Maike Stein

 3.9 Sterne bei 119 Bewertungen
Autorenbild von Maike Stein (©Mandy Simon / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Maike Stein

Maike Stein ist Autorin und Übersetzerin und hat Ausbildungen als Clown, Betriebswirtin und Fremdsprachenkorrespondentin absolviert. Sie ist Jahrgang 1969 und lebt seit frühester Kindheit in Berlin. Hier hat sie eine Lesebühne mitgegründet und sich nach diversen Jobs in ihren Ausbildungsberufen fürs Schreiben entschieden.

Neue Bücher

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Erscheint am 31.07.2020 als Taschenbuch bei Ravensburger Verlag GmbH.

Alle Bücher von Maike Stein

Cover des Buches Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (ISBN: 9783473525287)

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

 (29)
Erschienen am 18.09.2015
Cover des Buches Tagebücher lügen nicht (ISBN: 9783841502810)

Tagebücher lügen nicht

 (29)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Wir sind unsichtbar (ISBN: 9783841503091)

Wir sind unsichtbar

 (24)
Erschienen am 01.12.2015
Cover des Buches Du oder sie oder beide (ISBN: 9783734850028)

Du oder sie oder beide

 (19)
Erschienen am 19.09.2014
Cover des Buches Ein halber Sommer (ISBN: 9783789110511)

Ein halber Sommer

 (18)
Erschienen am 22.07.2019
Cover des Buches Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (ISBN: 9783473544752)

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

 (0)
Erscheint am 31.07.2020
Cover des Buches Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (ISBN: 9783833730108)

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

 (0)
Erschienen am 10.09.2012

Neue Rezensionen zu Maike Stein

Neu

Rezension zu "Wir sind unsichtbar" von Maike Stein

Wir sind unsichtbar
michelles-book-worldvor 3 Tagen

Valeska ist lesbisch. Das ist schon länger kein Geheimnis mehr. Ihre Familie, ihre Freunde und sogar ihre Mitschüler haben ihr Coming-Out miterlebt. Ihre Mutter versucht zwar immer noch sich mit dem Gedanken anzufreunden, aber alle stehen zu und hinter ihr. Alles, was ihr jetzt noch zum vollkommenen Glück fehlt, ist eine feste Freundin, denn so eine hatte sie noch nie. Und geküsst wurde sie auch noch nicht..

Jugendbücher über Homosexualität gibt es leider noch viel zu selten. Daher war ich sehr froh darüber, dieses Buch entdeckt zu haben. Als es bei mir zu Hause ankam, war ich zunächst sehr verwundert darüber, dass es so dünn ist. Ich hatte nicht auf die Seitenzahl geachtet. Keine 200 Seiten hat dieses Werk, was ich ziemlich schade finde, denn so ein wichtiges Thema hat eindeutig mehr Raum verdient.

Es ist wirklich traurig, dass ein Großteil der Menschheit noch immer so denkt. Homosexualität ist genauso "normal" wie Heterosexualität. Das gibt es schon so lange es Menschen gibt und ist auch in der Tierwelt sehr weit verbreitet. Es handelt sich dabei nicht um eine Krankheit und muss nicht therapiert oder geheilt werden!

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Einem Jugendbuch angemessen, ist der Stil angenehm flüssig und leicht zu lesen. Das Buch liest sich in der Tat einfach so weg. Im Buch selber finden sich u.a. Blogeinträge von Valeska, die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Leska und kurze kursive Texte, deren Verfasser erst später bekannt wird. Eine sehr angenehme Mischung.

Maike Stein hat ein wirklich schönes Jugendbuch über Outing und "Anderssein" verfasst. Es geht um die erste Liebe, Lügen und Geheimnisse, Homophobie und Freundschaft.

 Leider ist das Buch etwas kurz gekommen und die Geschichte hätte noch ein paar Seiten mehr vertragen können. Ab der Mitte passiert so unglaublich viel, was viel zu schnell abgehandelt wurde. Auf meine Nachfrage sagte die Autorin, dass die Seitenzahl vom Verlag vorgegeben war und sie das Maximum ausgeschöpft habe.

Das Ende hat sich leider ein klein wenig überschlagen, da es insgesamt einfach alles zu schnell ging. Hier wären mehr Seiten ratsam gewesen. Das Buch hatte aber von Anfang an nur ein Kontingent von knapp 200 Seiten, so dass die Autorin leider nicht ausschweifender schreiben konnte. Mehr Seiten hätten diesem Buch aber wirklich gut getan, um mehr in die Tiefe gehen zu können. So bleiben einige Dinge recht oberflächlich, was ich sehr schade finde.

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Rezension zu "Ein halber Sommer" von Maike Stein

thematisch interessantes, leider etwas blasses Jugendbuch
Korikovor 2 Monaten

Story:
Berlin im Sommer 1961 – die Grenze zwischen Ost und West ist nicht mehr als eine weiße Linie und Grenzübergänge sind kein Problem. Für Marie und Ecki eine Erleichterung, pendeln sie doch oft in den Westen – Ecki um mit anderen Jungs Fußball zu spielen, Marie, um auf ihn aufzupassen. Als sie zufällig auf die junge Lennie trifft, hat auch Marie einen triftigen Grund regelmäßig nach Westberlin zu fahren, denn die beiden verbindet schnell mehr als Freundschaft. Doch die unbeschwerten Treffen sind bald vorbei, als kurze Zeit später die Grenze geschlossen und die Mauer gebaut wird. Für beide Mädchen eine Katastrophe, die letztendlich nur eine Möglichkeit lässt: Marie muss nach Westberlin fliehen, wenn sie zusammenbleiben wollen …

Eigene Meinung:
„Ein halber Sommer“ ist ein neuer lesbischer Roman aus der Feder Maike Steins, die bereits das Jugendbuch „Wir sind unsichtbar“ im Oetinger Verlag veröffentlicht hat. In ihrem neuen Roman entführt sie die Leser*innen in einen Teil der deutschen Geschichte – dem Mauerbau und die damit einhergehenden Probleme. Der Roman erschien als Hardcover im Sommer 2019.

Die Geschichte spielt während einer spannenden Epoche der jüngeren deutschen Vergangenheit und bietet einen tollen Einstieg ins Thema Mauerbau und Leben während der deutschen Teilung. Maike Stein entführt die Leser*innen in ein geteiltes Berlin, das zu Beginn nur wenige Probleme für die Bewohner darstellt, können sie doch im Frühsommer 1961 noch ungehindert zwischen Ost und West pendeln. Auch Marie und Lennie haben keine Probleme – sie können sich kennenlernen, ineinander verlieben und sich regelmäßig treffen. Der Leser ist stets dabei, allerdings springt gerade am Anfang der Funke nicht über – insbesondere was die ersten Treffen der Mädchen anbelangt. Alles geht wahnsinnig schnell. An welchem Punkt sich die beiden ineinander verlieben, ist nur schwer zu benennen und auch sonst kann man nicht so recht nachvollziehen, was die beiden füreinander empfinden. Das macht es auch etwas schwierig, die folgende Handlung nachzuvollziehen, denn Marie ist sofort bereit, alles zu versuchen, um bei Lennie zu sein und umgekehrt – obwohl man nicht den Eindruck hat, die beiden würden sich wirklich kennen. Es wirkt irgendwie ein wenig aufgesetzt, als müsste es diese Liebe geben, damit die Handlung fortschreiten kann. Vielleicht liegt es daran, dass man als Leser*in nicht nah genug an den Figuren ist und sich nur schwer mit ihnen identifizieren kann.
Auch die Handlung um den Mauerbau und die Teilung von Ost und West kann den Leser nur teilweise erreichen. Sicherlich sind einige Sachen gut dargestellt und umschrieben, aber einiges bleibt leider auf der Strecke. Gerade zum Ende hin hat man den Eindruck, alles wirkt ein wenig überstürzt und übereilt, zumal etliche Dinge offen bleiben, die man vielleicht in einem Epilog hätte aufklären können.

Die Figuren sind durchaus authentisch und realistisch in Szene gesetzt – gerade Marie mit ihrem starken Berliner Akzent und ihrem Traum die Welt zu bereisen und frei zu sein. Auch Lennie kann durchaus überzeugen, gerade mit ihrem Wunsch, mehr über ihren verschollenen Vater zu erfahren (was leider insgesamt zu kurz kommt) oder ihrem Traum Uhrmacherin zu werden. Nichtsdestotrotz bleiben den Leser*innen die beiden Mädchen fremd, ihre Geschichte geht nicht so stark unter die Haut, wie es hätte sein können. Sie bleiben verhältnismäßig blass, gerade wenn es um ihre Gefühlswelten geht.
Auch die Nebenfiguren kommen teils ein wenig kurz. Sie passen zwar gut zur Geschichte und den beiden Mädchen – gerade Ecki und Lennies Mutter spielen eine größere Rolle, aber auch sie kommen dem Leser nur bedingt nahe. Das ist schade, da man kaum eine Verbindung zu den Haupt- und Nebenfiguren aufbauen kann.

Stilistisch kann Maike Stein leider nur bedingt überzeugen – gerade der Beginn des Buches ist sehr verworren und von den Beschreibungen her holprig. Das liegt vor allem an den teils verschachtelten Sätzen und den nicht gänzlich stimmigen Beschreibungen. So hat man einige Probleme, ins Buch eintauchen zu können. Auch die Beziehung von Marie und Lennie bleibt gefühlsmäßig auf der Strecke, da es der Autorin nicht immer gelingt, die Empfindungen der beiden zu beschreiben und dem Leser näher zu bringen. Man lernt zwar Lennie und Marie kennen, da sich die Perspektiven abwechseln, aber es gelingt Marie Stein nicht, zu berühren. Das ist schade, denn die Geschichte hätte Potenzial für mehr gehabt. Wenigstens wurde aus dem Coming-Out der Mädchen kein allzu großes Drama gemacht – zwar sind sowohl Lennies Mutter als auch Maries Familie nicht begeistert von der Beziehung der Mädchen, sie übertreiben es jedoch nicht mit ihren Aktionen.

Fazit:
„Ein halber Sommer“ ist ein thematisch interessantes Jugendbuch, das eine bisher nahezu unbeachtete Zeit der deutschen Geschichte aufgreift und mit der aufkeimenden Liebesgeschichte zweier Mädchen kombiniert. Leider springt der Funke bei der Liebesgeschichte zwischen Marie und Lennie nicht ganz über, zudem bereitet der etwas verworrene Schreibstil hin und wieder Probleme, die Handlung nachzuvollziehen und richtig in die Geschichte einzutauchen. Schade – hier hätte man mehr aus der Grundidee machen können. Nichtsdestotrotz sollte man einen Blick riskieren, wenn man nach Jugendbüchern sucht, die in dieser Zeit spielen oder ein lesbisches Pärchen in den Mittelpunkt stellen. Am besten reinlesen und selbst entscheiden.

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Rezension zu "Ein halber Sommer" von Maike Stein

Eine Geschichte im Jahr des Mauerbau - gut erzählt
leniksvor 5 Monaten

Bei diesem Buch hat mich als erstes das Cover angesprochen, zwei Liebende vor der Berliner Mauer., Marie und Lennie, dann war ich beeindruckt vom Klappentext. Meiner Tochter war zu viel Liebe dabei. Die Geschichte an sich hat ihr sehr gefallen. Auch findet sie das Ende zu abrupt. Für mich hat die Geschichte gepasst und auch sehr berührt. Das ist eine tolle Geschichte für Jugendliche ab 13 - 14 Jahre, aber auch für die Erwachsenen. Das Buch wir in Monaten erzählt (Mai 1961 - November 1961) auf 272 Seiten und lässt sich sehr gut lesen. Von meiner Tochter und mir bekommt es 4 Sterne. 

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Ein halber Sommer

Ein halber Sommer

Herzlich willkommen zu einer neuen Leserunde. Diesmal haben wir euch »Ein halber Sommer« von Maike Stein mitgebracht.
Wisst ihr noch, wie es war, als eine Mauer Deutschland entzweite?
Bewerbt euch jetzt zur Leserunde und erfahrt mehr über den Zweispalt von Marie, wie wird sie sich entscheiden: Familie oder Liebe?

Autoren oder Titel-Cover Berlin, Frühsommer 1961. Die Grenze ist nur eine weiße Trennlinie auf den Straßen der Stadt. Die Passkontrollen sind lästig, aber halten weder Marie noch Lennie davon ab, die Grenze zu überqueren. Denn sie haben einander gefunden und damit eine Liebe, die sie beide für unmöglich gehalten hatten. Nichts kann sie trennen. Glauben sie. Doch im August reißt der Mauerbau die Stadt entzwei und die beiden Mädchen auseinander. Marie steht vor der unmöglichen Entscheidung: Beim Vater und dem jüngeren Bruder bleiben und alle Träume mit Lennie aufgeben? Oder die Flucht nach Westberlin, zu Lennie, riskieren, und die Familie nie wiedersehen?

Leseprobe via Amazon ( Blick ins Buch

Autoren oder Titel-Cover Maike Stein, 1969 geboren, hat eine Ausbildung als Clown, Betriebswirtin und Fremdsprachenkorrespondentin absolviert. Heute arbeitet die Wahl-Berlinerin, die auch eine Lesebühne mitbegründet hat, als Autorin und Übersetzerin. 

Wir suchen insgesamt 20 Leser, die Lust haben, das neue Jugendbuch »Ein halber Sommer« von Maike Stein gemeinsam in der Leserunde zu lesen. Wir vergeben dafür 20 Rezensionsexemplare in Print.

Bewerbungsfrage: Was erwartest du von diesem Titel und wie ist dein Eindruck zur Leseprobe?
120 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Wir sind unsichtbar

Wenn du mich wirklich liebst ...

Willkommen zu einer neuen Leserunde mit Maike Stein!
Gleichgeschlechtliche Liebe ist immer noch ein Thema.
Lest in einer gemeinsamen Leserunde, welche Hürden sich einem in den Weg stellen, von der Angst vor Akzeptanz.


Sie kribbelt wunderbar. Sie lässt den Himmel noch blauer aussehen. Sie gibt einem das Gefühl, Berge versetzen zu können – die erste Liebe! Und Valeska könnte ganze Gebirge verrücken! Nicht so Inken, ihre neue feste Freundin. Nicht mal einen kleinen Stein möchte sie ins Rollen bringen, denn niemand soll wissen, dass Inken lesbisch ist. Ihre Liebe soll unsichtbar bleiben. Um Inken zuliebe die Beziehung geheim zu halten, verstrickt sich Valeska immer mehr in Lügen, bis sie eine Entscheidung treffen muss: für oder gegen Inken.



Maike Stein, 1969 geboren, ist ausgebildete Betriebswirtin, Fremdsprachenkorrespondentin und Clownin. Doch ihre Leidenschaft galt immer dem Erfinden von Geschichten. Umso glücklicher ist die Berlinerin heute, dass sie sich als Übersetzerin und Autorin ganz dem Schreiben widmen kann.



Ich suche für die Leserunde zu "Wir sind unsichtbar" von Maike Stein Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten. Gerne auch Leserinnen im entsprechenden Alter!

Hierfür stellt der Verlag 20 Bücher zu Verfügung, wobei wir uns auch über einige Blogger freuen würden.
Solltet ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung eure Blogadresse bei.

Bewerbungfrage:  Findet ihr man sollte es in die Welt hinausschreien, das man auf das gleiche Geschlecht steht oder einfach leben oder geheim halten? Outing heute...

Schaut euch doch mal auf der Verlagsseite um, da warten weitere, interessante Neuerscheinungen auf euch.

*** Wichtig ***

Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches

Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt
Gewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.


205 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Du oder sie oder beide
Zum Welttag des Buches verlose ich 6 signierte Exemplare von "Du oder sie oder beide" - wenn ihr Mystery und Spannung im Jugendbuch mögt, seid ihr hier richtig: Was würdest du tun, wenn ein Fluch auf deiner Familie läge, der nur durch deinen Tod gebrochen werden kann? Wenn nur dein Tod deine Zwillingsschwester weiterleben lässt?
Dieser Herausforderung müssen sich die Zwillinge Lena und Zoe stellen, als sie auf die Internatsinsel im Werrowsee kommen. Lena will zunächst nicht glauben, dass alte Legenden und Prophezeiungen ihre Leben bedrohen, doch Zoe hört seltsame Stimmen in der Nacht und gerät immer mehr in den Sog der Sage um die Weiße Frau ...

Wer sich die Chance auf ein Buch nicht entgehen lassen möchte, ergänzt hier in den Kommentaren bis zum 30.04.2015 einfach folgenden Satz:

Ich lese Bücher, weil ...

Unter allen Teilnehmenden lose ich dann aus. Viel Glück - ich freue mich auf eure Kommentare!

Maike Stein
238 BeiträgeVerlosung beendet

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