirco Kreibich und Christian Rudolf haben mir sehr gut gefallen. Sie sprechen Gansey, seinen Freund Adam und auch den Lateinlehrer abwechslungsreich. Aber auch die anderen „Raven Boys“ sind interessante und vielseitige Charakter. Die Handlung ist sehr komplex und zu Beginn war ich ehrlich gesagt ein wenig überfordert. Zu viele Namen und Einzelheiten sind auf mich niedergeprasselt. Mit der Zeit aber habe ich mich daran gewöhnt und dann einfach nur noch das Hören genossen. Die vorherrschende Stimmung ist recht geheimnisvoll und teilweise auch ziemlich düster. Die Handlung ist magisch und mystisch, die Sprecher hauchten ihr Leben ein und ließen mich eintauchen. Am Ende bleiben einige Fragen offen, auch wenn es keinen Cliffhanger im eigentlichen Sinne gibt. Die Neugier auf den zweiten Teil ist somit mehr als gegeben. Fazit: „Wen der Rabe ruft“ von Maggie Stiefvater ist ein sehr guter erster Band der 4-teiligen Buchreihe um die „Raven Boys“. Die gut gezeichneten Charaktere, eine spannende mystisch angehauchte Handlung und eine tolle Umsetzung mit sehr gut gewählten Sprechern machen dieses Hörbuch wirklich sehr hörenswert!

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  • Mystisch, geheimnisvoll, berührend und spannend...

    Wen der Rabe ruft
    Anka2010

    Anka2010

    25. November 2013 um 19:23

    Komplett unvoreingenommen und ganz ohne Kenntnis der Kurzbeschreibung, stürzte ich mich ins neue Hör-Abenteuer von Maggie Stiefvater. Auf der einen Seite war ich mir natürlich bewusst darüber, dass der besondere Schreibstil der Autorin in der gekürzten Hörbuchfassung etwas an Gewicht verliert, trotzdem entschied ich mich dieses Mal bewusst FÜR das Hörbuch und gegen die Printausgabe. Ich bin ein großer Fan der Hörbuchproduktionen aus dem Hause Jumbo und war deshalb von Anfang an überzeugt davon, dass ich diese Entscheidung nicht bereuen würde. Schon nach den ersten paar Minuten schmunzelte ich zufrieden und freute mich auf die nun folgenden sechs Stunden. Wie schon bei "Rot wie das Meer" bedient sich Maggie Stiefvater an einer (fiktiven) geheimnisumwogenden Legende/Sage, um die sie ihre Geschichte drapiert. Hier geht es um das jahrhundertealte Grab des Rabenkönigs Glendower, welches jedoch anfangs noch im Hintergrund bleibt. Trotzdem beginnt die Geschichte rund um das junge Mädchen Blue sehr mystisch, esoterisch und geheimnisvoll ... Schon als Kind durfte sich Blue immer wieder anhören, dass sie eines Tages ihre große Liebe mit einem Kuss töten wird. Obwohl sie selbst nicht über hellseherische Fähigkeiten verfügt, dient sie ihrer Mutter als eine Art "Verstärker" um deren Visionen greifbarer und deutlicher erscheinen zu lassen. Eines Nachts passiert es aber doch und Blue sieht den Geist eines Jungen, der in den kommenden 12 Monaten sein Leben verlieren wird. Kurz darauf lernt sie Gansey und seine Clique kennen. Alle 4 Jungs besuchen dieselbe Privatschule, um dessen Schüler Blue bisher einen großen Bogen gemacht hat. Ist Gansey tatsächlich der Junge, dessen Geist sie nachts zuvor begegnet ist? Was soll sie jetzt tun? Kann sie ihm sagen, was sie gesehen hat? Und vor allem, welche Rolle spielen sie und die Prophezeiung bei all dem? Ich brauchte ein bisschen Zeit, um mich in dieser Geschichte zurechtzufinden. Die vier verschiedenen Sprecher halfen mir zwar dabei, die unterschiedlichen Charaktere auseinanderzuhalten und insbesondere Gansey und Adam voneinander zu trennen, hinterließen bei mir aber auch eine gewisse Unruhe. Es holperte etwas, aber schließlich gelang es mir doch in die Geschichte einzutauchen. Maggie Stiefvater erzählt auch in "Wen der Rabe ruft" wiedermal auf ihre ganz besondere "Stiefvater'sche Art und Weise" eine außergewöhnliche Geschichte, die sich von denen anderer Jugendbücher abhebt. Ich mag es, wie sie Atmosphären heraufbeschwört. In einem Moment ist es düster, geheimnisvoll und gruselig, im nächsten Moment wieder unbeschwert, jugendlich und leicht. Ebenso speziell wie ihre Handlung, gestaltet sie auch ihre Charaktere. Mit Gansey schafft sie einen Protagonisten, dem sie weder die typischen Merkmale des geheimnisvollen und trotzdem unglaublich süßen Gegenspielers aufgedrückt, noch ihn für ihre Leser besonders liebenswert oder nahbar macht. Trotzdem und vielleicht gerade deshalb fand ich ihn sehr interessant. Auch die anderen Raven Boys lernen wir kennen und erfahren mehr über ihre Vergangenheit. Bei dem einen gräbt Maggie Stiefvater tiefer, bei dem anderen weniger. Es entstehen weitere kleine Geschichten, die die einzelnen Protagonisten umgeben und die mich als Zuhörerin teilweise vom roten Faden der Geschichte ablenkten aber dafür für mehr Tiefe sorgten. Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich Blue, ein ruhiges, neugieriges und interessantes Mädchen, sanft aber doch ausdrucksstark gesprochen von Birte Schnöink. Ich freute mich regelrecht auf ihre Passagen und genoss diese in vollen Zügen. Ebenso spannend und faszinierend fand ich ihre esoterische Familie. Ich konnte die schrulligen, etwas skurrilen und doch liebevollen Frauen alle direkt vor mir sehen, ständig umgeben von einem geheimnisvollen, mystischen Schleier. "Wen der Rabe ruft" ist insgesamt betrachtet wieder ein ganz besonderes Hörerlebnis, auf das ich mich gern eingelassen habe. Auch von der Aufmachung steht die CD-Box der Printausgabe in nichts nach. Das wunderschöne, ruhige, etwas geheimnisvoll wirkende Cover gefällt mir unglaublich gut und selbst die einzelnen CDs wurden mit dem passenden Design versehen. Ein weiteres Mal konnte mich Maggie Stiefvater mit einer mystischen, phantastischen und besonderen Geschichte in ihren Bann ziehen. Obwohl "Wen der Rabe ruft" der Auftakt der vierteiligen Raven Boys Reihe ist, kann man das Buch am Ende zufrieden zuschlagen bzw. die letzte CD zufrieden aus dem Player ziehen und muss nicht an einem fiesen Cliffhanger verzweifeln. Trotzdem bleiben einige Fragen ungeklärt und die Fortsetzung wird von mir mit Herzklopfen herbeigesehnt.

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  • eine ungewöhnliche Story mit vielen interessanten Charakteren

    Wen der Rabe ruft
    Letanna

    Letanna

    06. November 2013 um 20:19

    Blue kommt aus einer Familien von Wahrsagerinnen. Gemeinsam mit ihrer Mutter lebt in Henrietta. Leider hat sie keine dieser Fähigkeiten geerbt, hat aber die seltene Gabe, dass sich die Fähigkeiten anderer in ihrer Nähe verstärkten. Blue wurde prophezeit, dass ihre wahre Liebe durch einen Kuss von ihr sterben wird. Bisher hat sie das wenig interessiert, denn es gab niemanden, bei dem sie sich ansatzweise auch nur vorstellen könnte, ihn zu küssen. Als sie zusammen mit ihrer Tante an einem ganz bestimmten Tag auf einem Leichenpfad oder auch Ley-Linien nach Seeeln, derer die bald sterben werden, ausschau halten, passiert etwas seltsames. Sie kann einen von diesen Geistern sehen. Es ist ein Junge namens Gansey, den sie gar nicht kennt. Dass sie ihn sehen kann, kann nur bedeuten, dass er ihre wahre Liebe ist. Am nächsten Tag taucht er mit seinen Freunden Adam und Ronan bei ihrer Mutter auf. Er ist auf der Suche nach dem Grab des berühmten Rabenkönigs Owain Glyndwr und erhofft sich von Blues Mutter Hilfe. Von da an sind die Leben von Blue und den 3 Freunden in einer mysteriöse Suche verwickelt. Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Hörbuch, da Maggie Stiefvaters Bücher immer sehr ungewöhnlich und interessant sind. Anfangs ist sie Story etwas verwirrend, man wird direkt in die Handlung geworfen und bekommt zig Namen um die Ohren gehauen, was gerade bei einem Hörbuch immer sehr schwierig ist. Besonders von Vorteil ist auf jeden Fall, dass es verschiedenen Sprecher gibt, das finde ich persönlich immer sehr gut. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten hat mich das Hörbuch richtig in seinen Bann gezogen. Die Story ist wirklich interessant, die mysteriöse Suche nach dem Rabenkönig nimmt den größten Teil der Handlung ein. Aber auch Blues Familie und die Prophezeiung spielen eine wichtige Rolle. Eigentlich müsste man meinen, dass der Romantikanteil sehr hoch ist, was gar nicht der Fall ist. Es ging ansatzweise erste Schritte in Richtung einer Romanze, die aber in eine ganze andere Richtung gehen als man vermutet. Gansey und seine Freunde Ronan und Adam sind alle drei grundverschieden. Sie gehen gemeinsam auf die Aglionby Academy, eine Schule für Kinder, reicher Eltern. Bis auf Adam, der hat ein Stipendium bekommen. In diesem Teil der Reihe spielen Adam und Gansay die wichtigsten Rollen. Ronan bleibt noch etwas im Hintergrund, wir werden aber in einem der späteren Bücher bestimmt noch mehr über ihn erfahren. Die Autorin hat hier drei wirklich interessante Charaktere geschaffen und ich bin sehr gespannt was wir noch von den Jungs zu hören bekommen. Es gibt zwar keinen richtigen Cliffhanger, aber das Ende lässt mich mit tausend Fragen zurück, die ich gerne sehr schnell beantwortet haben möchte. Der 2. Teil der vierteiligen Reihe ist im September in Original erschienen, ich hoffe, wir müssen jetzt nicht all zu lang auf die Übersetzung warten.

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