Magnus Mills

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Autor von Die Herren der Zäune, Indien kann warten und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Magnus Mills

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Die Herren der Zäune

Die Herren der Zäune

 (12)
Erschienen am 29.05.2009
Indien kann warten

Indien kann warten

 (11)
Erschienen am 18.08.2010
Die Entdecker des Jahrhunderts

Die Entdecker des Jahrhunderts

 (4)
Erschienen am 10.10.2008
Zum König!

Zum König!

 (4)
Erschienen am 25.04.2007
Ganze Arbeit

Ganze Arbeit

 (1)
Erschienen am 08.03.2006
Das Paradies, möglicherweise

Das Paradies, möglicherweise

 (1)
Erschienen am 17.10.2016

Neue Rezensionen zu Magnus Mills

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Orishas avatar

Rezension zu "Indien kann warten" von Magnus Mills

Die Fänge des Alltags
Orishavor 3 Jahren

Eigentlich wollte er nur einen Abstecher nach Nordengland machen, um dann weiter über den Landweg nach Indien zu reisen und eben ein richtiges Aussteigerleben führen. Als die ersten Touristen aus Millfold verschwinden, bleibt er noch ein paar Tage. Nur noch bis Ende der Woche, sagt er sich. Thomas Parker, Besitzer des hiesigen Campingplatzes kommt das ganz gelegen und so beginnt er ihn in verschiedene Tätigkeiten einzuspannen. Und langsam ohne es zu merken, beginnt er sich an das Leben in Millfold mit seinen zwei Pubs, den abendlichen Dart-Tunieren und seinen, manchmal schon sehr wunderlichen, Bewohnern zu gewöhnen.

Mills Buch ist mir, wie so oft, per Zufall in die Hände geraten und ich dachte, das Buch klingt gut. Vor allem der schwarze britische Humor wurde auf dem Buchrücken immer wieder angepriesen und da dachte ich, das ist doch was für mich. Den schwarzen Humor konnte ich leider weniger in diesem illustren Büchlein finden. Und dennoch ist das nicht weiter tragisch. Verabschiedet man sich nämlich von dieser Vorstellung, so erwartet einen ein Buch, dass vor Ruhe nur so strotzt. Ein Buch, das viele schräge, liebenswerte Charaktere bevölkern und das zeigt, wie schnell man in eine Gemeinschaft aufgenommen werden kann. Ich habe durchaus mit mir gehadert und überlegt, was ich von diesem Buch halten soll. Finde ich es gut? Finde ich es schlecht? Eben weil das Buch so ruhig daherkommt, aber vermutlich hat mich das dann auch überzeugt. Mills erzeugt mit einfachen Worten eine ganze Landschaft vor dem geistigen Auge des Lesers und schafft es den Alltag von Millfold in unsere Welt zu holen.

Fazit: Ein ruhiges Buch, ohne den angepriesenen schwarzen Humor, dass sich gut liest.

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Girl56s avatar

Rezension zu "Indien kann warten" von Magnus Mills

Rezension zu "Indien kann warten" von Magnus Mills
Girl56vor 8 Jahren

Angeregt durch eine der unzähligen Literaturlisten, die es vor jedem Weihnachtsfest in den Tages- und Wochenzeitungen gibt (und auf einer solchen fand sich dieses Büchlein), habe ich zu ersten Mal ein Buch von Magnus Mills gelesen. Die Geschichte fängt recht harmlos an mit einem namenlosen Helden,der irgendwo im Norden Englands auf einem Campingplatz landet, eigentlich per Motorrad nach Indien will und dann nicht mehr den Absprung aus dieser Gemarkung findet. Als letzter zahlender Gast wird er vom Besitzer des Platzes mit immer neuen Jobs beauftragt, die er auch recht brav übernimmt, uns so vergeht die Zeit, es kommt zu Freundschaften im Dorf, zu einem tödlichen Unfall, der unseren Helden weiter nicht schreckt; er findet Spuren eines Vorgängers, lernt diesen sogar kennen und nun keimt auf einmal Widerstand in unserem Helden... und auf einmal wird die Geschichte dann doch unheimlch.
Ich hatte mir mehr schwarzen Humor verspochen (so wird Magnus Mills immer charakterisiert) und habe lange rumgegrübelt, ob ich vielleicht meinen Humor verloren habe, weil ich nicht sehr schmunzeln mußte. Nun ja.! Weg mag, bilde sich sein eigenes Urteil!

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phoebe caulfields avatar

Rezension zu "Indien kann warten" von Magnus Mills

Rezension zu "Indien kann warten" von Magnus Mills
phoebe caulfieldvor 8 Jahren

"Nichtsdestotrotz" scheint eines der Lieblingswörter der Übersetzerin oder des Lektors zu sein, jedenfalls kommt es (nach meinem Geschmack) ein bisschen zu häufig vor. Da hätte es stimmigere Alternativen gegeben. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass durch die Übersetzung die feine Ironie der Geschichte ein wenig verloren geht.
Irgendwie hat mich die Geschicht an die früheren Bücher von Tom Sharpe erinnert - liest man den heute noch???

Zur Geschichte selbst: Eine unterhaltsam zu lesende Beschreibung eines in der englischen Dorfidylle Gestrandeten und der liebenswert-skurilen Einwohner mit ihren ganz eigenen Regeln des Zusammenlebens. Leider fehlt mir ein bisschen das Drumherum seiner Geschichte - warum ist er überhaupt zu seiner Reise aufgebrochen, was ist "vorher" passiert? Witzig übrigens, dass er als einzige Figur des Buches keinen Namen hat.
Auf den Punkt gebracht: Kurzweiliges Leseerlebnis.

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