Hinterhofleben

von Maik Siegel 
4,7 Sterne bei21 Bewertungen
Hinterhofleben
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Tolle Gesellschaftskritik sinnvoll verpackt

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Maik Siegels Debüt ist absolut gelungen: tiefgründig, bewegend und überraschend. Eins meiner Lese-Highlights in 2018!

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Inhaltsangabe zu "Hinterhofleben"

Was passiert mit einer Hausgemeinschaft, wenn auf einmal statt Mülltrennung Weltpolitik diskutiert wird?
Die Linde im Hinterhof grünt gerade erst, als die Bewohner der Nummer 68 im Prenzlauer Berg entscheiden, dem syrischen Kriegsflüchtling Samih Unterschlupf zu bieten.

Doch mit der Zeit spaltet sich die Hausgemeinschaft in hilfsbereite und um die eigene Sicherheit besorgte Menschen, deren Zentrum die Linde im Hof bildet und als Inbegriff des deutschen Raumes gilt.
Im Hinterhof erlebt sie als stumme Zeugin, das Verhalten und die Gedanken der 68er gegenüber ihrem neuen Nachbarn Samih. Die neuesten Entwicklungen, die er mit sich bringt und die gemeinsamen Entscheidungen der sehr heterogenen Hausgemeinschaft werden im Hinterhof ausgetragen. Bis das letzte Blatt der Linde im Herbst gefallen ist, werden die Bewohner einiges über sich und ihre wahren Absichten offenbart haben.

Maik Siegel hat mit „Hinterhofleben“ ein Buch geschaffen, das ein Gesellschaftsroman im klassischen Sinne ist und aktuelle und gerade hoch brisante Themen behandelt, ohne dabei den Humor zu verlieren. Von den Kriegszuständen in Syrien, den Flüchtlingsströmen zu Land und zu Wasser, der deutschen Willkommenskultur, Homosexualität, Gewalt in Computerspielen, der europäischen Kolonialisierungsgeschichte, kindlicher Abenteuerlust und dem Helfer-Syndrom wird mal mit Ernsthaftigkeit, mal mit Witz und Sarkasmus erzählt. Dabei gibt die Komplexität der Charaktere den gängigen Argumenten in der Flüchtlingsdebatte ein Gesicht, das jenseits von Schwarz- und Weißmalerei liegt.

Inspiriert von klassischen und zeitlosen Werken wie Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ und Ödön von Horvaths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ ergibt sich eine spannende und dicht erzählte Geschichte, die ihren Realitätsanspruch durch die detailgetreue Wiedergabe des Prenzlauer Bergs erhebt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783863270469
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:Divan
Erscheinungsdatum:27.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesemaus1989vor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Tolle Gesellschaftskritik sinnvoll verpackt
    Hinterhofleben

    Autor: Maik Siegel
    Erscheinungsjahr: 2017
    Verlag: Divan
    Preis: 15,90€

    Inhaltsangabe

    Was passiert mit einer Hausgemeinschaft, wenn auf einmal statt Mülltrennung Weltpolitik diskutiert wird?
    Die Linde im Hinterhof grünt gerade erst, als die Bewohner der Nummer 68 im Prenzlauer Berg entscheiden, dem syrischen Kriegsflüchtling Samih Unterschlupf zu bieten.

    Doch mit der Zeit spaltet sich die Hausgemeinschaft in hilfsbereite und um die eigene Sicherheit besorgte Menschen, deren Zentrum die Linde im Hof bildet und als Inbegriff des deutschen Raumes gilt.
    Im Hinterhof erlebt sie als stumme Zeugin, das Verhalten und die Gedanken der 68er gegenüber ihrem neuen Nachbarn Samih. Die neuesten Entwicklungen, die er mit sich bringt und die gemeinsamen Entscheidungen der sehr heterogenen Hausgemeinschaft werden im Hinterhof ausgetragen. Bis das letzte Blatt der Linde im Herbst gefallen ist, werden die Bewohner einiges über sich und ihre wahren Absichten offenbart haben.

    Maik Siegel hat mit „Hinterhofleben“ ein Buch geschaffen, das ein Gesellschaftsroman im klassischen Sinne ist und aktuelle und gerade hoch brisante Themen behandelt, ohne dabei den Humor zu verlieren. Von den Kriegszuständen in Syrien, den Flüchtlingsströmen zu Land und zu Wasser, der deutschen Willkommenskultur, Homosexualität, Gewalt in Computerspielen, der europäischen Kolonialisierungsgeschichte, kindlicher Abenteuerlust und dem Helfer-Syndrom wird mal mit Ernsthaftigkeit, mal mit Witz und Sarkasmus erzählt. Dabei gibt die Komplexität der Charaktere den gängigen Argumenten in der Flüchtlingsdebatte ein Gesicht, das jenseits von Schwarz- und Weißmalerei liegt.

    Inspiriert von klassischen und zeitlosen Werken wie Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ und Ödön von Horvaths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ ergibt sich eine spannende und dicht erzählte Geschichte, die ihren Realitätsanspruch durch die detailgetreue Wiedergabe des Prenzlauer Bergs erhebt.

    Leseeindruck:

    Nach einem etwas holprígen Start in das Buch. Es war eine kleine Gewöhnungssache an den doch etwas anderen Schreibstil des Autors. Aber nicht immer ist ANDERS auch schlecht, sondern man muss auch mal über den Tellerrand schauen.
    Kaum ein gelesenes Buch ist so aktuell und spiegelt die Gesellschaft so detailgetreu wieder wie dieses Buch. Es hat mich doch noch einmal anders auf die Flüchtlingskrise schauen lassen und doch nachdenklich gestimmt. Vielleicht man dieses Thema für viele schon viel zu oft diskutiert wurden sein, aber hier ist es eine besondere Art und Weise der Aufarbeitung.
    Die Hausbewohner bekommen hierfür Charakterzüge aus allen Schichten der Gesellschaft. Ein wirklich cleverer Schachzug, weil so wirklich alle Meinungen vertreten sind. Jeder wird sich so in einer Person wiederfinden können ohne sich vielleicht gleich kritisiert zu fühlen. Diese Indirektheit finde ich sehr gelungen.
    Ein klasse Buch mit einer Hammerende, mit welchem ich wirklich nicht gerechnet habe. Bei diesem Buch ist wirklich jeder Euro gut investiert

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    Mlle-Facettes avatar
    Mlle-Facettevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Maik Siegels Debüt ist absolut gelungen: tiefgründig, bewegend und überraschend. Eins meiner Lese-Highlights in 2018!
    Aktuell, tiefgründig, bewegend

    Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://www.mlle-facettenreich.de/hinterhofleben-maik-siegel/

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    buechermaus88vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Querschnitt von Deutschland in einem Haus. Absolute Leseempfehlung
    Gesellschaftskritik im Romanstil

    Das Cover:

    Passt wie angegossen auf das Buch. Titel und Bild passen perfekt zusammen. Das Cover zeigt den Hinterhof des Hauses und verdeutlicht somit worum es geht. 

    Der Inhalt:

    Nachdem die Hausgemeinschaft gemeinsam beschlossen hat den syrischen Flüchtling Samih illegal im Haus aufzunehmen beginnt für diesen eine Tortur. Die einzelnen Parteien im Haus haben ihre ganz unterschiedlichen Meinungen zum Thema Flüchtlinge und geben diese teilweise auch offen preis. Nachdem ein Gerücht in Umlauf gerät, was den Hintergrund von Samih betrifft, trauen ihm viele Bewohner nicht mehr über den Weg. Doch wer wagt es nach der Wahrheit zu fragen und möchte dem Flüchtling tatsächlich helfen?

    Meine Meinung:

    Das Buch hat mich teilweise schockiert, da dieses Haus tatsächlich auf Deutschland bezogen werden kann. Die Menschen zeigen die unterschiedlichsten Verhaltensweisen: von vermeintlichen Gutmenschen, die helfen wollen, aber vor allem der Welt zeigen möchten, was für tolle Menschen sie sind bis hin zu Menschen, die lieber im Hintergrund agieren, Menschen, die offen ihre Sorgen aussprechen und Menschen, die jede Menge Vorurteile haben, ohne diese aber ernsthaft ergründen zu wollen.

    Ich finde, dass dieses Buch sehr gelungen ist und ein gesellschaftlich aktuelles Thema beinhaltet, das sich einige Menschen zu Herzen nehmen sollten. 

    Besonders bemerkenswert finde ich, dass die Bewohner alle sehr egoistisch agieren und der eigentliche Protagonist, der Flüchtling Samih, zu kurz kommt und einfach nicht beachtet wird. Es wird viel über ihn gesprochen aber kaum mit ihm. Natürlich gibt es auch Sprachbarrieren, allerdings könnten auch diese überwunden werden. Das einzige was die Bewohner hierbei auf sich nehmen müssten wäre etwas Zeit. Doch die scheint keiner zu haben. Welche Folgen das ganze Trara hat, könnt ihr dann im Buch selbst nachlesen. Nur soviel: Ich war sehr überrascht vom Ausgang dieser Story.

    Mein Fazit:

    Eine absolute Leseempfehlung :-) 

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    bea76s avatar
    bea76vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Buch mit Berliner Schnauze und Schmunzelfaktor zu einem nicht ganz einfachen Thema.
    Tolles Buch mit Berliner Schnauze und Schmunzelfaktor zu einem nicht ganz einfachen Thema.

    Berlin Prenzlauer Berg, eine eigentlich echt gut zusammen passende / gewachsene Hausgemeinschaft und plötzlich entschließt sich eine Mietpartei einen syrischen Flüchtling aufzunehmen. 

    Ob das alle so toll finden? Gibt es Schwierigkeiten? Wie funktioniert so etwas? Viele Fragen, einige Probleme und das mit Berliner Charme und Schnauze.

    Ich muss sagen trotz des nicht ganz so einfachen Themas hatte ich beim Lesen echt Spass. Die Gespräche / Dialoge sind wirklich klasse, vorallem wenn Ott dabei ist.
    Toll geschriebener Gesellschaftsroman zum Thema Flüchtlinge und Vorurteile. Ja es spielt in einem Haus, lässt sich aber auch ganz einfach auf Deutschland oder sogar weltweit umschreiben, sprich jede beliebige Stadt kann es sein. Schließlich ist dieses ja kein Problem was nur in Berlin existiert, sondern einfach gerade total aktuell ist. 

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    Minjevor 7 Monaten
    Flüchtlingsthematik

    "Hinterhofleben" von Maik Siegel erschien 2018 im Divan Verlag.

    Inhalt
    Ein Berliner Hinterhaus mit sieben Wohnungen und einer Praxis. Alle müssen sich nun, wegen Inga, mit der Flüchtlingsthematik auseinandersetzen. Denn Inga kommt auf die Idee, gemeinsam mit ihrem Partner, einen syrischen Flüchtling aufzunehmen. Doch geht das gut?

    Meinung
    Illustration
    Zu Beginn des Buches finden wir eine Illustration der Hausnummer 68, mit Beschriftung, wer wo wohnt. Diese Illustration hat sich als sehr hilfreich erwiesen, ich habe mehrmals zurückgeblättert, eine gute Idee.

    Aufbau
    Mir fehlen die Kapitel. Einige Überschriften wären echt schon gewesen, so dass man das Gefühl erhält, das Buch habe eine gewisse Struktur. Das hat beim Lesen das Leseerlebnis echt gestört.

    Stil
    Das Buch ist gut geschrieben. Besonders der Anfang auf Seite 7 fällt positiv auf. Im weiteren Verlauf des Buches gibt es viele Dialoge, was ja auch Sinn macht, da es um die Meinungen der verschiedenen Hausbewohner geht. 

    Personen
    Wer mich schockiert hat, war vor allen Dingen Ott. Ein Gerücht in die Welt setzen, jeder erzählt es weiter. Und am Ende seine "Beichte":

    "Dass unser Flüchtling (...) habe ich mir ausgedacht. Es war ein Spiel, ein Experiment. Der Mensch ist das grausamste aller Tiere, und ich wollte sehen, inwieweitdies auch auf meine Nachbarn zutrifft."         (S. 116)

    Ich finde sein Verhalten unmöglich. Er "benutzt" Samih (Flüchtling), um ein Gedankenexperiment durchzuführen. Um zu sehen, was passiert. Vielleicht hätte er bedenken sollen, dass dieser Mensch ein Flüchtling ist, dass er Krieg erlebt hat, das er traumatisiert ist?! Aber seine Seele interessiert ihn nicht, ihn interessiert nur sein "Experiment".
    Irgendwie kam mir, als ich dies las, der Gedanke an "Fake News"- was soll man noch glauben?

    Was positiv auffällt: Durch die Auswahl, die Siegel an Personen getroffen hat, lernen wir verschiedene Perspektiven kennen: die kindliche, vorurteilsfreie Perspektive (was ist das, ein Flüchtling?), die Perspektive einer Frau, die zu stark bemuttert und doch nicht an sein Innerstes gelangt, die Perspektive von dem Mann, der ihm einfach nur zuhört (und andere). 
    Was ich so schön finde: Siegel möchte uns gedanklich nicht in eine Richtung drängen. Er zeigt nur verschiedene Denkweisen unserer Gesellschaft auf und regt somit zum Nachdenken an.

    Fazit
    Ein Buch, das nachdenklich macht. Zu empfehlen, wenn man sich für die Thematik interessiert.

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    abetterways avatar
    abetterwayvor 8 Monaten
    Hinterhofleben

    Inhalt:
    "Was passiert mit einer Hausgemeinschaft, wenn auf einmal statt Mülltrennung Weltpolitik diskutiert wird?
    Die Linde im Hinterhof grünt gerade erst, als die Bewohner der Nummer 68 im Prenzlauer Berg entscheiden, dem syrischen Kriegsflüchtling Samih Unterschlupf zu bieten.
    Doch mit der Zeit spaltet sich die Hausgemeinschaft in hilfsbereite und um die eigene Sicherheit besorgte Menschen, deren Zentrum die Linde im Hof bildet und als Inbegriff des deutschen Raumes gilt.
    Im Hinterhof erlebt sie als stumme Zeugin, das Verhalten und die Gedanken der 68er gegenüber ihrem neuen Nachbarn Samih. Die neuesten Entwicklungen, die er mit sich bringt und die gemeinsamen Entscheidungen der sehr heterogenen Hausgemeinschaft werden im Hinterhof ausgetragen. Bis das letzte Blatt der Linde im Herbst gefallen ist, werden die Bewohner einiges über sich und ihre wahren Absichten offenbart haben."

    Meinung:
    Das Buch behandelt sehr viele Themen welche zu Konflikten führen können und es auch tun. Ein sehr realistisch geschreibenes buch, das viele Themen anspricht welche sehr wohl die Gesellschaft im großen sowohl die Gesellschaft im kleinen Hinterhof beschäftigen.
    Ein Buch zum nachdenken und diskutieren, welches ich sehr wertvoll für die Gesellschaft halte.
    Sehr ehrlich und authentisch.

    Fazit:
    Ein sehr spannendes Buch mit vielen Meinungen, was zu Diskussionen anregt.

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    Diezwinkerlingevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Roman mit einem politisch, sensiblen Inhalt, welcher in dem die ganzen Bandbreite an Meinungen dargestellt ist. Konfliktbehaftet
    Besser als erwartet, positiv überrascht

    Ich war positiv überrascht und es gäbe keinen Grund das Buch an einer Stelle abzubrechen. Der Autor hat es geschafft das Thema so auszuarbeiten, das der Leser Hintergundwissen erfährt und sich mit dem Thema auseinandersetzten muss, ihm aber keine Meinung aufzwingt. Er hat alle Facetten an Meinungen, Gedanken, Abwägungen und Urteile der Menschen mit eingearbeitet. Es geht natürlich in eine Richtung, das ist klar, ganz neutral wird man dem Thema nicht gegenüber stehen. Deshalb ist es ja auch so sensibel und schwierig. Und Meinungen, Vorurteile usw entstehen ja meist aus Erfahrungen, Unwissenheit, Ängsten. Der Anfang vom Buch, bis man sich an den Stil gewöhnt hatte, war für mich etwas suspekt, auch der Umgang mit den Klischees, aber das zog sich ja in allen Richtungen durch das Buch, wenn auch bestimmte Parteien schon Klischeehaft bedient wurden. Was ich sehr interessant fand, war die Darstellung aus der Sicht des kleinen Jungen, dies fand ich sehr beeindruckend und sympatisch. Inwiefern die politischen Inhalte der Wahrheit entsprechen, kann und möchte ich nicht beurteilen. Geschickt gemacht war von dem Autor auch die Besetzung des Hauses. Von einem eingefleischten Berlin, der auch in diesem Dialekt auftrat, bis suspekter alter Herr der Bücher liebte, über Jude, Moslem, Polin, Studenten, Kinder, Schwule war alles vertreten. Quasi die ganze Bandbreite. Eine gute Kombination bei der Interaktion zu dem Thema um alle Seiten zu der Thematik zu beleuchten. Das Problem der Kommunikation, der Einstellung und des Lebens dort. Die Linde spielte leider nur eine untergeordnete Rolle. Das Ende ist tragisch, in einem Roman hätte ich es mir besser gewünscht. Wenn man die Realität nimmt ist es natürlich leider passend. So viel Streit und Zickerei wie in dieser 68 erlebt man wohl nicht alle tage so offensichtlich, wenn auch typisch für die heutige Zeit.
    Ich bin ja niemand, der sich mit dem Thema so wirklich auseinander setzt und es wahrscheinlich auch zu wenig tue. Natürlich habe auch ich meine Meinung und würde, ohne das ich angeschrieben worden wäre, so Bücher nie lesen. Das ist so gar nicht meins sonst. In diesem Falle jedoch, bin ich froh, dass ich es getan habe. Ich schwanke zwischen 3 oder 4 Bücherpunkten und bin mir nicht so richtig schlüssig. Es ist jetzt keine Roman, den ich wieder lesen würde, jedoch hat er überzeugt, allein weil ich ihn gelesen habe und weil er so gut geschrieben war in den Darstellungen. Auf der Bestenliste jedoch würde er keinen Platz finden. Aber das ist wohl auch dem Thema geschuldet. 

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    orfe1975s avatar
    orfe1975vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Großartiges Buch über das aktuelle Thema Flüchtlinge und Integration, poetisch, sarkastisch und dramatisch zugleich – klare Leseempfehlung!
    Die 68er als Spiegel unserer Gesellschaft


    Cover und Gestaltung

    Das Cover wirkt schlicht, passt aber gut zum Titel: Der Hinterhof eines städtischen Hochhauses mit dem Blick von unten nach oben. Der Blick durch die Fenster sowohl in den Hof als auch vom Hof auf die Fassade spielt im Roman eine immer wieder kehrende Rolle. Als Klappenbroschur gehört dieses Taschenbuch zu der stabileren, hochwertigen Sorte.

    Inhalt

    Ort des Geschehens ist ein 8-Parteien-Hochhaus an einer Hauptstraße am Prenzlauer Berg mit der Hausnummer 68. Hier wohnen "Die 68er", die einen guten Querschnitt der etwas gehobenen Gesellschaft symbolisieren: die Helikoptereltern, das Rentnerehepaar mit Spitzelambitionen, der verkannte, knöternde Dichter, ein jüdischer Homosexueller, eine ausländische Familie, eine Ärztin, die dort praktiziert, 2 typische Studentinnen und das junge, sozial eingestellte Ehepaar Inga und Jan. Als Inga beschließt, einen syrischen Flüchtling illegal aufzunehmen, verändert dies die Hausgemeinschaft und ihr Leben für immer.

    Mein Eindruck

    "Die Linde gilt vielen als deutscher Baum.[...] Doch wäre es ein Irrtum, sie deutsch zu nennen. Sie ist ein Weltbaum: Von China über Iran bis hin zu den Vereinigten Staaten ist sie in zahlreichen Ländern verbreitet.[...]Sie existiert nicht, die deutsche Linde. Trotzdem glauben viele fest daran, dass es sie gibt. Inmitten eines Berliner Hinterhofes grub eine Linde seit Jahrzehnten ihre Wurzeln tief ins Erdreich. Ein kaiserlicher Beamter hatte sie dort irrtümlich statt einer Buche einpflanzen lassen. Als der Fehler auffiel, saß der Baum bereits in der Erde und man beschloss, ihn dort seinem Schicksal zu überlassen [...]." (S. 7f.)
    "Unbeeindruckt von all dem menschlichen Treiben harrte die Linde inmitten des Berliner Lebens aus, eine unerkannte Fremde, gezüchtet in einer Baumsiedlung nahe Bratislava als eine Kreuzung von Sommer- und Winterlinde. Sie wuchs als Bastard auf fremdem Boden, aber weil dies keiner der Bewohner des Hauses ahnte, störte sich auch niemand daran." (S. 9)"

    Diese Linde spielt eine zentrale Rolle in dem Roman: sie erlebt das Leben im Hinterhof mit und ihre Veränderungen sind ein Spiegel der jeweils aktuellen Stimmung bei den 68ern. Die Linde als Symbol eines Einwanderers begleitet das Geschehen auf poetische Weise mit und ist ein Grund, warum ich den Roman als wahres Leseerlebnis bezeichnen würde.

    Am Anfang des Buches ist eine Skizze des Hauses, in der man sehen kann, wer wo wohnt. Das ist am Anfang zur Orientierung und für die Einführung der vielen Personen hilfreich, später brauchte ich sie aber nicht mehr; ich hatte die 68er schnell verinnerlicht.

    Der Stil des Autors ist einfach wunderbar. Er schafft es, auf treffende Weise – mal poetisch, mal sarkastisch - der Gesellschaft mit dieser Geschichte den Spiegel vorzuhalten. Anfangs sind alle enthusiastisch, wollen helfen, solange es ihr bürgerliches gutes Leben nicht beeinträchtigt. Doch langsam bröckeln die Fassaden, unterschwellige Konflikte kommen zutage, Lügen werden verbreitet, Vorurteile vertieft, Ängste geschürt und das alles auf Kosten des Flüchtlings Samih. Letztendlich wird er nur noch herumgeschubst und geht nicht um sein Wohl, sondern nur noch darum, wer am Ende von den Hausbewohnern besser dasteht und wer schuld an etwas ist oder nicht. Die Geschichte zu verfolgen ist mindestens so spannend wie ein Krimi. Die Charaktere sind Leute, die man aus dem wahren Leben kennt, weil es einfach bestimmte Typen darstellen, die in der Gesellschaft immer wieder vorkommen. Interessant ist, dass ein und dieselbe Handlung oft mehrfach beschrieben wird, jeweils aus der Perspektive eines anderen Bewohners. Durch die Darstellung der verschiedenen Sichtweisen kann man sich gut jede Person und ihre Haltung vorstellen. Manchmal fragt man sich, ob man nicht auch manchmal solche Gedankengänge hat und wie man selbst wohl gehandelt hätte. Diese Art von "Unterschwellige Geschichte" ist genau der Grund, warum mich das Buch so gepackt hat. Es deckt schonungslos und doch mit einer Prise Humor die Gedanken auf, die den unterschiedlichen Personen kommen, die aber Angst haben, sie auszusprechen. Hier werden sie einfach mal mit in in die Geschichte rein gepackt, so wie sie tatsächlich sein könnten.

    "Ich rede davon, dass du jegliches Maß verloren hast. Und du bist nicht die Einzige. Die Menschen in Deutschland offenbaren gerade angesichts der Flüchtlinge, dass ihnen jeder vernünftige Gedanke abhanden gekommen ist. [...]Zwei Seiten bekriegen sich auf dem Rücken der Flüchtlinge und das Einzige, was in diesen Diskussionen zählt, ist, mit Beleidigungen die moralische Oberhand zu behalten. Kein Abwägen, keine neutrale Betrachtung der Situation. Schwarz und Weiß mehr gibt es nicht. Ein 'Aber', einst Ausdruck des denkenden Menschen, ist nicht mehr salonfähig. Wer 'aber' sagt, ist automatisch ein Nazi, egal welche Argumente er aufbringt. Niemand ist mehr fähig, rational über dieses Thema zu diskutieren." (Jan zu Inga auf S. 211f.)

    Die Entwicklung der einzelnen Personen ist hier auch sehr spannend zu beobachten, einige zum negativen, andere wiederum überraschen mit positiven Veränderungen. Während sich die Handlung schließlich auf dramatische Weise zuspitzt und das Verhalten der Erwachsenen an kindische Streitereien erinnert, ist ausgerechnet ein Kind fast allein als wirklich vernünftig handelnde Person tätig: Er heißt Tumaini (Suaheli für "Hoffnung") und er ist der Einzige, der unvoreingenommen an Samih herantritt und dessen Bedürfnisse erkennt. Tumaini setzt den Rat des Schriftstellers um:

    "Hör den Menschen zu. Den einen wirst du zustimmen, den anderen nicht. Anschließend kannst du selbst nachdenken und deine eigene Meinung formen. Aber vergiss nie zuzuhören." (S.229).

    Wahre Worte, die wir alle öfter beherzigen sollten!

    Neben dem Geschehen Haus lernt man nebenbei als Leser auch einige Fakten über die allgemeine Flüchtlingslage, die geschickt in die Ereignisse eingeflochten werden. Das gefiel mir sehr gut.

    Am Ende war ich sehr erschüttert und musste alles erst mal sacken lassen. Das Buch wird sicher noch lange in mir nachhallen und ich werde es sicherlich noch mehrfach in die Hand nehmen und darin herum blättern. Es steht so viel zwischen den Zeilen, dass man es nicht alles beim ersten Mal verarbeiten kann. Und wenn man die Handlung kennt, kann man das Buch m. E. auch einfach mal in der Mitte aufschlagen und sich irgendeine Stelle genauer vornehmen, denn es gibt viele schöne und wahre Worte, die man sich als Zitate merken sollte, die an dieser Stelle aber den Rahmen sprengen würden.

    Fazit

    Ein großartiges Buch über das aktuelle Thema Flüchtlinge und Integration, poetisch, sarkastisch und dramatisch zugleich – Absolute Leseempfehlung!

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    otegamivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Aktuell und sehr empfehlenswert!
    Brisantes Thema im Hinterhof - genial erzählt!

    Wie reagiert eine Hausgemeinschaft, na sagen wir besser: eine bunt gewürfelte Mieteransammlung in einem Mehrfamilienhaus, wenn ein illegaler Flüchtling aus Syrien in einer der Wohnungen aufgenommen wird?

    Nur so viel sei verraten: es öffnen sich Abgründe!!!! Sämtliche schlechte Eigenschaften der Gattung Mensch treten zu Tage!

    Genial fand ich die Idee, Wissenswertes ohne den erhobenen Zeigefinger zu vermitteln, indem der Autor den jungen 'Tumaini' (Sohn eines kenianischen Ehepaars und Fan der TKKG-Bande) Fragen stellen ließ.

    Das Buch lässt mich betroffen und fassungslos zurück! Mehr als 5 Sterne kann ich leider nicht geben!

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    killmonotonys avatar
    killmonotonyvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Der Autor hält dem Leser den Spiegel vor und zeigt, was beim Thema „Flüchtlinge“ in Deutschland alles schief läuft.
    Rezension: Hinterhofleben

    Im Rahmen meiner „Lesen außerhalb der Komfortzone“ Aktion habe ich mich mal wieder aus meiner bequemen literarischen Reichweite begeben, und zwar mit Maik Siegels Gesellschaftsroman„Hinterhofleben“. Normalerweise versuche ich, beim Lesen wenigstens eine gewisse Distanz zu politischen Themen zu wahren, dabei sind gerade diese Themen doch besonders wichtig. In Siegels Roman geht es also um ein Paar, das einen syrischen Flüchtling Unterkunft bieten möchte. So weit, so gut, doch hat jeder der 14 (sofern ich mich nicht verzählt habe) Bewohner der Nummer 68 da auch ein Wörtchen mitzureden. Während die einen für die Aufnahme Samihs sind, sind die anderen dagegen, und als der Syrer dann nach einem demokratischen Entscheid in Inga und Jans Wohnung landet, entspinnen sich Intrigen und Verschwörungen zwischen den Mietern, die Gerüchteküche brodelt, und mittendrin steht Samih, der sich nichts zu schulden kommen lässt, aber trotzdem „auffällig schweigsam“ oder „verdächtig“ scheint – zumindest für einige der Anwohner. Was ist ihm widerfahren? Und was ist seine Geschichte? Ist er wirklich ein Alawit und hat Menschen auf dem Gewissen? Oder ist alles doch ganz anders, als die Bewohner der 68 sich zusammengespinnt haben?


    Maik Siegel bringt mit „Hinterhofleben“ ein sehr wichtiges Thema in unseren Aufmerksamkeitsbereich. Denn oft werden die Augen vor Themen wie der Flüchtlingskrise verschlossen, Gerüchte verbreiten sich, Vorurteile entstehen. Dass dies nicht die optimale Entwicklung ist, sollte klar sein. Siegel zeichnet seine Charaktere deshalb so, dass der Leser innerhalb des Mikrokosmus der Nummer 68 möglichst diverse Meinungen und Ansichten erfahren kann. Sei es nun die kritische Ute, die gern alle möglichen (vor allem negativen) Gerüchte im Haus herumtratscht, damit jeder bloß Bescheid weiß, „wen er sich da ins Haus geholt hat“, oder aber Inga, deren Idee es ja war, Samih eine Unterkunft zu bieten, die sich aber ärgert, weil die anderen Bewohner ihn nicht so aufnehmen, wie sie es sich gewünscht hätte. Und weil Samih nicht ihren Erwartungen – welche Erwartungen darf man denn an einen Flüchtling haben? – entspricht: Samih ist nicht dürr, struppig und gezeichnet genug, erscheint ihr gar wie ein normaler Mensch; er blüht auch nicht, wie erhofft, unter ihrer Fürsorge auf. Inga will Samih helfen, aber sie möchte für ihre selbstlose Tat anerkannt werden, laut Freund Sven am liebsten einen „Preis bekommen“. Die Aufnahme Samihs erscheint mehr und mehr ihrem Schuldbewusstsein geschuldet, ihrem Wunsch nach Anerkennung und Lob, und nicht der Selbstlosigkeit, die sie vorgibt.


    Flüchtlinge ja, aber nicht, wenn sie das gemütlich bürgerliche Leben beeinträchtigten.


    Samih gegenüber negativ eingestellt erscheint auch Miesepeter und Grummel Ott, der Samih sogar einen deutschen Namen (Erwin) erteilt. Während Sven, Anne, und die beiden Studentinnen Julia und Nikola anfangs die Aufnahme Samihs begrüßen, hält Ott sich aus der Diskussion heraus, streut aber selbst Gerüchte über den Syrer oder lässt ihn Schweinefleisch essen. Jedoch erscheint Ute als einzigste der Beherbergung Samihs am Ende völlig abgeneigt, befürchtet sie doch, dass dieser letzten Endes nutzlos und ohne Beschäftigung gelangweilt im Hof herumsitzen und vermutlich anfangen würde, Drogen zu verkaufen und im Müll nach Pfandflaschen zu wühlen.


    Und während der kleine Tumaini, Sohn der afrikanischen Familie im Haus, nachforscht, was es denn mit diesen Flüchtlingen überhaupt auf sich hat und wieso diese ihr Land verlassen müssen, erkennt der Leser nach und nach erkennt, wer aus der Nummer 68 sich wirklich um Samih sorgt und ihn nicht nur aus Schuldgefühlen oder „weil man das gerade so macht“ aufnimmt; sich seine Geschichte anhört; mitfühlt.


    Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SpreadandReads avatar
    Was passiert, wenn eine ganze Hausgemeinschaft gemeinsam über die Aufnahme eines Flüchtlings entscheidet? Welche Vorurteile bestehen? Welche Chancen und Perspektivwechsel sind möglich?
    Begleitet die Bewohner der Hausnummer 68, irgendwo im Prenzlauer Berg, und erlebt mit ihnen mal ernsthaft, mal humorvoll eine Geschichte, die auf geschickte Art gesellschaftlich brisante Themen und hohen Unterhaltungswert vereint.

    Inhalt:
    Was passiert mit einer Hausgemeinschaft, wenn auf einmal statt Mülltrennung Weltpolitik diskutiert wird? Die Linde im Hinterhof grünt gerade erst, als die Bewohner der Nummer 68 im Prenzlauer Berg entscheiden, dem syrischen Kriegsflüchtling Samih Unterschlupf zu bieten.
    Doch mit der Zeit spaltet sich die Hausgemeinschaft in hilfsbereite und um die eigene Sicherheit besorgte Menschen, deren Zentrum die Linde im Hof bildet und als Inbegriff des deutschen Raumes gilt. Im Hinterhof erlebt sie als stumme Zeugin, das Verhalten und die Gedanken der 68er gegenüber ihrem neuen Nachbarn Samih. Die neuesten Entwicklungen, die er mit sich bringt und die gemeinsamen Entscheidungen der sehr heterogenen Hausgemeinschaft werden im Hinterhof ausgetragen. Bis das letzte Blatt der Linde im Herbst gefallen ist, werden die Bewohner einiges über sich und ihre wahren Absichten offenbart haben.
    Maik Siegel hat mit "Hinterhofleben" ein Buch geschaffen, das ein Gesellschaftsroman im klassischen Sinne ist und aktuelle und gerade hoch brisante Themen behandelt, ohne dabei den Humor zu verlieren. Von den Kriegszuständen in Syrien, den Flüchtlingsströmen zu Land und zu Wasser, der deutschen Willkommenskultur, Homosexualität, Gewalt in Computerspielen, der europäischen Kolonialisierungsgeschichte, kindlicher Abenteuerlust und dem Helfer-Syndrom wird mal mit Ernsthaftigkeit, mal mit Witz und Sarkasmus erzählt. Dabei gibt die Komplexität der Charaktere den gängigen Argumenten in der Flüchtlingsdebatte ein Gesicht, das jenseits von Schwarz- und Weißmalerei liegt.
    Inspiriert von klassischen und zeitlosen Werken wie Gerhart Hauptmanns "Die Ratten" und Ödön von Horvaths "Geschichten aus dem Wiener Wald" ergibt sich eine spannende und dicht erzählte Geschichte, die ihren Realitätsanspruch durch die detailgetreue Wiedergabe des Prenzlauer Bergs erhebt.







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    abetterways avatar
    Letzter Beitrag von  abetterwayvor 8 Monaten
    Hier ist meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Maik-Siegel/Hinterhofleben-1488561327-w/rezension/1537994127/ Es tut mir leid das die Rezi erst jetzt kommt,. Das Buch ist sehr ehrlich und authentisch geschrieben. Es ist einfach wirklich toll geschrieben, spricht mehrere brisante Themen an und regt zum nachdenken an.
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