Mahtob Mahmoody Endlich frei

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Inhaltsangabe zu „Endlich frei“ von Mahtob Mahmoody

Was 1985 und 1986 im Iran geschah, wissen Millionen Leser von Nicht ohne meine Tochter. Doch mit der Rückkehr in die USA hatte die damals erst sechsjährige Mahtob längst nicht alles ausgestanden. Jahrelang versteckte sie sich, lebte unter falschem Namen, verschwieg Freunden ihr Schicksal - aus Angst vor einer erneuten Entführung. Und heute? In poetischen Bildern erzählt Mahtob Mahmoody, wie sie sich von ihrer Angst befreite, sich mit ihrer iranischen Familie versöhnte und endlich ihr eigenes Leben lebt.

Ich hab das Buch sehr emotional empfunden. Aus der Sicht der Tochter auch wieder etwas anders..Lesenswert

— Trikerin

Toll "Nicht ohne meine Tochter" aus der anderen Sicht zu lesen. Viele Einblicke auch in das Leben und die Ängste nach der Flucht.

— Marissa12

Spannende Version von "Nicht ohne meine Tochter" aus einer anderen Perspektive

— GudrunMariaKrickl

Eine gelungene Fortsetzung von "Nicht ohne meine Tochter"

— hexhex

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  • Superspannend

    Endlich frei

    GudrunMariaKrickl

    03. July 2016 um 16:58

    Für alle, die Betty Mahmoodys "Nicht ohne meine Tochter" gelesen haben, eine superspannende Neubetrachtung des Themas. Als ihr Buch damals erschien, gab es noch nicht einen solchen "overflow" an Lebensberichten und ich denke, damals haben ganz viele diese extrem dramatische Geschichte der Flucht aus dem Iran gelesen.Das Thema ist nicht mehr neu, aber topaktuell, wenn man die nach wie vor sehr unterschiedlichen Frauenbilder einzelner Kulturen betrachtet. So kommt der Bericht ihrer Tochter Mahtob zur richtigen Zeit. Spannend und flüssig liest sich ihre Biografie, ich habe nicht einmal 24 Stunden dafür gebraucht.Auf stilistische Dinge will ich nicht näher eingehen, das Buch ist geradeheraus geschrieben, eine Übersetzung aus dem Armerikanischen mit einigen Stereotypen, manchmal schienen kleine Brüche da zu sein, die allerdings genausogut dem schnellen Lesen geschuldet sein können.Klare Leseempfehlung für alle, die das Buch der Mutter kennen.

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  • Eine Tochter sucht und findet ihren Weg ...

    Endlich frei

    KateDakota

    24. August 2015 um 12:28

    Das Buch »Nicht ohne meine Tochter« von Betty Mahmoody habe ich vor ungefähr zwanzig Jahren gelesen, und es ist eines der Bücher, an das ich noch häufig denke, gerade in dieser Zeit, wo die arabische Welt so oft im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion steht. Betty Mahmoody hat in ihrem Buch die Zeit geschildert, in dem sie gemeinsam mit der Tochter von ihrem persischen Mann im Iran festgehalten wurde und sie schildert die spektakuläre Flucht aus ihrem Gefängnis. Nun also, nach all der Zeit, erscheint ein Buch von Mahtob Mahmoody, der Tochter. Natürlich geht sie auch auf die Zeit im Iran ein, aber grenzt das in wenige Kapitel ein. Was Sinn macht, denn sie war ja damals noch ein kleines Kind und deswegen ist die Erinnerung nicht so umfassend wie die der Mutter. Interessant für mich war deswegen auch, dass sie ausdrücklich ihre eigenen Erinnerungen wiedergibt und nicht einfach die der Mutter abkupfert. In dem Buch von Mahtob Mahmoody geht es in erster Linie darum, wie ihr Leben nach dieser Flucht ausgesehen hat. Wie sie z.B. mit dem Medienspektakel umgegangen ist, dass in der ersten Zeit über sie hereingebrochen ist. Man könnte meinen, dass die Mutter Geld verdienen wollte mit ihrer Geschichte, was sicher auch so war. Mir ist allerdings nach der Lektüre von Mahtobs Buch klar geworden, dass das auch ein genialer Schachzug von ihr war. Indem sie sich und ihre Tochter zu öffentlichen Personen machte, hat sie für einen ganz besonderen Schutz gesorgt. Ihr Mann hätte wohl mehr als schlechte Karten gehabt, wenn er den beiden noch mal etwas hätte antun wollen. Und dennoch hat er versucht, mit seiner Tochter in Kontakt zu treten, was sie aber immer abgelehnt hat. In diesem Punkt stimme ich nicht mit Mahtob überein. Sie schreibt, sie hätte sich die Lügen des Vaters nicht anhören wollen. Verständlich! Dennoch hätte ich an ihrer Stelle die Konfrontation mit ihm gesucht. Vielleicht hätte sie die Chance nutzen sollen, sich ihm entgegenzustellen und sich als die zu zeigen, die sie heute ist: Einem Menschen, dem er nichts mehr anhaben kann. Ihr Vater ist zwischenzeitlich verstorben, die Chance ist also vertan. Mahtob Mahmoody hat seit vielen Jahren mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, wie sie in ihrem Buch beschreibt. Heißt es nicht immer, dass der Körper krank wird, wenn die Seele es ist. Vielleicht ist sie mit den Ereignissen vor dreißig Jahren im Iran doch nicht so im Reinen, wie sie selbst behauptet. Diesen Eindruck hatte ich mehrfach beim Lesen ihres Buches, deswegen ist der Titel "Endlich frei" für mich auch die falsche Wahl. Ja, ihr Vater ist tot und kann sie nicht mehr bedrohen, aber dass, was sie einst durch ihn erdulden musste, wird sie vermutlich für den Rest des Lebens nicht loslassen. Insgesamt ein spannendes Buch von Mahtob Mahmoody, eine lesenswerte Ergänzung zu "Nicht ohne meine Tochter", dem Buch ihrer Mutter.   Vier Sterne

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  • Tolles Buch

    Endlich frei

    chrissy72

    01. June 2015 um 10:39

    Inhaltsangabe zu „Endlich frei“ von Mahtob Mahmoody Was 1985 und 1986 im Iran geschah, weiß die ganze Welt. Doch mit der Rückkehr in die USA war die Geschichte der damals erst vierjährigen Mahtob noch nicht ausgestanden. Jahrelang musste sie sich vor ihrem Vater verstecken, lebte unter falschem Namen, musste ihr Schicksal vor den Schulfreundinnen verschweigen - denn die Angst vor einer erneuten Entführung war groß. Wie geht Mahtob Mahmoody heute mit ihrer Vergangenheit um? In poetischen Bildern voller Kraft erzählt sie,§wie sie sich von ihrer Angst befreite, sich mit ihrer iranischen Familie versöhnte und endlich ihr eigenes Leben lebt. Das Buch war sehr interessant! Die Geschichte mal zu lesen aus der Sicht von Mathob,wie sie die Zeit im Iran und die Zeit danach erlebt hat.. Aber meiner Meinug  nach hat sie das alles noch nicht verarbeitet...

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  • Die Tochter kommt zu Wort!

    Endlich frei

    Gute_Miene

    15. March 2015 um 10:39

    Momentan sieht man Mahtob Mahomoody und ihre Mutter Betty in sehr vielen Talkshows. Das obige Buch wird überall und nirgends vorgestellt und besprochen. Und ich wußte sofort, dass ich es unbedingt lesen muss. 30 Jahre ist es her, dass Mahtobs Vater sie und ihre Mutter zu einer 2-wöchigen Urlaubsreise in den Iran mitnahm. Von vornherein hatte er nicht vor, seine amerikanische Ehefrau und das gemeinsame Kind wieder in die USA zurückreisen zu lassen. Ich gehe mal davon aus, dass viele von euch das Buch "Nicht ohne meine Tochter" und "Aus Liebe zu meiner Tochter" von Betty Mahmoody kennen. Wenn nicht: Lesen. Ich habe diese Bücher damals verschlungen und mit Interesse verfolgt, welche Maßnahmen viele Staaten damals unternommen haben, um zu verhindern, dass Kinder von Elternteilen in deren Heimatländer entführt werden, bzw. neue Gesetze zu schaffen. Jetzt kommt die Tochter zu Wort. Mahtob hat die Bücher ihrer Mutter nie gelesen, weil sie ja selber dabei war, wie sie sagt. Sie hat ein sehr gutes Gedächtnis und war schon als kleines Kind recht klug. Sie schildert in ihrem Buch ihre Erinnerungen an die Zeit im kriegsgebeutelten Iran, die Flucht und vor allem ihr Lieben nach der Flucht. Sie redet über ihre Gefühle zu ihrem "Dad" und der Angst, dass er sie ausfindig machen könnte. 32 Umzüge in 32 Jahren, immer innerlich auf der Flucht. Kein einfacher Weg, wie ich finde. Ein interessantes Buch, dass für mich die Geschichte voll und ganz abrundet.

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