Maike van den Boom Wo geht’s denn hier zum Glück?

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Inhaltsangabe zu „Wo geht’s denn hier zum Glück?“ von Maike van den Boom

***Eine Frau, 13 Länder und die Suche nach dem Glück*** Warum sind Menschen in anderen Ländern glücklicher als wir? Um das herauszufinden reist Maike van den Boom in die 13 glücklichsten Länder der Erde und spricht vor Ort mit Glücksforschern, Korrespondenten, Auslands-Deutschen und Menschen auf der Straße. Von Australien bis Island entdeckt sie ganz bestimmte Aspekte in der Lebenseinstellung, die dazu führen, dass Menschen mit ihrem Leben zufrieden sind. In einem sind sich alle einig: Glücklich zu sein, ist das Wichtigste im Leben. Und dafür strengen sich diese Menschen täglich an. Von ihnen können wir lernen. Vielleicht einen anderen Umgang mit der Zeit, mehr Vertrauen, mehr Konsens, mehr Gelassenheit, einfach ein stärkeres Wir-Gefühl. Das sind einige der Zutaten zum Glücklichsein, und diese fügen sich zu einem Rezept zusammen, das wir glücksbringend in unserem Leben umsetzen können. Zu Besuch bei den wahren Glücksexperten in: Costa Rica Dänemark Island Schweiz Finnland Mexiko Norwegen Kanada Panama Schweden Australien Kolumbien Luxemburg

Die spannende Reise der Maike van den Boom in 13 Länder auf der Suche nach dem Glück, um am Ende doch wieder in die Heimat zurückzukehren

— X-tine
X-tine

Informativ und unterhaltend!

— Mika_liest
Mika_liest

es wiederholte sich viel... nicht viel Neues

— Buechermel
Buechermel

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  • Glück ist ein Muskel, der trainiert werden muss

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    X-tine

    X-tine

    11. October 2016 um 18:47

    Inhalt:Maike van den Boom ist auf der Suche nach einem "Rezept" für Glück. Dafür reist sie in 13 Länder, spricht mit Wissenschaftlern, Bevölkerung oder beobachtet, warum diese Länder, die laut Forschungsergebnissen zu den glücklichsten Ländern zählen. Dabei lernt sie, was Glück ausmacht und dass man dafür nicht dorthin auswandern muss; auch im "unglücklichen", organisierten, pünktlichen, perfekten, kontrollierten Deutschland ist ein Leben in Glück möglich. Man muss nur wissen wie. Sie lernt in ...Island, dass soziale Beziehungen und ein Leben in der Gegenwart ohne Angst vor der Zukunft für Glück sorgen. "Glück ist eine Lebenseinstellung, zu der man sich aktiv entschließt." Die Deutschen suchen immer nach Dingen, warum sie unglücklich sind. In Island hilft jeder jedem, wie eine große Familie ...Norwegen besticht durch das gegenseitige Vertrauen, wenn man sogar die Autoschlüssel stecken lässt.Costa Rica lebt nach dem Motto "Pura Vida" in völliger Gelassenheit, unterstützt durch den Glauben, die Familie und den Willen.Dänemark zeichnet sich durch die Akzeptanz der Mitmenschen aus und den Lebensgenuss. Wenn es mal langsamer geht, dann ist es eben so. Man muss sich seiner Freiheiten bewusst sein, dass man selbstbestimmt Entscheidungen treffen kann. Die Dänen bestehen auf ihrem Individualismus, jedoch durch die Offenheit und Multikulturelle Bevölkerung entsteht dennoch Glück. Einfach aufhören zu jammern ist die Devise.In Schweden genießt man die Natur und die verbundene Ruhe. Ein starker Staat fördert und entlastet die Bürger. Das Leben wird entschleunigt. Die Schweiz ist eine offene Gesellschaft. Respektvoller Umgang sowie das Harmoniebedürfnis und die Möglichkeit am Staat teilzunehmen sorgen für Glück. Der Schweizer ist ein "Bünzli": ein Langweiler: korrekt und verklemmt". Sie nehmen sich nicht so ernst und lachen viel über sich selbst.Die Finnen lieben ihre Privatsphäre. Ganz nach dem Motto: "Erst denken, dann reden und danach nur sagen, worauf es ankommt". Dies führt aber zu wirklich engen und verlässlichen Freunden. Sie sind offen, ehrlich und mit der Natur verbunden.In Kanada wird relaxed, aber nicht im sinne von faul sein, sondern sich menschlich verhalten, sich zu amüsieren, das zu tun, was Freude bereitet. Sie hassen Konflikte. Dort ist viel Platz was Zeit für Reflexionen bietet. Wichtig für Glück ist eine gute Gemeinschaft, was bedeutet, dass man sich mindestens einer Person anvertrauen kann. Man soll für jeden Tag danken und glücklich sein und nicht nur das Negative sehen. Einfach Zeit für das Leben und die schönen Dinge nehmen.In Australien wird das Tempo heruntergefahren indem im Terminkalender Lücken eingeplant werden.Panama feiert; Sie leben in einer eher kurzsichtigen Welt. Wenn ein Kaufhaus brennt, dann ist es halt so, deswegen muss man sich nicht beeilen. Weniger Perfektionismus ist angesagt. Also: "Ändere, was du ändern kannst, und was nicht, das akzeptiere einfach." "und wenn sie mal stolpern, stehen sie einfach wieder auf, richten Sie Ihre Frisur und versuchen Sie, darüber zu lachen."Lachen ist sowieso überall angesagt :-) Australier lachen andere gerne an.In Mexiko werden sogar Todesfälle bunt gefeiert und mit Tequila zelebriert. Glück ist dort der Krisenmanager. Daher ist alles bunt. Ihr Sprichwort "Schiebe nicht auf morgen, was du übermorgen kannst besorgen". Sich für andere einsetzen macht glücklich. Depressionen entsprechen erfahrener Sinnlosigkeit. Daher muss man den Sinn im Leben erkennen, sonst "fühlen wir uns wie ein Spielball auf den Wogen unseres Lebens." Wichtig (vor allem für Deutsche) : "Geld und Materielles bekommen nämlich dann eine hohe Priorität, wenn es uns an Sinnhaftigkeit fehlt"Die richtige Kombination aus Egoismus und Altruismus ist ein Rezept.Kolumbien ist durch den Bürgerkrieg und Drogen gekennzeichnet. Daher müssen wir jeden Tag bewundern und jeden Augenblick genießen. Sind wir unglücklich steckt das auch unsere Mitmenschen an.Fazit:Auf wundervolle Weise schildert Maike van den Boom ihre Reise, Erfahrungen und Begegnungen. Sie hat gelernt, dass Glück vor allem in den sozialen Bindungen, der Gelassenheit, der Natur und der Selbstliebe/gesunder Egoismus sowie Altruismus zu finden ist. Dafür muss man nicht auswandern. Schade finde ich, dass sie ihre Reiseerlebnisse nicht klar trennt. So mischen sich beispielsweise dänische, finnische oder Schweizer Erfahrungen in den Costa Rica Bericht. Daher von mir ein kleiner Abzug. Gerne wäre ich aber mit dabei gewesen. Ich glaube so etwas vergisst man nie. Aber es liest sich so gut, als wäre ich wirklich dabei.

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  • Was ist Glück?

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    Mika_liest

    Mika_liest

    20. September 2016 um 12:41

    Die Autorin Maike van den Boom hat insgesamt 13 der scheinbar glücklichsten Länder bereist, um herauszufinden warum die Menschen in genau diesen Ländern am glücklichsten sind. Sie hat mit Experten gesprochen, aber auch mit vielen Leuten denen sie dort auf der Straße begegnet ist.Herausgekommen sind wundervolle Berichte über unterschiedliche Menschen und was Glück für sie ausmacht. Viele Bedeutungen und Ansichten vom glücklichen Leben wiederholen sich, was aber einfach daran liegt das viele Menschen ähnliche Wünsche und Vorstellungen vom Glück haben. So stellen viele Menschen z. B. Gesundheit und die Familie an erster Stelle.Mir gefiel das Buch sehr gut, es gibt viele Tipps zum Umdenken. Der wichtigste Tipp ist einfach das man sich selbst die richtigen Ziele im Leben stellt. Auch für Auswanderer finde ich dieses Buch sehr wertvoll, man erfährt schon wichtige Sachen über einige Länder. Und natürlich möchte man lieber in ein Land ziehen wo Werte wie Respekt groß geschrieben werden, als in ein Land wo viele wichtigen Werte verloren gegangen sind.Das Cover finde ich witzig und es hat harmonische Farben. Fazit : Lesenswert!

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  • eBook Kommentar zu Wo geht's denn hier zum Glück? von Maike van den Boom

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    Andreas

    Andreas

    21. December 2015 um 22:39 via eBook 'Wo geht's denn hier zum Glück?'

    Versuch der Volksverdummung, wir kriegen euch !!

  • Alte Weisheiten wild durcheinander

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    Lilli33

    Lilli33

    12. November 2015 um 22:20

    Gebundene Ausgabe: 352 Seiten Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 3 (20. April 2015) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3810522979 Preis: 18,99 € Alte Weisheiten wild durcheinander Auf der Suche nach dem Glück begibt sich Maike van den Boom in die 13 Länder, die von den Glücksforschern als die glücklichsten der Welt angesehen werden. Hier versucht sie, in Gesprächen mit den unterschiedlichsten Menschen - jung und alt, arm und reich, Mann und Frau, Einheimische und deutsche Einwanderer - herauszufinden, warum man in diesen Ländern glücklicher ist als in Deutschland. Die Faktoren, die dazu führen, dass Menschen sich glücklich fühlen, sind dabei nichts Neues. Das weiß man schon lange, dazu hätte es nicht noch ein Buch gebraucht. In den „glücklichen Ländern“ sind alle Menschen gleich viel wert und werden respektiert, egal welchen Beruf sie ausüben oder was sie sonst machen. Die Familie und soziale Bindungen spielen eine große Rolle, ebenso eine gewisse Gelassenheit. Man nimmt sich selbst nicht so wichtig und übt sich in Toleranz gegen andere. Für ein Sachbuch ist dieses Werk recht unterhaltsam geschrieben, dafür waren aber die Erkenntnisse etwas mau. Wie gesagt, ich habe nichts Neues dabei erfahren. Trotz des lockeren Schreibstils musste ich mich teilweise durch Längen quälen. Unnötig fand ich zum Beispiel Beschreibungen der Interviewpartner, die nichts zur Sache beitrugen. Margot, die attraktive Mathematikprofessorin aus Costa Rica, schüttelt lachend ihre blonden Locken. (S. 277) Des weiteren hat mich die Sprunghaftigkeit der Autorin genervt. Sie springt wild zwischen den bereisten Ländern hin und her, teilt uns hier eine Aussage eines Interviewpartners mit, dann zig Seiten später eine andere Aussage desselben Menschen, dazwischen eine Unmenge von anderen. Wohl um das Ganze etwas witzig zu gestalten, erzählt Maike van den Boom immer wieder, dass sie die falschen Klamotten mithatte, weil sie sich vorher nicht über ihr Reiseziel informiert hatte. Sorry, aber das macht auf mich keinen seriösen Eindruck. Ich fand das nur ätzend. Noch ein weiterer Punkt hat mich gestört: Glück wird hier zuweilen mit Zufriedenheit gleichgesetzt. Dabei hat das eine mit dem anderen nicht unbedingt etwas zu tun. Fazit: Für ein Sachbuch ganz unterhaltsam zu lesen, aber großartige Erkenntnisse bietet das Buch nicht. Nichtsdestotrotz lohnt es sich, über die ein oder andere Aussage nachzudenken. ★★★☆☆

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  • Eine Reise auf den Spuren des wirklichen Glücks und der Suche nach dem eigenen Glück.

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    14. September 2015 um 17:59

    Klappentext: Warum sind Menschen in anderen Ländern glücklicher als wir? Um das herauszufinden reist Maike van den Boom in die 13 glücklichsten Länder der Erde und spricht vor Ort mit Glücksforschern, Korrespondenten, Auslands-Deutschen und Menschen auf der Straße. Von Australien bis Island entdeckt sie ganz bestimmte Aspekte in der Lebenseinstellung, die dazu führen, dass Menschen mit ihrem Leben zufrieden sind. In einem sind sich alle einig: Glücklich zu sein, ist das Wichtigste im Leben. Und dafür strengen sich diese Menschen täglich an. Von ihnen können wir lernen. Vielleicht einen anderen Umgang mit der Zeit, mehr Vertrauen, mehr Konsens, mehr Gelassenheit, einfach ein stärkeres Wir-Gefühl. Das sind einige der Zutaten zum Glücklichsein, und diese fügen sich zu einem Rezept zusammen, das wir glücksbringend in unserem Leben umsetzen können. Zum Buch: Die Covergestaltung ist sehr einfach gehalten, vermittelt aber genau dass, was der Leser an Informationen braucht, um zu wissen, was sich in dieser Story verborgen hält. Sehr gut gefällt mir die Farbauswahl und die verschiedenen Schriftarten, die das Gesamtbild auflockern und interessant macht. Erster Satz: "Dein Bild ist klasse, dein Ton scheiße! Nee, oder?" Meine Meinung: Sehr gespannt ging ich an dieses Sachbuch, auf den Spuren des Glücks, was durch die Autorin Maike van den Boom hervorragend recherchiert und nachgeforscht wurde. Maike van den Boom bereist mit ihrem Team die 13 glücklichsten Länder, die da wären: Costa Rica, Dänemark, Island, Schweiz , Finnland, Mexiko, Norwegen, Kanada, Panama, Schweden, Australien, Kolumbien und Luxemburg. Dort befragt sie die Landsleute und auch Fachleute, was für sie Glück bedeutet und lernt verschiedene Kulturen und ihre Lebensweisheiten kennen. Schnell beginnt man während des Zuhörens, sich für einige besondere Arten des Glück zu interessieren und zu hinterfragen. Wie einfach es sein kann, glücklich zu sein! Es erfordert keine materiellen Dinge oder Macht. Es sind die einfachen Dinge, die einen Menschen glücklich machen. Als Zuhörer oder Leser beginnt man zu verstehen, was Glück sein kann und findet für sich eine neue gedankliche Basis, sein persönliches Glück auszumachen und vielleicht auch glücklicher zu werden, falls man es gerade nicht ist. Das Hörbuch wurde gesprochen von Shary Reeves, die eine sehr angenehme Stimme besitzt. Allerdings gab es einige Szenen, von sanften Gesprächen übergehend zu kräftigen Aussagen, die mich haben aufschrecken lassen, weil die Tonqualität viel zu hoch eingestellt war und es dadurch sehr laut wurde. Fazit: Ein Roadtrip, der das Glück aus verschiedenen Blickwinkeln und Kulturen zeigt und den Leser/Zuhörer zum Nachdenken verleitet. Eine Reise auf den Spuren des wirklichen Glücks und der Suche nach dem eigenen Glück. Eine wertvolle Erzählung, ideal auch als Geschenk. ~ lebendig ~ aufklärend ~ nachdenklich stimmend ~ heiter erzählt ~ 

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  • Leserunde zu "Wo geht's denn hier zum Glück?" von Maike van den Boom

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    MaikevandenBoom

    MaikevandenBoom

    Es sollte ein Glücksbuch werden... Doch es kam anders. WAS VORHER GESCHAH "Wo geht’s denn hier zum Glück?" genau die Frage stelle ich mir eines Morgens beim Trinken meines Latte Macchiatos. Ich meine, dass wir jetzt in Deutschland nicht zu den Spaßkrachern gehören, dürft inzwischen wohl bekannt sein. Aber was machen die glücklichsten Länder verflixt noch Mal anders, als wir? Warum sind Menschen in Island oder Costa Rica glücklicher als wir? Die Sonne kann’s nicht sein. In Costa Rica scheint sie immer. In Island geht sie wochenlang nicht auf. Außerdem haben Forscher festgestellt, dass man bei einer Tagestemperatur um die 15°C am glücklichsten sein soll.  Wenn du etwas wissen willst, hilft fragen! Also bin ich hingefahren und habe die 13 glücklichsten Länder besucht. DANN KAM DAS BUCH Jetzt bin ich zurück in Deutschland und habe dieses Buch für alle Deutsche geschrieben. Kommt ihr eine (Lese)Runde mit auf meine Reise? Die Ergebnisse werden euch überraschen, denn Glück kommt freiwillig, wenn ihr die richtigen Prioritäten im Leben setzt. Sich für andere einsetzen, seinen Mitmenschen vertrauen, das Handy ausschalten und mit dem Hintern mitten in der Zeit zu landen, zum Beispiel. Sich selbst nicht so wichtig zu nehmen oder öfter einfach mal den Mund zu halten. Und - ach ja: Mit Gummistiefeln durch den Matsch waten hilft auch. Ja - und das täglich zu leben, wenn man es nicht gewohnt ist, dafür muss man sich dann doch wieder ein wenig anstrengen. "Wo geht’s denn hier zum Glück?" ist eine humorvoll kritische Mischung aus Reisegeschichte und Sachbuch, in der ich als Halbholländerin den Deutschen regelmäßig liebevoll gegen das Schienenbein trete. (Tschuldigung.) Steigt mit ein in den Flieger nach Australien, Norwegen, Kanada und Mexiko und lernt die Denke und das Lebensgefühl der Bewohner dieser Länder kennen.  VIELE GRÜSSE VON UNTERWEGS Ein paar Pannen-Impressionen von mir in Aktion vor Ort erhaltet ihr hier: Alle weiteren Informationen, Filme, Fotos der Protagonisten, Länder und meinen Blog erhaltet ihr ab dem 27. März unter www.wogehtsdennhierzumglück.de. Viel Spaß beim Stöbern! CHANCE FÜR VORREISER! Der FISCHER Krüger Verlag stellt 20 Exemplare zur Verfügung. Bewerbt euch einfach, indem Ihr mir auf die Frage antwortet: "Was ist für dich das Wichtigste im Leben?" Die Gewinner lose ich am 31. März aus und gebe sie dann am 1. April bekannt. Der Verlag schickt euch dann die Bücher am 8. April.  Ach ja – am 1. Mai ist FRAGEFREITAG. Ihr könnt mich dann zwischen 10 und 13 Uhr und 17 und 20 Uhr mit euren Fragen löchern. Ich freu mich drauf. Ich freue mich auf jeden, der mich auf dieser Reise begleitet. Ready to take of? Eure Maike P.S.: Die gekürzte Hörbuchfassung kommt am 27. April beim Random-House Verlag raus. Sie ist zwar schwer gekürzt, dafür aber fantastisch und sehr humorvoll gelesen von Shary Reeves, wohlbekannt aus "Wissen macht Ah!" Hört doch einfach mal rein. Auf der Buchseite www.wogehtsdennhiezumglück.de gibt es ab dem 27. März die Hörprobe. 

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    • 579
    Lesestunde_mit_Marie

    Lesestunde_mit_Marie

    11. September 2015 um 09:51
  • Ist Glück auf eine Formel zu bringen?

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    Lesestunde_mit_Marie

    Lesestunde_mit_Marie

    Die Autorin Maike van den Boom begab sich auf die Suche nach dem Glück und bereiste die vermeintlich 13 glücklichsten Länder der Welt. Da Deutschland nicht zu diesen 13 glücklichsten Ländern gehört, stellte sie den jeweiligen Einwohnern die Frage, ob sie glücklich seien und ob sie Tipps für uns Deutsche hätten. Auf diese Fragen bekam sie häufig ähnliche Antworten, die sie thematisch ordnet und in Kapiteln zusammenfasst. Außerdem schreibt sie im Wechsel zu den „Themenkapiteln“ auch „Länderkapitel“, in denen sie die einzelnen Länder ein wenig vertiefter betrachtet. Maike van den Boom schildert hierbei ihre Begegnungen und schmückt diese mit zahlreichen interviewähnlichen Zitaten aus. Hierdurch hat sie viele Lebensweisheiten sowie positive Lebenseinstellungen verewigt. Ziemlich schnell wird klar, wir Deutschen sind Kopfmenschen und machen uns ständig Sorgen. Wir leben nicht im Hier und Jetzt, sondern vielmehr in Vergangenheit und Zukunft. Wir grübeln, planen und Sorgen uns - manchmal berechtigt, meist aber grundlos. Oft erwischte ich mich bei dem Gedanken "Eigentlich ist doch alles so einfach … Ein wenig mehr Gelassenheit und Ruhe. Einfach mehr im Hier und Jetzt leben!" Im Alltag sieht es dann oft wieder anders aus. Interessant fand ich vor allem wie unterschiedlich die 13 glücklichsten Länder sind. Krass gegensätzliche Beispiele sind u.a. die Dänen und die Mexikaner. Die Dänen, ein europäisches Wohlstandsvolk, mit einer niedrigen Arbeitslosenquote, einem toll funktionierendem Gesundheitswesen, einem super Schul- und Betreuungssystem, das die Eltern optimal entlastet. Mexiko hingegen ist ein Land mit einer starken Spreizung zwischen arm und reich, hoher Arbeitslosenquote und einer stark ausgeprägten Kriminalitätsrate. Hier gibt es natürlich sehr unterschiedliche, aber auch übereinstimmende Glücksfaktoren. Ein kleines Manko hat das Buch in meinen Augen: Die Gliederung. Ich war mir oft nicht mehr sicher, ob ich mich in einem Themen- oder Länderkapitel befinde. Hier hätte ich ein wenig mehr Konsequenz erwartet. Entweder Themenkapitel und darin Land für Land „abarbeiten“ oder reine Länderkapitel und jeweils ein zwei Schlüsselthemen herausstellen. Am Schluss des Buches hätte dann eine Synthese folgen können. Fazit: Das Buch gibt viele schöne Denkanstöße, von denen man sich je nach Gusto ein paar herauspicken und im Alltag ausprobieren sollte. Die oft in Interviewform ausgeführten Aspekte lassen sich flüssig lesen und sind unterhaltsam. Für mich gab es einen Punkt Abzug, da mich die Gliederung des Buches ein wenig verwirrte. Ich werde mir das Buch aber sicher ein paar Mal anschauen, um einige Glücksfaktoren zu erproben und mich selber zu ermahnen und erinnern ;o)

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    • 8
  • Lesung "Wo geht's denn hier zum Glück?" in Waldbröl, 27. August 2015

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    MaikevandenBoom

    MaikevandenBoom

    18. August 2015 um 12:08

    Liebe Leseratten,

    hier geht's zum Glück! Diesmal zu meinem interaktiven Bucherlebnis in Waldbröl, Buchhandlung Haupt, 20 Uhr. Ich freue mich auf alle, die gerne kommen. 

    Weitere Termine gibt's hier: http://www.wogehtsdennhierzumglück.de/termine/

    Eure Maike

  • Unerwartet

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    02. August 2015 um 14:01

    Ich muss ehrlich gestehen, etwas ganz anderes erwartet zu haben. Einen Roman. Vielleicht sogar eine Art Readmovie in Schriftform.  Was ich dann bekommen habe war eher eine Abhandlung. Und dies ist das Manko in meinen Augen. Teilweise war das Buch unheimlich zäh und langatmig, was den schönen Gedanken und die ganz besondere Entstehungsgeschichte etwas geschmälert hat. Leider.  Die Autorin bereiste 13 Länder. Die 13 Länder, die laut diverser Studien zu den glücklichsten der Welt gehören. Sie führt Interviews mit diversen Menschen - meist einfach Leuten, die sie auf der Straße trifft aber durchaus auch einigen Wissenschaftlern und Professoren - um herauszufinden, warum wir Deutschen so unglücklich scheinen. Geplant war ursprünglich wohl ein Film, herausgekommen ist (vorerst) dieses Buch. Es ist großartig zu lesen, wie die Menschen in südlicheren Gefilden den größten Wert auf die Familie legen. Auf Freunde, auf das Leben als solches. Nicht wie wir, die wir Tag für Tag auf die Arbeit hetzen um nur ja nicht unseren Job zu verlieren. Damit würden wir ja eines unserer wichtigsten Statussymbole beraubt sein. Wir Deutschen definieren und nämlich fast ausschließlich über Karriere, Geld und materiellen Dingen. Dabei sind wir wirklich arm was das Maß an Glück angeht ...  Oder aber die Schweden und Dänen mit ihrem Urvertrauen in das Gute. Hier werden lt. Autorin weder Häuser noch Autos abgesperrt. Warum auch? Es gibt schließlich niemanden, der einem etwas wegnehmen möchte ... Ich habe viele Punkte gefunden, die mich selbst nachdenklich gestimmt haben. Einige haben mich schockiert, andere zur Selbstreflexion "getrieben".  Wir sollten generell alle schauen, dass wir uns nicht mit Dingen umgeben, die uns nicht gut tun. Das wir auch mal nein sagen, wenn wir etwas nicht möchten und mehr auf uns selbst hören als auf andere. Vor allem im Arbeitsleben. Viele von uns nehmen sich einfach viel zu wenig Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens - Familie, Freunde, die eigene Person. Was bringt es, sein Leben lang nur zu sehen, dass man genügend Geld "heranschafft" ohne wirklich gelebt zu haben? 

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  • Was macht das Glück aus ?

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    Buchfee81

    Buchfee81

    03. July 2015 um 15:29

    Maike van den Boom reiste in 13 Länder um herauszufinden, warum diese Länder, bzw eihre Einwohner so viel glücklicher sind , als wir Deutsche. Darauf bekam sie natürlich die unterschiedlichsten Antworten und erzählt uns nun in "Wo geht´s denn hier zum Glück?" von einigen Begegnungen und Geschichten. Viele wunderbare Lebensweisheiten und -einstellungen sind in diesem Buch verewigt. Oftmals fragte ich mich beim Lesen "Ja, klar! So simpel...Warum machst du das selbst nicht so ?" Die Frage kann ich mir bis heute nicht beantworten. Definitiv hat jeder eine andere Definition von Glück und von den Dingen, die ihn glücklich machen. So ist es auch kein Wunder, dass in fremden Kulturen, die sich sehr von unserer unterscheiden, das Glücksempfinden ein ganz anderes ist. Nehmen wir zum Beispiel einmal die Dänen... Dieses Völkchen erlebe ich selbst tagtäglich, da ich an der dänischen Grenze lebe. Und ja , es stimmt, die Dänen sind wirklich zufrieden und wesentlich entspannter als wir Deutschen. Dort läuft alles ein wenig ruhiger und gelassener ab . Die Dänen sind glücklich, haben eine niedrige Arbeitslosenquote, ein gutes Gesundheitssystem, ein viel besseres Schulsystem, Elternzeit und Kinderbetreuung sind gut durchdacht und entlasten die Eltern. Ich denke einfach, wir Deutschen waren und sind ein Volk von Kopfmenschen. Wir machen uns Sorgen, oftmals berechtigt, aber auch häufig grundlos. Würden wir uns mal wieder ein wenig mehr auf grundsätzliches, auf Kleinigkeiten konzentrieren und diese würdigen, anstatt uns im Konkurrenzkampf und dem Bestreben nach immer mehr Wohlstand zu verlieren, könnten wir mit Sicherheit zufriedener sein. Glücklich zu sein ist auch eine Entscheidung, die man selbst treffen kann und nach der wir tagtäglich streben sollten. Was gibt es wichtigeres ?! Wo geht´s denn hier zum Glück gibt viele schöne Denkanstöße , hat mich aber nicht glücklicher gemacht ;-) Ich bin nach wievor der Meinung, dass jeder sein Glück in einem gewißen Maß selbst bestimm. Für mich gab es einen Punkt Abzug, da mir die Gliederung des Buches ein wenig des Lesefluß eingeschränkt hat.

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  • Wo gehts denn hier zum Glück

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    Gelinde

    Gelinde

    28. June 2015 um 17:08

    Wo gehts denn hier zum Glück?, von Maike van den Boom Cover: Das Cover finde ich recht plakativ. Inhalt: Maike van den Boom reist durch die 13 glücklichsten Länder der Welt und fragt die Bewohner warum sie glücklich sind und was sie uns Deutschen (die wir in diesem Ranking unter „ferner liefen“ auftauchen) als Rat geben würden. Meine Meinung: Das Buch hat mich sehr unsicher gemacht, teilweise liest es sich für mich eher wie ein Sachbuch, teilweise fand ich es sehr theoretisch und zäh. Es sind mir auf jedenfall zu viele Namen und Titel (Professoren, Wissenschaftler Forscher, etc.). Oft kommt auch das Gefühl: ..es lebt sich ja überall besser als bei uns??? Aber warum kommen und möchten dann so viele Menschen zu uns nach Deutschland??? Warum sind diese „Glücksländer“ nicht total überfüllt??? Teilweise hat es mich auch kribbelig, ärgerlich oder unzufrieden gemacht?? Ich hatte auch das Gefühl es wurden überwiegend ältere (viele ab 40) Personen befragt und vor allem kamen meinem Empfinden nach überwiegend „bessergestellte“ Personen zu Wort (Ärzte, Wissenschaftler, Professoren, Firmeninhaber, Banker, Anwälte, Korrespondenten, Leiter von Bosch, Vizepräsident für Finanzen bei Porsche), ist dies für Länder wie Panama, Kolumbien, Costa Rica allgemein aussagekräftig? Manchmal denke ich beim Lesen: es wurden bewusst nur die positiven Aspekte ausgesucht, z.,. wenn über die ach so toleranten Länder gesprochen wird. Schweiz oder Kanada – da hab ich schon ganz andere Sachen in Bezug auf Einwanderer und die Toleranz ihnen gegenüber gelesen. Und dieses Idyll, jeder kann aus sich was machen, und dann die tollen Lebensläufe, die kann ich wenn ich lange genug suche auch bei uns in Deutschland finden. Klar ist vieles logisch und klar, aber dazu muss ich kein Buch lesen, dass mich: Familie, Natur, nicht unter Druck setzen, Vertrauen, Gemeinsamkeit, Freiheit, weniger kann mehr sein, Mitverantwortung, Lebe im Jetzt und Hier, genieße den Moment, alles leichter nehmen…………..etc., dass mich das alles glücklicher machen kann ist mir auch ohne das Buch klar. Ok vieles ist interessant und hat mich auch nachdenklich gemacht, aber der große Aha-Effekt ist bei mir nicht eingetreten. Autorin: Die gebürtige Heidelbergerin, Jahrgang 1971, ist studierte Kunsttherapeutin. Sie begeistert al Trainerin und Rednerin durch ihre humorvolle und lebensbejahende Art. Sie zeigt anschaulich, dass Werte dem persönlichen wie auch beruflichen Glück und Erfolg zuträglich sind und beleuchtet das Glück immer wieder aus einer neuen Perspektive. Mein Fazit: Das Buch hat mich eigentlich nicht schlauer oder glücklicher gemacht, eher etwas ratlos. Von mir deshalb 3 Sterne.

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  • One-Way-Ticket zum Glück

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    Kerstin2505

    Kerstin2505

    23. June 2015 um 09:30

    Mit dem Glück ist es ja so eine Sache: wann ist man denn wirklich glücklich? Und merkt man das in diesem Moment überhaupt und nimmt es bewusst wahr – oder ist es nicht oftmals so, dass man erst hinterher bemerkt, wie glücklich man „damals“ eigentlich war, als dieses und jenes passiert ist, man gesund war, eine schöne Beziehung hatte, jung und knackig war etc….? Und warum scheinen es die Menschen in manchen Ländern besonders gut hinzubekommen mit dem Glück und in anderen – Deutschland, hüstel – nicht so gut? Maike van den Boom wollte es genau wissen und machte sich auf eine spannende Reise durch die 13 glücklichsten Länder der Erde. Worum geht’s? Eine Frau, 13 Länder und die Suche nach dem Glück – so könnte man dieses Buch zusammenfassen. Warum sind Menschen in anderen Ländern glücklicher als wir? Um das herauszufinden, reist Maike van den Boom in die 13 glücklichsten Länder der Erde, von Australien bis Kanada, von Finnland bis Costa Rica, und spricht vor Ort mit Glücksforschern, Korrespondenten, Auslands-Deutschen und Menschen auf der Straße. In einem sind sich alle einig: Glücklich zu sein ist das Wichtigste im Leben.  Ja, das stimmt wohl – aber was braucht es denn, um glücklich zu sein? Zu dieser Frage liefern das Buch beziehungsweise die Menschen, mit denen die Autorin gesprochen hat, sehr unterschiedliche und interessante Antworten. Was ich besonders spannend finde ist, dass sich unter den glücklichsten Ländern sowohl reiche Länder wie die skandinavischen tummeln, aber auch Länder, in denen politische Probleme, hohe Kriminalität oder/und Armut herrschen – Kolumbien, Mexiko und Costa Rica beispielsweise. Wo liegt zwischen diesen ganzen Ländern der gemeinsame Nenner, wenn es Wohlstand und Sicherheit nicht sein können? Nun, zum einen finde ich es interessant, dass in den genannten Nationen Dinge wie Status und Titel eine deutlich kleinere Rolle spielen, als wir das hierzulande kennen. Ob ich mit dem Porsche vorfahre oder mit der Straßenbahn, ob ich mehrere Doktortitel habe oder einen einfachen Hauptschulabschluss – das alles ist völlig nebensächlich. Denn es kommt auf mich als Mensch an. Nicht die materiellen Dinge, mit denen ich mich schmücke, zählen oder meine schulische Ausbildung – sondern mein Wesen, mein Charakter und die Werte, die ich lebe. In Skandinavien gibt es dazu sogar ein Gesetz, das „Jante“: denke nicht, du seist etwas Besonderes, heißt es da unter anderem. Das bringt gleichzeitig ein hohes Maß an Gelassenheit und Entspannung mit sich: denn wenn ich mich nicht ständig darauf konzentrieren muss, irgendwelchen Dingen nachzujagen, werde ich automatisch ruhiger und zufriedener. Denken wir nur mal an die Schweizer und Finnen, denen man ja gerne nachsagt, dass sie nichts aus der Ruhe bringt. Auch Vertrauen ist etwas, das immer wieder im Buch genannt wird. Mal ehrlich: wer von uns kann sich vorstellen, Haustüre und Auto unverschlossen zu lassen und dann einen ausgedehnten Shoppingbummel zu starten? In den skandinavischen Ländern oder Island ist das überhaupt kein Thema – denn die Menschen vertrauen einander und würden nicht im Traum daran denken, dass der nette Nachbar nur darauf warten könnte, ihnen das Goldrand-Service aus dem Schrank zu klauen. „Wo geht’s denn hier zum Glück?“ ist ein Buch, das ich wirklich jedem ans Herz legen möchte. Es liefert neben wunderbaren persönlichen Geschichten einige interessante Denkanstöße und Aha-Erlebnisse – und weckt manchmal auch ein wenig das schlechte Gewissen, da es einem vor Augen führt, dass man doch eigentlich allen Grund hätte, sich auch schon im Jetzt und Hier glücklich zu fühlen statt nur in der Rückschau.

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  • Persönliche Reise zum Glück

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    KerstinnI

    KerstinnI

    19. June 2015 um 21:06

    "Ich denke wir sind so glücklich in Dänemark, weil wir zwar hören, was der Rest der Welt sagt, aber unsere eigene Meinung haben. Wir sagen was wir wollen und leben wie wir wollen" (S.112) Maike van den Boom reiste durch die glücklichsten Länder der Welt und lies mich als Leserin daran teilnehmen. Sie fragte die Menschen die ihr begegnet sind nach dem Glück und was sie uns deutschen raten würden um glücklicher zu werden. Dabei sind viele verschiedene Aspekte ans Tageslicht gekommen- man kann in Island bei eisiger Kälte ebenso glücklich sein wie im heißen Costa Rica. Natur, Familie und die eigene Einstellung können Garanten für Glück sein. Maike van den Boom hat dafür gesorgt, dass ich im Alltag über mich und meine eigenen Glücksmomente mehr nachdenke und ihnen mehr Aufmerksamkeit schenke und sie einfach mehr genieße. Denn das Glück ist gar nicht so schwer zu finden- ich habe festgestellt, dass es ganz nah ist. Viele einfache Aspekte haben den Alltag von und deutschen verlassen und sollten wieder Einzug erhalten. Die Länder die die Autorin besucht hat, scheinen uns da einen weiten Schritt voraus! Die Autorin hat eine interessante Gliederung gewählt. Zum einen beschreibt sie in kurzen Abschnitten Begegnungen in den 13 Ländern, dann wiederum hat sie die Kapitel nach Themen sortiert. Im ersten Moment ist diese Gliederung verwirrend, jedoch habe ich mich schnell daran gewöhnt. Diese Aufteilung hat den Vorteil, dass sich keine Doppelungen ergeben. Der Nachteil hat sich für mich darin gezeigt, dass ich mit den Sprüngen zwischen den Ländern in den einzelnen Kapiteln manchmal Probleme hatte und verwirrt war. Jedoch tröstet der gute und unterhaltsame Schreibstil darüber hin weg. Und ich muss sagen: Ich bin irgendwie ein kleines bisschen glücklicher!

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  • Wo gehts denn hier zum Glück?

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    abetterway

    abetterway

    16. June 2015 um 14:10

    Inhalt: "Eine Frau, 13 Länder und die Suche nach dem Glück. Warum sind Menschen in anderen Ländern glücklicher als wir? Um das herauszufinden reist Maike van den Boom in die 13 glücklichsten Länder der Erde und spricht vor Ort mit Glücksforschern, Korrespondenten, Auslands-Deutschen und Menschen auf der Straße. Von Australien bis Island entdeckt sie ganz bestimmte Aspekte in der Lebenseinstellung, die dazu führen, dass Menschen mit ihrem Leben zufrieden sind. In einem sind sich alle einig: Glücklich zu sein, ist das Wichtigste im Leben. Und dafür strengen sich diese Menschen täglich an. Von ihnen können wir lernen. Vielleicht einen anderen Umgang mit der Zeit, mehr Vertrauen, mehr Konsens, mehr Gelassenheit, einfach ein stärkeres Wir-Gefühl. Das sind einige der Zutaten zum Glücklichsein, und diese fügen sich zu einem Rezept zusammen, das wir glücksbringend in unserem Leben umsetzen können. Zu Besuch bei den wahren Glücksexperten in: Costa Rica, Dänemark, Island, Schweiz, Finnland, Mexiko, Norwegen, Kanada, Panama, Schweden, Australien, Kolumbien, Luxembu" Meinung: Ich bin von dem Buch begeistert, zuerst hatte ich mir ein bisschen etwas ansderes erwartet aber die Beschreibung der Länder und die Kommentare der Personen was für sie glück ist und wieso sie glücklich sind einfach toll. Manchmal ist es so einfach glücklich zu sein! Einfach wunderbar solche Geschichten zu lesen und zu wissen da draußen gibt es wirklich diese Menschen! Die Autorin hat es geschafft die Leser auf eine Reise mitzunehmen die zum nachdenken anregt und auch den Lesern etwas mitgeben soll. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen! Fazit: Ein wunderarbes Buch mit vielen Dnekanstößen und ja ich war danach glücklicher und werde mir auch viel mitnehmen! =)

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  • Auf den Spuren zum glücklicheren Leben

    Wo geht’s denn hier zum Glück?
    Girdie

    Girdie

    14. June 2015 um 21:27

    Wie kommt es, dass Deutschland in einer Auflistung der glücklichsten Länder der Welt auf den hinteren Plätzen zu finden ist? Diese Frage stellte sich Maike van den Boom und machte sich 2013 auf zu einer Reise um die Welt. 13 Länder in neun Wochen standen auf ihrer Reiseliste. Nach einem Jahr Vorbereitung ging es los. Mit einem Fragekatalog im Gepäck versuchte sie die unterschiedlichsten Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten in einem Land vor die Kamera zu bekommen und zu interviewen. Dabei wollte sie nicht nur wissen, warum man in dem bestimmten Land glücklich ist, sondern was die Deutschen anders machen können, damit sie glücklicher werden. Den Begriff des Glücks fokussiert die Autorin dabei auf den Einzelnen. In jedem beschriebenen Land erhält sie eine oder mehrere mögliche Erklärungen, warum die Einheimischen glücklich sein könnten. Die Kapitel sind zwar jeweils einem Land gewidmet, doch wenn die Autorin zu einem neuen Ansichtspunkt kommt, lässt sie Interviewpartner aus verschiedenen Ländern dazu Stellung nehmen, um diesen zu untermauern. Jeden Interviewten skizziert sie mit wenigen Worten, so dass man immer sehr schnell eine bildliche Vorstellung von ihm hat. Glück macht natürlich nicht nur an einem Begriff fest und in den 13 besuchten Ländern findet Meike van den Boom unterschiedliche Lebensstile und Einstellungen zum Leben. Mal ist es der Zusammenhalt in der Familie und darüber hinaus, mal die Natur oder die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die die Person als Glück einschätzt. Selbstverwirklichung verbunden mit Hilfsbereitschaft und noch viele weitere Aspekte werden in diesem Buch angeschnitten. Sie alle können uns Deutsche dazu anregen, über unser jetziges Leben nachzudenken. Sicher kann man eine Kultur nicht von heute auf morgen umbauen und der Einzelne bewirkt allein auch wenig. Mal weniger nörgeln, einander freundlicher begegnen und unterstützend tätig werden wären wichtige Schritte auf dem Weg zu einer anhaltenden Verhaltensänderung in Richtung Glück. Wenn noch ganz viele dieses Buch lesen würden und es sie zum Reflektieren bewegen könnte, würden Deutschland und die Deutschen vielleicht im Laufe der Jahre glücklicher werden.

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