Maike Stein Wir sind unsichtbar

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 5 Follower
  • 0 Leser
  • 18 Rezensionen
(4)
(10)
(5)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Wir sind unsichtbar“ von Maike Stein

Dass Valeska Mädchen liebt, ist kein Geheimnis. Ihre Familie und ihre Freunde wissen es, inzwischen sogar die ganze Klasse. Nun fehlt Valeska nur noch eins zum Glück: eine Freundin. Als sie Inken kennenlernt, scheint ihr Traum wahr zu werden. Denn aus einem Kuss beim Flaschendrehen wird mehr – echte Liebe. Doch Inken will ihre Beziehung um jeden Preis verbergen. Wovor fürchtet sie sich so sehr?

Tolles Buch, welches einem eine andere Sicht auf gewisse Dinge gibt....

— Rose98
Rose98

Ein tolles Jugendbuch, was mit so vielen ernsten Themen leider etwas zu kurz geraten ist.

— tamis_books
tamis_books

Interessante Liebesgeschichte zweier lesbischer Teenager.

— Bosni
Bosni

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, auch wenn ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht hätte.

— Aer1th
Aer1th

Gut Geschichte für zwischendurch, leider etwas kurz und vorhersehbar.

— KillaBabeno
KillaBabeno

Ein wirklich gutes Buch, was ein paar mehr Seiten vertragen hätte. Leseempfehlung!

— PollyMaundrell
PollyMaundrell

Die bewegende Geschichte zweier lesbischer Teenager, die ruhig hätte ausführlicher und länger sein können.

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Eine wundervolle Thematik, die leider zu wenig Aufmerksamkeit erhalten hat...

— Puschel1304
Puschel1304

Eine zu kurz geratene Liebe, zwischen zwei Mädchen. Potenzial ist vorhanden, leider hat es mich nicht überzeugen können.

— LaureenSanoo
LaureenSanoo

Ein Buch über lesbische Liebe, Coming out, Mobbing und wahrer Freundschaft

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Stöbern in Jugendbücher

Bad Boys and Little Bitches

Ein sehr spannender Serienauftakt! Kann ich nur weiterempfehlen

Sarah_Knorr

Auf ewig dein

Ich habe gelacht, gebangt und geliebt und freue mich riesig auf die Fortsetzung, eigentlich kann ich es gar nicht erwarten.

MoonlightBN

Und du kommst auch drin vor

Verschenktes Potential. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

IvyBooknerd

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Eine wunderbar fantasievolle Geschichte, die mir durch blasse Charaktere und etwas sprunghafter Handlung die Lesefreude eindämmte.

Booknerdsbykerstin

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Das ist das Beste was ich je gelesen habe💖✨ 100000/10!! Jetzt wo finde ich mir so einen Mann wie Rhysand?🤔😍😭

iamMarii

Vom Suchen und Finden

Spannende und unterhaltsame Mischung aus Indiana Jones meets Romeo und Julia im Wilden Westen.

Ruffian

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wir sind unsichtbar-Maike Stein

    Wir sind unsichtbar
    Rose98

    Rose98

    01. May 2017 um 16:12

    Das Buch hat eine gewisse Teilung, die Geschichte und Blogeinträge .
    Ich finde diese Idee sehr gelungen, auch die Beschreibung wie sich freundschaft entwickelt und schließlich mehr daraus wird.
    Es ist ein wunderschön geschriebenes Buch.

    Das einzige was mir nicht gefallen hat ist das plözliche Ende, nach dem man so mit den Charakteren mitgefiebert hat!

    Aber auf jeden Fall empfehlenswert.

  • Leserunde zu "Wir sind unsichtbar" von Maike Stein

    Wir sind unsichtbar
    katja78

    katja78

    Wenn du mich wirklich liebst ... Willkommen zu einer neuen Leserunde mit Maike Stein! Gleichgeschlechtliche Liebe ist immer noch ein Thema. Lest in einer gemeinsamen Leserunde, welche Hürden sich einem in den Weg stellen, von der Angst vor Akzeptanz. Sie kribbelt wunderbar. Sie lässt den Himmel noch blauer aussehen. Sie gibt einem das Gefühl, Berge versetzen zu können – die erste Liebe! Und Valeska könnte ganze Gebirge verrücken! Nicht so Inken, ihre neue feste Freundin. Nicht mal einen kleinen Stein möchte sie ins Rollen bringen, denn niemand soll wissen, dass Inken lesbisch ist. Ihre Liebe soll unsichtbar bleiben. Um Inken zuliebe die Beziehung geheim zu halten, verstrickt sich Valeska immer mehr in Lügen, bis sie eine Entscheidung treffen muss: für oder gegen Inken. Maike Stein, 1969 geboren, ist ausgebildete Betriebswirtin, Fremdsprachenkorrespondentin und Clownin. Doch ihre Leidenschaft galt immer dem Erfinden von Geschichten. Umso glücklicher ist die Berlinerin heute, dass sie sich als Übersetzerin und Autorin ganz dem Schreiben widmen kann. Ich suche für die Leserunde zu "Wir sind unsichtbar" von Maike Stein Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten. Gerne auch Leserinnen im entsprechenden Alter! Hierfür stellt der Verlag 20 Bücher zu Verfügung, wobei wir uns auch über einige Blogger freuen würden. Solltet ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung eure Blogadresse bei. Bewerbungfrage:  Findet ihr man sollte es in die Welt hinausschreien, das man auf das gleiche Geschlecht steht oder einfach leben oder geheim halten? Outing heute... Schaut euch doch mal auf der Verlagsseite um, da warten weitere, interessante Neuerscheinungen auf euch. *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt Gewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

    Mehr
    • 193
  • Potential leider nicht ausgeschöpft

    Wir sind unsichtbar
    Marianne451

    Marianne451

    04. May 2016 um 21:00

    Die Aufteilung in der Erzählweise ist schon genial. Auf der einen Seite die "normale" Geschichte in Kapiteln, dazu die Ausschnitte aus Leskas Blog mit den Kommentaren der Follower. Und dann hin und wieder eingestreute, zunächst etwas mysteriöse Textschnipsel - offenbar von einer anderen Person geschrieben, die sich im Verlauf beginnen zu einem Puzzle zusammen zu setzen. Das hat schon einen großen Reiz. Die Entwicklung der Freundschaft und Liebe zwischen den Mädchen ist sehr einfühlsam und berührend geschrieben. Durch die familiären Probleme Inkens und die Angst vor dem Coming Out gibt es auch einen guten Spannungsbogen durch die Geschichte. Ich konnte gut eintauchen in die Charaktere und deren Gefühlswelt gut nachempfinden. Der Wehrmutstropfen schlich sich gegen Ende des Buches ein. Die Story ist zu plötzlich, sehr abrupt zum Schluß gebracht worden. Ich hätte gerne noch mehr über Inkens Hintergründe erfahren und ein etwas größerer Ausblick auf die weitere Entwicklung der Beziehung der Beiden hätte das ganze mehr abgerundet. Mir war auf der letzten Seite danach, das Buch zu schütteln und nachzusehen ob noch 2-3 Kapitel rausfallen. Es sei denn ... gibt es noch einen zweiten Teil? Dann könnte ich den Zeitungsbericht als Cliffhanger akzeptieren.

    Mehr
  • gelungenes Jugendbuch über ein brisantes Thema

    Wir sind unsichtbar
    Manja82

    Manja82

    29. December 2015 um 13:00

    Kurzbeschreibung Wenn du mich wirklich liebst ... Sie kribbelt wunderbar. Sie lässt den Himmel noch blauer aussehen. Sie gibt einem das Gefühl, Berge versetzen zu können – die erste Liebe! Und Valeska könnte ganze Gebirge verrücken! Nicht so Inken, ihre neue feste Freundin. Nicht mal einen kleinen Stein möchte sie ins Rollen bringen, denn niemand soll wissen, dass Inken lesbisch ist. Ihre Liebe soll unsichtbar bleiben. Um Inken zuliebe die Beziehung geheim zu halten, verstrickt sich Valeska immer mehr in Lügen, bis sie eine Entscheidung treffen muss: für oder gegen Inken. (Quelle: Oetinger Taschenbuch) Meine Meinung Valeska ist lesbisch und sie steht auch dazu. In ihrem Umfeld wissen es alle und sie akzeptieren sie so wie sie ist. Bis auf ihre Mutter, die hat Valeska, nachdem sie es erfahren hat, rausgeschmissen. Als Valeska Inken kennenlernt verliebt sie sich in sie. Und auch Inken fühlt sich zu Valeska hingezogen. Doch ihr ist es unangenehm, sie will nicht, dass es jemand erfährt. Also wollen es die beiden geheim halten. Doch für Valeska ist das nicht einfach, da sie es nicht mal ihrer besten Freundin erzählen kann. Aber warum will Inken nicht das es jemand erfährt? Und kann Valeska mit der Situation umgehen oder gibt sie die Beziehung auf? Der Jugendroman „Wir sind unsichtbar“ stammt aus der Feder der Autorin Maike Stein. Für mich war dies das erste Buch der Autorin und aufgrund des interessanten Themas war ich sehr gespannt auf die Umsetzung. Valeska, die nur Leska genannt wird, ist 15 Jahre alt und in ihrer Umgebung weiß eigentlich jeder, dass sie Mädchen liebt. Alle akzeptieren ihre sexuelle Bestimmung, nur ihre Mutter hat ein riesiges Problem damit. So sehr das Leska zu ihrem Vater ziehen musste. Um wirklich glücklich zu sein fehlt Leska nur noch eine Freundin, jemand der sie liebt. Mir gefiel Leska wirklich gut als Charakter. Sie wirkt auf mich echt, menschlisch und authentisch. Sie ist offen und ehrlich, was mir sehr gut gefallen hat. Inken ist ganz anders als Leska. Sie hat eher Probleme damit zu ihrer Liebe zu stehen. Sie hat Angst. Warum, das wird erst nach und nach wirklich klar. Zu Beginn könnte hier im Kopf des Leser ein falsches Bild von Inken entstehen, man muss der Geschichte erst folgen um hinter ihre Fassade blicken zu können. Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und flüssig lesbar. Maike Stein bringt hier die Gefühle ihrer beiden Protagonisten sehr gut rüber, lässt den Leser daran teilhaben. Immer wieder gibt es Blogeinträge von Leska, die ihre Situation verdeutlichen. Und es gibt zusätzlich noch kurze kursiv abgesetzte Passagen, die auch zur Geschichte beitragen. Geschildert wird das Geschehen hauptsächlich aus Leskas Sichtweise. Hierfür hat sich Maike Stein der Ich-Perspektive bedient, so dass man als Leser eine noch bessere Bindung zu ihr aufbaut. Sie passt hier einfach total gut. Die Geschichte selbst behandelt ein sehr brisantes und emotionales Thema, die Homosexualität bei Jugendlichen. Hier unter Mädchen. Dieses Thema ist mir, gerade eben in Jugendbüchern, noch nicht oft untergekommen. Maike Stein geht sensibel damit um, es wirkt nichts aufgesetzt. Es geht aber auch um andere Themen, wie Ausgrenzung, Freundschaft und auch Mobbing und Vorurteile. Diese gute Mischung macht das Buch hier aus. Fazit Zusammenfassend gesagt ist „Wir sind unsichtbar“ von Maike Stein ein gelungenes Jugendbuch über ein doch brisantes und aktuelles Thema. Die authentisch gestalteten Charaktere, der jugendlich leichte Stil der Autorin und eine Handlung, die emotional gestaltet ist und neben der Homosexualität bei Jugendlichen auch andere wichtige Themen anspricht, haben mich hier auf ganzer Linie überzeugt. Klare Leseempfehlung!

    Mehr
  • Wir sind unsichtbar

    Wir sind unsichtbar
    tamis_books

    tamis_books

    09. December 2015 um 10:37

    Wir sind unsichtbar Autor: Maike Stein Verlag: Oetinger Preis: 8,99 Euro Seiten: 192 Genre: Jugendbuch Ausgabe: Taschenbuch Inhalt: Dass Valeska Mädchen liebt, ist kein Geheimnis. Ihre Familie und ihre Freunde wissen es, inzwischen sogar die ganze Klasse. Nun fehlt Valeska nur noch eins zum Glück: eine Freundin. Als sie Inken kennenlernt, scheint ihr Traum wahr zu werden. Denn aus einem Kuss beim Flaschendrehen wird mehr – echte Liebe. Doch Inken will ihre Beziehung um jeden Preis verbergen. Wovor fürchtet sie sich so sehr? Meinung: Die Thematik des Buches hatte mich direkt angesprochen. Ich finde in unserer heutigen Gesellschaft wird das Thema Homophobie eher als Krankheit betrachtet. Was eigentlich echt erschreckend ist. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich mochte die Charaktere sehr. Leider ist das Buch etwas zu kurz geraten, gerne hätte ich am Ende weiter gelesen. Valeska mochte ich sehr. Sie steht dazu, dass sie auf Mädchen steht. Manchmal handelte sie etwas zu voreilig und zu schnell. Aber so sind verliebte Teenager nun mal und das hat auch ihren Charakter ausgemacht. Neben dem Thema „Homophobie“, werden auch die Themen „Mobbing an Schulen“ und „das Coming Out“ im Buch besprochen. Leider nur sehr oberflächlich, obwohl es sehr interessante Themen sind. Das Buch ist mit seinen 192 Seiten etwas zu kurz geraten Schreibstil: Der Schreibstil war sehr flüssig. Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Fazit: Grundidee: 5 Sterne Schreibstil: 5 Sterne Emotionen: 4 Sterne Charaktere: 4 Sterne Liebesgeschichte: 4 Sterne Spannung: 4 Sterne Gesamtwertung: 4 Sterne Im großen und ganzen, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Leider etwas zu kurz geraten, aber trotzdem ein tolles Jugendbuch, was ich gerne weiter empfehle.

    Mehr
  • Homosexualtität ist nichts anderes als Heterosexualtität...

    Wir sind unsichtbar
    kloiYvi

    kloiYvi

    30. November 2015 um 10:46

    Valeska oder auch "Leska" genannt, ist lesbisch und steht dazu. Alle in ihrem Umfeld wissen davon und akzeptieren es. Einzig und allein Leskas Mutter. Diese hat sie nachdem sie es erfahren hat, rausgeschmissen und Leska zog zu ihrem Vater.  Dann lernt sie Inken kennen und verliebt sich in sie. Auch Inken fühlt sich zu Leska hingezogen, doch sie will nicht, dass es irgendjemand erfährt. Sie sollen es geheim halten.  Für Leska ist das besonders schwer, weil sie es nicht einmal ihrer besten Freundin erzählen kann.  Wieso nur will es Inken geheim halten? Kann Valeska damit umgehen oder zerbricht daran die Beziehung?  Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu verstehen. Man kann das Buch einfach so weglesen. Die Thematik in diesem Buch, finde ich interessant, da ich auch schon in dieser Lage war. Allerdings liegt das 13 Jahre zurück, da war unsere Gesellschaft noch nicht ganz so aufgeschlossen wie heutzutage.  Ich finde es ist eine gute Geschichte, welche so auch in der Realität vorkommt/ vorkommen kann. Allerdings fand ich den Schluss ein bisschen unrealistisch. Ohne zuviel zu verraten: das Outing ging mir zu schnell, vorallem durch die Angstzustände dieser Person. Da hätten ein paar Seiten mehr nicht geschadet.  Aber alles in allem ein gutes Buch, welches bestimmt einige homosexuelle Jugendliche anspricht. Und auch vorurteilbehaftete Jugendliche sollten es lesen, dass sie eventuell einsehen, dass Homosexualität nichts anderes wie Heterosexualität ist. 

    Mehr
  • Ganz anders und eigentlich doch ganz normal?

    Wir sind unsichtbar
    Bosni

    Bosni

    29. November 2015 um 17:38

    Daraus, dass Valeska lesbisch ist, macht sie kein Geheimnis. Ihre Familie und Freunde wissen davon und die meisten haben damit auch kein Problem. Nur Leskas Mutter tut sich schwer damit, die Homosexualität ihrer Tochter zu akzeptieren. Leska fehlt nur noch eines zum vollkommenen Glück: Eine Freundin, doch das sagt sich leichter, als es ist. Auf einer Party kommt es während eines Spieles zu einem Kuss zwischen Leska und Inken. Beide lässt der Kuss nicht mehr los und die beiden Treffen sich in den nächsten Tagen öfters. Doch Inken möchte die Beziehung zwischen Leska und ihr verbergen, keiner soll mitbekommen, dass die beiden zusammen sind. Doch warum? Was ist Inken passiert, dass sie solche Angst vor dem Bekanntgeben ihrer Beziehung hat? Liebesromane sind unter Jugendbüchern ja nicht selten, aber Liebesromane, in denen die Protagonisten homosexuell sind, findet man nicht so häufig. Dabei ist auch eine solche Beziehung doch eigentlich ganz normal, oder etwa nicht? In "Wir sind unsichtbar" von Maike Stein wird genau diese Thematik behandelt. Der Schreistil der Autorin ist flüssig und äußerst typisch für ein Jugendbuch. Auf Grund der geringen Seitenanzahl (192) ist man sehr schnell mit dem Buch durch, allerdings ist es auch genau die Anzahl der Seiten, die mich (und auch schon meine Vorredner) etwas gestört hat. Gerade das Ende ist einfach viel zu kurz und mit zu wenig Details. Ich denke, 50-100 Seiten mehr hätten dem Buch sehr gut getan. So passieren einfach alle Handlungen sehr schnell hintereinander und werden teilweise einfach nur kurz angeschnitten. Was ich durchaus loben kann, ist die Aufmachung des Buches. Es wird immer zwischen Leskas Blog, normalem Fließtext und einigen Gedanken am Ende eines jeden Kapitels gewechselt. Das gefällt mir sehr gut, da man so auch ein wenig andere Perspektiven der Geschichte miterleben kann. Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist einfach eine Thematik, bei der ich der Meinung bin, dass sich jeder mal ein wenig damit befassen sollte. Schon allein damit man nicht andere Menschen einfach auf Grund von Vorurteilen über einen Kamm scherrt. Besonders für Jugendliche, die dieses Thema interessiert oder die selbst "betroffen" sind, ist dieses Buch meiner Meinung nach sehr gut geeignet. Aber ich finde es sehr schade, dass dem Verlag diese Thematik nur knapp 200 Seiten wert ist. Daher bekommt das Buch von mir nur 4/5 Sterne.

    Mehr
  • Ein lesenswertes Buch zu einem wichtigen Thema

    Wir sind unsichtbar
    Aer1th

    Aer1th

    27. November 2015 um 20:34

    Worum geht’s? Valeska ist lesbisch. Das ist schon länger kein Geheimnis mehr. Ihre Familie, ihre Freunde und sogar ihre Mitschüler haben ihr Coming-Out miterlebt. Ihre Mutter versucht zwar immer noch sich mit dem Gedanken anzufreunden, aber alle stehen zu und hinter ihr. Alles, was ihr jetzt noch zum vollkommenen Glück fehlt, ist eine feste Freundin, denn so eine hatte sie noch nie. Und geküsst wurde sie auch noch nicht. Eines abends auf einer Party kommt es zu einem recht unspektakulären ersten Kuss zwischen Inken und Valeska, der aber beide nicht mehr loszulassen scheint. Inken wird Leskas erste Freundin, doch niemand darf wissen, dass Inken lesbisch ist. Um keinen Preis. Kann Inken ihr Geheimnis waren und wovor fürchtet sie sich so sehr? Meine Meinung zum Buch Jugendbücher über Homosexualität gibt es leider noch viel zu selten. Daher war ich sehr froh darüber, dieses Buch entdeckt zu haben. Als es bei mir zu Hause ankam, war ich zunächst sehr verwundert darüber, dass es so dünn ist. Ich hatte nicht auf die Seitenzahl geachtet. Keine 200 Seiten hat dieses Werk, was ich ziemlich schade finde, denn so ein wichtiges  Thema hat eindeutig mehr Raum verdient. Eigentlich wollte ich noch ein aktuelles Buch beendet haben, bevor ich mich an dieses hier wagte, doch es hatte mich zu sehr gereizt und ich fing einfach an es parallel zu lesen. Das andere Buch war recht schnell vergessen, so sehr nahm mich “Wir sind unsichtbar” in seinen Bann. Hätte ich mehr Zeit zur Verfügung gehabt, wäre es an einem Tag durchgelesen. Doch so habe ich mehrere Tage gebraucht, was einerseits schade, andererseits auch ganz gut war, da ich so mehr vom Buch hatte. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Einem Jugendbuch angemessen, ist der Stil angenehm flüssig und leicht zu lesen. Das Buch liest sich in der Tat einfach so weg. Im Buch selber finden sich u.a. Blogeinträge von Valeska, die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Leska und kurze kursive Texte, deren Verfasser erst später bekannt wird. Eine sehr angenehme Mischung. Wir leben im 21. Jahrhundert und trotzdem gibt es noch viel zu viele homophobe Menschen auf dieser Welt. Manchmal hat es einfach nur mit Unwissenheit zu tun, manchmal ist es Angst, aber auch Hass und Unverständnis schlagen hohe Wogen, die tief verletzen können. Daher finde ich gerade Jugendbücher zum Thema Homosexualität so wichtig. Zum einen, um homosexuelle Jugendliche anzusprechen und abzuholen, ihnen einen Leitfaden ohne erhobenen Zeigefinger zu bieten; zum anderen, um ganz allgemein das Verständnis und die Akzeptanz für dieses wichtige Thema zu erhöhen. Gerade Jugendliche, die mitten in ihrer Identitätsfindung stecken, kann das schnell in eine Krise stürzen, besonders, wenn sie auf ein hohes Maß an Unverständnis stoßen. Natürlich ist so ein Buch kein Allheilmittel, aber ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Und Maike Stein macht das mit ihrem Buch gut. Sie konnte mich von der ersten Seite an abholen und mitnehmen. Ich mochte die Charaktere unheimlich gerne und mit mehr Seiten wären sie auch noch viel besser ausgearbeitet gewesen. Aber es hat allemal gereicht, um mich mitfühlen zu lassen. Ich war Teil der Geschichte und das macht ein gutes Buch für mich aus. Besonders Leskas beste Freundin Rina hat es mir angetan. So ein tolles Mädchen. So eine Freundin wünscht sich wirklich jeder. Das Ende hat sich leider ein klein wenig überschlagen, da es insgesamt einfach alles zu schnell ging. Hier wären mehr Seiten ratsam gewesen. Das Buch hatte aber von Anfang an nur ein Kontingent von knapp 200 Seiten, so dass die Autorin leider nicht ausschweifender schreiben konnte. Mehr Seiten hätten diesem Buch aber wirklich gut getan, um mehr in die Tiefe gehen zu können. So bleiben einige Dinge recht oberflächlich, was ich sehr schade finde. Fazit Maike Stein ist mit “Wir sind unsichtbar” ein sehr schönes Jugendbuch zum Thema Homosexualität gelungen. Leider hat das Buch insgesamt zu wenig Seiten, von daher würde ich mich über eine Fortsetzung, z.B. geschrieben aus Inkens Sicht, sehr freuen. Wenn die Thematik interessiert, der darf ruhig zu diesem Büchlein greifen. Ich bin nicht enttäuscht worden. Von mir gibt es eine klare Lese- und Kaufempfehlung und damit 5 von 5 Sterne.

    Mehr
  • Man sollte nicht unsichtbar bleiben.

    Wir sind unsichtbar
    KillaBabeno

    KillaBabeno

    25. November 2015 um 13:54

    Zunächst lernt man die 16-jährige Leska kennen. Sie steht offen dazu lesbisch zu sein und stieß damit nicht nur auf Verständnis. Ihre Mutter lehnt sie ab und schickt sie zu ihrem Vater. Dort kommt Leska auch ganz gut klar, doch macht ihr das Verhältnis zur Mutter und Schwester etwas zu schaffen. Dann lernt sie Inken kennen und verliebt sich bei einem harmlosen Flaschendrehkuss in sie. Auch Inken scheint nicht abgelehnt, doch möchte sie nicht das irgendjemand etwas davon mitbekommt. Leska versteht nicht warum Inken sich für sie beide zu schämen scheint oder sich nicht zu ihr bekennen will/kann. Dennoch steht sie zu Inken und versucht ihr ihr Vertrauen zu schenken. Zwischenzeitlich bekommt man immer wieder Gedankeneinblicke, bei denen schnell klar wird das sie von Inken stammen. Warum hat sie solche Angst sich auch öffentlich mit Leska zu zeigen? Was ist vorgefallen um ihre Liebe zu riskieren? Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen. Es ließ sich schnell und leicht lesen. Das Thema Homosexualität im Jugendalter und die damit verbundenen möglichen Probleme wird gut dargestellt. Dabei werden sowohl die positiven als auch sehr negativen Möglichkeiten beleuchtet. Mit ging es auf knapp 200 Seiten einfach zu schnell. Es wurde vieles leider nur angerissen und nicht tiefergehend beschrieben. Man hätte das Buch gut doppelt so dick machen und Gefühle sowie Gedanken damit tiefer und detaillierter beschreiben können.  So hat mir an einigen Stellen der richtige Zugang, um wirklich mitfiebern können, gefehlt.  Nichts desto trotz, für Jugendliche die sich für diese Thematik interessieren absolut empfehlenswert. Auch für Teens die sich evtl. selber in der Situation befinden und Angst haben sich zu outen. 

    Mehr
  • Gelungene Geschichte, der ein paar Seiten mehr nicht geschadet hätten

    Wir sind unsichtbar
    Buechermaus96

    Buechermaus96

    22. November 2015 um 14:49

    Maike Stein: "Wir sind unsichtbar" Inhalt:Inken ist für Valeska uninteressant. Sie erscheint ihr wie ein blondes Püppchen.Das ändert sich allerdings plötzlich, als sie sich beim Flaschendrehen küssen müssen. Zwar ist es nur ein schnelles Küsschen, doch hinterlässt es einen bleibenden Eindruck und aus einem Flaschendrehkuss wird schnell eine Beziehung.Leska hat sich schon vor einiger Zeit geoutet, deshalb fällt es ihr schwer zu verstehen, wieso Inken ihre Beziehung auf jeden Fall geheim halten will. Meinung:Leska war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist couragiert, nett und vor allem steht sie zu sich selbst. Sie schämt sich nicht dafür anders zu sein, als der Durchschnitt, sie macht aber auch kein riesen Drama daraus lesbisch zu sein. Inken war etwas zu undurchsichtig. Es war schwer sich in sie hineinzuversetzen. Es ist verständlich, dass sie Angst hat, ja, aber wie es zu Stande kam, dass sie so fokussiert auf diese Angst ist, hätte man besser verstanden, wenn das Buch aus ihrer Sicht geschrieben gewesen wäre. Was ich im übrigen willkommen geheißen hätte, denn dadurch hätte das Buch sicher an Tiefe gewonnen.Inken hatte den Eindruck gemacht große Angst vor ihren Eltern zu haben. Ich hatte das Gefühl, dass nie richtig geklärt wurde wieso genau sie solchen angstvollen Respekt vor ihnen hatte.Die mangelnde Tiefe und diese Unklarheiten kamen vor allem dadurch zu Stande, dass das Buch sehr kurz geraten war. Es hätte sicherlich noch einige Seiten mehr verdient! Man hatte das Gefühl, dass eine maximale Seitenvorgabe nicht überschritten werden sollte, was wirklich schade ist!Der Schreibstil dagegen war sehr gelungen. Es wurde schon durch das Sprachregister deutlich, dass die Protagonistin eine Jugendliche ist. So hat sich des öfteren Jugendsprache und das ein oder andere Mal auch englisch ins Buch geschlichen. Das Ergebnis war ein Buch, das sich schnell und flüssig lesen ließ. Fazit:Ein wirklich gutes Buch, das allerdings ein wenig kurz geraten ist. Die Handlung war zwar ein bisschen vorhersehbar, blieb aber trotzdem spannend.Dass das Thema Homosexualität in aktueller Jugendliteratur zu Wort kommt finde ich gut und wichtig, um der nächsten Generation Offenheit gegenüber Menschen zu vermitteln, die "anders" sind.

    Mehr
  • Berührend aber zu kurz.

    Wir sind unsichtbar
    cn8sc

    cn8sc

    21. November 2015 um 11:43

    "Ich lüge. Ich habe Sehnsucht. Und Angst, Angst, Angst. sie liegt auf mir. Sie liegt auf mir wie eine vertraute, warme Decke. Ich lüge schon wieder." (S. 162) Valeska ist homosexuell und steht offen dazu. Ihr würde auch gar nichts anderes in den Sinn kommen. Doch ab dem Moment in dem sie Inken küsst wird alles komplizierter. Denn Inken ist das komplette Gegenteil von Valeska. Eine Zukunft für die beiden scheint fast unmöglich. Valeska ist ein toller Charakter. Sie ist offen und ein Mensch voller Lebensfreude. Sie steht auch als Symbol, wie einfach Outing sein kann. Das Pardon dazu bildet Inken, die mit ihrem Outing sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat. Leider wird zum Großteil die Sicht aus Valeskas Sicht erzählt. Zwar ist die Sache für sie mit Inken auch nicht einfacher, doch wäre für mich Inkes Sicht interessanter gewesen. Die Geschichte ist abwechslungsreich gestaltet. Neben der eigentlichen Story findet man Blogeinträge von Valeska und Gedanken von Inken. Das hat mir wirklich gut gefallen. Der Story an sich ist auch schön, doch bleibt sie für mich zu sehr an der Obefläche. Ich hätte mir tiefgründigere Gedanken gewünscht und das Ende war für mich auch nicht ganz überzeugend. Für dieses Thema war es für mich einfach zu viel Happy End.

    Mehr
  • Schade, dass der Verlag nicht mehr Seiten wollte - das Buch hätte sie gebraucht

    Wir sind unsichtbar
    PollyMaundrell

    PollyMaundrell

    21. November 2015 um 03:27

    Klappentext Ich hab sie gehört, aber ich muss ihre Worte ein paarmal still wiederholen, bis ich sie begreife. Das Darf nie jemand erfahren. Dass Valeska Mädchen liebt, ist kein Geheimnis. Ihre Familie und ihre Freunde wissen es, inzwischen sogar die ganze Klasse. Nun fehlt Valeska nur noch eins zum Glück: eine Freundin. Als sie Inken kennenlernt, scheint ihr Traum wahr zu werden. Denn aus einem Kuss beim Flaschendrehen wird mehr - echte Liebe. Doch Inken will ihre Beziehung um jeden Preis geheim halten. Wovor fürchtet sie sich so sehr? Erster Satz Notizen aus der Realität. Aktuelle Haarfarbe: blau & silber Cover Auf dem Cover befinden sich zwei Mädchen. Eine der jungen Damen schaut frontal in die Kamera, die andere zeigt sich nur im Profil. Schnell ist klar, wer Valeska und wer Inken ist, denn eine der beiden steht offen zu ihrer Homosexualität, die andere nicht. Im Hintergrund befindet sich ein Teil einer Stadt und scheint auch durch die Mädels durchzudringen. Sowohl zum Titel, als auch zur Geschichte, finde ich dieses Cover mehr als passend gewählt. Passt wie gespuckt ;-) Meinung Homosexualität ist auch heutzutage leider immer noch viel zu oft ein Tabuthema. Viele Menschen trauen sich nicht an ein Outing, weil die Konsequenzen leider oft schwerwiegend sind. Manch einer wird von der Familie und den Freunden gemieden, andere bekommen Schwierigkeiten im Berufs- und Alltagsleben. Ein männlicher Friseur muss ja definitiv schwul sein und eine Frau bei der Bundeswehr oder in einer Autowerkstatt kann ja nur lesbisch sein. Hingegen sind alle Fußballer, Polizisten und Feuerwehrmänner heterosexuell - denn das ist Arbeit für ECHTE Männer. Es ist wirklich traurig, dass ein Großteil der Menschheit noch immer so denkt. Homosexualität ist genauso "normal" wie Heterosexualität. Das gibt es schon so lange es Menschen gibt und ist auch in der Tierwelt sehr weit verbreitet. Es handelt sich dabei nicht um eine Krankheit und muss nicht therapiert oder geheilt werden! Da es in meiner Familie schon immer Homosexuelle gab, wurde ich sehr früh mit diesem Thema konfrontiert und es stellte sich mir nie die Frage, ob das irgendwie komisch oder sogar abartig ist. Ein Mensch ist ein Mensch und man mag ihn oder eben nicht. Egal ob dieser Mensch nun Männer oder Frauen liebt. Es sollte sich auch niemand dafür rechtfertigen müssen, welchem Geschlecht er zugetan ist. Niemand stellt sich vor "Ich bin Hans und heterosexuell", aber wenn irgendwann jemand erfährt, dass dieser oder jener Mensch lesbisch oder schwul ist, ist das Geschrei groß und die Frage nach dem "Warum hat er/sie das nicht gesagt?" wird gestellt. Ich kann euch sagen warum - weil es pupsegal ist! Nehmt die Menschen wie sie sind und macht Sympathie nicht an der sexuellen Orientierung fest! So, nun zum Buch ;-) Valeska ist 16 Jahre alt und hatte ihr Outing vor 2 Jahren. Nachdem ihre Mutter sie vor die Tür gesetzt hat, da sie um das Wohl ihrer jüngeren Tochter besorgt war, hat Leska bei ihrem Vater Unterschlupf gefunden. Will sie ihre Schwester sehen, dürfen diese Treffen nur unter Aufsicht stattfinden. Bis auf ihre Mutter hat in Leskas Umfeld eigentlich niemand so wirkliche Probleme mit ihrer Homosexualität. Sie betreibt einen kleinen "Lesben-Blog" (bitte nicht falsch verstehen), in dem sie über ihr Outing und ihr Leben als noch ungeküsste Lesbe schreibt. Dieser wird angenehm ins Buch eingebunden und lockert die Geschichte noch etwas auf. Dass sie ungeküsst ist, soll sich auf einer kleinen Party ändern. Flaschendrehen. Eigentlich fühlt sie sich zu alt für diesen "Kinderkram" doch ändert ihre Meinung schnell, als es zu einem Kuss zwischen ihr und Inken kommt. Plötzlich ist alles anders zwischen den beiden und die vorher langweilige Inken wird schnell interessant. Die beiden Mädchen verlieben sich ineinander und treffen sich heimlich zum Knutschen - denn Inken will diese Liebe geheimhalten. Das tut sie aus einem bestimmten Grund, den sie Leska erst nach und nach anvertraut. Diese Heimlichtuerei ist für Leska sehr belastend. Sie würde es am liebsten laut rausschreien und jedem davon erzählen, doch verstrickt sich immer mehr in Lügen deswegen und kann sich nicht mal ihrer besten Freundin anvertrauen. Welches Gehemnis umgibt Inken? Kann eine heimliche Liebe bestehen? Und was wäre, wenn sie es doch öffentlich machen würde? Maike Stein hat ein wirklich schönes Jugendbuch über Outing und "Anderssein" verfasst. Es geht um die erste Liebe, Lügen und Geheimnisse, Homophobie und Freundschaft. Leider ist das Buch etwas kurz gekommen und die Geschichte hätte noch ein paar Seiten mehr vertragen können. Ab der Mitte passiert so unglaublich viel, was viel zu schnell abgehandelt wurde. Auf meine Nachfrage sagte die Autorin, dass die Seitenzahl vom Verlag vorgegeben war und sie das Maximum ausgeschöpft habe. Da hat der Verlag definitiv einen Fehler gemacht ;-) Die Handlungen der einzelnen Charaktere sind altersgemäß und nachvollziehbar. Zitate / Textstellen Das wäre zu verrückt. Schmerzhaft. Schließlich leben wir im 21. Jahrhundert und so. Na ja, viele von uns. Bei manchen ist das immer noch nicht angekommen [...]. (Seite 57) Inken sitzt ganz in sich zusammengesunken da. "Ich geh dann wohl besser auch." [...] "Quatsch." Ich stupse sie leicht gegen die Schulter. "Dich behalte ich hier." "Sicher?" "Wieso sollte ich unsicher sein?" (Seite 96) Eine Ein-Frau-Armee will ich sein, eine Rächerin, die ihnen Verstand einbläut, in der Sprache, die sie verstehen. (Seite 102) Fazit Ein Buch über Homophobie, Liebe und Freundschaft, dass mehr Seiten gebraucht hätte, was vom Verlag aber nicht gewünscht war. Insgesamt fand ich es allerdings wirklich extrem gut und spreche eine Leseempfehlung aus :-) Diese und alle meine anderen Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog. http://franzyliestundlebt.blogspot.de

    Mehr
  • Bewegend, ehrlich, beeindruckend - nur ein bisschen zu kurz

    Wir sind unsichtbar
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    20. November 2015 um 18:25

    Cover:Das Cover gefällt mir richtig gut, was vor allem an den zwei Mädchen im Vordergrund liegt, die vor der Silhouette Berlins zu verblassen scheinen - das passt hervorragend zum Titel. In manchen Rezensionen wird bemängelt, dass eines derMädchen zu maskulin und damit zu klischeehaft dargestellt ist. Das finde ich nun gar nicht, denn ich finde nicht, dass es maskulin wirkt. Ich hatte selbst schon oft Kurzhaarschnitte und wage zu behaupten, nicht wie ein Junge ausgsehen zu haben :P Also für mich ist die Darstellung absolut treffend und legitim. Ein Jugendroman, in dem es um eine lesbische Liebesbeziehung geht,war absolutes Neuland für mich und deswegen war ich so gespannt auf Maike Steins Buch Wir sind unsichtbar, das ich bei einer Leserunde auf Lovelybooks.degewonnen habe. Ich denke, dass dieses Thema wesentlich mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte, als das zurzeit noch der Fall ist, und Wir sind unsichtbar ist da ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Im Buch geht es um die Teenagerin Valeska, die sich bereits geoutet hatund fest zu sich und ihrer Homosexualität steht. Nach außen hin ist sie sehr tough und stark, obwohl vor allem das Verhältnis zu ihrer Mutter, die Homosexualität anscheinend für ansteckend hält, nicht das Beste ist. Dass Valeska jedoch auch eine sehr einfühlsame und weiche Seite hat, zeigt sich, als sie Inken kennenlernt. Die beiden kommen sich ziemlich schnell - vielleicht für meinen Geschmack ein bisschen zu schnell - näher und stürzen sich bald Hals über Kopf in eine Liebesbeziehung. Sehr gut gefallen hat mir, dass Stein sehr bildlich und detailliert beschreibt, wie stark sich Valeska von Inken angezogen fühlt. Die Stellen, in denen es um diese Anziehungskraft und um Valeskas Gefühle ging, haben mir insgesamt fast am besten gefallen. Valeska selbst war mir nicht wirklich sympathisch, obwohl ich sie für ihre Stärke, ihren eisernen Willen und ihren Trotz bewundere. Dennoch ist der Funke irgendwie nicht übergesprungen, was vermutlich daran liegt, dass die Geschichte einfach zu komprimiert ist und noch hätte ausgebaut werden können. Auch in dieanderen Charaktere, allen voran natürlich Inken, Valeskas Eltern und ihre beste Freundin Rina, konnte ich mich kaum hineinfühlen. Die Konstellationen sind wirklich gut, insgesamt wurden mir die Konflikte zwischen den einzelnen Personen allerdings fast immer etwas zu schnell und reibungslos gelöst, als dass es glaubwürdig sein könnte. Hier hätte einfach mehr Interaktion und auch mehr Kommunikation kommen können.  Die laufende Handlung wird aufgelockert durch Beiträge zum Thema Homosexualität, die Valeska auf ihrem Blog veröffentlicht, und die Kommentare anderer User dazu. Diese Vorgehensweise finde ich sehr gelungen, da ich das bisher noch aus keinem Roman so kenne, es ja aber absolut zeitgemäß ist undsozusagen die Tagebucheinträge und Briefe, die man aus anderen Büchern kennt, ablöst. Insgesamt ist Maike Steins Schreibstil sehr angenehm, aber auch schonungslos und ehrlich. Sie lässt Valeska des Öfteren Schimpfworte und englische Begriffe verwenden, was einen sofort an einen trotzigen Teenager denken lässt. Zumindest über ihre Ausdrucksweise kann man sich mit Valeska wirklich gut identifizieren, sie wirkt absolut authentisch. Auch wenn ich wie gesagt keinen wirklichen Draht zu ihr hatte. Thematisiert wird im Roman nicht nur die Beziehung zwischen Valeska und Inken, sondern auch die Problematik des Coming-Outs und das Mobbing an Schulen. Alle Themen sind sehr interessant und wichtig, werden im Roman allerdings für meine Begriffe etwas zu oberflächlich abgehandelt. Die Ansätze sind wirklich sehr gut, aber vor allem was Inkens Erfahrungen an ihrer alten Schule und die Problematik des Geheimhaltens angeht, hätte ich mir einfach eine detailliertere und differenziertere Auseinandersetzung gewünscht. Zwar hat die Kürze des Romans auch ihr Gutes - nämlich, dass Stein sich auf das Wesentliche konzentriert und die Handlung auf den Punkt und alles andere als aufgebläht ist -, aber insgesamt hätte Valeskas und Inkens Geschichte einfach viel mehr Platz gebraucht, um sich entfalten und vor allem den Leser in ihren Bann ziehen zu können. Fazit: Wir sind unsichtbar ist ein sehr gut geschriebener Jugendroman, der vor allem aufgrund seines zentralen Themas, Homosexualität im Teenager-Alter, wirklich super interessant zu lesen und außerdem sehr wertvoll ist. Maike Steins Schreibstil und die Ansätze zum Thema Homosexualität und Mobbing an Schulen haben mich wirklich überzeugt, allerdings war mir das Buch alles in allem zu kurz geraten. Der geringe Umfang kam leider weder der Handlung noch den Charakteren zugute, was zur Folge hatte, dass Konflikte einfach zu schnell aus der Welt geschafft wurden, dass man die sich entwickelnde Beziehung zwischen Inken und Valeska nicht wirklich nachvollziehen konnte und dass die wichtigen Themen, über die man ausführlicher hätte sprechen können und müssen, zu oberflächlich behandelt wurden. Ich mag ja keine unnötig aufgeblähten und ewig langen Geschichten, aberWir sind unsichtbar hätten 200 Seiten mehr wirklich unheimlich gut getan.

    Mehr
  • Geheime Liebe

    Wir sind unsichtbar
    connychaos

    connychaos

    20. November 2015 um 17:06

    Dass Valeska Mädchen liebt, ist kein Geheimnis. Ihre Familie und ihre Freunde wissen es, inzwischen sogar die ganze Klasse. Nun fehlt Valeska nur noch eins zum Glück: eine Freundin. Als sie Inken kennenlernt, scheint ihr Traum wahr zu werden. Denn aus einem Kuss beim Flaschendrehen wird mehr – echte Liebe. Doch Inken will ihre Beziehung um jeden Preis verbergen. Wovor fürchtet sie sich so sehr? Die Geschichte liest sicherer leicht und flüssig. Leska ist mir sofort sympathisch und ich kann mich gut in sie hineinversetzen. Auch Inken ist mir sympathisch, ihr Verhalten ist mir aber nicht immer nachvollziehbar, das wird es erst nach und nach. Die Geschichte ist sehr interessant, gefühlvoll, stimmt nachdenklich, macht wütend. Mir hat Wir sind unsichtbar sehr gut gefallen und neugierig auf weitere Werke der Autorin gemacht.

    Mehr
  • Lesenswerters lesbisches Jugendbuch das ein paar mehr Seiten verdient hätte :)

    Wir sind unsichtbar
    franziskadaslesemaedchen

    franziskadaslesemaedchen

    19. November 2015 um 18:35

    Beschreibung: Ich hab sie gehört, aber ich muss ihre Worte ein paarmal still wiederholen, bis ich begreife. Das darf nie jemand erfahren. Dass Valeska Mädchen liebt, ist kein Geheimnis. Ihre Familie und ihre Freunde wissen es, inzwischen sogar die ganze Klasse. Nun fehlt Leska nur noch eines zum Glück: eine Freundin. Als sie Inken kennenlernt, scheint ihr Traum wahr zu werden. Denn aus einem Kuss beim Flaschendrehen wird mehr – echte Liebe. Doch Inken will ihre Beziehung um jeden Preis geheim halten. Wovor fürchtet sie sich so sehr ? Zur Autorin: Maike Stein, 1969 geboren, hat eine Ausbildung zum Clown, zur Betriebswirtin und zur Fremdsprachenkorrespondentin absolviert. Heute arbeitet die Wahl-Berlinerin, die auch eine Lesebühne mitbegründet hat, als Autorin und Übersetzerin. Cover: Das Cover war um ehrlich zu sein das Erste was mich angesprochen hat. Ich hatte die Inhaltsangabe noch gar nicht gelesen und war schon von dem Cover überzeugt. Ich finde das Cover spricht mehr als tausend Worte und wenn man zuerst sich den Inhalt durchliest versteht man, was das Cover alles aussagen möchte. Ein besseres Cover hätte man nicht entwerfen können. Handlung: Die 16-jährige Valeska hatte vor einiger Zeit ihr Coming-Out. Mittlerweile wissen es ihre Familie, ihre Freunde und auch ihre Klasse und es scheinen alle halbwegs damit klar zu kommen. Leska’s Eltern sind geschieden und da ihr Papa besser mit ihrer Homosexualität umgehen kann, wohnt sie bei ihrem Papa. Valeskas wöchentliche Treffen mit ihrer Mutter erscheinen als schwierig, doch ihre beste Freundin Rina stützt sie wo sie nur kann. Ihr Leben gerät aus den gewohnten Fugen, als sie auf einer kleinen Party beim Flaschendrehen ihre Mitschülerin Inken sie küssen soll. Bereits während des Kusses wird offensichtlich, dass Inken Leska‘s Liebe für Mädchen teilt. Ihre weiteren Treffen finden jedeoch geheim statt, da Inken mit allen Mitteln geheim halten möchte das sie lesbisch ist. Gerade Leska scheint das sehr zuzusetzen, da sie Inken auf keinen Fall verlieren und immer für sie da sein möchte. Sobald Leska ein Gespräch anfangen möchte, sagt Inken gar nichts mehr oder sie haut ab. Als Leska endlich erfährt, warum Inken so vehement dagegen ist ihre Liebe öffentlich zu machen, ist das junge Mädchen entsetzt … und entschließt sich ohne lange zu überlegen einen folgeschweren Racheakt an Inkens ehemaliger Schule. Meinung: Stilistisch ist „Wir sind unsichtbar“ gelungen – Maike Stein hat einen schönen, leicht lesbaren, flüssigen Schreibstil und bemüht sich um Abwechslung. Sehr gut gefällt mir das zwischendurch Leska’s Blogeinträge und Gedankengänge von Inken zu lesen sind. Als Leser versteht man gut die Sorgen und Probleme von Valeska und man wünscht ihr ein Happy End am Ende des Buches. Die Charaktere in dem Buch sind sympathisch und man kann sich sofort mit ihnen identifizieren. Besonders Leska mit ihrer impulsiven, treuen Offenheit schließt man schnell ins Herz, ebenso Rina, die für ihre Freundin alles tun würde und ihr auch immer zur Seite steht und Inken, die man sehr gut verstehen kann. Auch die übrigen Nebenfiguren wie Valeskas Eltern und ihre Klassenkameraden sind toll in Szene gesetzt und können überzeugen. Sogar Phillip verkörpert einen Charakterzug der häufig zum Vorschein kommt, wenn es um das Thema Homosexualität geht. Fazit: ‚Wir sind unsichtbar‘ ist ein gelungener kurzer Jugendroman, der sich leicht, schnell und sehr flüssig lesen lässt. Das Buch greift ein sehr aktuelles Thema auf und es werden die guten und schlechten Seiten angeschnitten. Der Buchumfang hätte ruhig noch ein paar Seiten länger gehen können. Nichtsdestotrotz sind die Hauptcharaktere sehr gut ausgefeilt, was einen noch leichter in die Situation hineinrutschen lässt. Wer gerne lesbische Jugendbücher liest, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Es lohnt sich! Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen ! 

    Mehr
  • weitere