Maike Hallmann Shadowrun. Pesadillas.

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Inhaltsangabe zu „Shadowrun. Pesadillas.“ von Maike Hallmann

Auf den morgendlichen Straßen Seattles rettet der Straßensamurai Jaywalker einem sechsjährigen Jungen das Leben und nimmt ihn mit in ein Versteck seines Teams. Und es ist kein normaler Junge: Während eines seltsamen Anfalls entwickelt er unglaubliche körperliche Kräfte, die von Jaywalker und dem bulligen Ork Steel kaum gebändigt werden können. Doch bevor sie viel mehr als den Namen des Jungen -- Michael -- in Erfahrung bringen können, versucht eine Gruppe Bewaffneter ihn zu kidnappen und sie zu töten. Jaywalker und sein Team können den Angriff abwehren, doch der Kopf ihrer Gegner, ein seit Jahren untergetauchter japanischer Magier namens Sakata, entkommt. Von einem Gefangenen erfahren sie nur, dass der sechsjährige Michael eine wichtige Rolle in einem dubiosen wissenschaftlichen Projekt zu spielen scheint.<p> Zurückgezogen in einem weiteren Versteck entwickelt sich zwischen dem Team und Michael ein beinahe familiäres Verhältnis. Auch die harten Shadowrunner kommen einander näher, plötzlich scheint nicht nur die professionelle Zusammenarbeit wichtig. Die querschnittsgelähmte Deckerin Phoenix fasst Zuneigung zu Jaywalker, der Einzelgänger Conquistador entwickelt Verantwortungsgefühle für den Jungen und das Team. Und der Katzenschamanin Kike und dem Rigger Steel geht es ähnlich. Doch die weiteren Ereignisse zerschlagen diese aufkommende Idylle sehr schnell und nachhaltig.<p> <i>Pesadillas</i> ist das spanische Wort für Albträume und ein passender Titel für diesen Roman. Maike Hallmann beweist ein feines Gespür für interessante und detailliert gezeichnete Protagonisten, ihr Innenleben, ihre Motive zu Handeln. Und das gilt nicht nur für die Mitglieder des Teams, auch Sakata und die anderen Nebenfiguren sind plastisch und greifbar. Die Geschichte unterhält mit wunderbar pointierten und humorvollen Dialogen, jede Szene macht die Welt von Shadowrun lebendig. Und das ist trotz aller freundschaftlicher Lacher eine kalte und grausame Welt, was dem Leser nicht zuletzt aufgrund einer wirklich bösen und überraschenden Wendung bewusst wird. Und dann treibt die Handlung unaufhaltsam voran bis zum blutigen Finale. Überzeugend von der ersten bis zur letzten Seite! <i>--Boris Koch</i>
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