Maike Claußnitzer Tricontium

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Inhaltsangabe zu „Tricontium“ von Maike Claußnitzer

Gerechtigkeit ist oft nicht mehr als ein frommer Wunsch – das weiß Herrad, die Richterin, die mit ihrer Versetzung in das abgelegene Tricontium hadert, ebenso gut wie Ardeija, der drachenzähmende Hauptmann ihrer Krieger, oder Wulfila, der Dieb, der Jahre nach seiner Verurteilung unerwartet wieder in ihr Leben tritt. Doch als sich in den Grenzlanden Geisterspuk und gewaltsame Übergriffe zu häufen beginnen, wollen die drei nicht tatenlos zusehen, auch wenn bald keine Menge Tee mehr ausreicht, um gelassen zu bleiben. Denn die Hintergründe der rätselhaften Vorgänge scheinen in einer Zeit zu liegen, die alle gern vergessen würden: Den düsteren Tagen des Bürgerkriegs…

Toller Fantasyroman - komplexe Handlung und starke Charaktere.

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  • Heavy High Fantasy

    Tricontium
    loralee

    loralee

    28. August 2016 um 12:50

    Spätes Rom bis frühes Mittelalter dienen als Vorlage für die komplexe Welt, die Maike Claußnitzer in ihrem Fantasy Roman Tricontium zeichnet. Wohlgemerkt: zeichnet und nicht einfach nur skizziert. Die Autorin beschreibt ihre Welt sehr detailreich, so dass ich mich sofort darin zurechtfinde. Sie setzt den inhaltlichen Schwerpunkt auf politische Machtkämpfe und Intrigen, so wird der Roman zu High Fantasy für Fortgeschrittene. In dieser Welt herrscht übrigens Gleichberechtigung. Wie selbstverständlich werden Frauen als Richterinnen eingesetzt und gestandene Krieger übernehmen die Rolle des Küchenmeisters in ihrem Haushalt. Die Figuren sind weit davon entfernt, klischeehaft zu wirken. Und damit wären wir bei einer der Stärken des Romans: die Charaktere und ihr differenzierter Umgang miteinander. Sie interagieren, diskutieren, können sich überzeugen lassen und ändern auch gelegentlich ihre Meinung. Die Handlung wird durch ausführliche Dialoge und Beschreibungen getragen. Die Sprache ist komplex und spiegelt den High Fantasy Charakter des Romans gut wieder. Es geht in erster Linie um Strategie, Taktik und darum, den Filz der Intrigen aufzuklären und gerecht zu handeln. Ein leichter Humor durchzieht den Roman und lockert die Geschichte etwas auf. Man findet ihn in den Dialogen, aber vor allem in der Figur des kleinen Drachen Gjuki. Er ist der ständige Begleiter von Hauptmann Ardeija und verbringt die meiste Zeit auf dessen Schulter oder in seiner Jacke, aus der er heraus für den einen oder anderen Lacher sorgt. Ich selbst konnte keinen Zugang zu diesem Roman finden. Mir fehlte das gewisse Etwas, das mich auch emotional anspricht. Es war zwar da, glomm aber nur ab und zu in der Geschichte auf. Für meinen Geschmack, viel zu selten. Dennoch ist Tricontium ein solider High Fantasy Roman, mit einer komplexen Welt, in der fassettenreiche Figuren agieren, taktieren, intrigieren. Für Freunde der Strategie des politischen Taktierens im High Fantasy ist es empfehlenswert zu lesen. Wer aber eine Actionreiche Geschichte voller fantastischer Wesen und leichte Unterhaltung sucht, sollte woanders suchen.

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  • Ein Fantasy-Roman, der mit Zeit und Geduld gelesen werden muss

    Tricontium
    MagieausderFeder

    MagieausderFeder

    14. August 2016 um 18:51

    "Tricontium" ist ein 672-seitiger Fantasy-Roman, den die deutsche Autorin und Übersetzerin Maike Claußnitzer verfasste. Das Buch ist kein gewöhnlicher Fantasyroman.Seine Schwerpunkte liegen auf fiktiven, geschichtlichen Ereignissen, einer Richterin, die hinter dem Rechtssystem ihrer Welt steht und den inneren Entwicklungen der Protagonisten. Freunde von spannungsgeladenen, fantasiereichen Romanen mit einem angenehmen, lesbaren Schreibstil, werden wahrscheinlich nicht auf ihre Kosten kommen.Ein besonderer Zusatz in dem Buch sind die lateinischen Begriffe und Sprichwörter, die in die Dialoge mit eingeflochten wurden. Eine Liste der Übersetzungen wird am Ende aufgeführt, was sehr hilfreich ist. Die Protagonisten leben in einer frühmittelalterlichen Welt, in der es nicht ungewöhnlich ist, einem Drachen oder Troll zu begegnen. Auch Geister und Magier treiben ihr Unwesen. Die Autorin baute hie und da ein paar dieser Wesen in ihr Werk ein, diese standen aber eher im Hintergrund. Für meinen Geschmack hätte dieser Teil noch viel mehr ausgeschmückt werden können, da gerade solche fantasiereichen Wesen den Leser in eine andere Welt entführen können. Das Buch empfehle ich Lesern, die gerne historische Romane lesen. Es werden sehr viele Namen, Ereignisse und Orte genannt, sodass man sich mit dem Gelesenen wirklich auseinandersetzen muss. Mich erschlug die Fülle von Informationen, sodass ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um mich zu sammeln.Die Tiefgründigkeit der Charaktere muss ich an dieser Stelle loben. Es gibt vier „Haupt“-Protagonisten, bei denen es immer mal wieder Rückblenden ihrer Lebensabschnitte gibt. Innere Entwicklungen der einzelnen Figuren machen einen Großteil der Geschichte aus und hauchen ihnen Leben ein. Auch die Dialoge der Charaktere gefielen mir. Besonders die Richterin hat einen unglaublich trockenen Humor, über den man einfach Schmunzeln muss. Der Schreibstil von Maike Claußnitzer ist recht speziell. Sehr lange Sätze, die mit etlichen Informationen gefüllt sind, machen das Lesen zu keinem Zuckerschlecken. Ich gestehe, ich hatte Schwierigkeiten. Wenn man jeden Satz zwei bis drei Mal lesen muss, um den ganzen Sinn zu verstehen und alles abzuspeichern, wird es auf Dauer anstrengend. Ich schaffte höchstens zehn bis zwanzig Seiten hintereinander, weil ich mit den überfüllten Sätzen nicht zurechtkam. Ich empfehle "Tricontium" keinen jungen Lesern. Man sollte Gefallen an geschichtlichen Ereignissen haben. Auch darf man keinen Spannungsbogen erwarten, denn es gibt fast keine mitreißenden Szenen. Man muss sich Zeit nehmen und Geduld mitbringen, um das Buch genießen zu können.Der Roman ist wirklich Geschmackssache. Während die einen es lieben, langweilen sich die anderen und wieder andere legen es ganz beiseite. Mich konnte es leider nicht in seinen Bann ziehen, was ich wirklich sehr schade finde, da die Idee des Buches wirklich Potenzial hat.Nichtsdestotrotz fasziniert mich die Tatsache, dass Maike Claußnitzer eine solche Welt, mit ihren ganzen Personen, Orten und Geschehnissen erschaffen, ordnen und niederschreiben konnte.Fazit:"Tricontium" ist ein Fantasy-Roman, den erfahrene Leser mit Interesse an geschichtlichen Ereignissen lesen sollten. Das 672-seitige Buch handelt von interessanten Charakteren, die in einer frühmittelalterlichen Welt gegen Intrigen ankämpfen. Leser sollten viel Zeit und Geduld mitbringen, um das Buch in seiner Ganzheit genießen zu können.

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  • Toller Fantasyroman - komplexe Handlung und starke Charaktere

    Tricontium
    SelectionBooks

    SelectionBooks

    08. June 2016 um 16:17

    Tricontium ist ein Fantasy-Roman, der an eine mittelalterliche Epoche angelehnt ist. Das Buch ist um einiges komplexer, als ich erwartet hatte, überzeugt aber mit einer durchdachten Welt, tollen Charakteren und vielen Fantasy-Elementen.Hauptcharkter ist die Richterin Frau Herrad, die versucht Gerechtigkeit herzustellen in einer unruhigen Zeit, wenige Jahre nach einem verherenden Bürgerkrieg, der viele Leben genommen und Freundschaften zerstört hat. Die Richterin wird nach Tricontium versetzt, ein Gebiet welches nach dem Bürgerkrieg vollkommen verwahrlost ist. Dort soll sie den König vetreten und Recht sprechen. Jedoch wird ihr die Aufnahme des Amtes als Richterin dort erschwert durch angebliche Geister und unerwartete Begegnungen. Zudem muss sie ihren Hauptmann Ardeija aus den Fängen des böswilligen Fürten Asgrim befreien. Ardeija selbst findet seinen alten Freund Wulfila während der Gefangenschaft wieder und lernt seinen leiblichen Vater kennen. Nach dem plötzlichen Tod des Vogtes nimmt der Roman an Fahrt auf und einige Intrigen werden aufgedeckt. Aufgrund von ihrem sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn versucht Frau Herrad mit Hilfe von Ardeija und Wulfila die Schuldigen zu entlarven und ihnen die gerechte Strafe zuzuführen. Jedoch muss die Richterin einsehen, dass das Recht nicht immer die beste Löung ist.Für mich ist Tricontium ein gelungener Roman, der sowohl für Fantasy-Fans, als auch für Leser von historischen Romanen geeignet ist. Maike Claußnitzerhat mit ihren Roman etwas sehr komplexes geschaffen. Bei dem Lesen benötigt man weitaus mehr Konzentration, als bei gewöhnlichen Fantasyromanen. Lange und verschachtelte Sätze, sowie gelegentlicher Wechsel von deutscher in die lateinische Sprache verlangen ein intensives Auseiandersetzen mit dem Gelesenen. Im Anhang werden alle lateinischen Begriffe und Sätze erläutert, ebenso erwähnte Werke und Zitate. Zudem finde ich, dass die Handlung des Romans sehr verflochten ist, aufgrund der vielen Charaktere und Nebenhandlungen. Maike Claußnitzer erschafft eine Welt, die an das Mittelalter erinnert, mit sowohl der römischen Vergangenheit, als auch mit dem damaligen politischen System. Jedoch kommt der Fantasyaspekt mit Magie, Drachen, Trollen und vielen anderen Fabelwesen nicht zu kurz. Fazit: Meiner Meinung nach ist "Tricontium" von Maike Claußnitzer ein sehr gut gelungener Roman, der einem beim Lesen etwas abverlangt. Doch durch die intensive Beschäftigung mit dem Gelesenen fiebert man umso mehr mit. Starke Charaktere und eine komlexe Handlung runden Maike Claußnitzers Werk perfekt ab und machen es absolut lesenswert.Gastrezension von Alina auf Selection Books. 4,3 / 5,0 Sterne.

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