Maike Ehrlichmann Einfach ehrlich essen

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Inhaltsangabe zu „Einfach ehrlich essen“ von Maike Ehrlichmann

Die Natur hat das System von Hunger und Sättigung dazu geschaffen, uns gut zu versorgen. Der Geschmack spielt dabei eine Schlüsselrolle. Er kann uns den Weg weisen zu den Nährstoffen, unser Appetit kann uns zeigen, welche Lebensmittel gut für uns sind. Doch trotz all der Diskussionen um die richtige Ernährung, trotz Ratgebern, Ernährungs-Apps und -beratern kämpfen wir mit Unsicherheit und Übergewicht. Dabei spüren wir doch eigentlich, was wir brauchen und was nicht! Warum hören wir nicht darauf? Was uns davon abhält, lesen Sie in diesem Buch. Maike Ehrlichmann plädiert für das selbstbestimmte Essen und stellt die Frage, ob wir uns überhaupt sagen lassen sollten, was wir essen.

Gute Anstoß zum Umdenken - aber keine Anleitung

— Fabella

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  • Gute Anstoß zum Umdenken - aber keine Anleitung

    Einfach ehrlich essen

    Fabella

    22. August 2017 um 10:50

    Inhalt:Die Autorin beschäftigt sich in diesem Buch mit der Überlegung, wohin uns die gesamten Diäten und Ernährungstipps geführt haben und ob es nicht vielmehr möglich ist, durch eine optimale Selbsterkenntnis seiner Bedürfnisse zu einem normalen Essverhalten zurück zu gelangen. Hierbei beleuchtet sie viele Diättrends, Expertenratgeber zu sinnvoller Ernährung, aber auch ihre Erfahrungen aus ihrer Praxis der Ernährungsberatung. Grob gesagt sind es Ausführungen ihrer eigenen Meinung zu dem Thema - unterlegt mit fachlichen Hinweisen, dass sie nicht die Einzige ist, die so denkt.Meine Meinung:Schwierig. Zum einen finde ich es ein sehr gelungenes Buch. Vieles, was die Autorin hier aufführt, ist mir in den letzten Monaten auch durch den Kopf gegangen. Ich bin so ein typisches Beispiel dafür, dass ich mich zu leicht von Esstrends leiten lasse. Immer darauf bedacht, die 5 Kilo zu viel loszuwerden, ja nicht mehr zuzunehmen und dabei aber auch möglichst den gesunden Weg für den Körper zu finden. So kenne ich natürlich all die gängigen "Diäten" von Low Carb zu SIS, zu Trennkost, zu intermittierendes Fasten, Heilfasten, Kalorienzählen, Eiweißdiät, Shake-Diäten .. die meisten natürlich immer als "keine Diät sondern lebenslange Ernährungsumstellung" angepriesen.Was mir das gebracht hat? Genau das, was die Autorin in ihrem Buch sehr gut wiedergibt und was ich in den letzten Monaten immer mehr gedacht habe - man ist so voller Weisheiten, was nun gut sein soll und was nicht, dass man total verwirrt ist und gar nicht  mehr weiß, was man noch essen soll, weil sich alle ständig widersprechen. Doch ... einfach essen? Bringt mir erfahrungsgemäß auch nur zu viel ein... denn immer wenn ich mal ein paar Wochen einfach diät-müde bin und nicht drauf achte, nehme ich auch wieder zu ... und bei jedem Essen meckert auch noch das schlechte Gewissen.Auch das beleuchtet die  Autorin sehr gut formuliert ... zeigt Auslöser dazu, die sie Störfaktoren nennt, die uns daran hindern, uns bzw. unseren Hunger wirklich wahr zu nehmen. Manche Tipps sind aber in der Realität sicherlich nicht immer umsetzbar.... so regt sie dazu an, zu prüfen, ob der gerade einsetzende Hunger nicht der sogenannte Lusthunger ist - man sollte dann einfach mal küssen oder kuscheln .. naja, schlecht umsetzbar, wenn man gerade im Büro ist oder vielleicht gar keinen Partner hat ...Und während sie uns einige Störfaktoren aufzeigt, bringt sie aber meiner Meinung nach leider nicht genug Hinweise, wie man für sich allein da heraus finden kann. Und das ist, was sie in ihrem Vorwort auch angibt: "Dieses Buch ist keine Anleitung, um Schritt für Schritt den ehrlichen Appetit zu aktivieren". Und das genau trifft den Kern des Buches und hätte meiner Meinung nach auch klar auf den Klappentext gehört. Damit man sich von Anfang an darüber klar wird, dass dieses Buch ein reiner Anstoß ist, seine Denkweise zu hinterfragen und vielleicht umzudenken.... wie ... tja nun ... gute Frage.Für mich hat die Autorin ganz  klar meine eigenen Gedanken unterstrichen und mir viele weitere Denkanstöße gegeben. Dafür ist es sehr empfehlenswert. Um aber jetzt aus dieser Gedankenfalle herauszufinden, muss ich wohl weiter suchen .... aber es war auf jeden Fall ein guter Anreiz, mich ausgiebiger damit zu beschäftigen.Fazit:Keine Anleitung zum ehrlichen Essen. Vielmehr eine ausgiebige Meinungsfindung der Autorin, die viele Diäten, Trends, Ratgeber durchleuchtet und den Mensch dazu bringt, einmal in Frage zu stellen, was er da eigentlich macht. Was der Leser letztendlich daraus macht, bleibt ihm überlassen. Denn es gibt hier keine klaren Lösungswege, da es zu viele individuelle Störfaktoren geben kann, die uns vom ehrlichen Essen abhalten. Auch wenn es mir nicht in allen Punkten zusagte, ist es eine wirklich interessante  Lektüre, die ich jedem empfehlen kann, der auch über dieses ganze Thema nachdenkt.

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  • Wie es auch gehen könnte angesichts vielfacher „Ernährungs-Dogmatiken“

    Einfach ehrlich essen

    michael_lehmann-pape

    31. July 2017 um 15:14

    Wie es auch gehen könnte angesichts vielfacher „Ernährungs-Dogmatiken“Eigentlich ist es so, dass in der Vielzahl der aktuell kursierenden „Essens-Haltungen“ vom „Steinzeit-Essen“ bis hin zur ausgeklügelten „Systemküche“, von vegan zu ovo-lakto vegan zu gar-nicht-vegan, noch nicht einmal eingedenk Millionen von verschiedenen Diät-Regularien kaum etwas Neues zum Thema Ernährung gesagt werden kann.Auch wenn man der „Diagnose“ von Ehrlichmann „Essregeln, die regelrecht krank machen“ vielleicht nicht zustimmen würde, ganz von der Hand zu weisen sind bestimmte ungute Folgen bestimmter „dogmatischer“ Ernährungsweisen nun auch wiederum nicht.An sich aber scheint es, dass manche Ernährungsweisen kommen und gehen und wiederentdeckt werden, einen kürzeren oder längeren Hype erleben, aber nicht neu sind.Und das gilt, in besonderem Maße sogar, für dieses schmale Werk.Denn Maike Ehrlichmann bietet sozusagen eine Rückbesinnung auf das, was Jahrhunderte lang (wenn man sich überhaupt aussuchen konnte, was auf den Tisch kam) maßgeblich die Essgewohnheiten bestimmt hat. Der konkrete Appetit auf je eine bestimmte Form der Nahrung.Womit die Autorin im Übrigen durchaus der überwiegenden Zahl der wissenschaftlichen Erkenntnisse folgt, dass der Körper durch das Gefühl des Appetits auf bestimme Notwendigkeiten hinweise, die der Organismus aktuell je braucht. Dass dieser „natürliche Appetit“ durch die Lebensmittelindustrie, durch den vorherrschenden Überfluss, durch einen Wandel der Lebensrhythmen „in Unordnung“ geraten ist, dass ist allerdings ebenfalls wahr und somit ist es durchaus aufschlussreich, das übersichtliche Werk zu lesen. Denn nicht wenige Anregungen sind darin enthalten, wie man einem eigenen „gesunden Appetit“ wieder auf die Schliche kommen und sich dann danach wieder neu ausrichten kann.„Selbstbestimmt essen ist die Zukunft“. Wie es im Übrigen auch den weitesten Teil der Vergangenheit ausgemacht hat, vorausgesetzt, es gab eine Auswahl an zur Verfügung stehenden Nahrungsmitteln.Flüssig geschrieben, verständlich im Inhalt bietet Ehrlicher Seite für Seite Argumente und Anregungen, wie das konkret ginge, um dieses „natürliche System von Hunger und Sättigung“ intuitiv wieder in Gang zu setzten. Sich weder von dogmatischen Verboten den Appetit verderben zu lassen noch von einer Überfülle von Lebensmitteln „falschen“ Appetit erzeugen zu lassen.Was sicher das ein oder andere bewusste Herangehen fordert, denn auch die negativen Folgen „ungestörten“ Essens sind ja bekannt und erwiesen. Dies ist auch kein Buch für einen völlig unreflektierten Umgang mit dem Essen im Sinne eines „alles egal“.Angenehm nüchtern und ruhig, ohne erhobenen Zeigefinger und dennoch durchaus mit klaren und leicht umsetzbaren Hinweisen versehen, ist das Buch ein deutlicher Beitrag zur Entspannung von „Glaubensfragen“ in Punkto Ernährung.

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  • Mein Eindruck

    Einfach ehrlich essen

    Ghostreader

    13. July 2017 um 15:09

    „Einfach Ehrlich essen“ ist ein neuer Ratgeber vom Hirzel – Verlag. Was verbirgt sich denn hinter dem grinsenden Suppenteller, so stellte ich mir die 1.Frage. Mit dem folgenden Untertitel wurde es mir bewusst und war neugierig auf dieses Buch. Die Autorin hat sehr viel Erfahrung als Ernährungswissenschaftlerin. So packt Maike Ehrlichmann das Thema Ernährung mit gutem Grund ganz anders an als ihre Kollegen. Was hält uns denn wirklich davon ab, sich so zu ernähren, dass wir uns ringsherum wohlfühlen? Darüber bekommen wir nun ein Aha-Erlebnis vom Allerfeinsten. Schon die Inhaltsangabe mit seinen sechs Hauptthemen zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. In dem Kapitel „Kalorien, Krücken und Autos“ erlangte ich Stück für Stück die Erkenntnis zur unvermeidlichen Entstehung unserer Wohlstandkrankheiten. Es macht wohl dem größten Teil unsere Bevölkerung Mühe sich um sich selbst zu kümmern und geben deshalb ihre Probleme an anderer Stelle ab. Einige Darlegungen der technischen Universität München (Food4Me) über die Unschärfe der Nährwertberechnungen und das auch andere  Angaben ungenau sind, scheint niemand zu stören. Noch kritischer sind jetzt jetzt die neuen Dienstleistungen, die personalisierten Ernährungsmethoden übers Internet. Dieser Markt bringt mittlerweile 6-8 Millionen € Umsatz pro Jahr. Obwohl Essen nach der Typfrage schon sehr lange in der TCM und dem uralten ayurvedischen System erkannt wurde, will man immer wieder das Rad in der westlichen Welt neu erfinden. Würden die alten Weisheiten sich nicht bewähren, würden sie schon längst nicht mehr existieren. Das jeder Mensch individuell ist und eine Einheitsanalyse falsch ist, bewegt mich dazu nur noch auf meine innere Stimme zu hören und vertraue besser den alt bewährten Lehren der TCM und der Ayurveda.  All diese Themen bringt die Autorin auf den Tisch und lädt uns ein zurück zu finden. Dabei konnte ich bemerken, daß selbsbestimmend Essen absolut stressfrei, positiv und entspannend ist.

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