Mahmoud Darwish Der Würfelspieler

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Inhaltsangabe zu „Der Würfelspieler“ von Mahmoud Darwish

"Während mehr als vier Dekaden war Darwish nicht nur eine Ikone der Palästinenser; er galt als der größte lebende Dichter arabischer Sprache schlechthin und als einer der bedeutendsten Innovatoren der arabischen Lyrik … Vielleicht zum ersten Mal in der neueren Geschichte haben arabische Könige und Präsidenten den Tod eines Lyrikers beklagt", schrieb der jordanische Schriftsteller Fakhri Saleh in seinem Nachruf in der Neuen Zürcher Zeitung.
Wenige Wochen vor seinem Tod im August 2008 veröffentlichte Mahmoud Darwish in der in London erscheinenden Zeitung Al-Quds al-arabi ein langes Gedicht: "Der Würfelspieler".
Bereits mit den ersten Versen setzt Mahmoud Darwish an zu jener schonungslosen Selbstbefragung, jenem Sich-selbst-in-Frage-stellen, das sein Spätwerk bestimmte. Dabei werden Leben und Dasein zu einem Spiel des Zufalls und stehen unter der spürbaren Gegenwart des Todes, während die Suche nach der verlorenen Heimat weitergeht.
Die Unmittelbarkeit, mit der Darwish diese Gratwanderung mit Bildern von Vergeblichkeit und Hoffnung, Zweifel, Zerrissenheit, Angst und Liebe vereinigt, macht dieses Gedicht zu einem literarischen Vermächtnis.
Der Gedichtband vereinigt den arabischen Text und die Übertragung in die deutsche Sprache durch den Lyriker und engen Freund Adel Karasholi, der auch das Vorwort verfasste.

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