Wen der Rabe ruft

von Maggie Stiefvater 
4,1 Sterne bei961 Bewertungen
Wen der Rabe ruft
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Positiv (741):
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Ein packendes Abenteuer, das noch eine Menge für Fortsetzungen verspricht.

Kritisch (53):
Melanie_Grimms avatar

Abgebrochen vielleicht lese ich es nochmal aber irgendwie werden die Autorin und ich keine Freunde.

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Inhaltsangabe zu "Wen der Rabe ruft"

Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen – bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird. Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint? „Wen der Rabe ruft“ ist der erste von vier Bänden. Mehr Infos zu Buch und Autorin unter: www.maggiestiefvater.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839001530
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:script5
Erscheinungsdatum:09.10.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.11.2013 bei JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Ein packendes Abenteuer, das noch eine Menge für Fortsetzungen verspricht.
    Mystery vom Feinsten

    Blue hat es nicht einfach: Als einzige Nicht-Begabte in einem Haus voller Wahrsagerinnen aufzuwachsen ist nicht leicht. Ihr Talent beschränkt sich darauf, die Gabe der anderen zu verstärken. Doch an diesem Markustag, dem Tag der Toten des folgenden Jahres,  ist alles anders. Zum ersten Mal sieht sie einen Geist: Gansey. Ist er nun ihre große Liebe oder wird sie ihn töten? Laut ihrer Tante Neeve sind das die einzigen Gründe, weshalb sie ihn sehen konnte. Da Gansey zu der snobistischen Aglionby-Academy gehört, sie Blue keine Gefahr, doch schon kurze Zeit später ist sie Teil der mystischen Ereignisse rund um die Leylinien, einen walisischen König und einen alten Mord.

    Ein Fantasyroman der Sonderklasse. Statt banaler Romantasy erwartet den Leser eine mystische Geistergeschichte, mit packendem Gruselfaktor und fesselndem Stil. Um Längen besser als ihre erste Trilogie hat Maggie Stiefvater mit den „Raven Boys“ eine Reihe vorgelegt, die von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, überrascht und völlig anders ist.

    Ich war sofort gefesselt. Keine Schablone, kein banales Romantasy-Motiv zerstört die meisterhaft aufgebaute Schauergeschichte. Jeder Charakter hat mein Herz erobert. Jeder ist ungewöhnlich, originell und so einzigartig mit so viel Stil, dass ich ihn nie wieder vergessen werde. Mystik wird mit Kriminalelementen verwoben, walisische Sagenmotive mit Esoterik, Geister mit Märchen – dabei kommt ein hochspannendes und dabei fast leises Buch heraus, das einen besonderen Platz bei mir einnimmt.

    Die Sprache hat mich am meisten überrascht. So poetisch und fast literarisch, dass ich überwältigt bin. Das verleiht der ganzen Geschichte ein einmaliges Flair und unterstützt den Gänsehautfaktor der Schauergeschichte. Man sieht: Auch heute ist es möglich Bücher für Jugendliche zu schreiben ohne umgangssprachlich, flach oder ordinär zu werden.

    Diese Reihe werde ich noch öfter zur Hand nehmen. Für mich ein absolutes Lieblingsbuch!

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    Hortensia13s avatar
    Hortensia13vor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Geschichte und die Figuren waren nicht meins.
    Zuviel gewollt

    Blue Sargent ist speziell. Sie ist die Tochter einer Wahrsagerin, kann aber selbst nichts sehen. Sie verstärkt nur die Energie anderer. Als sie, wie jedes Jahr im April, die Seelen empfängt, die bald sterben werden, kann sie plötzlich einen Geist eines Jungen namens Gansey sehen. Laut einer Prophezeiung wird er bald sterben und sie soll der Grund dafür sein.

    Die Figur der Blue war mir von Anfang an sympathisch. Jedoch hatte ich meine Schwierigkeiten mit den männlichen Protagonisten. Deren Probleme und Motive finde ich bei den Haaren herbeigezogen und helfen auch nicht der Erzählung. Die Entwicklung der Geschichte fand ich auch nicht packend bzw. spannend. Nach dem guten Anfang gleitet die Autorin in eine eigenartige Suche ab, die sich zieht und deren Motivation ungeklärt bleibt.

    Für den Anfang gibts einen Punkt mehr, daher für mich nur 3 Punkte wert und die Fortsetzung werde ich nicht lesen.

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    Bleistiftmines avatar
    Bleistiftminevor einem Monat
    Verworren, aber lesenswert

    Inhalt
    Blue ist etwas besonderes: Im Gegensatz zum Rest ihrer Familie hat sie keine hellseherischen Fähigkeiten, sondern verstärkt diese bloß bei anderen. Außerdem wurde ihr schon von klein auf vorhergesagt, die Liebe ihres Lebens würde sterben, sollte sie ihn küssen.
    Als sie dieses Jahr mal wieder mitgeht, um auf dem alten Kirchhof zu sehen, wer im kommenden Jahr sterben wird, sieht sie zum ersten Mal eine der Seelen. Es stellt sich heraus, dass dieser Junge Gansey heißt und entweder ihre große Liebe ist oder von ihr getötet wird.
    Durch Zufall trifft sie später auf den echten Gansey und ein gemeinsames Abenteuer beginnt, als sich Blue mit auf die Suche begibt…

    Meine Meinung
    Der Einstieg ins Buch ist mir nicht ganz so leicht gefallen, da nicht nur um Blue herum viele Personen genannt werden, die in der Geschichte eine Rolle spielen, auch viele von Ganseys Bezugspersonen – hauptsächlich die sogenannten Raven Boys – kommen ins Spiel. Dabei ist es vor allem anfangs recht schwer, alle Namen richtig zuzuordnen.
    Blue ist mir sehr sympathisch, vor allem da sie als Protagonistin mal nicht hervorsticht durch besondere Fähigkeiten, sondern eben durch das Fehlen dieser. Dass ihre eigentliche Stärke ist, andere Dinge zu verstärken, erkennt sie eben erst im Laufe der Geschichte.
    Auch wenn die Perspektivwechsel nicht gekennzeichnet sind, ist doch eigentlich immer ersichtlich, aus wessen Sicht die Geschichte weitererzählt wird.
    Etwas verwirrend fand ich anfangs, dass Blue zunächst einen der anderen Raven Boys netter findet, da davon in der Inhaltsangabe nicht die Rede ist.
    Besonders spannend (und schockierend) habe ich die Hintergrundgeschichte von Noah empfunden, während Adam mir bisher am sympathischsten war, vor allem da er auch zum Ende hin seine Stärke und Mut bewiesen hat.
    Etwas verworren erschien mir auch die Suche, auf die Gansey sich begibt, da sie in der Inhaltsangabe ebenfalls nicht vorkam und ich daher eigentlich eine etwas andere Geschichte erwartet hatte. Zum Ende hin kommt dennoch Spannung auf, während die Story mit einer Art Cliffhanger endet, sodass ich unbedingt weiterlesen muss - vielleicht beendet der nächste Band auch etwas von meiner Verwirrung.

    Fazit: Keine alltägliche Romantasy-Geschichte, die anfangs etwas verwirrend und langatmig ist, aber irgendwie dennoch lesenswert.

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    L
    Liisaaa_thvor einem Monat
    Etwas seltsam

    Cover: Gefällt mir sehr gut und passt auch irgendwie zu Handlung und Schreibstil

    Schreibstil: anfangs noch etwas gewöhnungsbedüftig. Etwas hochtrabend und verworren, aber definitiv ein hingucker. Man braucht aber auch seine Zeit eh man richtig in der Handlung drin ist.

    Meinung: EIn Buch bei dem ic noch nicht so richtig weiß was ich von halten soll. Auf seltsame Art und Weise interessant und doch sehr langatmig.
    Von der Handlung her passiert nicht viel. Viel mehr lernt man erst alle Fiuren und deren Intentionen kennen. Das ganze kam mir eher wie eine Vorgeschichte vor und nicht wie die letztendliche Handlung. Schwer zu sagen und einzuschätzen. Ich fand es interessant und wollte die Ganze Zeit wissen was noch passiert und was noch kommt, aber in diesem Band gab es nicht die Erlösung dazu.

    Fazit: Bin gespannt auf die anderen Bände und hoffen da kommt dann aber auch der große Knall.

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    miahs avatar
    miahvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Jugendbuch voller Magie und Geheimnisse - anders als erwartet, hat mich daher positiv überrascht. Tolle Charaktere, interessante Story.
    Wen der Rabe ruft

    Inhalt:
    Am jedem Vorabend des Markustages sieht Blues Mutter Maura auf einem Kirchhof die Seelen der Menschen, die in den nächsten 12 Monaten sterben werden. Blue ist immer als Unterstützung dabei. Doch dieses Jahr sieht sie zum ersten Mal einen Jungen. Es gibt nur zwei Gründe, warum sie ihn sehen kann. Entweder ist er ihre wahre Liebe oder sie wird ihn töten.

    Meine Meinung:
    Ich hatte zuerst ein bisschen Angst, dass die Geschichte allzu klischeehaft wird. Blue lebt in einer Familie voller Wahrsagerinnen, die ihr schon ihr ganzes Leben prophezeien, dass sie ihre wahre Liebe mit einem Kuss töten wird. Blue hält sich daher von Jungs fern. Doch ist die Prophezeiung ein guter Trick ihrer Mutter oder tatsächlich wahr?
    Als Blue den Jungen auf dem Friedhof sieht und später den echten Menschen kennen lernt, stellt sich heraus, dass er einer der sehr reichen Sprösslinge ist, die auf die hochangesehene Privatschule Aglionby Academy gehen. Blue wächst dagegen in einfachen Verhältnissen auf und kämpft mit vielen Vorurteilen aufgrund des Berufs ihrer Mutter. Das Klischee: Ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen trifft einen reichen, beliebten Jungen und sie verlieben sich. Doch zum Glück nimmt diese Beziehung (die es aber sich in einem der Folgebände noch geben wird) in diesem Band fast gar keinen Raum ein.

    Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in die Handlung reinzufinden, da die Kapitel, die aus unterschiedlichen Sichtweisen die Handlung erzählen, sehr sprunghaft zwischen den Protagonisten wechselten. Ich brauchte eine Weile, um einen Überblick zu bekommen.

    Die Suche nach dem walisischen König Glendower und den Ley-Linien nimmt sehr viel Raum ein, was mir am Anfang auch Schwierigkeiten bereitete. Ich hatte das so nicht erwartet und musste mich erstmal mit dem Thema beschäftigen bzw. mich darauf einlassen.

    Ich hatte erwartet, dass die Handlung eher realistisch bleiben würde, doch Magie spielt eine große Rolle, sodass auch unerwartete Ereignisse passieren, die wohl so im echten Leben eher nicht geschehen. Das hat mir allerdings gut gefallen, denn so kamen einige überraschende Wendungen, die die Handlung weniger vorhersehbar und daher spannender machten.

    Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich. Blue ist die einzige in ihrer Familie ohne die Gabe, die Zukunft vorhersehen zu können. Allerdings verstärkt sie die Fähigkeiten ihrer Mutter und Tanten. Blue wächst in einem Frauenhaushalt mit ihrer Mutter und ihren Tanten auf. Ihren Vater kennt sie nicht. Durch die Berufe ihrer Mutter und Tanten leben sie in recht einfachen Verhältnissen, da die Wahrsagerei ein wenig gewinnbringendes Berufsfeld ist. Die Zweifel der Menschen sind einfach zu groß. Blue selbst ist eine sympathische Protagonistin mit einem auffälligen Kleidungsstil. Sie hat mehrere Nebenjobs. Die Jungs der Aglionby Academy nennt sie die Raven Boys, da das Emblem der Schule ein Rabe ist.

    Der Freundeskreis um den Jungen, den Blue auf dem Friedhof sieht, ist sehr vielschichtig. Der Junge, Gansey, ist der Sohn eines sehr reichen Mannes. Gansey wohnt in einer alten Fabrik. Das Gebäude hat er gekauft und mit einer Wohnung im ersten Stock eingerichtet. Die teilt er sich mit Ronan und Noah. Ergänzt wird das Trio durch Adam, dem in einer Wohnwagensiedlung am Rand der Stadt wohnt und durch ein Teilstipendium und diverse Jobs das Schulgeld aufbringt. Adam ist sehr fleißig, hat es aber nicht leicht zu Hause. Er will es aber aus eigener Kraft schaffen, nicht so zu enden wie seine Eltern. Gansey will ihn die ganze Zeit dabei unterstützen, aber Adam will weder sein Mitleid noch sein Geld.
    Ronan ist der harte Kerl der Gruppe. Er hat vor kurzem seinen Vater verloren und streitet sich ständig mit seinem älteren Bruder Declan. Auch Ronan hat Geld. Noch viel mehr wird er erben, wenn er seinen Schulabschluss macht. Eigentlich ist auch er sehr ehrgeizig (sein Latein ist hervorragend), aber er hat keine Lust auf die Schule und geht selten hin. Nach außen wirkt er unnahbar, aber er hat auch eine weiche Seite.
    Noah ist der stillste in der Gruppe. Man weiß und erfährt sehr wenig über ihn. Er hält sich viel raus und bleibt lieber im Hintergrund.

    Ich mag den bildhaften Schreibstil. Es war ganz leicht, sich die Umgebung vorzustellen, die sehr gut beschrieben ist. Auch habe ich ein gutes Bild von den Charakteren im Kopf. Die Handlung fand ich interessant und nachdem ich mich reingefunden hatte, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das Ende macht neugierig und ich bin froh, Band 2 schon hier zu haben, sodass ich direkt weiterlesen kann.

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    G
    Geisterleopardvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Überraschend anders. Spannend, mysteriös und nicht komplett vorhersehbar
    Positiv überraschend

    Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass es mir so viel Spaß machen würde dieses Buch zu lesen. Der Klappentext klang durchaus interessant - sonst hätte ich es ja nicht ausgesucht - aber bezüglich der Mädchen-Junge-wahre Liebe-Situation etwas klischeehaft. Aber zumindest in diesem ersten Teil war diese Thematik gar nicht so aufdringlich. Der romantische Aspekt der Story ist zwar oft präsent, aber nicht so wie gedacht. Es ist nicht das typische "Außenseiterin verliebt sich unsterblich in gut aussehenden Typen mit Geheimnissen", was sehr erfrischend ist.
    Es gibt viele interessante, mehrschichtige Charaktere an die man sich etwas gewöhnen muss, aber dann sehr mit ihnen mitfiebert. Alles, was mir am Anfang etwas seltsam erschien, hat sich im Verlauf der Geschichte als komplett gerechtfertigt erwiesen.
    Es gibt einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe und ich bin gespannt und freue mich zu erfahren wie es im zweiten Teil weitergehen wird.

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    jasebous avatar
    jasebouvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Mysteriös, geheimnisvoll und starke Charaktere. Zusammengefasst: Einfach wow!
    Die Raven Boys

    Ich fand, dass das Buch sehr interessant klang und habe es mir deswegen geholt. Leider sind mir erst später die vielen gemischten Meinungen zum Buch aufgefallen, doch dies hielt mich nicht davon ab das Buch zu lesen. Zum Glück, denn es hat mir unheimlich gut gefallen!


    Zum Inhalt:
    Blue ist ein 17 jähriges Mädchen, ihre ganze Familie besteht aus Wahrsagerinnen nur bei ihr setzt die Gabe nicht wirklich ein. Als sie ihre Tante bei bei einer Zeremonie am Sankt Markustag begleitet sieht sie zum ersten Mal einen Geist mit dem Namen Gansey. Wie es das Schicksal so will, begegnet sie wenig später dem lebendigen Gansey und Blue wird das Gefühl nicht los, das es ihr Schicksal ist diesen Jungen zu retten.


    Im Buch geht es nicht hauptsächlich um Blue, sondern viel mehr um die Jungs rund um Gansey. Da wären Adam, Noah und Ronan. Alle sind unglaublich starke Charaktere, mit Geheimnissen die sie noch interessanter machen.
    Der weitere Verlauf der Geschichte zeigt, dass es hier auch nicht in erster Linie um die Rettung von Gansey geht sondern um viel mehr. Um eine Jagd, um die Aufdeckung einiger Geheimnisse und um Freundschaft.
    Mir persönlich hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen, sie hat viele schöne Metaphern eingebaut die, die Szene im Buch super widergespiegelt haben. Außerdem mochte ich das Mysteriöse in dem Buch, die Magie die sich hinter allem verbirgt.
    Ich freu mich jetzt schon auf den zweiten Teil der Reihe.

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    S
    scarlett26vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Mal ein anderes Jugendbuch mit einem tollen Schreibstil
    Tauche mit Blue und den Raven Boys ein in das Abenteuer

    Diese Reihe will ich schon seit Jahren lesen, aber es hat sich irgendwie immer etwas anderes dazwischen geschlichen. Auch wenn ich den ersten Band vor ein paar Jahren schon einmal gelesen habe, habe ich ihn jetzt noch einmal gelesen, damit ich mich wieder an die gesamte Geschichte erinnern kann und gut rein finde.
    Der Einstieg in den Roman ist mir sehr leicht gefallen. Das liegt vor allem an den meist relativ kurzen Kapiteln, die fast immer sehr offen Enden. Deswegen war es für mich manchmal fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
    Aber was auch dazu beigetragen hat, war der tolle Schreibstil der Autorin. Maggie Stiefvater hat einen unglaublich poetischen und magischen Schreibstil. Sie nutzt so bildliche Umschreibungen, dass man sich als Leser alles genau vorstellen kann und es einem sehr leicht fällt in der Geschichte einzutauchen. Die Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch die Handlung relativ schnell voran schreitet und man die vielen unterschiedlichen Charaktere sehr gut kennen lernen kann.
    Blue und die vier Raven Boys waren mir alle extrem sympathisch und ich wäre unglaublich gerne selbst ein Teil von dieser Gruppe. Man hat Einblicke in die unterschiedlichen Lebensumstände der Charaktere bekommen, wobei aber auch nie zu viel vorweg genommen wird. Und obwohl so viele verschiedene Personen im Buch vorkommen, habe ich immer der Überblick behalten können. Außerdem waren alle extrem gut ausgearbeitet und man konnte die Handlungen von ihnen vollkommen nachvollziehen. Vor allem Gansey hat es mir angetan, aber auch die anderen waren richtig toll.
    Die Geschichte war unglaublich interessant und für ein Jugendbuch mal was ganz anderes. Es hat sich nicht so sehr an den häufig in solchen Büchern vorkommenden Klischees festgehalten und es war ein etwas anderes Lesevergnügen. Ich habe vorher noch nix vergleichbares gelesen und vor allem das Ganze Wahrsagen Thema war einzigartig. Es war ein wirkliches Abenteuer, alles über die Ley-Linien und das darum herum zu erfahren. Auch wenn es am Anfang eher langsamer voran ging, hat es mir sehr viel Spaß gemacht und auch das Ende war wirklich gelungen.

    Fazit

    Jeder der mal ein etwas anderes Jugendbuch lesen möchte und solche magischen Elemente, wie Wahrsagen, interessant findet, sollte sich die Bücher mal genauer angucken. Die Geschichte der Raven Boys und Blue hat mir sehr gefallen und ich werde in nächster Zeit auf jeden Fall Band 2 lesen.

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    booksinsides avatar
    booksinsidevor 8 Monaten
    Wen der Rabe ruft ∣ Rezension

    Die Rezension zu "Wen der Rabe ruft" findet ihr auf meinem Blog.
    Schaut doch gerne mal dort vorbei.

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    katha_dbnos avatar
    katha_dbnovor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Bemerkenswert unkitschig in Anbetracht der angekündigten tragischen Lovestory, gut durchdachter und ausgestalteter Plot.
    Im Raven-Fieber

    Rezension auf Buntes Tintenfässchen

    Ich bin sehr lange um diesen Roman herumgeschlichen, was vor allem daran lag, dass die Inhaltsangabe nach einer schnulzigen Liebesgeschichte à la Romeo und Julia klang, nach einer tragischen Liebe, die nicht sein darf. Zu meiner großen Überraschung und Erleichterung ging es in diesem Reihenauftakt aber doch weitaus weniger romantisch und melodramatisch zu, als ich vermutet hatte. Natürlich wird Blues Prophezeiung, sie würde mit ihrem Kuss ihre große Liebe töten, immer wieder thematisiert - schließlich ist das der Aufhänger der Story. Eine leidende Protagonistin wird man hier aber nicht antreffen, auch wenn die ein oder andere pubertäre Hormonschwankung natürlich nicht ausbleibt. Blue ist (vor allem für jemanden aus einer Wahrsagerfamilie) ein äußerst bodenständiges Mädchen, mit klaren Prinzipien, sarkastischen Sprüchen und keinerlei Scheu davor, sich die Hände schmutzig zu machen. Damit hat sie die Jungs ziemlich gut im Griff, auch wenn sie sich innerlich gelegentlich unsicher fühlt. Ihre Ausstrahlung macht sie tatsächlich zu dem  (Zitat) "Starbucks-Tisch, an dem alle sitzen wollen" - auch die vier Raven-Jungs. Bis ich jedoch in den Genuss gekommen bin, das Quintett gemeinsam in Aktion zu erleben, hat es ein wenig gedauert. Allerdings mochte ich es, dass sich die Autorin Zeit genommen hat, erst die einzelnen Parteien (die Raven Boys einerseits, Blue und ihre Familie andererseits) unabhängig voneinander einzuführen und sie nicht schon auf den ersten Seiten miteinander zu konfrontieren. Dadurch hat sich die Story zwar etwas langsamer entfaltet, aber man konnte sich erstmal einen guten Überblick verschaffen und das spätere Verhalten der Charaktere im Einzelnen und in der Gruppe hat mehr Sinn gemacht, weil man ihre Macken, Denkweisen und im Groben auch ihre Hintergründe kannte. Alle sind etwas verschroben, ihre Wesen sind jedoch vollkommen unterschiedlich. Das hatte den Vorteil, dass für jede (Leser-)Vorliebe etwas dabei ist. Wie gesagt, Blue fand ich super, auch dem integeren Adam, dem großherzigen, aber etwas manischen Gansey und selbst dem unnahbaren Ronan konnte ich viel abgewinnen. Lediglich Noah konnte ich lange Zeit nicht ganz einordnen, da er mit Abstand die wenigsten Auftritte hatte und daher einige Fragen aufgeworfen. Ich hatte in der Beziehung die richtige Vermutung.

    Abgesehen davon war die Geschichte jeoch gespickt mit Überraschungen. Die Handlung war weitaus komplexer als vermutet, weil die unausweichliche Liebesgeschichte weitgehend von der anspruchsvollen Suche nach den magischen Ley-Linien und dem Grab von Glendower verdrängt wird. Das verleiht dem Geschehen deutlich mehr Spannung und Abwechslung und ich für meinen Teil habe mich bestens unterhalten gefühlt.
    Auch von Stiefvaters Schreibstil bin ich durchweg begeistert. Sie findet immer die richtigen Worte und passt ihr Tempo und ihren Ton (mal blumig, mal nüchtern) der jeweiligen Situation an. Durch kleine, fast beiläufig eingestreute Details zu den Figuren werden diese außerdem viel greifbarer und plastischer.

    Fazit
    Zu meiner großen Erleichterung war der Auftakt der Reihe alles andere als eine pubertäre Liebesgeschichte mit Seifenoper-Charme, sondern konzentriert sich auf eine gut recherchierte, durchdachte, mystische Spurensuche mit kontrastreichen Charakteren, die durch Maggie Stiefvater wunderbar erzählt wird. Ich bin gespannt, wie die Autorin den Handlungsstrang weiterstricken wird.

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