Magnus Mills Die Herren der Zäune

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Inhaltsangabe zu „Die Herren der Zäune“ von Magnus Mills

Einen Zaun zu bauen ist eigentlich eine simple Angelegenheit: Man gräbt Löcher in die Erde, setzt einen Pfahl hinein und dann noch einen und noch einen, dann spannt man Drähte dazwischen usw. Hat man es allerdings mit Zaunbauern wie Tam und Richie zu tun, wortkargen Heavy-Metal-Fans, die immer im Doppelpack auftreten und sich nur widerwillig von Schottland nach England versetzen lassen, dann wird so ein Zaunbau zu einer bizarren Unternehmung. Die englische Landschaft ist gnadenlos trist, das Glück besteht in ereignislosen Kneipenbesuchen am Abend. Ungeschicklichkeiten führen zu Unfällen mit tödlichen Folgen für diverse Auftraggeber - aber aufs Vergraben sind die beiden ja spezialisiert. Lakonik ist der herrschende Tonfall bei Mills. Die merkwürdigen Geschäftspraktiken der Hall-Brüder, in deren Zaunbau-Territorium die beiden Schotten samt ihrem englischen Vorarbeiter nichts ahnend eingedrungen sind, schweben als immer düsterer werdende Bedrohung über der Sache. Magnus Mills hat ei nen Blick für das Skurrile, das im Alltäglichen steckt, und versteht es, den Umschlag ins Absurde nur allzu logisch erscheinen zu lassen: Dienen die besonders hohen Elektrozäune am Ende dazu, nicht Tiere, sondern Menschen einzupferchen? Werden Tam und Richie in der Wurstfabrik der Gebrüder Hall der gerechten Strafe für ihre vertuschten Morde überführt?

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  • Rezension zu "Die Herren der Zäune" von Magnus Mills

    Die Herren der Zäune
    damentennis

    damentennis

    14. February 2009 um 23:25

    zwei schwachsinnige und ein absolut zurechnungsfähiger sollen irgendwo am arsch der welt in schottland oder england zäune aufstellen. kleines thema, großes chaos. schwachsinnige halt. permanent sterben dann menschen "by accident", was aber auch egal ist, denn das buch geht wie das leben einfach weiter, es leben ja noch genug leute, die die handlung tragen können. ständig regnet es da in dem buch, das in stetigem tempo dahingeschrieben wurde von herrn mills, den ich arg schätze. unaufgeregt, lakonisch, nie klamaukig, keine schenkelklopfer. nur mensche, regen, schwachsinn und folgehandlungen. ich glaube gar, hier systemtheoretische ansätze entdeckt zu haben, aber das soll niemanden davon abhalten, sich dieses buch zu kaufen. und alle anderen von mills auch, denn die sind - teilweise - noch etwas schicker.

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  • Rezension zu "Die Herren der Zäune" von Magnus Mills

    Die Herren der Zäune
    Gine

    Gine

    30. June 2008 um 21:58

    Herrlich schräg

  • Rezension zu "Die Herren der Zäune" von Magnus Mills

    Die Herren der Zäune
    Buchfink

    Buchfink

    15. January 2007 um 13:45

    Wer auf absurde Settings und skurrilen Humor steht ist mit diesem Buch genau richtig. Mills versteht es meisterhaft aus völlig handlungsarmen Situationen ein Maximum an Unmöglichkeit herauszuholen. Wie immer steht auch in diesem Roman ein Held im Zentrum, der nur reagiert und selten selbst das Heft in die Hand nimmt. natürlich gerät er dadurch permanent in ausweglose Situation. Herrlich, herrlich, herrlich.

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