Mai Nishikata Venus Capriccio 01

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Inhaltsangabe zu „Venus Capriccio 01“ von Mai Nishikata

Schon im Grundschulalter trifft die resolute Takami mit dem derben Mundwerk in der Klavierschule auf den blauäugigen puppenhaft schönen Halbjapaner Akira. Weil er oft gehänselt wird, verhält sich Takami ihm gegenüber wie zu einer kleinen Schwester, die es zu verteidigen und zu beschützen gilt. Jahre später, im Teenageralter, küsst Akira die verblüffte Takami aus heiterem Himmel und es kommen völlig neue Gefühle in ihre bisher ganz besondere und vertraute Beziehung, mit denen Takami nur sehr schwer klar kommt. Süße Gefühlswirren, filigran und frisch inszeniert.

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  • Rezension zu "Venus Capriccio 01" von Mai Nishikata

    Venus Capriccio 01
    katja_li

    katja_li

    18. March 2012 um 15:13

    Meinung: Als erstes möchte ich den Zeichenstil der Autorin loben, denn dieser hat wirklich Wiedererkennungswert und ist, wie man am Cover schon erkennen kann, sehr schön anzusehen. Nishikata versteht es die Gefühle der Figuren mit ihrem Zeichenstil rüberzubringen, wie keine andere. Auch in ihren anderen Werken "Hana no Kishi" und "Cyboy" kann man diesen Zeichenstil bewundern. Die Klaviermusik spielt in diesem Manga natürlich auch eine große Rolle und mir als "Leihenpianistin" hat dies sehr gefallen und man merkt, dass sich die mangaka gut über die Musik informiert hat. Die Story ist zugleich lustig und romantisch. Gleich zu Anfang der Geschichte gesteht Akira seine Liebe, doch Takami scheint dies nicht richtig zu kapieren, oder sie will es einfach nicht wahrhaben und so behandelt sie ihn weiter wie eine kleine Schwester,doch im Laufe der Geschichte ändert sich ihre Sicht um 180°. Es ist spannend mit zuverfolgen, was zu Takamis "Umschwung" verleitet hat und dem Leser wird keinesfalls langweilig. Meiner Meinung nach ist das ein entscheidender Vorteil eines Mangas, einem wird einfach nie langweilig. Während es im Buch öfters mal Passagen gibt, an denen nichts besonderes passiert und beispielsweise eine Seite nur die Umgebung beschrieben ist, wird es im Manga einfach nie langeilig, da es nicht allzu viel Text gibt, sondern viele Bilder, die man bewundern kann. Die Umgebung muss auch nicht beschrieben werden, da sie ja gezeichnet wurde. So habe ich diese 5 Bänder in einem Rutsch durchlesen können. Die beiden Hauptcharaktere muss man einfach lieben! Takami ist aufbrausend und nimmt nie ein Blatt vor dem Mund und das macht sie natürlich unheimlich sympatisch. Auch beschützt sie diejenigen, die ihr am Herzen liegen und ist immer für ihre Freunde da. So stellt man sich die perfekte Freundin vor. Akira hingegen ist so ziemlich das Gegenteil von Takami. Er ist eher ruhig und seriös, wie der perfekte Gentelman eben, doch das macht ihn nicht weniger sympathisch, denn manchmal im Manga sieht man seine eifersüchtige Jungenseite und die Stellen sind immer besonders süß anzusehen. Was ich wirklich wirklich toll fand, waren die Bonusseiten am Ende jedes Buches. In diesen wurden nämlich die Persönlichkeiten der beiden getauscht und so war Takami nun die gefasste und Akira ein Plappermaul. Es war einfach zum totlachen und wiedereinmal wird sichtbar, wie genial der Zeichenstil ist, denn sie schafft es durch den Gesichtsausdruck den Charakter des jeweiligen widerzuspiegeln. Fazit: romantisch, witzig gepaart mit wundervollem Zeichenstil

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