Maike Hallmann Die Feen

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Inhaltsangabe zu „Die Feen“ von Maike Hallmann

Ganz passable Geschichte, die allerdings in nebensächlichen Handlungen ihre Längen hat...

— Nespavanje
Nespavanje

Fantasievoller Abenteuerroman im Internatsmilieu, der flott und lebendig geschrieben ist.

— harakiri
harakiri
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  • habe leider etwas ganz anderes erwartet

    Die Feen
    buecher_bewertungen1

    buecher_bewertungen1

    03. June 2016 um 17:58

    Es gibt so viele schöne Cover! Die Gestaltung ist richtig schön und hat mich sehr angesprochen. Allerdings habe ich mir dann gleich eine Meinung über das Buch gemacht, die leider völlig nach hinten losging. Anfangs war die Geschichte sehr vielversprechend und ich habe sehr aufmerksam gelesen. Benny ist neu in ein Internat gekommen, das normalerweise keine neuen Schüler aufnimmt und ziemlich schnell verscherzt er sich es mit sämtlichen autoritären Persönlichkeiten. Er ist ein sehr in sich gekehrter Junge und spricht nicht wirklich mit jemandem über Dinge, die ihm auffallen oder Sorgen bereiten, was mich oft rasend gemacht hat. Leider erfährt man ansonsten nicht viel von ihm; anfangs war er mir nicht unsympathisch, allerdings haben einige seiner Handlungen in der fortgeschrittenen Geschichte bewirkt, dass ich ihn überhaupt nicht mehr leiden konnte. Auch bei anderen Charakteren ist mir aufgefallen, dass diese sehr blass bleiben und man sehr wenig über sie weiß. Ich war oft verwundert über deren Handlungen und konnte auch nicht nachvollziehen, warum sie jetzt etwas getan hatten. Das fand ich etwas störend für den Lesefluss, außerdem hat das für Verwirrung bei mir gesorgt. Selbst die Beziehungen zwischen den Personen waren mir mehr als suspekt und ich konnte da, wo angeblich "Freundschaft" war, nicht wirklich welche erkennen. Die Handlung war anfangs so, wie man es sich von einem Anfang erwartet, es war okay aber noch nicht berauschend; als Leser erwartet man da, dass bald was passiert. Nun, ich habe gewartet und gelesen und war dann plötzlich bei der Hälfte und es ist immer noch nichts passiert. Die Handlung plätscherte vor sich hin und es hat sich ziemlich gezogen. Als "Platzhalter" schüttet die Autorin den Leser mit lauter Informationen zu, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Außerdem kamen ständig Ausnahmen von Regeln, die zwei Seiten davor aufgestellt wurden, allerdings gab es bei dieser Regel schon bestimmte Dinge zu beachten, da man DAVOR noch etwas bemerkt hatte... es war sehr kompliziert, der Autorin zu folgen. Der Handlungsstrang mit den Feen hat sehr zu wünschen übrig gelassen. Ich hatte mir definitiv mehr vorgestellt! Der Leser erfährt irgendwann, dass es diese Feen gibt und bis etwas weiteres passiert, dauert es. Dann kam das Ende, von dem ich ungefähr 40% verstanden habe... mir ist es sehr unsinnvoll vorgekommen und hat sehr viele Fragen offengelassen. Am Ende des Buches habe ich mich gefragt, was genau jetzt passiert ist in dem Buch: die Antwort? Achtung, Spoiler! Nun, auf den gesamten fast 600 Printseiten passiert genau eine Sache: jemand stirbt. Und warum genau, das habe ich auch nicht verstanden. Es stirbt jemand und dann hört das Buch einfach auf. Wie man der Rezension entnehmen kann, war ich überhaupt nicht begeistert von dem Buch, so leid es mir auch tut. Vor allem Cover und Klappentext haben Erwartungen in mir geweckt, denen das Buch auf keinen Fall gerecht werden konnte.

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  • Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde…

    Die Feen
    Nespavanje

    Nespavanje

    14. June 2015 um 11:30

    Benny, der eigentlich Robin Benedikt Reutter heißt, ist verzweifelt. Nicht nur das seine geliebte Mutter gestorben ist, nein; sein Vater verfrachtet den Jugendlichen in ein Eliteinternat nach Schottland. Glenshee Castle ist eine imposante Burg und die darin befindliche Schule und dessen Regeln für den Jugendlichen ganz eigenartig. Als eines Nachts beinahe ein Mitschüler im Moor ertrinkt, und von der geheimnisvollen Leslie gerettet wird, ist nichts mehr wie zu seien scheint. Maike Hallmann verrät mit dem Titel eigentlich schon um was es geht, nämlich um Feen. Passenderweise spielt die Geschichte in Schottland und hinter der Fassade von Glenshee Castle, steckt mehr als es dem Anschein macht. Das shakespearesche Zitat: „es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen lässt.“, kommt hier voll zur Geltung. Und so ist der Hauptakteur in diesem Stück, zumindest am Anfang bis weit in den Mittelteil hinein, ziemlich ahnungslos, jedenfalls wenn es um Feen geht. Erst gegen Ende des zweiten Drittels werden ihm buchstäblich die Augen geöffnet. Man fühlt aber schon ab Seite 1 mit ihm mit. Vielleicht weil es dem Leser, ähnlich wie dem neuen Schüler an der Glenshee Castle geht: die Überzahl der Charaktere bzw. Schulkollegen erschlägt beinahe einem. Manch einer, so wie die Direktorin oder Alsdair McGregor, kommt in mehr als die Hälfte des Buches gar nur zweimal/dreimal vor. „Die Feen“ fällt aus dem Einheitsbrei der Jugendfantasy etwas heraus, auch wenn es wieder um einen missverstandenen Jugendlichen und ein Internat geht, am dem nicht herkömmlich erklärbare Dinge passieren. Dafür fällt die von mir wenig erhoffte Liebes-Schmonzette komplett aus; alleine dafür sollte ich Frau Hallmann 5 Sterne verleihen. Eine kleine Kritik muss ich aber schlussendlich doch noch loswerden: Manche Szenen waren so schnell vorbei und sprangen zur Nächsten, dass ich bestimmte Abschnitte nur mäßig folgen konnte. Ich musste daher Manches ein zweites Mal lesen um auch den Sinn dahinter zu verstehen. Andere und eigentlich nebensächliche Szenen, wie zum Beispiel eine Schulstunde in der es darum ging eine Übungsfirma zu gründen, waren so detailliert und genau, dass es mir beinahe zu langweilig wurde um weiterzulesen. In Maßen genossen, ist es kein Unding ein wenig die Proportionen zueinander zu verändern, aber manchmal war es mir dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Es gibt eben mehr Dinge zwischen Himmel und Erde und es gibt mehr Bücher über Feen. Wer nun ein bisschen in die Welt der Feen abtauchen möchte, dem kann ich die Sommerlicht Bücher von Melissa Marr wärmsten empfehlen. Für jüngere Leser und jene die auch gerne eine gehörige Portion Romantik vertragen empfehle ich die Plötzlich Fee Reihe von Julie Kagawa.

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  • Rezension zu "Die Feen" von Maike Hallmann

    Die Feen
    Nazurka

    Nazurka

    30. December 2011 um 12:34

    Die Feen - Maike Hallmann Ein Roman, über den man sich einfach nur ärgern kann. Die Feen Klappentext: "Magisch, geheimnisvoll und gefährlich! Als der vierzehnjährige Benny von seinem Vater in ein schottisches Internat im abgelegenen Glenshee gesteckt wird, will er am liebsten sofort wieder weg. Erst nach und nach freundet er sich mit seinen Mitschülern und der neuen Umgebung an - einem wilden, sturmumtosten Land, in dem die Bäume zu sprechen scheinen. Als Benny die geheimnisvolle Leslie kennenlernt, bleibt kein Zweifel mehr: die Feen gibt es wirklich, und ein dunkles Geheimnis verbindet ihre Welt mit Glenshee. Dann verschwindet ein Schüler - und für Benny beginnt ein unglaubliches Abenteuer..." Zur Autorin: Maike Hallmann wurde 1979 in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik und begann nach ihrem Abschluss als freie Autorin in ihrer Geburtstadt Hamburg zu arbeiten. Sie hat u.a. einen Jugendkrimi, diverse Kurzgeschichten und mehrere Shadowrun-Romane veröffentlicht, bevor sie mit "Die Feen" ihr erstes großes Fantasy-Epos schrieb. Maike Hallmann lebt mit ihrem Mann und ihrem Kind in Hamburg. (Aus: Die Feen, Informationen zur Autorin) Rezension Seit der Entscheidung seines Vaters, Benny in ein schottisches Internat nach Glenshee zu schicken, fristet Benny an jenem Ort sein Dasein. Nur schwer schafft er es, den Anschluss an die fortgeschrittenen Kurse zu finden und die Arbeit und das Lernen drücken zutiefst seine Stimmung. Alpträume suchen ihn heim und Wutanfälle sowie Agressionen seinerseits häufen sich - bis Benny die Konsequenzen zu spüren bekommt. Beim gemeinsamen Stalldienst mit einem Schüler, als Strafe für die vorangegangene Prügelei, entwickelt sich sein ödes Internatsleben in grausame Richtungen: Schüler begehen Selbstmord oder verlieren den Verstand und Benny ahnt, dass diese Dinge etwas mit Leslie und Alasdair MacGregor zu tun haben, die das Internat leiten. "Die Feen" beginnt als normale Internatsgeschichte in Glenshee. Benny, einer der Protagonisten des Romans, wird als Sonderling aufgenommen, was für Unruhen sorgt. Denn es entspricht nicht der Norm, Schüler innerhalb höherer Jahrgänge noch eine Aufnahme zu gestatten. Dort ankommend erweist er sich als stiller und in sich gekehrter Charakter, der viele Gedankengänge hegt und diese kaum mit jemandem teilt. Man erfährt wenig von Bennys Persönlichkeit, bisweilen nur tragende Details aus seiner Vergangenheit, die für den fortlaufenden Handlungsstrang zum Verständnis des Lesers vorausgesetzt werden. Neben Benny stehen auch die Geschwister Alasdaier MacGregor, eine eher unsympathische Figur gezeichnet von Kontrollsucht und Hass, sowie Leslie MacGregor im Mittelpunkt. Letztgenannter trägt im späteren Verlauf Wesentliches zur Handlung bei. Doch weder die Protagonisten, noch Antagonisten erfahren eine wirklich klare Zeichnung und so erhält der Leser kaum die Möglichkeit (bis auf wenige Ausnahmen) Sympathien oder Antipathien auszubilden. Alle Charaktere bleiben somit austauschbar und werden, ebenso leicht wie sie aufgetaucht sind, wieder beseitigt, sofern sie nicht der fortschreitenden Handlung Genüge tun. Misstrauen sowie Kälte dominieren; auch auf nachvollziehbare Entwicklungen muss der Leser verzichten. Die Sturheit der einzelnen Charaktere blockiert und durch das Fortbleiben einer Liebesgeschichte oder eines mitreissenden Konflikts wird auch die emotionale Ebene des Lesers kaum angesprochen. Ebenso lässt leider auch die Handlung zu wünschen übrig. Scheint der Beginn der Geschichte noch sehr vielversprechend, verliert dieser sich in völliger Strukturlosigkeit. Lange Zeit erhält der Leser unnötige Informationen und wird mit Lückenfüller hingehalten, die langatmig den Verlauf der Handlung dominieren. Ebenso wenig wie Titel und Cover zum Inhalt passen, kann man von einer bestimmten Thematik innerhalb des Romans sprechen. Es scheint, als hätte die Autorin sich selbst nicht zwischen verschiedenen Schwerpunkten entscheiden können. Internatsgeschichte, Parallelwelten, Feen? Auch mit fortschreitender Seitenzahl ändert sich daran nichts und die eigentlich zu Beginn noch interessante Geschichte tröpfelt vor sich hin. Zwar baut die Autorin handlungstragende, durchaus auch interessante Ereignisse in das Geschehen ein, versucht jedoch zum Schluss die Gesamtheit der vorangegangenen Langatmigkeit mit völlig absurden Szenen zu kompensieren. Ebenso ärgerlich: Dinge, die innerhalb der Geschichte erwähnt wurden, werden nicht wieder aufgegriffen oder geklärt. Auch der namengebende Feenaspekt wurde beinahe völlig übergangen. Fazit "Die Feen" von Maike Hallmann bietet dem Leser eine eigentlich vielversprechende Idee mit kaum bemerkbaren Höhepunkten. Der Feenaspekt wird komplett unterschlagen und auch die Charaktere können über längere Zeit nicht überzeugen. Strukturschwächen, viel Düsternis und wenig emotionale Momente lassen diesen Roman, mit vielen offenen Fragen und einem eher unbefriedigendem Ende, leider zu einer Enttäuschung werden. Pro & Contra + Erleichterung, wenn man den Roman zu Ende gelesen hat + vielversprechender Beginn + Wunderschönes Cover o Einfacher, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil - Blasse Progatonisten & Nebencharaktere - Strukturlosigkeit innerhalb der Handlung - Titel und Cover passen nicht zum Inhalt der Geschichte - Feenaspekt wird komplett unterschlagen - Unbefriedigendes Ende mit vielen offenen Fragen - Keine Spannung Bewertung: Handlung: 1 / 5 Charaktere: 1,5 / 5 Lesespaß: 1 / 5 Preis/Leistung: 1 / 5 Insgesamt: 1 Stern Autor: Maike Hallmann Einzelband Verlag: Heyne; Taschenbuch Genre: Fantasy; Roman Originaltitel: Fate Erscheinungstermin: 11. Oktober 2011 (bezieht sich auf die Ausgabe von Heyne) ISBN/ASIN: 3453528514 Preis: 13,99 €

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