Mahtob Mahmoody

 3.9 Sterne bei 41 Bewertungen
Autor von Endlich frei, Endlich frei und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Mahtob Mahmoody

Cover des Buches Endlich frei9783404608928

Endlich frei

 (37)
Erschienen am 10.06.2016
Cover des Buches Entkommen9783426655306

Entkommen

 (0)
Erschienen am 14.01.2014
Cover des Buches Endlich frei9783785750766

Endlich frei

 (4)
Erschienen am 12.03.2015
Cover des Buches Entkommen9783862313242

Entkommen

 (0)
Erschienen am 01.02.2014

Neue Rezensionen zu Mahtob Mahmoody

Neu
M

Rezension zu "Endlich frei" von Mahtob Mahmoody

Flüssig zu lesen und spannend
MelLilavor 5 Monaten

Der Titel hält was er verspricht. Bei mir ist es zwar schon länger her, dass ich den Klassiker Nicht ohne meine Tochter gelesen habe, aber die Geschichte der Tochter aus dem Buch und wie ihr Leben nach der Flucht weiter verlief ist natürlich auch sehr interessant und spannend. Sie schreibt sehr einfach, sodass man die Geschichte schnell und flüssig nachlesen kann.

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Rezension zu "Endlich frei" von Mahtob Mahmoody

Die Sichtweise der Tochter
Betty_J_Wendlvor 7 Monaten

Nachdem ich das Buch "Nicht ohne meine Tochter" und den Film dazu Ende der 80er Jahre/Anfang der 90er Jahre gesehen hatte, habe ich mich immer gefragt, was aus der Tochter geworden ist. Durch Zufall bin ich auf das Buch von Mahtob Mahmoody gestoßen, in dem sie ihre Geschichte erzählt. Bei solchen Familientragödien gibt es immer zwei Perspektiven und die Geschichte ist aus ihrer subjektiven Sicht erzählt, sie bestätigt weitestgehend die Erzählungen ihrer Mutter. Es ist beeindruckend, wie aus der Tochter, trotz der traumatischen Erfahrungen in ihrer Kindheit und den Jahren, in denen sie sich der Verfolgung ausgesetzt sah, eine selbstbewusste junge Frau geworden ist. Das Buch selbst beschreibt auf den ersten ca. 100 Seiten nochmals die Geschehnisse aus dem Buch "Nicht ohne meine Tochter" aus Mahtobs Erinnerungen, zurück in den USA vom Leben dort und wie sie versucht hat, trotz der ständigen Angst erneut entführt zu werden und der Bekanntheit die sie und ihre Mutter erreicht haben, ein möglichst normales Leben zu führen, als sie schließlich erwachsen ist, wie sie für sich mit ihrer Vergangenheit abschließen konnte. Es wird ja kontovers diskutiert, ob sich die Dinge wirklich so, wie in den Büchern beschrieben, zugetragen haben. Es gibt eine Dokumentation des Vaters "Without My Daughter" in der er seine Sicht der Dinge darlegt. Die Wahrheit liegt vermutlich, wie immer in solchen Fällen, irgendwo dazwischen. Fakt ist jedoch, Kindesentführungen durch ein Elternteil kommen weltweit immer wieder vor und die Leidtragenden sind in erster Linie die Kinder. Mahtob konnte selbst entscheiden, welchen Weg sie gehen will und diese Freiheit hat sie trotz allem zum Großteil ihrer Mutter zu verdanken.

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Rezension zu "Endlich frei" von Mahtob Mahmoody

„Die Tochter“ kommt zu Wort: Wie sich Mahtob emanzipiert und frei wird
Mary2vor 7 Monaten

Der Welterfolg „Nicht ohne meine Tochter“ von Betty Mahmoody ist mir seit Jahrzehnten bekannt und das bewegende Schicksal der Familie im Iran ist mir präsent, wann immer ich den Namen höre.

Nun begegnete mir mit „Endlich frei“ ein Werk der inzwischen erwachsenen Tochter Mahtob, die ihre sehr persönliche Sicht auf das Leben im Iran und das Erwachsenwerden nach den dramatischen Erlebnissen beschreibt.

Dabei ist das Buch nicht streng chronologisch aufgebaut, einige Kapitel widmen sich speziellen Themen.

Der rote Faden ist das Verhältnis der Tochter zu ihrem Vater und zu den persischen Wurzeln: Die Angst vor einer Entführung, die Gefühle bei seinen Versuchen der Kontaktaufnahme, die Reaktion auf die Nachricht seines Todes. Aber auch die kulturellen Traditionen wie Nouruz, das persische Neujahrsfest oder das persische Essen werden immer wieder thematisiert.


Sprachlich ist das Buch sehr gut gelungen, die Beschreibungen sind bildhaft und plastisch. Auch das Hörbuch, gelesen von Julia Nachtmann, kann überzeugen.


Für mich ist „Endlich frei“ eine lesenswerte Fortsetzung der Fluchtgeschichte von Betty Mahmoody. Sicher sind viele Leser daran interessiert, wie es „der Tochter“ ergangen ist.


Das Buch spart die Details der Flucht jedoch völlig aus, was mir wenig verständlich ist.

Dominiert werden die Darstellungen von der jahrelangen Angst vor dem Vater und seiner möglichen Einflussnahme. Im allerletzten Teil kommt Mahtob zu der Überzeugung, dass ihr Vater eine Persönlichkeitsstörung hat, was wohl zutreffen kann.

Aber hat es tatsächlich nicht die Möglichkeit gegeben, durch therapeutische Hilfen diese entlastende Erkenntnis bereits früher zu erlangen?


Das Buch ist ganz sicher subjektiv und sollte auch so gelesen werden. Vermutlich hat die Autorin ihre Lebensgeschichte zunächst einmal für sich selbst verfasst, um sich über viele Gefühle klar zu werden. Daneben interessiert es aber auch eine große Öffentlichkeit.


Die persische Kultur erscheint durchweg in einem positiven Licht, auch der Islam selbst wird nicht an den Pranger gestellt, allerdings hat die Autorin inzwischen andere religiöse Überzeugungen.

So gesehen ist das Buch keine Abrechnung, sondern wirklich eine sehr subjektive Lebensgeschichte. Manche Wiederholungen ziehen das Buch in die Länge und so manches Entscheidung erscheint nicht nachvollziehbar.

Ich bewerte mit 4 Sternen und kann das Lesen bzw. Hören empfehlen, allerdings sollte man mit der Vorgeschichte vertraut sein. 

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